Kategorie: Umwelt

  • UN-Bericht warnt vor sechs katastrophalen Risiken für unseren Planeten

    UN-Bericht warnt vor sechs katastrophalen Risiken für unseren Planeten

    Ein neuer Bericht der Universität der Vereinten Nationen warnt vor sechs katastrophalen Gefahren für unseren Planeten. Bekannte Bedrohungen wie das Schmelzen der Gletscher, aber auch einige weniger bekannte…

    Gletscherschmelze, große Hitze, aber auch eine Krise der Versicherungssysteme und Weltraumschrott: Einen Monat vor der COP28 warnt ein neuer Bericht der Universität der Vereinten Nationen, der am Mittwoch, dem 25. Oktober veröffentlicht wurde, vor sechs Bedrohungen, die Systeme zum Kippen bringen könnten, die für das menschliche Leben unverzichtbar sind.

    Das Konzept des Klimakipppunkts wird mittlerweile regelmäßig von Wissenschaftlern verwendet: Der Zusammenbruch des grönländischen Eisschildes oder des Amazonas-Regenwaldes sind die prominentesten Beispiele dafür. Der neue Bericht schlägt hingegen vor, eine neue Kategorie mit dem Namen „Risiko-Kipppunkte“ zu schaffen, die sich auf die Wechselwirkung zwischen der Natur und von Menschen geschaffenen Systemen konzentriert. Die Vereinten Nationen nennen das System der Wasser- und Nahrungsmittelversorgung als Beispiel.

    „Indem wir die Natur und die biologische Vielfalt schädigen und sowohl die Erde als auch den Weltraum verschmutzen, bewegen wir uns gefährlich auf multiple Risiko-Kipppunkte zu, die die Systeme, von denen unser Leben abhängt, zerstören könnten“, sagt Zita Sebesvari, Hauptautorin des Berichts.

    Die Analyse warnt vor einigen bereits häufig beschriebenen Bedrohungen, wie dem Schmelzen von Gletschern, das die Wasserversorgung gefährdet, oder dem Aussterben von Tierarten, die eine Schlüsselrolle für die Ökosysteme spielen. Sie hebt aber auch einige Risiken hervor, die in der Klimadiskussion seltener erwähnt werden.

    Eines davon ist die Anhäufung von Weltraumschrott, die eine Kollisionskette auszulösen droht, die die aktuelle Erdumlaufbahn für unsere Satelliten – von denen viele dazu dienen, uns vor Wetterkatastrophen zu warnen – unbrauchbar machen könnte.

    Ein weiteres Risiko ist die Bedrohung des Versicherungssystems: Mit der Zunahme von Katastrophen steigen die Kosten, und einige Versicherer ziehen sich sogar aus bestimmten Gebieten zurück und lassen die Menschen ohne Sicherheitsnetz zurück.

    Ein weiteres Risiko ist die Erschöpfung des Grundwassers, das größtenteils für die Landwirtschaft verwendet wird, um den Wassermangel bei Dürren auszugleichen. In Saudi-Arabien sind solche Brunnen bereits ausgetrocknet, wie der Bericht feststellt, und auch Indien steht kurz vor dem Kipppunkt.

    Die Autoren schlagen auch einen neuen Ansatz zur Analyse der möglichen Reaktionen auf diese Krisen vor, indem sie sie in zwei Kategorien einteilen: Lösungen zur Vermeidung der Ursachen des Problems und Lösungen zur Anpassung an unvermeidbare Veränderungen.

    Jede dieser Lösungen kann sich zudem in das bestehende System einfügen oder versuchen, es umzugestalten. Beispiel: Angesichts steigender Temperaturen ist die Installation von Klimaanlagen eine Anpassungslösung innerhalb des Systems, während die Reduzierung der Treibhausgasemissionen versucht, das System umzugestalten, indem sie auf die Ursache des Problems abzielt.

    Dem UN-Bericht zufolge versuchen die heute implementierten Lösungen vor allem, die Kipppunkte hinauszuzögern, anstatt die Funktionssysteme neu zu erfinden.

  • A69: Frankreich will in Zeiten der Klimakrise unbedingt neue Autobahnen bauen – ist das sinnvoll?

    A69: Frankreich will in Zeiten der Klimakrise unbedingt neue Autobahnen bauen – ist das sinnvoll?

