Kategorie: Vermischtes

  • Alpes-de-Haute-Provence: Sechsjähriger durch herabfallenden Ast getötet

    Alpes-de-Haute-Provence: Sechsjähriger durch herabfallenden Ast getötet

    Etwa 30 Gendarmen wurden eingesetzt, um den Ort zu sichern. Die Gegend ist seit einigen Tagen von starken Windböen betroffen.

    Ein sechsjähriges Kind ist am Sonntagnachmittag in Sainte-Croix-du-Verdon (Alpes-de-Haute-Provence) in der Nähe eines Wassersportzentrums von einem herabfallenden Ast erschlagen worden. Dies meldet Franceinfo am Montag, dem 7. August, unter Berufung auf die örtliche Gendarmerie und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM D’ICI.

    Der Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 16 Uhr. Etwa 30 Gendarmen waren im Einsatz, um Hilfe zu leisten und den Ort zu sichern, so die örtliche Gendarmerie.

    Die Staatsanwaltschaft von Digne-les-Bains hat eine Untersuchung eingeleitet. In Südfrankreich herrschen seit mehreren Tagen starke Winde.

  • Moselle: Mann hält Frau „möglicherweise seit 2011“ in seiner Wohnung gefangen

    Moselle: Mann hält Frau „möglicherweise seit 2011“ in seiner Wohnung gefangen

    Die Frau, eine deutsche Staatsbürgerin, wurde mit kahlgeschorenem Kopf und in einem Zustand deutlicher Unterernährung aufgefunden.

    Ein 55-jähriger deutscher Staatsbürger wurde am Montagmorgen, dem 7. August, in Forbach (Moselle) verhaftet und anschließend in Polizeigewahrsam genommen. Der Mann wird verdächtigt, eine 53-jährige Frau, wohl seine Ehefrau, gefoltert und gefangen gehalten zu haben, wie Franceinfo meldet. Sie wurde in einem Zustand starker Unterernährung und mit kahlgeschorenem Kopf entdeckt. Die Frau sei nach einer langen Gefangenschaft, die „möglicherweise bis 2011“ zurückreiche, in ein Krankenhaus gebracht worden, so Franceinfo.

    Laut der Staatsanwaltschaft in Metz, die am Montag von France Télévisions befragt wurde, hatte die Frau, die auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, die deutsche Polizei telefonisch erreichen können, die daraufhin sofort die französischen Behörden alarmierte. Die Frau sei in einer Wohnung im Stadtzentrum von Forbach gefangen gehalten worden, so die Staatsanwaltschaft.

    Es wurde eine Untersuchung wegen „schwerer Vergewaltigung“, „Freiheitsberaubung und Folter“ eingeleitet. An dem Opfer, das als in „schlechtem Gesundheitszustand“ beschrieben wird, werden derzeit gerichtsmedizinische Untersuchungen durchgeführt, so die Staatsanwaltschaft von Metz.

  • Zwei erschossene Männer in einem Ferienhaus im Departement Isère gefunden

    Zwei erschossene Männer in einem Ferienhaus im Departement Isère gefunden

    Die Leichen von zwei Männern, die offensichtlich durch Schüsse getötet wurden, wurden am Sonntag, dem 6. August, in einer Unterkunft in Châtonnay im Département Isère gefunden. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Zwei leblose Körper wurden am Sonntag, dem 6. August, in einer Unterkunft in der Gemeinde Châtonnay in der Region Isère entdeckt, berichtet die Zeitung Le Dauphiné Libéré. Die beiden Opfer, zwei Männer, starben offensichtlich durch Schüsse. Ein Doppelmord wird von den Ermittlern in Betracht gezogen.

    Nach Informationen der Zeitung Le Parisien meldete der Besitzer des Ferienhauses den Polizeikräften gegen 15 Uhr am Sonntag den grausigen Fund. Die beiden Opfer sollen bulgarischer Herkunft sein, wie der Sender France 3 berichtet.

