Kategorie: Tourismus

  • Treibstoffknappheit an Tankstellen: Französische Regierung macht Druck

    Treibstoffknappheit an Tankstellen: Französische Regierung macht Druck

    Für viele französische Autofahrer ist es an diesem Freitag schwierig, Benzin zu bekommen. Die Warteschlangen an den Tankstellen werden aufgrund eines Streiks in den Total-Raffinerien immer länger. Die Regierung fordert „Anstrengungen“, um die Krise zu beenden. „Anstrengungen“: Dies erwartet die französische Regierung nach eigenen Angaben vom TotalEnergies-Konzern, um einen Arbeitskonflikt zu beenden, der seit einer Woche zu Treibstoffengpässen an den französischen Tankstellen führt. Die größte Raffinerie von TotalEnergies in der Nähe von Le Havre (Seine-Maritime) wurde aufgrund eines Aufrufs der Gewerkschaft CGT, die eine Lohnerhöhung durchsetzen will, vollständig stillgelegt. Andere Standorte des Konzerns werden ebenfalls bestreikt und auch die beiden französischen Raffinerien des amerikanischen Konzerns Esso-ExxonMobil stehen ebenfalls still. „Wir erwarten Anstrengungen“ Die Regierung stehe „in Verbindung mit Total, um zu versuchen, den sozialen Dialog zu erleichtern“, sagt Clément …

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  • Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères zeigte am Donnerstag, 6. Oktober, dass die Franzosen bis zu 1.300 Euro sparen können, wenn sie die von der Regierung empfohlenen Leitmaßnahmen befolgen. Die Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, ihren Plan zur Energieeinsparung vorgestellt. Eine von dem Sender BFMTV veröffentlichte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères bestätigt, dass französische Haushalte etwa 1.300 Euro sparen können, wenn sie sich an den Plan halten. Laut der Studie könnte ein Haushalt, der sich an die wichtigsten Maßnahmen des Energiesparplans hält, 3,4% an Kaufkraft gewinnen, was 1.312 Euro entspricht. Der Großteil dieser Einsparungen werde vor allem im Bereich der Mobilität realisiert. Fahrgemeinschaften, Geschwindigkeit, Heizung Wenn man den Empfehlungen der Regierung folgt, die Fahrgemeinschaften empfiehlt, könnte allein dies zu einem jährlichen Gewinn von 1.000 Euro pro Haushalt führen. „Es wurde geschätzt, dass ein französischer Haush…

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  • Warum herrscht an französischen Tankstellen Benzinknappheit?

    Warum herrscht an französischen Tankstellen Benzinknappheit?

    Etwa 12% der Tankstellen können nicht mehr alle Kraftstoffe anbieten. TotalEnergies-Tankstellen werden regelmässig von den Kunden gestürmt. Raffinerien stehen still. 

    Seit Anfang September erleben die TotalEnergies-Tankstellen eine wahre Kunden-Flutwelle. Da sie im Durchschnitt derzeit 20 Cent billiger sind als die Konkurrenz, werden sie von den Autofahrern regelrecht gestürmt, sie werden zum Teil täglich leergekauft. Und wegen eines internen Arbeitskampfes um Lohnerhöhungen kommt der Nachschub kaum hinterher. 

    Gibt es einen Mangel an Treibstoff?
    In Frankreich gibt es rund 11.000 Tankstellen. Bei 12% fehlte am Mittwoch mindestens ein Kraftstoff, wie der Sprecher der französischen Regierung berichtet. Olivier Véran weigert sich jedoch, von „Mangel“ zu sprechen, er zieht es vor, von „vorübergehenden Spannungen“ zu sprechen. Auch die Händler lehnen den Begriff „Mangel“ ab, die Kraftstofflieferungen erleben zwar Schwierigkeiten, aber es kommt immer noch Öl aus den Raffinerien.

