Kategorie: Vermischtes

  • Seine-et-Marne: Etwa 30-jähriger Mann wegen Vergewaltigung einer 75-jährigen Frau gesucht

    Seine-et-Marne: Etwa 30-jähriger Mann wegen Vergewaltigung einer 75-jährigen Frau gesucht

    Der Verdächtige drang am Montag durch ein Fenster in das Wohnhaus des Opfers in Ozoir-la-Ferrière ein.

    Eine 75-jährige Frau zeigte an, dass sie am Montag, dem 1. Januar, kurz vor 7 Uhr morgens in ihrem Haus in Ozoir-la-Ferrière im Département Seine-et-Marne vergewaltigt worden sei, wie der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 2. Januar, unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle meldete. Die Staatsanwaltschaft von Melun gibt an, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde.

    Ersten Erkenntnissen zufolge drang der etwa 30-jährige Verdächtige durch das hintere Fenster, das Zugang zum Wohnzimmer bietet, in das Haus des Opfers ein. Es gab allerdings keine Spuren eines Einbruchs. Möglicherweise war das Fenster nicht richtig geschlossen worden. In dem Haus lebt ein Rentnerehepaar. Der Ehemann ist stark behindert und bettlägerig. Er schrie, als er eine Person in sein Zimmer kommen sah, und alarmierte damit seine Frau, die allein in einem anderen Zimmer im Erdgeschoss schläft.

    Das Opfer wurde von seinem Sohn ins Krankenhaus gebracht.
    Nach Angaben des Opfers sagte der Verdächtige zunächst, dass er ihr nichts Böses wolle, bevor er sie schließlich um sexuelle Gefälligkeiten bat, die sie ablehnte. Daraufhin habe er sie in ihrem Schlafzimmer vergewaltigt. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle sei laut Franceinfo zu erfahren, dass der 30-Jährige vor seiner Flucht noch 20 Euro von seinem Opfer verlangt habe. Daraufhin gab die Frau ihm einen 50-Euro-Schein, den einzigen Geldschein, den sie in ihrer Aufregung finden konnte.

    Das Opfer wartet, bis der Täter das Haus wieder verlässt, und ruft dann unter Schock ihren Sohn an. Dieser bringt seine Mutter ins Krankenhaus. Die Ermittler hoffen nun, über städtische Sicherheitskameras, die in der Gegend des Hauses installiert sind, neue Erkenntnisse zu erlangen.

  • Feuer verwüstet das denkmalgeschützte Grand-Château de Serquigny aus dem 17. Jahrhundert

    Feuer verwüstet das denkmalgeschützte Grand-Château de Serquigny aus dem 17. Jahrhundert

    Von dem imposanten Schloss Serquigny im Departement Eure sind nur noch die Mauern übrig geblieben, nachdem ein heftiges Feuer auf das Dach des teilweise denkmalgeschützten Gebäudes übergegriffen hatte.

    Am Sonntag, dem 31. Dezember, brach am frühen Morgen im Grand-Château de Serquigny im Département Eure ein Feuer aus. Das Dach ging in Flammen auf, wodurch das Gebäude einsturzgefährdet sein könnte. Schnell wurden fast 80 Feuerwehrleute mobilisiert, um zu versuchen, die Flammen einzudämmen, aber das Alter des Schlosses erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute. „Wenn wir eine Leiter zur Verfügung gehabt hätten, hätten wir das Feuer eindämmen und vielleicht den östlichen Teil des Gebäudes erhalten können“, erklärte Oberst Emmanuel Ducouret gegenüber der Presse. Das denkmalgeschützte Schloss von Serquigny ist von einem Wassergraben umgeben und nur eine Zugbrücke ermöglicht es, in das Gebäude zu kommen. Der Zustand des Schlosses machte es den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr unmöglich, die Zugbrücke zu passieren.

