Kategorie: Vermischtes

  • „Alle zwei Monate wird in Frankreich ein Anschlag vereitelt“: Innenminister beklagt terroristische Bedrohung

    „Alle zwei Monate wird in Frankreich ein Anschlag vereitelt“: Innenminister beklagt terroristische Bedrohung

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin sprach am Samstag auf dem Sender France 2 von einem Wiederaufleben der terroristischen Bedrohung von außen, die er auf eine geringere Präsenz westlicher Streitkräfte in Afghanistan, dem mittleren Osten und in Afrika zurückführte. Innenminister Gérald Darmanin berichtete am Samstag, dem 9. September, von einem Wiederaufleben der Gefahr eines im Ausland geplanten Anschlags in Frankreich. Eine solche Bedrohung „baut sich wieder auf, weil die Amerikaner, die Franzosen, weniger in der Sahelzone, in der Levante und in Afghanistan präsent sind“, sagte er in der Sendung „Quelle Epoque“ auf dem Sender France 2. „Was in Afghanistan passiert, was im mittleren Osten passiert, was in Afrika passiert, ermöglicht Geld und Mittel, um eine stärkere Bedrohung zu beobachten“. Damit meinte Darmanin Anschlagspläne, die im Ausland entworfen und von nach Frankreich entsandten Teams umgesetzt werden, wie etwa die blutigen Terroranschläge in Paris am 13. November …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Am Samstag, dem 9. September, rammte ein schnelles Sportboot vor der Küste von Marseille ein Taucherboot. Dreizehn Personen wurden verletzt, vier von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Bootsführer wurde in Polizeigewahrsam genommen. Bei einem Zusammenstoß zweier Boote am späten Samstag vor der Küste von Marseille, von denen eines Taucher transportierte, wurden mehrere Personen verletzt, wie die Seepräfektur un die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärten. Auf einem der Schnellboote befanden sich sieben Personen und auf dem zweiten, einem ebenfalls zehn Meter langen hölzernen Boot einer Gruppe von Tauchern mit vierzehn Personen, meldete die Tageszeitung La Provence. Dreizehn Personen wurden bei dem Unfall, der sich etwa 900 Meter vor der Küste auf der Höhe des Cap Croisette (südlich von Marseille) ereignete, verletzt. Vier von ihnen mussten mit einem Rettungshubschrauber an Land gebracht werden und wurden anschließend in das Centre Hospitalier de la Timone transportiert. Nach ersten Erkenntnissen hat der Pilot eines Sportbootes, das Touristen transportierte, die Kontrolle verloren und ist dann mit dem Boot der Taucher zusammengestoßen. Das Boot, das den Zusammenstoß verursacht hat, habe sich zunächst entfernt, sei dann aber wieder an die Stelle zurückgekehrt, an der der Zusammenstoß stattgefunden hat, so die Polizei. Der Skipper wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. „Ein Boot, das mit hoher Geschwindigkeit fuhr, riss die Kabine eines Bootes, auf dem sich Taucher befanden, die Proben zur Erfassung der Arten im Mittelmeer nahmen, ab und verletzte den Steuermann“, wird Hervé Menchon, der für die Artenvielfalt im Meer zuständige Stadtrat von Marseille von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. „Mehr als zwischen zwei Booten ist es der Zusammenstoß zweier Welten: auf der einen Seite eine Gruppe von Tauchern, die auf die Erhaltung des Meereslebens achtet und sich der aktuellen Herausforderungen bewusst ist, auf der anderen Seite Lärm und eine sorglose und für die Artenvielfalt gefährliche Freizeitnutzung“, so Hervé Menchon. Bei den Rettungsmaßnahmen waren rund 60 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Untersuchung der Verantwortlichkeiten wird nun von der Gendarmerie maritime durchgeführt.
  • Toulouse: Drei Personen mit Messer angegriffen – Mann in Polizeigewahrsam

    Toulouse: Drei Personen mit Messer angegriffen – Mann in Polizeigewahrsam

    Am frühen Samstagmorgen gegen 1.30 Uhr wurden im Viertel Bellefontaine in Toulouse ein Mann und zwei Frauen durch Messerstiche verletzt. Der 30-jährige Mann war bei Eintreffen der Rettungskräfte bewusstlos, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. 

