Kategorie: Vermischtes

  • Leichen einer erstochenen Teenagerin und ihres erschossenen Stiefvaters in Toulouse entdeckt

    Leichen einer erstochenen Teenagerin und ihres erschossenen Stiefvaters in Toulouse entdeckt

    In einer Wohnung in Toulouse wurden am Mittag die Leichen eines erschossenen Mannes und seiner erstochenen Schwiegertochter entdeckt.

    Entsetzen in Toulouse. Die Polizei entdeckte am Mittag in einer Wohnung die Leichen eines erschossenen Mannes und seiner Stieftochter, einer 16-jährigen Jugendlichen, die mit mehreren Messerstichen getötet worden war. Die Tragödie ereignete sich in einem dreistöckigen Gebäude im Norden von Toulouse, in der Rue Hilaire Ader 4.

    Es war der Bruder des Teenagers, der am Mittag Alarm schlug. In Panik meldete sich der 17-Jährige in der Kindertagesstätte neben dem Wohnhaus und berichtete, dass sein Stiefvater seine Schwester angreift. Die Mutter der Jugendlichen war wohl in der Wophnung anwesend. Feuerwehr und Polizei werden sofort alarmiert und begeben sich an den Tatort.

    Als die Polizisten vor der Tür der Wohnung ankommen, hören sie einen Knall. Im Inneren der Wohnung entdecken sie die Leiche eines 46-jährigen Mannes, der sich offensichtlich gerade mit einer Schusswaffe das Leben genommen hatte. In seiner Nähe liegt ein 16-jähriges Mädchen, das mehrere Messerstiche erlitten hat.

    Trotz aller Versuche der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erlag die 16-Jährige noch am Tatort ihren Verletzungen.

    Auch ein Vertreter der Staatsanwaltschaft war vor Ort. Mutter und Bruder des 16-jährigen Mädchens wurden mit einem Schock in ein Krankenhaus in Toulouse gebracht.

    Der Totschlag und der Selbstmord scheinen nach ersten Erkenntnissen vor dem Hintergrund einer Trennung des Paares stattgefunden zu haben.

  • „Max der Schweizer“: Ein gebildeter und freundlicher Betrüger treibt im Südwesten Frankreichs sein Unwesen

    „Max der Schweizer“: Ein gebildeter und freundlicher Betrüger treibt im Südwesten Frankreichs sein Unwesen

    Ein – auf den ersten Blick – netter älterer Mann, der seit mehreren Jahren die Straßen im Süden Frankreichs unsicher macht, hat schon viele Menschen betrogen. Jetzt hat er in der Gegend um Limoges wieder neue Opfer gefunden.

    Sein Spitzname bei der Polizei ist „Max der Betrüger“ oder „Max der Schweizer“. Seit mehreren Jahren stellt dieser Mann in Frankreich seinen Opfern Fallen, indem er per Anhalter fährt und sich Geschichten ausdenkt, um die Menschen dazu zu bringen, ihm Geld zu schenken. Er soll Hunderte oder sogar Tausende von Menschen manipuliert haben, wurde jedoch bisher nie verurteilt.

    Ein pensionierter Urologe
    Ende Dezember lockte er auf einer Straße im Département Haute-Vienne ein neues Opfer in sein Netz. Auf dem Bahnsteig des Bahnhofs von Ambazac, mit einem kleinen Koffer in der Hand, spricht er Nadège an. Er beschreibt sich als pensionierten Urologen. Er erzählt ihr, dass er nach Straßburg fahren muss, um seine an Krebs erkrankte Tochter zu besuchen. An diesem Feiertag in der Weihnachtszeit fällt Nadège fast automatisch auf den Trick herein: Sie bezahlt ihm ein Zug- und Busticket ins Elsass. Doch der Mann scheint im Limousin geblieben zu sein. Am 3. Januar spricht Max auf der Straße nach Rihac-Rancon weitere Personen an und erzählt ihnen die gleiche Geschichte wie in den Tagen zuvor Nadège. Diese Personen waren jedoch weniger leichtgläubig und alarmierten die Gendarmerie, aber der Mann konnte nicht festgenommen werden, berichtet die Zeitung Le Populaire du Centre.

