Kategorie: Tourismus

  • Lot-et-Garonne: Toter und mehr als zwanzig Verletzte bei Frontalzusammenstoß zwischen Schulbus und Lieferwagen

    Lot-et-Garonne: Toter und mehr als zwanzig Verletzte bei Frontalzusammenstoß zwischen Schulbus und Lieferwagen

    Gegen 17:30 Uhr am 29. September kam es zwischen den Gemeinden Monbalen und Saint-Antoine de Ficalba zu einem schweren Verkehrsunfall. Einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Kleintransporter. Bei dem Unfall starb ein 50-jähriger Mann. Es gab zahlreiche Verletzte, von denen einer in Lebensgefahr schwebte und mit dem Hubschrauber abtransportiert werden musste.

    Am Donnerstag, dem 29. September, kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Schulbus (mit 24 Personen, hauptsächlich Schülern) und einem Lkw. Ein weiteres Fahrzeug war ebenfalls in den Unfall verwickelt.
    Der Bus wurde auf der linken Seite erfasst und prallte gegen einen Baum. Der Lkw kam durch die Wucht des Aufpralls einige Meter weiter auf der Fahrbahn zum Stehen.

    Leider konnten die Rettungskräfte nichts mehr für den 50-jährigen Fahrer des Lastwagens tun, der in der Fahrgastzelle eingeklemmt war. Er verstarb an der Unfallstelle.

    Der Fahrer des Schulbusses wurde lebensgefährlich verletzt per Hubschrauber abtransportiert.

    Vor Ort wurde medizinische Sofortbetreuung eingerichtet. Die Insassen des Busses, hauptsächlich Schüler der Gymnasien Couffignal und Georges-Leygues in Villeneuve-sur-Lot, konnten so schnell von Ärzten untersucht werden. Sechs von ihnen konnten nach Hause entlassen werden. Die anderen wurden mit leichten Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser evakuiert, um sich dort weiteren Kontrolluntersuchungen zu unterziehen.

    Nach ersten Erkenntnissen kam der Lkw von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit dem Bus, der in Richtung Villeneuve-sur-Lot/Agen unterwegs war. Bei dem Versuch auszuweichen, prallten der LKW und der Schulbus gegen Bäume am Strassenrand.

  • Die neuen französischen Verkehrsregeln

    Die neuen französischen Verkehrsregeln

    In den letzten Monaten wurden in Frankreich mehrere neue Regeln für den Straßenverkehr erlassen. Was man wissen muss.

    Schilder, die die Benutzung eines Tempomats verbieten, werden ab dem 1. Oktober abgeschafft.

    Außerdem wird ab Oktober auf der Straße vor Bahnübergängen eine schachbrettartige Markierung angebracht, um die Häufigkeit von Unfällen zu verringern. Dies soll den Autofahrern helfen, besser zu erkennen, wo sie nicht halten können, insbesondere wenn sie in diesem Bereich durch den Verkehr blockiert werden.

    Für Fahrer von Elektrofahrzeugen: Ab dem 1. Oktober müssen Elektrofahrzeuge, die vor einer öffentlichen Ladestation geparkt sind, angeschlossen sein und geladen werden – die Fahrer dürfen diese Plätz nicht einfach als zusätzlichen Parkplatz nutzen. Wer dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld von 58 €.

    Am 1. September bereits traten neue Gesetze in Kraft, die die Zulassung von mehr autonomen Fahrzeugen auf den französischen Straßen ermöglichen, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Diese Regeln betreffen insbesondere „halbautonome Fahrzeuge der Stufe 3“ (auf einer Skala von 1 bis 5). Solche Fahrzeuge können entweder mit einem Fahrer oder automatisch betrieben werden. Frankreich ist jedoch noch weit davon entfernt, unbemannte Fahrzeuge auf den Straßen zuzulassen, und es sei darauf hingewiesen, dass bisher nur ein einziges halbautonomes Fahrzeug für den Einsatz zugelassen wurde – die Mercedes S-Klasse. Mehrere andere Hersteller haben aber ebenfalls angekündigt, dass sie ihre eigenen Versionen auf den Markt bringen wollen.

