Kategorie: Vermischtes

  • Vorsicht auf französischen Straßen: Neue Schilder und neue Regeln…

    Vorsicht auf französischen Straßen: Neue Schilder und neue Regeln…

    Die Straßenverkehrsordnung hat sich im Jahr 2023 in Frankreich geändert. Neue Schilder tauchen auf und neue Regeln treten in Kraft. Was man wissen muss, um kein Bußgeld zu bekommen.

    An den Straßenrändern vor allem der großen Metropolen Frankreichs sind neue Schilder aufgetaucht. Und es gibt Änderung der Straßenverkehrsordnung, die jeder Autofahrer kennen sollte, die auf einen Erlass vom 13. Juni 2022 zurückgeht.

    Erste Neuerung: die gemischte Fußgänger- und Radfahrerampel. Sie regelt die Überquerung einer Kreuzung zu Fuß oder mit dem Fahrrad. So wie es die bekannten roten oder grünen Männchen gibt, wird ein Fahrrad in denselben Farben auf Ampeln auftauchen, die sich in der Nähe eines Radwegs oder Fußgängerüberwegs befinden.

    Eine weitere Änderung im Jahr 2023 ist ein Zeitzähler an der Fussgängerampel. Fußgänger werden so genau wissen, wie lange sie noch warten müssen, bevor sie die Straße überqueren können. Das Gerät wird derzeit in Straßburg (Bas-Rhin), Vannes (Morbihan) und Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) getestet – mit positivem Feedback.

    Ein neues Schild betrifft Tunnel und soll Autofahrer über den Sicherheitsabstand zu informieren, der in Tunneln einzuhalten ist. Die Schilder gibt es in zwei Versionen: eine mit zwei Autos und eine mit einem Auto und einem LKW. Diese Schilder werden derzeit am Tunnel von Foix in der Ariège erprobt.

    Änderungen in der Straßenverkehrsordnung
    Abgesehen von diesen Schildern gab es 2023 in Frankreich eine Änderung bei den Vorfahrtsregeln. In Tempo-30-Zonen, in denen es Radwege gibt, gilt die Rechts-vor-Links-Regel nicht mehr. Auf betroffenen Straßen, auf denen die automatische Vorfahrt nicht mehr gilt, müssen dann allerdings „Stopp“- oder „Vorfahrt gewähren“-Schilder aufgestellt werden.

    Radfahrer dürfen jetzt an einer Kreuzung rechts abbiegen, auch wenn die Ampel für Autofahrer noch rot ist. Aber Vorsicht: Dieses Manöver ist nur erlaubt, wenn an der Kreuzung ein Schild mit einem gelben Fahrradpiktogramm und einem Pfeil angebracht ist.

    In den nächsten Monaten werden, wie Innenminister Gérald Darmanin angekündigt hat, bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von weniger als 5 km/h keine Punkte mehr verteilt beziehungsweise abgezogen. Das Bußgeld wird allerdings weiterhin zu zahlen sein: 135 € in Städten und 68 € außerhalb von Ortschaften.

  • Gefangene Frau in Forbach: Ehemann freigelassen – Anschuldigungen der Ehefrau waren falsch

    Gefangene Frau in Forbach: Ehemann freigelassen – Anschuldigungen der Ehefrau waren falsch

    In einer Pressekonferenz am Dienstag stellte der Staatsanwalt von Sarreguemines die Anschuldigungen der Frau, die am Vortag in Forbach (Moselle) aufgefunden worden war, ernsthaft in Frage.

    „Eine nicht existierende Realität“. Mit dieser Formel beschrieb Olivier Glady, Staatsanwalt von Sarreguemines (Moselle), die Anschuldigungen der Freiheitsberaubung und Gewalt, die eine 53-jährige Frau nach einem Notruf aus Forbach (Moselle) am Montag (7. August) gegen ihren Mann erhoben hatte. Auf einer Pressekonferenz ging der Staatsanwalt Punkt für Punkt auf die Anschuldigungen ein und zeichnete das Bild eines Ehepaars, das durch die schlimme Krankheit der Frau aus den Fugen geriet.

    Der Polizeigewahrsam des Ehemanns, eines 55-jährigen Deutschen, werde am späten Dienstagnachmittag aufgehoben, so Staatsanwalt Olivier Glady. Er fügte hinzu, dass nichts darauf hindeutete, dass die Ehefrau, die ebenfalls deutsche Staatsbürgerin ist, in ihrer Wohnung in Forbach gegen ihren Willen festgehalten wurde. „Sie hatte freien Zugang zu einem Fernseher, einem Computer und einem Telefon“, sagte er. Die Frau hatte am Montag eine Polizeidienststelle in Deutschland angerufen und behauptet, ihr gewalttätiger Mann halte sie seit 2011 gegen ihren Willen in seiner Wohnung im französischen Forbach gefangen. Die deutsche Polizei hatte daraufhin sofort die französischen Behörden informiert.

