Kategorie: Vermischtes

  • Identität des mysteriösen Zodiac-Killers endlich enthüllt? Französischer Wissenschaftler entschlüsselt seine Botschaften

    Identität des mysteriösen Zodiac-Killers endlich enthüllt? Französischer Wissenschaftler entschlüsselt seine Botschaften

    Ende der 60er Jahre verbreitete der sogenannte Zodiac-Killer in Kalifornien Angst und Schrecken. Er soll mindestens fünf Menschen getötet haben. Seine Identität blieb bis heute ein Geheimnis, das Amateurermittler mithilfe von Kryptogrammen zu entschlüsseln versuchen. Ein französisch-marokkanischer Polytechniker hat jetzt zwei der geheimnisvollen Botschaften entschlüsselt.

    Steht Amerika kurz davor, die Identität des mysteriösen Zodiacs zu kennen? Seit mehr als einem halben Jahrhundert fasziniert die Geschichte des Serienmörders und seiner verschlüsselten Botschaften die Menschen. Ende der 1960er Jahre treibt der Täter in der Umgebung von San Francisco (USA, Kalifornien) sein Unwesen. Mehrere Paare werden erschossen oder erstochen. Der Mörder war maskiert, erzählt ein Opfer, das überlebt hat. Der Zodiac-Killer selbst behauptet, 137 Morde begangen zu haben. Die Polizei zählt offiziell fünf Opfer. Aus Spaß verschickt er Briefe an die Presse und vier Kryptogramme, eine Mischung aus Buchstaben und Symbolen.

    Zwei Kryptogramme schon früher entschlüsselt.
    Ein erstes dieser Kryptogramme wird schnell entschlüsselt, das zweite jedoch erst im Jahr 2020 von Amateuren mit leistungsstarken Computern. Der Täter konnte bisher nicht identifiziert werden. Vor zwei Jahren beginnt Fayçal Ziraoui, ein französisch-marokkanischer Polytechniker, seine eigenen Nachforschungen anzustellen. Nach langer Suche entschlüsselte er nun die letzten beiden Codes.

    Er wendet die Entschlüsselungsmethode von 2020 an und erhält eine Reihe von Buchstaben, die er in GPS-Punkte „am Rande des Lake Tahoe“ übersetzt. Nach der Ermordung eines Taxifahrers zieht einer der Hauptverdächtigen von San Francisco an den Lake Tahoe. Bei diesem Verdächtigen handelt es sich um den 2010 verstorbenen Lawrence Kaye. Der französische Forscher behauptet jetzt, genau ihn im letzten Kryptogramm als den Zodiac-Killer identifiziert zu haben.

  • Ein durch eine Polizeikugel verletzter Mann wird vom französischen Staat mit 280.000 Euro entschädigt

    Ein durch eine Polizeikugel verletzter Mann wird vom französischen Staat mit 280.000 Euro entschädigt

    Das Verwaltungsgericht in Poitiers verurteilt den französischen Staat dazu, mehr als 280.000 Euro an den Kellner zu zahlen, der bei einer Rede von François Hollande in der Charente im Februar 2017 durch eine verirrte Polizeikugel verletzt worden war.

    Der Vorfall ereignete sich am 28. Februar 2017. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der französische Staatspräsident François Hollande in den letzten Wochen seiner fünfjährigen Amtszeit. An diesem Tag war der Staatschef nach Villognon (Charente) gereist, um die Hochgeschwindigkeitsstrecke (LGV) Tours-Bordeaux einzuweihen.

    Während der Rede des damaligen Präsidenten eröffnete ein Scharfschütze der Gendarmerie, der auf dem Dach eines gegenüberliegenden Gebäudes postiert war, versehentlich das Feuer, als er mit seiner Waffe hantierte. Eine verirrte Kugel verletzte den 42-jährigen Oberkellner, der für den Empfang nach der Rede zuständig war, am rechten Fuß. Der Mann, der einen Schienbeinbruch und eine Verletzung des Beugenervs erlitt, war gezwungen, seinen Beruf zu wechseln, da er Probleme mit dem Laufen und Stehen bekam.

    Der Mann, der ursprünglich eine Entschädigung von einer Million Euro gefordert hatte, wird nach einer Gerichtsentscheidung des Gerichts in Poitiers nun etwas mehr als 280.000 Euro als Wiedergutmachung für die erlittenen Schäden erhalten, wie der Sender France Bleu berichtete.