    Mehrere Städte haben Vorschriften für Umweltzonen eingeführt oder erweitert. Die schadstoffreichsten Fahrzeuge werden auf der Grundlage des Crit’Air-Plakettensystems aus bestimmten Gebieten verbannt. Alle Fahrzeuge in Frankreich müssen eine Crit’Air-Plakette an der Windschutzscheibe haben, die je nach Schadstoffausstoß eine Nummer von 1-5 trägt.

    In Marseille zum Beispiel sind Fahrzeuge mit Crit’Air 5 in einem Teil des Stadtzentrums verboten. Das Gesetz trat am 1. September in Kraft, die Polizei wird aber erst ab dem 1. Oktober Bußgelder ausstellen.

    In Lyon wird die bereits in der Stadt und den umliegenden Vorstädten geltende Umweltzone nun auch für Privatfahrzeuge gelten – bisher galt sie nur für Nutzfahrzeuge. Sie gilt für Fahrzeuge der Klassen Crit’Air 3, 4 und 5. Bußgelder werden jedoch erst ab Januar 2023 verhängt, bis dahin wird die Polizei die Fahrer lediglich über die neuen Vorschriften informieren.

    Auch Rouen weitet seine Umweltzone, die sich auf 13 Gemeinden der Stadt und ihrer Vororte erstreckt, auf Privatfahrzeuge mit einer Crit’Air Plakette 4 oder 5 aus.

    In Paris gibt es bereits eine ähnliche Regelung für Fahrzeuge der Crit’Air-Klassen 3, 4 und 5. In mehreren anderen Städten gibt es zeitweilige Regelungen, die in Kraft treten, wenn die Schadstoffwerte steigen.

    ACHTUNG: Die Plakettenpflicht gilt sowohl für französische als auch für im Ausland zugelassene Fahrzeuge.

    Motorräder

    Alle motorisierten Zweiräder müssen gemäß einer Richtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2014 kontrolliert werden müssen. In Frankreich ist das die „Contrôle technique“ – die regelmäßige Fahrzeugkontrolle, die bereits für Autos vorgeschrieben ist (ähnlich dem TÜV in Deutschland). Betroffen sind Besitzer von motorisierten Zweirädern (Motorroller, Motorräder, Mopeds) mit einem Hubraum von mehr als 50 Kubikzentimetern. Auch Autos, die keine Kennzeichen benötigen, dreirädrige Motorroller, Beiwagen und Quads sind betroffen.

    Wer ein Fahrzeug aus der Zeit vor 2016 besitzt, muss laut der Richtlinie der Europäischen Union die technische Überprüfung vor dem 1. Oktober durchführen lassen. Für Fahrzeuge, die zwischen 2016 und 2020 hergestellt wurden, hat man bis zum 1. Januar 2024 Zeit. Für neuere Fahrzeuge gibt es keinen festen Zeitrahmen.

    Diese Regelung hat schon im Vorfeld für viel Verwirrung gesorgt. Die Regierung von Präsident Emmanuel Macron hat versucht, ein Gesetz zur Aufhebung der EU-Verpflichtung zu verabschieden, ist damit aber vor dem obersten Verwaltungsgericht gescheitert. Laut Presseberichten müssen Besitzer von Zweirädern jedoch zunächst keine Geldstrafen befürchten, wenn sie der Kontrolpflicht noch nicht nachgekommen sind.

    Fahrräder

    In Frankreich gelten bereits recht strenge Regeln für Radfahrer, darunter das Verbot, während des Radfahrens Musik mit Kopfhörern zu hören. Im Zuge der Bemühungen der Regierung, den Radverkehr in Frankreich zu fördern, sind jetzt noch einige zusätzliche Regeln in Kraft getreten: Ab Oktober 2022 wird Frankreich zwei zusätzliche Fahrradkategorien einführen: das Vélomobile (Fahrräder mit Schutzverkleidung) und das Vélo Couché (liegende Fahrräder). Da diese Fahrräder tiefer liegen und von Autofahrern schwerer zu erkennen sind, werden sie auf Straßen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 50 km/h verboten sein.