    Am Montag, dem 16. Oktober, bekräftigte die französische Regierung, den Bau der neuen Autobahn A69 „bis zum Ende“ durchzuführen. Die Autobahn, die Castres mit Toulouse verbinden soll, würde laut Verkehrsminister Clément Beaune von einer „sehr großen Mehrheit“ der örtlichen Bürgermeister unterstützt. Dennoch fand am 21. und 22. Oktober eine weitere Demonstration gegen das Projekt auf der Baustelle statt. Unter verschiedenen Umweltaktivisten und Wissenschaftler wird die neugeplante Autobahn heftig kritisiert. Nach den Zahlen auf der Projektwebsite soll die Autobahnbaustelle zwischen Castres und Toulouse 53 km lang werden. Davon werden 9 km neu gestaltet, 44 km sind wirklich Neubaustrecke. Auf der Strecke werden täglich durchschnittlich 8.000 PKW „und fast 900 Schwerlastfahrzeuge“ erwartet. So gesehen scheint das Projekt nicht im Sinne der Ziele Frankreichs zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen vor dem Hintergrund der Klimakrise zu sein. Ein weiterer umstrittener Punkt ist der eventu…

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  • Baum fällt auf Auto: Großvater stirbt vor den Augen seiner Enkel und seiner Frau

    Baum fällt auf Auto: Großvater stirbt vor den Augen seiner Enkel und seiner Frau

    Ein 61-jähriger Mann wurde am Mittwochmittag in Chancelade in der Dordogne von einem umstürzenden Baum am Steuer seines Wagens erschlagen. Seine Enkelkinder und seine Frau mußten die schreckliche Szene miterleben.

    Wie viele Großeltern hat auch ein Ehepaar aus der Dordogne während der Herbstferien seine Enkelkinder zu Besuch. Am Mittwochmittag, dem 25. Oktober, wollten sie einen Ausflug machen. Der Großvater setzte sich ans Steuer und hat seinen siebenjährigen Enkel auf dem Rücksitz. Seine Frau folgt ihm mit einem zweiten Auto und zwei weiteren Enkelkindern.

    Kurz vor 13 Uhr fuhren die beiden Fahrzeuge auf der Route des Carrières in der Gemeinde Chancelade (Dordogne), als plötzlich eine etwa 20 Meter hohe Eiche auf das Auto des Großvaters stürzte. Der 61-jährige Mann ist auf der Stelle tot. Der siebenjährige Enkel auf dem Rücksitz wird schwer verletzt. Im zweiten Fahrzeug sitzen seine Frau und die beiden Enkelkinder, die das Drama hilflos miterleben.

    Der Großvater war bereits tot, als die Feuerwehrleute aus Périgueux und Brantôme eintrafen. Der siebenjährige Enkel wurde aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in die Notaufnahme des Klinikums in Bordeaux gebracht.

    Der umgestürzte Baum stand auf einem Privatgrundstück. Vor einigen Wochen hatte der Bürgermeister der Gemeinde dem Besitzer des Grundstücks per Einschreiben geschrieben, dass es nicht wie vorgeschrieben ausreichend gepflegt werde, berichtet der Sender France Bleu Périgord. Der Baum war offensichtlich ohne äussere Einwirkungen, wie etwa eine starke Windböe, einfach umgefallen.

    Die Staatsanwaltschaft von Périgueux hat beschlossen, eine Untersuchung einzuleiten, um zu prüfen, ob ein strafrechtliches Fehlverhalten des Grundstückseigentümers vorliegt. Sollte dies der Fall sein, könnte der Straftatbestand der fahrlässigen Tötung erfüllt sein.

  • 8 von 10 Franzosen haben „Öko-Angst“ – Frauen sind stärker betroffen als Männer

    8 von 10 Franzosen haben „Öko-Angst“ – Frauen sind stärker betroffen als Männer

    Der Bericht des Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrats (CESE) über die Lage Frankreichs zeigt, dass die Franzosen sich wirklich Sorgen um den Klimawandel machen. Der Bericht geht detailliert auf die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen ein und listet die von den Franzosen in ihrem Alltag umgesetzten Maßnahmen auf.

    Sommer mit 40 Grad, Überschwemmungen – die Auswirkungen des Klimawandels auf unser Leben sind bereits gravierend. Für viele Franzosen sind die Prognosen der Experten über die Zukunft unseres Planeten eine echte Quelle der Angst. Ein Gefühl der Ohnmacht, Wut über die Untätigkeit der Entscheidungsträger, Sorge vor direkten Auswirkungen auf unsere Lebensentscheidungen – das sind die Symptome dessen, was man „Öko-Angst“ nennt. Ein zeitgenössisches Übel, das laut einem aktuellen Bericht des CESE inzwischen fast 8 von 10 Franzosen betreffen soll.

