Kategorie: Vermischtes

  • Bei Überfall auf Waffengeschäft getöteter Mann wurde wegen Mordes an Teenager gesucht

    Bei Überfall auf Waffengeschäft getöteter Mann wurde wegen Mordes an Teenager gesucht

    Der Mann hatte Anfang Dezember 2023 zwei Teenager während eines online vereinbarten Treffens, bei dem er einen Jogginganzug verkaufen wollte, angegriffen. Einer der beiden Teenager war dabei durch einen Messerstich getötet worden.

    Der Mann, der am Dienstag, den 9. Januar in Eslettes, nördlich von Rouen (Departement Seine-Maritime), bei einem Überfall auf eine Waffenhandlung getötet wurde, wurde im Rahmen der Ermittlungen zum Tod eines Jugendlichen Anfang Dezember im Departement Val-de-Marne gesucht, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf eine den Ermittlungen nahestehende Quelle meldete.

    Am Freitagabend, dem 8. Dezember 2023, ging ein 17-Jähriger zusammen mit seinem Cousin und zwei weiteren Jugendlichen zu einem auf einer Online-Verkaufsseite vereinbarten Termin, um einen Jogginganzug zu verkaufen. Dort warten mindestens fünf „vermummte“ Personen auf sie. Es kommt zu einem Streit, bei dem einer der vermummten ein Messer zieht und auf zwei Jugendliche einsticht. Der 17-Jährige wird in die Oberschenkelarterie getroffen und stirbt noch vor Ort, der zweite, sein Cousin, wird am hinteren Oberschenkel verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

    Einer der Hauptverdächtigen dieses Mordes wurde bereits festgenommen. Ein weiterer 18-Jähriger, der verdächtigt wurde, mit dem Mord in Verbindung zu stehen, wurde im Rahmen der Ermittlungen gesucht. Er ist es auch, der am Dienstag bei dem Überfall auf das Waffengeschäft im Département Seine-Maritime ums Leben kam. Am Dienstag stürmten kurz nach 11 Uhr drei Personen, einige von ihnen bewaffnet, mit vermummten Gesichtern und in dunkler Kleidung, eine Waffenhandlung in Eslettes, nördlich von Rouen. Einer der Männer wird dabei durch einen oder mehrere Schüsse tödlich getroffen. Er war es auch, der in den Mordermittlungen im Val-de-Marne gesucht wurde.

    Die beiden anderen Verdächtigen des Überfalls auf die Waffenhandlung flüchteten in einem Auto, berichtet der Sender France Bleu Normandie. Einer der beiden mutmaßlichen Räuber wurde später von einer Patrouille der Gendarmerie des Departements Rouen festgenommen. Der zweite befindet sich auf der Flucht. Seit Dienstag befinden sich in dieser Sache zwei Männer in Polizeigewahrsam, einer der drei mutmaßlichen Räuber und der Angestellte des Waffenladens, der den oder die tödlichen Schüsse abgegeben hat. Die Staatsanwaltschaft Rouen hat zwei Ermittlungen eingeleitet, eine wegen versuchten Raubes und eine weitere zu den Umständen des Todes des Verdächtigen.

  • Maine-et-Loire: 41-Jähriger von eigenem Rottweiler getötet – Freund schwer verletzt

    Maine-et-Loire: 41-Jähriger von eigenem Rottweiler getötet – Freund schwer verletzt

    Ein 41-jähriger Mann wurde getötet, nachdem er von seinem Rottweiler in Tiercé bei Angers (Maine-et-Loire) angefallen worden war. Ein zweites Opfer wurde ins Bein gebissen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Tier wurde eingefangen und eingeschläfert.

    Es geschah in der Nacht von Freitag, dem 29. auf den 30. Dezember 2023 in Tiercé, in der Nähe von Angers (Departement Maine-et-Loire). Ein 41-jähriger Mann wurde von seinem eigenen Hund angegriffen und tot in einem Auto aufgefunden. Sein Freund, der ebenfalls von dem Tier gebissen worden war, erlitt schwere Verletzungen am Bein.

    Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, machte ein weiterer Mann, der zum Angeln an die Sarthe gekommen war, die schreckliche Entdeckung. Er sah ein geparktes Auto, in dem sich die beiden Opfer befanden. In der Nähe des Fahrzeugs sah der Angler einen Rottweiler, der, wie er sagte, eine bedrohliche Haltung einnahm. Der Angler beschloss nach kurzer Zeit, die Polizei und den Rettungsdienst zu verständigen.

    Hundeführer der Gendarmerie von Angers begaben sich an den Ort des Geschehens. Diesen gelingt es schließlich, das Tier zu überwältigen. Der Rottweiler wurde daraufhin in ein Tierheim gebracht und den städtischen Diensten übergeben. Den ersten Ermittlungen zufolge wurden die beiden Männer von dem Hund angegriffen: Beide haben sich wohl in ihr Fahrzeug flüchten wollen, hatten aber anscheinend die Fahrzeugschlüssel ihre Telefone draußen verloren.

    Eines der beiden Opfer – der Hundebesitzer – starb an den Folgen seiner Verletzungen. Eine mit ihm bekannte Züchterin aus dem Departement Charente-Maritime, sagte aus, dass er normalerweise „keine Sorgen“ mit dem Hund hatte: „Er rief mich oft an, um mich um Trainingstipps zu bitten“, erklärte sie gegenüber der Zeitung La Nouvelle République. Nach Angaben der Zeitung hatte das Tier sogar mehrere Preise bei Wettbewerben gewonnen. Der Rottweiler wurde inzwischen eingeschläfert. Das zweite Opfer, das ins Bein gebissen wurde, wurde ins Krankenhaus von Angers gebracht.

  • „Eine wilde Horde“ – Busfahrer in Reims wird von 30 Jugendlichen mit Baseballschlägern angegriffen

    „Eine wilde Horde“ – Busfahrer in Reims wird von 30 Jugendlichen mit Baseballschlägern angegriffen

    Es passierte bereits am am 30. Dezember: Ein Bus wurde in Reims von mehreren Dutzend Jugendlichen angegriffen, die sich mit den Fahrgästen prügeln wollten. Der Busfahrer konnte gerade noch eine Tragödie verhindern.

    Ein am Dienstag, dem 9. Januar, in der Zeitung L’Union veröffentlichte Artikel lässt einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Es ist eine Szene wie aus einem Western, die sich am 30. Dezember in den Straßen von Reims abgespielt hat. An diesem Tag griffen etwa 30 Jugendliche einen Bus der Stadt an, um die Fahrgäste zu überfallen. Die betroffenen Fahrgäste hatten gegen 18 Uhr den Bus betreten und hatten den Busfahrer dringend gebeten, nicht anzuhalten.

    „Sie kamen zu ihm, um ihm zu sagen, dass eine Bande in der Innenstadt auf sie warte und dass er das Fahrzeug auf keinen Fall anhalten dürfe, da sie sie sonst töten würden. Das waren ihre Worte“, berichtet Jérôme Briot, Sekretär der CGT der städtischen Verkehrsbetriebe von Reims (TUR).

    Der Fahrer nahm die Bitte seiner Fahrgäste tatsächlich ernst, als er sich der Haltestelle Comédie näherte und eine „wilde Horde“ erblickte, die mit Baseballschlägern und anderen Schlagutensilien, bewaffnet war. Es handelte sich um etwa dreißig Jugendliche im Alter von 14-15 Jahren. Einige Jugendlichen sollen auch Macheten getragen haben, dies ist aber nicht gesichert.

