Kategorie: Vermischtes

  • Notre-Dame de Paris: Untersuchung nach Versteigerung von Kirchenfenstern eingeleitet

    Notre-Dame de Paris: Untersuchung nach Versteigerung von Kirchenfenstern eingeleitet

    Die Glasfenster der Kathedrale Notre-Dame de Paris aus dem 13. Jahrhundert, die jetzt versteigert wurden, waren bereits vor mehr als 150 Jahren verschwunden.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Glasfenster der Kathedrale Notre-Dame in Paris aus dem 13. Jahrhundert mehr als 150 Jahre nach ihrem Verschwinden versteigert wurden, wie der Sender Franceinfo berichtet. Die Ermittler der Brigade de répression du banditisme, die auf den Diebstahl von Kunstgegenständen spezialisiert sind, sind mit den Untersuchungen beauftragt.

    Die versteigerten Buntglasfenster befanden sich bis zum 19. Jahrhundert im Querschiff von Notre-Dame de Paris. Es handelt sich um zwei kleine runde Scheiben mit blauem Hintergrund und roter Umrahmung: eine mit einem Engel, der ein Weihrauchfass hält, und die andere mit einem Kerzenleuchter. Die Anfang Juli 2023 gegründete Vereinigung LumiÈre sur le patrimoine geht davon aus, dass sie im Jahr 1862 gestohlen wurden, bevor sie 2015 wieder auftauchten und bei einer Auktion für insgesamt mehr als 230.000 US-Dollar verkauft wurden. Das Anfang Juli 2023 gegründete Kollektiv hat Klage wegen „Diebstahls“ und „Hehlerei“ eingereicht.

    Das Auktionshaus Sotheby’s versicherte seinerseits gegenüber franceinfo, dass es laut den Experten keine rechtlichen Hindernisse für den Verkauf gegeben habe. „Die Glasfenster wurden 1862 von Viollet-le-Duc im Rahmen der berühmten Restaurierung von Notre-Dame ausgebaut und dann von dem Glasermeister Edouard Didron zwischen 1877 und 1905 verkauft“.

    „Ähnliche Stücke mit derselben Herkunft gehören heute zur Sammlung des Musée d’Art et d’Histoire de Genève“, so Sotheby’s weiter. Eine Schilderung der Herkunft, die die Polizisten der Brigade de répression de banditisme nun überprüfen müssen, vor allem mithilfe von Archiven.

    Bevor Sotheby’s die Kirchenfenster 2015 zum Verkauf anbot, habe man die „notwendigen Recherchen, Sorgfaltspflichten und Kontrollen“ durchgeführt, um „sicherzustellen, dass dem Verkauf keine rechtlichen Hindernisse im Wege stehen“. Das Auktionshaus beteuert außerdem, dass man alle erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Behörden, einschließlich der Ausfuhrbescheinigungen, eingeholt habe. Auch „Experten und Museumskuratoren wurden benachrichtigt“.

    Das Auktionshaus versichert außerdem, dass es von der Vereinigung LumiÈre sur le patrimoine im Vorfeld der eingereichten Klage nicht kontaktiert worden sei. Sollte sich der Diebstahl bewahrheiten, könnte das Kulturministerium die Kirchenfenster zurückfordern, da sie 1862 dem Staat gehörten.

  • Yvelines: Frau brutal geschlagen und auf ein Feld geworfen – Täter in Polizeigewahrsam

    Yvelines: Frau brutal geschlagen und auf ein Feld geworfen – Täter in Polizeigewahrsam

    Eine Frau wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 13. September, in Plaisir (Yvelines) überfallen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    „Wir sind in der Nacht in Plaisir zu einer Frau in den Vierzigern, die angegriffen und verletzt wurde, gerufen worden“, erklärte die Feuerwehr des Departements Yvelines am Mittwoch, dem 13. September, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Frau war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Plaisir (Yvelines) bei einem gewalttätigen Überfall schwer verletzt worden. Eine Person wurde im Zusammenhang mit diesem Fall festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft von Versailles der Nachrichtenagentur AFP mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Das Opfer befand sich in Lebensgefahr, als es entdeckt wurde, und wurde von der Feuerwehr in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort wurde die etwa 40-jährige Frau in ein künstliches Koma versetzt.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entdeckte eine Streifenwagenbesatzung, die sich in der Gemeinde Plaisir etwa 20 km westlich von Paris befand, einen blutüberströmten Mann. Der Mann gestand den Polizisten, dass er eine Frau brutal geschlagen und sie in ein Feld in der Nähe geworfen habe. Das Opfer wurde tatsächlich an der angegebenen Stelle schwer verletzt aufgefunden, wie die Polizei und die Feuerwehr des Departements Yvelines berichteten. Der Mann wurde daraufhin festgenommen.

