Kategorie: Vermischtes

  • Porschefahrer wird auf der A62 mit 203 km/h geblitzt und muss sofort 1.750 Euro zahlen

    Porschefahrer wird auf der A62 mit 203 km/h geblitzt und muss sofort 1.750 Euro zahlen

    Der Osteuropäer, der in seinem Porsche auf dem Weg nach London war, musste auf der Stelle 1.750 Euro bezahlen, um mit seinem Fahrzeug weiterfahren zu können.

    Ein Autofahrer, der mit 203 km/h auf der A 62 in Höhe von Campsas (Tarn-et-Garonne) unterwegs war, wurde von der Gendarmerie der Verkehrssicherheitsstaffel des Departements Tarn-et-Garonne (EDSR) abgefangen.

    Der Mann aus einem osteuropäischen Land, der mit seinem Porsche den Kontinent durchquerte, um mit seiner Frau über Paris nach London zu reisen, musste eine hohe Geldstrafe zahlen, damit sein Auto nicht beschlagnahmt wurde. Da er kein EU-Bürger war, musste er bei der Gendarmerie eine Sofortzahlung in Höhe von 1.750 Euro leisten und erhielt darüber hinaus ein Fahrverbot für Frankreich.

    Nach der Zahlung des Bußgeldes setzte sich dann die Frau des Mannes ans Steuer und die Reise ging weiter… 

    Der Porsche wurde mit 203 km/h auf der A62 bei Campsas angehalten. (Photo: Gendarmerie)
  • Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Die Leichen einer Frau, 60 Jahre alt, und ihres Mannes, etwa 70 Jahre alt, wurden am Mittwoch in ihrem Haus in Neuvy aufgefunden. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Die Staatsanwaltschaft Châlons-en-Champagne (Marne) leitete eine strafrechtliche Untersuchung „wegen Mordes durch den Ehepartner oder Lebensgefährten des Opfers“ ein, nachdem am Mittwoch, dem 2. November, in Neuvy die Leichen einer 60-jährigen Frau und ihres etwa 70-jährigen Ehemannes in ihrem Haus gefunden wurden. Beide waren durch Schüsse getötet worden.

    Die Leichen wurden in zwei verschiedenen Räumen ihres Wohnhauses gefunden. Ihr Tod „soll sich zwischen dem Nachmittag des 1. November und dem Morgen des 2. November ereignet haben“, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte seinen Kindern einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Beide Getöteten waren nicht vorbestraft und es gab keine Erkenntnisse über frühere Gewalttätigkeiten in der Ehe.

  • Mann lebte fünf Monate lang mit der Leiche seiner Mutter auf dem Sofa

    Mann lebte fünf Monate lang mit der Leiche seiner Mutter auf dem Sofa

    Der Mann, der fünf Monate lang mit der Leiche seiner Mutter gelebt hat, „habe nicht die Kraft gehabt, den Tod zu melden“, so der Staatsanwalt.

    Die 75-jährige Marguerite wurde am Freitag, dem 28. Oktober, tot in ihrer Wohnung in Reims aufgefunden. Als die Feuerwehr eintraf, war die Frau jedoch bereits seit fünf Monaten tot, so der Sohn der alten Dame. Dieser hatte die ganze Zeit über mit der Leiche seiner Mutter gelebt, wie die Zeitung „l’Union“ berichtete.

    Der Sohn wurde nach der Entdeckung der verwesenden Leiche zunächst festgenommen und eine Zeit lang des Mordes an seiner Mutter verdächtigt. Durch die Autopsie konnte der Verdacht auf ein Verbrechen jedoch ausgeräumt werden. Für die Staatsanwaltschaft ist es wahrscheinlich, dass Marguerite, die bereits krank war, eines natürlichen Todes gestorben sei.

    Der Mann lebte bei seiner Mutter und „habe nicht die Kraft gehabt, den Tod zu melden“, so der Staatsanwalt. Nachbarn bezeugen, dass er unter „psychologischen Problemen“ litt, die mit einer Behinderung zusammenhängen sollen. inzwischen wurde er nach einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus eingewiesen. „Ich wusste, dass er eine Menschenphobie hat, aber nicht so sehr, dass ich mir vorstellen konnte, dass er Angst gehabt hätte, den Tod zu melden und statt dessen bei der Leiche seiner Mutter zu bleiben“, berichtete eine Nachbarin gegenüber der Zeitung „L’Union“.