    Im vergangenen Juni war Jean-Paul aus der Dordogne auf dem Weg von Perpignan ins Périgord. Er trifft auf den Betrüger Max, der in der Nähe von Toulouse per Anhalter unterwegs ist. Er erzählt ihm, dass er Schweizer ist, dass er Marcus heißt und dass ihm seine Tasche gestohlen wurde. Der Betrüger verlangt nichts von Jean-Paul, aber die Situation seines Mitfahrers rührt Jean-Paul. Er setzt ihn in Villeneuve-sur-Lot im Departement Lot-et-Garonne ab und hebt am Geldautomaten 100 € ab, damit sich sein Fahrgast ein Hotelzimmer leisten kann. Der Schweizer Max verspricht, ihm das Geld zurückzuzahlen. Doch Jean-Paul sah sein Geld natürlich nie wieder und erstattete Anzeige, aber die Gendarmen gingen davon aus, dass es sich um eine Spende handelte, da der Anhalter keinen Druck ausgeübt hatte, um das Geld ausgehändigt zu bekommen.

    Ein Blick in die Archive der Regionalzeitungen genügt, um festzustellen, dass Max le Suisse seit vielen Jahren in Frankreich sein Unwesen treibt. Im Jahr 2009 konnte er zwar verhaftet und vor Gericht gestellt werden, aber das Gericht in Brive (Departement Corrèze) sah keinen ausreichenden Grund, ihn zu verurteilen!

    Der Mann hat 1001 Gesichter. Sein richtiger Name ist wahrscheinlich Matteao Schaub, aber er hat sich schon Max, Claude, Reto, Carl Fasser, Carl oder Gérard genannt, je nachdem, wer seine Opfer sind. Auch die falsche Geschichte, die er erzählt, kann sich jederzeit ändern: Manchmal ist er Arzt oder Architekt, ihm wurden seine persönlichen Gegenstände aus einem Zug gestohlen, sein Auto auf einer Autobahnraststätte entwendet oder er muss seine kranke Tochter besuchen. Als der Schweizer Max seinen Opfern seine Kontaktdaten hinterlässt, ist alles falsch, nichts existiert. Er spricht sehr gut Französisch mit einem Hauch von deutschem Akzent.

    Der Mann, der heute etwa 70 Jahre alt ist, ist umgänglich, elegant, redegewandt, gebildet und freundlich. Nathalie, die 2013 im Departement Ain auf ihn hereingefallen ist – sie hat ihm damals 150 € gegeben -, erinnert sich in der Zeitung Le Progrès : „Er ist ein sehr gebildeter Mensch, der auf alles eine Antwort hat. Er fand sofort die Themen, die mich interessierten: Berge, Natur, Kochen und Motorräder und er mir erzählte, dass er eine Triumph fährt. 2012 nimmt Muriel Max beim Trampen in Bélésta in der Ariège mit. Er erzählt ihr, dass seine Frau gerade an Leukämie gestorben sei und dass er zum Schweizer Konsulat in Perpignan fahren müsse, das in Wirklichkeit aber gar nicht existiert. Die Geschichte des vermeintlichen Schweizers Max rührte Muriel: Sie holte 75 € aus dem Geldautomaten, um ihm zu helfen, wie sie damals in der Zeitung L’Indépendant berichtete. 2009 ist es Benoît, der sich in einem Vorort von Toulouse um Max den Schweizer kümmert. Diesmal stellte sich Max als Erfinder der Schneekanonen vor und wollte nach Toulon zu seiner Tochter fahren, aber sein Auto sei gerade gestohlen worden. Von der Verzweiflung des damals etwa 60-Jährigen gerührt, gibt ihm der Mann aus Toulouse 120 €, ohne dass Max der Schweizer etwas fordert. Der betrogene Jean-Paul schildert seine Begegnung mit Max so: „Ich hatte es mit einer höflichen, sehr gebildeten Person zu tun, die ein angenehmer Reisebegleiter war“. Ein Verhalten, dank dem Max der Schweizer seit Jahren sein Unwesen treiben kann.

