Kategorie: Umwelt

  • Unicef: In nur 6 Jahren wurden über 43 Millionen Kinder aufgrund von Wetterkatastrophen vertrieben

    Unicef: In nur 6 Jahren wurden über 43 Millionen Kinder aufgrund von Wetterkatastrophen vertrieben

    95% dieser Kinder wurden von Überschwemmungen und Stürmen aus ihren Heimatorten vertrieben, heißt es in einem am Freitag, dem 6. Oktober veröffentlichten Unicef-Bericht. China und die Philippinen gehören zu den Ländern, die „die höchste absolute Zahl an Kindervertreibungen“ zu verzeichnen haben.

    „Innerhalb von sechs Jahren haben klimabedingte Katastrophen in 44 Ländern 43,1 Millionen Kinder zu Binnenflüchtlingen gemacht“, was „etwa 20.000 Kinderflüchtlingen pro Tag“ entspricht, warnt die Unicef in einem Bericht vom Freitag, dem 6. Oktober. In dem Dokument erstellt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen eine erste weltweite Analyse in Bezug auf die Anzahl der Kinder, die zwischen 2016 und 2021 aufgrund von Überschwemmungen, Stürmen, Dürren oder Waldbränden gezwungen waren, ihr Zuhause zu verlassen.

    95% dieser Vertreibungen von Kindern erfolgten aufgrund von Überschwemmungen und Stürmen in den Jahren 2016 und 2021. Dürren haben „mehr als 1,3 Millionen interne Kindervertreibungen verursacht“, während „Waldbrände 810.000 Kindervertreibungen ausgelöst haben, mehr als ein Drittel davon allein im Jahr 2020“.

    Mehr als 110 Millionen vertriebene Kinder in den nächsten 30 Jahren zu erwarten.

    China und die Philippinen gehören zu den Ländern mit „der höchsten absoluten Zahl an Kindervertreibungen, da sie extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sind, eine große Kinderpopulation haben und Fortschritte bei der Frühwarnung und den Evakuierungskapazitäten gemacht haben“. Unicef erklärt weiter, dass „relativ zur Größe der Kinderbevölkerung Kinder in kleinen Inselstaaten wie Dominica und Vanuatu am stärksten von Stürmen betroffen waren, während Kinder in Somalia und im Südsudan am stärksten von Überschwemmungen betroffen waren“. Außerdem, so der Bericht, „sind Kanada, Israel und die Vereinigten Staaten die Länder mit den meisten Vertreibungen infolge von Bränden“.

    Unicef warnt, dass „in dem Maße, in dem die Auswirkungen des Klimawandels zunehmen, auch die klimabedingten Vertreibungen zunehmen werden“. Die Generaldirektorin von Unicef, Catherine Russel, ist der Ansicht, dass zwar „die Instrumente und das Wissen vorhanden sind, um auf diese wachsende Herausforderung zu reagieren“, dass aber „viel zu langsam“ gehandelt werde.

    Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen schätzt außerdem, dass „Flussüberschwemmungen in den nächsten 30 Jahren zur Vertreibung von fast 96 Millionen Kindern führen könnten“, „während Zyklonwinde und Sturmfluten im selben Zeitraum 10,3 Millionen bzw. 7,2 Millionen Kinder vertreiben könnten“. UNICEF befürchtet, dass diese Prognosen, die man bereits jetzt als „besorgniserregend“ einstuft, angesichts „häufigerer und schwerwiegenderer extremer Wetterereignisse“ „noch höher“ ausfallen könnten.

    Angesichts dieser schrecklichen Tatsachen ruft Unicef die Regierungen, aber auch die „Entwicklungspartner und den Privatsektor“ dazu auf, „dringende Maßnahmen“ zu ergreifen, um Kinder und Jugendliche, die von Vertreibung bedroht sind, zu schützen. So empfiehlt die UNO-Organisation, die Leistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung, Sozialschutz und Kinderschutz entsprechend anzupassen. Unicef plädiert außerdem dafür, „Kindern und Jugendlichen in den Aktionsplänen und Finanzierungen im Zusammenhang mit Naturkatastrophen und dem Klimawandel, in der humanitären und Entwicklungspolitik und bei Investitionen zur Vorbereitung auf diese Zukunft, die sich bereits abzeichnet, Vorrang einzuräumen“.