    Der Bericht stellt außerdem fest, dass Frauen stärker von dieser Umweltangst betroffen sind, als Männer. 86 % der Frauen geben an, sich über den Zustand des Planeten Sorgen zu machen, während es bei den Männern 74 % sind. Überraschenderweise ist die Altersgruppe der unter 35-Jährigen in dieser Studie nicht überrepräsentiert, wie man meinen könnte.

    Um die Öko-Angst zu bekämpfen, entscheiden sich immer mehr Franzosen dafür, etwas zu tun, um sich angesichts des Klimawandels nicht mehr so hilflos zu fühlen. 80 % der Befragten geben an, dass es ihnen ein echtes Anliegen ist, ihre persönlichen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. 90% geben an, dass sie ihren CO2-Fußabdruck durch Recycling und Second-Hand-Käufe verringern. An zweiter Stelle folgt die Änderung allgemeiner Konsumgewohnheiten wie das Herunterdrehen der Heizung im Winter (79%).

    Ein Faktor scheint den guten Absichten der Befragten jedoch im Wege zu stehen: das Budget. Es soll für 37 % der Franzosen ein Hindernis für ein nachhaltigeres Verhalten sein. Manchmal muss man bereit sein, mehr Geld auszugeben, um weniger Energie zu verbrauchen, z. B. indem man den Zug dem Flugzeug vorzieht…

  • Unwetter in Frankreich: Schwere Schäden in den Regionen Var und Ardèche

    Unwetter in Frankreich: Schwere Schäden in den Regionen Var und Ardèche

    In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober ergossen sich sintflutartige Regenfälle über die Regionen Var und Ardèche. Am gestrigen Dienstag stellen die Bewohner die Schäden fest.

    Das Ausmaß der Schäden vermittelt einen Eindruck von der Stärke des Windes und der Niederschläge. Es war 5 Uhr am Dienstag, den 24. Oktober, als die Bewohner von Vidauban (Var) von einem ohrenbetäubenden Lärm geweckt wurden. Eine Mutter hatte gerade noch Zeit, sich mit ihrem Sohn in Sicherheit zu bringen. „Plötzlich ist mein Erkerfenster explodiert. Ich hatte das Gefühl, dass die Hälfte des Hauses weg war“, erzählt sie noch immer schockiert auf dem Sender France 2. Das Haus ist unbewohnbar. Die Familie musste evakuiert werden. Insgesamt waren etwa 30 Häuser in der Gegend schwer betroffen.

    Starke Regenfälle in der Ardèche.
    Ein großer Baum fiel auf das Eingangstor eines Hauses. „Wir können nicht raus. Wir haben Experten angefordert, die kommen sollen. Aber sie können esrt morgen kommen, weil sie überlastet sind“, berichtet ein Mann. 300 Kilometer entfernt, in der Ardèche, waren es sehr heftige Regenfälle, die einen Teil des Dorfes Rochessauve verwüsteten. In weniger als einer Stunde fiel so viel Regen wie durchschnittlich in einem Monat, was mehrere Erdrutsche auslöste. Sechs Häuser sind seither nicht mehr mit dem Auto erreichbar. Etwa 15 Bewohner sitzen in ihren Häusern fest.

  • Umweltverschmutzung in Frankreich: Ist Leitungswasser wirklich noch gut für die Gesundheit?

    Umweltverschmutzung in Frankreich: Ist Leitungswasser wirklich noch gut für die Gesundheit?

    Manche Brunnen in Frankreich mussten aufgrund von Pestizidrückständen, insbesondere von Fungiziden, bereits geschlossen werden. Ist das Wasser aus dem Wasserhahn also wirklich gut für die Gesundheit? Ist das Wasser aus dem Wasserhahn wirklich gut für die Gesundheit? Seit mehreren Monaten werden in verschiedenen Regionen Frankreichs Pestizide in den Wasserreservoirs gefunden. Diese Situation beunruhigt die Gesundheitsbehörden, die sich gezwungen sehen, Wasserentnahmestellen zu schließen. Dies ist auch in Missillac (Loire-Atlantique) der Fall. Mitarbeiter des Wasserverbands schlossen die Wasserentnahmestelle, nachdem Anfang Juni eine zu hohe Pestizidbelastung entdeckt worden war. Ein Fungizid wurde in Konzentrationen gefunden, die 2,6-mal höher waren als die Gesundheitsnorm. Gefährliche Stoffe unter strenger Beobachtung. Sie können gesundheitliche Probleme, insbesondere Krebs, auslösen. Ab 0,1 Mikrogramm Pestizide pro Liter Wasser wird die Qualität des Wassers von den Gesundheitsbehörden…

