Kategorie: Tourismus

  • Unwetter in Bordeaux: Straßenbahn vom Blitz getroffen

    Unwetter in Bordeaux: Straßenbahn vom Blitz getroffen

    Ein Zug geriet am Sonntag in der Nähe des Flughafens Bordeaux-Mérignac in Brand. Der Zugverkehr wurde bis zum Abend unterbrochen.

    Eine Straßenbahn fing am Sonntagnachmittag, dem 4. Juni, Feuer, nachdem sie in der Nähe des Flughafens Bordeaux-Mérignac von einem Blitz getroffen worden war. Auf einem von einem Zeugen gefilmten Video, das von dem Sender BFMTV ausgestrahlt wurde, waren Flammen und eine Rauchfahne zu sehen, die aus der Bahn schlugen.

    „Der Blitz ist in diesen Zug eingeschlagen und hat eine Überspannung erzeugt. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der Brand dauerte nur einen Sekundenbruchteil, die Zeit des Einschlags“, erklärte der Betreiber Keolis gegenüber der Zeitung Sud-Ouest. Der Verkehr, der kurz vor 16 Uhr unterbrochen wurde, wurde gegen 20 Uhr nach der Evakuierung des Zuges wieder aufgenommen.

    Schäden auch in anderen Teilen Frankreichs
    Bordeaux war nicht die einzige Stadt, in der es aufgrund von Unwettern zu Sachschäden kam. Am Sonntag gingen bei der Feuerwehr des Departements Rhône Hunderte von Anrufen ein, die Lyon und den südwestlichen Teil des Ballungsraums Lyon betrafen, und sie rückte etwa 120 Mal aus, hauptsächlich um Menschen in überfluteten Straße zu helfen oder bei der Trockenlegung ihrer Keller oder Tiefgaragen zu helfen. Die Autobahn A450 war kurzzeitig wegen überfluteten Fahrbahnen gesperrt, wie die Präfektur des Departements mitteilte.

    Im Departement Loire wurde die Feuerwehr am Samstag nach Unwettern in Charlieu, wo ein Gewitter von starkem Hagel begleitet wurde, zu rund 20 Einsätzen gerufen.

  • Klein und elektrisch: So wird das Auto von morgen aussehen

    Klein und elektrisch: So wird das Auto von morgen aussehen

    Der Dokumentarfilm „Automobile, la fin d’une ère? (Automobil, das Ende einer Ära)“ wird am Sonntag, dem 4. Juni um 20.55 Uhr auf dem Sender France 5 ausgestrahlt. Der Film dokumentiert die Wende, die die europäische Automobilindustrie vollzogen hat, um sich an die Herausforderungen der globalen Erwärmung anzupassen.

    „Das Auto von morgen ist ein Auto, das klein ist, das erschwinglich ist und das geteilt wird, also muss alles neu gedacht werden.“ So stellt sich die französische Grünen-Europaabgeordnete Karima Delli, Mitglied des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, das Auto in einer immer näher rückenden Zukunft vor. Ein Fahrzeug, das künftig rein elektrisch und nicht mehr mit Verbrennungsmotoren betrieben wird, um der Notwendigkeit gerecht zu werden, den Ausstoß von Treibhausgasen, den treibenden Kräften der globalen Erwärmung, zu reduzieren. Eine Herausforderung für die europäischen Hersteller, die sich regelrecht neu erfinden müssen, um den Anforderungen des Europäischen Parlaments gerecht zu werden, das am 14. Februar für eine Verordnung gestimmt hat, die den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 verbieten soll.

    Eine ökologische Wende, die sich auf die Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) stützt und de facto ein Umdenken in Bezug auf das Auto von morgen erfordert. Der Dokumentarfilm Automobile, la fin d’une ère?, der am Sonntag, dem 4. Juni um 20.55 Uhr auf dem französischen Sender France 5 ausgestrahlt wird, beschäftigt sich mit der Berechtigung der anstehenden elektrischen Revolution. Er blickt zurück auf die Geschichte des Autos, dieses mittlerweile allseits beliebten Fortbewegungsmittels, auf die Gründe für den Rückstand der europäischen Hersteller bei der Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge, auf die wirtschaftlichen Folgen dieser Veränderungen und auf das Aussehen der zukünftigen Modelle.