    Fahrräder mit elektrischer Unterstützung, die bis zu 45 km/h schnell sind, müssen auf Straßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf einer besonderen Fahrbahn mit einem getrennten Bereich für Fußgänger und Radfahrer fahren. E-Fahrräder dürfen aus Sicherheitsgründen nicht auf Wegen fahren, die von Radfahrern und Fußgängern gemeinsam genutzt werden.

    Anfang Oktober treten auch neue Vorschriften in Kraft, die es Fahrrädern sogar erlauben, orangefarbene oder gelbe Reflektoren zu verwenden, die bisher verboten waren.

    Noch ein Hinweis: In der Stadt Paris müssen Fahrer von Motorrädern, Mopeds und Motorrollern jetzt für das Parken bezahlen. Diese neue Regel trat bereits am Donnerstag, dem 1. September, in Kraft und betrifft Motorräder, Mopeds und Motorroller.

    Jeder, der ein Motorrad, Moped oder einen Motorroller mit Verbrennungsmotor auf öffentlichen Parkplätzen im Pariser Stadtgebiet abstellt, muss zahlen.

    Emissionsarme Zweiräder, wie z. B. Elektroroller, können nach wie vor kostenlos parken – sie müssen sich jedoch extra anmelden.

  • Kulturerbe: Bistro im Département Bas-Rhin unter Denkmalschutz gestellt

    Kulturerbe: Bistro im Département Bas-Rhin unter Denkmalschutz gestellt

    Ein Bistro in der Gemeinde Barembach im Département Bas-Rhin wurde unter Denkmalschutz gestellt. Eines der Merkmale dieses Lokals sind zweifelsohne seine schönen Wandmalereien.

    Im Elsass gibt es nicht nur Sehenswürdigkeiten und Störche, die einen Besuch wert sind. Jetzt gibt es auch das Bistro „La Couronne verte“, das sich in Barembach (Bas-Rhin), einem kleinen Dorf im Bruche-Tal, befindet. Es wurde gerade wegen seiner wunderschönen Wandfresken und Dekorationen aus dem späten 19. Jahrhundert unter Denkmalschutz gestellt. Das Erbe und die Familiengeschichte dieses Ortes über vier Generationen hinweg sind der ganze Stolz seiner Besitzerin und seiner Stammgäste.

    Gemälde aus den frühen 1900er Jahren
    Der größte Reichtum des Lokals sind zweifellos seine Wandmalereien. Sie wurden in den frühen 1900er Jahren von einem Maler aus dem Tal geschaffen. Die Dekoration des Lokals hat sich seitdem kaum verändert. „Man lebt damit, man achtet nicht darauf, außer wenn Fremde stehen bleiben und staunen“, erklärt ein Gast vor der Kamera von France 2. Die Besitzerin des Lokals ist mit der Einstufung als historisches Denkmal zufrieden. Sie hofft, dass es dadurch möglich wird, den Ort so zu erhalten, wie er ist, oder ihn sogar zu restaurieren.

  • Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Mehrere Gewerkschaften rufen die Beschäftigten am Donnerstag, dem 29. September, zum Streik auf. Im öffentlichen Dienst, in den Schulen und im Transportwesen wurde zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

    Wenn Sie mit dem Zug zur Arbeit oder in die Schule fahren müssen, wissen Sie wahrscheinlich schon Bescheid: Am Donnerstag, dem 29. September, wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Gewerkschaften CGT, FSU und Solidaires rufen die Arbeitnehmer zu einem allgemeinen und landesweiten Streik auf. Die Forderungen der Gewerkschaften betreffen die Stützung der Kaufkraft, eine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte und die anstehende Rentenreform.

