Kategorie: Vermischtes

  • Leiche eines 90-jährigen Mannes entdeckt – Sohn will ihn getötet und teilweise „gegessen“ haben

    Leiche eines 90-jährigen Mannes entdeckt – Sohn will ihn getötet und teilweise „gegessen“ haben

    Der Alarm wurde am Sonntagnachmittag von der Enkelin des Verstorbenen ausgelöst, die ihren Großvater besuchen wollte, von dem sie längere Zeit nichts mehr gehört hatte.

    Die Staatsanwaltschaft von Bobigny teilte mit, dass eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet wurde, nachdem am Sonntag die Leiche eines 90-jährigen Mannes in einem Haus in Blanc-Mesnil (Seine-Saint-Denis) gefunden worden war, in dem auch sein Sohn lebt. Der Körper des Opfers „wurde im Haus gefunden, offensichtlich war er schon seit einiger Zeit tot“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Zustand des Körpers mache es unmöglich, „wichtige Feststellungen vor Ort zu treffen“.

    Die Polizei nahm den Sohn des Verstorbenen, der mit ihm im Haus lebte, zunächst fest. Der 63-jährige Mann mit schweren psychischen Problemen erklärte laut einer Polizeiquelle, dass er „seinen Vaters getötet und dann Körperteile gegessen“ habe. Seine Äußerungen seien jedoch „nicht unbedingt kohärent und ernst zu nehmen“, so die Staatsanwaltschaft. Darüber hinaus „erlauben es die ersten Feststellungen nicht, seine Aussage zu bestätigen“. Es müsse zunächst eine Autopsie durchgeführt werden.

    Da sein Zustand einen Polizeigewahrsam nicht erlaubte, wurde der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen.

  • Umgang mit Covid-19: Ehemaliger Premierminister Édouard Philippe entgeht knapp einer Anklage

    Umgang mit Covid-19: Ehemaliger Premierminister Édouard Philippe entgeht knapp einer Anklage

    Die ehemalige Gesundheitsministerin Agnès Buzyn wurde angeklagt.

    Laut Informationen von Franceinfo wurde Edouard Philippe vom Gerichtshof der Republik (CJR), der die politische Verantwortung für den Umgang mit der Covid-19-Epidemie untersucht, „nur“ unter den Status eines „unterstützten Zeugen“ gestellt. Mit diesem Zwischenstatus entgeht der ehemalige Premierminister einer Anklageerhebung. Gegen ihn wird wegen „Gefährdung des Lebens von Menschen“ und „vorsätzlicher Unterlassung der Bekämpfung eines Krisenfalls“ ermittelt.

    Dazu muss man wissen, dass sich der Status des „unterstützten Zeugen“ im Laufe der Ermittlungen ändern kann. Insbesondere, wenn sich zeigt, dass die Maßnahmen und Äusserungen der damaligen Gesundheitsministerin Agnès Buzyn nicht ohne die Zustimmung des Regierungschefs durchgeführt wurden. Agnès Buzyn wurde jetzt angeklagt, insbesondere wegen ihrer Äußerungen über die Nichtnotwendigkeit, einen Mundschutz zu tragen, was die französische Bevölkerung im Jahr 2021 nach Auffassung der Richter ernsthaft gefährdet hat.

    Agnès Buzyn stand zu Beginn der Pandemie an vorderster Front und die Richter sind bisher der Ansicht, dass die Verfehlungen, die man ihr vorwirft, so schwerwiegend waren, weil sie sich nicht die Rückendeckung ihres Regierungschef geholt hat. Die Richter des Gerichtshofs könnten die jetzige Entscheidung, gegen Eduard Philippe keine Anklage zu erheben, aufheben, wenn sie zu dem Schluss kommen, dass Agnès Buzyn, die ihr vorgeworfenen schweren Pflichtverletzungen nicht ohne dessen Wissen und Zustimmung begangen haben kann.

    Auch gegen andere Politiker wurden in dieser Affäre Klagen eingereicht, insbesondere gegen Olivier Véran, dem ehemaligen Gesundheitsminister, der die Nachfolge von Agnès Buzyn angetreten hat. 

    Olivier Véran hat zu Beginn seiner Amtszeit zunächst die Politik von Agnès Buzyn in Bezug auf den Umgang mit Covid-19 übernommen. Es könnte also durchaus sein, dass auch gegen ihn Anklage erhoben wird und beide damaligen Minister im Rahmen eines Prozesses vor dem obersten französischen Gerichtshof verurteilt werden.