  • Perpignan: 14-jähriger Schüler sticht Mitschüler nieder

    Perpignan: 14-jähriger Schüler sticht Mitschüler nieder

    Am Collège Joseph-Sébastien Pons in Perpignan kam es zu einem tätlichen Angriff, bei dem ein Neuntklässler einen seiner Mitschüler niedergestochen haben soll, wie von der Zeitung L’Indépendant berichtet wird.

    Am Montag, dem 11. September, kam es in der Mittagspause an einer Schule in Perpignan zu einem schrecklichen Vorfall. Wie die Zeitung L’Indépendant berichtet, griff ein Schüler des Collège Joseph-Sébastien Pons in Perpignan einen anderen Schüler mit einem Messer an. Das Opfer soll dabei mehrere Stiche in den Hals erlitten haben. Der Junge wurde sofort von Rettungskräften versorgt und in das Krankenhaus von Perpignan gebracht. Seine Verletzungen sind schwer aber nicht lebensbedrohlich.

    Die Tat ist umso unerklärlicher, als die beiden Jungen als gute Freunde bekannt waren. Der 14-jährige Angreifer war der Polizei bisher nicht bekannt. Er wurde vorläufig von der Schule ausgeschlossen.

    An der Schule wurde eine psychologische Zelle eingerichtet.

  • Toulouse: Gefängnisstrafe für zwei Minderjährige weil sie eine Frau misshandelt und entstellt haben

    Toulouse: Gefängnisstrafe für zwei Minderjährige weil sie eine Frau misshandelt und entstellt haben

    Am 19. Juli wurde ein Paar auf der Place du Capitole in Toulouse brutal angegriffen und misshandelt. Vier Minderjährige im Alter zwischen 14 und 17 Jahren wurden daraufhin festgenommen.

    Zwei der vier Minderjährigen, die im Juli in Toulouse ein Ehepaar angegriffen haben sollen, wurden am Dienstag zu einer Haftstrafe verurteilt, wie der Sender France Bleu Occitanie am Mittwoch berichtete. Die Anhörung der beiden in den Fall verwickelten Minderjährigen fand am Dienstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 

    18 Monate Gefängnis ohne Bewährung für einen 16-jährigen Angreifer – die Gesamtstrafe lautete auf 36 Monate, davon 18 auf Bewährung und sechs Monate Gefängnis ohne Bewährung für einen anderen, ebenfalls 16-jährigen Angreifer – Gesamtstrafe 18 Monate, davon 12 auf Bewährung.

    Am 19. Juli war ein Paar auf der Place du Capitole in Toulouse von einer gruppe Jugendlicher brutal angegriffen worden. Die 19-jährige Frau war mit zerbrochenen Flaschen verletzt und entstellt worden und hatte die Fotos ihres Gesichts in sozialen Netzwerken verbreitet. Der Bürgermeister von Toulouse, Jean-Luc Moudenc, reagierte auf X und bezeichnete die Tat als „wilde und barbarische Gewalt“.

    Die vier beschuldigten Minderjährigen, zwei Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, waren kurz nach der Tat festgenommen worden. Einige von ihnen wurden aufgrund eines schwierigen sozialen Hintergrunds bereits vom Jugendamt betreut, andere waren der Justiz bisher nicht bekannt. Drei von ihnen wurden unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Die 17-jährige Hauptangreiferin wurde in Untersuchungshaft genommen und wartet noch auf ihren Prozess.

  • Drogenhandel in Marseille: „10.000 Polizisten“ werden nicht ausreichen…

    Drogenhandel in Marseille: „10.000 Polizisten“ werden nicht ausreichen…

    „Man muss dieses Problem umfassender angehen“, meint Rudy Manna, nationaler Sprecher der Gewerkschaft Alliance Police nationale, am Dienstag auf dem französischen Nachrichtensender Franceinfo.

    „Die Polizei kann fast 10.000 Polizisten in Marseille stationieren, aber der Drogenhandel wird weitergehen, ganz einfach, weil man dieses Problem heute global angehen muss“, sagte Rudy Manna am Dienstag, dem 12. September, auf Franceinfo.

    Der nationale Sprecher der Gewerkschaft Alliance Police nationale reagierte damit auf die Äußerungen des Innenministers Gérald Darmanin, der als Reaktion auf die mit dem Drogenhandel verbundene Gewalt angekündigt hatte, weitere Polizeikräfte nach Marseille zu entsenden.