    Ausserdem wurden von den Ermittlern keine Blutspuren am Tatort gefunden und auch die Gerichtsmediziner konnten keine Spuren von Knochenbrüchen, körperlicher Misshandlung oder Vergewaltigung, wie von der Frau angezeigt, feststellen. Die Ermittler zweifeln nun an der Version der Ehefrau, die laut Staatsanwalt Olivier Glady möglicherweise an einer entzündlichen Krankheit leidet. Laut Zeugenaussagen kümmerte sich der Ehemann um seine Frau, seit sich ihr Gesundheitszustand in den letzten 10 Monaten deutlich verschlechtert hatte.

    Lesen sie dazu auch: Moselle: Mann hält Frau “möglicherweise seit 2011” in seiner Wohnung gefangen

  • 80.000 Haushalte ohne Strom nach Explosion in Umspannwerk in Aubin

    80.000 Haushalte ohne Strom nach Explosion in Umspannwerk in Aubin

    Nach einer Explosion in einem Umspannwerk in Aubin waren am Dienstagnachmittag 80.000 Haushalte in den Departements Aveyron, Lot und Cantal von der Stromversorgung abgeschnitten. Vor Ort mussten fünf Personen von der Feuerwehr versorgt werden.

    Am frühen Nachmittag des 8. August ereignete sich an dem Standort Godin in der Gemeinde Aubin in der Nähe von Decazeville ein Unfall, der zu einem Stromausfall von mehr als vier Stunden in der Region Villefranche-de-Rouergue führte.

    Während fünf Techniker des Netzbetreibers RTE an einer Transformatorstation arbeiteten, kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einer Explosion. Die fünf Mitarbeiter wurden von der Feuerwehr betreut, die sehr schnell mit einem Großaufgebot vor Ort war. Die Feuerwachen von Le Bassin, Marcillac, Montbazin und Rodez wurden zusammen mit einem auf technische Risiken spezialisierten Team mobilisiert. Die fünf Techniker wurden zu Kontrolluntersuchungen in das Krankenhaus von Decazeville gebracht, das von dem Stromausfall glücklicherweise nicht betroffen war.

    Im Westen des Aveyron, im Osten des Lot und im Südwesten des Cantal waren laut dem Stromnetzbetreiber RTE etwa 80.000 Haushalte stundenlang ohne Strom :57.000 im Aveyron, 27.000 im Lot und 4.400 im Cantal. Der Netzbetreiber RTE gab an, dass die gesamte Stromversorgung um 18.40 Uhr wiederhergestellt war. Es wird eine interne Untersuchung eingeleitet, um die Ursache des Vorfalls zu klären.

  • Haut-Rhin: Ferienhaus in Wintzenheim von Feuer zerstört – 11 Personen vermisst

    Haut-Rhin: Ferienhaus in Wintzenheim von Feuer zerstört – 11 Personen vermisst

    Laut dem Sender France 3 Grand Est wurde das Ferienheim von einer lothringischen Association gemietet, die sich um behinderte Jugendliche kümmert.

    Am Mittwoch, dem 9. August, brach am Morgen um 6.30 Uhr ein Feuer in einer Ferienunterkunft in Wintzenheim (Haut-Rhin) aus, wie die Präfektur in einer Pressemitteilung bekannt gab. Obwohl das Feuer „trotz der Heftigkeit der Flammen schnell unter Kontrolle gebracht wurde“, würden 11 Personen einer aus Nancy stammenden Gruppe vermisst, erklärte die Präfektur.

    Außerdem wurden 17 Personen evakuiert und eine Person schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eine Person, die unter Schock stand, wurde ebenfalls versorgt. Die Unterkunft wurde offensichtlich von einem lothringischen Verein gemietet, der sich um junge Menschen mit Behinderungen kümmert, so France 3 Grand Est.