  • Kriminalität: 4.686 straffällige Ausländer wurden 2023 aus Frankreich ausgewiesen – 30 % mehr als 2022

    Kriminalität: 4.686 straffällige Ausländer wurden 2023 aus Frankreich ausgewiesen – 30 % mehr als 2022

    Das französische Innenministerium gab bekannt, dass im Jahr 2023 insgesamt 4.686 straffällig gewordene Ausländer aus Frankreich ausgewiesen wurden. Die Zahl der Ausweisungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 30 % gestiegen.

    4.686 – das ist die Anzahl der Ausländer, die im Jahr 2023 aufgrund von Straftaten aus Frankreich ausgewiesen wurden. Die Gesamtzahl der Ausweisungen ist damit um 30 % höher als im Jahr 2022, als 3.615 Personen das Land verlassen mussten, wie das französische Innenministerium heute mitteilte. Im Jahr 2021 waren lediglich 1.800 Personen abgeschoben worden.

    Vor den Präfekten, die er am Donnerstagmorgen in Paris versammelt hatte, begrüßte Innenminister Gérald Darmanin diese Bilanz und forderte laut der Zeitung Le Figaro „eine weitere Beschleunigung in diesem Bereich“. Der Innenminister hatte nach dem Anschlag in Arras, der von einem radikalisierten 20-jährigen russischen Inguscheten verübt worden war, „die systematische Ausweisung jedes als gefährlich eingestufte…

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  • Krimi in Bagnères: Eine Leiche und eine vermisste Frau – Mord an einem Rugbyspieler durch seine Ex-Freundin?

    Krimi in Bagnères: Eine Leiche und eine vermisste Frau – Mord an einem Rugbyspieler durch seine Ex-Freundin?

    Seitdem am Samstag, dem 30. Dezember, ein Feuer ein Wohnhaus in Lesponne (Bagnères-de-Bigorre) zerstörte und einen Toten forderte, laufen die Ermittlungen, um die Identität des Opfers und die Umstände des Unglücks zu klären. Die Ermittlungen werden durch den sehr schlechten Zustand des Fundortes und der völlig verbrannten Leiche erschwert. Die Ex-Freundin des vermutlichen Opfers wurde nicht gefunden und wird jetzt wegen Mordes gesucht.

    Am Samstag, dem 30. Dezember, um 7.12 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines brennenden Wohnhauses im Viertel La Vialette in Lesponne, einem Ortsteil der Stadt Bagnères-de-Bigorre (Departement Hautes-Pyrénées), alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits vollständig in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Löschmannschaften konnte zwar verhindert werden, dass sich das Feuer auf die benachbarten Häuser ausbreitete, doch der Brand forderte den Tod einer Person. Der völlig verkohlte Körper des Opfers konnte kurz nach Beginn der Löscharbeiten aus den Trümmern geborgen werden.

    Fünf Tage nach dem Vorfall wird nun angenommen, dass es sich bei dem Opfer um Benjamin Arnauné, einen 33-jährigen ehemaligen Rugbyspieler des Klubs Stade Bagnérais handelt, der bis vor kurzem mit seiner Lebensgefährtin Tatiana B. in Bagnérais wohnte. Die Leiche konnte jedoch noch nicht eindeutig identifiziert werden, und auch die Todesursache ist trotz der gerichtsmedizinischen Untersuchung und der am 2. Januar durchgeführten Autopsie noch nicht endgültig geklärt. Die Ermittlungen müssen auch die Ursache des Unglücks noch zweifelsfrei feststellen. Da verschiedene Elemente entdeckt wurden, die auf eine Gewalttat hinweisen, darunter eine Waffe und Blut in Tatjanas Auto, scheint der Fall weitaus komplexer zu sein, als es zunächst den Anschein hatte. Dies gilt umso mehr, als die junge Frau bis heute nicht gefunden werden konnte. Die Ermittler hoffen nun, im Umfeld des Paares, das sich nach Angaben von Insidern in einer schwierigen Trennungssituation befand, Hinweise auf die Tat zu finden. Freunden zufolge wollte das mutmaßliche Opfer an diesem Tag in ein neues Haus einziehen, das nur wenige Schritte entfernt liegt.