  • Wasserkrise in Mayotte: Französischer Staat wird kostenlose Verteilung von Trinkwasser ausweiten

    Wasserkrise in Mayotte: Französischer Staat wird kostenlose Verteilung von Trinkwasser ausweiten

    Angesichts der Dürre auf der Insel bekommt die Bevölkerung des französischen Überseedepartements seit Anfang September nur noch an zwei von drei Tagen Wasser aus dem Wasserhahn. Der französische Staat wird vorübergehend die Wasserrechnungen der Einwohner von Mayotte übernehmen, die mit einer schweren Wasserknappheit konfrontiert sind. „Die Abonnenten der Wasserversorgung werden die Rechnungen für die Monate September bis Dezember 2023 nicht bezahlen müssen, da sich der Service für die Öffentlichkeit sehr stark verschlechtert hat“, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne am Donnerstag, dem 5. Oktober, nach einem interministeriellen Treffen an. Die Kostenübernahme könne auch „im Januar fortgesetzt werden“, „wenn das Wasser dann nicht wieder fließt“, erklärte Philippe Vigier, der für die Überseegebiete zuständige Minister, am Donnerstagabend auf dem Sender Franceinfo. Das ärmste Departement Frankreichs leidet unter der schlimmsten Dürre seit 1997, da seine Versorgung weitgehend von Reg…

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  • Dürre: Das Departement Doubs ist besonders hart getroffen

    Dürre: Das Departement Doubs ist besonders hart getroffen

    In der Region Franche-Comté wurde für das Departement Doubs der Krisenalarm Dürre ausgerufen, was sich im Tourismus, aber auch bei Landwirten und Privatpersonen bemerkbar macht.

    In Villers-le-Lac (Doubs) ist der See ausgetrocknet. Die veränderte Landschaft schockiert die Stammgäste. Der Fluss Doubs, der den See speist, ist nur noch ein dünnes Rinnsal. Ein Fluss, der Mühe hat, sich wieder aufzufüllen, und der sich von Jahr zu Jahr zurückzuziehen scheint. Das Phänomen ist nicht neu, hat sich aber zu Beginn des Herbstes weiter verstärkt. Die Schifffahrtsgesellschaften mussten einige Anlegestellen stillegen. Antoine Michel, Besitzer der „Vedettes panoramiques du Saut du Doubs“, musste seine Boote sieben Kilometer flussabwärts verlegen, wo es noch etwas Wasser gibt.

    Antoine Michel hat für diesen Tag keine Reservierungen. Die Gäste werden seltener. Wegen der Dürre kommen 60 % weniger Besucher. Der Fluss hat inzwischen schon 10 Meter Wasser verloren. Solange es nicht regnet, sinkt der Pegel jeden Tag um 15 Zentimeter, so Antoine Michel gegenüber dem Sender France 2. Heute sind nur noch zwei Kilometer schiffbar. Da es in diesem Sommer 20 % weniger geregnet hat, befindet sich das Departement derzeit in einer Dürrekrise mit vielen Verbotsmaßnahmen. Auch die Landwirte bekommen die Dürre mit voller Wucht zu spüren.

  • Mit 4805.59 Metern aktueller Höhe hat der Gipfel des Mont Blanc in zwei Jahren 2.22 Meter an Höhe verloren

    Mit 4805.59 Metern aktueller Höhe hat der Gipfel des Mont Blanc in zwei Jahren 2.22 Meter an Höhe verloren

    Vom 14. bis 16. September 20023 wurde der Mont Blanc erneut vermessen. Am Donnerstag, dem 5. Oktober, wurde das Ergebnis bekannt gegeben: Der höchste Gipfel Europas hat jetzt eine Höhe von 4805,59. Das sind 2,22 Meter weniger als bei der letzten Vermessung im Jahr 2021.