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  • Unwetter an der Côte d’Azur: Abgelegene Dörfer in Alarmbereitschaft

    Unwetter an der Côte d’Azur: Abgelegene Dörfer in Alarmbereitschaft

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 24. Oktober, wurde in den Alpes-Maritimes erneut die Alarmstufe Orange für Gewitter und Überschwemmungen ausgerufen, nur vier Tage nach dem Sturm Aline. In einigen Dörfern des Departements hat sich der Alltag bereits weitgehend verändert.

    Nun müssen sie wieder zu Fuß über einen holprigen Weg aus Erde und Steinen gehen und ihre Einkaufstaschen und Kinder tragen. Ein Teil der provisorischen Straße, die nach dem Sturm Alex, der die Region Anfang Oktober 2020 heimsuchte, angelegt worden war, wurde am 20. Oktober 2023 während des Sturms Aline wieder weggeschwemmt. Die Bewohner des kleinen Dorfes Venanson (Alpes-Maritimes) sind erneut von der Außenwelt abgeschnitten. Kaum waren die Arbeiter an der Arbeit, um die Straße zu reparieren, wurden für Montagabend, 23. Oktober, neue starke Niederschläge angekündigt. Im Vesubie-Tal hätten die Bagger die Arbeiten spätestens am Mittwoch erledigt haben sollen. Die neuen Wetterwarnungen verzögern eine Rückkehr zum normalen Leben für die betroffenen Bewohner.

    Auch in Saint-Christophe-en-Oisans im Departement Isère waren die Bagger aktiv. Die Straße zum Dorf hatte unter dem Starkregen am 20. Oktober nachgegeben. Sie ist nun wieder befahrbar. Angesichts der angekündigten neuen Regenfälle mussten die Arbeiten im Flussbett jedoch beschleunigt werden. Von den rund 100 Einwohnern blieben nur sieben Personen im Dorf. Am Montagabend bereiteten sie sich mit Holz zum Heizen und für die Beleuchtung auf weitere Unwetter vor.

  • Hurrikan Tammy: Schwere Schäden in französischem Überseedepartement Guadeloupe

    Hurrikan Tammy: Schwere Schäden in französischem Überseedepartement Guadeloupe

    Das französische Departement Guadeloupe wurde am Sonntag, dem 22. Oktober, vom Hurrikan Tammy voll getroffen. Zwar gab es keine Todesopfer, doch verursachte der Sturm schwere materielle Schäden. Einige Einwohner, die sich auf das Schlimmste vorbereitet hatten, zeigen sich jedoch fast erleichtert.

    Die Böen erreichten am Sonntag, 22. Oktober, in Guadeloupe bis zu 150 km/h. Der Hurrikan Tammy fegte über den Osten des Archipels hinweg. Auf der Insel La Désirade wurde die Küste regelrecht auf den Kopf gestellt. Alles wurde vom Wind weggeweht. In einigen Stadtteilen wurden Strommasten umgerissen, sodass 80 % von Guadeloupe von Strom und Telefon abgeschnitten waren. Zum Glück gab es jedoch keine Opfer zu beklagen.

    Der Hurrikan bewegt sich jetzt in Richtung Norden.
    Das französische Überseedepartement hatte sich auf das Schlimmste vorbereitet und sich mehr als fünf Stunden lang völlig abgeschottet. Ein Ladenbesitzer berichtet: „Meine Angst war nur, dass der Strom ausfällt. Wenn sie den Strom abstellen würden, würde ich meine Vorräte verlieren. Gott sei Dank ist bei mir alles gut gegangen, ich bin ein glücklicher Mann. Morgen werde ich wieder öffnen können“, sagte er gegenüber dem Sender France 2. Der Hurrikan zieht nun nach Norden und auf die Inseln Saint-Barthélémy und Saint-Martin zu, für die die Sturm-Warnstufe Rot gilt. Dort ist jeglicher Verkehr auf den Straßen verboten und die Bewohner werden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Gefährdete Personen wurden bereits vorsorglich evakuiert.

