Kategorie: Umwelt

  • Jagdunfälle: Französischer Staat wird wegen mangelnder Sicherungsmaßnahmen verklagt

    Jagdunfälle: Französischer Staat wird wegen mangelnder Sicherungsmaßnahmen verklagt

    Die Association pour la protection des animaux sauvages (Aspas) und das Kollektiv Un jour un chasseur zogen am Dienstag vor Gericht, um eine Verschärfung des Gesetzes über die sichere Ausübung der Jagd zu erreichen.

    Mehr Sicherheit für die Ausübung der Jagd. Das fordern die Association pour la protection des animaux sauvages (Aspas) und das Kollektiv Un jour un chasseur (Ein Tag ein Jäger). Die beiden Vereine haben am Dienstag, dem 10. Oktober, eine Klage gegen den französischen Staat eingereicht, wie der Sender Franceinfo berichtet. Sie fordern unter anderem eine Beschränkung der für die Jagd erlaubten Tage, insbesondere an Wochenenden und eine strengere Ausbildung der Jäger sowie gemeinsame Regelungen für alle französischen Departements.

    Im Dezember 2022 fühlten sich sieben von zehn Franzosen während der Jagdsaison nicht sicher, so eine Umfrage des Ifop-Instituts, die im Auftrag von sieben Verbänden durchgeführt wurde. Einen Monat nach der Veröffentlichung hatte die Regierung einen Plan vorgelegt, um die Jagdausübung sicherer zu machen. Er führte am 13. September zur Einführung eines Bußgeldes für Jäger, die offensichtlich betrunken sind. Eine unzureichende Maßnahme, wie die Verbände nun meinen. Das von ihnen eingeleitete Verfahren besteht aus zwei Schritten: Am Dienstag, dem 10. Oktober, wurde dem Staat eine Vorabentschädigungsforderung zugesandt. In diesem Schreiben wird zusammengefasst, was ihm vorgeworfen wird, und er wird aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um den Konflikt gütlich beizulegen. Wenn er bis zum 10. Dezember nicht antwortet, wird der zweite Schritt eingeleitet: Die Verbände werden beim Verwaltungsgericht Paris eine Klage wegen schuldhafter Untätigkeit des Staates einreichen.

    Einer der mit der Vertretung der Verbände beauftragten Anwälte, versichert, dass das Ziel dieser Offensive nicht darin besteht, „in ein Anti-Jagd-Schema zu verfallen“. Daher wurde am Montag ein Schreiben an die Vorsitzenden der nationalen und departementalen Jagdverbände verschickt, in der Hoffnung, sie in die Debatte einzubeziehen.

    Laut dem Anwalt ist ein solches Verfahren im Bereich der Jagd ein Novum.

  • Mayotte: Präfektur kündigt nochmals neue Wassereinschränkungen für die Einwohner an

    Mayotte: Präfektur kündigt nochmals neue Wassereinschränkungen für die Einwohner an

    „Trotz der schrittweisen Ausweitung der Abschaltperioden sinkt der Pegel der Wasserreservoirs weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit“, begründet die Präfektur die neuen Maßnahmen.

    Die Präfektur des französischen Überseedepartements Mayotte kündigte am Dienstag, dem 10. Oktober, an, dass sie neue Wasserbeschränkungen für die Einwohner einführen wird, in der Hoffnung, dass die knappen Reserven dann bis zur Regenzeit reichen. „Ab Mittwoch, dem 11. Oktober, wird der Zeitraum, in dem der Zugang zu Leitungswasser möglich ist, von 24 Stunden auf 18 Stunden verkürzt“, um so „die Reserven bis Mitte November zu erhalten“, so die Präfektur.

    Das ärmste Departement Frankreichs, das im Indischen Ozean liegt, leidet unter der größten Dürre seit 1997. Seine Wasserversorgung hängt weitgehend von Regenwasser ab, das in zwei großen Reservoirs auf den Hügeln der Insel aufgefangen wird. „Trotz der schrittweisen Ausweitung der Abschaltperioden sinkt der Pegel der Rückhaltebecken weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit“, warnte jetzt die Präfektur.

    Der Combani-Stausee im Zentrum der Insel ist zu 13,6% gefüllt, der Dzoumogné-Stausee im Norden nur noch zu 7%. „Beim derzeitigen Entnahmerhythmus wird die vollständige Entleerung der Wasserreservoirs Ende Oktober erfolgen“, betonte die Präfektur.