    Der eintägige berufsübergreifende Streik wird sich bis Freitag um 6.30 Uhr auch auf die Flugsicherung auswirken. Die französischen Flughäfen raten den Reisenden, den Status ihrer Flüge bei den Fluggesellschaften zu überprüfen. Auch die Webseiten der Flughäfen geben oft Hinweise auf Flugannullierungen.

    Der städtische Nahverkehr
    Der Nahverkehr sollte in vielen Städten normal funktionieren. Aufgrund der geplanten Demonstrationen könnte es jedoch zu Störungen kommen. In Toulouse zum Beispiel wird der Pendelverkehr im Stadtzentrum eingestellt.

    SNCF: TGVs, Ouigo und liO
    Die SNCF hat den landesweiten Fahrplan für die TGV, Ouigo und Intercités noch nicht detailliert bekannt gegeben. Ein Teil des überarbeiteten regionalen Verkehrsplans ist hingegen bereits bekannt und kann online eingesehen werden.

  • Wie die Schweizer ihre französischen Nachbarn sehen – und andersherum

    Wie die Schweizer ihre französischen Nachbarn sehen – und andersherum

    Die Schweiz und Frankreich sind Nachbarn und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind (meist) freundschaftlich. Aber wie sehen sich die Menschen auf beiden Seiten der Grenze?

    In der Schweiz – vor allem in den französischsprachigen Kantonen – hört man die Menschen manchmal über die Nachbarn jenseits der Grenze schimpfen. Aber auch die Franzosen scheinen nicht gerade begeistert von den Schweizern zu sein.

    Dies wurde deutlich, als der französische Fernsehsender M6 seine Sendung „Enquête exclusive“ am 16. September der Schweiz widmete.

    Unter dem Titel „Unsere erstaunlichen Schweizer Nachbarn“ stellten die Macher der Sendung fest, dass die Schweizer „nur wenige Kilometer von uns entfernt leben, oft dieselbe Sprache sprechen und doch so anders sind“. Das Wort „erstaunlich“, war in diesem Zusammenhang nicht unbedingt als Kompliment gemeint – zumindest nicht nur. In diesem speziellen Kontext bedeutete es eher „verwirrend“ oder „verblüffend“.

    Die Sendung konzentrierte sich nicht auf die typischen Stereotypen, Käse, Schokolade und Jodeln, mit denen die Schweiz oft beschrieben wird. Stattdessen wurden andere Aspekte der heutigen Schweiz hervorgehoben: etwa die Liebe der Menschen zu Schusswaffen. In der Sendung wurde eine „typische“ Schweizer Familie vorgestellt, in der alle – auch die Kinder – schießen und deren Schränke voller Sturmgewehre sind.

    Aber – und das muss ehrlicherweise betont werden , sind Gewalttaten mit Schusswaffen in der Schweiz trotz eines scheinbaren Überflusses an Feuerwaffen sehr selten.

    Insgesamt scheinen die Franzosen die Schweiz als ein Land mit vielen Bunkern zu sehen, mit Milizsoldaten, die in den Bergen lauern und jederzeit bereit sind, Feinde abzuwehren, eifrige Zollbeamte, die die Kunst beherrschen, im Ausland gekauftes Fleisch zu entdecken, Gemeindebedienstete, die auf der Lauer liegen, um denjenigen abzustrafen, der seinen Müll in die falsche Tonne geworfen hat…

    So zumindest schildert es der Sender M6 – aber, Schweizer seid mal ehrlich, es steckt doch ein mehr oder minder grosses Quäntchen Wahrheit darin, oder?

    Auch die Schweizer Medien haben eine Umfrage durchgeführt, die sich mit der Wahrnehmung der Franzosen durch die Schweizer Bevölkerung befasst.