    Der Brand wurde nach Angaben der Präfektur des Departements Eure am frühen Sonntagnachmittag dank des schnellen Einsatzes von 80 Feuerwehrleuten (…) und der Mobilisierung von vier Löschfahrzeugen eingedämmt und unter Kontrolle gebracht. Vier Feuerwehrleute und ein Löschfahrzeug sind am Montag noch vor Ort, um das Gebäude zu überwachen. Die Feuerwehr zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass das Gebäude, dessen gesamtes Dach (etwa 250 m²) zerstört wurde, gerettet werden kann und nicht abgerissen werden muss.

    „Im Moment gibt es kein Wiederaufflammen des Feuers und kein erhöhtes Risiko eines Einsturzes“, erklärte die Feuerwehr des Departements Eure auf Anfrage von Pressevertretern.

    Das Feuer war von seltener Heftigkeit. Das Schloss hat heute kein Dach mehr. „Nur die beiden Fassaden und einer der Flügel könnten teilweise erhalten bleiben, vorbehaltlich eines immer noch möglichen Einsturzes und der Auswirkungen der Wassermengen, die auf die Struktur gegossen wurden, um das Feuer zu löschen“, heißt es in einer am Sonntag von der Präfektur des Departements Eure veröffentlichten Erklärung. Zwei Schornsteine hielten den Flammen nicht stand und zwei weitere drohten nach dem Brand durch den Wind einzustürzen. „Aus Sicherheitsgründen ist es verboten, sich dem Brandort zu nähern“, so die Präfektur. Es sind keine Opfer zu beklagen, da das Schloss verlassen war. In den nächsten 48 Stunden werden jedoch im Zuge der vollständigen Löschung des Feuers weitere Erkundungen des Geländes und des Gebäudes durchgeführt, um ganz sicher zu sein, dass es keine Opfer zu beklagen gab, so die Präfektur in ihrer Pressemitteilung.

    Die Brandursache wurde bisher noch nicht bekannt gegeben, aber die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer von Hausbesetzern ausgelöst wurde. Eine von der Zeitung Le Parisien zitierte Quelle gab an, dass das Schloss regelmäßig illegal „besetzt“ werde. Laut der Präfektur des Departements Eure, die ebenfalls von der Zeitung Le Parisien zitiert wurde, wurden jedoch weder bei der Polizei noch bei der Präfektur „irgendwelche Hinweise gemeldet, die darauf schließen lassen, dass dort Menschen gelebt haben“. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen des Brandes zu ermitteln.

    Seit 2015 war das Schloss Gegenstand eines Projekts für eine Hotelresidenz. „Es ist ein großer Verlust für die Gemeinde, wir hatten Tourismus- und Hotelprojekte“, bedauerte Bürgermeister Frédéric Delamare in der Zeitung Le Parisien. Die jetzt zerstörte Fassade des Schlosses war als historisches Monument klassifiziert.

  • Frankreich: Relativ ruhige Silvesternacht – trotz 380 Festnahmen und 745 verbrannten Fahrzeugen

    Frankreich: Relativ ruhige Silvesternacht – trotz 380 Festnahmen und 745 verbrannten Fahrzeugen

    In Frankreich gab es zum Jahreswechsel keine größeren Zwischenfälle, obwohl im ganzen Land nach wie vor die Alarmstufe „Notfall Attentat“ gilt. Nach Angaben des französischen Innenministers wurden 380 Personen festgenommen. 90.000 Mitglieder der Sicherheitskräfte waren in ganz Frankreich im Einsatz, um eine streng bewachte Silvesternacht zu feiern. Im ganzen im Land herrschte höchste Terrorwarnstufe. Bei den großen Feierlichkeiten in Paris und den anderen Städten Frankreichs, den spontanen Zusammenkünften und den privaten Feiern kam es zu keinen nennenswerten größeren Zwischenfällen. Insgesamt wurden in ganz Frankreich „380 Personen festgenommen“, wie Innenminister Gérald Darmanin am Montagmorgen mitteilte. Laut Darmanin verliefen die Silvesterfeiern insgesamt „friedlich, insbesondere in Paris“. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr waren 490 Festnahmen gemeldet worden. „Es handelt sich um Festnahmen vor den Sicherheitszonen, die es gerade ermöglichen sollen, Schwierigkeiten zu vermeiden…

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  • „Sie dachten, er sei besessen“: 2 Franzosen wollten Sohn in der Wüste opfern – sie wurden in Spanien verhaftet

    „Sie dachten, er sei besessen“: 2 Franzosen wollten Sohn in der Wüste opfern – sie wurden in Spanien verhaftet

    Bessenheit, geplanter Mord, Entführung eines Minderjährigen… Zwei Franzosen wurden in Spanien festgenommen. Sie planten, ihren Sohn in der Sahara zu „opfern“.

