Kategorie: Vermischtes

  • Mann beißt Polizisten bei einer Kontrolle den Daumen ab

    Mann beißt Polizisten bei einer Kontrolle den Daumen ab

    Einem Polizisten wurde von einem Mann nach einer einfachen Kontrolle am Sonntag in La Rochelle ein Daumen abgebissen. Der Radfahrer soll wütend geworden sein und daraufhin den Polizisten gebissen haben.

    Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 13. August, im Hafen von La Rochelle. Nachdem Fahrradpolizisten eine einfache Kontrolle eines Radfahrers durchführen wollten, regte sich dieser auf und wurde aggressiv gegenüber den Polizeibeamten.

    Ein Polizist der Brigade Anti-Criminalité (BAC) griff daraufhin zur Unterstützung ein, um den Mann zu überwältigen. Nachdem er festgenommen worden war, biss der Radfahrer dem Polizisten dann in die Hand und riss dabei einen Teil des Daumens ab. Videos in sozialen Netzwerken belegen den Angriff.

    Der Radfahrer wurde festgenommen und in Handschellen gelegt, nachdem er sich heftig gewehrt und einen weiteren Polizisten zu Boden geworfen hatte. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen und wurde am Dienstag, dem 15. August, der Staatsanwaltschaft in La Rochelle vorgeführt. Der verletzte Polizist musste sich am Montagnachmittag einem chirurgischen Eingriff unterziehen.

    Btissem Bahaj, Departementssekretär der Gewerkschaft Unité SGP Police, beklagte, dass „wir immer häufiger mit grundloser Gewalt konfrontiert werden, sowohl physischer als auch psychischer Art“.

  • Paris: Zwei amerikanische Touristen verbringen betrunken die Nacht im Eiffelturm

    Paris: Zwei amerikanische Touristen verbringen betrunken die Nacht im Eiffelturm

    Laut Franceinfo hielten sich die beiden Personen die Nacht von Sonntag auf Montag in einem für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich zwischen dem zweiten und dritten Stock des Eiffelturms auf.

    Sie wurden am frühen Montagmorgen schlafend von Sicherheitsbeamten entdeckt. Zwei amerikanische Touristen, die über Eintrittskarten verfügten, verbrachten die Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Eiffelturm. Dies meldete Franceinfo am Dienstag, dem 15. August, unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft.

    Die beiden Personen hielten sich die ganze Nacht über in einem normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich des Turms auf, zwischen der zweiten und dritten Etage. Sie wurden am Montagmorgen gegen 8.30 Uhr schlafend gefunden und von der Feuerwehr aus dem Turm geholt.

    Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft sollen die amerikanischen Touristen „aufgrund ihrer Alkoholisierung an dieser Stelle steckengeblieben sein“. Die Staatsanwaltschaft erklärt weiter, dass keine Schäden am Turm festgestellt wurden und dass ein Strafverfahren wegen Eindringens in einen historischen oder kulturellen Ort somit ohne weitere Maßnahmen eingestellt wurde.

    Der Vorfall ereignete sich in einem ganz besonderen Kontext. Am Samstag zuvor erst hatten zwei falsche Bombendrohungen zu zwei Evakuierungen des Eiffelturms geführt. Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Auch am Montagmorgen erhielten drei verschiedene Polizeistationen in Paris per E-Mail eine Bombendrohung, die sich gegen den Eiffelturm richteten, wie Franceinfo berichtet.

  • Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille 32 Menschen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet. Die Bilanz von Mitte August übersteigt somit bereits die des gesamten letzten Jahres. „Auf welchem Niveau der Gewalt werden wir noch landen?“, fragt die Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer.

    Mit 32 Toten in knapp acht Monaten übertrifft die Bilanz der Morde vor dem Hintergrund des Drogenhandels in Marseille Mitte August bereits die Bilanz des gesamten letzten Jahres, in dem es insgesamt 31 Tote gab. Allein am letzten Wochenende gab es in Marseille zwei Tote durch Schusswaffen. Der Sommer hat die Gewalt der rivalisierenden Clans nicht gemindert. „Es gibt keine Saison“, stellt ein Polizist in Marseille fast fatalistisch fest.

    Trotz der Tatsache, dass Dutzende Mitglieder der beiden wichtigsten Clans, die um die Kontrolle des Drogenhandels kämpfen, bereits hinter Schloss und Riegel gebracht wurden, fließt im Krieg um die Aufteilung der Territorien weiterhin Blut. „Die menschlichen Ressourcen sind schier unendlich“, wird ein Ermittler von Franceinfo zitiert.

