Kategorie: Vermischtes

  • Paris: Ein acht Monate altes Baby stirbt in seinem Kinderwagen

    Paris: Ein acht Monate altes Baby stirbt in seinem Kinderwagen

    Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein.

    Ein acht Monate altes Baby starb am Montag im 15. Arrondissement von Paris, während es von seiner Tagesmutter beaufsichtigt wurde, wie franceinfo am Dienstag, dem 19. Dezember, aus übereinstimmenden Quellen erfuhr.

    Der Vorfall soll sich gegen 18 Uhr ereignet haben. Das Kleinkind befand sich in seinem Kinderwagen. Sein dreijähriger Bruder lief neben ihm auf der Straße und hielt den Schal seiner acht Monate alten Schwester fest. Die Tagesmutter – zusammen mit der Mutter der Tagesmutter und einem weiteren einjährigen Kind – stellte plötzlich fest, dass das Kind nicht mehr atmete. Die Tagesmutter rief den Notarzt, während ihre Mutter versuchte, eine Herzmassage durchzuführen.

    Den Rettungskräften gelang es nicht mehr, das Baby wiederzubeleben. Das Kindermädchen und die Eltern des Opfers stehen unter Schock. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle hieß es, dass die Todesursache noch nicht geklärt sei. Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage, dass sie eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung durch offensichtlich vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Sorgfaltspflicht“ eingeleitet hat.

  • Paris: Fussgänger wird von Motorradpolizist tödlich verletzt – Ermittlungen eingeleitet

    Paris: Fussgänger wird von Motorradpolizist tödlich verletzt – Ermittlungen eingeleitet

    Der Polizist gehört zu der umstrittenen Einsatzgruppe Brave-M. Mit der Untersuchung wurden die Generalinspektion der nationalen Polizei und die Abteilung für die gerichtliche Bearbeitung von Unfällen beauftragt.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft kündigte am Sonntag, dem 17. Dezember, an, dass eine Untersuchung eingeleitet worden sei, um „die Umstände“ des Todes eines Mannes zu ermitteln, der Mitte Dezember in Paris von einem Motorradfahrer der umstrittenen Polizeieinheit Brav-M angefahren worden war.

    Die Ermittlungen gehen auf „einen tödlichen Unfall mit einem Motorrad der Brav-M und einem Fußgänger, der in der Avenue de Flandre die Straße überquerte“ im 19. Arrondissement der Hauptstadt zurück. Sie wurde der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) und dem Service de traitement judiciaire des accidents (STJA) anvertraut. Die Pariser Staatsanwaltschaft bestätigte den Tod des Fußgängers, wollte jedoch das genaue Datum nicht mitteilen.

    Die Brav-M (Brigades de répression de l’action violente motorisées) wurden im Frühjahr 2019 nach den Gewalttätigkeiten während der „Gelbwesten“-Proteste gegründet. Gegen diese Einheiten, die auf Motorrädern unterwegs sind, um bei Demonstrationen in Paris für Recht und Ordnung zu sorgen, laufen bereits mehrere gerichtliche Ermittlungen wegen Gewalt gegen Demonstranten. Ihre Auflösung wurde von mehreren Abgeordneten der Partei La France insoumise (LFI) und in verschiedenen Bürgerpetitionen gefordert.

  • Manipulierte Stromzähler: Für 1.000 € senkten zwei Betrüger den Stromverbrauch ihrer Kunden um 75%

    Manipulierte Stromzähler: Für 1.000 € senkten zwei Betrüger den Stromverbrauch ihrer Kunden um 75%

    In Besançon wurden am Freitag zwei Männer verurteilt, die Linky-Zähler mehrerer Privatpersonen und Unternehmen manipuliert haben. Für 1.000 bis 2.500 Euro reduzierten sie den Verbrauch ihrer Kunden um bis zu 75 %.

    Die französische Stromgesellschaft Enedis ist noch dabei, die Höhe des Schadens zu berechnen. Am 15. Dezember wurden zwei Männer in Besançon wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilt. Der Grund: Sie manipulierten digitale Linky-Zähler mit einem System, das einen geringeren Verbrauch an Enedis schickte. Ein Betrug, der die Auftraggeber zwischen 1.000 und 2.500 Euro kostete und es ermöglichte, den registrierten Verbrauch künstlich um bis zu 75 % zu senken.