    Die Geografielehrbücher werden neu gedruckt werden müssen: Der Mont Blanc hat nur noch eine Höhe von 4805,59 Metern und hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 2 Meter verloren.

    Nachdem der Berg seit 2001 alle zwei Jahre vermessen wird, stellen die Wissenschaftler seit 2007, als er noch über 4.810 Meter hoch war, einen deutlichen Abwärtstrend fest. „Wir werden nun beobachten müssen, ob sich der Abwärtstrend der Höhe des Mont Blanc in den nächsten Jahren fortsetzt oder ob in zwei oder vier Jahren der Gipfel wieder höher wird. Aber wir haben das Gefühl, dass wir eine Abnahme der Eisdicke erleben“, erklärt Ludovic Ravanel, Forschungsleiter am CNRS in Chambéry und Geomorphologe, gegenüber dem sender Franceinfo.

    „Angesichts des Niederschlagsmangels seit zwei Wintern und der beiden Hitzewellen in den Jahren 2022 und 2023 entspricht die gemessene Höhe dem Klima, das wir seit zwei Jahren haben“, ergänzt Luc Moreau, Glaziologe am Edytem-Labor in Chamonix (Hochsavoyen), auch auf dem Sender Franceinfo. „Das geht in Richtung einer Dürre, die eine Folge der globalen Klimaerwärmung in Europa, insbesondere in den Alpen, ist.“ Bis zum Jahr 2100 wird die Mehrheit der Gletscher auf der Erde verschwunden sein. So wird auch der Mont Blanc in den kommenden Jahrzehnten immer weniger weiß sein. In den nächsten 30 bis 50 Jahren werden auch auf dem Gipfel vermehrt positive Temperaturen auftreten, die Eiskappe wird schmelzen und an Dicke verlieren.

  • Globaler Hitzerekord: Die Welt hat noch nie einen so warmen September erlebt

    Globaler Hitzerekord: Die Welt hat noch nie einen so warmen September erlebt

    Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16,38°C auf der gesamten Erdoberfläche stellt der vergangene Monat eine beispiellose Anomalie dar und übertrifft den Rekord von September 2020 um überraschende 0,5°C.

    September 2023 war der wärmste September, der jemals weltweit aufgezeichnet wurde und der bisherige Rekord aus dem Jahr 2020 wurde ein halbes Grad übertroffen. Damit wurde eine im Juni begonnene Serie von weltweiten Wärmerekorden fortgesetzt. Laut der Monatsbilanz der europäischen Kopernikus-Atmosphärenüberwachungsdienstes (Copernicus Atmosphere Monitoring Service), die am Donnerstag, dem 5. Oktober veröffentlicht wurde, ist der vergangene Monat mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16,38°C auf der gesamten Erdoberfläche in der Tat eine „beispiellose Anomalie“ und übertrifft den bisherigen Rekord von September 2020 um besorgniserregende 0,5°C. Der September 2023 ist „1,75°C wärmer als der durchschnittliche September im Zeitraum 1850-1900“, so Kopernicus.

    Auf dem Weg zu einem neuen Wärmerekord für das gesamte Jahr 2023.
    „Dieser extreme Monat“ September könnte das Jahr 2023 auf den zweifelhaften Ehrenplatz bringen, das wärmste Jahr seit der vorindustriellen Zeit zu werden, sagte Samantha Burgess, die stellvertretende Leiterin der Abteilung Klimawandel (C3S) von Kopernikus, in einer Pressemitteilung. Tatsächlich ist die globale Durchschnittstemperatur in den ersten neun Monaten eines Jahres noch nie so warm gewesen und lag 2023b 1,40°C über dem Klima der Jahre 1850-1900, bevor die Treibhausgasemissionen der Menschheit das Klima beeinflussten. Wir sind dem Grenzwert des Pariser Abkommens (1,5°C über dem vorindustriellen Zeitalter) näher als je zuvor.