    Rudy Manna sagt: Auch wenn man 10.000 Polizisten in Marseille einsetzt, der Drogenhandel wird weiter bestehen, ganz einfach, weil man dieses Problem heute global angehen muss. Kinder im Alter von 12/14 Jahren sind in den Drogenhandel verwickelt obwohl sie eigentlich in die Schule gehen sollten. Es ist auch nicht normal, dass Kinder im Drogenhandel tätig sind und die Eltern das nicht verhindern. Auch in Mittelschulen und Grundschulen muss Präventionsarbeit geleistet werden, um die Schäden, die von Drogen verursacht werden, besser zu erklären. Die Polizei macht ihre Arbeit, aber man braucht auch eine Justiz, die solche Personen sehr hart bestraft, um ihnen die Lust zu nehmen, im Drogenhandel zu bleiben oder nach der Entlassung aus dem Gefängnis wieder einzusteigen.

    Außerdem sind sehr viele Waffen im Umlauf und die Drogenhändler sind ohne weiteres dazu in der Lage, auf Polizisten zu schießen. Der Waffenhandel kann natürlich durch häufige Beschlagnahmungen begrenzt werden aber auch hier braucht man eine Justiz, die sehr streng bestraft.

    Der Vertreter der Polizeigewerkschaft fordert bessere rechtliche Mittel, damit die Polizei effektiver arbeiten kann. Außerdem sei es ein Problem, dass Polizisten, wenn sie zur Arbeit gehen, wissen, dass sie verletzt oder getötet werden können, aber eben auch, dass sie ins Gefängnis gehen können. Das sei eine echte Schwierigkeit.

  • Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Französische Regierung startet provozierende Kampagne

    Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Französische Regierung startet provozierende Kampagne

    Die Regierung startet eine aufrüttelnde Kampagne im Fernsehen, im Kino und in sozialen Netzwerken, um an die Verantwortung jedes Einzelnen bei sexueller Gewalt gegen Kinder zu appellieren. Eines der Ziele des schockierenden Videos ist es, das allgemeine Schweigen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt gegen Kinder zu durchbrechen. Die neue Kampagne der Regierung soll die Franzosen zum Reagieren bei sexueller Gewalt gegen Kinder sensibilisieren. Nach dem Vorbild der Kampagnen für Verkehrssicherheit soll diese Kampagne das Verantwortungsbewusstsein aller wecken und das Ausmaß des Phänomens bewusst machen. Es wurde sogar eine spezielle Notrufnummer eingerichtet: 119. „Diese Kampagne wird sicherlich einige Menschen wachrütteln“.Denn neben den betroffenen Kindern müssen sich auch die Erwachsenen zu Wort melden, so der Verein L’enfant bleu. „Diese Kampagne wird sicherlich das Bewusstsein Vieler wecken“, sagt Isabelle Debré, Vorsitzende des Vereins L’enfant bleu. Laut der Unabhängigen Kommissio…

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  • Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Das 55-jährige Opfer wurde von Kugeln durchsiebt aufgefunden. Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten auf einem Motorrad. Ein 55-jähriger Mann wurde am Montagabend, dem 11. September, im 16. Arrondissement von Marseille in der Siedlung L’Estaque erschossen. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 12. September, unter Berufung auf Informationen aus Polizeikreisen und der Staatsanwaltschaft. Aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle hieß es, das Opfer sei in einem Fahrzeug gefunden worden, das mit laufendem Motor am Straßenrand gestanden habe. Der Mann starb gegen 23 Uhr an mehreren Schussverletzungen: viermal in den Brustkorb, einmal in den Bauch, zweimal in den linken Arm, einmal in den rechten Arm und ein Treffer, der durch den linken und rechten Oberschenkel ging. Insgesamt wurden acht Geschosshülsen am Tatort gefunden. Die beiden mutmaßlichen Täter waren auf einem Motorrad unterwegs, als die Schüsse abgegeben wurden. Sie sind auf der Flucht. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle hieß es, dass später am Abend ein brennendes Motorrad aufgefunden wurde. In der Nähe des brennenden Motorrads wurde auch eine verbrannte Kalaschnikow gefunden. Diese Tat ereignete sich nur einen Tag nach der Tragödie im Viertel Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille. Am Sonntagabend, dem 10. September, wurde dort eine 24-jährige Frau von einer verirrten Kugel getroffen, als sie sich in ihrer Wohnung befand. Sie starb am Dienstagmorgen, dem 12. September, an den Folgen ihrer Verletzungen. Innenminister Gérald Darmanin wird am Dienstag in Marseille erwartet.
  • Seine-Saint-Denis: 20-Jähriger in der Stadt Sevran erschossen

    Seine-Saint-Denis: 20-Jähriger in der Stadt Sevran erschossen

    Der jungen Mann wurde am Hinterkopf getroffen und starb noch im Rettungsfahrzeug. 

    Ein 20-jähriger junger Mann starb am Sonntagabend, nachdem in Sevran (Seine-Saint-Denis) auf ihn geschossen wurde. Das meldete der Sender Franceinfo am Montag, dem 11. September, u nter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle.

