Kategorie: Tourismus

  • Benzinpreis: Auch E.Leclerc und Systèmes U wollen vom TotalEnergies-Rabatt profitieren

    Benzinpreis: Auch E.Leclerc und Systèmes U wollen vom TotalEnergies-Rabatt profitieren

    Der Rabatt, der für Kunden von Total-Tankstellen gilt, wird den beiden Einzelhändlern nicht gewährt, obwohl sie bei TotalEnergies einkaufen.

    Die Supermärkte Système U und E.Leclerc forderten TotalEnergies am Mittwoch auf, auch ihnen den Rabatt von 20 Cent zu gewähren, da TotalEnergies auch ihre Tankstellen mit Kraftstoff beliefert. Sie beklagten „eine Wettbewerbsverzerrung“. Der Gas- und Ölgigant bietet seit dem 1. September und bis Ende Oktober den Kunden einen Rabatt von 20 Cent pro Liter auf Kraftstoffe an seinen eigenen Tankstellen an, beliefert aber auch die Tankstellen anderer Händler wie E.Leclerc und Système U.

    „Total ist gleichzeitig unser Lieferant und unser Konkurrent“, fasste Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Vorstands der E.Leclerc-Zentren, zusammen. „Ich habe dem Präsidenten von Total geschrieben und ihn gebeten, auch uns diesen Rabatt zu gewähren“. Am Vortag hatte der Generaldirektor von Système U, Dominique Schelcher, im Sender BFMTV die gleiche Forderung gestellt.

    Den gleichen Rabatt
    Système U und Leclerc kaufen den Treibstoff gemeinsam ein. Es ist also der gleiche Treibstoff an allen Tankstellen der zwei Handelsketten. Ein Teil dieses Treibstoffs wird von Total geliefert. „Ich fordere Total auf, uns denselben Rabatt zu gewähren“, sagt E. Leclerc. Beide Händler betonen ihre Präsenz in ländlichen Gebieten, in denen TotalEnergies selbst nur über wenige Tankstellen verfügt.

    „Wir appellieren an Total, auch die Menschen in ländlichen Gebieten von diesem interessanteren Preis profitieren zu lassen, der über den Rabatt der Regierung hinausgeht“, sagte Dominique Schelcher von Systéme U. „Was ziemlich bizarr ist, ist, dass die Wettbewerbsbehörden, die Regierung, mit dieser Wettbewerbsverzerrung kein Problem haben“, legte Michel-Édouard Leclerc am Mittwoch nach.

    Auch andere Tankstellennetze machen sich Sorgen über eine mögliche „Kundenabwanderung“. Vom 1. November bis zum 31. Dezember wird der Rabatt von TotalEnergies auf 10 Cent reduziert. Der Rabatt der Regierung liegt im September und Oktober bei 30 Cent pro Liter und im November und Dezember bei 10 Cent.

  • Energiepreise: Die Skigebiete haben grosse Sorgen

    Energiepreise: Die Skigebiete haben grosse Sorgen

    Seit die Energiekosten stark steigen, machen sich einige Skiorte Sorgen um die Öffnung der Skilifte. dazu kommen die Sorgen darüber, dass es einen möglichen Rückgang der Besucherzahlen in den Skigebieten geben könnte.

    Was wäre, wenn die Skilifte in diesem Winter erneut stillstehen müssten? Ein Drittel der Skiorte erneuert derzeit die Energieverträge. Angesichts der explodierenden Preise wissen einige Skigebiete nicht einmal, ob sie in der kommenden Saison überhaupt öffnen können. „Wir haben 50 Euro pro Megawatt gezahlt, jetzt sind wir bei etwa 800 Euro pro Megawatt“, sagt Guillaume Ruel, Präsident der Skiliftgesellschaft von Villard-de-Lans (Isère) auf dem Sender France 3. „Mit den Tariferhöhungen würde sich die Energierechnung auf 2,5 Millionen Euro belaufen. Dann wären wir nicht mehr in der Lage, unsere Rechnungen zu begleichen.“