    Der zuständige Staatsanwalt erklärte, dass sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen von diesen betrügerischen Dienstleistungen profitiert hätten. „Bei den Nutznießern handelt es sich in der Mehrzahl nicht um bedürftige Personen“. Er nannte zum Beispiel einen Bäcker, ein Gestüt, eine Vermögensagentur und sogar einen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Belfort.

    Auch die Personen, die Manipulationen ihrer Zähler beauftragt haben, werden von der Justiz verfolgt. Der Staatsanwalt erklärte: „Ich fordere die Personen, die solche Gerät haben, auf, sich selbst mit den Behörden in Verbindung zu setzen, um die Situation zu regeln, bevor die Gendarmen kommen, um den Betrug festzustellen.“

    Die Betrüger arbeiteten zu zweit. Der erste, ein 46-jähriger Mann mit Wohnsitz in Offemont im Territoire de Belfort, warb Privatpersonen oder Unternehmen an, um ihnen seine „Dienste“ anzubieten. Der zweite, ein 32-jähriger Mann, der in der Nähe von Besançon wohnt, kümmerte sich um die Installationen.

    Beide Personen bekannten sich schuldig und wurden verurteilt. Der „Installateur“ wurde zu 24 Monaten Haft, davon 12 Monate auf Bewährung, 10.000 EUR Geldstrafe, der Verpflichtung, Enedis den erlittenen Verlust zurückzuzahlen, und 15 Jahren Verbot, ein Unternehmen zu führen, verurteilt. Der „Werber“ wurde zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt und muss Enedis ebenfalls Geld zurückzahlen.

  • Weihnachten steht vor der Tür: Vorsicht vor Betrug mit gefälschten Paketen!

    Weihnachten steht vor der Tür: Vorsicht vor Betrug mit gefälschten Paketen!

    Erwarten Sie in der Vorweihnachtszeit ein Paket? Aber Vorsicht, wenn Sie eine SMS erhalten. Es könnte sich um einen Betrugsversuch handeln.

    Wenn die Weihnachtsfeiertage näher rücken, sollten Sie sich vor betrügerischen SMS-Nachrichten in Acht nehmen! Derzeit werden nämlich zahlreiche Messages verschickt, in denen den Empfängern mitgeteilt wird, dass beim Versand eines angeblichen Pakets ein Problem aufgetreten ist. Die Cyberkriminellen geben sich als Lieferunternehmen aus und fordern Sie auf, Versand- oder Portokosten zu bezahlen. In Wirklichkeit versuchen sie, Ihre persönlichen Daten und Kreditkarteninformationen zu stehlen, um diese später in betrügerischer Absicht zu verwenden.

    Eine gefälschte Paketverfolgungsnummer und/oder ein Link sind in der Nachricht enthalten (folgen Sie den Anweisungen hier, planen Sie Ihre Lieferung neu…), um die SMS überzeugender zu machen. Klicken Sie aber unter keinen Umständen auf diesen Link und geben Sie niemals Ihre Bankdaten an. Das könnte Sie teuer zu stehen kommen.

    Diese Art von betrügerischen Nachrichten fällt unter eine Kategorie der Cyberkriminalität, die man „Phishing“ nennt. Heute, da der Online-Handel immer beliebter wird, wird diese Art von Betrug immer häufiger.

    Was aber kann man tun, wenn man solch eine Nachricht bekommt?
    Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass die Lieferunternehmen Sie niemals per SMS oder E-Mail um eine Zahlung für den Erhalt eines Pakets bitten werden.

    Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel haben, sollten Sie sich direkt an das betreffende Lieferunternehmen wenden, um sich die Nachricht bestätigen zu lassen. Wenn das Unternehmen Ihnen mitteilt, dass die Nachricht nicht von ihm stammt, handelt es sich um einen Betrugsversuch.

    Lesen Sie auch: Die Post warnt vor “Paketbetrug”

  • Ex-Frau des französischen Serienmörders Michel Fourniret zu lebenslanger Haft verurteilt

    Ex-Frau des französischen Serienmörders Michel Fourniret zu lebenslanger Haft verurteilt

    Monique Olivier, Ex-Frau des Serienmörders Michel Fourniret stand drei Wochen lang vor Gericht und wurde am Dienstagabend der Mittäterschaft an der Entführung und anschließenden Ermordung der jungen Frauen und Fourniret-Opfer Marie-Angèle Domèce, Joanna Parrish und Estelle Mouzin für schuldig befunden.