    Zwei Frauen im Alter von 17 und 43 Jahren und ein 30-jähriger Mann wurden am frühen Samstagmorgen im Viertel Bellefontaine in Toulouse mit einem Messer angegriffen und verletzt. Drei Krankenwagen und zehn Feuerwehrsanitäter waren vor Ort, um den Verletzten zu helfen.

    Die Tat ereignete sich gegen 1.30 Uhr am Samstagmorgen. Ein Anwohner, der sich offensichtlich über Lärm auf der Straße ärgerte, kam aus seinem Haus gestürmt und forderte eine Gruppe Jugendlicher auf, still zu sein. Daraufhin kam es zu einer Schlägerei. Der Anwohner wurde von mindestens zwei Personen tätlich angegriffen. Seine Schwester und seine Mutter kamen ebenfalls nach draußen, um ihm zu helfen. Auch sie wurden angegriffen und geschlagen. Einer der Jugendlichen zog im Verlauf der Auseinandersetzung ein Messer und stach auf alle drei Opfer ein. Glücklicherweise trugen alle nur eher leichte Schnittverletzungen davon. Am Samstagabend wurde ein Jugendlicher, der gerade erst volljährig geworden war, von der Polizei wegen der Tat festgenommen.

  • Abaya-Verbot: Vater einer Schülerin nach Todesdrohungen gegen den Schulleiter verhaftet

    Abaya-Verbot: Vater einer Schülerin nach Todesdrohungen gegen den Schulleiter verhaftet

    Dem Mädchen wurde zweimal der Zutritt zum Gymnasium verweigert. Der Schulleiter hatte den Vater bereits Anfang der Woche zu einem Gespräch geladen. Der Vater einer Gymnasiastin, der der Zutritt zur Schule verweigert wurde, weil sie eine Abaya trug, ist in Polizeigewahrsam, weil er verdächtigt wird, Todesdrohungen gegen den Schulleiter in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) ausgesprochen zu haben. Das meldete der Sender France Bleu Pays d’Auvergne am Freitag, dem 8. September. Am Montag konnte eine Schülerin des Lycée Ambroise-Brugière das neue Schuljahr nicht beginnen, weil sie sich weigerte, ihre Abaya abzulegen. Bildungsminister Gabriel Attal hatte jedoch zuvor das Tragen dieses langen traditionellen Kleides, das insbesondere von muslimischen Schülerinnen getragen wird, verboten. Der Vater der Gymnasiastin wurde daher Anfang der Woche vom Schulleiter zu einem Gespräch geladen. Seiner Tochter am Donnerstag erneut der Zugang zur Schule verweigert. Ihr Vater wird nun verdächtigt, daraufhin i…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Nach dem Tod eines Teenagers am Mittwochabend in Elancourt (Yvelines) wurden polizeiliche Untersuchungen eingeleitet.

    Gegen 18.40 Uhr am Mittwoch, dem 6. September, stieß ein Zweiradfahrer an einer Kreuzung in Elancourt im Departement Yvelines mit einem Polizeifahrzeug zusammen, wie die Polizeiquelle bekannt gab. Der Fahrer des Zweirads soll sich geweigert haben, einer Aufforderung zu einer Polizeikontrolle Folge zu leisten und wurde daraufhin von einem Streifenwagen verfolgt. Der Unfall ereignet sich kurz darauf mit einem weiteren Polizeifahrzeug.

    Das Opfer ist ein 16-jähriger Jugendlicher. Nach dem Zusammenstoß erlitt der Jugendliche zunächst einen Atem-Herzstillstand, konnte aber von den Rettungskräften wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei berichtet. Er erlag später seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Versailles leitete zwei Ermittlungen ein: eine wegen „Verweigerung des Gehorsams“ gegen den Fahrer des Motorrollers und eine weitere wegen „fahrlässiger Tötungr“ gegen den fahrer des Polizeifahrzeugs. Zwei Polizisten wurden im Rahmen dieser zweiten Untersuchung in Polizeigewahrsam genommen und noch am Abend von der Inspektion der Polizei (IGPN) angehört.