    Das juristische Vorgehen richtet sich gegen die Politiker, die völlig unverantwortliche Positionen eingenommen haben, indem sie möglicherweise wissentlich behaupteten, dass man keine Masken tragen müsse, um sich und andere gegen Covid-19 zu schützen. 

  • Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Die Ereignisse ereigneten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Villeneuve-sur-Lot. Zwei Polizisten wurden von flüchtenden Minderjährigen in einem Fahrzeug gerammt. Die Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 22. Oktober, hätte die Bilanz in Villeneuve-sur-Lot noch dramatischer ausfallen können. Ordnungskräfte wurden das Ziel von vier Jugendlichen.

    An Bord eines Fahrzeugs flüchteten die vier Insassen nach einem Einbruch in der Gemeinde Sainte-Livrade vor der Polizei bis nach Villeneuve-sur-Lot. Ein Streifenwagen, der zur Verstärkung kam, wurd in einem Kreisverkehr heftig gerammt.

    Eine Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder der Festnahme in den sozialen Netzwerken. Das Video ist etwas weniger als eine Minute lang. Es zeigt, wie das Auto der Flüchtenden einen Kreisverkehr entgegen der Fahrtrichtung befährt und seitlich mit dem Auto der Nationalpolizei zusammenstößt. Diese Bilder sind spektakulär und zeugen von einer grossen Gewaltbereitschaft der Flüchtenden.

    Die beiden Polizisten, die in dem gerammten Auto saßen, wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

    Die vier Insassen des Fluchtwagens wurden von der Polizei festgenommen, nachdem ihr Wagen auf dem Bürgersteig zum Stehen gekommen war und das Schaufenster eines Geschäfts zerstört hatte.

    Die vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren wurden von der Gendarmerie in Gewahrsam genommen.

  • Jean-Luc Lahaye: Gericht verbietet dem Sänger in der Öffentlichkeit aufzutreten

    Jean-Luc Lahaye: Gericht verbietet dem Sänger in der Öffentlichkeit aufzutreten

    Die richterliche Kontrolle von Jean-Luc Lahaye wurde verschärft. Ihm ist es an sofort untersagt, seine berufliche Tätigkeit auszuüben. Jean-Luc Lahaye wird nicht auf die Bühne zurückkehren. Der Sänger wurde wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von zwei Minderjährigen angeklagt und wird deshal…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Seine-Saint-Denis: Autofahrerin bei Verkehrskontrolle von Polizei angeschossen und schwer verletzt

    Seine-Saint-Denis: Autofahrerin bei Verkehrskontrolle von Polizei angeschossen und schwer verletzt

    Nach Informationen von Franceinfo hatte die Fahrerin einen Polizisten gerammt, bevor sie von zwei weiteren Beamten mit Schüssen gestoppt wurde. Sie befindet sich in Lebensgefahr.

    Eine Autofahrerin wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21. Oktober, in Bondy (Seine-Saint-Denis) bei einer Verkehrskontrolle von Polizisten angeschossen und schwer verletzt, wie Franceinfo am Freitag von der Staatsanwaltschaft in Bobigny erfuhr. Die 1993 geborene Fahrerin befindet sich in Lebensgefahr.

    Einer Polizeiquelle zufolge soll das Opfer mit seinem Auto „beim Wiederanfahren einen der drei Polizisten gerammt“ haben, bevor es beschossen wurde. Einer der Beamten habe von seiner Waffe Gebrauch gemacht.

    Es wurden zwei Ermittlungen eingeleitet, eine wegen „versuchten Mordes an einer Amtsperson“, die der Kriminalpolizei des Departements Seine-Saint-Denis übertragen wurde, und eine wegen „Gewalt mit Waffen“, die der Inspektion der Polizei, der IGPN, übertragen wurde, um den Waffengebrauch der Polizisten zu untersuchen.

  • Kevin Spacey ist unschuldig – New Yorker Gericht sprach ihn vom Vorwurf der sexuellen Belästigung frei

    Kevin Spacey ist unschuldig – New Yorker Gericht sprach ihn vom Vorwurf der sexuellen Belästigung frei

    Der Schauspieler Anthony Rapp beschuldigte den Star, ihn sexuell missbraucht zu haben, als er 14 Jahre alt war. Die Jury eines Zivilgerichts in New York wies am Donnerstag, dem 20. Oktober, die Klage von Anthony Rapp gegen Kevin Spacey ab. Der Schauspieler hatte den Hollywoodstar beschuldigt, ihn a…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frauenmord in Nantes: „Ein unkontrollierbares Bedürfnis nach Gewalt“ – 21-Jähriger angeklagt

    Frauenmord in Nantes: „Ein unkontrollierbares Bedürfnis nach Gewalt“ – 21-Jähriger angeklagt

    Der Staatsanwalt von Nantes gab bekannt, dass gegen einen 21-jährigen jungen Mann wegen Totschlags Anklage erhoben wurde. Er wird verdächtigt, am Sonntag, dem 16. Oktober, eine 47-jährige Frau auf offener Straße in der Stadt mit einem Messer getötet zu haben.

