Kategorie: Vermischtes

  • Attentat von Brüssel: 2 Tunesier in Paris verhaftet

    Attentat von Brüssel: 2 Tunesier in Paris verhaftet

    Zwei Männer, die in der Nähe von Paris wohnen und möglicherweise mit dem Attentäter von Brüssel in Verbindung stehen, der am 16. Oktober in der belgischen Hauptstadt zwei schwedische Fußballfans getötet hatte, wurden jetzt von einem Pariser Untersuchungsrichter angeklagt, wie die französische Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Vier Personen, die möglicherweise mit dem Attentäter von Brüssel in Verbindung stehen, waren am vergangenen Donnerstag in den Departements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire und in der Nähe von Paris festgenommen worden, wie jetzt bekannt wurde. Von den vier Festgenommenen wurden zwei wieder auf freien Fuß gesetzt. Zwei Männer wurden am Montag einem Untersuchungsrichter vorgeführt und wegen Bildung einer kriminellen terroristischen Vereinigung und Beihilfe zum Mord in Verbindung mit einem terroristischen Anschlag angeklagt und anschließend in Untersuchungshaft genommen.

    Die beiden Tunesier sind etwa 40 und 50 Jahre alt, wie jetzt bekannt wurde. Der 40-Jährige, der „seit fast zwanzig Jahren in Frankreich lebt“, bestreitet die Anschuldigungen, wie sein Anwalt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP versicherte.

    „Er hat nichts mit dem Anschlag zu tun“, erklärte Rechtsanwalt Souleymen Rakrouki. Der Attentäter „ist ein Freund, den er seit langem kannte und bei dem er keine Anzeichen für eine Radikalisierung gesehen hatte. Er hätte sich nie vorstellen können, dass er zu einer solchen Tat fähig sein könnte“.

    Laut Staatsanwaltschaft werden die Ermittlungen fortgesetzt, um die Verbindungen der beiden Beschuldigten zu Abdesalem Lassoued, einem 45-jährigen radikalisierten Tunesier, zu klären, der zwei Schweden getötet hatte, als diese ihre Fußballnationalmannschaft in Belgien unterstützen wollten. Der Attentäter, gegen den seit über einem Jahr ein tunesisches Auslieferungsersuchen vorlag, wurde am 17. Oktober von der belgischen Polizei erschossen.

    In Paris wurde am 17. Oktober eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Informationen „von den belgischen Justizbehörden übermittelt“ worden waren, so die zuständige Staatsanwaltschaft.

  • Gestohlener ukrainischer Schmuck im Wert von 60 Millionen Euro wurde in Spanien wiedergefunden

    Gestohlener ukrainischer Schmuck im Wert von 60 Millionen Euro wurde in Spanien wiedergefunden

    Vor zehn Jahren bereits wurden die Schätze des ukrainischen Kulturerbes gestohlen. Die spanische Polizei hat die Schmuckstücke nun beschlagnahmen können nachdem Hehler versuchten, den antiken Schmuck weiterzuverkaufen.

    Bei den Schmuckstücken handelte es sich um Museumsstücke „von großem historischen und wirtschaftlichen Wert“, die zwischen 2009 und 2013 in Kiew ausgestellt wurden. Halsketten, Ohrringe und ein mit Widderköpfen verzierter Gürtel – sie alle gehören der griechisch-skythenischen Kultur des 8. und 4. Jahrhunderts v. Chr. an und sind ein wertvolles Zeugnis der ukrainischen Geschichte. Die Sammlung ist 2013 jedoch entwendet worden und die Polizei hatte mittlerweile die Spur der elf wertvollen Stücke verloren.

    Im September konnte sie bei einem Einsatz gegen „ein kriminelles Netzwerk, das am illegalen Handel mit Kulturgütern aus der Ukraine beteiligt war“, wiedergefunden werden. Drei Spanier und zwei Ukrainer wurden bei der Polizeioperation festgenommen, die mit Hilfe der ukrainischen Behörden, aber auch unter Zusammenarbeit mit Bulgarien, Albanien, Nordmazedonien und Zypern durchgeführt wurde, wie die Zeitung Le Figaro berichtete.

