Kategorie: Vermischtes

  • Seit dem 18. Oktober gab es 100 Bombendrohungen auf französischen Flughäfen

    Seit dem 18. Oktober gab es 100 Bombendrohungen auf französischen Flughäfen

    Der französische Verkehrsminister Clément Beaune bekräftigte, dass die Regierung „nichts durchgehen lassen“ werde und stellte fest, dass die Zahl der falschen Bombendrohungen in den letzten Tagen wieder zurückgegangen sei. Auf französischen Flughäfen gab es seit dem 18. Oktober 100 Bombendrohungen, wie der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Dienstag, dem 31. Oktober, im Fernsehsender LCI mitteilte. Er sagte aber auch, dass die Zahl der falschen Bombenalarme „in den letzten Tagen zurückgegangen ist, gerade weil wir eine Position der großen Entschlossenheit einnehmen“. Der Minister fügte hinzu, dass Drohungen nicht alle von ein und derselben E-Mail-Adresse stammten, und bekräftigte, dass die Regierung „nichts durchgehen lassen“ werde. „Wir werden jedes Mal Klage einreichen“, betonte er. „Kein Alarm wird auf die leichte Schulter genommen, alle sind Gegenstand einer Intervention“, betonte der Verkehrsminister und betonte, dass die Ordnungskräfte in solchen Fällen „systematisch…

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  • Antisemitismus: Davidkreuze auf Wohnhäuser in der Ile-de-France gesprüht – Rathäuser erstatten Anzeige

    Antisemitismus: Davidkreuze auf Wohnhäuser in der Ile-de-France gesprüht – Rathäuser erstatten Anzeige

    Nachdem die Stadtverwaltung von Saint-Ouen über gesprühte Davidsterne an den Wänden des Hauses eines ihrer Einwohner berichtete, teilte auch die Stadtverwaltung von Aubervilliers mit, dass Wände in der Gemeinde „mit auffällig antisemitischen Inschriften besprüht“ worden seien. Das Rathaus des 14. Arrondissements von Paris berichtet ebenfalls von „mit Schablonen aufgetragenen Davidsternen“.

    Sie bringt ihr „Entsetzen“ zum Ausdruck. Carine Petit, grüne Bürgermeisterin des 14. Arrondissements von Paris, prangert auf X (ex-Twitter) „antisemitische und rassistische Handlungen“ an, nachdem am Dienstag „mehrere Meldungen über Davidsterne, die mit Schablonen an zahlreichen Wänden aufgesprüht wurden“, in ihrem Arrondissement entdeckt worden waren.

    Die Bürgermeisterin erklärte, dass „die Staatsanwaltschaft bereits eingeschaltet wurde“. Sie wies auf einen „Antisemitismus in unseren Straßen in Paris wie in den dunkelsten Stunden“ hin.

    „Solche Tags wurden in mehreren Straßen in Paris gemeldet. Es wird Anzeige erstattet und die Stadtreinigung wird sie entfernen. Der Antisemitismus tötet weiterhin, wir werden den Kampf niemals aufgeben“, kündigte Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter der PS-Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo, an.

    „Diese Tags wurden in mehreren Straßen in Paris gemeldet. Es wird eine Anzeige erstattet und die Stadtreinigung wird sie entfernen. Der Antisemitismus tötet weiterhin, wir werden den Kampf niemals aufgeben“, kündigte Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter der PS-Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo, an.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet gegenüber dem Sender Franceinfo, dass „etwa 60“ Davidsterne in der Nacht von Montag auf Dienstag auf Mauern im 14. Arrondissement gesprüht worden seien. „Das Kommissariat des 14. Arrondissements ist mit den Ermittlungen wegen Sachbeschädigung an fremdem Eigentum befasst, die durch den Umstand erschwert wird, dass sie aufgrund der Herkunft, der Rasse, der Ethnie oder der Religion erfolgt“, so die Staatsanwaltschaft.

    In einer am Montag veröffentlichten Erklärung gab die Stadtverwaltung von Saint-Ouen-sur-Seine im Département Seine-Saint-Denis ihrerseits bekannt, dass „empörte Mitbürger“ den PS-Bürgermeister Karim Bouamrane „auf das Vorhandensein von mit Schablonen aufgetragenen Davidsternen an den Wänden des Hauses eines Einwohners im Viertel Debain“ aufmerksam gemacht hätten.

