Kategorie: Vermischtes

  • Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Zwei Personen wurden von Spanien aus kommend festgenommen. Im Kofferraum ihrer Fahrzeuge befanden sich 13 Koffer mit Cannabis.

    Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei Männer in Avignon, Departement Vaucluse, mit 485 kg Cannabis in ihren Kofferräumen festgenommen, nachdem sie aus Spanien kommend mit hoher Geschwindigkeit Richtung Norden unterwegs waren. Das meldete Franceinfo am Samstag, dem 12. August, unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Die beiden Personen wurden von einer Einsatzbrigade der Polizei (BRI) festgenommen, als sie in zwei Autos auf einer sogenannten „go fast“-Tour aus Spanien unterwegs waren. Dank der Überwachung durch die Polizei konnte eines der beiden Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Hotels in Avignon lokalisiert werden.

    In den Fahrzeugen entdeckten die Polizeikräfte dreizehn Koffer mit insgesamt 485 kg Cannabis. Die beiden Männer wurden am Ende der Woche angeklagt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Ermittler insgesamt etwa 55.000 Euro.

  • Bombendrohung: Eiffelturm nach dreistündiger Schließung für die Öffentlichkeit wieder geöffnet

    Bombendrohung: Eiffelturm nach dreistündiger Schließung für die Öffentlichkeit wieder geöffnet

    Nach zweistündiger Schließung und einem Einsatz des Bombenkommandos aufgrund einer Bombendrohung am Nachmittag des 12. August wurde der Eiffelturm nach 3 Stunden wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Die drei Stockwerke des Eiffelturms wurden am Samstag für fast zwei Stunden evakuiert und die Sprengstoffexperten der Polizei suchten wegen einer Bombendrohung nach verdächtigen Dingen, wie die Betreibergesellschaft des Eiffelturms (Sete) berichtete.

    „Die Polizei ist vor Ort, die Bombenexperten sind vor Ort“, hatte eine Sprecherin der Sete am Samstagmittag erklärt und damit eine Meldung des Senders BFMTV bestätigt. „Es ist ein übliches Verfahren in dieser Art von Situation“, hatte sie betont.

    Die Evakuierung, die um 12:15 Uhr begann, betraf alle drei Stockwerke des Monuments, einschließlich des Turmrestaurants, sowie den Vorplatz, fügte die Sprecherin hinzu. Der Verkehr der umliegenden Strassen wurde umgeleitet.

    Gegen 15.30 Uhr wurde Entwarnung gegeben und das Wahrzeichen von Paris wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die letzte Bombendrohung, die eine Evakuierung des Turms zur Folge hatte, war im September 2020 aufgrund eines anonymen Anrufs bei der Polizei erfolgt.

    Damals hatte „ein Mann angerufen, „Allah Akbar“ gerufen und erklärt, dass er den Eiffelturm „in die Luft jagen“ werde“, so die Polizei im Jahr 2020. Im Jahr 2022 zählte das symbolträchtigste Bauwerk von Paris mehr als 5,8 Millionen Besucher.

  • Frankreich: Verbot der Umweltbewegung „Soulèvements de la Terre“ vom Staatsrat ausgesetzt

    Frankreich: Verbot der Umweltbewegung „Soulèvements de la Terre“ vom Staatsrat ausgesetzt

    Politiker der linken Seite des politischen Spektrums in Frankreich begrüßen die Entscheidung des Staatsrats, des höchsten französischen Verwaltungsgerichts, der am Freitag, dem 11. August, die drohende Auflösung und das Verbot des Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“ (Aufstände der Erde) ausgesetzt hat. Innenminister Gérald Darmanin hat diese Runde verloren. Der Staatsrat hat am Freitag, dem 11. August, die Entscheidung, die Umweltbewegung „Les soulèvements de la Terre“ aufzulösen, ausgesetzt. Für das höchste Gericht des Landes „lassen weder die in der Akte hinterlegten Unterlagen noch der Meinungsaustausch während der Anhörung die Annahme zu, dass das Kollektiv in irgendeiner Weise gewalttätige Handlungen gegenüber Personen billigt“.