    In Frankreich hängen 120.000 Arbeitsplätze von der Wintersportindustrie ab. Stillstehende Skilifte beunruhigen die anderen  Betriebe in den Wintersportorten im Isere. „Wenn es keinen Skibetrieb gibt, bin ich mir nicht sicher, ob die Touristen überhaupt zu uns kommen“, befürchtet Frederic Arnaud, Besitzer eines Sportgeschäfts. „Darin liegt die Gefahr“. Arbeitsplätze sind direkt gefährdet, „das würde sich auf die Anzahl der Angestellten auswirken“, warnt Matthias Molina, ein Restaurantbesitzer. Neueinstellungen würden nicht stattfinden. Andere Ferienorte denken bereits darüber nach, wie sie sich angesichts der angespannten Situation anpassen können.

  • Privatjet: Fussballklub PSG im Kreuzfeuer der Kritik

    Privatjet: Fussballklub PSG im Kreuzfeuer der Kritik

    Der Trainer des Pariser Fussballklubs PSG machte am Montag, dem 5. September, einen Witz, der garnicht gut ankam. Auf die Frage, ob seine Spieler mit dem Flugzeug statt mit dem Zug zu einem Spiel in Nantes (Loire-Atlantique) reisen würden, sprach Christophe Galtier scherzhaft von einer Reise mit dem „Segelwagen“.

    Fussball-Stars des PSG, filmen sich an Bord eines Privatjets auf dem Weg nach Nantes (Loire-Atlantique), anstatt den TGV zu nehmen, wie es die SNCF vorgeschlagen hatte. Angesichts der Polemik reagierte der Trainer des Pariser Vereins, Christophe Galtier, ironisch. „Wir prüfen gerade, ob wir uns nicht mit einem Segelwagen fortbewegen können“, erklärte er am Montag, dem 5. September. Stürmer Kylian Mbappé, der bei der Pressekonferenz neben ihm sass, brach in schallendes Gelächter aus.

    Wacht auf Jungs!
    „Herr Galtier, eigentlich sind wir von Ihnen sachdienlichere und verantwortungsvollere Antworten gewöhnt, wollen wir darüber reden?“, reagierte die Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra auf Twitter. „Nein, es geht nicht, solche Antworten zu geben! Wachen wir auf, Jungs!“, schrieb Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, ihrerseits. Laut dem Verein PSG können auf Bahnhöfen Sicherheitsprobleme für die Spieler entstehen. Andere große europäische Vereine beginnen allerdings schon damit, Reisen mit dem Zug zu testen, um gegen die globale Erwärmung anzukämpfen.

  • Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    In Marseille wurde eine „Null-Emissions-Fähre“ eingeweiht, die als Weltneuheit gefeiert wird. Der innovative Filter des Schiffes soll über 99 Prozent der Schadstoffpartikel im Seeverkehr reduzieren können.

    Das Flaggschiff der Reederei La Méridionale, die Piana, soll die Fähre der Zukunft werden. Sie wird auf ihrer Fahrt zwischen Marseille und Bastia auf Korsika keine Schadstoffpartikel mehr ausstoßen.

    „Das ist eine noch nie dagewesene Lösung, eine Weltneuheit“, sagte Marc Reverchon, der Präsident des Unternehmens, gegenüber dem sender BFMTV.

    Der neuartige Filter bindet Schwefel und Feinstaub-Partikel mit Natriumbikarbonat. Das System wurde an den vier Motoren der Piana installiert und soll 99 Prozent der Schwefeloxide (SO2) sowie 99,9 Prozent der feinen und ultrafeinen Partikel, die zu den Luftschadstoffen von Schiffen gehören, beseitigen.

    Das rund 16 Millionen Euro teure Projekt wurde von der französischen Agentur für den ökologischen Wandel sowie von der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Rahmen ihres regionalen Klimaplans „Une COP d’Avance“ unterstützt.

    Die Region hat bereits 30 Mio. EUR zum Ausbau der Landstromversorgung von Schiffen zugesagt, um die Luftqualität in Hafenstädten wie Nizza, Toulon und Marseille zu verbessern.