    Etwa 300 m2 gingen in Flammen auf.
    „Trotz des schnellen und mutigen Eingreifens der Feuerwehr, das ich lobe, sollen mehrere Opfer zu beklagen sein“, reagierte Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

    Insgesamt wurden 300 m2 der 500 m2 großen Unterkunft Opfer der Flammen, wie die Präfektur mitteilte. Es wurden 76 Feuerwehrleute, vier Löschfahrzeugen, vier Krankenwagen sowie medizinischen Erstversorgungsposten vor Ort eingesetzt. Vierzig Gendarmen seien ebenfalls vor Ort, so die Präfektur.

  • Ein m2 pro Person: Zahl der Gefängnisinsassen in Frankreich erreicht historischen Höchststand

    Ein m2 pro Person: Zahl der Gefängnisinsassen in Frankreich erreicht historischen Höchststand

    Am 1. Juli befanden sich nach Angaben des Justizministeriums mehr als 74.000 Menschen in französischen Gefängnissen. Eine Zahl, die in den kommenden Wochen voraussichtlich noch weiter steigen wird, mit dramatischen Folgen für die Haftbedingungen. Mit 74.513 inhaftierten Personen am 1. Juli gegenüber 73.699 am 1. Juni hat Frankreich zum sechsten Mal seit Beginn des Jahres 2023 den Rekord für die Anzahl der Insassen in den Gefängnissen gebrochen. Es ist das erste Mal, dass die Marke von 74.000 Häftlingen überschritten wurde. Offiziell verfügt Frankreich nur über 60.666 Plätze in seinen Strafvollzugsanstalten. Durch das Überschreiten der Zahl von 74.000 Häftlingen steigt die Gesamtdichte der Gefängnisse im Land somit auf 122,8 % gegenüber 118,7 % im gleichen Zeitraum 2022. In einigen Regionen, z. B. in Perpignan in Südfrankreich, übersteigt die Quote sogar 200 % und steigt nun auf 212 %. Die Situation in den französischen Gefängnissen dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten sogar …

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  • Isère: Verletzter Mann erstattet nach Schuss eines Polizisten Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt“

    Isère: Verletzter Mann erstattet nach Schuss eines Polizisten Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt“

    In diesem Fall sind zwei Verfahren anhängig, eines wegen vorsätzlicher Gewalt gegen den Kläger Toufik B., ein weiteres wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Stadtpolizisten, der den Schuss abgegeben hat.

    Eineinhalb Monate, nachdem er in Fontaine, in der Nähe von Grenoble im Département Isère, von einem Schuss eines Stadtpolizisten getroffen wurde, hat der 38-jährige Toufik B. jetzt Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt mit dauerhafter Behinderung“ erstattet, wie France Bleu Isère gemeldet hat. Toufik B. wurde am 15. Juni von einer Kugel ins Bein getroffen, nachdem er sich auf einem Motorroller geweigert hatte, für eine Polizeikontrolle anzuhalten.

    In dem Fall sind zwei Verfahren anhängig, eines wegen Befehlsverweigerung und vorsätzlicher Gewalt gegen Toufik B., ein weiteres wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Stadtpolizisten, der den Schuss abgegeben hat.

    Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr der 38-jährige Mann Toufik B. mit seinem Roller auf der Uferstraße in Fontaine, die für Radfahrer und Fußgänger reserviert ist. Der Anwalt des Klägers, Emmanuel Decombard, räumt gegenüber dem Sender France Bleu Isère ein, dass sein Mandant einen Fehler beging, „der aber lediglich eine Ordnungswidrigkeit ist“. Er versichert, dass Toufik B. mit mäßiger Geschwindigkeit fuhr, als zwei Polizisten ihn mit Tränengas besprühten und dass sein Mandant daraufhin „in Panik geraten“ sei, er losgefahren sei und in diesem Moment von einem der Polizisten angeschossen worden sei.

    Der Anwalt kritisiert eine „unverhältnismäßige“ Reaktion der Polizei.
    Die Polizisten ihrerseits versichern, dass der Mann auf dem Roller sehr schnell gefahren sei, auf sie zugefahren sei und sogar einen der Beamten gerammt und ihn leicht am Knie und am Schienbein verletzt habe. In ihrem Bericht, den France Bleu Isère einsehen konnte, sprechen sie von Flucht und Befehlsverweigerung.

    Für den Anwalt von Toufik B. war die Reaktion der Polizei „völlig unverhältnismäßig“. Aufgrund der Schussverletzung musste er laut seinem Anwalt Emmanuel Decombard etwa 20 Tage im Krankenhaus bleiben und mit über 100 Stichen genäht werden. Er geht nun an Krücken, „macht dreimal pro Woche Krankengymnastik“ und „steht mit nichts da und hat vor allem keine Arbeit mehr“.

  • Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Andere Polizisten wurden ebenfalls vorgeladen, um als Zeugen vernommen zu werden, so die Staatsanwaltschaft von Marseille am Dienstag, dem 08 August, in einer Erklärung.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille teilte heute in einer Pressemitteilung mit, dass fünf Polizisten der Spezialeinheit Raid am Dienstagmorgen, dem 8. August, in Polizeigewahrsam genommen wurden. Gegen sie wurde zusammen mit etwa zwanzig ihrer Kollegen von der IGPN (die „Polizei der Polizei“), die mit der Untersuchung des Todes eines 27-jährigen Mannes am Rande der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel in Marseille in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli betraut war, ermittelt.

    Mohamed Bendriss wurde vor dem Haus seiner Mutter leblos aufgefunden, nachdem er auf dem Lenker seines Motorrollers einen Schwächeanfall erlitten hatte. Nach seinem Tod im Krankenhaus stellte ein Arzt Spuren eines heftigen Aufpralls auf Höhe des Brustkorbs fest. Dieser Aufprall, der zum Tod des jungen Mannes führte, könnte die Folge eines Schusses mit einem Gummigeschoss gewesen sein.

    Mohamed Bendriss war nur etwa zwei Minuten nach dem angenommen Schuss einige hundert Meter weiter zusammengebrochen. In der Zeit zwischen dem Schuss und seinem Zusammenbruch sind keine weiteren polizeilichen Maßnahmen festgestellt worden.

    Ermittler der Kriminalpolizei und der IGPN versuchten daher, das Szenario der Tragödie zu rekonstruieren, insbesondere anhand der Videos, die in der Nacht aufgenommen wurden. Sie stützten sich dabei auf drei verschiedene Quellen: ein Amateurvideo, das eine Anwohnerin aus einer Wohnung heraus gedreht hatte, Überwachungsbilder aus einem Geschäft und schließlich das Video aus einem Polizeifahrzeug.

    Die Polizisten der Spezialeinheit müssen nun im Rahmen eines am 4. Juli eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen „tödlichen Gebrauchs einer Waffe“ ihre Version von den Vorfällen in der Nacht der Tragödie liefern. Die Ermittlungen müssen jetzt klären, ob der tödliche Schuss mit dem Gummigeschoss vorschriftsmäßig war oder nicht.

  • Diebstähle: Die Sommerferien sind eine beliebte Zeit unter Einbrechern

    Diebstähle: Die Sommerferien sind eine beliebte Zeit unter Einbrechern

    Die Zahl der Einbrüche steigt an. Die Sommermonate sind für Kriminelle oft ein gefundenes Fressen. In Frankreich wird durchschnittlich alle drei Minuten ein Einbruch verübt.

    Zwei schemenhafte Silhouetten auf einer Terrasse, zwei Einbrecher, die sich bereit machen, zur Tat zu schreiten. Nur die Überwachungskamera des Hauses wird sie von ihrem Vorhaben abhalten. Sowohl tagsüber als auch nachts ist der Sommer die beliebteste Jahreszeit für Einbrecher. Im letzten Jahr fand mehr als jeder fünfte Einbruch in den Monaten Juli und August statt. Ein Wohnungs-Syndikat in der Region Ile-de-France verwaltet 25.000 Wohnungen und stellt jedes Jahr Dutzende von Einbrüchen fest. Aber Vorsichtsmaßnahmen, wie z. B. das Schließen der Fensterläden, können die Arbeit der Einbrecher erschweren oder verhindern.

    Gefahr durch soziale Netzwerke
    Doch egal, wie gut man sich und seine Wohnung oder sein Haus schützt, den geübtesten Einbrechern gelingt es immer, eine Schwachstelle zu finden. Das erklärt ein reuiger Einbrecher, der zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde, auf dem Sender France 2. Heute möchte er die Menschen vor den Risiken warnen, da er sich bewusst ist, welches Trauma ein Einbruch verursachen kann. Aber unsere Gewohnheiten in sozialen Netzwerken führen auch zu einer neuen Methode des Diebstahls für Einbrecher. Sie wissen manchmal alles über uns und nicht selten ist es genau das, was ihnen unsere Türen weit öffnet.

  • Departement Haut-Rhin: Rund 200 Gräber auf Friedhöfen geplündert

    Departement Haut-Rhin: Rund 200 Gräber auf Friedhöfen geplündert

    Friedhöfe sind die neuen Ziele von Kriminellen. In den letzten Tagen kam es im Département Haut-Rhin vermehrt zu Diebstählen von religiösen Gegenständen aus Bronze. Bronzediebstahl wird durch den Anstieg der Wiederverkaufspreise für dieses Metalls immer häufiger.