    Der Mann, der bereits am Montagmorgen in Polizeigewahrsam genommen wurde, gestand einen Tag später Tat. Der 21-Jährige wurde wegen vorsätzlicher Tötung unter Alkoholeinfluss im Zusammenhang mit dem Messerangriff auf eine 47-jährige Frau angeklagt, die am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße getötet worden war. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

    Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass der junge Mann in Nantes geboren wurde, ledig war, keine feste Anstellung hatte und im Haus seiner Eltern im selben Stadtteil wie das Opfer lebte. Er erklärt seine Tat mit „einem unkontrollierbaren Bedürfnis nach Gewalt“.

    Laut Staatsanwaltschaft fuhr junge Mann „wütend“ und alkoholisiert mit dem Auto von einem Abend in einem Nachtclub nach Hause, der für seinen Geschmack zu früh geendet hatte. Er hielt vor einer Bushaltestelle an, an der das Opfer, eine Nachbarin, auf den Bus wartete, um zu der Gesundheitseinrichtung zu gelangen, in der sie als Putzfrau arbeitete. Der Angeklagte erklärte, dass er sich nach einem Gespräch mit ihr zunächst beruhigt habe. Er fuhr nach Hause, bevor er erneut ein „Bedürfnis nach Gewalt“ verspürte und an den Tatort zurückkehrte.

    Der Staatsanwalt von Nantes berichtete: „Er nahm ein Küchenmesser und ging zu Fuß zurück zur Bushaltestelle, in der Hoffnung, dass sich die Frau dort nicht mehr aufhielt. „Aber sie war noch da und er stürzte sich auf sie und tötete sie mit vielen Messerstichen“.

    Das Opfer erlag gegen 6.30 Uhr morgens seinen Verletzungen. Die am Montag durchgeführte Autopsie zählte 23 Wunden am Oberkörper, darunter mehrere tödliche Wunden am Hals. Der Mord ereignete sich drei Wochen nach der Vergewaltigung einer 40-jährigen Frau am 24. September im Stadtzentrum von Nantes, was eine heftige Debatte über die Sicherheit in der Stadt auslöste.

  • Luxemburg: Zwei Personen bei einer Schießerei getötet – 74-Jähriger festgenommen

    Luxemburg: Zwei Personen bei einer Schießerei getötet – 74-Jähriger festgenommen

    Die Schießerei ereignete sich in der Nähe der Grenze zum französischen Département Moselle. Ein Mann wurde von der luxemburgischen Polizei festgenommen.

    Zwei Menschen wurden am Montag, dem 17. Oktober, in Luxemburg nahe der Grenze zum Departement Moselle erschossen, berichtet France Bleu Lorraine Nord. Der Mann, der verdächtig ist, die Schüsse abgegeben zu haben, wurde noch am Tatort festgenommen.

    Die Schießerei ereignete sich in Niederkorn, in der Nähe von Differdange, nahe der Grenze zur Mosel. Die Schüsse vielen am Montagmorgen gegen 10 Uhr in der Rue des Trevires. Am Tatort wurden die Leichen von zwei Personen gefunden, die nur wenige Schritte von ihrem Haus entfernt erschossen worden waren.

    Der Verdächtige ist 74 Jahre alt.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Luxemburg handelt es sich bei den Opfern um eine 62-jährige Frau und ihren 54-jährigen Ehemann. Der Verdächtige ist 74 Jahre alt. Es handelt sich um einen Nachbarn des Paares. Der Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. Er wird am Dienstagmorgen einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

    Die Gründe für die Tat sind derzeit noch nicht bekannt. Der Untersuchungsrichter und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Luxemburg begaben sich an den Ort des Geschehens.

  • Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Eine 47-jährige Frau wurde am frühen Sonntagmorgen in einem Wohngebiet von Nantes, attackiert und mit einer Stichwaffe tödlich verletzt.

    Eine Frau starb, nachdem sie am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit einem Messer angegriffen worden war. Dies berichtete die Zeitung Ouest-France.

    Die Feuerwehr wurde gegen 6.30 Uhr wegen eines Angriffs auf eine Frau auf dem Boulevard Jean-Moulin im Stadtteil Devallières alarmiert. Das 47-jährige Opfer war beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits bewusstlos und hat anschliessend einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Die Frau konnte nicht mehr reanimiert werden und wurde noch vor Ort für tot erklärt.