    Ein französisches Ehepaar wurde vor wenigen Tagen in Spanien festgenommen, weil sie planten, ihren fünfjährigen Sohn in der Sahara zu „opfern“, wie die spanischen Behörden am Samstag mitteilten. Die Eltern glaubten, dass ihr Kind „besessen“ sei.

  • Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    2023 war für Marseille ein schwarzes Jahr, was die Tötungsdelikte in Zusammenhang mit dem Drogenhandel angeht. Schuld daran war ein Krieg, den sich zwei verfeindete Clans lieferten.

    48 Tote und 118 Verletzte – Schießereien am Tag und in der Nacht, oft auf offener Straße: Nie zuvor hat der Drogenhandel in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) innerhalb eines Jahres so viele Opfer gefordert. Von Nord bis Süd blieb fast kein Stadtviertel verschont. Laëtitia Linon ist Mitglied eines Opferkollektivs. „Noch vor zwei Jahren lautete das, was man in unserem Kollektiv zu hören bekam, solange es in den nördlichen Vierteln passiert, bleibt es unter sich. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. (…) Sie kommen und schießen in jedem Viertel. (…) Sie schauen nicht mehr hin, sie schießen“, sagt sie auf dem Sender France 2.

    Ein Krieg zwischen zwei verfeindeten Clans von Drogenhändlern.
    Ende Oktober gingen mehrere Hundert Bürger von Marseille auf die Straße. Wieder mal war eine neue Stufe der Gewalt erreicht worden. Die Studentin Soucayna wurde in ihrem Zimmer von einer verirrten Kugel getötet, die die Wand durchschlug. Im Jahr 2023 wurden vier Personen erschossen, die keinerlei Verbindung zu irgendwelchen Drogengeschäften hatten. Der Grund für die meisten tödlichen Schüsse war eine Fehde zwischen zwei verfeindeten Drogendealer-Clans. Drei Viertel aller Schießereien in Marseille seit Januar 2023 stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Konflikt.

  • Silvester: Welche Regeln gelten in Frankreich für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern?

    Silvester: Welche Regeln gelten in Frankreich für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern?

    Wie eigentlich jedes Jahr zur Jahreswende stehen die Feiern am 31. Dezember unter besonderer Beobachtung. Was kann und darf man tun, um den Jahreswechsel richtig zu feiern?

    An Silvester werden in Frankreich 90.000 Polizisten und Gendarmen im Einsatz sein. In Paris, wo mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet werden, um das offizielle Feuerwerk der französischen Hauptstadt zu bewundern, werden etwa 6.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein.

    In Frankreich darf man Feuerwerk abbrennen, aber nicht jedes Feuerwerk und nicht an jedem beliebigen Ort.
    Es gibt mehrere Arten und verschiedene Kategorien von Feuerwerkskörpern: Feuerwerkskörper zu Unterhaltungszwecken (Kategorie F1, F2, F3 und F4) und pyrotechnische Artikel für Theaterprofis (Kategorie T1 und T2). Feuerwerkskörper, die für Feierlichkeiten wie Silvester oder den 14. Juli verwendet werden, werden je nach ihrer Gefährlichkeit und dem Lärm, den sie beim Explodieren verursachen, in vier Kategorien eingeteilt, so die Behörden.

    Die Kategorie F1 umfasst die weniger gefährlichen Knallkörper wie Wunderkerzen, Kuchenfontänen oder Funkenkerzen. Sie dürfen nicht an Kinder unter 12 Jahren verkauft werden und beim Abfeuern muss ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter eingehalten werden.

