Kategorie: Vermischtes

  • Lille: Leiche eines 20-Jährigen vier Tage nach seinem Verschwinden im Fluss Deûle entdeckt

    Lille: Leiche eines 20-Jährigen vier Tage nach seinem Verschwinden im Fluss Deûle entdeckt

    Die Leiche eines 20-jährigen jungen Mannes, nach dem seit Montag gesucht worden war, ist am Donnerstagabend in der Deûle in Lille entdeckt worden. Eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache wurde eingeleitet.

    Die Leiche eines 20-jährigen Mannes wurde am Donnerstag, dem 3. August, im Fluss Deûle in Lille (Nord) gefunden. Er war seit Montag gesucht worden, berichtet der Sender France Bleu Nord am Freitag. Eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache wurde eingeleitet.

    „Trotz einer starken Mobilisierung bei der Suche und zahlreichen Hinweisen wurde Rayans Körper gestern am Ende des Tages gefunden“, schrieb die Nationalpolizei des Departements Nord am Freitagmorgen auf Twitter. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen. Bitte verbreiten Sie den Fahndungsaufruf nach ihm nicht mehr weiter“.

    Der junge Rayan hatte sich seit dem vergangenen Montag nicht mehr bei seinen Angehörigen gemeldet. Zuletzt war er um 4 Uhr morgens in der Nähe eines Parks in der Stadt gesehen worden. Die Polizeiwache von Lille hatte am Donnerstag einen Zeugenaufruf veröffentlicht.

    Es wurde nun eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

  • Gard: Feuer zerstört Campingplatz – 900 Menschen mitten in der Nacht evakuiert

    Gard: Feuer zerstört Campingplatz – 900 Menschen mitten in der Nacht evakuiert

    Wegen eines heftigen Brandes musste mitten in der Nacht ein Campingplatz in Saint-Laurent d’Aigouze im Departement Gard evakuiert werden.

    Etwa 15 Wohnwagen und Camper wurden in der Nacht auf einem Campingplatz in Saint-Laurent d’Aigouze von den Flammen zerstört. Der Alarm wurde um 5 Uhr morgens ausgelöst. Aufgrund des Brandes mussten mindestens fast 820 Urlauber evakuiert werden. Sie wurden für die Dauer des Feuerwehreinsatzes in einer städtischen Turnhalle untergebracht. 70 Feuerwehrleute und 29 Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz.

    „Der Einsatz wird mehrere Stunden dauern, um den Ort zu sichern und alle verbrannten Strukturen zu durchsuchen. Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, sich nicht an den Ort des Geschehens zu begeben, um den Einsatz nicht zu behindern“, warnt der Zivilschutz des Departements Gard.

  • Toulouse: Vermummte Männer und Schüsse und  am helllichten Tag im Ortsteil Izards

    Toulouse: Vermummte Männer und Schüsse und am helllichten Tag im Ortsteil Izards

    Die Polizei ermittelt seit Mittwochnachmittag wegen der Abgabe von Schüssen im Ortsteil Izards in Toulouse. Vermummte Männer sollen aus Autos heraus geschossen haben.

    Am Mittwochnachmittag fielen in Toulouse mal wieder Schüsse. Diesmal wurden sie im Herzen des Viertels Izards im Norden der Stadt abgefeuert. Mehrere Anwohner kontaktierten die Polizei, nachdem sie Zeugen einer Schießerei in der Rue des Chamois in der Nähe des Postamts geworden waren, das auch ein bekannter Drogen-Umschlagspunkt in der Gegend ist.
    Mehrere Fahrzeuge mit vermummten Personen an Bord fuhren in das Viertel und schossen auf eine Gruppe von Personen, bevor sie flüchteten. Obwohl Zeugen Schüsse hörten, gab es keine Verletzten.
    Die Polizei begab sich an den Tatort und versuchte, weitere Zeugenaussagen zu sammeln und Spuren zu sichern. Wie so oft in solchen Fällen waren mögliche Zeugen am späten Mittwochabend allerdings nicht mehr sehr gesprächig.

    Die Kriminalpolizei sichtet nun die Bilder der Videokameras der Stadt, um mehr über die Geschehnisse zu erfahren. In der Vergangenheit haben sich in dem Ortsteil Les Izards bereits mehrere tödliche Schießereien ereignet.

  • Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Ein Mann fuhr in der falschen Richtung, weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Auf seiner Flucht stiess er mit einem anderen Auto zusammen. In diesem Auto befanden sich eine Mutter und ihre Tochter, die zum Glück nur leicht verletzt wurden. Der Raser wurde festgenommen.