    Karima Meziene, Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer ist nicht überrascht, dass es keine Sommerpause bei der Gewalt gibt. Sie hat ihren Bruder verloren, der vor sechs Jahren erschossen wurde, und ist Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer. „Leider haben wir schon damit gerechnet, dass der Rekord in diesem Sommer gebrochen wird, und es ist passiert“, bedauert sie. „Wir hoffen, dass es sich wieder beruhigt (…) Auf welches Gewaltniveau werden wir noch kommen?“, fragt sie sich, „wenn man bedenkt, dass es jetzt fast jeden Abend eine Schießerei gibt“. Karima Meziene hofft auf die Bemühungen in den Schulen und den betroffenen Stadtvierteln.

  • Hautes-Pyrénées: Zweijähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss

    Hautes-Pyrénées: Zweijähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss

    Ein zweijähriges Mädchen ertrank während eines lokalen Festes im Fluss Boues, der durch das Dorf Villembits (Hautes-Pyrénées) fließt. Das Mädchen starb trotz des sofortigen Eingreifens mehrerer Personen.

    Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. August 2023, kletterte ein zweijähriges Mädchen unbemerkt aus ihrem Kinderwagen und fiel in den Boues, einen Fluss, der in der Nähe des Geländes fließt, auf dem dem Feierlichkeiten stattfanden. Sie konnte nicht mehr gerettet werden.

    Dieses Drama hat am Wochenende die lokalen Feierlichkeiten in Villembits überschattet und das kleine Dorf in den Hängen der Hautes-Pyrénées zutiefst schockiert.

    Laut der Zeitung Nouvelle République des Pyrénées griffen mehrere Personen sofort ein, um zu versuchen, das kleine Mädchen zu retten, aber die abschüssigen Ufer, die Tiefe und die starke Strömung des Flusses konnten das Drama nicht verhindern. Die Feuerwehr und die Gendarmerie waren vor Ort und versuchten, das Kind wiederzubeleben, nachdem es aus dem Wasser gezogen worden war.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um zu versuchen, die Umstände des schrecklichen Unfalls zu ermitteln.

  • Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Ein Gebäude im historischen Zentrum von Albi (Tarn) wurde von einem heftigen Brand heimgesuchr. Die Feuerwehr brachte den Brand inzwischen unter Kontrolle, die engen Gassen der Altstadt werden jedoch weiterhin überwacht. Die Bewohner von fünf Häusern wurden evakuiert.

    Im historischen Zentrum von Albi (Tarn), in der Rue de la Grande Côte, die zwischen der Pont-Vieux und der Kathedrale Sainte-Cécile liegt, brach am Abend des 13. August ein Feuer aus.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz und konnten den Brand in der Nacht unter Kontrolle bringen. Sie setzen ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die in den sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder zeigen, wie das Dach eines Gebäudes vollständig von den Flammen erfasst wurde und die große Leiter der Feuerwehr zum Einsatz kam. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der engen Straßen und der dicht beieinander stehenden Häuser in diesem Bereich der Altstadt besonders schwierig.

    Die Rettungskräfte waren damit beschäftigt, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude innerhalb des von der Unesco gelisteten Bereichs zu verhindern. Das Feuer hatte sich bereits über einen Balken in einem benachbarten Gebäude ausgebreitet, das am frühen Abend evakuiert worden war.

    Insgesamt wurden fünf angrenzende Gebäude evakuiert und ihre zwölf Bewohner wurden umgesiedelt. Die Feuerwehr setzt ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die National- und die Stadtpolizei sichern die Umgebung des Brandes ab. Auch heute Morgen waren die Zugänge zu den Straßen Engueysse und Grand Côte noch immer gesperrt.

  • Hauts-de-Seine: Video einer Festnahme mit erheblicher Gewaltanwendung in Bagneux geht viral

    Hauts-de-Seine: Video einer Festnahme mit erheblicher Gewaltanwendung in Bagneux geht viral

    In einem Video, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wird, rammt ein Auto mit Blaulicht mit erheblicher Gewalt einen Mann in Shorts und T-Shirt.

    Die Staatsanwaltschaft von Nanterre gab am Sonntag, dem 13. August, bekannt, dass „am Samstagabend in Bagneux eine Untersuchung eingeleitet wurde, nachdem ein Video von einer gewalttätigen Festnahme in Bagneux (Hauts-de-Seine) in sozialen Netzwerken verbreitet worden war, insbesondere wegen des Tatbestands der erschwerten Befehlsverweigerung“.