    Produkte, die in die Kategorien F2 und F3 eingestuft sind, sind gefährlicher und dürfen nur von Volljährigen verwendet werden. Dabei handelt es sich um Knallkörper mit Docht, römische Kerzen oder auch bengalische Feuer. Der Sicherheitsabstand beträgt bei für Feuerwerke der Kategorie F2 mindestens 8 Meter und für Kategorie F3 mindestens 25 Meter.

    Die Kategorie F4 schließlich ist den professionellen Pyrotechnikern vorbehalten. In diese Kategorie fallen Feuerwerksraketen, die von Mörsern abgeschossen werden. Alle Knallkörper müssen das CE-Zeichen (europäische Konformität) tragen.

    Feuerwerksmörser werden stärker überwacht.
    Innenminister Gérald Darmanin forderte die Präfekten am 21. Dezember auf, gegen die Zirkulation von „Feuerwerksmörsern“ und die Verbreitung von pyrotechnischen Artikeln während der Weihnachtsfeiertage vorzugehen, insbesondere durch den Einsatz von Drohnen. Der Minister möchte so den Einsatz von Feuerwerkskörpern gegen Ordnungskräfte verhindern.

    Das Neujahrsfest 2024 findet in Frankreich unter der Terrorwarnstufe „Notstand Attentat“ statt, die seit dem 13. Oktober im gesamten Land in Kraft ist. „Die unangemessene Verwendung von Feuerwerkskörpern und pyrotechnischen Gegenständen auf öffentlichen Straßen kann zu Unruhen und Panik führen und ist geeignet, die Ordnungskräfte von ihren Sicherheitsaufgaben abzulenken“, stellt beispielsweise die Präfektur des Departements Ain fest. Zum Nationalfeiertag am 14. Juli hatten die Behörden im Zuge der Ausschreitungen nach dem Tod des jungen Nahel den Verkauf aller pyrotechnischen Artikel in Frankreich verboten.

    Mehrere französische Präfekten haben Erlasse unterzeichnet, um den Kauf und die Verwendung von Feuerwerkskörpern um den 31. Dezember herum zu verbieten. Dies ist im Großraum Paris der Fall, wo der Verkauf, das Tragen und der Transport von Feuerwerkskörpern und Treibstoffen an diesen Tagen verboten sind. In mehreren anderen Departements wie Bas-Rhin, Haut-Rhin, Hérault, Haute-Garonne oder Loire wurden Präfektoralverordnungen erlassen, die den Verkauf von Feuerwerkskörpern an Silvester untersagen.

    Bevor Sie also ein Feuerwerk kaufen, sollten Sie sich an Ihr Rathaus oder Ihre Präfektur wenden, um zu überprüfen, ob ein Verbotserlass in Kraft ist. Wenn Sie keine Genehmigung haben, droht Ihnen eine Geldstrafe von 1.500 EUR. Wenn Sie einen Brand verursachen oder jemanden verletzen, können Sie mit einer Geldstrafe von bis zu 150.000 EUR und einer zehnjährigen Haftstrafe rechnen.

    Gérald Darmanin forderte die Präfekten außerdem auf, „Grenzkontrollen“ einzurichten. In einigen ostfranzösischen Departements ist der traditionelle Gebrauch von Böllern und Feuerwerkskörpern für die Silvesterfeierlichkeiten nach deutschem Vorbild üblich. Wie jedes Jahr werden einige Feiernde versuchen, das Verbot zu umgehen, um sich bei den deutschen oder spanischen Nachbarn einzudecken.

    Es ist jedoch verboten, Feuerwerkskörper oder Knallkörper im Ausland zu kaufen und nach Frankreich zu importieren, ohne zuvor eine Genehmigung der Oberzolldirektion eingeholt zu haben. In den letzten Tagen gab es bereits Beschlagnahmungen von Feuerwerksmörsern vor allem an den Grenzen zu Deutschland, insbesondere in Straßburg.