    Eine Mehrheit der befragten Schweizer sieht Frankreich durchaus nicht als ein grossartiges Land, sondern sie sehen mehr negative als positive Aspekte. Ein Fünftel der Schweizer fühlt sich den Franzosen ganz einfach überlegen.
    Und 36 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Franzosen sogar „auf die Nerven gehen“. Manche finden sie „nervig“ und „unerträglich“. Fast die Hälfte der Schweizer sind der Meinung, dass die Franzosen eine „große Klappe“ haben und sich für wichtiger halten, als sie sind.

    Einige Schweizer Arbeitgeber – und das ist das wirklich erschütternde – bezeichneten bei der Umfrage ihre französischen Arbeitnehmer als „faul“ und „arrogant“, die sich „ständig beschweren“ und sich „montags und freitags gerne krank melden“. Aber zum Trost sei gesagt: Die überwiegende Mehrheit der Schweizer Unternehmen, die französische Grenzgänger beschäftigen, weiß deren Einsatz durchaus zu schätzen: „Ohne die französischen Grenzgänger würden unsere Spitäler nicht funktionieren“, wurde Bertrand Vuilleumier, Chef des Waadtländer Spitalverbands, in der Zeit der Covid-19-Pandemie zitiert.

    Das alles soll aber nicht schmälern, dass insgesamt das Verhältnis zwischen den Bewohnern der beiden so unterschiedlichen Länder meist herzlich ist – abgesehen von lautem Unmut und ein paar kleineren Auseinandersetzungen, wenn Frankreichs Fußballnationalmannschaft gegen die Schweiz spielt…

  • Var: Streit zwischen Autofahrern endet in einer Tragödie

    Var: Streit zwischen Autofahrern endet in einer Tragödie

    Ein Mann wurde am Sonntag bei einem Streit mit einem anderen Autofahrer niedergestochen.

    Ein Mann wurde lebensgefährlich verletzt, nachdem er am Sonntag bei einem Streit zwischen Autofahrern mehrere Messerstiche in den Rücken erhielt, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr in Bandol im Departement Var.

    Das Opfer befand sich gestern Abend noch immer in Lebensgefahr. Zwei Verdächtige wurden von der Polizei identifiziert und festgenommen. Sie befinden sich zur Zeit in Polizeigewahrsam. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen der blutigen Auseinandersetzung zu ermitteln.

  • Technische Kontrolle von Zweirädern: Droht ein Bußgeld ab dem 1. Oktober?

    Technische Kontrolle von Zweirädern: Droht ein Bußgeld ab dem 1. Oktober?

    Die Vorschrift für technische Kontrolle für Motorräder hat seit der Ankündigung, sie am 1. Oktober 2022 einzuführen, zahlreiche Änderungen gesehen. Riskiert man eine Geldstrafe, wenn man sein in Frankreich angemeldetes Motorrad nicht bis zum 1. Oktober einer technischen Kontrolle unterziehen lässt?

    Obwohl die technische Kontrolle $für Zweiräder in Frankreich ab dem 1. Oktober 2022 verpflichtend sein soll, sind die Richtlinien noch lange nicht umgesetzt.  Um alles zu verstehen, muss man bis ins Jahr 2014 zurückgehen. In diesem Jahr führte die Europäische Kommission die Verpflichtung für alle EU-Länder ein, bis zum 1. Januar 2022 eine technische Kontrolle für motorisierte Zweiräder einzuführen.

    Mitte Sommer 2021 veröffentlichte die französische Regierung ein Dekret, mit dem die technische Überwachung für alle Halter von Zweirädern mit einem Hubraum von mehr als 125 cm3 eingeführt wurde und das Anfang 2023 in Kraft treten sollte.

    Emmanuel Macron hatte jedoch sofort versichert, dass er diese Entscheidung nicht umsetzen werde, da „es nicht der richtige Zeitpunkt sei, die Franzosen damit zu belästigen“. Der damalige Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari hatte Dekret daher wieder suspendiert.