    Zunächst suchten die Feuerwehrleute nach einem möglichen zweiten Opfer, da sich Tatjanas Auto in der Nähe des abgebrannten Hauses befand. Im Laufe der Stunden wurde diese Spur jedoch nicht nur verworfen, sondern der Fall nahm ab Samstagnachmittag eine ganz neue Wendung. Neben dem Fund der Waffe machte ein Autofahrer eine entscheidende Aussage, indem er angab, eine Frau zwischen Lesponne und Bagnères-de-Bigorre als Anhalterin mitgenommen zu haben. Seitdem gibt es keine Spur mehr von Tatiana B.. „Wir haben sie mit Benjamin gesehen, aber wir kennen sie nicht wirklich, sie hat nicht viel gesprochen“, berichten Freunde und Bekannte des jungen Mannes.
    „Die Analysen und Brandgutachten sind noch im Gange. Die Beamten der Gendarmerie haben zahlreiche Nachforschungen angestellt und Befragungen im Umfeld des Paares durchgeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird keine Spur bevorzugt, da noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen“, teilte die Staatsanwaltschaft Tarbes am 2. Januar mit.

    Seit gestern wurde die Suche nach der jungen Frau intensiviert, vor allem in der Umgebung von Tarbes, wo Hubschrauber, eine Hundestaffel, Motorradfahrer und motorisierte Teams eingesetzt wurden. Insgesamt waren mehrere Dutzend Gendarmen im Einsatz, um Fahrzeuge zu kontrollieren und Autofahrer zu befragen.

    Am Mittwochabend leitete der Staatsanwalt von Pau ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes gegen die ehemalige Lebensgefährtin von Benjamin Arnauné ein. Gegen Tatiana B., eine dunkelhaarige, zierliche Frau in den Dreißigern, wurde Haftbefehl ausgestellt. Es wird davon ausgegangen, dass sie inzwischen das französische Hoheitsgebiet verlassen hat.

    Und dann: Fünf Tage nach dem tödlichen Brand, bei dem Benjamin Arnauné in Bagnères-de-Bigorre (Hautes-Pyrénées) ums Leben kam, gab es am frühen Donnerstagnachmittag (4. Januar) eine neue Wendung.

    Die seit mehreren Tagen gesuchte ehemalige Lebensgefährtin des Opfers, Tatiana B., die verdächtigt wird, ihren Ex-Partner ermordet zu haben, wurde von der Gendarmerie in Aurensan, dem Dorf in den Hautes-Pyrénées, in dem sie aufgewachsen war, gefunden und festgenommen.

    Nach unseren Informationen erkannten Zeugen die junge Frau unweit des Hauses ihrer Familie, riefen die Gendarmerie an und trugen so zu ihrer Festnahme bei.

    Tatiana B. war bereits am Mittwoch, dem 3. Januar, in dem kleinen Dorf gesichtet worden, konnte aber von den Gendarmen zunächst nicht aufgegriffen werden. Erst ein großes Überwachungs- und Suchaufgebot in einem Dreieck zwischen Tarbes, Vic-en-Bigorre und Rabastens führte zur Festnahme der Gesuchten.

  • Nizza: Profi-Fußballer Youcef Atal wegen Aufstachelung zum Hass zu 8 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

    Nizza: Profi-Fußballer Youcef Atal wegen Aufstachelung zum Hass zu 8 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

    Youcef Atal, ein algerischer Nationalspieler und Rechtsaußen des französischen 1.Ligisten OGC Nizza, wurde am Mittwoch zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Israel und der Hamas ein Video auf seinem Instagram-Kanal geteilt hatte, in dem zu einem „schwarzen Tag für die Juden“ aufgerufen wurde.