    „Die städtischen Dienste wurden sofort mobilisiert, um die Tags zu entfernen, und die Polizeibehörden wurden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um diese schändlichen Taten aufzuklären und die Täter zu finden. Es wurde eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die Täter müssen von der Justiz mit größter Strenge und Unnachgiebigkeit verfolgt und bestraft werden“, schrieb die Stadt.

    Antisemitische Tags und Inschriften auch in Aubervilliers
    Ebenfalls in Seine-Saint-Denis veröffentlichte Karine Franclet, die UDI-Bürgermeisterin von Aubervilliers, am Montag eine Erklärung zu „antisemitischen Tags und Inschriften“, die in ihrer Gemeinde entdeckt worden waren. „Im Laufe des Wochenendes vom 28. und 29. Oktober wurden Wände in unserer Stadt mit auffällig antisemitischen Inschriften besprüht“, schrieb die Politikerin.

    „Die städtischen Dienste wurden sofort mobilisiert, um diese Inschriften zu entfernen, und die Polizeibehörden sind am Werk, um diese schändlichen Taten vollständig aufzuklären. Die Täter müssen von der Justiz mit aller Härte verfolgt und bestraft werden“, fuhr sie fort.

    „Ich möchte in meinem Namen und im Namen der Stadtverwaltung diese abscheulichen Taten aufs Schärfste verurteilen. Ich erinnere daran, dass Antisemitismus eine Straftat darstellt: Das Gesetz verbietet und bestraft Rassismus und Antisemitismus in all Formen. Diese Taten stehen in völligem Widerspruch zu den Grundwerten, die wir vertreten, wie Toleranz, Gleichheit und gegenseitiger Respekt, ganz besonders im aktuellen Kontext“, schrieb die Bürgermeisterin.

    Die folgenden Fotos wurden von der Union des étudiants juifs de France (UEJF) auf X veröffentlicht:

  • Hérault: Paar erhält innerhalb von 2 Stunden 9 Strafzettel und 600 Euro Bußgeld wegen Ruhestörung

    Hérault: Paar erhält innerhalb von 2 Stunden 9 Strafzettel und 600 Euro Bußgeld wegen Ruhestörung

    Ein Ehepaar im Departement Herault erhielt in nur einer Nacht neun Strafen wegen „nächtlicher Ruhestörung“. Die Vorfälle ereigneten sich während einer Party, die im September letzten Jahres in Palavas-les-Flots (Hérault) veranstaltet wurde.

    Ein Ehepaar aus Palavas-les-Flots (Departement Hérault) hat eine hohe Rechnung zu begleichen. Bei einer Party im September letzten Jahres stellten die Ordnungskräfte innerhalb von zwei Stunden neun Strafzettel wegen „nächtlicher Ruhestörung“ aus: Die Gastgeber müssen nun eine Geldstrafe von über 600 Euro zahlen.

    Wie unsere Kollegen von Actu.fr berichten, hatte das Paar einige Gäste zu einer Party eingeladen, die auf der Terrasse ihres Hauses stattfand. Im Hintergrund legten die Gastgeber etwas Musik auf. Das führte zu einem Eingreifen patrouillierender Gendarmen, die das junge Paar gegen 1 Uhr morgens aufforderten, die Lautstärke zu verringern. „Auf ihre Bitte hin haben wir die Musik abgestellt“, sagt die junge Frau im Gespräch mit Actu.fr. „Die Gendarmen kamen um 1.30 Uhr zurück, um zu kontrollieren, und wir hatten wieder ein höfliches Gespräch, aber bevor sie wieder gingen, sagte mir einer der Gendarmen in einem diesmal weniger höflichen Tonfall, dass die Patrouille alle 15 Minuten wiederkommen würde, um Strafzettel für nächtliche Ruhestörung auszustellen!“

    Um 2:30 Uhr morgens verlassen die Gastgeber und ihre Gäste schließlich die Terrasse. Auch die Gendarmen lassen sich nicht mehr blicken.

    Einige Tage später war das Paar aus dem Departement Hérault höchst erstaunt, als es neun Strafzettel in seinem Briefkasten vorfand. Alle Strafzettel waren zwischen 01:30 und 03:15 Uhr ausgestellt worden. Zwei von ihnen wurden sogar zur selben Zeit, um 02:15 Uhr, ausgestellt, wie Actu.fr berichtet. Gesamtkosten: 612 Euro. „Ich habe beim Staatsanwalt Einspruch eingelegt und insbesondere erklärt, dass man nicht zwei Strafzettel für einen Sachverhalt ausstellen kann, der zur gleichen Zeit festgestellt wurde“, sagt die Betroffene. „Ich habe die offensichtliche Feindseligkeit nicht verstanden, die einer der Gendarmen mir gegenüber an den Tag gelegt hat. Er war es auch, der die neun Strafzettel für ein und dieselbe nächtliche Ruhestörung ausgestellt hat“.