    Ein orthodoxer Priester ist ebenfalls in den Handel der gestohlenen Schmuckstücke verwickelt. Er soll derjenige sein, der die entsprechenden Dokumente gefälscht hat, um einen Weiterverkauf zu erleichtern. Die elf Schmuckstücke werden derzeit von Experten des Spanischen Archäologischen Nationalmuseums und des Spanischen Instituts für Kulturerbe untersucht, wie die spanische Polizei mitteilte.

  • Tränengas und Blendgranaten: Hochzeit in Hauts-de-Seine geht gründlich schief

    Tränengas und Blendgranaten: Hochzeit in Hauts-de-Seine geht gründlich schief

    Am Samstag wurde die Hochzeit eines jungen Paares zum Albtraum, als zwei Gäste beschlossen, Feuerwerkskörper abzufeuern, um die neue Verbindung zu feiern. Die Polizei griff ein, es lag Tränengas in der Luft und es gab Festnahmen. Der Traumtag verlief offensichtlich nicht ganz wie geplant.

    Der Vorplatz des Rathauses von Gennevilliers im Departement Hauts-de-Seine sah am Samstag aus wie ein Schlachtfeld. Dabei hatte alles friedlich und mit einer ganz normalen Hochzeit begonnen, doch dann eskalierte die Situation und endete für zwei Gäste auf der Polizeiwache.

    Es ist 16 Uhr, zwei Brautpaare haben sich gerade das Ja-Wort gegeben, und zur Feier des Tages beschließen zwei Gäste, beim Verlassen des Standesamtes Feuerwerkskörper abzufeuern – eine unerlaubte Aktion, die die in der Nähe stationierten Polizeibeamten zu einem harten Eingreifen veranlasst.

    Die Polizisten verlangten von den Gästen, das Abfeuern von Feuerwerkskörpern zu unrterlassen, doch diese weigerten sich, und andere Gäste verteidigten sie. Der Protest der Feiernden gegen die Polizeimaßnahme eskalierte, so dass die Sicherheitskräfte „sahen sich gezwungen“ auf Tränengas und Blendgranaten zurückzugreifen, um die Hochzeitsgesellschaft zu „beruhigen“ und Verstärkung anzufordern. Die Zeitung Le Parisien berichtet, dass ein Gast leicht am Auge verletzt wurde, vermutlich durch einen Splitter einer Tränengasgranate. Die beiden Gäste, die unter dem Verdacht standen, die Feuerwerkskörper abgefeuert zu haben, wurden in verhaftet und in der Polizeiwache von Gennevilliers in Polizeigewahrsam genommen.

    „Die beiden Beschuldigten haben den Tatbestand der Rebellion und des Besitzes ohne rechtmäßigen Grund einer explosiven Substanz oder eines explosiven Produkts, das keiner besonderen Regelung unterliegt und es ermöglicht, eine Zerstörung oder Beschädigung von Eigentum anderer zu begehen, eingeräumt“, so die Staatsanwaltschaft von Nanterre.

    Der Vorfall hatte auch Auswirkungen auf eine weitere Hochzeit, die kurz nach 16 Uhr stattfand. „Vielleicht hätten wir es vermeiden können, zwei Hochzeiten zu vergasen? Auch die nächste Hochzeitsgesellschaft weinte. Das Brautpaar und seine Gäste hatten während der Zeremonie tränende Augen“, überlegte der Bürgermeister von Gennevilliers, Patrice Leclerc, nach der unschönen und möglicherweise nicht notwendigen Eskalation.

    „Diese Art von Ausschreitungen kann nicht toleriert werden, und ich danke und unterstütze voll und ganz alle Polizisten, die sich dieser feindseligen Gruppe entgegengestellt und diese Störungen der öffentlichen Ordnung beendet haben“, tönte der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez nach den Vorfällen. „Entschlossenheit ist unser Motto und wir werden damit fortfahren“, schloss er.