    Eine Handfeuerwaffe und Munition gefunden
    Laut der Zeitung Le Dauphine Libéré entdeckten die Polizeikräfte am Tatort eine Handfeuerwaffe und Munition. Der Regionalzeitung zufolge hatten sich die beiden Personen „in einer Kurzzeitvermietung (Typ Airbnb)“ in dem Ferienhaus aufgehalten, als sich das Drama abspielte.

    Die Gendarmerie-Brigade von Grenoble hat die Ermittlungen übernommen.

  • Vosges: Das Krankenhauses von Remiremont steht nach mehreren Todesfällen im Mittelpunkt einer Polemik

    Vosges: Das Krankenhauses von Remiremont steht nach mehreren Todesfällen im Mittelpunkt einer Polemik

    Das Krankenhaus von Remiremont in den Vogesen steht nach dem Tod mehrerer Patienten im Mittelpunkt gerichtlöicher Untersuchungen. Die jüngste, achte Anzeige betrifft den Fall einer Frau, die mit zwei gebrochenen Rippen eingeliefert wurde und später an einer Infektion starb. Im Juni 2021 wird eine 82-jährige Frau wegen zweier gebrochener Rippen im Krankenhaus von Remiremont (Vogesen) behandelt. Sie stirbt drei Wochen später an einer generalisierten Infektion. Ihr Sohn berichtet, dass er wenige Stunden vor dem Tod seiner Mutter an deren Bett gesessen habe. „Meine Mama wälzte sich in ihrem Bett herum und schrie. Der Arzt sagte mir, dass dies die Wirkung der Medikamente sei und dass er sogar eine Entlassung in Betracht ziehe“, so der Sohn. Heute hat er beschlossen, vor Gericht zu gehen, um zu verstehen, was tatsächlich passiert ist. Seit etwas mehr als einem Jahr ist dies bereits die achte Klage gegen das Krankenhaus. Laut der Anwältin der Opferfamilien ist die Gemeinsamkeit in allen Fälle…

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  • Haute-Vienne: Scooterfahrer und sein Beifahrer sterben auf der Flucht vor der Polizei

    Haute-Vienne: Scooterfahrer und sein Beifahrer sterben auf der Flucht vor der Polizei

    Zwei Jugendliche, die auf einem Motorroller unterwegs waren, starben, nachdem sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Limoges (Haute-Vienne) bei dem Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, in ein Fahrzeug geprallt waren.  Die Staatsanwaltschaft Limoges hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem der Fahrer eines Motorrollers und sein Beifahrer bei einem Zusammenstoß in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 6. August,  in Limoges (Haute-Vienne) getötet wurden. Der Fahrer des Motorrollers war erst 17 Jahre alt, die Identität seines Beifahrers muss laut der Staatsanwaltschaft Limoges noch bestätigt werden. Gegen 23 Uhr wollten Polizisten in Limoges, einen Motorroller kontrollieren, der am Vortag als gestohlen gemeldet wurde. Als sich die Polizisten näherten, ergriff der Fahrer des Motorrollers sofort die Flucht, so die Staatsanwaltschaft. Die Besatzung des Streifenwagens begann mit der Verfolgung und musste feststellen, dass die Geschwindigkeit des Rollers etwa 100 km/h erreichte. Der Tacho des Rollers war laut der Staatsanwaltschaft nach dem Unfall „bei 90 km/h eingefroren“. Obwohl die Polizei die Verfolgung aus Sicherheitsgründen abbrach, fuhren die beiden jungen Männer weiterhin mit hoher Geschwindigkeit und überquerten „mehrere rote Ampeln, ohne zu bremsen“. Die Polizisten sahen anschliessend eine Rauchfahne in etwa 300 Metern Entfernung. Als sie näher kamen, erkannten sie, dass der Motorroller mit einem Pkw kollidiert war. Zeugen sagten aus, dass sich das Polizeifahrzeug zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes über 150 Meter entfernt befand. Eine direkte Beteiligung der Polizeibeamten an dem tödlichen Unfall erscheint daher als ausgeschlossen. Die Insassen des anderen Fahrzeugs blieben unverletzt. Die Insassen des anderen Autos, ein Familienvater und seine kleinen Kinder, wie der Bürgermeister von Limoges, Émile Roger Lombertie, auf X (ex-Twitter) mitteilte, blieben unverletzt, sind aber durch den Unfall „schockiert und traumatisiert“. Der Bürgermeister rief zu „Ruhe und Besinnung auf, die notwendig sind, um die Familien und Freunde in ihrer Trauer zu begleiten. Trauer, die sich in Wut ausdrückt, darf keine Gewalt rechtfertigen“.
  • Schwerer Unfall auf Fahrgeschäft im Luna Park in Cap d’Agde: 17-Jähriger getötet und eine Schwerverletzte