    Für die Umweltaktivisten ist das eine Genugtuung. „Es ist eine große Erleichterung zu wissen, dass wir unsere Bewegung weiterführen können“, präzisiert Léna Lazard, Mitglied des Kolle…

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  • Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    In Marseille schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod. In Marseille (Bouches-du-Rhône) schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Das Opfer wurde am Donnerstag gegen 21 Uhr schwer verletzt aufgefunden. Am Tatort wurden etwa zwanzig Hülsen aus einem oder mehreren Sturmgewehren entdeckt. Früher am Donnerstag, also gestern gegen 1 Uhr morgens, war bereits ein 28-jähriger Mann im 14. Arrondissement erschossen worden. Die Kriminalpolizei von Marseille ist mit den Ermittlungen betraut.
  • Fast 400 Schafe sterben bei Brand in einem Schafstall im Gard

    Fast 400 Schafe sterben bei Brand in einem Schafstall im Gard

    Fast 400 Schafe verendeten am Donnerstag, dem 10. August, in einem Feuer im Departement Gard. Nur etwa 40 Schafe überlebten.

    Mindestens 360 Schafe wurden am Donnerstag, dem 10. August, bei einem Brand in einem Schafstall in der Gemeinde Blandas du Gard nördlich von Montpellier getötet. Rund 100 Feuerwehrleute und ein Löschhubschrauber wurden eingesetzt, um die Flammen zu löschen, die sich auf die Vegetation ausgebreitet hatten. Das Feuer war gegen 16 Uhr ausgebrochen und hat das landwirtschaftliche Gebäude sehr schnell vollständig zerstört.

    „Der Besitzer des Grundstücks, ein Mann in den Vierzigern, wurde mit leichten Beinverletzungen in ein Krankenhaus evakuiert“, erklärte die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Leider konnten nur etwa 40 Schafe noch rechtzeitig aus dem landwirtschaftlichen Gebäude geholt werden, so die Feuerwehr, die ausserdem mitteilt, dass der Schafstall „etwa 400 Schafe“ beherbergt habe.

    In diesem Hochsommer herrscht in der Mittelmeerregion Frankreichs sehr hohe Brandgefahr, nur durch den massiven und schnellen Einsatz von etwa 100 Feuerwehrleuten, 25 Löschfahrzeugen und einem Löschhubschrauber ein Brand der Vegetation um den Stall schnell eingedämmt werden. Trotz der starken Trockenheit blieb das Feuer auf etwa 5 Hektar begrenzt, so die Feuerwehr.

  • Getreidesilos brannten im Hafen von La Rochelle

    Getreidesilos brannten im Hafen von La Rochelle

    Am Donnerstag, dem 10. August, breitete sich im Hafen von La Rochelle (Charente-Maritime) ein gewaltiges Feuer aus.

    Am Donnerstag, dem 10. August, brannten im Hafen von La Rochelle (Charente-Maritime) mehrere Getreidesilos. Tausende Tonnen Weizen wurden ein Raub der Flammen. Die Sorge war bei einigen Bewohnern der Gemeinde groß. „Das hat mich beunruhigt, man weiß nicht, was das ist und was da drin ist, da so viel dichter Rauch aufgestiegen ist“, sagt ein Anwohner gegenüber dem Sender France 3.

    Das Feuer soll auf einem Förderband ausgebrochen sein, das das Getreide von und zum Silo transportiert. 120 Feuerwehrleute wurden angefordert, um die Flammen schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Am Abend bestand keine Explosionsgefahr mehr. „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir die restlichen Brandherde löschen, sowohl in den technischen Galerien als auch auf den Silodächern“, erklärt der Oberstleutnant der Feuerwehr François Thèves auf France 3. Um den Brandort wurde ein Sicherheitsperimeter eingerichtet.

  • Straßburg: Er wollte Cannabis per Drohne in Haftanstalt zu schmuggeln – 1 Jahr Gefängnis

    Straßburg: Er wollte Cannabis per Drohne in Haftanstalt zu schmuggeln – 1 Jahr Gefängnis

    Weil er versucht hatte, mithilfe einer Drohne Drogen in die Straßburger Haftanstalt zu schmuggeln, erhält eine Person am Donnerstag ein Jahr Gefängnis ohne Bewährung. Zwei weitere Personen wurden ebenfalls verurteilt.