  • Gefängnisse: 75.677 Menschen waren am 1. Dezember in Frankreich inhaftiert – ein neuer Rekord

    Gefängnisse: 75.677 Menschen waren am 1. Dezember in Frankreich inhaftiert – ein neuer Rekord

    Eigentlich verfügten die französischen Gefängnisse am 1. Dezember nur über 61.359 betriebsbereite Plätze. Mit 75.677 belegten Plätzen lag die Gesamtdichte in französischen Gefängnissen bei 123,3%.

    Im Laufe der Monate stieg dieser traurige Rekord immer weiter an. Die Zahl der Häftlinge in Frankreich erreichte am 1. Dezember einen neuen Höchststand: 75.677 Personen saßen in Haft, im Vormonat waren es 75.130. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Justizministerium am Freitag, dem 29. Dezember veröffentlichte. Diese Zahl ist laut den Statistiken der Gefängnisverwaltung die höchste, die jemals in dem Land verzeichnet wurde.

    Obwohl die französischen Gefängnisse am 1. Dezember eigentlich nur über 61.359 betriebsbereite Plätze verfügten, lag die allgemeine Gefängnisdichte bei 123,3%. In den Haftanstalten, in denen Häftlinge, die auf ihr Urteil warten und somit eigentlich als unschuldig gelten, sowie zu kurzen Strafen verurteilte Häftlinge einsitzen, liegt die Belegungsrate bei unglaublichen 148,5 %. In 11 Einrichtungen erreicht oder übersteigt sie sogar die 200%.

    Insgesamt sind in den französischen Gefängnissen 17.506 Personen inhaftiert, die im Vergleich zu den verfügbaren Plätzen zu viel sind. Aufgrund dieser Überbelegung sind 2.748 Häftlinge gezwungen, auf einer Matratze auf dem Boden zu schlafen. Vor einem Jahr waren es noch 2.133. Die Regierung plant, bis 2027 15.000 neue Gefängnisplätze zu bauen, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Frankreich im Juli erneut wegen der unhaltbaren Zustände verurteilt hat.

  • Neujahrsfest: 90.000 Polizisten und Gendarmen werden in ganz Frankreich mobilisiert sein

    Neujahrsfest: 90.000 Polizisten und Gendarmen werden in ganz Frankreich mobilisiert sein

    Allein in Paris werden mindestens 6.000 Polizisten und Gendarmen im Einsatz sein. Laut dem französischen Innenminister Gérald Darmanin werden mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet, um gemeinsam das neue Jahr zu beginnen.

    Der französische Innenminister verspricht für den Abend des 31. Dezember „eine große Präsenz und Entschlossenheit“. Insgesamt werden am Silvesterabend 90.000 Angehörige der Ordnungskräfte im ganzen Land eingesetzt, wie Céline Berthon, die stellvertretende Generaldirektorin der nationalen Polizei, auf einer Pressekonferenz am Freitag, dem 29. Dezember, bekannt gab. Davon werden mindestens 6.000 Polizisten und Gendarmen allein in Paris eingesetzt, wo laut Innenminister Gérald Darmanin mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet werden.

    In der Hauptstadt wurde der Sicherheitsbereich in der Umgebung der Champs-Elysées ausgeweitet und reicht nun von der berühmten Avenue der Champs-Elysées bis zur Avenue de la Grande Armée, wie Laurent Nunez, der Polizeipräfekt von Paris, mitteilte. Es werden Kontrollen und Durchsuchungen der Menschen in diesem Bereich durchgeführt werden. Der Konsum von Alkohol wird „wie in den anderen Jahren“ verboten sein, ebenso wie Glasflaschen und der Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen. Auch das Mitbringen von Knallkörpern, Feuerwerkskörpern oder Gegenständen, die als Waffen dienen können, wie z. B. Messer, ist verboten.