    Zusätzliche Polizeikräfte und Gendarmerie wurden nach Elancourt entsandt, um mögliche Unruhen in dem 25.000 Einwohner zählenden Pariser Vorort zu verhindern.

    Der Tod des Teenagers erfolgte kaum mehr als zwei Monate nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Merzouk, der am 27. Juni in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden war. Die Bilder des Motorradpolizisten, der aus nächster Nähe auf den Jungen schoss, wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet und hatten in ganz Frankreich eine Welle der Wut ausgelöst.

  • Versicherer schätzen Schäden der Unruhen von Anfang Juli auf 730 Millionen € – 80 Millionen mehr als angekündigt

    Versicherer schätzen Schäden der Unruhen von Anfang Juli auf 730 Millionen € – 80 Millionen mehr als angekündigt

    Nach Angaben des Versicherungsverbands entfallen 90% der Kosten auf Schäden an gewerblichen Objekten und lokalem Behördeneigentum.

    Die Rechnung für die Versicherungsgesellschaften steigt um 80 Millionen Euro. France Assureurs kündigte am Mittwoch, dem 6. September, eine Neubewertung der Kosten für Schäden im Zusammenhang mit den Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Ende Juni und Anfang Juli, an. Die im Juli auf rund 650 Millionen Euro bezifferte Schadenssumme beläuft sich nach Angaben des Versicherungsverbands nun vielmehr auf 730 Millionen Euro.

    Schäden an gewerblichen Objekten und lokalen Behörden machen laut der neuesten Bestandsaufnahme mehr als 90% der Gesamtkosten aus. Insgesamt wurden von France Assureurs 15.600 Schadensfälle im Zusammenhang mit den Krawallen gezählt.

    „Diese Neubewertung der Schäden im Zusammenhang mit den gewalttätigen Unruhen und Protesten Ende Juni bestätigt den hohen Tribut, den die lokalen Gebietskörperschaften und ihre Versicherer für diese Krawalle zahlen mussten“, erklärt die Präsidentin des Verbandes, Florence Lustman. Die Fristen für die Meldung von Schadensfällen wurden auf Wunsch von Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verlängert. Der Versicherungsverband hatte seine Mitglieder außerdem aufgefordert, die Selbstbeteiligungen für „kleine unabhängige Händler, die am härtesten von den städtischen Gewalttätigkeiten betroffen sind“, zu reduzieren.

    Zur Erinnerung: Der 17-jährige Nahel Merzouk wurde am Morgen des 27. Juni 2023 nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei im Pariser Vorort Nanterre von einem Polizisten erschossen. Der Jugendliche wurde erschossen, nachdem er sich einer polizeilichen Aufforderung widersetzt hatte. Der Tod des jungen Nahel durch eine Polizeikugel führte zu wochenlangen gewalttätigen Protesten und Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften in nahezu allen Städten Frankreichs.

  • Marseille: 42 Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel seit Jahresbeginn

    Marseille: 42 Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel seit Jahresbeginn

    Die Zahl der Tötungen in Marseille, die mit dem Drogenhandel in Verbindung gebracht werden, ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die meisten Opfer waren unter 25 Jahre alt.

    Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille 42 Menschen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Marseille meldet. Das sind neun Tote mehr als im Vorjahr. 109 Menschen wurden außerdem bei versuchten Tötungsdelikten im Zusammenhang mit dem Revierkampf der Drogenhändler in der Stadt am Mittelmeer verletzt.

    Mehr als die Hälfte der Opfer sind unter 25 Jahre alt. Es handelt sich vor allem um die kleinen Rädchen im Drogenhandel, wie Späher oder Händler, die sich an den Drogen-Verkaufspunkten aufhalten, die dann von konkurrierenden Banden mit Sturmgewehren angegriffen werden. In ihrer jüngsten Pressemitteilung verwendet die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, den Begriff „Narchomizid“, um die Ermordung eines 23-jährigen Mannes mit einer automatischen Waffe in der Nacht vom 30. auf den 31. August zu beschreiben. In den letzten zwei Monaten wurden 15 Morde mit dem Drogenhandel in Marseille in Verbindung gebracht.

