Kategorie: Umwelt

  • Bettwanzen in Krankenhäusern, Kinos und Zügen – die Verbreitung dieses Insekts bereitet in Frankreich Sorgen

    Bettwanzen in Krankenhäusern, Kinos und Zügen – die Verbreitung dieses Insekts bereitet in Frankreich Sorgen

    In Frankreich beunruhigt die Verbreitung von Bettwanzen sowohl Haushalte als auch Gesundheitsbehörden immer stärker. Jedes Jahr werden 300 Millionen Euro für die Bekämpfung dieses Insekts ausgegeben. Es gibt einige nächtliche Besucher, auf die man gut und gerne verzichten würde – und diese Insekten, die nicht größer als ein Apfelkern sind, gehören zweifellos dazu. Während Bettwanzen vor allem in Matratzen und Bettgestellen in Haushalten vorkommen, besiedeln sie nun auch Hotelzimmer, Krankenhäuser und Kinosäle. In jüngster Zeit wurde das Tierchen auch auf den Sitzbänken der SNCF gefilmt: „OuiGo, denken Sie daran, Ihre Züge zu desinfizieren, danke“, beklagte sich letzte Woche eine Zugbenutzerin mit einem Video als Beweis.

    Obwohl die SNCF das Vorhandensein von Bettwanzen in ihren Waggons bestreitet, schlägt der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Freitag, dem 29. September, mit der Faust auf den Tisch und fordert den …

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  • Klima: Hitzerekorde in Frankreich und der ganzen Welt

    Klima: Hitzerekorde in Frankreich und der ganzen Welt

    Im September 2023 fiel ein Hitzerekord nach dem anderen.

    In Toulouse (Haute-Garonne) herrscht Sommer im Herbst: 33 °C am Donnerstagnachmittag, dem 28. September. Jeder sucht Schatten und Antworten. Warum ist es Ende September so heiß? „Man hat überhaupt nicht das Gefühl, dass es Ende September ist“, sagt eine Frau auf dem sender France 2. Und ein junger Mann gibt an: „Auch wenn sich das Wetter in Toulouse immer schnell ändert, ist es nicht normal, dass es 30 °C oder sogar noch heißer ist.“

    Der September 2023 wird der wärmste Monat September sein, der je in Frankreich gemessen wurde.

    Überall wurden neue Rekorde aufgestellt. In Poitiers (Vienne) waren es 37°C, in Orly (Val-de-Marne) 35°C oder in Lorient (Morbihan) 31°C. Im Durchschnitt war es 3,5°C wärmer als normal. Laut einer Klimatologin wird man sich daran gewöhnen müssen. „Wir werden in den kommenden Jahren im September Temperaturen erleben, die wir eher aus dem Hochsommer gewohnt waren“, erklärt Françoise Vimeux, Klimatologin am Institut de recherche pour le développement. Diese Hitzeperioden haben natürlich auch spürbare Auswirkungen auf die biologische Vielfalt.

    Im September erstickte nicht nur Frankreich, sondern die ganze Welt unter ungewöhnlicher Hitze. Zum Beispiel auch Brasilien auf der Südhalbkugel unseres Planeten, das gerade erst den Winter hinter sich gelassen hat.

  • In Toulouse wird es am Sonntag 34°C warm werden – das gab es noch nie an einem 1. Oktober!

    In Toulouse wird es am Sonntag 34°C warm werden – das gab es noch nie an einem 1. Oktober!

    Die späte Hitzeepisode in Frankreich wird auch zu Beginn des Monats Oktobers nicht nachlassen. An diesem Sonntag soll es in Toulouse voraussichtlich 34°C heiß werden. So warm wie noch nie im Oktober.

    Ein mehr als bemerkenswerter Herbstbeginn. Und es ist noch nicht zu Ende. Den Vorhersagen von Météo-France zufolge wird das Thermometer an diesem Wochenende weiter steigen. „Die aktuelle Hitzeepisode ist noch nicht vorbei und dürfte zwischen Sonntag und Montag ihren Höhepunkt erreichen“, so Météo-France. Während sich das Hochdruckgebiet über Frankreich an diesem Wochenende verstärkt, wird ein neues atlantisches Tief über dem Norden der Britischen Inseln am Sonntag warme Luft über ganz Frankreich aufsteigen lassen.“

    In Toulouse (Haute-Garonne) könnten die Temperaturen auf 34°C steigen, 10°C über den normalen Werten der Saison. Am Mittwoch, dem 27. September, wurde in Toulouse die 32 °C-Marke überschritten. Eine Temperatur, die zu dieser Jahreszeit bisher nur drei Mal an der 1947 eröffneten Wetterstation Toulouse-Blagnac erreicht oder überschritten wurde.

  • Studie belegt: Ein erdähnlicher Planet könnte in unserem Sonnensystem existieren

    Studie belegt: Ein erdähnlicher Planet könnte in unserem Sonnensystem existieren

    Gibt es einen neunten Planeten in unserem Sonnensystem? Dies legt zumindest eine kürzlich veröffentlichte Studie nahe. Dieser Planet soll sich jenseits des Kuipergürtels befinden, Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt.