  • Marne: Ein mit zwei Messern bewaffneter Mann vor der Polizeiwache in Reims festgenommen

    Marne: Ein mit zwei Messern bewaffneter Mann vor der Polizeiwache in Reims festgenommen

    Ein Mann, bewaffnet mit zwei Messern, tauchte am Montagmittag auf dem Vorplatz des Polizeireviers in Reims auf und rief „Allah Akbar“. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Montagmittag, dem 23. Oktober, wurde ein Mann vor der Polizeiwache in Reims im Departement Marne festgenommen. Er hatte zwei Messer bei sich und rief „Allah Akbar“, wie die Sender Franceinfo und France Bleu Champagne-Ardenne aus übereinstimmenden Quellen erfuhren und eine Meldung von Actu17 bestätigten.

    Laut Franceinfo erschien die Person gegen 13.20 Uhr auf dem Vorplatz des Polizeireviers. Der Mann war mit zwei Messern bewaffnet und schrie „Allah Akbar“. Er wurde von den Ordnungskräften mithilfe eines Elektroschockers immobilisiert, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es gab keine Verletzten.

    Auf Anfrage von France Bleu Champagne Ardenne erklärte der Staatsanwalt von Reims, François Schneider, dass der festgenommene Mann den Polizeibehörden bereits bekannt sei. Nähere Angaben wurden allerdings nicht gemacht.

  • Frankreich im Alarmzustand: Wie real ist die Terrorgefahr wirklich?

    Frankreich im Alarmzustand: Wie real ist die Terrorgefahr wirklich?

    Nach dem Anschlag auf eine Schule in Arras wurde das Land erneut in den höchsten Alarmzustand für Terrorismusgefahr versetzt. Die Bedrohungslage hat sich nach Angaben des französischen Inlandsgeheimdienstes in den vergangenen Jahren deutlich verkompliziert. Auch zehn Tage nach dem Anschlag in Arras, bei dem der Gymnasiallehrer Dominique Bernard getötet wurde, befürchten die Behörden, dass es erneut zu einer ähnlichen Welle von Anschlägen wie in den Jahren 2015 und 2016 kommen könnte. in Frankreich wurde jetzt erneut der „Attentatsnotstand“ ausgerufen, die Bedrohungslage ist heute jedoch nicht mehr die gleiche wie damals. „Die terroristische Gefahr hat sich in den letzten drei Jahren grundlegend verändert“, heißt es in einer Mitteilung des französischen Inlandsgeheimdienstes DGSI. Seit dem Attentat auf Samuel Paty im Herbst 2020 handeln die meisten für einen Anschlag motivierten und radikalisierten Personen, um die muslimische Religion zu verteidigen, die sie beleidigt sehen. Das neue P…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Bombendrohungen in Frankreich: die Spur führt in die Schweiz

    Bombendrohungen in Frankreich: die Spur führt in die Schweiz

    In nur einer Woche gab es in Frankreich zahlreiche Bombendrohungen. Einige von ihnen kamen immer von derselben E-Mail-Adresse, nämlich aus der Schweiz.

    Touristen mussten am Sonntag, dem 22. Oktober, erneut das Gelände verlassen: Zum siebten Mal innerhalb von neun Tagen wurde das Schloss von Versailles (Yvelines) nach einer erneuten Bombendrohung vorübergehend evakuiert. Es gab in Frankreich in den vergangenen Tagen immer wieder Bombenwarnungen, die bislang alle falsch waren. Ein Verdächtiger wurde am Freitag nach einem Anruf, der das Schloss Versailles betraf, festgenommen. Hinsichtlich der Bombendrohungen gegen französische Flughäfen gehen die Ermittlungen ebenfalls voran.