    Eine Person wurde am Donnerstag, dem 10. August, zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, weil sie versucht hatte, mithilfe einer Drohne Drogen in die Haftanstalt in Straßburg zu schmuggeln.

    Eine zweite Person erhielt neun Monate Gefängnis, davon fünf Monate ohne Bewährung. Eine dritte Person, die gerade erst 18 Jahre alt geworden war, wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Die drei volljährigen Angeklagten wurden am Dienstag, dem 8. August, in der Nähe einer Haftanstalt verhaftet, sie führten eine Drohne und 150 Gramm Cannabis mit sich. Die drei Angeklagten wurden am Donnerstag, dem 10. August, in einem Sofortverfahren vor Gericht gestellt.

    Die stellvertretende Staatsanwältin fügte hinzu, dass vier weitere volljährige Personen, die am Mittwoch, dem 9. August, festgenommen worden waren, am Donnerstagabend, dem 10. August, wegen der gleichen Tatbestände ebenfalls der Staatsanwaltschaft vorgeführt wurden. Sie müssen am Freitag, dem 11. August vor dem Richter erscheinen und sitzen bis dahin in Untersuchungshaft.

  • Frankreich: Wurden die Internetseiten der Steuer- und Zollbehörden von russischen Hackern angegriffen?

    Frankreich: Wurden die Internetseiten der Steuer- und Zollbehörden von russischen Hackern angegriffen?

    Eine ultranationalistische russische Hackergruppe bekannte sich am Mittwoch, dem 9. August, zu einem Cyberangriff auf die Website impots.gouv.fr. Auch die Website des Zolls soll angegriffen worden sein.

    Die gesetzliche Erklärung von Immobilien auf der Website der Steuerbehörde endet heute. Diese Website soll am Mittwoch, dem 9. August, Opfer eines Cyberangriffs geworden sein. Das behauptet jedenfalls Noname057, eine Gruppe ultranationalistischer russischer Hacker, auf ihrem Telegram-Kanal.

    Für mehrere Stunden war die Website „vorübergehend wegen Wartung“ geschlossen. Es war nicht möglich, Nachrichten zu lesen oder ein Formular herunterzuladen. Am Donnerstag, dem 10. August um 11 Uhr war die Website aus noch unbekannten Gründen erneut „in Wartung“. Die Website des Zolls soll am Mittwoch ebenfalls von der gleichen Gruppe angegriffen worden sein.

    Die Nachricht war während des Ausfalls am Mittwoch auf der Website der französischen Steuerbehörde zu sehen.
    https://twitter.com/dbertho/status/1689204309093748736

    Angriffe durch DoS-Attacken
    Um Websites zum Absturz zu bringen, verwenden Hacker die Technik der Denial-of-Service-Attacke (oder DoS). Dabei werden große Mengen von gleichzeitigen Verbindungen zu einer Website gestartet, sodass die zu hohe Anzahl von Anfragen den attackierten Server zum Absturz bringt. Auch wenn dies unangenehm ist, führen diese Art von Angriffen oft nur dazu, dass die Website für ein paar Stunden ausfällt.

    Ende März machte dieselbe Gruppe in Frankreich auf sich aufmerksam, als sie sich dazu bekannte, die Website der Nationalversammlung und des Senats gehackt zu haben. Sie rechtfertigten sich, indem sie Emmanuel Macron beschuldigten, „ukrainische Neonazis zu bedienen“.

  • Brand in Wintzenheim: Ferienheim entsprach nicht den entsprechenden Sicherheitsvorschriften

    Brand in Wintzenheim: Ferienheim entsprach nicht den entsprechenden Sicherheitsvorschriften

    Dies erklärte die Vize-Staatsanwältin von Colmar, Nathalie Kielwasser, am Donnerstag. Je nach ihrer Aufnahmekapazität unterliegen diese Einrichtungen strengen Sicherheitsvorschriften.