    Bisher war die wissenschaftliche Gemeinschaft überzeugt: Unser Sonnensystem soll acht Planeten haben. Im Jahr 2006 wurde Pluto – der kleiner als der Mond ist – aus der Liste der Planeten gestrichen. Eine neue Studie, die im August dieses Jahres veröffentlicht wurde, legt nun nahe, dass es einen neunten Planeten in unserem Sonnensystem gibt, der außerdem unserer Erde ähnelt. Die Studie, die von der American Astronomical Society veröffentlicht wurde und von den beiden Forschern Patryk Sofia Lykawka und Takashi Ito geleitet wurde, sagt aus, dass sich jenseits der Umlaufbahn des Neptun ein kugelförmiges Objekt befinden soll, das wohl sehr groß ist.

    Der Kuipergürtel, eine massive Formation kleinerer Himmelskörper, die mehrere Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt ist, hat es den Wissenschaftlern besonders angetan. In dieser Ansammlung von stellaren Objekten befindet sich unter anderem der „Zwergplanet“ Pluto und 2003 machte dort der Astronom Michael Brown die überraschende Entdeckung eines kugelförmigen, roten Körpers namens „Sedna“, der sich in etwa 40 Erdentagen um seine eigene Achse drehen soll.

    Es ist die Flugbahn von „Sedna“ und umliegender Formationen, die die Forscher jetzt aufhorchen lässt. Die Wissenschaftler behaupten nämlich, dass die Umlaufbahn dieser Gesteinsansammlungen durch die Anwesenheit eines potenziellen Planeten beeinflusst wird. Die Wissenschaftler haben mehrere Simulationen durchgeführt, die darauf hindeuten, dass der Planet 1,5 bis 3 Mal größer als die Erde sein könnte. Etwa 250 bis 500 Astronomische Einheiten (eine Astronomische Einheit entspricht der Entfernung zwischen der Erde und der Sonne, also genau 149.597.870,7 Kilometern) könnten uns von diesem Planeten trennen.

    Im Januar 2016 schätzten bereits frühere Studien, dass dieser Planet über eine Masse von etwa dem Zehnfachen der Erdmasse verfügt und sich auf einer Umlaufbahn befinden könnte, die zwanzigmal weiter entfernt ist als die des Neptun. Er wäre sehr langsam und könnte zwischen 10.000 und 20.000 Jahren brauchen, um die Sonne einmal zu umkreisen. Die Ergebnisse der Studien bestätigen die Existenz eines noch unentdeckten Planeten im äußeren Sonnensystem, so die Forscher. Diese Entdeckungen konnten bisherige Theorien über die Entstehung des Sonnensystems revolutionieren.

  • Klima: September 2023 kann der wärmste je in Frankreich gemessene September werden

    Klima: September 2023 kann der wärmste je in Frankreich gemessene September werden

    Die Woche ab Montag, dem 25. September, wird durch einen erneuten Wärmeeinbruch voraussichtlich den September 2023  zum heißesten September machen, der jemals in Frankreich gemessen wurde.

    Im Becken von Arcachon (Gironde) scheint sich der Sommer verlängert zu haben. Die Temperaturen sind besorgniserregend hoch. Der erneute Wärmeeinbruch in der Woche ab Montag, dem 25. September, dürfte den September 2023 zum heißesten September machen, der jemals in Frankreich gemessen wurde. In Lyon (Rhône) werden heute 31 °C gemessen, in Toulouse (Haute-Garonne) die ganze Woche über 30 °C und in Paris bis zu 28 °C.

    Auch der Oktober soll Rekorde brechen
    Den Wetterfröschen zufolge wird auch der Oktober in Frankreich Rekorde brechen. „Ab kommenden Sonntag, dem ersten Tag des Oktobers, werden sicherlich monatliche Temperaturrekorde gebrochen werden, zumindest im Südwesten, wo in der Region Toulouse und in ganz Okzitanien Temperaturen von über 30°C erwartet werden“, sagt der Klimatologe Patrick Marlière auf dem Sender France 2. Der September ist der 20. Monat in Folge, in dem die Temperaturen die für Frankreich normalen Jahreszeitenwerte überschreiten.

  • Frankreich: Erste Elektroautos für 100 Euro im Monat sollen nächstes Frühjahr auf die Straßen kommen

    Frankreich: Erste Elektroautos für 100 Euro im Monat sollen nächstes Frühjahr auf die Straßen kommen

    Das am Montag von Emmanuel Macron angekündigte neue Leasing-System soll bereits im nächsten Jahr zur Verfügung stehen, wie der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Dienstag im Sender France Inter erklärte. Die ersten Elektroautos, die für 100 Euro pro Monat geleast werden können, „werden nächstes Jahr fahren“, weil dies „eine wesentliche Maßnahme“ für die ökologische Neuausrichtung Frankreichs sei, sagte heute Verkehrsminister Clément Beaune auf dem Sender France Inter. Das neue Leasing-System soll von der Regierung im November detailliert vorgestellt werden. „Es muss eine soziale Ökologie werden, denn heute ist das Elektroauto für viele Franzosen noch ein Luxusprodukt“, fügt Clément Beaune hinzu. „Und es muss eine Ökologie der Souveränität sein. Das ist kein Slogan, denn wir werden in Frankreich und in Europa produzieren“, insbesondere um „Arbeitsplätze bei uns zu schaffen“. „Wir sind gerade dabei, die Gespräche“ mit den Herstellern „Stellantis und Renault“ abzuschließen, e…