    Die bewaffneten Jugendlichen klammerten sich an den Bus, um in das Innere zu gelangen.
    Bei starkem Verkehrsaufkommen fuhr der Busfahrer im Slalom durch die Fahrzeuge und überfuhr mehrere rote Ampeln, um die Sicherheit seiner Fahrgäste zu gewährleisten. „Trotz all seiner Bemühungen klammerten sich die Jugendlichen an den Bus und versuchten, hineinzukommen (…) Man kann sich nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn sie es geschafft hätten“, meint Gewerkschaftssekretär Jérôme Briot.

    Der Bus stoppte seine wilde Fahrt erst, als die Polizei eingetroffen war und die aggressiven Jugendlichen schließlich flüchteten. In einem Schreiben an Catherine Vautrin, die Präsidentin des Großraums Reims, forderte die Gewerkschaft CGT insbesondere die Einrichtung einer Transportpolizei in Reims, „es ist nicht unser öffentlicher Dienst allein, dem diese Rolle zukommen sollte“.

  • Cantal: Leiche einer jungen Frau in einem Feld entdeckt

    Cantal: Leiche einer jungen Frau in einem Feld entdeckt

    Laut der Staatsanwaltschaft in Aurillac handelt es sich um den Körper einer seit Samstag vermissten Frau, die zuletzt beim Verlassen eines Nachtclubs in der Stadt Saint-Flour gesehen worden war.

    Die Leiche einer 19-jährigen Frau wurde in einem Feld in Saint-Flour (Departement Cantal) entdeckt. France Télévisions erfuhr dies von der Staatsanwaltschaft in Aurillac und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung La Montagne. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei der Leiche um die einer seit Samstag vermissten Frau, die zuletzt beim Verlassen eines Nachtclubs gesehen worden war, eine formelle Identifizierung ist aber noch im Gange.

    Die Gendarmerie von Saint-Flour, die von besorgten Freunden der jungen Frau benachrichtigt worden war, hatte am Dienstagnachmittag eine Fahndung nach ihr eingeleitet. „Keine Spur wird ausgeschlossen und alles ist denkbar, wie auch die Möglichkeit, dass sie verwirrt war und erfroren ist“, sagte der Staatsanwalt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Untersuchung der Todesursache wurde der Gendarmerie in Saint-Flour übertragen.

  • Korsika: In einer Wohnung in Bastia wurden die Leichen von drei erschossenen Personen entdeckt

    Korsika: In einer Wohnung in Bastia wurden die Leichen von drei erschossenen Personen entdeckt

    Möglicherweise handelt es sich um eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels. Nach Informationen von France Télévisions befindet sich eine lebensgefährlich verletzte Frau Frau im Krankenhaus.

    Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, wurden am Montag, dem 8. Januar, in Bastia (Departement Haute-Corse) erschossen, wie der Sender France 3 Corse berichtet. Eine Frau wurde ausserdem lebensgefährlich verletzt wie France Télévisions unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle meldete.

    Die Leichen wurden in einer Wohnung in Bastia entdeckt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels, so France Télévisions. Laut France 3 hat Nationalpolizei von Haute-Corse vor Ort die Ermittlungen übernommen, und die verletzte Person wurde in das Krankenhaus der Stadt Bastia gebracht.

    Bisher sind die genauen Umstände der Todesfälle noch nicht bekannt. Die Feststellungen der Ermittler sind noch nicht abgeschlossen. Die Behörden versuchen zunächst insbesondere, die Identität der Opfer zweifelsfrei zu ermitteln.

  • Der kleine Emile: Seit 6 Monaten suchen Gendarmerie und Familie vergeblich nach dem 2-Jährigen

    Der kleine Emile: Seit 6 Monaten suchen Gendarmerie und Familie vergeblich nach dem 2-Jährigen

    Der zweieinhalbjährige Junge wird seit Juli 2023 in einem kleinen Ort in den französischen Alpen vermisst. Die Gendarmerie und die Polizei arbeiten seither unermüdlich, das Verschwinden des kleinen Jungen bleibt jedoch ein Rätsel.