    Der Innenminister erklärte „vor dem Hintergrund einer sehr hohen terroristischen Bedrohung“, dass „5.000 Soldaten der Operation Sentinelle“ und „73 Einheiten mobiler Kräfte, darunter fünf Einheiten der neuen CRS8“ Teil der Vorkehrungen seien. „Demonstrationen werden an diesem Abend verboten sein“, fügte Polizeipräfekt Laurent Nunez hinzu. Darüber hinaus werden auf dem Champs de Mars, dem Trocadero und in den öffentlichen Verkehrsmitteln große Polizeiaufgebote eingesetzt.

    Zum ersten Mal werde die Polizei an Sylvester Drohnen fliegen lassen, wie es bereits bei der Absicherung der Rugby-Weltmeisterschaft der Fall gewesen sei, teilte Innenminister Darmanin mit und erwähnte auch den Einsatz von etwa zehn Hubschraubern im ganzen Land. Darunter seien auch zwei Maschinen der Gendarmerie, die ab Freitagmorgen „bis zum späten Sonntagabend“ über die Viertel des Großraums Paris fliegen würden, so der Pariser Polizeipräfekt.

    Der Innenminister betonte außerdem ausdrücklich, dass die Polizei auch in den Überseegebieten, insbesondere in Französisch-Guayana und Mayotte, sowie in zwei Städten in Frankreich, Charleville-Mézières und Romans-sur-Isère, besonders mobilisiert würde. Gründe dafür seien die verschiedenen Ausschreitungen während des Jahres 2023.

  • Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Etwa 27 Hülsen vom Kaliber 7,62 wurden auf dem Boden entdeckt, so die Staatsanwaltschaft von Marseille. das ist das gängige Kaliber für Kalaschnikow-Sturmgewehre.

    Ein Mann wurde am Montag, dem 25. Dezember, gegen 23.30 Uhr im 15. Arrondissement von Marseille auf offener Straße mit einer Schusswaffe getötet. Dies berichteten die Sender Franceinfo und France Bleu Provence und bestätigten damit eine Meldung der Zeitung La Provence.

    Nach ersten Ermittlungen der Polizei schoss ein Mann zu Fuß mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, ging dann zunächst zu Fuß weiter, stieg später in ein Fahrzeug und flüchtete.

    Das Opfer war bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden.
    Das Opfer wurde als 42-jähriger Mann identifiziert, der den Polizei- und Justizbehörden bekannt war, insbesondere weil er bereits wegen Drogenhandels in Marseille verurteilt worden war, erklärte die Staatsanwaltschaft Marseille in einer Pressemitteilung. Auf dem Boden wurden etwa 27 Hülsen des Kalibers 7,62 entdeckt. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Marseille übernommen.

  • Orne: 44-jähriger Jäger wird bei einer Treibjagd auf Wildschweine von einer Kugel getötet

    Orne: 44-jähriger Jäger wird bei einer Treibjagd auf Wildschweine von einer Kugel getötet

    Ein 44-jähriger Jäger starb bei einer Treibjagd auf Wildschweine, die im Departement Orne veranstaltet wurde. Das Opfer wurde von den Schüssen eines anderen Jägers getroffen.

    Am Mittwoch, dem 27. Dezember, ereignete sich in der Normandie ein schreckliches Drama. Ein 44-jähriger Jäger, der an einer Treibjagd auf Wildschweine teilnahm, starb, nachdem er zwischen den Gemeinden L’Aigle und Sées (Orne) von einem Schuss getroffen wurde, wie unsere Kollegen von der Zeitung Ouest-France berichteten. Die Treibjagd war von einer örtlichen Jagdgesellschaft in einem Ort namens „Le Bois de Cohardon“ organisiert worden.

    Das Opfer – ein Landwirt – war als Treiber eingesetzt: Sein Ziel war es, das Wild in Richtung seiner Kollegen zu treiben und dort zusammenzutreiben. Nach Angaben unserer Kollegen ereignete sich der Vorfall am Nachmittag gegen 16.30 Uhr. Das Opfer wurde von einem anderen Jäger angeschossen. Der 40-Jährige starb noch am Unfallort.

    Die Staatsanwaltschaft von Alençon kündigte die Einleitung einer Untersuchung an.