    Ein Kapitel der französischen Justizgeschichte scheint abgeschlossen. Nach drei Wochen Verhandlung vor dem Schwurgericht des Departements Hauts-de-Seine in Nanterre endete am Dienstag, dem 19. Dezember, der Prozess gegen Monique Olivier. Die Ex-Frau von Michel Fourniret wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit einer Sicherheitsverwahrung von 20 Jahren verurteilt. Die 75-Jährige war wegen Beihilfe zur Entführung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge an der 9-jährigen Estelle Mouzin und wegen Beihilfe zur Entführung, Freiheitsberaubung und Mord mit vorheriger, anschließender oder begleitender Vergewaltigung an der 19-jährigen Marie-Angèle Domèce und der 20-jährigen Joanna Parrish angeklagt.

    „Endlich wurde der Gerechtigkeit Genüge getan“, reagierten die Familien der Opfer nach dem Urteil und zeigten sich zufrieden, dass „die Verantwortung von Monique Olivier“ für die grausamen Taten nun gerichtlich festgestellt wurde. Die Strafe, die das Gericht gegen die Angeklagte verhängte, die bereits 2008 zu lebenslanger Haft und 2018 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war, schien bei den Herausforderungen dieses Prozesses jedoch fast zweitrangig zu sein. Die 75-Jährige kann frühestens im Dezember 2035 aus der Haft entlassen werden. Sie wird dann 87 Jahre alt sein. Die Erwartungen der Nebenkläger richteten sich vor allem auf mögliche Antworten, die sie noch hätte geben können. In dieser Hinsicht wurden die Angehörigen von Estelle Mouzin jedoch enttäuscht.

    Auch wenn sie im Fall der 1993 im Departement Orne verschwundenen Lydie Logé ein weiteres Mal angeklagt ist, ist es aufgrund ihres Alters wahrscheinlich eines der letzten Male gewesen, dass Monique Olivier vor einem Schwurgericht erschien. Die Frau, die dem „Monster der Ardennen“ auf seinem kriminellen und mörderischen Weg zur Seite stand, ist die einzige, die die Geheimnisse des Vergewaltigers und Serienmörders, der im Mai 2021 starb, preisgeben kann.

    Monique Olivier hat zugegeben, dass sie dazu beigetragen hat, Marie-Angèle Domèce und Joanna Parrish durch ihre Anwesenheit im Fahrzeug von Michel Fourniret – sie war bei der Entführung von Marie-Angèle Domèce 1988 im siebten Monat schwanger – Vertrauen bei den Opfern zu erwecken, obwohl sie genau wusste, dass sie in den Tod fahren würden. Sie gab schließlich auch zu, die junge Estelle Mouzin am Tag nach ihrer Entführung mehrere Stunden in einem eiskalten Haus in Ville-sur-Lumes in den Ardennen festgehalten zu haben.

    „Ich weiß nicht“, „Ich kann mich nicht mehr erinnern“, wiederholte ansonsten die Frau ohne Unterlass, die sich selbst als Opfer von Michel Fourniret darstellt, und versicherte, dass der Serienmörder sie „benutzt“ habe. Die Familien Domèce und Mouzin hofften, endlich zu erfahren, wo die sterblichen Überreste der beiden Opfer begraben sind. Nur der nackte, gefolterte Körper der Britin Joanna Parrish wurde am 17. Mai 1990 treibend im Fluss Yonne gefunden.

    Trotz der umfassenden Arbeit der Ermittler und des Gerichts bleiben für die Angehörigen der Opfer noch viele Fragen offen, die ihnen aber wohl niemand mehr wird beantworten können…

  • Drogenhandel: Der größte Prozess in der belgischen Geschichte hat am Montag begonnen

    Drogenhandel: Der größte Prozess in der belgischen Geschichte hat am Montag begonnen

    In Brüssel findet seit Montag, dem 18. Dezember, ein gigantischer Prozess über den internationalen Handel mit Kokain und Cannabis statt. Insgesamt werden 120 Angeklagte vor Gericht gestellt. Das Urteil wird voraussichtlich erst in einigen Monaten verkündet werden.