    Wie die Zeitung La Provence berichtete, fuhr am Dienstag, dem 1. August, gegen 22.30 Uhr in Marseille ein Auto in die falsche Richtung, bevor es die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich zog. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren und schalteten ihr Blaulicht ein, um den Fahrer zum Anhalten aufzufordern.

    Das Auto beschleunigte daraufhin abrupt, um den Ordnungskräften zu entkommen und überfuhr dabei eine Ampel. Seine Fahrt wurde allerdings gestoppt, als der Flüchtende mit einem anderen Auto zusammenstiess. In dem anderen Fahrzeug befanden sich eine junge Mutter und ihre neunjährige Tochter.

    Sie wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und von den herbeigerufenen Sanitätern versorgt. Der 36-jährige Mann blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wo er die Polizisten auch noch bedrohte. Bei der durchgeführten medizinischen Kontrolle wurden erhebliche Mengen Alkohol und Drogen in seinem Blut festgestellt.

  • Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Bei einer Autobahnkontrolle beschlagnahmten die Zollbeamten im Departement Aveyron 400.000 Euro in 100- und 50-Euro-Scheinen, die in Schuhkartons versteckt waren.

    Auf der Autobahn A75 führten die Zollbeamten von Millau (Aveyron) zu Beginn des Sommers eine ganz gewöhnliche Kontrolle durch. Was jedoch nicht normal war, war die Summe, die in einem der kontrollierten Fahrzeuge entdeckt wurde, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Anstelle des Reserverads entdeckten die Zollbeamten verschiedene Schuhkartons. Neugierig geworden, kontrollierten sie den Inhalt und entdeckten viele Geldbündel.

    Insgesamt wurden 400.000 bei der Einreise nach Frankreich nicht deklarierte Euro gefunden, eine illegal transportierte Summe, die laut dem britischen Besitzer der Schuhkartons für die Bezahlung einer Druckmaschine in Polen verwendet werden sollte.

    Mit dieser Summe gelang der Zollbrigade in Millau eine Rekordbeschlagnahme. Das Fahrzeug befand sich auf der Reise von Spanien nach Paris über die A75. Die Zeitung Midi Libre berichtet außerdem, dass einige Tage vor dieser Beschlagnahmung schon andere Bündel mit 50-Euro-Scheinen in einem Fahrzeug entdeckt worden waren, das von Spanien nach England unterwegs war. Außerdem wurden bei weiteren Kontrollen 49.750 Euro und 7 Gramm Cannabis beschlagnahmt.

  • Verkehrssicherheit: „Beispielloser Anstieg“ der Unfälle auf französischen Autobahnen im Jahr 2022

    Verkehrssicherheit: „Beispielloser Anstieg“ der Unfälle auf französischen Autobahnen im Jahr 2022

    Der Verband der französischen Autobahngesellschaften (Asfa) verzeichnet einen Anstieg der Zahl der Verkehrstoten auf Autobahnen und stellt fest, dass die Hauptursachen nach wie vor Alkohol, Drogen, Müdigkeit und überhöhte Geschwindigkeit sind.

    Der Verband der französischen Autobahngesellschaften (Asfa) beklagt am Mittwoch, dem 2. August, in einem Bericht „einen beispiellosen Anstieg“ der Unfälle auf Frankreichs Autobahnen im Jahr 2022. „Es ist eine besonders auffällige Bilanz, weil der Anstieg nicht mit dem Anstieg des Verkehrs korreliert“, kommentierte Christophe Boutin, Generaldelegierter des Verbands, gegenüber Franceinfo. „Im Jahr 2022 gab es 7 % mehr Verkehr im Vergleich zu 2021 aber die Zahl der Verkehrstoten ist 40 % höher.“

    Insgesamt starben im vergangenen Jahr 192 Menschen auf französischen Autobahnen, darunter vier Straßenarbeiter. In ihrer Sicherheitsbilanz zählt die Asfa 188 tote Autofahrer im Jahr 2022, das sind 57 mehr als im Jahr 2021. Im Jahr 2022 wurden 167 tödliche Unfälle gezählt. Das sind in der Tat 40% mehr als im Jahr 2021 (119 tödliche Unfälle). Auch vier Autobahn-Bedienstete kamen 2022 auf dem Autobahnnetz ums Leben: zwei Bedienstete der Autobahngesellschaften, ein Bediensteter der Gendarmerie Nationale und ein Mitarbeiter eines Pannenhilfsdienstes.

    Die Statistiken zeigen eine besorgniserregende Verschlechterung des Sicherheitsbewusstseins. „Das von einigen Fahrern eingegangene Risiko wird immer größer“, bestätigt Christophe Boutin.