    Ein Jahrhundert ungebremste Expansion des Automobils revolutionierte die Wirtschaft der Herstellerländer und veränderte die Gesellschaften tiefgreifend. Die Gesundheit der Automobilbranche wurde zum Symbol für die Stärke der gesamten französischen Wirtschaft. Das Auto wurde ein Objekt der Begierde der Verbraucher und erreicht seinen Höhepunkt in den 1970er Jahren bis zur ersten Ölkrise. Es wurde zum Synonym für Freiheit, wurde im Alltag unverzichtbar und mit immer neuen technischen Errungenschaften ausgestattet.

    Ab den 1990er Jahren begann sich der Blickwinkel zu ändern, erzählt der Dokumentarfilm. Umweltverschmutzung, Treibhausgase, globale Erwärmung… Das Auto gilt als Schuldiger für die Umweltverschmutzung und wird in Frage gestellt. Ab 1998 werden auf europäischer Ebene Emissionsgrenzwerte festgelegt, die die Industrie zwingen, ihre Strategie zu ändern, aber die Anstrengungen der Hersteller erweisen sich angesichts eines Klimawandels, der sich von Jahr zu Jahr beschleunigt, als unzureichend.

    „Zurück zu den Bedürfnissen der Menschen“
    Seitdem versucht die Europäische Kommission, die von der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufgescheucht wurde, die Automobilhersteller davon zu überzeugen, das Auto umweltfreundlicher zu gestalten, unter anderem mit der Schaffung des Grünen Pakts, auch „Green Deal“ genannt, im Jahr 2019. Dabei stößt sie jedoch auf heftigen Widerstand und den Gegendruck verschiedener Lobbys, die sich aus Angst vor Umsatzverlusten gegen die Idee sträuben, Autos sauberer zu machen. Im Jahr 2022 schlagen die europäischen Staats- und Regierungschefs und Politiker schärfere Töne an und schaffen es, auch die Unwilligsten Hersteller davon zu überzeugen, ihre Fahrzeuge umzurüsten und ihre Strategien zu überdenken. Das berichtet der Dokumentarfilm.

    „Wir müssen zu den Bedürfnissen der Menschen zurückkehren (…), die nicht unbedingt darin bestehen, ein sehr großes Auto zu haben, sondern eher ein kleines Auto, das viel weniger wiegt“, plädiert Diane Strauss, Leiterin der NGO Transport & Environment in Frankreich. Eine Entscheidung, die ihrer Meinung nach bedeutet, „zu einer Logik der Produktion von Autos zurückzukehren, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind und nicht nur auf Marketingangebote, um Gewinne zu machen“.

    „Dreihundert Kilo leichter als das heutige Auto“.
    Nachdem sich die chinesischen und amerikanischen Hersteller auf dem Gebiet der Elektroautos in die Pole-Position gebracht haben, versucht Frankreich jetzt, seinen Rückstand im Eiltempo aufzuholen. Mit staatlicher Unterstützung wetteifern die französischen Hersteller um die Gunst der französischen Verbraucher, die allerdings ihre Gewohnheiten nur schwer ändern können und tatsächlich immer größere Autos suchen.

    „Eigentlich sollte das künftige Auto im Durchschnitt 300 Kilogramm leichter sein als das heutige Auto (…). Es sollte eine mäßig große Batterie haben (…) ein aerodynamisches Auto sein, also kein SUV, (…) und ein vernünftig ausgestattetes Auto“, sagt Jacques Portalier, ehemaliger Motoreningenieur bei Peugeot.

    Aber das Konzept Auto neu zu überdenken oder gar zu vereinfachen, findet nicht wirklich Anklang bei den Herstellern, die immer neue und größere SUVs bauen. „Heute zeichnet sich ein Angebot von Elektrofahrzeugen ab, die wie Brüder den Verbrennungsmotoren von einst ähneln werden“, beklagt Bernard Jullien vom Forschungs- und Studienunternehmen Feria, das sich mit der Automobilindustrie und -dienstleistungen befasst. „Und nichts deutet in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Auto in den Gesellschaften von morgen weniger präsent sein wird als in der Gesellschaft von heute.“

    Der Dokumentarfilm Automobile, la fin d’une ère? unter der Regie von Thomas Lafarge wird am Sonntag, den 4. Juni, um 20.55 Uhr auf France 5 und auf france.tv ausgestrahlt.

  • Brände: Météo-France startet Waldbrand-Warn-App.

    Brände: Météo-France startet Waldbrand-Warn-App.

    Um das Risiko von Waldbränden zu bestimmen und Bränden vorzubeugen, führt Météo-France eine tägliche Karte mit einem Farbcode in vier Stufen ein. Sie soll dazu beitragen, Spaziergänger für die Gefahr von Waldbränden zu sensibilisieren.