    Die junge Frau sagt dass ihre Anfragen von der Staatsanwaltschaft bislang nicht beantwortet wurden. Sie zahlte inzwischen die Strafzettel, um Mahngebühren zu vermeiden.

  • Terrorverdacht: Polizei eröffnet Feuer auf eine Frau in einem Bahnhof der Linie RER C in Paris

    Terrorverdacht: Polizei eröffnet Feuer auf eine Frau in einem Bahnhof der Linie RER C in Paris

    Die Polizei und Minenräumungsteams sind im Einsatz an der RER-Station Bibliothèque François-Mitterrand in Paris.

    Nach der polizeilichen Schließung des Bahnhofs Bibliothèque François-Mitterrand in Paris am Dienstag, den 31. Oktober 2023, verbreitete sich in den sozialen Netzwerken rasch das Gerücht, dass es sich um eine terroristische Bedrohung handelte. Eine Polizeiquelle bestätigte gegenüber der Online-Zeitung actu Paris den noch andauernden Einsatz der Ordnungskräfte, nachdem eine Person das bedrohliche Verhalten „einer vollverschleierten Frau, die Drohungen aussprach“ gemeldet hatte. Nachdem die Frau gedroht hatte, sich in die Luft zu sprengen, wurde sie von einem Polizisten durch Schusswaffengebrauch schwer verletzt, wie die Pariser Staatsanwaltschaft inzwischen mitteilte.

    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft wurde die Frau gemeldet, weil sie indem zug der RER-Line C Todesdrohungen gegen die Reisenden ausgesprochen hatte. Die Polizei, die von einem Mann, der den Notruf gewählt hatte, alarmiert wurde, griff an der Station Bibliothèque François-Mitterrand ein und isolierte die Frau.

    Der Bahnhof wurde evakuiert. Laut einer Polizeiquelle hielt sich die Frau nicht an die Aufforderungen der Polizisten, sodass diese um ihre Sicherheit fürchteten. Daraufhin machte „ein Polizist einmalig von seiner Schusswaffe Gebrauch“, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

    Die Frau erlitt schwere Bauchverletzungen. Sie befindet sich in Lebensgefahr, teilt die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Teams der Polizei und der Minenräumung sind vor Ort. Die genauen Umstände des Vorfalls müssen noch ermittelt werden.

    Der RER-Bahnhof soll bleibt bis 14 Uhr geschlossen bleiben, wie die SNCF auf X mitteilte. Die Polizei müsse zusätzliche Untersuchungen im Bahnhof durchführen.

  • Verdacht auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung: Russischer Oligarch in Frankreich verhaftet

    Verdacht auf Geldwäsche und Steuerhinterziehung: Russischer Oligarch in Frankreich verhaftet

    Der verhaftete russische Oligarch, Alexej Kusmitschew, gilt als enger Vertrauter von Wladimir Putin. Er soll im Rahmen von Ermittlungen vernommen werden, die wegen „Geldwäsche und Steuerbetrug“ und „Verstoß gegen Sanktionen“ eingeleitet wurde.

    Der russische Oligarch Alexej Kusmitschew wurde am Montag, dem 30. Oktober, von Polizisten der Antikorruptions-Einheit in Polizeigewahrsam genommen. Dies meldete der Sender Franceinfo unter Berufung auf die nationale Finanzstaatsanwaltschaft und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Monde. Mehrere seiner Wohnsitze wurden ebenfalls durchsucht.

    Der 61-jährige Alexej Kusmitschew, der wegen des Krieges in der Ukraine mit Sanktionen belegt ist und als enger Vertrauter Wladimir Putins gilt, soll im Rahmen einer Untersuchung verhört werden, die wegen Geldwäsche, Steuerbetrugs und Verletzung von Sanktionen eingeleitet wurde.

    Bei dem Verdacht der Geldwäsche soll es um mehrere zehn Millionen Euro gehen. Das Haus von Alexej Kusmitschew im 7. Arrondissement von Paris sowie ein Zweitwohnsitz in Saint-Tropez wurden am Montag von Ermittlern der Zentralstelle zur Bekämpfung von Finanz- und Steuerdelikten (OCLCIFF) mit Unterstützung von Spezialeinheiten der Polizei durchsucht.