    Die Aufnahmen zeigen, wie ein Auto mit Blaulicht mit großer Wucht einen dunkelhäutigen Mann in Shorts und T-Shirt rammt. Zwei weitere Männer – einer in Uniform mit Polizeiaufdruck und der andere in Zivil – stürzen sich auf ihn, als er sich aufrichten will, bringen ihn erneut zu Fall und halten ihn mit dem Gesicht gegen das Pflaster gedrückt fest. Der Mann in Uniform hebt seinen Arm, als wolle er zuschlagen, als das Video endet.

    Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass eine Person in Polizeigewahrsam genommen worden sei, ohne zu sagen, ob es sich dabei um den Mann handelte, der auf den Bildern am Boden liegend zu sehen ist. Nach einem psychiatrischen Gutachten sei diese Person am Sonntag zwangsweise in ein Krankenhaus eingewiesen worden, so die Staatsanwaltschaft, ohne Einzelheiten über den Gesundheitszustand des Mannes zu nennen.

    Der festgenommene Mann ist nach Angaben der Präfektur „nicht verletzt“.
    Die Bilder der von Le Parisien aufgedeckten Ereignisse wurden am Sonntagabend auf Twitter fast eine Million Mal angeklickt. Die Nachrichtenagentur AFP konnte bestätigen, dass das Video an der Stadtgrenze zwischen den Städten Bagneux und Fontenay-aux-Roses (Hauts-de-Seine) aufgenommen wurde.

    Die Präfektur des Départements Hauts-de-Seine erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, dass der Mann sich zuvor geweigert hätte, für eine Polizeikontrolle anzuhalten und mit seinem Zweirad, eine Ampel überfahren und dann ein Polizeiauto gerammt habe. Die Präfektur versicherte, dass der Mann „unruhig und verwirrt“ gewesen, aber bei der Aktion nicht verletzt worden sei.

    Laut der Präfektur wurden bei der Festnahme aber zwei Polizisten verletzt, denen ein bzw. sieben Tage vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde. Die Präfektur wollte keinen weiteren Kommentar zu den Umständen der Festnahme abgeben.

  • Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Unaufmerksame Eltern vergaßen ihr elfjähriges Kind am Sonntag, dem 13. August, auf einer Autobahnraststätte im Departement Mayenne. Sie bemerkten erst nach 45 Minuten Fahrt, dass ihr Kind fehlte.

    Ein eher ungewöhnliches Versehen ereignete sich am Sonntag, dem 13. August, in der Region Mayenne. Die Gendarmen des Departements wurden am späten Nachmittag zu einer Autobahnraststätte an der A81 gerufen. Ein 11-jähriges Kind war dort von seinen Eltern vergessen worden, berichtet der Sender France Bleu Mayenne.

    Es dauerte ganze 45 Minuten, bis die Eltern schließlich bemerkten, dass sie etwas vergessen hatten und schließlich umkehrten.

    Bis zur Rückkehr seiner Eltern wurde das Kind von beamten der lokalen Gendarmerie betreut, wo die unaufmerksamen Eltern es wohlbehalten abholen konnten.

    Ein ähnliches Missgeschick passierte im Februar 2022 im Departement Vaucluse, als die Gendarmen des Autobahnabschnitts Orange am Ende des Tages einen 14-jährigen Jungen allein auf der Raststätte Roquemaure in der Nähe der Autobahn A9 entdeckten. Auch hier hatten die Eltern nicht bemerkt, dass der Jugendliche nach einer Pause auf dem Rastplatz nicht wieder in das Fahrzeug gestiegen war. Die Eltern hatten ihre Fahrt in Richtung Montpellier fortgesetzt, wobei das Handy des Teenagers im Auto geblieben war.

    Die Gendarmen hatten über soziale Netzwerke Kontakt zu Freunden des Paares aufgenommen, die daraufhin den Vater und die Mutter des jungen Mannes benachrichtigten.

  • Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Am Freitag, dem 11. August, wurde Stéphane Vitel von seiner Frau und seiner Tochter tot aufgefunden, nachdem er Schule inspizieren wollte. Eine Untersuchung wegen eines „verdächtigen Todes“ wurde eingeleitet.