    Inmitten von Farnen im Wald von Fontainebleau (Seine-et-Marne) ist ein abgebranntes Stück Land zu sehen. Für das Office National des Forêts (ONF), das den Wald verwaltet, handelte es sich um ein vollkommen vermeidbares Frühjahrsfeuer. Insgesamt wurden durch drei Brände fünf von 22.000 Hektar zerstört. Das Feuer war menschengemacht und wurde durch Unachtsamkeit verursacht. 

    Sensibilisierung von Spaziergängern
    Manche Wälder sind anfälliger als andere. Météo-France hat daher beschlossen, eine tägliche Karte für Brandgefahr einzuführen. Je nach Gefahr kann es vier Farbstufen geben. Die Karte wird anhand von fünf Kriterien erstellt: Temperatur, Regen, Luftfeuchtigkeit, Windstärke und Trockenheitsgrad der Vegetation.

    Ein Präventionsinstrument, das die manchmal sehr zahlreichen Spaziergänger in gefährdeten Waldgebieten sensibilisieren soll. Im Wald von Fontainebleau zum Beispiel hat die Zahl der Spaziergänger Wanderer in den vergangenen fünf Jahren um 25% zugenommen.

  • Mysterium in der Dordogne: 35-jährige Frau verschwindet auf einer Autobahnraststätte spurlos

    Mysterium in der Dordogne: 35-jährige Frau verschwindet auf einer Autobahnraststätte spurlos

    Eine 35-jährige Frau verschwand am Dienstag, 30. Mai 2023, auf mysteriöse Weise auf einer Autobahnraststätte an der A89 in der Dordogne, nachdem sie eine Panne hatte.

    Wo ist Melanie? Die Familie der 35-jährigen Frau sucht aktiv nach ihr. Melanie wurde zuletzt am Dienstag, dem 30. Mai 2023, auf einer Autobahnraststätte an der A89 gesehen. Seitdem gibt es keine Spur mehr von ihr.

    An diesem Tag sitzt Melanie am Steuer ihres Wagens. Auf der Höhe der Raststätte Saint-Laurent-du Manoire, die sich in der Gemeinde Boulazac Isle Manoire befindet, hat sie eine Panne. Ein Patrouillenfahrzeug der Autobahngesellschaft kommt ihr zu Hilfe und nimmt sie gegen 13 Uhr mit. Mélanie sagt, dass sie eine Toilette aufsuchen müsse. Der Fahrer des Service-Fahrzeugs hält daher an der nächstgelegenen Raststätte an. Melanie geht auf die Toilette – und taucht nicht wieder auf.

    Besorgt alarmiert der Autobahn-Mitarbeiter die Gendarmerie. Am gestrigen Donnerstag durchkämmte dann sogar die Hundestaffel der Gendarmerie in Périgueux den Rastplatz. Ohne Erfolg.

    Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung ein und nahm die junge Frau in die Datei der vermissten Personen auf. Wie konnte sie auf einer Autobahnraststätte verschwinden? Wo befindet sie sich? Warum ist sie verschwunden?

    Melanie leidet manchmal unter Zuständen der Desorientierung und ist in der Vergangenheit bereits bis zu zwei Wochen verschwunden gewesen. Sie wohnt in Condat-sur-Vézère in der Dordogne.

    Die Gendarmerie bittet eventuelle Zeugen um Informationen unter der Nummer +33 (0)6 85 79 48 23.

  • Defekte Motoren: Tausende erheben Klage gegen Renault

    Defekte Motoren: Tausende erheben Klage gegen Renault

    Knapp 1.800 Autobesitzer wollen am Montag, dem 5. Juni, eine Strafanzeige gegen Renault-Nissan einreichen. Ihr Anwalt ist der Ansicht, dass sie Fahrzeuge mit „einem Motor gekauft haben, der aufgrund eines Konstruktionsfehlers zu viel Öl verbraucht“, was jederzeit zu einem Motorschaden führen kann.

    Tausende Kunden, die Autos von Renault, Dacia, aber auch der Marke Nissan gekauft haben, wollen am Montag, 5. Juni, vor dem Strafgericht von Nanterre im Departement Hauts-de-Seine eine Klage gegen den Renault-Nissan-Konzern einreichen. Dies teilte Rechtsanwalt Christophe Lèguevaques am Donnerstag, dem 1. Juni, mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien/Aujourd’hui en France.