    Die Strafe wurde am Mittwoch, dem 3. Januar, gegen 13.30 Uhr gefällt. Youcef Atal wurde heute Mittag wegen Aufstachelung zum Hass aus religiösen Gründen vor dem Gericht in Nizza an der Côte d’Azur verurteilt.

    Am 7. Oktober, fünf Tage nach den grausamen Angriffen der islamistischen Terrorbewegung Hamas auf Israel und dem Beginn der israelischen Bombenangriffe auf Gaza, hatte der Rechtsaußen von Nizza auf Instagram ein Video des Predigers Mahmoud Al Hasanat geteilt. Der Prediger sprach zunächst mit Tränen in den Augen über das Schicksal der Kinder in Gaza unter israelischen Bomben. Dann verschärfte er seinen Ton und forderte Gott auf, „einen schwarzen Tag über die Juden“ zu bringen und den Bewohnern von Gaza „die Hand zu begleiten“, wenn sie „den Stein werfen“.

    8 Monate Gefängnis auf Bewährung
    Als er das Video teilte, war Youcef Atal mit der Nationalmannschaft in Algerien. Nachdem er vom Management des OGC Nizza vor dem polemischen Charakter der Äußerungen in dem Video gewarnt worden war, hatte er den Post am nächsten Tag mit einer Entschuldigungsnachricht entfernt. Vor Gericht entschuldigte sich Atal erneut und wiederholte immer wieder, dass er „eine Botschaft des Friedens“ habe senden wollen und dass er sich das Video nicht bis zum Ende angesehen habe, bevor er es geteilt habe.

    Youcef Atal wurde wegen Aufstachelung zum Hass aus religiösen Gründen zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er muss außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro zahlen und das Urteil auf eigene Kosten in der regionalen Tageszeitung Nice-Matin und in der Zeitung Le Monde veröffentlichen, so das Strafgericht von Nizza in seinem Urteil.

  • Oise: Leiche eines Mannes mit mehreren Messerstichen gefunden – Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet

    Oise: Leiche eines Mannes mit mehreren Messerstichen gefunden – Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet

    Drei Personen wurden am Dienstagmorgen wegen Mordverdachts festgenommen und befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam.

    Die Leiche eines Mannes mit mehreren Messerstichen wurde am Montagmorgen in Saint-Just-en-Chaussée (Departement Oise) aufgefunden, berichtete der Sender France Bleu Picardie am Dienstag, dem 2. Januar.

    Das Opfer wurde am Montag kurz nach 5 Uhr morgens „in einem Unterstand auf dem Bahnsteig entlang der Eisenbahnlinie“ in der Nähe des Bahnhofs von Saint-Just-en-Chaussée gefunden, so die Staatsanwaltschaft von Beauvais. Nach den ersten Feststellungen des Gerichtsmediziners wies das Opfer Spuren zahlreicher Stichwunden auf.

    Drei Personen wurden am Dienstagmorgen von der Gendarmerie Amiens festgenommen und befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Verdächtigen wurden durch die „Auswertung der Videoüberwachung“ identifiziert.

  • Frankreich: Laut vorläufiger Bilanz des Justizministeriums gab es 94 Frauenmorde im Jahr 2023

    Frankreich: Laut vorläufiger Bilanz des Justizministeriums gab es 94 Frauenmorde im Jahr 2023