    Alexej Kusmitschew, ist einer der Gründer des Konsortiums „Alfa group“. Sein Vermögen wird vom Forbes-Magazin auf über 6 Milliarden Euro geschätzt, was ihn zu einem der 400 reichsten Männer der Welt macht. Die Europäische Union betrachtet ihn als eine der einflussreichsten Personen in Russland, deren enge Verbindungen zu Präsident Putin bekannt sind.

    Brüssel setzte ihn gleich zu Beginn des Krieges in der Ukraine auf die Sanktionsliste. Im Jahr 2022 wurden zwei seiner Yachten vom Zoll an der Côte d’Azur festgehalten, bevor der russische Geschäftsmann die Aufhebung dieser Maßnahme durch die Justiz erwirkte.

    Die Ermittlungen gegen ihn sind Teil von insgesamt drei Ermittlungen, die von der nationalen Finanzstaatsanwaltschaft in Frankreich gegen russische Oligarchen eingeleitet wurden.

  • Val-d’Oise: Vier Fußgänger bei Verkehrsunfall in Sarcelles getötet

    Val-d’Oise: Vier Fußgänger bei Verkehrsunfall in Sarcelles getötet

    Die Tragödie ereignete sich am späten Nachmittag des 29. Oktobers gegen 18.45 Uhr auf der Landstraße 316 im Departement Val-d’Oise.

    Vier Fußgänger wurden bei einem Verkehrsunfall in Sarcelles im Département Val-d’Oise am Sonntag gegen 18.45 Uhr getötet, wie die Feuerwehr gegenüber dem Sender Franceinfo mitteilte und damit auch eine Meldung der Zeitung Le Parisien bestätigte. Sie wurden auf der Landstraße 316, Avenue de la Division Leclerc, von einem Auto erfasst.

    Bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 31 und 66 Jahren und zwei Männer im Alter von 52 und 53 Jahren, so die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Rettungskräfte waren die Opfer bereits tot. Sie wurden auf der Landstraße außerhalb eines Fußgängerüberwegs und in einem unbeleuchteten Bereich angefahren, als sie gerade von einem Treffen kamen, das von der haitianischen Gemeinde organisiert worden war, berichteten unsere Kollegen von Le Parisien. Der Fahrer des Wagens wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine psychologische Zelle in einer Schule in der Nähe des Unfallorts eigerichtet, teilte der Bürgermeister von Sarcelles, Patrick Haddad, auf Facebook mit.

  • Val-d’Oise: Gendarm tötet seine drei Kinder und bringt sich danach selbst um

    Val-d’Oise: Gendarm tötet seine drei Kinder und bringt sich danach selbst um

    Der Gendarm nahm seinen drei Töchtern, die 2013, 2016 und 2018 geboren wurden, laut der Staatsanwaltschaft von Pontoise wegen eines „komplizierten familiären Kontexts“ das Leben.

    Ein Gendarm hat am Sonntagnachmittag, dem 29. Oktober, in seinem Haus in Vémars (Val-d’Oise) seine drei Kinder getötet und anschließend Selbstmord begangen, wie der Sender Franceinfo von der Staatsanwaltschaft erfuhr und damit einen Bericht der Zeitung Le Parisien bestätigte. Der Gendarm tötete seine drei Töchter, die 10, 7 und 5 Jahre alt waren, wie die Staatsanwaltschaft von Pontoise gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem „komplizierten familiären Kontext“.

    Die Leichen wurden von zwei Gendarmeriekollegen in der kleinen Gemeinde 12 Kilometer vom Flughafen Roissy-Charles-De-Gaulle entfernt gefunden. Die Mutter der drei Mädchen, die unter Schock stand, wurde von Rettungskräften versorgt, teilt die Staatsanwaltschaft mit, ohne mitzuteilen, ob sie sich während der Tat auch im Haus befand.

    Der Gendarm war nach Informationen von des Senders Franceinfo bei der Lufttransportbrigade des Flughafens Roissy eingesetzt.

  • Überseedepartement La Réunion: Drei Tote bei Geiselnahme

    Überseedepartement La Réunion: Drei Tote bei Geiselnahme

    Auf der Insel La Réunion wurde ein 38-jähriger Mann nach drei Morden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er wird verdächtigt, seine Mutter und seine fünfjährige Nichte sowie eine Reinigungskraft in einer Bankfiliale mit einem Messer getötet zu haben.