    Die derzeit herrschende Dürre und Trockenheit wird durch einen Mangel an Infrastruktur und einem großen Investitionsstau in einem Gebiet verschlimmert, das ein Bevölkerungswachstum von 4% pro Jahr verzeichnet, was vor allem auf illegale Einwanderung, kommend von den Komoren, zurückzuführen ist. Vor diesem Hintergrund erleben die Einwohner Mayottes bereits seit Ende 2022 regelmäßige Ausfälle in der Trinkwasserversorgung. Die Präfektur warnt, dass sich die derzeitigen Einschränkungen in den kommenden Wochen noch weiter verschärfen könnten.

  • In letzter Minute gerettet: Frau steckt in Sumpf fest – Feuerwehr greift ein

    In letzter Minute gerettet: Frau steckt in Sumpf fest – Feuerwehr greift ein

    Am Samstag, dem 7. Oktober, befand sich eine Frau im spanischen Baskenland in einer misslichen Lage, sie steckte im Schlamm eines Sumpfes fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

    Am Samstag, dem 7. Oktober, musste eine Frau buchstäblich in letzter Minute von der Feuerwehr gerettet werden, nachdem sie im Schlamm des Sumpfes von Ullíbarri-Gamboa im spanischen Baskenland stecken geblieben war, wie lokale Medien berichteten. Die Frau war mit ihrer Familie in dem Sumpfgebiet spazieren gegangen, das aufgrund der derzeit herrschenden Trockenheit ziemlich ausgetrocknet war. Die Oberfläche, die wie fester Boden aussah, brach jedoch auf und die Frau versank in zähem Schlamm.

    Den anderen Familienmitgliedern gelang es, sich selbst zu befreien und wieder auf festen Boden zu gelangen. Als sie sahen, dass die Frau es nicht alleine schaffte, wählten sie den Notruf. Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, steckte die unglückliche Frau bereits bis zur Brust im Schlamm, war aber bei Bewusstsein. Die Bilder der dramatischen Rettungsaktion wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet.

  • Glyphosat: Der schwerbehinderte 16-jährige Theo wurde entschädigt – eine Premiere in Frankreich

    Glyphosat: Der schwerbehinderte 16-jährige Theo wurde entschädigt – eine Premiere in Frankreich

    Die Kommission für die Entschädigung von Kindern, die Opfer einer pränatalen Pestizidexposition sind, stellte einen kausalen Zusammenhang zwischen der Glyphosatexposition der Mutter während ihrer Schwangerschaft und der Krankheit ihres Sohnes her. „Es ist eine enorme Erleichterung zu sehen, dass das endlich anerkannt wurde.“ Sabine Grataloup, die Mutter von Théo, der 2007 mit einer schweren Missbildung der Luftröhre und der Speiseröhre geboren wurde, gab am Montag, dem 9. Oktober, gegenüber France Télévisions bekannt, dass der Entschädigungsfonds für Pestizidopfer eine Stellungnahme zu ihren Gunsten abgegeben hat. Zum ersten Mal stellt der Entschädigungsausschuss für Kinder, die Opfer einer pränatalen Pestizidexposition sind einen kausalen Zusammenhang zwischen der Glyphosatexposition von Sabine Grataloup, als sie mit Théo schwanger war, und der Missbildung ihres Sohnes her. Die Familie Grataloup alarmierte die Behörden bereits 2009 und wies auf die Verantwortung eines Generikums von R…

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  • Umwelt: Wasserfall von Gavarnie völlig ausgetrocknet – Symbol der Pyrenäen wird Opfer des Wassermangels

    Umwelt: Wasserfall von Gavarnie völlig ausgetrocknet – Symbol der Pyrenäen wird Opfer des Wassermangels

    Aufgrund sehr geringer Niederschläge seit Jahresbeginn und der Hitze, die auch bis spät in den Herbst anhält, fließt der Wasserfall von Gavarnie nicht mehr oder kaum noch.

    Ein dünnes Rinnsal – das sind die Überreste des prächtigen Wasserfalls im Cirque de Gavarnie in den Hautes-Pyrénées, einem symbolträchtigen Ort, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

    Auf seinem „X“-Account teilte Météo Pyrénées ein sehr aktuelles Foto des berühmten Wasserfalls, der mit 422 Metern der höchste Wasserfall im französischen Kernland (Frankreich ohne seine Überseegebiete) ist. Man kann gerade noch erkennen, wo sich der Wasserfall befinden sollte.