    Verkehrssicherheitsverbände hatten daraufhin den Staatsrat angerufen, und gefordert, die Regierung müsse das Dekret so schnell wie möglich umsetzen. Und der Staatsrat gab ihnen im Mai in einem Eilverfahren mit einstweiliger Verfügung Recht und wies die Exekutive an, das Dekret ab dem 01. Oktober 2022 umzusetzen.

    Im Juli 2022 erklärte der Staatsrat die beiden im August 2021 erlassenen Dekrete für rechtswidrig: das erste, mit dem das Inkrafttreten der technischen Kontrolle auf Januar 2023 festgesetzt wurde, und das zweite, mit dem die Maßnahme wieder ausgesetzt wurde.

    Einige Bestimmungen des Dekrets vom 9. August 2021, die dazu führten, dass die Anwendung der technischen Kontrolle für motorisierte Zweiräder auf den 1. Januar 2023 festgelegt wurde, missachteten die vom Europäischen Rat festgelegte Frist 1. Januar 2022, so der Staatsrat. Die Entscheidung des ehemaligen Verkehrsministers war ebenfalls rechtswidrig, entschied der Staatsrat, da sie eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Premierministers fiel. Indem der Staatsrat diese früheren Entscheidungen als rechtswidrig bezeichnete, unterstützte er die Entscheidung der Europäischen Kommission, die technische Kontrolle von Zweirädern zur Pflicht zu machen.

    Obwohl die technische Kontrolle von Zweirädern nun also auf dem neuesten Stand ist und das vorgesehene Datum für die Inkraftsetzung weiterhin der 1. Oktober ist (für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2016 zugelassen wurden), gibt es kein Grund zur Panik, wenn man noch keinen Termin vereinbart hat.

    Denn laut dem französischen Verkehrsministerium, das von der Zeitung Voix du Nord befragt wurde, droht den Franzosen derzeit kein Bußgeld, wenn sie die technische Kontrolle ihres Zweirads nicht nachweisen können. Und das aus gutem Grund: Die Prüfstellen sind überhaupt noch nicht darauf vorbereitet, Zweiräder zu prüfen, und haben bisher auch keine entsprechende Anweisung von der Regierung erhalten.

    Achtung: Die neue technische Kontrolle betrifft nicht nur Zweiräder, sondern auch vierrädrige Fahrzeuge ohne Führerschein, dreirädrige Roller und andere vierrädrige Motorfahrzeuge.

  • Montpellier: Ein Frachtflugzeug verpasst die Landung und rollt in einen Teich – Flughafen gesperrt

    Montpellier: Ein Frachtflugzeug verpasst die Landung und rollt in einen Teich – Flughafen gesperrt

    Eine Boeing 737 ist in der Nacht von Freitag auf Samstag am Flughafen Montpellier-Méditerranée verunglückt. Drei Personen mussten aus dem Flugzeug befreit werden. Der Flughafen ist bis auf weiteres geschlossen.

    Der Unfall war spektakulär, aber es gab keine Verletzten. Eine Boeing 737 der Aeropostale verunglückte in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2.50 Uhr morgens bei der Landung auf dem Flughafen Montpellier-Méditerranée. Sie kam von der Landebahn ab und landete im Étang de l’Or in Maugio, der sich in der Nähe der Start- und Landebahnen des Flughafens befindet. Die „Nase“ des Flugzeugs tauchte teilweise ins Wasser ein.

    Drei Personen werden aus dem Flugzeug geborgen
    An Bord der Frachtmaschine befanden sich drei Personen. Sie mussten von den Rettungsdiensten aus dem Flugzeug geborgen werden.

    In der Nacht wurden 60 Feuerwehrleute, der Rettungsdienst, die Lufttransportbrigade der Gendarmerie und die Flughafenmitarbeiter mobilisiert.

    Die Präfektur des Departements Hérault teilte mit, dass der Flughafen aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres geschlossen bleibt. Auf unbestimmte Zeit dürfen keine kommerziellen Flüge oder Frachtflüge in Montpellier starten oder landen.