    Am Tag nach dem Brand in einem Ferienheim in Wintzenheim (Haut-Rhin), bei dem elf Menschen ums Leben kamen, berichtet die Vize-Staatsanwältin von Colmar, Nathalie Kielwasser, am Donnerstag, dem 10. August, gegenüber dem Sender France Bleu Alsace, dass die Einrichtung nicht von der Sicherheitskommission für öffentlich zugängliche Einrichtungen (ERP) freigegeben worden sei.

    Für den Bau und den Betrieb von diesen Einrichtungen gelten je nach ihrer Aufnahmekapazität genaue Vorschriften. Sie unterliegen „Verpflichtungen in Bezug auf die Sicherheit vor Feuer und Panik“, heißt es auf der Website der Regierung, in Bezug auf Bau, Feueralarme, Sicherheitsregister und Kontrollen.

    Auf dem Sender Franceinfo erklärte die Sprecherin der nationalen Gendarmerie, Oberstin Marie-Laure Pezant, am Morgen des Donnerstags, dass die anstehenden Untersuchungen feststellen sollen, „ob das Gebäude in Ordnung war, ob alle Normen eingehalten wurden“.

    Die Unterkunft beherbergte insgesamt 28 Personen, von denen sich 16 in den oberen Etagen befanden, die vollständig abgebrannt sind. Laut dem stellvertretenden Bürgermeister von Wintzenheim war der Mietvertrag nur für 16 Personen unterschrieben worden.

  • Macron: „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“ – mindestens 9 Tote in Wintzenheim

    Macron: „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“ – mindestens 9 Tote in Wintzenheim

    Mindestens 9 Menschen starben am Mittwochmorgen in einem Ferienheim, in dem Menschen mit Behinderungen untergebracht waren, die ihren Sommerurlaub im Département Haut-Rhin verbrachten.

    Am Mittwoch, dem 9. August um 6.30 Uhr brach in Wintzenheim (Haut-Rhin) in einer Unterkunft für Menschen mit Behinderungen ein Feuer aus, wie die Präfektur mitteilte. Am Vormittag wurden 11 Personen vermisst, inzwischen wurden neun Leichen geborgen, zwei Personen sind noch unauffindbar.

    Elisabeth Borne begibt sich an den Ort des Geschehens. Die Premierministerin kündigte am Mittwoch auf Twitter an, dass sie zusammen mit der Ministerin für Solidarität, Aurore Bergé, nach Wintzenheim reisen werde. Beide kamen gegen 14.00 Uhr in der Region an und für 15.00 Uhr war eine Pressekonferenz der Premierministerin geplant.

    „Angesichts dieser Tragödie sind meine Gedanken bei den Opfern, den Verletzten und ihren Angehörigen“, reagierte Emmanuel Macron seinerseits auf Twitter.

    Die Gruppe der Urlauber war aus Nancy nach Wintzenheim gekommen. In dem Ferienheim logierten zwei Gruppen von Menschen mit Behinderungen, die von zwei verschiedenen Vereinen betreut wurden. „Ein diskreter Empfang für die Familien der Opfer wurde in einem speziellen Raum in Wintzenheim organisiert“, teilte die Präfektur in einer Erklärung mit. Der Bürgermeister von Wintzenheim, Mathieu Klein, erklärte: „Ich bin zutiefst erschüttert über den schrecklichen Brand heute Morgen in Wintzenheim in einer Unterkunft, in der Menschen mit Behinderungen aus Nancy untergebracht waren“.

    Ein großes Aufgebot an Einsatzkräften. Am Brandort trafen innerhalb von 15 Minuten 76 Feuerwehrleuten mit vier Löschfahrzeugen und vier Krankenwagen ein. Ausserdem wurde ein medizinischer Posten zur Erstversorgung der Opfer eingerichtet. Insgesamt 300 m2 der 500 m2 großen Privatunterkunft „brannten lichterloh“, wie die Präfektur berichtete. Der Brand wurde trotz seiner Heftigkeit von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht. Es wurden 17 Personen evakuiert und eine Person mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Person musste wegen eines Schocks versorgt werden.