  • Wetter: Tief Bernard bringt am Montag Regenschauer und starken Wind im Süden Frankreichs

    Wetter: Tief Bernard bringt am Montag Regenschauer und starken Wind im Süden Frankreichs

    Ein neues Tiefdruckgebiet wird am Montag und Dienstag Frankreich überqueren und gewittrigen Regen und starken Wind für den Süden des Landes bringen.

    Nach den Stürmen Babet und Aline folgt nun das Tief Bernard. Es wird von Portugal zur Nordsee aufsteigen und am Montag und Dienstag neue Unwetter über Frankreich bringen, und zwar mit Windgeschwindigkeiten, die sich gewaschen haben. Das Tief Bernard wird allerdings weniger stark sein als die beiden vorangegangenen Stürme.

    Der sogenannte Autan-Wind wird sich im Laufe des Montags zwischen Castres und Toulouse verstärken, mit Böen zwischen 90 und 100 km/h oder sogar mehr. Gleiches gilt für den Südostwind über dem Zentralmassiv. Auc in den Pyrenäen wird ein Südwind stürmisch über die Berggipfel wehen. Die stärksten Böen werden hier etwa 140 km/h erreichen. Am Montagnachmittag wird ein Seewind mit 80 km/h rund um den Golf von Lion wehen. Der Südwind wird sich im östlichen Zentrum Frankreichs ebenfalls verstärken und 90 bis 100 km/h erreichen.

    In der Region Midi-Pyrénées gibt es am Montag einige Auflockerungen. In der Region Languedoc-Roussillon sind am Montagmorgen einige Regenfälle angekündigt. Sie werden sich am Nachmittag und Abend zwischen den Cevennen und der Montagne noire verstärken. In der Nacht von Montag auf Dienstag werden die Regenfälle voraussichtlich heftig ausfallen und sich von den Cevennen bis in den Norden der Region Auvergne Rhône-Alpes und nach Burgund ausbreiten. Es könnten zwischen 50 und 100 Liter Niederschlag/m2 fallen. Zur gleichen Zeit wird eine Kaltfront von Westen her erwartet. Am Dienstagmorgen wird dann das gesamte südöstliche Viertel Frankreichs vom Regen betroffen sein. Für Mittwoch kündigt allerdings schon wieder die Sonne an.

    Logischerweise wird der angekündigte starke Wind auch einen hohen Wellengang im Mittelmeerraum verursachen. Die Wellen könnten an den Küsten des Languedoc und des Roussillon mehr als 3 m hoch sein. Zu Beginn der Herbstferien sollten die Urlauber an der Küste besonders vorsichtig sein.

    Der Montagnachmittag steht im Südwesten allerdings noch unter dem Einfluss eines Föhneffekts, der Höchsttemperaturen in Perpignan von bis zu 28°C bringen wird. Meteo France erwartet 18°C in Rodez, 19°C in Tarbes und Pau, 20°C in Montauban, Agen, Cahors und Auch, 21°C in Toulouse, Foix, 23°C in Castres, 24°C in Albi, Carcassonne und Narbonne.

  • Covid bei Kühen: Neue Krankheit versetzt Landwirte in Südwestfrankreich in Angst und Schrecken

    Covid bei Kühen: Neue Krankheit versetzt Landwirte in Südwestfrankreich in Angst und Schrecken

    Seit Anfang Oktober grassiert in Okzitanien die epizootische hämorrhagische Krankheit (EHD), auch COVID der Kuh genannt. Die Krankheit erschreckt die Viehzüchter und zwingt die Behörden zur Einrichtung von Sicherheitsbereichen, für den Menschen ist sie jedoch nicht gefährlich. Kühe mit Gewichtsverlust, Fieber und laufender Nase werden in ganz Frankreich immer häufiger beobachtet. Am vergangenen Freitag, dem 20. Oktober, war es das Departement Hérault, das von der Präfektur zu einer Sperrzone erklärt wurde. Insgesamt acht Gebiete in Frankreich sind von der seit Anfang Oktober grassierenden epizootischen hämorrhagischen Krankheit (EHD), auch „COVID der Kuh“ genannt, betroffen. Besonders viele Ausbrüche wurden im Südwesten Frankreichs gezählt, insbesondere in den Pyrenäen-Atlantik, den Haut-Pyrénéens, der Ariège und der Haute-Garonne. Die Krankheit breitet sich auch nach Norden aus, so dass nun auch Departements wie Gers und Tarn betroffen sind. Zur Zeit bestehen die vom Landwirtschaftsmi…

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