    Einige Blumen liegen vor der Tür der Schule . Dort, wo am Morgen des 11. August Stéphane Vitel, der Direktor des Collège Pierre-Simon de Laplace in Lisieux (Calvados), tot aufgefunden wurde. Er war 48 Jahre alt. Stéphane Vitel wollte gerade mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Doch durch einen ausgelösten Sicherheitsalarm alarmiert, machte er einen Umweg, um das Innere seiner Schule zu inspizieren. Im Auto warteten seine Tochter und seine Frau, die sich irgendwann Sorgen machten, als er nicht zurückkam. „Meine Tochter ist hingegangen und sie hat ihn auf dem Boden gefunden. Es gab einen Einbruch in die Schule, es brannte Licht. Ich glaube, er ist überfallen worden“, sagt seine Frau auf dem Sender France 3.

    Schock und Aufregung in der ganzen Gemeinde. Im Collège Pierre-Simon de Laplace stand der Schulleiter erst vor seinem zweiten Schuljahr. Seine Schüler beschreiben ihn als einen täglich präsenten und aufmerksamen Schulleiter: „Er hatte ein offenes Ohr für seine Schüler, war immer da und kämpfte gegen Mobbing.“ Die Staatsanwaltschaft leitete unmittelbar eine Untersuchung wegen „verdächtigen Todes“ ein. Die Schule wurde zur Spurensicherung von der Polizei genauestens durchsucht.

  • Frankreich: Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen rund um Kirchen zum 15. August

    Frankreich: Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen rund um Kirchen zum 15. August

    Der französische Innenminister Darmanin begründete die Anordnungen für Mariä Himmelfahrt mit dem „hohen Grad der terroristischen Bedrohung“ und forderte eine „systematische“ Präsenz der Ordnungskräfte während der Gottesdienstzeiten. In einer Mitteilung von Freitag, dem 11. August, die an die Präfekten und die Direktoren der nationalen Polizei und Gendarmerie gerichtet ist, fordert Innenminister Gérald Darmanin einen verstärkten Schutz christlicher Kultstätten für das christliche Fest Mariä Himmelfahrt am kommenden Dienstag, 15. August. „Das anhaltend hohe Niveau der terroristischen Bedrohung erfordert die Aufrechterhaltung einer starken Wachsamkeit rund um Orte mit religiösem Charakter“, schreibt der Minister in dieser Mitteilung. „Ich wünsche, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf die Gottesdienste, Versammlungen, Prozessionen und Pilgerfahrten richten, die üblicherweise mit diesem Tag verbunden sind“. Eine „systematische“ Präsenz vor den Kirchen zur Zeit der Messe. Gérald Dar…

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  • Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in einem fünfstöckigen Gebäude in der für ihre Parfum-Fabriken bekannten Stadt an der Côte d’Azur aus.

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Grasse (Alpes-Maritimes) kamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 13. August drei Menschen ums Leben, drei wurden schwer verletzt und 18 leicht verletzt. Dies geht aus einer Bilanz der Feuerwehr von 9 Uhr morgens hervor.

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in dem fünfstöckigen Gebäude an der Place aux Aires im historischen Zentrum der für dei Parfum-Herstellung bekannten Gemeinde aus, wie France Bleu Azur berichtet. Personen riefen von den Fenstern ihrer Wohnungen aus aus um Hilfe. Die Feuerwehr berichtet gegenüber Franceinfo, dass sie im Treppenhaus einer Flammenwand gegenüberstand. „Als wir ankamen, gab es eine Person, die bereits aus einem Fenster gesprungen war und auf dem Boden vor dem Gebäude lag“, erklärt der Kommandant der Feuerwehr von Grasse, Jean-Christophe Demarte.

    „Das Feuer befand sich hauptsächlich im Treppenhaus, das alle Stockwerke bedient“, erläutert Jean-Christophe Demarte. Es gehört zu den alten Gebäuden der Stadt, wie man sie in den Altstädten fast aller Städte in Frankreich findet. Wir kennen die Schwierigkeiten, die sich beim Eingreifen ergeben können“. Die Flammen konnten relativ schnell gelöscht werden.

    Etwa 50 Feuerwehrleute und 17 Fahrzeuge waren im Einsatz. Das Feuer wurde gegen 6 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Kurz vor 9 Uhr war die Rettungsaktion laut dem Kommandanten der Feuerwehr von Grasse fast abgeschlossen.

    Nach dem Brand wird die Umsiedlung von etwa 20 Personen erforderlich sein. Laut Feuerwehr gibt es „keinen Grund zu der Annahme, dass das Gebäude ein besonderes Problem hatte“.