    Schwerer Unfall auf Fahrgeschäft im Luna Park in Cap d’Agde: 17-Jähriger getötet und eine Schwerverletzte

    In der Nacht zu Sonntag ereignete sich ein Unfall auf einer Attraktion des Luna Parks in Cap d’Agde im Departement Hérault. Ein Fahrgast wurde gegen einen Pfosten geschleudert, der 17-jährige Jugendlicher starb. Eine 19-jährige Frau wurde ebenfalls schwer verletzt.

    In Cap d’Agde im Département Hérault endete die Freude in einer Tragödie. Im Luna Park, einem ständigen Jahrmarkt, ist das „Adrenalin“ eines der sensationellsten Fahrgeschäfte. In der vergangenen Nacht allerdings lief nichts nach Plan. Gegen 2 Uhr morgens wurde einer der Fahrgäste plötzlich gegen einen der großen Metallpfosten geschleudert, die die gesamte Konstruktion tragen, wie Actu Métropolitain berichtet.

    Das Opfer prallte mit dem Kopf gegen den Pfosten. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 17-jährigen Teenager. Bei der schwer verletzten Person handelt es sich um eine 19-jährige Frau. Sie wurde in ein Krankenhaus in Montpellier eingeliefert. Beide Personen stammen laut der Zeitung Midi Libre aus Agde. 

    Bei dieser 60 Meter hohen Riesenschaukel, an der die Passagiere mit Gummibändern in Tandems befestigt sind, geht es darum, die Menschen wie im freien Fall mit 110 km/h in Richtung Boden zu schleudern. Videos von Passagieren, die auf Tiktok online sind, geben einen besseren Eindruck davon, was die Attraktion tatsächlich bietet.

    @hichamlj Luna Park Cap d'Agde ADRENALINE 2/3 🎢 😂😂 #fêteforaine #capdagde #adrenaline #capdagde2023 ♬ son original – hicham.lj
    @jasong.c ADRÉNALINE CAP D’AGDE 🎡 #foryou #capagde #attractions #vacances2021 ♬ Myself – Bazzi

    Erst die polizeilichen Ermittlungen werden Aufschluss darüber geben, was passiert sein könnte. Actu Métropolitain stellt eine Hypothese auf. Eine heftige Wind-Böe, die in dieser Nacht mit 80 km/h registriert wurde, könnte eventuell eine Erklärung sein.

    Nach dem Unfall wurde das Karussell sofort geschlossen. Es soll nun ein technisches Gutachten erstellt werden. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass sich ein Unfall auf diesem Karussell ereignet. Bereits im Jahr 2019 hatte sich ein Mann am Kopf verletzt. Das „Adrenalin“ war daraufhin vorübergehend geschlossen worden. Ein weiterer Unfall hatte sich 2017 bei einem ähnlichen Fahrgeschäft auf der Foire du Trone in Paris ereignet.