    Das Opfer wurde am Hinterkopf getroffen. Die Rettungskräfte versuchten vergeblich, den jungen Mann wiederzubeleben. Der 20-Jährige Mann wurde noch im Fahrzeug der Rettungskräfte für tot erklärt.

    Ein Zeuge berichtete, dass er zwei Schüsse gehört und gesehen hatte, wie eine Person auf einem Motorrad in Richtung des Bahnhofs von Sevran flüchtete. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Griechenland: Die Besatzung einer Fähre stößt Passagier ins Wasser – der Mann ertrinkt

    Griechenland: Die Besatzung einer Fähre stößt Passagier ins Wasser – der Mann ertrinkt

    Die Bilder sind eindeutig. Sie zeigen zwei Besatzungsmitglieder einer Fähre, die einem offensichtlich verspäteten Passagier den Zugang zum Schiff verweigern. Als die Fähre losfährt, stoßen sie den Passagier, der daraufhin das Gleichgewicht verliert, ins Wasser fällt und ertrinkt. Nach diesem Vorfall mußte der griechische Minister für die Handelsmarine zurücktreten.

    Was genau geschah, als die Fähre im Hafen von Piräus in Athen ablegte? Was veranlasste zwei Männer dazu, einen verspäteten Passagier ins Wasser zu stoßen, als sich das Schiff vom Kai entfernte? Der unglaubliche Vorfall ereignete sich bereits letzte Woche und ganz Griechenland ist entsetzt.

    Die Bilder des Vorfalls – oder der Tat –  gingen um die Welt und lösten Empörung und in Griechenland politische Reaktionen aus. So kündigte der Minister für die Handelsmarine Varvitsiotis am Montag seinen Rücktritt an, nachdem der Tod eines Passagiers, der von Besatzungsmitgliedern einer Fähre ins Meer geworfen worden war, bestätigt wurde.

    Der 36-jährige Passagier war von Besatzungsmitgliedern ins Wasser gestoßen worden, als er versuchte, auf ein Schiff zu gelangen, das den Hafen von Piräus in Athen verlassen wollte. Der Mann hatte ein gültiges Ticket für seine Heimreise nach Kreta und kam ursprünglich sogar pünktlich an, musste aber aus unbekannten Gründen das Schiff nochmals verlassen und kehrte erst kurz nach dem Ende des Einschiffungsvorgangs zurück.

    Zu diesem Zeitpunkt verweigerten ihm zwei Männer gewaltsam den Zugang zur Fähre und drängten ihn bis an den Rand der Plattform. Der unglückliche Passagier stürzte daraufhin in das Hafenbecken, wo er im Strudel der starken Schiffsschrauben ertrank.

    Der für die Handelsmarine zuständige Minister Miltiadis Varvitsiotis trat am heutigen Montag zurück und wird durch Christos Stylianidis, Abgeordneter und ehemaliger Minister, ersetzt.

  • Südfrankreich: Zwei Verletzte bei erneuter Schießerei in Nîmes

    Südfrankreich: Zwei Verletzte bei erneuter Schießerei in Nîmes

    Diese neue Schießerei ereignete sich etwa drei Wochen nach den Schüssen, bei denen ein zehnjähriger Junge, ebenfalls im Stadtteil Pissevin in Nîmes, getötet wurde.

    Zwei Männer im Alter von 28 und 32 Jahren wurden am Sonntagmorgen, 10. September, bei einer erneuten Schießerei im Stadtteil Pissevin von Nîmes (Departement Gard) schwer verletzt. Fast drei Wochen nach dem Tod eines zehnjährigen Kindes im selben Stadtteil. Der Sender France Bleu Gard Lozère meldete unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der südfranzösischen Stadt.

    Die Schießerei ereignete sich gegen 7 Uhr morgens. Die beiden Opfer wurden von Rettungskräften versorgt, nachdem sie vor einem Supermarkt in der Avenue des Arts im Stadtteil Pissevin gefunden worden waren. Die Polizisten stellten am Tatort etwa ein Dutzend Geschosshülsen sicher.

    Nach Informationen des Senders France Bleu Gard Lozère wurde am Stadtrand von Nîmes, in Saint-Bauzély, kurz nach der Tat ein ausgebranntes Fahrzeug gefunden, in dem sich eine Kalaschnikow befand.

    Als Innenminister Gérald Darmanin Ende August nach dem Tod eines zehnjährigen Jungen und eines 18-jährigen Mannes nach Nîmes reiste, kündigte er Verstärkungen der Polizeidienste in der Stadt „mindestens bis zum Ende des Jahres“ und zusätzliche Ermittlungsmöglichkeiten an.