    Die Stadt Marseille will nun die Einführung der neuen Filter auf anderen Kreuzfahrtschiffen und Fähren finanziell unterstützen. Nach der Taufe des Schiffes twitterte der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan, dass er hoffe, dass andere „große Verschmutzer“ dem Beispiel der Piana folgen.

    Privatjets, die für mehr als die Hälfte der weltweiten Luftverkehrsemissionen verantwortlich verantwortlich gemacht werden, stehen derzeit im Mittelpunkt der Klimadiskussionen in Frankreich. Kreuzfahrtschiffe sind auch sehr schädlich für die Umwelt, sie sollen für mehr Verschmutzung verantwortlich sein als alle europäischen Autos zusammen.

    Schwarzer Rauch und schwefeliger Gestank von Kreuzfahrtschiffen und Fähren gehören für die Einwohner von Marseille seit einigen Jahren zum Alltag.

    Der Bürgermeister der Stadt, Benoît Payan, hat sogar eine Petition gegen die von den Schiffen verursachte Verschmutzung des Mittelmeers gestartet. Es wurden über 44.000 Unterschriften gesammelt.

    Lesen Sie auch: Marseille: “Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen emittiert so viel Schwefeldioxid wie eine Million Autos”

    Als Reaktion auf die Klimabedenken versucht die Branche, sich anzupassen, was dazu führte, dass am Montag in Marseille eine emissionsfreie Fähre vorgestellt werden konnte. Ihr Feinstaubfiltersystem gilt als weltweit einmalig.

  • Auch am nächsten Wochenende könnte noch Treibstoffmangel an Total-Tankstellen herrschen

    Auch am nächsten Wochenende könnte noch Treibstoffmangel an Total-Tankstellen herrschen

    Eine ganze Reihe von TotalEnergies-Tankstellen waren in den letzten Tagen von Treibstoffknappheit betroffen.

    Allerdings muss man klarstellen, dass nicht alle Total-Stationen betroffen sind. Total betreibt etwa 3.500 Tankstellen in Frankreich, und nur einige von ihnen sind von den aktuellen Engpässen betroffen. Das liegt daran, dass Total den Preis um 20 Cent pro Liter seit dem 1. September gesenkt hat, und deswegen einen sehr großen Andrang an seinen Tankstellen erlebt hat. Ganz offensichtlich haben viele Franzosen auf dieses Datum gewartet, um an die Zapfsäulen zu fahren. Am Donnerstag und Freitag bildeten sich an den Total-Tankstellen endlose Schlangen und die Lager wurden geleert. Außerdem dürfen in Frankreich am Wochenende keine Lastwagen fahren. Daher können die Tankstellen an Samstagen und Sonntagen nicht aufgefüllt werden. Erst am Montag Tankstellen wieder neuen Treibstoff erhalten.

    Wie lange wird die Treibstoffknappheit anhalten?

    Das Problem ist zwar nur punktuell und nur an vereinzelten Total-Tankstellen aufgetreten. Es ist jedoch möglich, dass es an einigen Tankstellen auch am kommenden Wochenende noch Probleme geben wird.

    Am 1. September waren an alle Total-Tankstellen die Lagerbestände voll aufgefüllt. Aber der Andrang war so groß, dass es nicht bis zum Ende des Wochenendes gereicht hat. Die Autofahrer haben sich auf den Rabatt und die damit um ca. 50 Cent billigeren Treibstoffe gestürzt.

    Aber man muss sich nicht sofort auf den verbilligten Treibstoff stürzen. Die Rabatte bei TotalEnergies werden bis Ende Dezember bestehen bleiben. 

  • Benzin: Warum geht vielen Total-Stationen der Treibstoff aus?

    Benzin: Warum geht vielen Total-Stationen der Treibstoff aus?

    Vielen französischen Tankstellen, insbesondere TotalEnergies-Tankstellen, geht der Treibstoff aus.