    Welche Regionen sind am stärksten betroffen?
    Die Regionen Hauts-de-France und Grand Est sind am stärksten vom Treibstoffmangel betroffen. Aus der Ile-de-France, der Normandie, der Champagne-Ardenne und dem Departement Bouches-du-Rhône werden Spannungen gemeldet. Südfrankreich bleibt vorerst relativ verschont. In der Region Hauts-de-France ist der Kauf von Kraftstoff in Kanistern seit Mittwoch verboten. Im Departement Pas-de-Calais sind sieben Tankstellen ausschließlich für Notdienste reserviert. Ein Intermarché hat sogar beschlossen, seine Zapfsäulen nur noch nachts von 19.30 Uhr bis 6.30 Uhr zu öffnen.

    Ist TotalEnergies der einzige betroffene Tankstellenbetreiber?
    TotalEnergies ist der größte Einzelhändler in Schwierigkeiten. Am 6. Oktober hatten 42% der Total-Tankstellen keinen Diesel mehr, 35,9% kein E10 und 32,8% kein Bleifrei 98, wie auf der Website prix-carburants.gouv.fr zu erkennen war. Die übrigen Händler waren weit weniger betroffen:

    • E.Leclerc-Tankstellen (5,2% ohne Diesel; 9,2% ohne E10; 5,8% ohne SP98)
    • Carrefour (5,6% ohne Diesel; 2,7% ohne E10; 4,5% ohne SP98)
    • Intermarché (2,6% ohne Diesel; 2,2% ohne E10; 3,5% ohne SP98)
    • Super U (3,5% ohne Diesel; 8,7% ohne E10; 7,2% ohne SP98)
    • Auchan (5% ohne Diesel; 4,5% ohne E10; 3,6% ohne SP98)

    TotalEnergies liefert den Treibstoff, der u. a. an den Tankstellen von E.Leclerc und Super U verkauft wird.

    Sind die Rabatte von TotalEnergies an der Situation schuld?
    Über den von der Regierung gewährten Kraftstoffrabatt von 30 Cent hinaus, der für alle Tankstellen, Mineralölunternehmen und Supermärkte gilt, bietet TotalEnergies zwischen dem 1. September und dem 30. Oktober einen weiteren Rabatt von 20 Cent an. Da deshalb der Preis pro Liter im Durchschnitt 50 Cent unter dem der Konkurrenz lag, strömten die Autofahrer in Scharen zu den Total-Tankstellen (TotalEnergies, Total access, Elan). TotalEnergies beziffert den Anstieg der Kundenzahlen auf etwa 30%.

    Warum kommen die Lieferungen nicht hinterher?
    In zahlreichen Ballungsgebieten gehen vielen TotalEnergies-Tankstellen jeden Tag mindestens ein Kraftstoff, manchmal sogar der gesamte Kraftstoff aus. Nur der Tankstellen-Shop bleibt geöffnet. TotalEnergies versichert zwar, dass es die starke Nachfrage der Autofahrer vorausgesehen habe, doch wird die Lieferkette des Ölkonzerns derzeit durch eine interne Streikbewegung stark eingeschränkt. Die Gewerkschaft CGT fordert 10% Lohnerhöhung für das Jahr 2022, weitere Neueinstellungen und einen massiven Investitionsplan. Drei der fünf Raffinerien von TotalEnergies sind von dem Streik betroffen: Le Havre im Departement Seine-Maritime, Feyzein im Departement Rhône und die Lager- und Bioraffinerieplattform La Mède im Departement Bouches-du-Rhône.

    Wie reagiert der Staat?
    Der Staat hat beschlossen, punktuell auf seine strategischen Treibstoffreserven zurückzugreifen. Frankreich lagert ständig 18 Millionen Tonnen Treibstoff, was dem gesamten Verbrauch des Landes von 90 Tagen entspricht. Die Präfekten haben lokal darum gebeten, die über das ganze Land verteilten Vorräte nutzen zu können. Die betroffenen Mengen und Departements sind nicht bekannt.