    60 Untersuchungen wurden eingeleitet.
    Seit Mittwoch letzter Woche waren französische Flughäfen von 70 Bombenwarnungen betroffen, die fast alle von derselben E-Mail-Adresse in der Schweiz aus verschickt wurden. Die Schweiz befindet sich außerhalb der Europäischen Union, was die Identifizierung der Urheber erschwert. „Die Identifizierung der Person hinter dieser notorischen E-Mail erfordert eine justizielle Zusammenarbeit zwischen Frankreich, der Schweiz und dann dem Internet-Anbieter“, sagt Gérôme Billois, Experte für Cybersicherheit und Partner der Kanzlei Wavestone, dem Sender France 2. Der französische Verkehrsminister hat die Flughäfen aufgefordert, nach jedem Fehlalarm systematisch Anzeige zu erstatten. Bisher wurden 60 Untersuchungen eingeleitet.

  • Essonne: Zwei Polizisten eröffnen Feuer auf Autofahrer

    Essonne: Zwei Polizisten eröffnen Feuer auf Autofahrer

    Ein Autofahrer weigerte sich am Sonntag im Département Essonne, an einer Polizeisperre anzuhalten, und fuhr auf die Polizisten zu, die sofort das Feuer auf das Fahrzeug eröffneten. Der Fahrer wurde am Brustkorb verletzt, die Polizisten befinden sich in Polizeigewahrsam.

    Am Sonntag verfolgte die Polizei in Guyancourt (Yvelines) einen Mann, der vermutlich gerade ein Fahrzeug gestohlen hatte, und errichtete eine Straßensperre, um ihn in Villiers-le-Bâcle (Essonne) zu stoppen. Der Mann weigerte sich jedoch, anzuhalten und fuhr direkt auf die Ordnungskräfte zu. Angesichts dessen eröffneten die Polizisten das Feuer auf den mutmasslichen Autodieb und verletzten ihn schwer. Der 19-jährige Mann wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Einer der Polizisten wurde ebenfalls leicht verletzt.

    Sowohl gegen den Autodieb als auch gegen die Polizisten wird nun wegen Gewalttätigkeiten ermittelt.
    Die beiden Polizeibeamten wurden in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles mitteilte. Es wurden zwei Ermittlungen eingeleitet: eine wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte. Die Gendarmerie wurde mit der Untersuchung beauftragt. Die andere Untersuchung bezieht sich auf Gewalt durch eine Amtsperson. Sie betrifft die Schüsse, die von den beiden Polizisten abgefeuert wurden. Diese Untersuchung wurde der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) anvertraut.

  • Drogenhandel: 2 T Cannabis mit Wiederverkaufswert von 10 Mill € in Toulouse beschlagnahmt

    Drogenhandel: 2 T Cannabis mit Wiederverkaufswert von 10 Mill € in Toulouse beschlagnahmt

    Großer Drogenfund der französischen Zollbeamten an der Mautstelle Nord in Toulouse (Haute-Garonne). Fast zwei Tonnen Cannabisharz wurden in einem Fahrzeug aus Spanien entdeckt.

    Am Freitag, dem 20. Oktober, gelang Zollbeamten an der Mautstelle Nord in Toulouse eine umfangreiche Drogenbeschlagnahme. In einem aus Spanien kommenden Fahrzeug wurden fast zwei Tonnen Cannabisharz gefunden. Der Einsatz des Zolls wurde aufgrund zuverlässiger Informationen über einen potenziellen Drogenkonvoi ausgelöst, wie die Zeitung Dépêche du Midi berichtete.

    Das Fahrzeug des Drogenkuriers wurd beim Passieren der Mautschranke angehalten. Bei der Durchsuchung des Wagens wurden 1,7 Tonnen Cannabisharz gefunden, was einem geschätzten Wiederverkaufswert von über 10 Millionen Euro entspricht. Der 24-jährige Fahrer, der den Behörden bereits wegen ähnlicher Vorfälle bekannt war, wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Aufgrund der Menge der beschlagnahmten Drogen übergab die Staatsanwaltschaft Toulouse die Ermittlungen an die interregionale Fachgerichtsbarkeit (JIRS) in Bordeaux, die auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität spezialisiert ist. Die laufenden Ermittlungen sollen versuchen, das endgültige Ziel der Drogenlieferung zu ermitteln.