    Laut der Zeitung Ouest-France, die sich auf Zeugen der Tat beruft, wurde das Opfer dabei beobachtet, wie es von einem Mann verfolgt wurde, der versucht haben soll, sie an den Haaren zu packen. Anschließend habe er sein Opfer mit drei Messerstichen in die Schulter und in den Bauch tödlich verletzt.

  • Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Ein Mann am Steuer eines Autos wurde beim Versuch ein er Polizeikontrolle zu entgehen am Freitagabend im 12. Arrondissement von Paris tödlich verletzt. Die beiden Polizisten, die die Schüsse abgegeben hatten, wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann kam ums Leben, nachdem er von einer Kugel getroffen wurde, die ein Polizist in Paris im zwölften Arrondissement auf ihn abgefeuert hatte.

    Laut zwei von der Nachrichtenagentur AFP zitierten Polizeiquellen wollten Polizisten am Freitagabend gegen 19.00 Uhr ein Auto mit drei Männern an Bord kontrollieren. Das Fahrzeug versuchte zu fliehen und stieß mit einem anderen Auto zusammen, wie eine der Quellen berichtete. „Zwei Polizeibeamte“ machten daraufhin „von ihren Dienstwaffen Gebrauch, da das flüchtende Fahrzeug in ihre Richtung fuhr“. Einer der drei Schüsse traf den Fahrer, der sofort starb.

    Auf einem Video, das auf TikTok zu sehen ist, sieht man, wie Polizisten eine Herzmassage an dem getroffenen Mann durchführen, der neben dem Fahrzeug auf der Straße liegt. Die anderen Insassen des Fahrzeugs flüchteten, wie eine der Polizeiquellen gegenüber Franceinfo berichtete. Am Ort des Geschehens, in einer Seitengasse des Cours de Vincennes, stand das rote Auto des getöteten Fahrers quer auf der Fahrbahn. Ein Teil des Viertels, in dem zum Zeitpunkt des Geschehens noch Geschäfte geöffnet waren, wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Leiche des Fahrers wurde erst kurz vor 23.00 Uhr abtransportiert.

    Aufgrund der schwerwiegenden Vorfälle wurden zwei Ermittlungen eingeleitet: eine wegen vorsätzlicher Tötung durch eine Amtsperson, die der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) übertragen wurde, wie es immer der Fall ist, wenn es zu Schüssen durch Polizisten kommt; und eine andere wegen versuchten Mordes an einer Amtsperson, die von der Kriminalpolizei durchgeführt wird und sich gegen den Fahrer des roten Autos richtet.

    Zwei Polizisten in Polizeigewahrsam
    Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurden zwei Polizeibeamte in Polizeigewahrsam genommen. Der 52-jährige Omar Labdi, ein Ladenbesitzer aus dem Viertel, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP aus, er habe „drei Polizisten hinter dem Auto herlaufen sehen“, die den Fahrer zum Anhalten aufgefordert hätten. Das Auto „fuhr langsam, sie waren darin zu zweit, der Kumpel des Fahrers stieg aus und rannte weg, er fuhr langsam weiter und die Polizei schoss dreimal“.

    Zwölf Tote nach Polizeischüssen in diesem Jahr
    Seit Anfang des Jahres sind bereits zwölf Menschen nach Schüssen der Polizei bei Kontrollen gestorben. Innerhalb weniger Stunden starben im September zwei Menschen durch Schüsse der Polizei und ein dritter wurde verletzt: In Rennes wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. September eine Frau getötet und ein Mann verletzt, als sie während eines Einsatzes zur Drogenbekämpfung angehalten wurde. Am gleichen Tag kam in Nizza gegen 16.30 Uhr ein Mann am Steuer eines gestohlenen Autos ums Leben.

    Im August kamen zwei Männer in Vénissieux und ein weiterer in Neuville-en-Ferrain (Nordfrankreich) ums Leben. Im März wurde ein Autofahrer in Sevran (Seine-Saint-Denis) und im Juni ein ägyptischer Migrant in Sospel (Alpes-Maritimes) getötet. In Grenoble wurde eine 18-jährige Beifahrerin bei einem Schusswechsel in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober während einer Verfolgungsjagd getötet.

    In Paris starben im April, am Abend der Wiederwahl von Emmanuel Macron, ein Fahrer und sein Beifahrer auf der Pont-Neuf. Im Juni dann eine Beifahrerin nach einer Verfolgungsjagd im XVIII Arrondissement.