    Kann mehr Treibstoff importiert werden?
    Angesichts von Raffinerien, die aufgrund des Arbeitskonflikts auf Sparflamme laufen, wurde in den letzten Tagen Treibstoff aus dem Ausland in französische Häfen importiert. „Die Versorgung wurde durch konsequente Importe und Neuorganisation der Warenströme verbessert“, sagte Francis Pousse, Vorsitzender des Berufsverbands Mobilians, gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Wo stehen die Ölpreise?
    Die in der Opec+ zusammengeschlossenen Ölförderländer beschlossen am Mittwoch, ihre Produktion zu drosseln, um die Ölpreise zu stützen. Am Donnerstagabend lag der Preis für Rohöl der Sorte Brent bei 94,24 $. Weit entfernt vom Rekordhoch von 132,60 € zu Beginn des Krieges in der Ukraine, was damals dazu geführt hatte, dass ein Liter Benzin über 2 € kostete. Nach dem Beschluss der Opec-Länder begannen die Preise wieder zu steigen.

    Wie lange wird die Knappheit anhalten?
    Das Verhalten der Autofahrer spielt dabei eine wichtige Rolle. Indem sie tanken, obwohl sie noch Kraftstoff in ihrem Tank haben, tragen sie zum bestehenden Kraftstoffmangel bei. Fachleute rechnen noch mit mehreren problematischen Tagen. Eine Rückkehr zur Normalität wird für Mitte oder Ende nächster Woche erwartet.

    Wie lange wird es noch Rabatte geben?
    Der 30-Cent-Rabatt der Regierung wird zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember auf 10 Cent sinken. Ab dem 1. Januar 2023 wird er ganz abgeschafft. Derselbe Zeitplan bei TotalEnergies: Der Rabatt von 20 Cent wird am 1. November auf 10 Cent sinken und am 1. Januar 2023 auslaufen. Anfang 2023 werden die Autofahrer in Frankreich wieder den vollen Preis für Kraftstoff zahlen müssen.

  • Baskische Küste: Riesiger Erdrutsch an den Klippen von Bidart

    Baskische Küste: Riesiger Erdrutsch an den Klippen von Bidart

    In Bidart, einer Gemeinde an der baskischen Küste, stürzte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 6. Oktober, ein Teil der Klippe ein. 

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 6. Oktober, kam es an einem Teil einer Steilküste von Bidart im Baskenland zu einem großen Erdrutsch. Ein Teil der nördlichen Klippe auf der Seite Erretegia stürzte ein, berichtet die Zeitung Sud-Ouest. Glücklicherweise waren aufgrund der niedrigeren Temperaturen keine Strandbesucher in diesem Abschnitt, sodass es keine Verletzten gab.

    Auf einer Länge von etwa 100 Metern fielen Felsen herab. Mehreren Augenzeugen zufolge sollen die Felsstürze bis Mittwochnachmittag hingezogen haben. „Der imposanteste Felsblock war 20 bis 30 Meter lang, 7 bis 8 Meter hoch und ebenso breit. Er befand sich am Kopf der Klippe. Es sind die oberen Teile sind, die als erstes fallen“, erklärte der Bürgermeister von Bidart, Emmanuel Alzuri, gegenüber der Zeitung Sud-Ouest.

    „Angesichts der Instabilität der Klippen und des Risikos, dass es jederzeit zu neuen Erdrutschen kommen kann, und aus offensichtlichen Sicherheitsgründen“, erließ Emmanuel Alzuri einen Erlass, der den Verkehr zwischen dem Strand „Plage du Centre“ und dem Strand „Pavillon Royal“ „bis auf Weiteres“ verbietet, berichtet die Zeitung La République des Pyrénées.

    Der Zugang zum Strand bleibt erlaubt, jedoch nur in gewissen Bereichen.

  • Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Die Energiekrise wird sich auch auf die Preise für Zugtickets der SNCF auswirken. Die Erhöhung könnte bis zu 10% für die TER-Züge betragen, aber zunächst hängt das noch von Verhandlungen mit den Regionen ab. Für die TGV- und Intercités-Züge wird die Preistabelle bis Anfang nächsten Jahres überarbeitet werden.

    Am Mittwochmorgen, dem 5. Oktober, befürchteten Zugreisende vor dem Bahnhof in Lille (Nordfrankreich), dass die Preise für Fahrkarten in Zukunft steigen werden. „Ich werde immer seltener mit dem Zug fahren, weil es im Vergleich ziemlich gute Flug-Angebote gibt“, erklärt eine Kundin gegenüber dem Sender France 3. Was wird im Januar 2023 wirklich passieren? Die SNCF will sich noch nicht äußern. Eines ist jedoch sicher: Die Stromrechnung der SNCF wird im nächsten Jahr 1,7 Milliarden Euro teurer ausfallen.

    Die SNCF ist der größte Stromverbraucher in Frankreich.
    Für die Fahrgäste bedeutet dies theoretisch etwa 10% höhere Fahrpreise. Aber das Unternehmen wird möglicherweise nicht alle Mehrkosten weitergeben, und auch nicht auf allen strecken. Das Unternehmen wird demnächst Entscheidungen über die Preise für die TGV- Inoui- und Ouigo-Strecken sowie die Intercités-Züge treffen müssen. Bei den TER-Zügen hingegen liegt die Entscheidung bei den Regionen. In beiden Fällen versuchen Nutzerverbände, die schwächsten Kunden zu schützen. 

  • Kraftstoffe: 12% der französischen Tankstellen erleben Lieferschwierigkeiten

    Kraftstoffe: 12% der französischen Tankstellen erleben Lieferschwierigkeiten

    Es gibt keinen Mangel an Kraftstoffen, versichert jedoch der Sprecher der Mineralölunternehmen in Frankreich. Man müsse nur ein paar Stunden, manchmal auch ein paar Tage warten, bis die Tankstellen wieder aufgefüllt sind.

    „Die Kraftstoffe werden kommen“, versichert Olivier Gantois, Präsident von Ufip Énergies et Mobilités, dem Sprecher der Mineralölunternehmen in Frankreich, am Donnerstag, dem 6. Oktober auf Franceinfo. Während 12% der Tankstellen Schwierigkeiten mit mindestens einer Kraftstoffart haben, beruhigt Olivier Gantois, dass sich die Situation „ab heute bessern wird“, da zusätzliche Importe getätigt wurden, um die Folgen der laufenden Streiks in den französischen Raffinerien abzuschwächen.

    „Diese Importe kommen gerade an“, sagt er und fügt hinzu, dass sich so die Situation entspannen wird. Man werde die Produktion der Raffinerien, die derzeit größtenteils stillstehen, durch Kraftstoffimporte ersetzen und damit die Reichweite und Auswirkungen der Streikbewegung eindämmen. Priorität sei die Belieferung der Verbraucher. Die Regionen Nord und Pas-de-Calais haben bereits damit begonnen, ihre strategischen Vorräte anzuzapfen.

    Der Präsident der Ufip weigert sich, von einer Knappheit zu sprechen. „Es gibt keine allgemeine Knappheit“, sondern eine „angespannte Versorgungslage“, präzisiert er. Sie betrifft insbesondere den Norden und Osten Frankreichs und offenbar mehr TotalEnergies-Tankstellen als, was auf die Streiks und den „Erfolg“ der Rabatte, die TotalEnergies derzeit gewährt, zurückzuführen ist. Der Rabatt, den Total als Reaktion auf den Preisanstieg des Barrels Öl von derzeit rund 94 USD eingeführt hat, beläuft sich auf 20 Eurocent pro Liter.

    Olivier Gantois geht aber davon aus, dass die Preise hoch bleiben werden, solange der Krieg in der Ukraine andauert. Ein weiterer Grund ist die jüngste Entscheidung der Opec, der Erdöl produzierenden Länder, ihre Produktion zu drosseln.