    Im Brüsseler Justizpalast findet seit Montag, dem 18. Dezember, der größte Prozess in der belgischen Justizgeschichte statt. Insgesamt 120 Angeklagte werden in dem Prozess gegen Kokain- und Cannabishandel, der die internationalen Netzwerke dieses illegalen Marktes aufdecken soll, vor Gericht erscheinen. „Das erfordert eine außergewöhnliche Logistik (…)“, räumt Denis Goeman, Sprecher der Brüsseler Staatsanwaltschaft, ein.

    Die Ermittlungen haben die Existenz mehrerer geheimer Produktionsstätten aufgedeckt, in denen Produktionsmittel für die Herstellung von Kokain untergebracht waren. Bei der Rückverfolgung des Netzwerks stießen die Ermittler auch auf illegale Einrichtungen in Marokko. Im März 2021 wurden die Verdächtigen bei einer Razzia in der belgischen Hauptstadt festgenommen und angeklagt. Das Urteil wird voraussichtlich im Frühjahr oder Sommer 2024 verkündet werden.

  • Ein bewaffneter Mann und drei abgeriegelte Schulen – was ist am Montag in Rennes passiert?

    Ein bewaffneter Mann und drei abgeriegelte Schulen – was ist am Montag in Rennes passiert?

    Ein bewaffneter Mann versetzte am Montag einen Stadtteil von Rennes in Angst und Schrecken. Schulen wurden aus Sicherheitsgründen abgeriegelt. Die Maßnahmen wurden am Nachmittag wieder aufgehoben, es kam jedoch zu keinen Festnahmen.

    Aufgrund eines Notrufs bei der Polizei in Rennes wurden drei Schulen gesichert. Ein mit einer Kalaschnikow bewaffneter Mann soll in der Nähe der Grundschule Léon Grimault, des Collège des Hautes-Ourmes und des Lycée Descartes gesichtet worden sein. Die Schüler wurden für den Großteil des Nachmittags in ihren Klassenräumen eingesperrt, während die Polizei das Stadtviertel durchkämmte.

    „Es gab keine Festnahmen und es gab eine umfangreiche Sicherung des Geländes“, sagte die Polizei kurz vor 15 Uhr und erklärte, dass die Abriegelungen der Schulen am frühen Nachmittag wieder aufgehoben worden seien. „Eine Streifenwagenbesatzung wird vor jeder Schule bleiben und andere werden in der Gegend patrouillieren“, hieß es weiter.

    Die Zeitung Le Télégramme erinnert daran, dass diese Meldung auf eine Reihe von Vorfällen in der Bretagne folgt. Am vergangenen Mittwoch hatte eine Schülerin in Rennes eine Lehrerin mit einem Messer bedroht, und am selben Tag wurde das Lycée Descartes abgeriegelt, nachdem eine Person mit Messern in der Nähe des Schulgeländes gesichtet worden war.

  • Prozess: 10.000 Tonnen Müll illegal in gnaz Frankreich verteilt

    Prozess: 10.000 Tonnen Müll illegal in gnaz Frankreich verteilt

    Der Angeklagte soll in Frankreich fast 10.000 Tonnen Abfall illegal entsorgt haben. Der Prozess gegen Johnny Demeter wurde am Montagmorgen, dem 18. Dezember, in Lille eröffnet.

    Seit vier Jahren verschmutzen Hunderte Tonnen Müll und Bauschutt aus Belgien die Böden der ländlichen Gebiete an der Mosel. Sie wurden von Kriminellen dort abgeladen, die auf diese Weise mehr als ein Dutzend französische Gemeinden durch illegale Mülldeponien verschmutzt haben. Seit Montag, dem 18. Dezember, stehen neun Personen in Lille (Nordfrankreich) vor Gericht. 2019 mussten die Bewohner von Rédange (Moselle) mit ansehen, wie mehrere Lastwagen 250 Tonnen Abfall auf einem Privatgrundstück abkippten. „Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war mir zum Heulen zumute“, gesteht Jessica Dautruche, Mitglied des Kollektivs „J’aime ma forêt“ (Ich liebe meinen Wald), vor der Kamera des Senders France 2.