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  • 2 entlaufene Stiere verursachen fünfstündige Unterbrechung des Flugbetriebs am Flughafen Annecy

    2 entlaufene Stiere verursachen fünfstündige Unterbrechung des Flugbetriebs am Flughafen Annecy

    Die beiden Stiere waren am Montag aus ihrer Weide ausgebrochen, bevor sie auf das Rollfeld des nahegelegenen Flughafens gelangten. Die Feuerwehr mußte eingreifen, um die Ausreisser zu evakuieren.

    Zwei Stiere haben am Montag, dem 25. September, am Nachmittag den Flugverkehr auf dem Flughafen Annecy-Meythet (Hochsavoyen) empfindlich gestört, das berichtete der Sender France Bleu Pays de Savoie. Die beiden Tiere waren von ihrer in der Nähe des Flughafens gelegenen Weide ausgebrochen. Sie durchbrachen einen Zaun und gelangten so auf das Gelände des Flughafens, wodurch der Flugverkehr von 14 Uhr bis 19 Uhr unterbrochen werden mußte.

    Zwei weitere Stiere wurden von der Feuerwehr auf das Rollfeld gebracht, „um einen Herdeneffekt zu erzeugen und das Einfangen der entlaufenen Tiere zu erleichtern“, so einer der Beteiligten. Nachdem die Tiere sich auf einem Platz zusammenrotteten, konnte die Feuerwehr sie mithilfe von Betäubungspfeilen außer Gefecht setzen und ihre Evakuierung organisieren.

    Die Besitzer der Rinder konnten die vier Tiere schließlich wieder in Empfang nehmen, bevor sie aufwachten. Keiner der Einsatzkräfte wurde verletzt. Der Flughafen nahm am späten Montag wieder seinen normalen Betrieb auf.

  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Nach mehreren Verschiebungen hat der französische Präsident am Montag, dem 25. September, den Fahrplan für seine neue ökologische Planung vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen Frankreichs bis 2030 um 55 % zu senken. Bis 2030 sollen mindestens 15 % der Autos auf französischen Straßen elektrisch betrieben werden. In mehreren Städten sollen S-Bahnen fahren und die Kohle soll gänzlich aus der Energieerzeugung verschwunden sein. Dies sind die Ziele, die Emmanuel Macron am Montag, dem 25. September, bekannt gegeben hat. Unter anderem sollen im Automobilbereich bis 2027 eine Million Elektroautos in Frankreich produziert werden, wobei man sich auf vier große Batteriefabriken stützt. Um diese Autos erschwinglich zu machen, soll ein Leasingsystem zu sehr attraktiven Bedingungen eingeführt werden. Ein Plan im Wert von 40 Milliarden EuroIn einem Dutzend Städten wie Lyon (Rhône), Marseille (Bouches-du-Rhône) oder Nantes (Loire-Atlantique) sollen S-Bahnen entstehen. Der Staat wird 700 Million…

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  • Wetter: Späte Sommerwoche in Frankreich mit fast 30 °C im Süden

    Wetter: Späte Sommerwoche in Frankreich mit fast 30 °C im Süden

    Nach einem kontrastreichen Wochenende in Frankreich sind ab dem heutigen Montag wieder Sonne und steigende Temperaturen angesagt. Und in Toulouse soll es am wärmsten werden. Nach einem insgesamt milden Wochenende werden die Temperaturen laut Météo-France ab Montag, dem 25. September, wieder ansteigen. Diese Woche verspricht nochmal sommerlich zu werden, insbesondere im Südwesten in Toulouse, wo es wärmer als im Rest Frankreichs sein wird. Am Montag und Dienstag wird „sehr sonniges Wetter“ für die große Mehrheit des Landes erwartet. Am Montagnachmittag wird es im Norden Frankreichs zwischen 19 und 24°C warm werden. Im Süden sollen die Temperaturen 25°C in Montpellier, Marseille und Perpignan erreichen. In Toulouse soll der Höchstwert bei 26°C liegen wird. Am Dienstag werden die Temperaturen weiter leicht ansteigen und nicht unter 19°C fallen. Am heißesten wird es wieder in Toulouse mit 27 Grad am Nachmittag. Am Mittwoch wird es auch im nördlichen Viertel Frankreichs zwischen 19 und 25°C warm, im Süden bis zu 27°C in Montpellier, Toulouse, Tarbes und Perpignan. Nach den Vorhersagen von Météo France wird sich ein Regenband am Donnerstag im Norden ausdehnen, der Süden bleibt jedoch verschont und in Toulouse werden 28°C erwartet. Am kommenden Freitag ziehen im Norden Wolken auf, im Süden werden die Temperaturen nochmals 28°C in Lyon, Toulouse und 27°C in Perpignan erreichen.