    Vor den Augen der entsetzten Einwohner stürmen Gendarmen eine Bankfiliale des Crédit Agricole in der Stadt La Possession. Am Samstag, dem 28. Oktober, ereignete sich in aller Frühe ein Drama auf La Réunion. Ein 38-jähriger Mann wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er wird verdächtigt, drei Personen mit einem Messer getötet zu haben, darunter seine Mutter und seine fünfjährige Nichte. Anschließend soll er in die Bank geflüchtet sein, wo er eine Reinigungskraft getötet und Kunden als Geiseln genommen haben soll.

    „Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine terroristischen Motive (…) der Täter ist nicht als radikalisiert bekannt“, so Véronique Denizot, Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Saint-Denis. Für Zeugen und Opfer wurde eine psychologische Beratungsstelle eingerichtet. Insgesamt wurden etwa zehn Personen verletzt.

  • Zwei Männer vor einer Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit im Gard mit Schüssen aus Kalaschnikows getötet

    Zwei Männer vor einer Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit im Gard mit Schüssen aus Kalaschnikows getötet

    Zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Pont Saint-Esprit im Departement Gard erschossen, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

    In Pont Saint-Esprit im Departement Gard kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Schießerei. Es gab zwei Tote und zwei schwer verletzte Personen. Es fielen Schüsse aus einer oder mehreren Kalaschnikow-Gewehren. Bei den beiden Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren.

    Die vier Männer verließen gemeinsam um 2 Uhr morgens eine Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit, als sie unter Beschuss genommen wurden. Die Bar hatte ihre Türen bereits geschlossen – die Fassade wurde von Kugeln durchsiebt.

    Wie die Zeitung Actu Métropolitain berichtet, wird die Spur einer Abrechnung unter Drogenhändlern von den Ermittlern bevorzugt. Drei vermummte und bewaffnete Männer hatten das Feuer eröffnet, schrieb die Zeitung Midi Libre. „Die Schüsse kamen aus einer Gruppe von vermummten Personen, die direkt auf die Anwesenden feuerten“, bevor sie „in einem Fahrzeug“ flüchteten, erklärte die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac.

    Einer der beiden getöteten Männer war der Justiz wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Zuhälterei bereits bekannt. Der zweite Opfer war den Behörden und der Justiz bisher unbekannt.

    Die beiden verletzten Männer wurden in ernstem Zustand in die Universitätsklinik von Nîmes eingeliefert.

  • Seit über 20 Jahren auf der Flucht: Jetzt wurde Thierry Ascione der französischen Justiz übergeben

    Seit über 20 Jahren auf der Flucht: Jetzt wurde Thierry Ascione der französischen Justiz übergeben

    Der flüchtige Mörder Thierry Ascione wurde am Donnerstag, dem 26. Oktober, von der niederländischen Justiz an Frankreich überstellt. Der 64-Jährige war vor mehr als 20 Jahren in Abwesenheit wegen eines Doppelmordes verurteilt worden.

    Der Franzose Thierry Ascione, der 2001 in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, wurde am Donnerstag, dem 26. Oktober, von der niederländischen Justiz an Frankreich überstellt. Der 64-Jährige war im Juni beim Verlassen eines Flugzeugs aus der indonesischen Hauptstadt Jakarta aufgrund eines internationalen Haftbefehls und einer Suchmeldung von Interpol festgenommen worden.

    Thierry Ascione, der damals bereits als kleiner Gangster in Marseille bekannt und elfmal vorbestraft war, wurde für die Ermordung eines französischen Restaurantbesitzers und seiner Frau in Guatemala verantwortlich gemacht, weil er im Dezember 1991 die Ersparnisse des Ehepaars stehlen wollte.

    Nach der Tat war der 64-Jährige auf der Flucht, bevor er 1995 von den französischen Behörden am Flughafen Roissy ein erstes Mal gefasst wurde. Im Jahr 2000 wurde er auf Bewährung freigelassen und verschwand einige Monate vor seiner Gerichtsverhandlung. Um der französischen Justiz zu entgehen, lebte er viele Jahre lang im Ausland, insbesondere lebte er auf einem Segelboot auf den Philippinen und in Indonesien.

    Im Oktober 2021 beschloss er, auf den indonesischen Talaud-Inseln anzulegen, um einen Schaden an seinem Segelboot zu reparieren. Die örtliche Polizei stellte kurz darauf fest, dass er einen illegalen Aufenthaltstitel besaß und nahm ihn fest. Er wurde von der indonesischen Einwanderungsbehörde über eineinhalb Jahre lang festgehalten, bevor er des Landes verwiesen wurde und so in die Niederlande gelangte. Dort wurde er festgenommen und jetzt nach Frankreich ausgeliefert.