    Die Müllberge sind immer noch da
    Vier Jahre später sind die Müllberge immer noch da. Um sie entfernen zu lassen, müssten mehr als 200.000 Euro ausgegeben werden. „Die Gemeinde Rédange hat 1.000 Einwohner, da kann man nicht soviel Geld ausgeben…“, kommentiert der Bürgermeister der kleinen Gemeinde, Daniel Cimarelli. Im Zentrum der illegalen Müllentsorgung steht Johnny Demeter. Der aus der Region Paris stammende Mann gab sich als Abfallmakler aus. Bei der Eröffnung des Prozesses in Lille am Montagmorgen hielt er sich bedeckt und sagte nur, dass er alles zutiefst bereue.

  • Yvelines: Schüler in Polizeigewahrsam – er hatte einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht

    Yvelines: Schüler in Polizeigewahrsam – er hatte einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht

    Der Polizeigewahrsam des Schülers der Oberstufe im Departement Yvelines und der verdächtigt wird, seinen Lehrer in einem sozialen Netzwerk mit dem Tod bedroht zu haben, wurde verlängert, wie der Sender Franceinfo am Montag meldete.

    Der Polizeigewahrsam des Schülers der Abschlussklasse, der ein katholisches Privatgymnasium in Le Chesnay im Departement Yvelines besucht, wird verlängert, wie der Sender Franceinfo am Montag, dem 18. Dezember, von der Staatsanwaltschaft in Versailles erfuhr. Der Jugendliche wird von den Ermittlern wegen „Todesdrohungen gegen eine Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist“ angehört. Er soll einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht haben.

    Der Schüler, der in wenigen Tagen 17 Jahre alt wird, wurde am Sonntagnachmittag in seinem Haus festgenommen, wie eine Polizeiquelle gegenüber Franceinfo berichtete. Ihm wird vorgeworfen, am vergangenen Wochenende auf Instagram eine Drohbotschaft gegen seinen Mathematiklehrer gepostet zu haben. In dieser Nachricht behauptete der Jugendliche, er wolle „seinen Mathematiklehrer ermorden“. Er kritisiert sein Aussehen, seine Größe und seine „gestreiften Socken“. Er fügte ein Foto des Lehrers bei und drohte auch denjenigen, die „petzen“ wollen, damit, wenn sie die Nachricht der Polizei melden sollten.

    Der Lehrer hat Anzeige erstattet.
    Die Ermittler versuchen nun herauszufinden, was den Schüler dazu bewogen hat, diese Nachricht zu posten. Ersten Informationen zufolge konnte der Junge es nicht ertragen, dass sein Lehrer ihm kürzlich seine Arbeit weggenommen hat, obwohl er seine Aufgabe noch nicht beendet hatte. Das schreibt er jedenfalls in seiner Nachricht auf Instagram.

    Der betroffene Lehrer erstattete Anzeige bei der Polizei, erklärte jedoch, dass er bisher nie Schwierigkeiten mit diesem Schüler gehabt habe. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

  • Toulouse: Mann wegen Serienangriffen auf Joggerinnen verhaftet

    Toulouse: Mann wegen Serienangriffen auf Joggerinnen verhaftet

    Ein 34-jähriger Mann wurde am Samstagabend in Toulouse von Polizisten einer Sondereinhait festgenommen. Er wird verdächtigt, in den letzten Tagen mehrere Joggerinnen angegriffen zu haben.

    Er lief nicht, um sich in Form zu halten, sondern um Joggerinnen zu überfallen. Ein Mann wurde am späten Samstagabend, dem 16. Dezember, im Stadtteil Lardenne in Toulouse festgenommen.

    Seit mehreren Tagen waren Frauen, die in der Gegend joggten, Opfer von sexuellen Übergriffen geworden. Wenn sie an dem Mann vorbeikamen, begann dieser, sie zu verfolgen. Er fasste ihnen mit den Händen an den Hintern und berührte ihre Körper.

    Mehrere Vorfälle waren bei der Polizei gemeldet worden. Am Samstagabend hatte der Mann ein weiteres Opfer belästigt, doch diesmal wandte sich die Frau, die er angegriffen hatte, sofort an die Polizei. Sie konnte eine genaue Beschreibung des Täters abgeben.

    Ein Team der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade Toulouse Rive gauche begab sich sofort zum Tatort. Nach kurzer Suche stießen die Polizisten auf einen Mann, auf den die Beschreibung genau zutraf.

    Dieser wurde daraufhin festgenommen. Der 34-jährige Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen.