Kategorie: Tourismus

  • Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Gute Nachrichten: Alle Zugtickets sind am Wochenende im gesamten regionalen liO-Netzwerk für 1€ zu haben. Angesichts der Treibstoffknappheit, die Frankreich seit mehreren Tagen heimsucht, hat die Präsidentin der Region Okzitanien, Carole Delga, am Donnerstag angekündigt, dass alle Fahrkarten für die liO-Regionalzüge am Wochenende des 15. und 16. Oktobers zum Preis von 1 € angeboten werden. Dieser Tarif ist bereits ab Donnerstag um Mitternacht gültig. „Diese außergewöhnliche Maßnahme soll es den Einwohnern Okzitaniens ermöglichen, während des Wochenendes Kraftstoff zu sparen, um in der kommenden Woche ihre Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu gewährleisten“, erklärte die Regionspräsidentschaft in einer Pressemitteilung. Carole Delga rief außerdem zur unverzüglichen Wiederaufnahme des Dialogs auf, um einen schnellen Ausweg aus dieser Situation zu finden, die nun alle französischen Bürger und die Wirtschaftstätigkeit des Landes behindert. Für den Fall, dass die derzeitige Situatio…

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  • Benzinknappheit: In Paris verlangt die teuerste Tankstelle Frankreichs 3 Euro für einen Liter Diesel!

    Benzinknappheit: In Paris verlangt die teuerste Tankstelle Frankreichs 3 Euro für einen Liter Diesel!

    Eine Avia-Tankstelle im 7. Arrondissement von Paris verlangte am Donnerstag, dem 13. Oktober, 2,95 Euro für einen Liter SP98 und 2,99 Euro für einen Liter Diesel. Aber auch diese Preise hielten Autofahrer nicht davon ab, dort zu tanken.

    Fanden Sie die Benzinpreise im Juli dieses Jahres schon exorbitant hoch? Wenn Sie in die 15 avenue Duquesne in Paris fahren, werden Sie bestimmt schockiert sein. An dieser Avia-Tankstelle im VII. Arrondissement zahlten Autofahrer am Donnerstag, dem 13. Oktober, fast 3 Euro pro Liter für ihre Tankfüllung.

    Wie die Zeitung Le Parisien berichtete, verkaufte diese wahrscheinlich teuerste Tankstelle in Frankreich, einen Liter SP98 für 2,95 Euro und einen Liter Diesel für 2,99 Euro. Doch selbst das konnte einige Autofahrer nicht entmutigen, die bereits am Vormittag Schlange, um ihre kostbare Tankfüllung zu bekommen.

    „Das ist eine sogenannte Trottoirstation. Sie ist eher dazu da, um auszuhelfen, als Pannenhilfe. Sie ist immer teurer als normal, auch außerhalb von Knappheitssituationen“, zitiert Le Parisien einen Branchenexperten.

    Die Arbeitsniederlegungen in den Raffinerien verschärften sich am Donnerstag weiter und die Gewerkschaft CGT rief dazu auf, den Streik auf den gesamten Energiesektor auszuweiten.

  • Benzinknappheit: Könnte wie 1992 die Armee eingesetzt werden?

    Benzinknappheit: Könnte wie 1992 die Armee eingesetzt werden?

    Angesichts der anhaltenden Blockaden hat der Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France vor einigen Tagen die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Armee zu requirieren. Eine Lösung, auf die schon die Regierung von Pierre Bérégovoy im Juli 1992 zurückgegriffen hatte. Benzinknappheit und blockierte Raffinerien: Könnte die Regierung die Armee einsetzen? Letzte Woche meinte der Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France, Xavier Bertrand, gegenüber der Zeitung La Voix du Nord, dass er sich nicht dagegen aussprechen würde. Es gebe zumindest einen Präzedenzfall, der vor 30 Jahren in einem anderen Kontext stattgefunden habe. Im Juli 1992 sperrten wütende Fernfahrer, die gegen die Einführung des Punkteführerscheins protestierten, Straßen und Zugänge zu den Raffinerien und blockierten so die Versorgung der Tankstellen, gerade als die Menschen in den Urlaub fahren wollten. Premierminister Pierre Bérégovoy verhandelte zunächst und schickte dann die Armee. 500 Soldaten und Pan…

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  • Benzinknappheit: Emmanuel Macron rechnet mit Rückkehr zur Normalität „im Laufe der kommenden Woche“

    Benzinknappheit: Emmanuel Macron rechnet mit Rückkehr zur Normalität „im Laufe der kommenden Woche“