    Wie der Sohn den Verwesungsgeruch, der von der Leiche seiner Mutter ausging, ertragen konnte, bleibt für die Ermittler ein Rätsel. Die Wohnung befand sich in einem furchtbaren Zustand und war mit „viel Müll“ übersät. Die gepanzerten Türen der Wohnung und ihre Lage im obersten Stockwerk des Gebäudes waren wohl der Grund dafür, dass die Nachbarn nichts gerochen oder bemerkt haben.

  • Cybersicherheit: Thales-Gruppe von russischen Hackern angegriffen

    Cybersicherheit: Thales-Gruppe von russischen Hackern angegriffen

    Der auf Verteidigung und Sicherheit spezialisierte französische Konzern Thales ist am Dienstag, dem 1. November, Opfer eines Cyberangriffs durch russische Hacker geworden. Es wurde kein Lösegeld gefordert, meldet das Unternehmen.

    Am 7. November um 6.29 Uhr könnten sensible Daten des auf Verteidigung und Sicherheit spezialisierten französischen Konzerns Thales von russischen Hackern veröffentlicht werden. Die Cyberkriminellen kündigten an, Dokumente über die Kunden des französischen Industrieunternehmens veröffentlichen zu wollen. Das Unternehmen nimmt diese Bedrohung ernst, möchte aber lieber vorsichtig bleiben. „Bisher haben wir keine Lösegeldforderungen erhalten“, erklärte Thales am Dienstag, dem 1. November, in einer Pressemitteilung.

    Ein Datenleck Anfang des Jahres
    Anfang des Jahres war Thalès bereits Opfer eines eher harmlosen Hackerangriffs geworden, der wahrscheinlich von der gleichen Hackergruppe durchgeführt worden war. „Thalès ist ein industrielles Flaggschiff und verfügt daher über sehr hohes technisches und technologisches Know-how, und das sind alles Informationen, die für Cyberkriminelle interessant sein können“, erklärt Nicolas Arpagian, Leiter der Abteilung für Cybersicherheitsstrategie bei Trend Micro. Die Hackergruppe LockBit 3.0 hatte im Sommer bereits das Krankenhaus von Corbeil-Essonnes (Essonne) ins Visier genommen und ein Lösegeld in Höhe von mehreren Millionen Euro gefordert, das die Krankenhausgruppe jedoch nicht bezahlt hat.

  • 82-jährige Frau tot in einem See in Tournefeuille bei Toulouse aufgefunden

    82-jährige Frau tot in einem See in Tournefeuille bei Toulouse aufgefunden

    Die Leiche der 82-Jährigen wurde am späten Vormittag des 1. Novembers im Lac des Pêcheurs in Tournefeuille gefunden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt.

    Der Alarm ging am Dienstagmorgen, dem 1. November, um 11.46 Uhr bei der Feuerwehr des Départements Haute-Garonne ein. Zeugen hatten gemeldet, dass eine leblose Person im Lac des Pêcheurs in Tournefeuille gesichtet wurde. Das aus Tauchern bestehende Wasserrettungsteam der Feuerwehr traf kurz darauf am Lac des Pêcheurs ein. Es gelang ihnen, das Opfer zu bergen. Nach ersten lebensrettenden Massnahmen wurde die Frau für tot erklärt.

    Es handelt sich um eine 82-jährige Frau. Wie immer in solchen Fällen wurde eine Autopsie angeordnet, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet. Bisher ist nicht bekannt, wie die Frau in den See gelangt ist, ob sie ertrunken ist, ob sie gestürzt ist oder vielleicht einen Schwächeanfall erlitten hat.

  • Avignon: 16-Jähriger durch Schüsse getötet

    Avignon: 16-Jähriger durch Schüsse getötet

    Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntag, dem 30. Oktober, im Stadtteil Monclar erschossen. Der oder die Schützen werden noch gesucht.

    Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntagabend, dem 30. Oktober, in Avignon (Vaucluse) erschossen, wie France Bleu Vaucluse und Franceinfo aus Polizeikreisen erfuhren. Der oder die Schützen werden noch gesucht.

    Die Tat ereignete sich gegen 21 Uhr im Stadtteil Monclar, wie France Bleu berichtet. Der junge Mann wurde von vier Schüssen getroffen, als er sich an einem für Drogenhandel bekannten Ort befand. Er schwebte in Lebensgefahr, als er in das Krankenhaus Henri-Duffaut eingeliefert wurde und erlag eine Stunde später seinen Verletzungen.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war der junge Mann ein „Späher“ für einen Drogendealer. Er lebte nicht in Avignon, sondern in einem Wohnheim in einem anderen Departement. Die Schüsse stammen aus einer großkalibrigen Waffe.

  • Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

    Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

    Vier Personen, darunter zwei Kinder, wurden am Sonntag im Dorf Carantec (Finistère) tot aufgefunden. Die Umstände des Dramas sind noch nicht bekannt.

    Ein Mann, eine Frau und zwei kleine Mädchen aus einer Familie wurden am Sonntag, dem 30. Oktober, in einem Haus in Carantec, in der Nähe von Morlaix (Finistère), tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler befand sich die 38-jährige Frau in einem Zimmer und die Mädchen im Alter von 9 und 12 Jahren wurden in ihrem Zimmer entdeckt. Der 40-jährige Mann wurde erhängt im Erdgeschoss aufgefunden. Ein Hund, der offenbar der Familie gehörte, wurde ebenfalls tot aufgefunden.

    Am frühen Sonntagnachmittag wurde die Straße, die zu dem Haus in einem Weiler in der Nähe von Carantec führt, von der Polizei abgeriegelt. Bisher ist noch nicht bekannt, ob die Familie in dem Haus lebte oder ob sie sich dort nur während der Ferien aufgehalten hat. Es wurden bisher auch noch keine Angaben darüber gemacht, wie die Frau und die Mädchen ums Leben gekommen sind, und auch nicht, wann sich das Drama ereignet hat.

    Carantec ist ein Badeort mit ganzjährig etwa 3.200 Einwohnern in der Bucht von Morlaix.

  • Massenpanik in Seoul: Ein Franzose tot und zwei weitere verletzt

    Massenpanik in Seoul: Ein Franzose tot und zwei weitere verletzt

    Das französische Außenministerium meldete am Sonntag, dem 30. Oktober, dass ein französischer Staatsbürger bei der Massenpanik in Seoul am Vortag gestorben sei und zwei weitere verletzt wurden.

    Wie das südkoreanische Innenministerium am Sonntag, dem 30. Oktober, mitteilte, starben insgesamt 22 ausländische Personen infolge der gestrigen Massenpanik. Darunter befand sich auch ein Franzose, der bei dem Drama ums Leben kam. „Sein Tod wurde vom Außenministerium bestätigt“, sagt der Journalist von France Télévisions, Hakim Abdelkhalek, aus Seoul berichtet. Zwei weitere Franzosen wurden verletzt, befanden sich aber nicht Lebensgefahr. Das französische Aussenministerium teilte mit, dass diese beiden französischen Staatsbürger das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen hätten.

    Verlassene Straßen
    „Die gesamte koreanisch-französische Gemeinschaft hat sich mobilisiert und die Handelskammer hat eine Notrufnummer eingerichtet“, erklärte der Journalist Hakim Abdelkhalek auf dem Sender France 2. Die französische Botschaft bittet die vor Ort anwesenden französischen Staatsbürger, sich bei Bedarf mit ihr in Verbindung zu setzen. Das gesamte Stadtviertel ist am Sonntag, dem 30. Oktober, wie verwandelt. „Die Restaurants und Bars sind normalerweise auch am Sonntagabend voll. Jetzt sind die Straßen hier wie leergefegt“, berichtet Hakim Abdelkhalek.

  • Vom 1. November bis 31. März sind in Frankreich Zwangsräumungen nicht erlaubt

    Vom 1. November bis 31. März sind in Frankreich Zwangsräumungen nicht erlaubt

    Die am 1. November beginnende Winterpause, in der die Verfahren zur Ausweisung von säumigen Mietern ausgesetzt werden, bietet allerdings einige Ausnahmen für Vermieter.

    Winterpause vom 1. November bis zum 31. März.

    Das bedeutet, dass ein Vermieter bis zum 31. März seine säumigen Mieter nicht mit Hilfe der öffentlichen Gewalt aus der Wohnung werfen kann, auch wenn er eine Gerichtsentscheidung erwirkt hat, die eine Räumung angeordnet hat. Die Gerichtsentscheidung ist während dieser sechs Monate nicht vollstreckbar. Es gibt in dieser Zeit eine Aussetzung des Einsatzes von Gerichtsvollziehern und der Polizei zur Vollstreckung einer Gerichtsentscheidung zur Räumung.