    Am Sonntag, 4. September, erlebten viele Autofahrer die unangenehme Überraschung, dass sie an der TotalEnergies-Tankstelle in ihrer Nachbarschaft keinen Dieselkraftstoff tanken konnten. Eine Situation, die sich überall in Frankreich den verblüfften Autofahrern bot. Zahlreiche Tankstellen wurden schlicht überrannt und ihnen ist der Kraftstoff ausgegangen.

    Was ist der Grund dafür? Der „doppelte Rabatt“ brachte die Preise nach unten. Seit dem 1. September wurde der von der Regierung im April eingeführte Rabatt von 18 Cent auf den Kraftstoffpreis auf 30 Cent erhöht. An den TotalEnergies-Stationen ging diese Senkung mit einem zusätzlichen Rabatt von 20 Cent einher, was eine Gesamtreduzierung von 50 Cent bedeutet. So ist der Liter Kraftstoff seit einigen Tagen an den Tankstellen des Total-Ölkonzerns, die jetzt billiger als die großen Handelsketten geworden sind, in ungewohnt tiefe Preisregionen gefallen. Und löste damit einen Ansturm der Autofahrer auf die Zapfsäulen von Total aus.

    Der außergewöhnliche Rabatt der Regierung von 30 Cent pro Liter wird bis zum 1. November 2022 gelten. Danach wird der Rabatt bis zum 31. Dezember 2022 auf 10 Eurocent pro Liter sinken.

  • Wunder: Ein Mann überlebt einen 80 Meter tiefen Sturz mit seinem Auto in eine Schlucht

    Wunder: Ein Mann überlebt einen 80 Meter tiefen Sturz mit seinem Auto in eine Schlucht

    Ein junger Mann stürzte mit seinem Auto in Capdenac-le-Haut im Departement Lot eine Schlucht hinunter und kam erst nach einem 80 Meter tiefen Sturz zum Stehen. Er konnte sich selbst aus seinem Auto befreien.

    Es ist ein kleines Wunder. Es war kurz vor 13 Uhr am Freitag, dem 2. September, als ein 19-Jähriger aus dem Departement Aveyron auf der Departementalstrasse 840 in Capdenac-le-Haut von der Straße abkam. Der junge Mann stürzte daraufhin eine etwa 80 Meter tiefe Schlucht hinunter.

    Obwohl das Fahrzeug bei dem Sturz völlig zerstört wurde, überlebte der junge Mann und konnte sich sogar selbst aus seinem Auto befreien, bevor die Rettungskräfte aus Capdenac und Figeac eintrafen. Er wurde ins Krankenhaus von Figeac gebracht, seine Verletzungen sind jedoch nicht lebensbedrohlich.

    Diese Stelle der Departementalstrasse 840 ist als hochgradig unfallträchtiger Ort bekannt. Am 20. Juli erst war ein 50-jähriger Lkw-Fahrer in dieser Schlucht ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug nach einem Sturz aus fast 80 Metern Höhe in Brand geriet.

    Damals waren am Straßenrand zwar Sicherheitsblöcke aufgestellt worden, die das Auto des jungen Mannes aus Aveyron jedoch bei seinem Sturz am Freitag mit sich riss. Acht Jahre zuvor, im Mai 2014, war ein anderen Lkw-Fahrer an derselben Stelle ebenfalls in die Tiefe gestürzt.

  • In ganz Frankreich fehlen die Busfahrer

    In ganz Frankreich fehlen die Busfahrer

    Zu Beginn des neuen Schuljahres bereitet nicht nur die Situation der Schulbusse Sorgen. In der gesamten Branche herrscht ein grosser Mangel an Fahrern.

    Jackie Rico ist seit zwei Monaten im Ruhestand und übernimmt dennoch wieder das Steuer eines Schulbusses. Die ehemalige Mitarbeiterin des Busunternehmens hat sich bereit erklärt, wieder halbtags zu arbeiten. „Das ist für mich in Ordnung, man hat eine Frühschicht, eine mehr oder weniger große Pause und eine Abendschicht. Wenn man für die Schulen fährt, hat man alle Schulferien und alle Wochenenden frei“. Ein Vorteil für Jackie Rico, aber zu eingeschränkte Arbeitszeiten für andere, was seit der Gesundheitskrise immer weniger akzeptiert wird.

    8.000 offene Stellen
    Um dem Mangel an Busfahrern entgegenzuwirken, werden immer mehr von den jeweiligen Regionen finanzierte Schulungen angeboten. Sechs Monate sind nötig, um die verschiedenen Aspekte des Berufs zu erlernen. „Das Fahren macht 60% des Berufs aus, die restlichen 40% entfallen auf den menschlichen Faktor“, erklärt Philippe Mercey, Fahrlehrer bei Malus formation. Manchmal sind es die Unternehmen selbst, die die 3.000 Euro teure Ausbildung finanzieren. Es werden immer mehr Maßnahmen ergriffen, um neue Fahrer zu rekrutieren. Die Region Aquitanien hat beispielsweise schon 1.300 Schulungen finanziert. Nach Angaben der Unternehmen sind derzeit 8.000 Stellen für Fahrer unbesetzt.

  • Morbihan: Urlauber will seine Ruhe haben und fordert Schweigen der Kirchenglocken

    Morbihan: Urlauber will seine Ruhe haben und fordert Schweigen der Kirchenglocken

    Ein Urlauber beantragte bei der Stadtverwaltung von Arzon im Département Morbihan, die Kirchenglocken abzustellen, um „die Ferienzeit in Ruhe genießen zu können“. Die Zeitung Ouest France berichtet, dass das Rathaus von Arzon (Morbihan) eine E-Mail erhielt, in der ein Urlauber forderte, die Glocken der Kirche Notre-Dame-de-L’Assomption abzustellen. Er forderte insbesondere dazu auf, „die Glocken bis 9 Uhr oder sogar 10 Uhr morgens still zu halten“ und „dafür zu sorgen, dass sie nie wieder läuten, da die Kinder verstört sind“ und, „die Glocke schon heute auszuschalten, damit wir unsere Ferienzeit in Ruhe genießen können“. Der Bürgermeister von Arzon, Roland Tabart, reagierte zunächst überrascht, dann aber eher wütend. Seiner Meinung nach müssen sich die Touristen an den Ort anpassen, an dem sie Urlaub machen. Daher dürfen die Glocken weiterhin läuten. „Diejenigen, die nach Arzon kommen, sollten unsere Traditionen akzeptieren“, meint der Bürgermeister. „Was die Glocken angeht, ist meine …

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  • Eurostar streicht Verbindung von London nach Disneyland Paris

    Eurostar streicht Verbindung von London nach Disneyland Paris

    Der Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Eurostar hat beschlossen, die Direktverbindung von London nach Disneyland Paris ab dem nächsten Sommer einzustellen. Als Grund werden die Auswirkungen des Brexit und der Covid-19-Krise genannt.

    In einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag zugesandt wurde, teilte der Konzern mit, dass er die Züge von der britischen Hauptstadt zum Disneyland-Gelände in Marne-la-Vallee in den östlichen Vororten von Paris einstellen wird.

    „Wir haben die Entscheidung getroffen, die Disney-Direktverbindung … im Sommer 2023 nicht mehr durchzuführen“, heißt es in der Erklärung.

    „Während wir uns weiterhin finanziell von der Pandemie erholen und die Entwicklungen des vorgeschlagenen EU-Einreise-/Ausreisesystems beobachten, müssen wir uns auf unsere Kernstrecken konzentrieren, um sicherzustellen, dass wir weiterhin das hohe Serviceniveau und die Erfahrung bieten können, die unsere Kunden zu Recht erwarten“, heißt es weiter.

    Eurostar, die die Bahnverbindung zwischen London, Paris und Brüssel betreiben, fügte hinzu, dass es im Laufe des nächsten Jahres die Optionen für eine Wiederaufnahme der Disney-Strecke in 2024 prüfen werde.

    Disneyland_Paris