    Der Luna Park ist ein Vergnügungspark mit mehreren Dutzend Attraktionen für Kinder und Erwachsene, der auf Cap d’Agde errichtet wurde. Er zieht von Ostern bis September, vor allem aber in den Sommerferien, Zehntausende Besucher an. Luna Park bezeichnet sich selbst als einen der größten Vergnügungspark-Anbieter in Europa.

  • Gers: Frau wurde in Préchac-sur-Adour von ihrem Mann mit Auto überrollt und getötet

    Gers: Frau wurde in Préchac-sur-Adour von ihrem Mann mit Auto überrollt und getötet

    In Préchac-sur-Adour im Departement Gers ereignete sich am Donnerstag, dem 3. August, ein Feminizid. Eine Frau starb, weil sie von ihrem Ex-Partner überfahren wurde. Das Opfer hatte bereits wegen Morddrohungen Anzeige erstattet. Der Mann wurde verhaftet.

    Das Dorf Préchac-sur-Adour im Departement Gers steht unter Schock. Es war 21.30 Uhr am Donnerstagabend, als ein Anwohner durch Schreie auf der Straße aufmerksam wurde. „Ich hörte ein lautes Krachen und dann ein Krachen an meiner Haustür. Als ich hinausging, stellte ich fest, dass die Tür praktisch pulverisiert worden war. Es lag eine Leiche in meinem Hauseingang“, so ein Nachbar gegenüber dem Sender France 3. Die Tote war eine 58-jährige Frau, die versucht hatte vor ihrem Ex-Partner zu fliehen, der sie absichtlich überfahren wollte.

    „Es sieht so aus, als hätte sich die Frau hierhin geflüchtet, weil sie verfolgt wurde“, präzisiert der Nachbar. Die 58-jährige Sylvie Sanchez soll auf der Stelle tot gewesen sein. Ihr Peiniger konnte zunächst fliehen und setzte kurz danach sein Haus in Brand. Um 2 Uhr morgens war ein lauter Knall zu hören. Der Verdächtige wurde mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden und schwebt in Lebensgefahr. Die 58-Jährige hatte bereits im Juni 2023 nach Todesdrohungen gegen ihren Ex-Partner Anzeige erstattet.

  • Foix: Täter schoss sechsmal mit einer antiken Waffe und tötete 2 Personen und danach sich selbst

    Foix: Täter schoss sechsmal mit einer antiken Waffe und tötete 2 Personen und danach sich selbst

    Die Staatsanwaltschaft Foix gab in einer am Abend veröffentlichten Erklärung nähere Einzelheiten zu dem Drama bekannt, das sich am frühen Morgen des 5. August auf dem Parkplatz des Leclerc-Zentrums in Foix ereignet hat.

    Laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft von Foix, die am Samstagabend veröffentlicht wurde, ereignete sich der tödliche Vorfall zwischen 4.35 und 4.39 Uhr auf dem Parkplatz des Leclerc-Einkaufszentrums von Foix (Ariège). Der Täter, ein 72-jähriger Mann, tötete seine 57-jährige Ehefrau und einen weiteren Mann im Alter von 62 Jahren. „Das Paar befand sich seit mehreren Monaten in Trennung und das Opfer hatte die eheliche Wohnung seit einigen Tagen verlassen“, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

    Die Auswertung der Bilder der der Videoüberwachung des Einkaufszentrums und Zeugenaussagen von Angestellten, die das Drama beobachtet haben, lassen auf einen Doppelmord schließen, dem der Selbstmord des Täters folgte. Der Täter gab sechs Schüsse ab. Bei der verwendeten Waffe handelte es sich um einen alten Revolver, der nicht angemeldet war. In der Wohnung des 72-Jährigen wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt; vor Ort wurden zwei alte Gewehre und eine weitere alte Handfeuerwaffe gefunden.