    Es ist einer der rätselhaftesten Fälle des Jahres 2023. Vor sechs Monaten, am Samstag, dem 8. Juli, gegen 17 Uhr, verschwand der zweieinhalbjährige Emile in Haut-Vernet in den Alpes-de-Haute-Provence. Trotz einer schnellen Meldung der Großeltern mütterlicherseits, bei denen das Kind in den Ferien war, und der geringen Größe dieses kleinen Dorfes mit nur 25 Einwohnern, der auf 1.200 m Höhe an einer kleinen Strasse liegt, führte bislang keine der verfolgten Spuren zum Erfolg. „Verstehen Sie unsere Not, sagen Sie uns, wo Emile ist“, flehten seine Eltern in einer Botschaft, die Ende November von der Wochenzeitung „Famille chrétienne“ verbreitet wurde. Am Weihnachtstag rief das katholische Ehepaar auf Facebook zum Gebet für ihren Sohn auf.

    Die Suche und die Ermittlungen wurden seit den ersten Stunden des Verschwindens unermüdlich fortgesetzt und mischten traditionelle Methoden mit den modernsten Techniken der Gendarmerie. Der Junge verschwand kurz nach seinem Erwachen von der mittäglichen Siesta aus dem Garten des Ferienhauses, in dem die Familie seit 20 Jahren ihren Sommerurlaub verbringt. Seine Mutter, die älteste von zehn Geschwistern, war an diesem Tag mit ihrem Ehepartner in die Region Marseille gereist. Als die Großeltern zu einem Spaziergang aufbrechen wollten, konnten sie Emile nicht finden.

    Die Gegend wurde unmittelbar nach dem Verschwinden des Jungen durchkämmt und überflogen.
    Innerhalb einer Stunde trafen etwa 40 Gendarmen aus den umliegenden Gemeinden am Ort des Geschehens ein, darunter Mitglieder des Hochgebirgszug der Gendarmerie aus Jausiers und der Luftstaffel aus Digne-les-Bains. Ein Hubschrauber überfliegt das Gebiet bereits in der ersten Nacht. Die Zeit drängt. Wenn sich das Kind verirrt hat, beträgt die Überlebenschance in dieser zerklüfteten Umgebung, die tagsüber hohen und nachts kühlen Temperaturen ausgesetzt ist, für ein Kind dieses Alters nicht mehr als 48 Stunden.

    Am nächsten Tag setzen drei Hubschrauber sowie Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, die Suche fort. Am Boden werden sie von Hunderten Freiwilligen, Wanderern, Jägern und Feuerwehrleuten unterstützt. Die Umgebung wird bis in die späten Abendstunden durchkämmt. Ein Dutzend Spürhunde der Gendarmerie, die auf die Suche nach vermissten oder flüchtigen Personen spezialisiert sind, werden ebenfalls eingesetzt. Die Hunde verlieren die Spur des Kindes auf Höhe des Waschhauses des Dorfes. Dort wollen zwei Zeugen Emile am Samstag, dem 8. Juli, gegen 17.15 Uhr gesehen haben, wie eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle dem Fernsehsender France Télévisions berichtete.

    Es wurden Ermittlungen eingeleitet und ein Zeugenaufruf mit einem Foto des kleinen Jungen und einer speziellen Telefonleitung gestartet. Trotz dieser beeindruckenden Maßnahmen blieb das Kind bis heute verschwunden. Zwei Tage nach seinem Verschwinden kündigte der Präfekt des Départements Alpes-de-Haute-Provence am Montagabend das Ende der „normalen“ Suche und den Beginn der „kriminalistischen Durchsuchungsaktionen“ an. Eine der „größten Suchaktionen, die je durchgeführt wurden“, ergänzt der Staatsanwalt von Digne-les-Bains, Rémy Avon, nach Abschluss der zweiten Suchphase. Die 30 Häuser des Weilers wurden systematisch durchsucht, die 25 Bewohner in der zum Vernehmungsraum umfunktionierten Bäckerei befragt und ihre Autos genauestens inspiziert. Die 1,8 km lange Straße, die Haut-Vernet mit dem Dorf Le Vernet verbindet, wurde ebenfalls durchkämmt. Alles ohne Erfolg.