    Laut der Website Flight Radar 24, auf der Flüge in Echtzeit verfolgt werden können, war die Boeing 737 am Freitagabend in Paris gestartet. Der Flug SWN5745 wurde von der Fluggesellschaft West Air Sweden durchgeführt.
    Die Ursache des Unfalls ist noch nicht bekannt. Zum Zeitpunkt des Unfalls gingen in der Region um Montpellier starke Regenfälle nieder.

  • Kraftstoffe: Wie lange bleiben die Preise in Frankreich so niedrig?

    Kraftstoffe: Wie lange bleiben die Preise in Frankreich so niedrig?

    Die Preise für Benzin und Diesel sind in Frankreich seit über einem Jahr nicht mehr so niedrig gewesen. Doch wie lange werden die französischen Autofahrer noch von diesen Preisen profitieren können, die vor allem auf verschiedene Rabatte zurückzuführen sind.

    Die Kraftstoffpreise sind auf dem niedrigsten Stand seit langem. Seit mehreren Wochen werden die Tankstellen belagert und sind teilweise immer wieder ausverkauft. Und das aus gutem Grund: Laut den wöchentlichen Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Wandel kostet Bleifrei 95 E10 durchschnittlich derzeit nur 1,49 Euro pro Liter und Dieselkraftstoff 1,69 Euro pro Liter. Um in Frankreich so niedrige Preise zu finden, muss man über ein Jahr zurückgehen, genauer gesagt bis Juni 2021.

    Lesen Sie auch: Benzin: Warum geht vielen Total-Stationen der Treibstoff aus?

    Diese Preise könnten bis zum Ende Oktober vor allem dank des von der Regierung eingeführten Rabatts von 30 Cent pro Liter stabil bleiben. Der Rabatt „zur Förderung der Kaufkraft der Haushalte“ wird jedoch vom 1. November bis zum 31. Dezember auf 10 Cent pro Liter gesenkt. Dazu kommt der Rabatt von TotalEnergies, das an seinen Tankstellen 20 Cent pro Liter zusätzlich anbietet. Aber auch der Total-Konzern wird seinen Rabatt vom 1. November bis zum 31. Dezember auf 10 Cent herabsetzen.

    Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies, Patrick Pouyanné, sagte jedoch bei einer parlamentarischen Anhörung diese Woche: „Ich warte genau ab, um zu sehen, wie unsere Gewinne in Europa besteuert werden, bevor ich entscheide, ob der freiwillige Rabatt fortgesetzt wird oder nicht“. Die Zukunft der Rabatte wird also eng mit der Besteuerung der „Übergewinne“ des Konzerns verbunden sein.

  • Privatjets: Drei konkurrierende Gesetzesvorschläge sollen die Flüge am französischen Himmel begrenzen

    Privatjets: Drei konkurrierende Gesetzesvorschläge sollen die Flüge am französischen Himmel begrenzen

    Die Polemik um den Fussballklub PSG und seine Reisen mit Privatjets hat linke Abgeordnete und Senatoren auf Ideen gebracht: Drei Gesetzesvorschläge sehen vor, diese Art von Reisen in Frankreich so weit wie möglich zu beschränken. Es bleibt abzuwarten, ob sie eine reelle Chance haben, angenommen zu werden. Der Kampf gegen Privatjets, die als zu umweltschädlich gelten, ist schon seit einigen Jahren ein Ziel von Umweltschützern und hat nun eine neue politische Dimension erreicht. Die Polemik, die um die Reise des Fussballklubs Paris Saint-Germain am 3. September an Bord eines Privatflugzeugs zwischen der Hauptstadt und der Stadt Nantes entbrannt ist, hat Parlamentarier, vor allem aus dem linken Lager, auf Ideen gebracht. Nicht weniger als drei Gesetzesvorschläge wurden oder werden in Kürze von La France insoumise (LFI) und Europe Ecologie-Les Verts (EELV) in der Nationalversammlung und im Senat eingebracht. Die ökologischen Senatoren haben ihren Text – den sie als „PSG-Gesetz“ bezeichnen …

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