    Niederschläge weit unter dem Normalwert
    In dem Tweet schreibt Météo Pyrénées, dass das „Verschwinden“ des schönsten Wasserfalls Frankreichs auf einen Mangel an Niederschlägen zurückzuführen ist. Tatsächlich sind dort seit dem 1. Januar 2023 nur 754 Liter Regen pro m2 gefallen. In einem Jahr fallen an dieser Stelle durchschnittlich 1.400 Liter.

    Laut dem neuesten Bericht von info-secheresse, dessen jüngste Aufzeichnungen von Anfang Oktober stammen, ist die Niederschlagsbilanz der letzten sechs Monate entlang der Pyrenäen katastrophal. Die gesamte Gebirgskette steht auf rot „extreme Trockenheit“ oder orange „große Trockenheit“.

    Was die Temperaturen betrifft, so berichtet Météo Pyrénées, dass es am Montag, dem 9. Oktober, gegen 12.30 Uhr in 1.500 m Höhe noch 20 Grad warm war. Diese Zahlen werden auch von info-secheresse bestätigt, die einen durchschnittlichen Temperaturanstieg von 2 bis 3 Grad oder mehr entlang der Pyrenäen-Kette seit dem 11. Juli, also in den letzten drei Monaten, angibt. Dies alles trägt nicht dazu bei, die Wasserreserven wieder aufzufüllen.

  • Frankreich: Sonne und Hitze die ganze Woche – bis zu 32°C im Südwesten

    Frankreich: Sonne und Hitze die ganze Woche – bis zu 32°C im Südwesten

    Für diese Woche ist in Frankreich weiterhin gutes Wetter vorhergesagt. Vor allem im Südwesten werden weiterhin viel Sonne und Wärme erwartet.

    „Die antizyklonale und warme Sequenz setzt sich zu Beginn der Woche fort, nachdem sie am vergangenen Wochenende erneut zu zahlreichen monatlichen Wärmerekorden geführt hat“, so Météo-France.

    Am Montagnachmittag bleibt das Wetter heiß. Spitzenwerte von 30 °C sind vom Nordosten bis zum Südwesten möglich. Das sind für die Jahreszeit höchst außergewöhnliche Temperaturen.

    Für eine breite Südhälfte werden auch die folgenden Tage ähnlich verlaufen. „Niedrige morgendliche Wolken rund um den Golf von Lion und nahe dem Atlantik werden im Laufe des Vormittags der Sonne Platz machen und das Thermometer im Südwesten Frankreichs am Donnerstag und Freitag stellenweise nochmals auf 30-32 °C ansteigen lassen“, sagt Météo-France voraus.

    „Weiter nördlich ziehen zunächst bis zum Mittwoch hohe Wolken auf, die vor einer Tiefdruck-Störung warnen, die ab dem Mittwochabend die Kanalküste erreicht und am Donnerstag im Norden das Wetter bestimmen wird. Die Temperaturen werden es dort schwer haben, über 20-25°C zu steigen“, so Météo-France.

    Das kommende Wochenende könnte für Mitte Oktober etwas „vernünftiger“ ausfallen. „Ab Freitag ziehen von Westen her immer mehr Wolken auf und Regenfälle, deren Intensität noch nicht feststeht, werden schließlich im Laufe des Samstags über das Land ziehen“. Die Temperaturen werden dann voraussichtlich sinken und sich den normalen Werten für die Jahreszeit annähern.

  • Die Überraschung war groß: Riesenschlange in einer Bar in Rouen aufgetaucht

    Die Überraschung war groß: Riesenschlange in einer Bar in Rouen aufgetaucht

    Ein Angestellte einer Bar in Rouen fand sich plötzlich einer Boa gegenüber, als er in dem Lokal sauber machte.

    In dieser Bar in der Stadt Rouen ein Getränk zu sich zu nehmen, hätte zu einem einzigartigen Erlebnis werden können. Doch ein Angestellter sorgte dafür, dass die Gäste nicht auf die Boa Constrictor trafen, die auf mysteriöse Weise in das Lokal gelangt war. Am Samstag, dem 7. Oktober, am frühen Nachmittag, fand ein Kellner die Schlange, ale er vor dem Beginn seines Dienstes hinter der Kaffeemaschine wischen wollte.

    „Die Überraschung war groß, aber die Schlange war nicht aggressiv“, erzählte die Schwiegertochter des Angestellten unseren Kollegen von Actu.fr.