    Müdigkeit als zweithäufigste Todesursache.
    Der Faktor „Alkohol, Drogen und Medikamente“ bleibt laut Asfa zwischen 2018 und 2022 die Hauptursache für tödliche Unfälle. Dieser Cocktail wird in 23 % der Fälle als Verantwortlicher genannt. Fahrer unter 35 Jahren sind dabei überrepräsentiert: Jeder zweite Fahrer, der einen solchen Unfall verursachte, war jünger als 35 Jahre. Außerdem wurde festgestellt, dass jeder zweite alkoholisierte Fahrer einen Blutalkoholspiegel von 1,2 Gramm oder mehr pro Liter Blut aufweist, obwohl die gesetzliche Grenze bei 0,5 liegt.

    Die zweithäufigste Todesursache ist Übermüdung. Müdigkeit ist für 18 % der tödlichen Unfälle verantwortlich. Das Risiko ist zwischen 0 Uhr und 9 Uhr morgens besonders hoch. Jeder zweite tödliche Unfall ereignet sich in diesem Zeitfenster. Zwischen 5 und 8 Uhr ereignen sich 23 % der Unfälle.

    An 17% der tödlichen Unfälle zwischen 2018 und 2022 waren Fußgänger beteiligt. Dabei handelt es sich in 65% der Fälle um Personen, die aus einem liegengebliebenen oder verunfallten Fahrzeug aussteigen, aber auch um Fußgänger, die die Fahrbahnen überqueren wollen (22%).

    Überhöhte Geschwindigkeit ist für 16% der Unfälle verantwortlich. Laut Afsa war überhöhte Geschwindigkeit in den letzten fünf Jahren für 16 % der tödlichen Unfälle verantwortlich, wobei sich diese Unfälle hauptsächlich nachts ereigneten. Auch hier sind Fahrer unter 35 Jahren besonders häufig vertreten. Sie sind für jeden zweiten tödlichen Unfall verantwortlich, der auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen ist. Fahrer unter 35 Jahren machen „17 % der Fahrer aus, aber sie sind dreimal so häufig bei dieser Art von Unfällen vertreten“, die auf Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind, berichtet Christophe Boutin.

    Laut Afsa ist Unaufmerksamkeit der Fahrer für 16 % der tödlichen Unfälle zwischen 2018 und 2022 verantwortlich. „Ablenkungen am Steuer“ durch Smartphones, Tablets oder das GPS stehen dabei an vorderster Stelle.

    Parallel zu dieser traurigen Bilanz stellt die Asfa jedoch auch fest, dass die Zahl der Verkehrstoten sich seit 20 Jahren halbiert hat. Das Autobahnnetz sei nach wie vor fünfmal sicherer als das nationale Straßennetz, so der Verband, der „die Arbeit der Autobahngesellschaften, die ständig für gute Verkehrsbedingungen sorgen und bei den Fahrern das richtige Verhalten fördern“, lobt.

  • Hérault: Fast 40 km verkupferte ADSL-Kabel gestohlen – 4.000 Haushalte ohne Internet und Telefon

    Hérault: Fast 40 km verkupferte ADSL-Kabel gestohlen – 4.000 Haushalte ohne Internet und Telefon

    Der Schaden beläuft sich auf mehr als 1,5 Millionen Euro, berichtet der Sender France Bleu Hérault. Solche Kabeldiebstähle dauern im Departement Hérault und einigen angrenzenden Departements bereits seit mehreren Monaten an.

    Etwa 40 km ADSL-Kabel wurden im Departement Hérault gestohlen und mehr als 4.000 Haushalte sind nun ohne Internet und Telefon, berichtet der Sender France Bleu Hérault am Dienstag, dem 1. August. Diese Diebstähle von kupferbeschichteten ADSL-Kabeln dauern nun schon seit mehreren Monaten an und haben sich im Juni dieses Jahres noch verstärkt. Betroffen ist vor allem das Departement Hérault, aber auch anderswo werden Kabel gestohlen.

    Aufgrund dieser Diebstähle sind viele ländliche Gemeinden in Frankreich nun ohne Internet und Festnetztelefon. In Gabian, nördlich von Béziers, ist zum Beispiel seit dem 13. Juli jeder fünfte Haushalt betroffen. Bei der Post sind keine Banktransaktionen mehr möglich. Nur Geschäfte und Haushalte, die an das Glasfasernetz angeschlossen sind, blieben verschont.