    Zwei mächtige Clans, die DZ Mafia und der Yoda-Clan, versuchen, die Kontrolle über die wichtigsten Deal-Punkte in Marseille zu erlangen, von denen einige mehr als 50.000 Euro pro Tag einbringen können. Der Krieg zwischen diesen beiden Drogenhändlernetzwerken ist für mehr als 80 % der seit Jahresbeginn verübten Morde und Mordversuche verantwortlich. Die Auftragskiller werden immer jünger, wie der Fall des 18-jährigen Mateo, gegen den wegen zwei Morden ermittelt wird und der an neun weiteren Schiessereien beteiligt gewesen sein soll, zeigt. Die jungen Auftragskiller können für jeden Mord mehrere zehntausend Euro verlangen.

    Im Kampf gegen den Drogenhandel besteht eine der Prioritäten der Kriminalpolizei von Marseille darin, die Killerkommandos zu zerschlagen. In den letzten Monaten wurden drei dieser Kommandos festgenommen. Aber die Drogenbanden sorgen extrem schnell für Ersatz, stellt die Polizei fest. Seit Anfang des Jahres wurden in der zweitgrößten Stadt Frankreichs über 800 Waffen beschlagnahmt, darunter 64 Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow.

  • Paris: Freispruch für Rechtspolitiker Eric Zemmour aufgehoben – er wird nun erneut vor Gericht gestellt

    Paris: Freispruch für Rechtspolitiker Eric Zemmour aufgehoben – er wird nun erneut vor Gericht gestellt

    Der rechtsextreme Politiker war wegen seiner Äußerungen auf dem Sender CNews in den Jahren 2021und 2022 freigesprochen worden. Zemmour hatte die Judenverfolgung in Frankreich unter Pétain geleugnet. Eric Zemmour muss sich erneut für seine Äußerungen über Marschall Pétain vor Gericht verantworten. Das Kassationsgericht hob am Dienstag, dem 5. September, die Entscheidung des Berufungsgerichts in Paris auf, das ihn 2022 in zweiter Instanz freigesprochen hatte. Der Vorsitzende der rechtsextremen Partei Reconquête und früherer Präsidentschaftskandidat war wegen Leugnung eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit angeklagt worden, weil er drei Jahre zuvor auf dem Fernsehsender CNews behauptet hatte, Marschall Pétain habe die französischen Juden „gerettet“. „Das ist nun einmal die Realität“, hatte Eric Zemmour sogar bekräftigt. Diese Äußerungen veranlassten mehrere Assoziationen zur Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus, vor Gericht zu ziehen. Nach dem Freispruch durch das Berufungsgeri…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Der 43-jährige Mann war im April auf offener Straße dabei erwischt worden, wie er auf das in einer Tasche eingesperrte Tier trampelte. Jetzt wurde er von einem Gericht in Straßburg zu neun Monaten Haft verurteilt, von denen er sechs Monate absitzen muss.

    Der Mann, der im April dieses Jahres in Straßburg seine Katze auf offener Straße brutal getreten hatte, wurde jetzt zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, wie der Sender France Bleu Alsace am Dienstag, 5. September, berichtete.

    Der 43-jährige Angeklagte, der die armenische Staatsangehörigkeit besitzt, war der Justiz bis dahin unbekannt. Er erschien am Dienstag vor dem Straßburger Gericht wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeiten gegenüber Haustieren. Ihm wurde vorgeworfen, seine Katze Louna im April im Stadtteil Neuhof (Straßburg) auf offener Straße brutal durch Fußtritte misshandelt zu haben.

    Der Mann war festgenommen worden, als er seine fünfjährige Katze, die in eine Tasche gesperrt war, brutal verletzte. Eine Freiwillige des Tierschutzvereins hatte die Szene bemerkt. Sie hatte daraufhin den Täter verfolgt und selbst festgenommen, bevor sie die Polizei rief. Der sozial gut integrierte Armenier, Vater von drei Kindern und Reinigungskraft in einem Restaurant in der Straßburger Innenstadt, wurde in Polizeigewahrsam genommen und gab einen einzigen Tritt gegen das Tier zu. Seiner Meinung nach war die Katze aggressiv und hatte ihn gebissen. Er gab an, dass er die Katze lediglich in einem Park aussetzen wollte.