    Der Besitzer des Tieres wird gesucht.
    Die Feuerwehr wurde gerufen und fing das Tier ein, das dann in eine Tierschutzeinrichtung gebracht wurde.Die Schwiegertochter des Kellners startete anschliessend einen Aufruf in den sozialen Medien, um den Besitzer der Schlange zu finden.

  • Wasserkrise in Mayotte: Ein Schiff brachte 500.000 Liter abgefülltes Wasser auf die Insel

    Wasserkrise in Mayotte: Ein Schiff brachte 500.000 Liter abgefülltes Wasser auf die Insel

    Dies ist der dritte Wassertransport, der vom französischen Staat durchgeführt wird, um der Wasserknappheit in dem zu begegnen, die das Überseedepartement Mayotte seit mehreren Wochen plagt. Der französische Staat wird von September bis Dezember 2023 ausserdem die Wasserrechnungen der Bewohner des Archipels übernehmen. Die Marion Dufresne ist mit 500.000 Litern abgefülltem Wasser an Bord in Mayotte angekommen. Im großen Seehafen von La Réunion wurden die Wasserflaschen in28 Container verpackt und eingeschifft. In Mayotte ist das Leitungswasser inzwischen dramatisch knapp geworden. Die beiden Reservoirs, in denen Regenwasser gesammelt wird und die einen Großteil der Insel versorgen, sind auf ihrem Tiefststand angelangt. Um dem 101. Departement Frankreichs in dieser dramatischen Situation zu helfen, hat der französische Staat unter anderem bereits in den vergangenen Wochen zwei mit Wasser beladene Schiffe zu Hilfe geschickt. Das dritte Schiff, das jetzt auf dem Archipel angekommen ist, is…

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  • Klima: Der Alltag der Bars und Cafés in Frankreich wird durch die Hitze durcheinander gebracht

    Klima: Der Alltag der Bars und Cafés in Frankreich wird durch die Hitze durcheinander gebracht

    In Frankreich geht die sommerliche Hitze in die Verlängerung. Am Sonntagnachmittag, dem 8. Oktober, liegt die kühlste Temperatur im ganzen Land bei 25 °C und die höchste bei 32 °C.

    Anfang Oktober auf der Terrasse eines Cafés in Toulouse (Haute-Garonne) ein Sonnenbad zu nehmen, ist möglich. „Sagen wir es so: Es gibt eine Diskrepanz zwischen den Augusttemperaturen in der Bretagne und den Oktobertemperaturen in Toulouse“, sagt eine Kundin lächelnd auf dem Sender France 2. Die derzeitigen sommerlichen Temperaturen liegen weit über den normalen Werten der Saison. Auch im weiteren Verlauf dieser Woche werden bis zu 30 °C erwartet.

    Aufgrund der Hitzewelle im August waren die Terrassen der Restaurants und Bars tagsüber kaum besucht. Seit Beginn der Herbstzeit füllen sich die Cafés wieder. „Es sind viele Leute da, im Moment viele Ausländer wegen der Rugby-Weltmeisterschaft“, sagt der Kellner Clément Vercouteren. Ähnlich sieht es in einem Café im Stadtzentrum aus. In Toulouse werden die Temperaturen voraussichtlich erst am kommenden Wochenende sinken.

  • SNCF stellt den TGV M vor – der „Zug der Zukunft“ soll 2025 in Betrieb gehen

    SNCF stellt den TGV M vor – der „Zug der Zukunft“ soll 2025 in Betrieb gehen

    Diesen Freitag hat die SNCF ihren TGV der Zukunft vorgestellt, den TGV M, die fünfte Generation des französischen Hochgeschwindigkeitszuges. Er befindet sich noch in der Testphase und soll 2025 in Betrieb genommen werden. Der „Zug der Zukunft“ – die SNCF hat am Freitag, dem 6. Oktober, mit großem Pomp ihren neuen TGV M vorgestellt. Die fünfte Generation des französischen Hochgeschwindigkeitszuges wird Anfang 2025 in Betrieb gehen und über zahlreiche neue Funktionen verfügen. Seit Juni 2023 befindet sich der neue TGV M in seiner Testphase auf dem französischen Schienennetz (Réseau ferré national). Die Tests sollen bis Ende 2023 andauern, bevor 2024 die Phase der Zulassungstests beginnt, wie die SNCF erläuterte.

    Seine Kapazität beträgt 740 Plätze, gegenüber 630 heute. Der TGV M ist zu 97 % recycelbar und wird einen um 20 % geringeren Energieverbrauch haben als die heutigen TGVs, wie die Zeitung Le Parisien meldet. „Das ist eine echt…

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