  • Gastronomie : Arbeiterrestaurant von Gault Millau ausgezeichnet

    Gastronomie : Arbeiterrestaurant von Gault Millau ausgezeichnet

     Am Mittwoch, 5. Oktober, wurde in Mayenne ein Bistro in den berühmten Gault et Millau Restaurantführer aufgenommen. Das Arbeiterrestaurant bietet mit einem Menü für 13 Euro eine lokale und qualitativ hochwertige Küche. Das „Bistrot de la gare“ in Brée (Mayenne) bietet ein Menü für nur 13 Euro…

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  • SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    Fahrkarten für TGV, Ouigo und Intercités für die Weihnachtszeit sind ab sofort verbilligt zum Verkauf freigegeben. Seit diesem Mittwoch, dem 5. Oktober, sind 9 Millionen Zugtickets für den Zeitraum von Sonntag, 11. Dezember, bis Montag, 2. Januar, erhältlich.

    Diese Nachricht wurde von vielen Franzosen erwartet. Die SNCF hat am Mittwoch, dem 5. Oktober, den Verkauf ihrer preiswerten Fahrkarten für die Weihnachtsferien eröffnet, wie Le Parisien berichtet. 9 Millionen Fahrkarten für die TGV-, Ouigo- und Intercités-Züge für Reisen zwischen Sonntag, dem 11. Dezember, und Montag, dem 2. Januar, stehen an sofort zum Verkauf. Das ist eine Million mehr als im Vorjahr.

    Im Jahr 2021 wurden am ersten Verkaufstag der Fahrkarten für die Weihnachtszeit innerhalb von 24 Stunden eine Million Fahrkarten verkauft. Paris, Lyon, Lille, Bordeaux und Straßburg waren die beliebtesten Reiseziele für die Weihnachtsferien. Laut SNCF ist der erste Verkaufstag der Tag mit den günstigsten Preisen, die dann gegen Weihnachten steigen werden.

    Außerdem startet Ouigo, der Low-Cost-Service der SNCF, am Mittwoch, dem 5. Oktober, ebenfalls den Vorverkauf seiner Fahrkarten bis Anfang Juli. Ouigo-Züge fahren in die Bretagne, nach La Rochelle aber auch in den Süden nach Perpignan.

  • Die Preise für Benzin und Diesel steigen nach einem Monat des Rückgangs wieder an

    Die Preise für Benzin und Diesel steigen nach einem Monat des Rückgangs wieder an

    Trotz des vor einem Monat begonnenen Rückgangs stiegen die Preise für Diesel und Benzin in der letzten Septemberwoche wieder deutlich an.

    Obwohl die Preise für die wichtigsten Kraftstoffe dank staatlicher Maßnahmen relativ niedrig gehalten wurden, stiegen sie in der letzten Septemberwoche wieder an.

    Laut offiziellen Zahlen, die auf der Website des Ministeriums für den ökologischen Wandel veröffentlicht wurden, stiegen die Preise für Kraftstoffe um durchschnittlich 3,6 Cent für Diesel und 3,1 Cent pro Liter für Benzin. Im Zeitraum vom 23. bis 30. September erreicht der durchschnittliche Preis für Gasöl somit 1,6956 €/L. Der durchschnittliche Preis für SP95-E10 steigt auf 1,5185 €/L.

    Es ist das erste Mal seit August, dass die Preise wieder steigen. Seit September profitieren die Autofahrer nämlich von einer Preisbremse und Rabatten von TotalEnergies und dem französischen Staat. Diese Rabatte führten zu einem Ansturm auf die Tankstellen des französischen Ölkonzerns Total, die seit Anfang September regelrecht überrannt werden.