    Am Morgen des 7. August kommt Véronique Meyer auf den Friedhof von Kingersheim (Haut-Rhin), um mit Unverständnis und Entsetzen die Beschädigungen am Grab ihrer Eltern zu begutachten. „Es gab eine 50-60 cm große Jungfrau aus Bronze, die aus den Angeln gehoben und gestohlen wurde“, erzählt sie auf dem Sender France 2. Auf diesem Friedhof wurden mindestens 25 Gräber bestohlen. Bronzevasen und -statuetten wurden abgeschraubt, herausgerissen oder mit einem Trennschleifern zerschnitten.

    Bronze wird von den Dieben wegen ihres Preises geschätzt.

    In den Gängen des Friedhofs zeigen sich die Angehörigen der Verstorbenen schockiert. Einige hatten mehr Glück: Die Plünderer verschonten das Familiengrab. „Ich finde es unzumutbar, Verstorbene auszurauben, es muss ein Mindestmaß an Respekt geben“, bedauert eine Frau. Mindestens 200 Gräber in fünf Gemeinden im Département Haut-Rhin wurden seit Anfang August geplündert. Die Diebe haben es vor allem auf Bronze abgesehen, da derzeit ein Kilo dieses Metalls für 6,30 Euro verkauft werden kann.

  • Toulouse: Junge Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden

    Toulouse: Junge Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden

    Die Feuerwehr und Polizei wurde am Montag, dem 7. August, zu einem möglichen Frauenmord in Toulouse, 12 rue de la Passerelle, einer kleinen Straße beim Canal du Midi im Viertel Négreneys, gerufen.

    Vor Ort entdeckten die Rettungskräfte in einer Wohnung den leblosen Körper einer 27-jährigen Frau und ein weiteres Opfer, einen 28-jährigen Mann, der sehr schwer verletzt war und in Lebensgefahr schwebte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht wurde.

    Nach ersten Informationen, die die Zeitung La Dépêche du Midi veröffentlicht hat, soll es zwischen den beiden Personen zu einem Streit und gegenseitigen Messerstichen gekommen sein.

    Der Tatort: 12 rue de la Passerelle in Toulouse

    Als die Feuerwehrleute in dem kleinen Wohnhaus eintrafen, wurden sie von der Brutalität des Tatort überrascht. Sie fanden in der Wohnung in der Rue de la Passerelle im Sektor Raisin in der Nähe von Les Minimes in Toulouse zwei durch Messerstiche verletzte Personen vor.

    Trotz aller Bemühungen konnten die Sanitäter nichts mehr tun, um das Leben einer 27-jährigen Frau zu retten, die noch vor Ort für tot erklärt wurde. In der Wohnung befand sich auch ein Mann, nämlich der 28-jährige Lebensgefährte des Opfers. Auch er war durch mehrere Messerstiche verletzt. Er konnte vor Ort erstversorgt und stabilisiert werden.

    Der junge Mann wurde in die Notaufnahme des Krankenhauses Toulouse Purpan gebracht. Die Ärzte äußerten sich zurückhaltend über seine Überlebenschancen.
    Die Polizei versucht nun herauszufinden, was in der Wohnung im dritten Stock des vierstöckigen Gebäudes geschehen ist. Spezialisten der Abteilung für Familienschutz des Sicherheitsdienstes des Departements wurden beauftragt, den Fall zu untersuchen, da vieles auf einen Frauenmord hindeutet.

    Nach ersten Erkenntnissen befand sich keine dritte Person am Tatort. Ein Streit zwischen dem Opfer und seinem Lebensgefährten, soll in eine regelrechte Messerstecherei ausgeartet sein, di die junge Frau nicht überlebte.
    Der junge Mann jedenfalls soll den Notruf angerufen haben, um die Rettungskräfte über das Drama zu informieren. Anscheinend wusste er da noch nicht, dass seine Partnerin bereits tot war.

    Die Autopsie des Opfers soll Aufschluss über das Szenario geben, das zu seinem Tod geführt hat.
    Die Anwohner der als „friedlich“ beschriebenen Wohnanlage waren am Montag schockiert, als sie von den Ereignissen erfuhren. Einige waren überrascht, dass sie nichts gehört hatten. Es ist offensichtlich ein Gebäude, in dem die Mieter relativ oft wechseln, wodurch sich die dort wohnenden Menschen nicht allzu gut kennen…