    Der Schaden dieses groß angelegten Diebstahls beläuft sich nach Informationen von France Bleu allein im Materialwert auf mehr als 1,5 Millionen Euro. Es handelt sich um 4 bis 10 cm dicke Kupferkabel, die ober- und unterirdisch verlegt wurden. Zu beachten ist, dass eine Tonne Kupfer je nach Jahreszeit mehr als 8.000 Euro kostet.

    Bei dem Telefonanbieter Orange wurde ein Krisenstab aktiviert, der dafür sorgt, dass alle Reparaturteams mobilisiert sind, um die Leitungen so schnell wie möglich wiederherzustellen. Die Gendarmerie und die Polizei haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Urheber dieser Diebstähle zu finden.

  • Juweliergeschäft in Paris überfallen – Schaden wird auf 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt

    Juweliergeschäft in Paris überfallen – Schaden wird auf 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt

    Drei Personen überfielen eine Piaget-Boutique in der Rue de la Paix und flüchteten anschließend, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreise meldet.

    Das Juweliergeschäft Piaget in der Rue de la Paix im zweiten Arrondissement von Paris wurde am Dienstag, dem 1. August, gegen 13 Uhr überfallen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Höhe des Schadens wird auf 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt. Drei bewaffnete Personen, zwei Männer und eine Frau, betraten mit gezückten Waffen das Geschäft und flüchteten nach dem Überfall.

    Nach den Tätern wird noch gesucht. Niemand sei verletzt worden, so die Polizeiquelle gegenüber France Télévisions. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „bewaffnetem Raubüberfall in organisierter Bande“ und „Freiheitsberaubung in organisierter Bande“ ein. Die Ermittlungen wurden der Brigade de répression du banditisme anvertraut.

  • Paris: Frau durch Messerstich getötet – Ehemann nach Selbstanzeige in Polizeigewahrsam

    Paris: Frau durch Messerstich getötet – Ehemann nach Selbstanzeige in Polizeigewahrsam

    Die Tat ereignete sich in der Wohnung des Opfers. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine Frau wurde am Montag, den 31. August, in ihrer Wohnung in Paris mit einer Stichwaffe getötet, wie Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft meldete und damit einen Bericht des Senders BFMTV bestätigte. Ein 1972 geborener Mann ohne Vorstrafen hatte sich am Montag auf der Polizeiwache am Gare de l’Est gemeldet. Er wies mehrere Stichwunden auf und gab an, seine Frau im Laufe eines Streits getötet zu haben.

    Trotz des schnellen Eingreifens der Polizei und der Rettungskräfte verstarb das 1985 geborene Opfer. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Direction de la Police Judiciaire der Pariser Polizeipräfektur wurde mit den Ermittlungen zum Vorwurf des vorsätzlichen Mordes betraut.

  • Gendarm tötet einen mit einem japanischen Schwert bewaffneten 66-jährigen Mann im Pas-de-Calais

    Gendarm tötet einen mit einem japanischen Schwert bewaffneten 66-jährigen Mann im Pas-de-Calais

    Ein Gendarm tötete am Montagmorgen, 31. Juli, in Isbergues (Pas-de-Calais) mit seiner Dienstwaffe einen Mann, der ein langes japanisches Schwert schwang.

    Die Gendarmen waren am Montag, dem 31. Juli, kurz nach 11 Uhr in die Rue Cense-Balque in Isbergues gerufen worden, um einen Nachbarschaftsstreit zu schlichten, berichtet die Zeitung La Voix du Nord. Angesichts eines Mannes, der die Beamten mit einem Katana, einem japanischen Schwert, bedrohte, benutzte einer von ihnen seine Dienstwaffe und tötete den 66-jährigen Mann vor dessen Haus.
    Laut La Voix du Nord war der Mann sehr aufgebracht und ging mit dem Schwert in der Hand auf die beiden Gendarmen zu. Die Gendarmen hätten zunächst vergeblich ihre Elektroschockpistole eingesetzt. Der Gendarm, der von seiner Dienstwaffe Gebrauch machte, schoss dem Mann ein erstes Mal ins Bein, woraufhin dieser wieder aufstand und mit dem Schwert weiter auf die beiden Gendarmen los stürmte. Der zweite Schuss verletzte ihn tödlich im Unterleib.

    Untersuchung, ob es sich um Notwehr handelte
    Das Opfer konnte von den herbeigerufenen Rettungskräften nicht mehr reanimiert werden. Er soll in der Nachbarschaft wegen ungewöhnlichen und gewalttätigem Verhalten bekannt gewesen sein und allein gelebt haben. Die Staatsanwaltschaft Béthune hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände zu ermitteln und zu definieren, ob der Gendarm in Notwehr gehandelt hat.