  • Französische Regierung: 25 Euro Bonus für die Reparatur des Bildschirms eines Smartphones

    Französische Regierung: 25 Euro Bonus für die Reparatur des Bildschirms eines Smartphones

    Der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, kündigte an, dass Privatpersonen, die die Displays ihrer Smartphones reparieren lassen möchten, künftig einen Umweltbonus von 25 Euro erhalten können. Die Regelung soll ab dem 1. Januar 2024 eingeführt werden. Ab dem 1. Januar 2024 können man in Frankreich Geld sparen, wenn man das Smartphone reparieren lässt, anstatt es wegzuwerfen. Am Mittwoch, den 4. Oktober, kündigte die französische Regierung die Einführung eines Umweltbonus für solche Reparaturen an: „Reparieren statt austauschen bedeutet, Ressourcen zu schonen, CO2-Emissionen zu vermeiden und die Kaufkraft zu erhöhen“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, der so Privatpersonen dazu ermutigen möchte, die Displays ihrer Smartphones reparieren zu lassen, anstatt das Gerät auszutauschen.

    Der Umweltbonus ist allerdings nicht neu: Er wurde schon 2022 eingeführt. Mit diesem Bonus konnten Pri…

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  • Bettwanzenkrise in Frankreich: Regierungssprecher Olivier Véran kündigt für Freitag „interministerielles Treffen“ an

    Bettwanzenkrise in Frankreich: Regierungssprecher Olivier Véran kündigt für Freitag „interministerielles Treffen“ an

    Da sich die Meldungen über Bettwanzenbefall in den letzten Wochen in Frankreich häufen, wird nun die gesamte Regierung zu einer Krisensitzung zusammengerufen.  Für Freitag ist ein interministerielles Treffen geplant, um „den Franzosen schnell Antworten zu geben“, die angesichts der derzeitigen Bettwanzenkrise „legitime“ Fragen stellen. Der Regierungssprecher Olivier Véran kündigte das in einem Interview mit dem Sender RTL am Dienstag, dem 3. Oktober, an. Meldungen über das immer häufigere Auftauchen dieser Insekten häufen sich und das Thema wurde in den vergangen Tagen sogar in der Nationalversammlung angesprochen. Premierministerin Elisabeth Borne wurde von der Vorsitzenden der Fraktion La France insoumise, Mathilde Panot, kritisiert, sie habe „nichts“ gegen die Ausbreitung dieser Insekten unternommen. „Eine Welle der Panik erfasst das Land: Bettwanzen vermehren sich an allen Orten des Gemeinwesens (…) Sie machen Tausenden von unseren Mitbürgern das Leben zur Qual (…). Sie haben n…

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  • Haut-Rhin: Grünes Licht für die unbegrenzte Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll

    Haut-Rhin: Grünes Licht für die unbegrenzte Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll

    Die Präfektur des Departements Haut-Rhin gab am Montag, dem 2. Oktober, grünes Licht für die unbefristete Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll unter der Erde am Standort Stocamine. Dies ruft den Widerstand von Umweltverbänden hervor, da sich über dem Lagerort das größte Grundwasserreservoir Europas befindet.

    In Wittelsheim (Haut-Rhin) fand bereits am 23. September eine Demonstration statt, um den Abtransport der hochgiftigen Abfälle aus der unterirdischen Lagerstätte Stocamine, einem ehemaligen Kalibegwerk, zu fordern. Der Kampf der Umweltschützer dauert bereits seit über 20 Jahren an. Proteste, die immer noch nicht gehört werden. Die Präfektur des Departements Haut-Rhin gab nun am Montag, dem 2. Oktober, grünes Licht für die unbefristete Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll unter der Erde.

    Eine Lagerung, die ursprünglich als vorübergehend beschrieben wurde
    Die Lagerung war 1997 für 30 Jahre auf dem Gelände des ehemaligen Kalibergwerks genehmigt worden und wurde damals als vorübergehend dargestellt. Mit der endgültigen Einlagerung befürchten nun mehrere Umweltverbände eine Verseuchung des größten Grundwasservorkommens Europas, das sich in der Erdschicht nur wenige Meter über der Lagerstätte befindet. Alsace Nature, eine dieser Umweltgruppen, plant außerdem, eine Klage einzureichen. Die Arbeiten an der Deponie waren bereits zweimal nach Verwaltungsbeschwerden gestoppt worden.