    Das Opfer hat außerdem bereits fast 300.000 Euro von der Krankenversicherung erhalten, um die entstandenen Gesundheitskosten zu decken.

  • A69: Frankreich will in Zeiten der Klimakrise unbedingt neue Autobahnen bauen – ist das sinnvoll?

    A69: Frankreich will in Zeiten der Klimakrise unbedingt neue Autobahnen bauen – ist das sinnvoll?

    Am Montag, dem 16. Oktober, bekräftigte die französische Regierung, den Bau der neuen Autobahn A69 „bis zum Ende“ durchzuführen. Die Autobahn, die Castres mit Toulouse verbinden soll, würde laut Verkehrsminister Clément Beaune von einer „sehr großen Mehrheit“ der örtlichen Bürgermeister unterstützt. Dennoch fand am 21. und 22. Oktober eine weitere Demonstration gegen das Projekt auf der Baustelle statt. Unter verschiedenen Umweltaktivisten und Wissenschaftler wird die neugeplante Autobahn heftig kritisiert. Nach den Zahlen auf der Projektwebsite soll die Autobahnbaustelle zwischen Castres und Toulouse 53 km lang werden. Davon werden 9 km neu gestaltet, 44 km sind wirklich Neubaustrecke. Auf der Strecke werden täglich durchschnittlich 8.000 PKW „und fast 900 Schwerlastfahrzeuge“ erwartet. So gesehen scheint das Projekt nicht im Sinne der Ziele Frankreichs zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen vor dem Hintergrund der Klimakrise zu sein. Ein weiterer umstrittener Punkt ist der eventu…

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  • Seine-Maritime: Junger Mann in Maromme erschossen – Täter ist auf der Flucht

    Seine-Maritime: Junger Mann in Maromme erschossen – Täter ist auf der Flucht

    Das 21-jährige Opfer war der Polizei bisher unbekannt.

    Ein 21-jähriger Mann wurde am Mittwochabend in Maromme, einige Kilometer von Rouen (Departement Seine-Maritime) entfernt, erschossen, wie der Sender Franceinfo am Donnerstag, dem 26. Oktober, meldete.

    Die Tat ereignete sich gegen 23.30 Uhr am Mittwochabend. Die Polizei wurde von Anwohnern gerufen, die die Schüsse gehört hatten, entdeckte den jungen Mann mit einer blutenden Wunde am Brustkorb auf einem Parkplatz. Die Rettungskräfte versuchten erfolglos, ihn wiederzubeleben. Am Tatort wurden sechs Patronenhülsen gefunden. Der Täter konnte flüchten.

    Das Opfer war der Polizei bisher unbekannt. Auch der Ort, an dem sich die Tat ereignete, war nicht dafür bekannt, ein Ort des Drogenhandels zu sein, wie eine dem Fall nahe stehende Quelle gegenüber Franceinfo berichtete. Die Kriminalpolizei in Rouen wurde mit den Ermittlungen beauftragt.

  • Essonne: 3 Monate altes Baby erschossen und Mutter schwer verletzt

    Essonne: 3 Monate altes Baby erschossen und Mutter schwer verletzt

    Ein drei Monate alter Säugling starb durch Schüsse und seine 40-jährige Mutter schwebt zwischen Leben und Tod. Der Vater des Kindes wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Die furchtbare Tat geschah letzte Nacht in Milly-la-Forêt im Département Essonne. Ein drei Monate altes Baby wurde von ein er Kugel getroffen und starb an den Folgen seiner Verletzungen. Seine Mutter wurde mit schweren Schussverletzungen in der Umgebung von Milly-la-Forêt aufgefunden. Die Frau ist 40 Jahre alt. Sie wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, wie der Sender BFMTV berichtete.

    Es war der Vater des Babys, der sein Kind am späten Abend selbst in das Krankenhaus von Fontainebleau (Seine-et-Marne) gebracht hatte. Er erklärte, dass er seine Tochter allein im Haus der Familie mit Brustverletzungen in ihrem Bettchen vorgefunden habe.

    Der 54-Jährige behauptete, von seiner Frau am Abend nach Paris geschickt worden zu sein, um etwas für das Kind zu besorgen, schreibt die Zeitung Le Parisien. Er gab außerdem an, dass er im Obergeschoss des Hauses eine Blutlache entdeckt habe.

    Im Haus des Ehepaars wurde ein Gewehr vom Typ 22 Long Rifle beschlagnahmt.

    Der Vater, der auch Gemeindevertreter ist, wurde von der Gendarmerie in Polizeigewahrsam genommen.

  • In Frankreich werden jedes Jahr 400.000 Menschen Opfer von Identitätsdiebstahl

    In Frankreich werden jedes Jahr 400.000 Menschen Opfer von Identitätsdiebstahl

    Ein Betroffener konnte nicht heiraten und seine Kinder bei der Geburt nicht anerkennen – weil seine Identität gestohlen wurde. Sein Leben wurde zur Hölle, nachdem ihm vor fast fünfundzwanzig Jahren seine Papiere entwendet worden waren. Er wäre sogar beinahe Opfer eines Justizirrtums geworden, als er für ein Verbrechen verhaftet wurde, das er nicht begangen hatte.

    Im Sommer 2000 geriet Josés Leben aus den Fugen. Einige Tage nach der Geburt seiner Tochter, als er sie bei der Kindergeldkasse anmelden wollte, wurde ihm mitgeteilt, dass eine Person mit seiner Identität als Kindergeldbezieher bereits registriert war. Das für die Auszahlungen angegebene Bankkonto war allerdings nicht das von José. Er bringt dies mit dem Verschwinden seiner Papiere aus einem Zug ein Jahr zuvor in Verbindung und erkennt, dass der Dieb seine Identität angenommen hat. Mit seinen persönlichen Informationen ausgestattet und indem er das Foto auf dem Personalausweises ersetzt hat, bezieht sein „Doppelgänger“ an seiner Stelle Sozialleistungen. José erstattet Anzeige, aber der Betrüger geht noch viel weiter.

    Die Klage hindert den Betrüger nicht daran, sich ein komplettes Leben mit Josés Identität aufzubauen. An dem Tag, an dem José eine Geburtsurkunde beantragt, kann er darin den Vermerk „verheiratet“ lesen, in London, mit einer Frau, die er überhaupt nicht kennt. Unter dem Namen José hat der Betrüger einen Job, Kinder … und begeht weiterhin Betrügereien. Von José werden unbezahlte Steuern und Darlehensrückzahlungen gefordert, bis zu 1.000 Euro im Monat. Er kann nicht mehr legal arbeiten, da sein Doppelgänger an seiner Stelle steuerlich angemeldet ist…

    Ein Albtraum, der kein Ende zu nehmen scheint
    Eines Tages im Jahr 2009 geschieht das Undenkbare. Als José sein Haus verlässt, sieht er sich Auge in Auge mit einem Einsatzkommando der Gendarmerie konfrontiert. Die Gendarmen verhaften ihn. In Polizeigewahrsam erfährt er, dass er wegen der Vergewaltigung und Freiheitsberaubung von zwei Frauen gesucht wird. José wird schließlich entlastet und sein Doppelgänger zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Zehn Jahre nach seiner ersten Anzeige wird José als Opfer eines Identitätsdiebstahls anerkannt und glaubt, nun aus dem Gröbsten heraus zu sein. Doch sein Albtraum scheint kein Ende zu nehmen, selbst als der Betrüger inzwischen hinter Gittern sitzt. Er dauert nun schon 25 Jahre an.

    Wie José werden in Frankreich laut einer Schätzung der Sicherheitsbehörden jedes Jahr etwa 400.000 Menschen Opfer von Identitätsdiebstahl. Mit dem Ende der Papierformulare und der Zunahme der Online-Behördengänge ist die Zahl dieser Straftaten explosionsartig angestiegen. Betrüger stehlen den Namen eines anderen, um Verbraucherkredite aufzunehmen, eine Wohnung zu mieten, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, ohne zu bezahlen… Betrüger machen ihren Opfern täglich das Leben zur Hölle.

    Auszug aus „L’enfer des vols d’identité“, einer Reportage, die am 26. Oktober 2023 auf dem Sender France 2 in der Sendung „Envoyé spécial“ zu sehen ist.

  • Baum fällt auf Auto: Großvater stirbt vor den Augen seiner Enkel und seiner Frau

    Baum fällt auf Auto: Großvater stirbt vor den Augen seiner Enkel und seiner Frau

    Ein 61-jähriger Mann wurde am Mittwochmittag in Chancelade in der Dordogne von einem umstürzenden Baum am Steuer seines Wagens erschlagen. Seine Enkelkinder und seine Frau mußten die schreckliche Szene miterleben.

    Wie viele Großeltern hat auch ein Ehepaar aus der Dordogne während der Herbstferien seine Enkelkinder zu Besuch. Am Mittwochmittag, dem 25. Oktober, wollten sie einen Ausflug machen. Der Großvater setzte sich ans Steuer und hat seinen siebenjährigen Enkel auf dem Rücksitz. Seine Frau folgt ihm mit einem zweiten Auto und zwei weiteren Enkelkindern.

    Kurz vor 13 Uhr fuhren die beiden Fahrzeuge auf der Route des Carrières in der Gemeinde Chancelade (Dordogne), als plötzlich eine etwa 20 Meter hohe Eiche auf das Auto des Großvaters stürzte. Der 61-jährige Mann ist auf der Stelle tot. Der siebenjährige Enkel auf dem Rücksitz wird schwer verletzt. Im zweiten Fahrzeug sitzen seine Frau und die beiden Enkelkinder, die das Drama hilflos miterleben.

    Der Großvater war bereits tot, als die Feuerwehrleute aus Périgueux und Brantôme eintrafen. Der siebenjährige Enkel wurde aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in die Notaufnahme des Klinikums in Bordeaux gebracht.

    Der umgestürzte Baum stand auf einem Privatgrundstück. Vor einigen Wochen hatte der Bürgermeister der Gemeinde dem Besitzer des Grundstücks per Einschreiben geschrieben, dass es nicht wie vorgeschrieben ausreichend gepflegt werde, berichtet der Sender France Bleu Périgord. Der Baum war offensichtlich ohne äussere Einwirkungen, wie etwa eine starke Windböe, einfach umgefallen.

    Die Staatsanwaltschaft von Périgueux hat beschlossen, eine Untersuchung einzuleiten, um zu prüfen, ob ein strafrechtliches Fehlverhalten des Grundstückseigentümers vorliegt. Sollte dies der Fall sein, könnte der Straftatbestand der fahrlässigen Tötung erfüllt sein.

  • 14 Jahre Haft weil er mit einem Hubschrauber aus dem Gefängnis geflohen ist

    14 Jahre Haft weil er mit einem Hubschrauber aus dem Gefängnis geflohen ist

    Der Bruder des Bankräubers Rédoine Faïd, der einen Piloten als Geisel genommen hatte und ihn zur Landung im Hof des Gefängnisses zwang, wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt.

    Nach einer siebenwöchigen Anhörung ist das Urteil gefallen. Der mehrfach vorbestrafte Bankräuber und Ausbrecher Rédoine Faïd wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 26. Oktober, vom Pariser Schwurgericht zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er im Juli 2018 spektakulär mit einem Hubschrauber aus dem Gefängnis Réau (Seine-et-Marne) geflohen war.

    Die vorsitzende Richter begann kurz nach Mitternacht mit der Verlesung des Urteils, das trocken und technisch gehalten war und keine Erklärungen enthielt. Die verhängten Strafen lagen jedoch weit unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die insbesondere 22 Jahre Zuchthaus für den 51-jährigen Bankräuber und 18 Jahre Zuchthaus für seinen 65-jährigen Bruder Rachid gefordert hatte. Rachid, der einen Hubschrauberpiloten als Geisel genommen hatte, um ihn zu zwingen, im Hof vor den Besucherräumen des Gefängnisses von Réau (Seine-et-Marne) zu landen, wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt.

    „Nur weil man die Forderungen der Staatsnwaltschaft, die völlig überzogen waren, um acht Jahre senkt, kann man nicht zufrieden sein“, reagierte die Anwältin von Rédoine Faïd, Marie Violleau, auf das urteil. Sie fügte hinzu, dass sie die Begründung des Gerichts abwarten werde, bevor sie sich zu einer möglichen Berufung äußern werde. „Wenn man weiß, dass ihn Einzelhaft erwartet, sind 14 Jahre, zusätzlich zu dem, was er sowieso noch abzusitzen hat, keine Kleinigkeit“, sagte sie.

    Das Ende der Haftstrafe von Rédoine Faïd, der unter anderem Verurteilungen für einen Raubüberfall im Jahr 2011 und eine frühere Flucht im Jahr 2013 verbüßte, war ursprünglich für 2046 vorgesehen. Da es bei Fluchten in Frankreich keine Verschmelzung von Strafen gibt, wird die Gesamtstrafe jetzt bis 2060 dauern.

    Der 63-jährige Brahim Faïd, der sich zum Zeitpunkt der Flucht mit seinem Bruder Rédoine im Besucherraum befand, hatte während des siebenwöchigen Prozesses geschworen, dass er von dem Fluchtvorhaben nichts gewusst habe. Die Generalstaatsanwälte glaubten ihm und forderten seinen Freispruch. Nicht so das Gericht, das ihn zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilte. Drei Neffen des Bankräubers, die ihrem Onkel bei der Flucht aus dem Gefängnis oder der anschließenden dreimonatigen Flucht vor der Polizei geholfen hatten, wurden zu zwei, sechs und acht Jahren Haft verurteilt.

    Die einzige Übereinstimmung zwischen Anklage und Gericht bestand im Fall von Alima A., der „Vermieterin“ und Freundin eines Neffen, bei der sich der Bankräuber am Ende seiner Flucht aufgehalten hatte. Das Gericht entschied, dass sie strafrechtlich nicht verantwortlich ist, und ging von einem „moralischen Zwang“ aus. Sie wurde freigesprochen.

  • Anstieg antisemitischer Taten in Frankreich: Das will die Regierung dagegen tun

    Anstieg antisemitischer Taten in Frankreich: Das will die Regierung dagegen tun

    Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober häufen sich antisemitische Handlungen in Frankreich. Über 4.000 Meldungen über antisemitische Übergriffe gingen auf der Online-Meldeplattform Pharos ein und 588 Übergriffe wurden von der Polizei gezählt. Rund 588 antisemitische Vorfälle wurden vom französischen Innenministerium seit dem Angriff der Hamas auf Israel gezählt. Dabei handelt es sich um Tags, Beleidigungen und Personen, die mit einem Messer in der Nähe einer Synagoge auftauchen, wie am Donnerstag, dem 19. Oktober in Straßburg. Die Zahl ist noch auffälliger, wenn man sie mit dem Jahr 2015 vergleicht, das in Bezug auf antisemitische Taten das schlimmste Jahr des letzten Jahrzehnts war und durch den Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt in Paris geprägt wurde. Während im gesamten Jahr 2015 808 Taten gezählt wurden, waren es jetzt fast 600 Übergriffe in nur vierzehn Tagen. „Ich habe die jüdische Gemeinschaft selten so verängstigt gesehen“, gesteht ein Berater der Regierung. …

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  • Bei Marseille: 33-jähriger Mann am Montagabend auf einem Parkplatz in Aubagne erschossen

    Bei Marseille: 33-jähriger Mann am Montagabend auf einem Parkplatz in Aubagne erschossen

    Erste Hinweise deuten auf eine Abrechnung im Drogenmilieu hin. Es wurde eine Untersuchung wegen „bandenmäßigen Mordes“ eingeleitet.

    Ein 33-jähriger Mann wurde am Montagabend auf dem Parkplatz einer Wohnanlage in Aubagne, in der Nähe von Marseille ( Departement Bouches-du-Rhône), erschossen, wie Franceinfo am Dienstag, 24. Oktober, meldete. Es wurde eine Untersuchung wegen „Mordes in einer organisierten Bande“ eingeleitet und der Kriminalpolizei in Marseille anvertraut, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille erklärte, dass „die Vorgehensweise auf eine Abrechnung hindeuten könnte“. Eine Polizeiquelle berichtet, dass der Mann gegen 23 Uhr von Kugeln des Kalibers 7,62 aus einer Kalaschnikow getroffen wurde, als er sich in seinem Auto auf dem Parkplatz der Residenz Bertagne in Aubagne befand.

    Opfer der Polizei bislang unbekannt
    Eine polizeiliche Quelle berichtet, dass nach dem Tod des Mannes 23 Patronenhülsen auf dem Boden gefunden wurden. Der oder die Täter, die die Schüsse abgegeben hatten, konnten bisher nicht festgenommen werden. Das Opfer sei der Justiz unbekannt, so die Quelle. Die Polizeipräfektur des Departements Bouches-du-Rhône bestätigte den Tod des Mannes und bezeichnete ihn als Opfer einer Schiesserei.