    Es gibt allerdings vier Fälle, in denen ein Mieter, gegen den ein Räumungsurteil vorliegt, tatsächlich vor die Tür gesetzt werden kann. Dies ist zunächst der Fall, wenn der Mieter bereits über eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene alternative Unterbringung verfügt. Dies ist auch der Fall, wenn die Wohnung als gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Auch Hausbesetzer, die ein Haus oder eine Wohnung illegal oder nach einem Einbruch besetzt haben, dürfen auch im Winter geräumt werden.

    Ausserdem gilt die Aussetzung der Räumungsbeschlüsse im Winter auch nicht für einen Ehe- oder Lebenspartner, der sich der häuslichen Gewalt schuldig gemacht hat. Dieser kann auch während des sechsmonatigen Räumungsstopps von der öffentlichen Gewalt zwangsgeräumt werden.

  • 12-jähriges autistisches Kind in Marseille getötet: Mutter in Polizeigewahrsam

    12-jähriges autistisches Kind in Marseille getötet: Mutter in Polizeigewahrsam

    Am Samstag, den 29. Oktober, wurde in Marseille am Ufer des Flusses Huveaune der geschundene Körper eines 12-jährigen Kindes gefunden. Das Kind wies Spuren von Stichwunden auf. Seine Mutter wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Der leblose Körper eines 12-jährigen autistischen Kindes, das am Freitag, dem 28. Oktober als vermisst gemeldet worden war, wurde am Samstag von seiner Familie in Marseille am Ufer des Flusses Huveaune mit Stichwunden gefunden, wie die Staatsanwaltschaft am späten Nachmittag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Bei einem Spaziergang verschwunden
    Die Leiche des kleinen Jungen wurde vom Vater und dem Onkel des Kindes entdeckt, wie die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, erläuterte. Das Kind, das laut seinem Onkel und seiner Tante, die sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP am Nachmittag äußerten, autistisch war, soll sich am Freitag gegen 16.00 Uhr bei einem Spaziergang der Aufsicht seiner Mutter entzogen haben.

    Laut Staatsanwaltschaft soll die Mutter ihr Kind am Freitag als vermisst gemeldet haben.

    Der Onkel und die Tante des Kindes sagten der AFP, dass die Familie gegen 17.00 Uhr ein erstes Mal und gegen 22.00 Uhr ein weiteres Mal die Polizeiwache verständigt habe, da ihre Suche bis dahin erfolglos geblieben sei.

    Die Familie gab gegenüber der AFP an, am Samstagmorgen nach stundenlanger Suche gegen 8.30 Uhr am Ufer des Flüsschens Huveaune zunächst die Jacke des Kindes gefunden zu haben, bevor sie schließlich gegen 13.00 Uhr den Körper des Kindes in einer Entfernung von etwa 100 Metern am Ende eines steilen Abhangs in hohem Gras und Gestrüpp fand.

    Die Leiche des Kindes wies Stichwunden auf, wie die Staatsanwältin gegenüber der AFP erklärte. Sie sprach auch von „zahlreichen Blutspuren auf dem Weg zum Fundort der Leiche“. Auf Bildern, die der Onkel mit seinem Mobiltelefon aufgenommen und der AFP vorgelegt hat, ist das vollständig bekleidete Kind in Seitenlage, das Gesicht dem Gebüsch zugewandt, und Blutflecken an einem Arm und am Bauch, zu sehen.

    Nach weiteren Angaben des Onkels hätten die Feuerwehrmänner der Familie geraten, sich zu entfernen, da das Gesicht des Kindes „beschädigt“ sei. „Wir sind sofort zur Polizei gegangen“, beklagte sich die Tante am Samstag gegenüber der AFP: „Wenn es sich um ein autistisches Kind wie dieses handelt, lässt man die Eltern nicht einfach so alleine suchen, sondern schickt eine Streife“. „Wenn sie früher gekommen wären…. vielleicht hätte das etwas geändert“.

    Mutter in Polizeigewahrsam genommen
    „Die Mutter des Kindes wurde in Anbetracht der Feststellungen der Spurensicherung der Polizei in der Wohnung der Familie in Polizeigewahrsam genommen“, erklärte knapp zwei Stunden später die Staatsanwältin.

    Laut der Tante kümmerte sich die Mutter ganztägig um ihren autistischen Sohn, ihr einziges Kind, und übte keinen Beruf aus.