    Diese Zahl sei „sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“, kommentierte Justizminister Eric Dupond-Moretti. Insgesamt 94 Frauen wurden in Frankreich im Jahr 2023 von ihren (Ehe)Partnern oder Ex-Partnern getötet. Dies teilte das französische Justizministerium am Dienstag, dem 2. Januar, mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Figaro. Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Bilanz. Im Jahr 2022 waren in einer vorläufigen Bilanz zunächst 113 Frauenmorde gezählt worden, bevor ihre Zahl schließlich auf 118 nach oben korrigiert wurde. Diese Entwicklung ist „sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“, kommentierte der französische Justizmninister Eric Dupond-Moretti, der von der Tageszeitung Le Figaro zitiert wurde. „Wir wissen, dass der Kampf gegen diese Geißel Zeit braucht (…), aber das Engagement der französischen Justiz zur Eindämmung der Frauenmorde trägt immerhin erste Früchte“, fügte er hinzu. „Es ist zu hoffen, dass unser Kampf mit der Einführung z…

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  • Leiche der 21-jährigen Maëva in Le Havre gefunden: Was man über den Tod der Studentin weiß

    Leiche der 21-jährigen Maëva in Le Havre gefunden: Was man über den Tod der Studentin weiß

    Die 21-jährige Studentin Maëva war seit dem Silvesterabend in Le Havre im Département Seine-Maritime verschwunden. Ihre Leiche wurde am Dienstagabend gefunden.

    Die Angst ist bei den Verwandten und Freunden von Maëva dem Schmerz gewichen. Der Körper der 21-jährigen Frau wurde am Dienstagabend gefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Le Havre mitteilte. Ihre Familie hat die sterblichen Überreste identifiziert. Maëva war in der Neujahrsnacht verschwunden, nachdem sie mit Freunden Silvester gefeiert hatte.

    Die Leiche von Maëva Dubois wurde am Dienstag, dem 2. Januar, gegen 17 Uhr von Feuerwehrleuten in einem der Hafenbecken von Le Havre gefunden, wie die Zeitung Paris-Normandie berichtete. Der Tod wurde von der Staatsanwaltschaft von Le Havre gegenüber dem Sender BFMTV bestätigt. Die junge Frau wurde seit dem Morgen des 1. Januar gesucht, da sie in der Silvesternacht spurlos verschwunden war.

    Maëva hatte ursprünglich geplant, mit Freunden im Nachtclubviertel in der Nähe der Docks von Le Havre in der Diskothek Le Cosmo Silvester zu feiern. Die dreiköpfige Gruppe wurde jedoch von den Türstehern abgewiesen. Daraufhin beschlossen die drei Freunde, den Abend in der Wohnung von Maëva fortzusetzen. Auf dem Weg dorthin sind sich die drei Freunde nicht einig, welche Route sie nehmen sollen. Sie beschließen, sich zu trennen. Als sie in der Wohnung der jungen Frau angekommen waren, riefen ihre Freunde sie gegen 3:30 Uhr an. Maëva antwortet ihnen, dass sie auf dem Weg sei – aber sie kam nie in ihrer Wohnung an.

    Eine Autopsie des Körpers der jungen Frau muss nun Klarheit über die Todesursache bringen. Der Staatsanwalt von Le Havre gab gegenüber der Zeitung Le Parisien an, dass ein Unfall bisher die bevorzugte These sei. Unsere Kollegen berichten, dass Maévas Handy am Montag, dem 1. Januar, um 5.57 Uhr das letzte Mal klingelte. Zu diesem Zeitpunkt war sie 3 km von der Diskothek und 2 km von ihrer Wohnung entfernt. Maéva Dubois stammte aus Pîtres im Departement Eure und war eine Masterstudentin. Sie wurde nur 21 Jahre alt.

  • Wieder ein Messerangriff auf der Bir-Hakeim-Brücke in Paris: Ein Mann schwebt zwischen Leben und Tod

    Wieder ein Messerangriff auf der Bir-Hakeim-Brücke in Paris: Ein Mann schwebt zwischen Leben und Tod

    Ein Mann wurde am Dienstag, den 2. Januar, von zwei Personen in Paris auf Höhe der Bir-Hakeim-Brücke mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Die beiden Angreifer befinden sich auf der Flucht.