    Der Staatschef, der am Mittwochabend in der Sendung „L’Evénement“ auf dem Sender France 2 zu Gast war, rief nochmals die Geschäftsleitung von TotalEnergies und die Gewerkschaft CGT „zur Verantwortung“ auf. Obwohl der Generalsekretär der CGT, Philippe Martinez, ankündigte, eine einstweilige Verfügung gegen die Zwangsmassnahmen bei ExxonMobil einzureichen, zeigte sich Emmanuel Macron zuversichtlich. Als er am Mittwoch, dem 12. Oktober, in der Sendung „L’Evénement“ auf France 2 zu Gast war, meinte der Präsident, dass die Situation „im Laufe der kommenden Woche“ „zur Normalität zurückkehren“ werde. Der Staatschef appellierte zudem erneut „an die Verantwortung“ der Geschäftsleitung von TotalEnergies und der CGT und wünschte sich, dass die Gewerkschaft „dem Land erlaubt, zu funktionieren“. Der Staatspräsident rechtfertigte die Requirierungen von ExxonMobil-Mitarbeitern, die die Regierung umsetzen will: „Es musste getan werden, weil man das Land nicht blockiert lassen kann.“ „Ich bin für den …

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  • Tarn: 9 Tankstellen von der Präfektur beschlagnahmt und teilweise für die Öffentlichkeit geschlossen

    Tarn: 9 Tankstellen von der Präfektur beschlagnahmt und teilweise für die Öffentlichkeit geschlossen

    Neun Tankstellen im Departement wurden von der Präfektur des Tarn beschlagnahmt. Sie sind nun an bestimmten Uhrzeiten ausschließlich für bestimmte Fahrzeuge, die einen öffentlichen Auftrag erfüllen, geöffnet.

    Angesichts der Schwierigkeiten bei der Versorgung der französischen Tankstellen, die mit einer Streik-Bewegung zusammenhängen, die derzeit die Blockade einiger Raffinerien und Öldepots verursacht, ergreift die Präfektur des Departements Tarn eine drastische Maßnahme.

    Nach bereits am Dienstag angekündigten Einschränkungen beim Verkauf von Kraftstoffen wurde am Mittwoch ein weiterer Präfekturerlass zur „Beschlagnahmung“ von Tankstellen veröffentlicht.

    Es handelt sich um insgesamt neun Tankstellen, die nun „ausschließlich für Fahrzeuge von Dienststellen oder Unternehmen, die eine öffentliche Aufgabe wahrnehmen“, in bestimmten Zeitfenstern zugänglich sind: montags bis freitags von 8 bis 11 Uhr und samstags und sonntags von 9 bis 11 Uhr.

    „Außerhalb dieser Zeiten dürfen diese Tankstellen nur dann für die Öffentlichkeit geöffnet werden, wenn ihr Kraftstoffbestand mehr als 40% beträgt“, heißt es im Text des Präfekturerlasses.

    Nachts, von 21 Uhr bis 6 Uhr, wird der Selbstbedienungs-Vertrieb abgeschaltet.

    Die neun betroffenen Tankstellen sind die von Carrefour Contact in Alban, Leclerc Portes d’Albi in Albi, Auchan in Aussillon, Total in Carmaux, Leclerc Siala in Castres, Intermarché in Gaillac, Carrefour Market in Lacaune, Intermarché in Lavaur und Total – Relais des Portes du Tarn in Saint-Sulpice.

  • Straßburger Weihnachtsmarkt: Das Rathaus verbietet eine lange Liste von Produkten

    Straßburger Weihnachtsmarkt: Das Rathaus verbietet eine lange Liste von Produkten

    Die grüne Stadtverwaltung von Straßburg hat eine Liste von Produkten aufgelegt, die auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt nicht verkauft werden dürfen. Kritiker werfen ihr vor, den christlichen Ursprung des Festes auslöschen zu wollen. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg zieht jedes Jahr 2 Millionen Touristen an. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg soll am 25. November beginnen. Er ist jedes Jahr ein Ereignis voller Magie, Zauber und Schönheit und zieht mehr als 2 Millionen Besucher an. Doch die Händler dürfen dort nicht alles verkaufen, was sie wollen. Die von den Grünen geführte Stadtverwaltung schickte den Händlern eine Liste mit Produkten, die verkauft werden dürfen, und solchen, die verboten sind. Die Aussteller dürfen keinen Champagner, kein Popcorn, kein Grillhähnchen, keine Weihnachtsdonuts, keine Hunde- und Katzenkostüme, keine Korbwaren und keine Regenschirme verkaufen. Auch Raclette oder Tartiflette dürfen nicht angeboten werden. Unter Vorbehalt dürfen Produkte wie Lebkuchenlikör, …

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  • Benzinpreise: Über 2 € pro Liter – rasanter Preisanstieg in wenigen Tagen

    Benzinpreise: Über 2 € pro Liter – rasanter Preisanstieg in wenigen Tagen

    Die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen sind seit einigen Tagen wieder sehr stark gestiegen, insbesondere für Dieselkraftstoff. Der Treibstoffrabatt der Regierung von 30 Cent ist allerdings immer noch in Kraft.

    Die französischen Autofahrer haben es in diesen tagen doppelt schwer. Der Kraftstoff wird an den Tankstellen immer knapper und wenn ein glücklicher Autofahrer eine funktionierende Zapfsäule findet, muss er einen hohen Preis bezahlen. Seit Anfang der Woche liegt der Preis für einen Liter Benzin sogar bei einigen Supermarktketten wieder über 2 € pro Liter.

    Was sind die Gründe für diesen Preisanstieg?
    Die Ölpreise sind seit einer Woche wieder spürbar gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der europäischen Referenzsorte Brent lag am Dienstagabend bei 93,58 $. Die ölexportierenden Länder, die in der Opec+ zusammengeschlossen sind, haben beschlossen, ihre Produktion zu senken, um die Preise trotz eines weltweiten Kontext steigender Preise noch weiter zu erhöhen. Und natürlich wirken sich die Schwierigkeiten bei der Versorgung der Tankstellen in Frankreich und die dadurch entstandene hohe Nachfrage der Autofahrer auf das Preisniveau aus.

    Wird die Situation von einzelnen Tankstellen missbraucht?
    Nutzen angesichts der aktuellen Situation, in der es aufgrund des Streiks in mehreren TotalEnergies- und Esso-ExxonMobil-Raffinerien zu Treibstoffengpässen kommt, einige Tankstellen die Situation aus, um die Preise in die Höhe zu treiben? Ja, wenn man dem Regierungssprecher glauben darf. Olivier Véran prangerte am Dienstag auf RTL „Streikprofiteure“ an, die ihre Preise aufgebläht hätten. „Das ist abnormal“.

    Können Tankstellen abgestraft werden?
    Können Tankstellen mit besonders hohen Preisen vom Staat bestraft werden? Die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, hat die Durchführung von Preiskontrollen beauftragt. Bisher wird von der Exekutive noch keine Bestrafung von Tankstellen mit missbräuchlich hohen Preisen diskutiert.

    Sind die Kraftstoffpreise frei?
    Im Gegensatz zu Zigaretten, bei denen die Preise von der Regierung festgelegt werden, sind die Kraftstoffpreise völlig frei. Der Staat gibt keine Mindest- oder Höchstpreise vor. Jede Tankstelle legt einen öffentlichen Verkaufspreis fest, der sich nach dem Preis des Rohöls, den Vertriebskosten und den Steuern richtet. Der Barrelpreis und vor allem die Konkurrenz sind die wichtigsten Indikatoren für die Festlegung des Verkaufspreises.

  • Benzinknappheit: Unternehmen in großen Schwierigkeiten

    Benzinknappheit: Unternehmen in großen Schwierigkeiten

    Unternehmen, die auf Treibstoff angewiesen sind, haben angesichts der Knappheit mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Am Montag, dem 10. Oktober, forderte die Confédération des petites et moyennes entreprises (CPME) die Zwangsverpflichtung streikender Raffinerie-Arbeiter. Vor dem Bahnhof von Fleury-les-Aubrais im Département Loiret stehen die Taxis still. Die Fahrer haben Schwierigkeiten, ihre Fahrzeuge aufzutanken und befürchten, dass ihnen der Sprit ausgeht. „Seit heute Morgen drehe ich meine Runden, um Diesel zu finden. Jetzt kann ich nicht einmal mehr Kunden annehmen“, klagt ein Taxifahrer auf France 3. Er musste sein Taxi bereits abstellen. Andere Taxis haben nur noch einige Liter Kraftstoff für einen letzten Arbeitstag. „Ich kann nicht zur Arbeit kommen“Auch in der Île-de-France beginnen die Unternehmen, die Folgen des Kraftstoffmangels zu spüren. Émilie Prignot, eine Verkaufsleiterin, mit der France Télévisions gesprochen hat, kam eine Stunde zu spät zur Arbeit, nachdem sie fünf Tank…

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  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Kurz zuvor war auch der Streik in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme im Département Seine-Maritime verlängert worden. Die Streikbewegung lässt trotz der Drohungen der Regierung nicht nach. Der Streik wird bei TotalEnergies an allen Standorten des Konzerns verlängert, wie die CGT am Mittwoch, dem 12. Oktober, bekannt gab. „Die Raffinerie in Donges im Département Loire-Atlantique ist in den Streik eingetreten“, bestätigt Eric Sellini, der Koordinator der Gewerkschaft. Kurz zuvor war der Streik bereits in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme (Seine-Maritime) verlängert worden. Die Regierung kündigt Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern an. Premierministerin Elisabeth Borne kündigte am Dienstag die Verpflichtung von Personal an, um die Treibstoffdepots des Esso-ExxonMobil-Konzerns wieder zu aktivieren. Die Regierungschefin erwägt auch die Möglichkeit, dasselbe bei TotalEnergies zu tun. „Das ist ein Scheitern des sozialen Dialogs“, bedauert Geoffrey Caillon,…

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  • Benzinknappheit: Streikende geben trotz Druck der Regierung nicht nach

    Benzinknappheit: Streikende geben trotz Druck der Regierung nicht nach

    Die französische Regierung forderte am Dienstag die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um „die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depots und die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen“. Diese Drohung blieb jedoch wirkungslos und die Streikenden setzen sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil ihre Streiks fort.

    Die Regierung, die unter starkem Beschuss der Opposition steht, forderte am Dienstag, dem 11. Oktober, die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um die Situation zu lösen. Die Streikenden geben jedoch nicht nach und verlängerten sogar die Streiks sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil.

    „Wenn es Verhandlungsvorschläge gibt, muss man sie aufgreifen. Sonst ist es kein Streik mehr, um Ergebnisse zu erzielen, sondern ganz einfach eine Blockade des Landes, und das ist nicht akzeptabel“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire auf France Info.

    „Wenn die CGT es kategorisch ablehnt, diese Verhandlungen zu führen, werden wir kein anderes Mittel haben, als die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depotsund die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen, ganz einfach deshalb, weil unsere Landsleute nicht Kollateralopfer eines sozialen Konflikts zwischen einer Gewerkschaftsorganisation und einem Privatunternehmen sein dürfen“, betonte der Wirtschaftsminister.

    „Die Regierung ruft dazu auf, dass die Gesamtheit der Blockaden unverzüglich aufgehoben wird. Andernfalls werden wir unsere Verantwortung übernehmen, d.h. wir könnten uns veranlasst sehen, sie aufzuheben“, warnte Regierungssprecher Olivier Véran auf RTL am Tag nach einer Krisensitzung bei Premierministerin Elisabeth Borne.

    „Die Geschäftsleitung von TotalEnergies hat Recht, wenn sie die Aufhebung der Blockaden fordert, bevor sie in die Verhandlungen geht“, so der Regierungssprecher.

    „Heute Morgen haben die Beschäftigten mit großer Mehrheit für die Fortsetzung des Streiks gestimmt, wir warten immer noch auf nähere Angaben zu den Verhandlungen seitens der TotalEnergies-Geschäftsleitung“, stellte Eric Sellini, CGT-Koordinator, seinerseits fest.

    Der TotalEnergies-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr einen Gewinn von 10,6 Milliarden US-Dollar.

    Die Raffinerie in der Normandie, das Treibstofflager Flandres in der Nähe von Dünkirchen und die Bioraffinerie La Mède (Bouches-du-Rhône) setzen den Streik fort, dem sich heute auch Autobahntankstellen des Argedis-Netzes, einer Tochtergesellschaft von TotalEnergies, anschlossen.

    „Infragestellung des Streikrechts“
    Auf Seiten von Esso-ExxonMobil verlängerten die beiden Raffinerien Notre-Dame-de-Gravenchon (Seine-Maritime) und Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) die Streiks, zu denen die Gewerkschaften FO und CGT aufgerufen hatten, obwohl am Vortag ein Lohnabkommen von zwei Organisationen unterzeichnet worden war, die auf Konzernebene, nicht aber auf Ebene der Raffinerien die Mehrheit der Angestellten vertreten, wie die CGT mitteilte.

    Im Falle einer Requirierung durch die Behörden „werden wir vor Gericht gehen, um sie annullieren zu lassen“, versichert die CGT und beklagt „eine Infragestellung des Streikrechts“.

    Von Nord- bis Südfrankreich spielten sich die gleichen Szenen ab: geschlossene Tankstellen, endlose Warteschlangen, steigende Preise und eine gedrückte Stimmung.

    „Wir sind nicht hier, um das Leben der Franzosen zu blockieren, sondern um würdige Lebensbedingungen zu fordern“, sagt Lionel Arbiol, Sprecher der CGT Esso.

    Olivier Véran seinerseits versprach die Wiederherstellung eines „normalen Betriebs innerhalb von 15 Tagen“, d. h. noch vor den französischen Herbstferien.

    Die Opposition gibt der Regierung die Schuld an der Krise: Die Rechte und die extreme Rechte kritisierten „mangelnde Antizipation“ und „Hektik“, während die Linke „Drohungen gegen die Arbeitnehmer, aber Streicheleinheiten für die Bosse“ anprangerte.