    Auch bei der Anhörung vor Gericht beteuerte der Angeklagte, dass er die Katze nur einmal getreten habe, weil sie ihn gerade gekratzt und gebissen hatte. Die tierärztlichen Befunde und die Zeugenaussagen bestätigten seine Aussagen jedoch nicht. Die Katze hat nach den Misshandlungen ein Auge verloren und war durch die Misshandlungen lebensgefährlich verletzt worden.

    Der Angeklagte wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, von denen 3 zur Bewährung ausgesetzt wurden. Dem Mann wurde außerdem verboten, ein Haustier zu halten. Darüber hinaus wurde er dazu verurteilt, mehrere hundert Euro an fünf Vereine zu zahlen, die als Nebenkläger aufgetreten waren, darunter auch der Straßburger Tierschutzverein. Der Katze geht es inzwischen besser und sie wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.

  • Marokko: Franco-Marokkaner auf Jet-Ski von der algerischen Küstenwache erschossen

    Marokko: Franco-Marokkaner auf Jet-Ski von der algerischen Küstenwache erschossen

    Ein 29-jähriger Franko-Marokkaner und sein 40-jähriger Cousin starben bereits am 29. August an der Küste zwischen Marokko und Algerien durch Schüsse der algerischen Küstenwache.

    Die Familie von zwei Urlaubern, darunter ein Franko-Marokkaner, die Ende August im marokkanisch-algerischen Grenzgebiet auf See durch Schüsse getötet wurden, die der algerischen Küstenwache zugeschrieben werden, will in Frankreich eine Klage einreichen, wie die Anwälte am Sonntag, dem 3. September, ankündigten. Die Klage werde „am Montag oder Dienstag“ wegen „vorsätzlichen Mordes, Mordversuchs, Entführung eines Schiffes und unterlassener Hilfeleistung für eine Person in Gefahr“ eingereicht, erklärte Hakim Chergui, einer der Anwälte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Königreich Marokko und der Republik Algerien kann nicht die Begehung eines Verbrechens rechtfertigen und noch weniger die Straflosigkeit der Täter“, schreiben die Anwälte in einer Erklärung. „Aus diesem Grund haben sie (die Familie) aufgrund des Schweigens der algerischen Behörden, auf deren Gebiet die Morde stattfanden, keine andere Wahl, als sich an die französische Justiz zu wenden, damit dieses Drama von namenloser Grausamkeit vollständig aufgeklärt wird“, heisst es in der Erklärung weiter.

    Algerien spricht zunächst von „Warnschüssen“ und dann von „Schüssen“
    Laut der Aussage des 33-jährigen Franco-Marokkaners Mohamed Kissi verloren die vier Urlauber, zu denen auch er selbst gehörte, am 29. August bei einem Ausflug mit dem Jet-Ski auf dem Meer die Orientierung. Sie wurden von einem Boot der algerischen Küstenwache angegriffen und es wurden Schüsse abgegeben. Sein Bruder Bilal Kissi, ein 29-jähriger französisch-marokkanischer Kaufmann, und ihr Cousin Abdelali Mechouar, ein 40-jähriger, in Frankreich lebender Marokkaner, wurden bei dem Vorfall getötet.

    Das algerische Verteidigungsministerium reagierte am Sonntag und sprach von einer „Verweigerung des Gehorsams“ seitens der Urlauber. „Nach einer akustischen Warnung und der mehrmaligen Aufforderung, anzuhalten, weigerten sich die Betroffenen, der Aufforderung nachzukommen und flüchteten mit gefährlichen Manövern“, so das Ministerium. Nach mehreren Warnschüssen „wurden Schüsse abgefeuert, die einen der Jetskis zum Anhalten zwangen, während die beiden anderen flüchteten“.