  • Doubs: 14-jähriger Gymnasiast steht nächsten Monat vor Gericht – er bedrohte eine Lehrerin mit dem Tod

    Doubs: 14-jähriger Gymnasiast steht nächsten Monat vor Gericht – er bedrohte eine Lehrerin mit dem Tod

    Die Lehrerin erstattete Anzeige und der Jugendliche wurde für den 22. November vor den Jugendrichter geladen. Der Vorfall ereignete sich am Tag der Beerdigung von Dominique Bernard, einem Lehrer, der vor seinem Gymnasium in Arras ermordet wurde.

    Ein 14-jähriger Schüler wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen und am Freitag, den 20. Oktober, dem Haftrichter vorgeführt, weil er gedroht hatte, eine seiner Lehrerinnen zu töten, berichtet der Sender France Bleu Belfort-Montbéliard. Die Ereignisse gehen auf Donnerstag, den 19. Oktober, im Collège Guynemer in Montbéliard (Doubs) zurück. Der aus Audincourt stammende Jugendliche störte den Geschichtsunterricht und bat mehrmals darum, auf die Toilette gehen zu dürfen. Die Lehrerin willigte ein und sagt während seiner Abwesenheit zu den anderen Schülern, dass wegen dieses Schülers die Klasse nicht in Ruhe arbeiten könne. Diese Äußerungen wurden von einigen Klassenkameraden dem betreffenden Jugendlichen berichtet.

    In der Pause beschloss der 14-Jährige daher, die Lehrerin aufzusuchen und sie um eine Erklärung zu bitten. Am Ende des Gesprächs sagte der Schüler: „Ich werde sie umbringen“. Die 28-jährige Geschichts- und Geografielehrerin wollte diese Äußerung nicht einfach hinnehmen und beschloss daher, Anzeige zu erstatten. Der Vorfall ereignete sich am Tag der Beerdigung von Dominique Bernard, am Donnerstag, den 19. Oktober. Dieser Lehrer wurde am Freitag, dem 13. Oktober, von einem seiner ehemaligen Schüler vor seinem Gymnasium in Arras (Pas-de-Calais) erstochen.

    Der 14-jährige Schüler in Montbéliard wurde festgenommen, von der Polizei angehört und einem Haftrichter vorgeführt, bevor er bis zu seiner Verhandlung vor einen Jugendrichter am 22. November unter richterliche Aufsicht gestellt und wieder freigelassen wurde.

  • 71.000 Euro: Sozialversicherung des Departements Drôme verdächtigt einen Arzt der Veruntreuung

    71.000 Euro: Sozialversicherung des Departements Drôme verdächtigt einen Arzt der Veruntreuung

    Ein in Valence (Drôme) ansässiger Arzt wird verdächtigt, über fiktive Behandlungen mehrere zehntausend Euro veruntreut zu haben.

    Es waren einfach zu viele Rechnungen für einen einzigen Arzt. Das hat die Sozialversicherung alarmiert, die einen Allgemeinmediziner aus Valence (Drôme) jetzt verdächtigt, über fiktive Arzttermine und Behandlungen insgesamt 71.000 Euro in betrügerischer Weise berechnet zu haben, wie der Sender France Bleu Drôme Ardèche am Freitag, dem 20. Oktober, berichtete.

    Laut der Sozialversicherung des Departements Drôme verlangte der Arzt bei Arztterminen unter anderem die Gesundheitskarte (Carte Vitale) von Begleitpersonen. Der Arzt wurde inzwischen in Polizeigewahrsam genommen, bestreitet die Vorwürfe jedoch vehement. Er wird sich wahrscheinlich im Dezember 2024 vor dem Strafgericht in Valence verantworten müssen.

    Im Jahr 2022 schätzte die Direktion der Sozialversicherung in ihrer Jahresbilanz den Gesamtbetrag von Betrügereien dieser Art auf 1,7 Millionen Euro, wobei zwei Drittel des Betrugs auf Angehörige der Gesundheitsberufe entfielen.