    Ein neuer Messerangriff auf der Bir-Hakeim-Brücke in Paris: Ein Mann wurde am Dienstagmorgen, dem 2. Januar, von zwei noch flüchtigen Angreifern mit einem oder mehreren Messern niedergestochen, wie Actu 17 und die Zeitung Le Figaro berichten.

    Die Tat ereignete sich gegen 6 Uhr morgens an der Metrostation Trocadéro und begann nach ersten Ermittlungen mit einem offensichtlichen Streit zwischen dem Opfer und seinen Angreifern.

    Der Angriff war äußerst gewalttätig: Das Opfer wurde mehrfach am Brustkorb, an den Beinen und im Bauchbereich getroffen. Es wurde in das Europäische Krankenhaus Georges Pompidou im 15. Arrondissement gebracht, wo es gestern Abend noch in Lebensgefahr schwebte.

    „Der Angriff wurde von den Videoüberwachungsanlagen der Stadt gefilmt“, erklärt eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle gegenüber der News-Seite Actu 17. Nach den beiden Angreifern wird noch gesucht.

    Am 3. Dezember war die Bir-Hakeim-Brücke bereits Schauplatz eines anderen Angriffs gewesen, bei dem der 26-jährige Franco-Iraner Armand Rajabpour-Miyandoab einen deutschen Touristen philippinischer Herkunft ebenfalls mit einem Messer tötete. Anschließend hatte der Täter zwei weitere Personen angegriffen. Bei seiner Tat hatte er unter anderem mehrfach „Allah Akbar“ gerufen, wie Innenminister Gérald Darmanin damals erklärte.

  • Seine-Maritime: 21-jährige Frau seit Silvesternacht in Le Havre vermisst

    Seine-Maritime: 21-jährige Frau seit Silvesternacht in Le Havre vermisst

    Die 23-jährige Maëva wurde zuletzt in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Parkplatz eines Geschäfts in den Docks Vauban in Le Havre gesehen. Die Polizei leitete Suchmaßnahmen ein.

    Eine 23-jährige Frau wird seit der Silvesternacht in Le Havre vermisst. Dies meldete der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 2. Dezember, nachdem die Behörden vom Bruder der jungen Frau alarmiert wurden. Maëva wollte mit Freunden den Übergang ins neue Jahr feiern. Zuletzt wurde sie gegen 4 Uhr morgens in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Parkplatz des Magazins Decathlon in den Docks Vauban gesehen. Bisher kam die junge Frau nicht mehr nach Hause.

    Laut Christophe, dem Bruder der jungen Frau, der von den Sendern France Bleu Normandie und Franceinfo kontaktiert wurde, ging seine Schwester mit zwei Freunden in das Nachtclubviertel in der Nähe der Docks von Le Havre, um Silvester zu feiern. Laut Maëvas Bruder trennte sich die Gruppe anschließend, wollte sich aber an der Wohnung der jungen Frau wieder treffen. Als die Freunde Maëva nicht kommen sahen, riefen sie sie auf ihrem Handy an. Maëva sagte ihnen, dass sie auf dem Weg sei, kam aber nicht an ihrer Wohnung an. Laut der älteren Schwester der jungen vermissten Frau, Stéphanie, „waren es ihre beiden Freunde, die die Polizei kontaktierten“.

    Maëvas Familie verbreitete einen Zeugenaufruf in den sozialen Netzwerken und in den lokalen Medien. Die Staatsanwaltschaft von Le Havre bestätigte am Dienstag gegenüber dem Sender France Bleu Normandie, dass eine Untersuchung wegen „beunruhigenden Verschwindens“ eingeleitet wurde. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug Maëva eine khakifarbene Jacke und eine schwarze Hose. Sie ist 1,78 m groß und trägt eine Tätowierung mit einem Herz und einem Flugzeug auf ihrem Handgelenk.

    Personen, die über Informationen zum Verbleib Maëvas verfügen, sollten sich unter der Notrufnummer 17 an die Polizei oder unter der Nummer 06 59 94 59 22 an Maëvas Bruder wenden.