  • Warum Gebrauchtwagen in Frankreich manchmal teurer sind als Neuwagen

    Warum Gebrauchtwagen in Frankreich manchmal teurer sind als Neuwagen

    Die Pandemie und die grassierende Halbleiterkrise haben den Automobilmarkt erschüttert und die Lieferzeiten für Neuwagen dramatisch erhöht. Ein noch nie dagewesenes Phänomen ist, dass einige Gebrauchtwagen heute zu einem Preis gehandelt werden, der dem Neupreis entspricht oder diesen sogar übersteigt!

    Es ist noch gar nicht so lange her, dass man es für normal hielt, sich ein wenig zu gedulden, sobald man sich für die Farbe seines Traumautos und die Optionen entschieden hatte. Ohne sich darüber zu ärgern, wartete man mehrere Wochen oder sogar noch länger auf den erlösenden Brief oder Anruf des Autohauses. Das war einfach der Preis, den man zu bezahlen bereit war, um sich dann hinter das Steuer eines neuen Autos zu setzen.

    Die Zeit nach der Pandemie und der daraus resultierende Mangel an Halbleitern – die Konzerne beklagen auch große Probleme bei der Versorgung mit Kunststoffen und Stahl – haben die Produktionszeiten in fast allen Automobilfabriken stark beeinträchtigt. Die Zeiträume zwischen Auftragserteilung und Schlüsselübergabe verlängerten sich manchmal um viele Monate. Um ihre Gewinnspannen nicht zu verschlechtern, haben die Hersteller es dann auch noch vorgezogen, die verfügbaren Chips für ihre Spitzenmodelle zu reservieren. Die Besteller von preiswerteren Modellen müssen nun noch länger warten…

    Aber auch am unteren Ende der Skala gibt es Kunden, die es etwas eiliger haben und bereit sind, ein etwas anderes Modell zu kaufen, bei dem sie auf die elektrische Öffnung des Kofferraums, eine besondere Polsterung oder sogar die gewünschte Farbe verzichten. Andere wiederum greifen auf Gebrauchtwagen zurück.

    Das hat zur Folge, dass die Lagerbestände in den Autohäusern und auch die Angebote im Internet schrumpfen und die Preise für verfügbare Gebrauchtwagen in die Höhe schnellen. Vor allem für die „Perlen“ des Marktes, die Marke Dacia, allen voran Sandero und Duster, aber auch die Kompaktwagen von Toyota oder die zeitlosen Renault Clio und Peugeot 208 werden Höchstpreise geboten, die in manchen Fällen sogar über den Neuwagenpreisen liegen. Wer heute nach einem dieser Fahrzeuge sucht, wird das festgestellt haben. Zu erwähnen in diesem Zusammenhang ist auch, dass sich inzwischen sogar Autovermieter und andere Unternehmen für gebrauchte Fahrzeuge mit geringer Kilometerleistung interessieren.

    In den letzten anderthalb Jahren ist der Gebrauchtwagenmarkt um 20% gestiegen, auch wenn der Trend sich derzeit wieder etwas beruhigt.

    Innerhalb von 10 Jahren stieg der Preis für Neuwagen um 7.000 €.
    Beobachter gehen davon aus, dass sich diese Situation bis Anfang nächsten Jahres nicht verbessern wird. Es sei dennoch darauf hingewiesen, dass das Phänomen nur bestimmte Fahrzeuge betrifft und dass, wenn man den gesamten Markt betrachtet, Gebrauchtwagen glücklicherweise immer noch erschwinglicher sind als Neuwagen.

    Von 2,214 Millionen Neuwagen im Jahr 2019 fielen die Verkäufe auf 1,650 Millionen im Jahr 2020 und dann auf 1,659 Millionen im letzten Jahr. Der Gebrauchtmarkt dagegen brach alle Rekorde mit 5,96 Millionen Verkäufen.

    Das Jahr 2022 wird wohl kaum eine Rückkehr zur Normalität markieren. Im August stieg die Zahl der Neuwagenzulassungen bei Privatpersonen nach 14 aufeinanderfolgenden Monaten des Rückgangs erstmals wieder um 3,8% auf 91.411 Fahrzeuge an.