  • Wetter: Neue Hitzewelle in Frankreich am kommenden Wochenende

    Wetter: Neue Hitzewelle in Frankreich am kommenden Wochenende

    Nach einem unbeständigen Dienstag kehrt im Süden sonniges Wetter zurück, in der Nordhälfte Frankreichs bleibt es noch ziemlich bewölkt. Am nächsten Wochenende kehrt dann die Hitze zurück, mit bis zu 30°C im Süden.

    Nachdem der Dienstag von Wolken und einigen Regentropfen geprägt war, kehrt die Sonne am Mittwoch, dem 4. Oktober von Süden nach Frankreich zurück. Der Morgen ist noch geprägt von grauen Wolken im Garonne-Tal und am Fuße der Pyrenäen. Diese lockern sich im Laufe des Vormittags allmählich auf, aber einige Höhenwolken bleiben inmitten der Aufhellungen bestehen. In der Nähe des Mittelmeers wehen die Winde Mistral und Tramontana am frühen Morgen mit bis zu 70 km/h, sie lassen in der zweiten Tageshälfte etwas nach.

    Die Höchsttemperaturen liegen bei 22°C in Rodez, 25°C in Tarbes und Auch, 26°C in Toulouse und Nizza, Montauban, Albi, Foix, 27°C in Cahors und Castres und 29°C in Carcassonne.

    Météo France

    In den Regionen der Nordhälfte Frankreichs beginnt der Morgen mit tiefen Wolken und eher kühlen Temperaturen. Im Laufe des Tages wird der Himmel immer blauer, nachdem sich die tiefen Wolken aufgelöst haben. Die vorgesehenen Temperaturen liegen bei 18°C bis 22°C in der Nordhälfte, 24°C bis 27°C im Süden und 28°C bis 30°C im Hinterland des Mittelmeers.

    Am kommenden Wochenende, dem 7. und 8. Oktober, erwartet die menschen in Frankreich wieder hochsommerliches Wetter. Die Temperaturen werden für einen Oktober mit bis zu 30°C in der Südhälfte außergewöhnlich hoch sein, aber nicht so hoch wie am letzten Wochenende. Eine neue Wärmekuppel wird sich unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebietes, das sich vom Maghreb (Nordafrika) bis zu den Britischen Inseln erstreckt, über Frankreich legen.

    Ein Wetter wie im Juni.

  • Brände in Kanada: 18 Millionen Hektar Wald gingen während des Sommers in Flammen auf

    Brände in Kanada: 18 Millionen Hektar Wald gingen während des Sommers in Flammen auf

    18 Millionen Hektar Wald wurden diesen Sommer in Kanada von den Flammen vernichtet. France 2 berichtet aus der Provinz Québec, einer der von den Waldbränden am stärksten betroffenen Regionen.

    In der Umgebung des Lac-Simon in der kanadischen Provinz Québec, ist kaum noch etwas übrig. Kilometerlange Wälder wurden verwüstet und von den Bränden vernichtet. Nur eine Handvoll Bäume steht noch. In Québec, einer der Regionen, die in diesem Sommer am stärksten von Waldbränden betroffen waren, sind die Schäden enorm.

    Fast alle Tiere sind verschwunden
    Die indigenen Völker sind diejenigen, die den größten Preis zahlen. Oftmals isoliert inmitten der Wälder gelegen, ist ihr gesamtes Territorium in Rauch aufgegangen. Als direkte Folge der Brände sind in diesem Gebiet fast alle Tiere verschwunden. In Normétal, einer Stadt bei Québec, bekämpften die örtlichen Feuerwehrleute die riesigen Flammenmere. Heute sind die Einwohner dankbar. „Wenn sie einen Feuerwehrmann treffen, gibt es einen Handschlag und dann ein großes Dankeschön“, erzählt Doris Nolet, die Leiterin der Feuerwache von Normétal auf dem Sender France 2

    . Insgesamt wurden in diesem Sommer in Kanada unglaubliche 18 Millionen Hektar Wald von den Flammen vernichtet.