    Die Ermittlungen gehen nun in die Verlängerung. Nach einer letzten Erkundungsphase, die Ende Juli in einem Gebiet von 5 km rund um das Haus der Großeltern durchgeführt wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen jetzt auf die bisher gesammelten Elemente. Die Zeugenaussagen, die DNA-Proben und die 1.600 Telefongespräche, die am Tag des Verschwindens in der Gegend registriert wurden, müssen analysiert werden, so der Richter Rémy Avon auf einer Pressekonferenz. Die gerichtlichen Ermittlungen wurden an zwei Untersuchungsrichter in Aix-en-Provence übertragen und Mitte August auf kriminelle Entführung und Freiheitsberaubung ausgeweitet. Zwar gab es keine Indizien, die darauf hindeuteten, aber diese Ausweitung bieten den Ermittlern mehr Möglichkeiten, wie z. B. die Verhaftung von Verdächtigen und deren Polizeigewahrsam.

    Eine nationale Ermittlungszelle wurde eingerichtet und 25 Ermittler arbeiteten Vollzeit an dem Fall unter der Leitung der Ermittlungsabteilung in Marseille. Mithilfe der Software Anacrim, die die gesammelten Daten auswertet, verfolgen die Ermittler jeden noch so kleinen Hinweis. Im Zuge der Ermittlungen kehrten sie regelmäßig für Hausdurchsuchungen und neue Grabungen in das Dorf zurück. Mitte September konzentrierten sich die Ermittler auf ein Gewässer in Le Vernet, südlich des Dorfes Haut-Vernet. Taucher durchsuchten das Gewässer – ohne Ergebnis. Die Gendarmen untersuchten auch die Betonplatte eines Chalets, das sich oberhalb des Weilers befindet. Auch diese Überprüfungen verliefen ergebnislos, berichten Ermittlungsbeamte gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Alle Optionen werden weiterhin untersucht. Handelt es sich um einen Unfall? Mord oder Totschlag? Entführung? Mitte Oktober wird der Hof eines jungen Landwirts in Haut-Vernet inspiziert, auch diesmal wieder mithilfe von Drohnen und Spürhunden. Auch diese Aktion erweist sich als erfolglos.
    Mitte November führten rund 50 Gendarmen in der Umgebung des Ortes sowie in sechs weiteren Departements eine groß angelegte Durchsuchungsaktion durch. Ziel: Die Inhalte von Computern und Mobiltelefonen sollen sichergestellt werden. Die Ermittler wissen nun, wer sich am 8. Juli 2023 in Haut-Vernet und Le Vernet aufhielt, einschließlich aller Urlauber. „Wir interessieren uns für alle diese Personen“, erklärte damals eine dem Fall nahestehende Quelle gegenüber Franceinfo. „Deshalb gab es auch Hausdurchsuchungen in anderen Departements“.

    Für Bürgermeister François Balique ist es undenkbar, dass einer seiner Einwohner in das Verschwinden des kleinen Emile verwickelt ist. Es ist „sicherlich niemand aus dem Dorf, hier ist es wie in einer Familie, man kennt sich“, sagte er im Herbst gegenüber France Télévisions. Wird der Winter endlich Antworten in diesem Fall bringen, in dem sich Hypothesen, Gerüchte und Verdächtigungen aneinanderreihen? Sobald der Schnee geschmolzen ist, könnte der Hubschrauber der Gendarmerie, der das Gebiet nach dem Verschwinden des Jungen bereits abgesucht hatte, wieder über die Gegend fliegen. „In einem großen Teil der französischen Wälder fallen im Winter die Blätter, man hat weniger Vegetation, man sieht leichter durch“, sagt der Kommandant der Gendarmerie gegenüber France Télévisions. „Vielleicht wird es durch die bessere Sicht im Winter möglich sein, eine Tasche, ein Kleidungsstück zu finden und die Suche in eine neue Richtung zu lenken.“

    In ihrer von der Zeitung „Famille chrétienne“ verbreiteten Nachricht sprechen die Eltern von Emile von „schrecklichen Ängsten“, die ihnen „das Herz zerreißen“. Da es bei den Ermittlungen keine nennenswerten Fortschritte gibt, fordern sie die möglichen Verantwortlichen auf, sich selbst zu melden: „Aus Mitleid, wenn er lebt, lassen Sie uns nicht ohne ihn leben, geben Sie ihn uns zurück! Aus Mitleid, wenn er tot ist, sagen Sie uns, wo er ist, geben Sie ihn uns zurück, lassen Sie uns nicht ohne ein Grab, um uns zu besinnen und zu trauern!“.

  • Aude: Der Friedhof in Belcaire wurde während der Feiertage geschändet – Gräber und Särge geöffnet

    Aude: Der Friedhof in Belcaire wurde während der Feiertage geschändet – Gräber und Särge geöffnet

    Auf dem Friedhof des kleinen Dorfes Belcaire im Departement Aude wurden fünf Gräber und zehn Särge geschändet. Die Taten ereigneten sich zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Gräber und Särge wurden sogar geöffnet.

    Eine schlimme Entdeckung machten die Einwohner in dem kleinen Dorf Belcaire im Departement Aude. In der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr wurde der Friedhof der Gemeinde geschändet. Personen drangen in den Friedhof ein. Nach Informationen der Zeitung L’Indépendant wurden fünf Gräber und zehn Särge geöffnet.

    Die Gendarmerie von Belcaire nahm sofort die Ermittlungen auf – zum jetzigen Zeitpunkt verweigern die Behörden jedoch jeden Kommentar. Die Staatsanwaltschaft Carcassone hat eine Untersuchung wegen Grabschändung eingeleitet.

    Bisher konnte noch kein Verdächtiger festgenommen werden.

    Der Friedhof der kleinen Gemeinde bleibt geschlossen. Belcaire liegt im Haute-Vallée de l’Aude und hat etwas weniger als 400 Einwohner.

  • Seine-Saint-Denis: Mann wird bei seiner Festnahme mit über 10 Schüssen aus Elektroschockpistole getötet

    Seine-Saint-Denis: Mann wird bei seiner Festnahme mit über 10 Schüssen aus Elektroschockpistole getötet

    Er war nach seiner Festnahme am Donnerstagabend in Montfermeil zunächst ins Krankenhaus eingeliefert worden und lag im Koma, bevor er verstarb.

    Ein 30-jähriger Mann starb am Freitag, dem 5. Januar, nach seiner Festnahme durch die Polizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny bekannt gab. Er hatte bei seiner Festnahme durch die Polizei in Montfermeil (Seine-Saint-Denis) in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag etwa zehn Elektroschocks aus einer Elektroschockpistole erhalten.

    Der Mann starb am Freitagmorgen im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière, in das er nach einem Herzstillstand eingeliefert worden war, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny bestätigte. Am Montag soll eine Autopsie durchgeführt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob die Taser-Schüsse für den Tod des 30-Jährigen verantwortlich sind.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen hatten gleichzeitig mindestens sechs Polizisten von ihrer Elektroschockpistole Gebrauch gemacht. Insgesamt waren es 18 Beamte, die nach dem Notruf eines Lebensmittelhändlers eingriffen. Die Ereignisse geschahen am Donnerstag kurz nach Mitternacht. Der Mann soll sich nach Aussagen der Polizisten in einem „Zustand der Übererregung“ und „Aggressivität“ befunden haben. Der Festgenommene wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er im Koma lag.

    Die Inspektion der Polizei, IGPN, ermittelt wegen „vorsätzlicher Gewalt durch eine Amtsperson“.

  • Pyrenäen: 18-Jähriger tot und schwer verletzte Frau in der Nähe des Bahnhofs von Cerbère aufgefunden

    Pyrenäen: 18-Jähriger tot und schwer verletzte Frau in der Nähe des Bahnhofs von Cerbère aufgefunden

    Am Freitag, dem 5. Januar, wurde der leblose Körper eines 18-jährigen Mannes in der Nähe des Bahnhofs von Cerbère (Pyrénées-Orientales) gefunden. Eine 22-jährige Frau wurde schwer verletzt in der gleichen Gegend aufgefunden.

    Nach Informationen des Senders France Bleu wurden ein Mann und eine Frau an der Côte Vermeille zwischen Banyuls-sur-Mer und Cerbère im Departement Pyrénées-Orientales von einem Zug erfasst. Tatsächlich war es am Freitag, dem 5. Januar, gegen 6.30 Uhr ein Güterzugfahrer, der meldete, dass in der Nähe der Gleise zwei Personen lägen.

    Aber erst einige Stunden später wurde die Leiche eines 18-jährigen Mannes unweit des Bahnhofs von Cerbère entdeckt. Der Mann war dem Zustand seiner sterblichen Überreste zufolge von einem Zug erfasst worden. Die Staatsanwaltschaft Perpignan ordnete jedoch eine Autopsie an, die im Laufe der Woche durchgeführt werden soll, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

    Zur gleichen Zeit wurde eine 22-jährige Frau mit einer zerfetzten Hand aufgefunden und in ein Krankenhaus eingeliefert. Bisher wurden keine weiteren Informationen über die Opfer bekannt gegeben.

  • Toulouse: Mann schwebt nach Kopfschuss in Lebensgefahr

    Toulouse: Mann schwebt nach Kopfschuss in Lebensgefahr

    Ein Mann befindet sich in kritischem Zustand, nachdem er am Samstag, dem 6. Januar, gegen 14.30 Uhr im Viertel Izards in Toulouse von einer Kugel am Kopf getroffen wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Ein 18-jähriger Mann wurde am Samstag, dem 6. Januar, durch einen Schuss verletzt. Er wurde im Stadtteil Izards in Toulouse aufgefunden.

    Der schwer verletzte Mann befand sich in einem Auto. Nach ersten Feststellungen der Rettungskräfte hatte er ein Projektil in den Kopf bekommen, das offensichtlich aus einer Schusswaffe stammte. Als die Rettungskräfte eintrafen, wollten „Bekannte“ des Opfers den jungen Mann selbst in ein Krankenhaus in Toulouse fahren. Der Mann wurde aber schließlich von der Feuerwehr und einem Team des Rettungsdienstes Smur 31 versorgt.

    Der jungen Mann befand sich in akuter Lebensgefahr. Die Polizei nahm am Ort des Geschehens vier Personen fest, darunter auch diejenigen, die das Opfer ins Krankenhaus transportieren wollten. Sie wurden zu weiteren Vernehmungen in Polizeigewahrsam genommen.

    Nach ersten Informationen lag das Opfer ursprünglich in einem Pflanzenbeet, bevor der junge Mann in das Auto verfrachtet wurde, in dem er aufgefunden wurde. Der Bereich wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt und ein Sicherheitsperimeter eingerichtet, um Spuren und Hinweise zu sichern. Ein Spürhund wurde am Tatort eingesetzt.

    Das Viertel Izards in Toulouse war in den letzten Jahren Schauplatz zahlreicher Abrechnungen im Drogenmilieu, darunter einige mit tödlichem Ausgang.

    Der unbekannte Täter befindet sich noch auf der Flucht, nach ihm wird aktiv gefahndet.