    Der Täter war den Behörden bislang nicht strafrechtlich aufgefallen. Derzeit laufen Ermittlungen, um das familiäre Umfeld zu rekonstruieren und weitere Zeugen zu vernehmen, so die Staatsanwaltschaft von Foix.

    Zur Betreuung von Angehörigen und Zeugen wurde eine medizinisch-psychologische Notfalleinheit eingerichtet, so die Staatsanwaltschaft.

  • Explosion in einer Wohnung in Paris fordert fünf Verletzte – der Grund für die Detonation ist unbekannt

    Explosion in einer Wohnung in Paris fordert fünf Verletzte – der Grund für die Detonation ist unbekannt

    In einer Wohnung im XVIII. Arrondissement der französischen Hauptstadt kam es am Samstag, dem 5. August, gegen 14.30 Uhr zu einer Explosion. Fünf Personen wurden verletzt.

    Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im Norden von Paris wurden am Samstagnachmittag fünf Personen verletzt, eine davon schwer, aber nicht lebensbedrohlich, wie Feuerwehr und Polizei berichteten.

    Gegen 14.30 Uhr kam es in der Rue du Nord 26 im 18. Arrondissement zu einer Explosion in einem Wohngebäude, dessen Fassade laut Feuerwehr teilweise zerstört wurde. Das schmale Gebäude weist auf Höhe des dritten Stockwerks ein klaffendes Loch auf.

    Vier Personen wurden leicht und eine fünfte sehr schwer verletzt, sie schwebt aber nicht in Lebensgefahr, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Ursache der Explosion ist bisher nicht bekannt.

    Augenzeugen berichteten von einem großen Knall und einer Staubwolke, die die ganze Straße füllte.

    Auf dem Höhepunkt des Einsatzes waren nach Angaben der Rettungsdienste rund 100 Feuerwehrleute mit 20 Löschfahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzkräfte blieben mehrere Stunden lang vor Ort, um sicherzustellen, dass keine Gefahr eines Brandausbruchs bestand.

    Am 21. Juni war in der Rue Saint-Jacques im 5. Arrondissement ein Gebäude, in dem sich eine Modeschule befand, nach einer Explosion und einem Brand eingestürzt, wobei drei Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden. Damals hatte eine starke, durch ein Gasleck verursachte Explosion ein Gebäude in der Rue de Trévise im 9. Arrondissement von Paris vollständig zum Einsturz gebracht, wobei vier Menschen, darunter zwei Feuerwehrleute, ums Leben kamen, 66 weitere verletzt wurden und etwa 400 Menschen wurden obdachlos.

  • Marseille: Mann in Wohnsiedlung erschossen

    Marseille: Mann in Wohnsiedlung erschossen

    Der 34-jährige Mann, der der Polizei wegen Drogenhandels bekannt war, konnte von den Rettungskräften nicht mehr gerettet werden. Es wurde eine Untersuchung wegen „bandenmäßigen Mordes“ und „krimineller Vereinigung“ eingeleitet.

    In Marseille forderte das Drogenmilieu ein weiteres Opfer. Ein 34-jähriger Mann, der den Behörden bereits wegen Drogenhandels bekannt war, wurde am Donnerstag, dem 3. August, in der Cité des Rosiers in Marseille erschossen. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab.

    Am späten Donnerstagnachmittag wurde die Polizei um Hilfe gerufen, weil ein Mann mit einer Schussverletzung in eine Apotheke in der Cité des Rosiers im 14. Arrondissement geflüchtet war. Der 34-Jährige, der „den Justizbehörden insbesondere wegen Drogenhandels bekannt war“, verstarb kurz darauf im Krankenhaus, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    Die Überlebenschancen des 34-Jährigen waren bereits sehr schlecht, als er am Donnerstag von den Sanitätern behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Mann starb am Freitagmorgen im Krankenhaus.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille in Zusammenhang mit dem Drogenhandel nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bereits rund 30 Menschen ums Leben gekommen.