    „Bis heute haben 1.789 Personen beschlossen, bei der Staatsanwaltschaft Nanterre Klage wegen schwerer Täuschung, irreführender Geschäftspraktiken und Gefährdung des Lebens von Menschen zu erheben“, erklärt Christophe Lèguevaques. Nach Ansicht des Anwalts und seiner Mandanten hatte Renault „seit 2015 Kenntnis von den Mängeln der Motoren“ und verschwieg diese Informationen, „was eine Strafanzeige rechtfertigt“.

    Der Anwalt vertritt Autobesitzer, die Fahrzeuge mit einem fehlerhaften Motor gekauft haben. Das Öl vermischt sich mit dem Benzin, was kohlenstoffhaltige Ablagerungen in den Ventilen zur Folge hat. Nach 40 bis 80.000 Kilometern brechen dann ein oder zwei Ventile.

    In der Regel führt das dazu, dass man bei 130 km/h auf der Autobahn einen Leistungsverlust spürt und plötzlich der Motor kaputt geht, wonach die Geschwindigkeit auf 50 oder 60 km/h sinkt. Laut dem Anwalt der Kläger ist dieses Ereignis „extrem beängstigend für den Fahrer, der nicht versteht, was ihm passiert, während er versucht, auf den Seitenstreifen auszuweichen und den von hinten kommenden Fahrzeugen auszuweichen“.

    Im Fokus dieser Klagen steht der Motor 1.2TCe, der zwischen Oktober 2012 und Juni 2016 produziert wurde und nach Angaben von Renault in mehr als 130.000 französischen Fahrzeugen eingebaut ist. Renault erklärt, dass weniger als 10 % dieser Fahrzeuge „möglicherweise“ einen überhöhten Ölverbrauch haben könnten. Europaweit sind etwa 400.000 Fahrzeuge mit diesem Motor ausgestattet. Man findet den Motor vor allem in Renault-Modellen wie Mégane III und IV, Captur oder Clio, aber auch in Dacia-Modellen (Duster oder Lodgy). Bei Nissan wird dieser Motor in Qashqai oder Pulsar eingesetzt.

    „Wir konnten nachweisen, dass Renault seit 2015 von diesem Motorfehler wusste und dass Renault ihn weiterhin leugnet“. Die Klage wird auch wegen „Irreführung“ eingereicht, denn „sie haben Verbrauchern Fahrzeuge mit einem Motor verkauft, der jederzeit kaputt gehen konnte, ohne es ihnen zu sagen“, erläutert der Anwalt.

    Die Fahrer haben auch den Eindruck, dass sie persönlich gefährdet wurden. Die 1.789 Kläger, die sich dem Verfahren angeschlossen haben, fordern daher, „dass eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet wird, um die ganze Wahrheit über diese Praxis aufzudecken, und dass Renault bestraft wird“, um „eine angemessene finanzielle Entschädigung für die Personen zu erhalten, die dieses Risiko erleben mussten“, meint Rechtsanwalt Christophe Lèguevaques.

    Auf Anfrage von Franceinfo erklärte der Renault-Konzern, dass er „alle an ihn gerichteten Anfragen prüft“ und neben einer technischen Nachbesserung auch eine finanzielle Unterstützung bereitstellt“.

  • Frankreich: Staatsrat zwingt Regierung zur Einführung des TÜVs für Zweiräder innerhalb von 2 Monaten

    Frankreich: Staatsrat zwingt Regierung zur Einführung des TÜVs für Zweiräder innerhalb von 2 Monaten

    Verkehrsminister Clément Beaune versicherte daraufhin, dass die Regierung „selbstverständlich die Entscheidung des Staatsrats“ umsetzen und „in den nächsten Tagen den Zeitplan und die Modalitäten der technischen Kontrolle“ für Zweiräder präzisieren werde. Der Staatsrat gab der Regierung ab Donnerstag, 1. Juni, zwei Monate Zeit, um eine Verordnung zur Einführung der technischen Kontrolle für motorisierte Zweiräder zu erlassen, die einer auf europäischer Ebene vorgeschriebenen, aber von Frankreich nie in die Praxis umgesetzten Bestimmung entspricht. Der für Verkehr zuständige Minister Clément Beaune reagierte sofort und erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Regierung „selbstverständlich die Entscheidung des Staatsrats“ umsetzen werde und er selbst „in den nächsten Tagen den Zeitplan und die Modalitäten der technischen Kontrolle“ präzisieren werde. Zu diesem Zeitpunkt ist das genaue Datum, an dem auch Motorräder und Motorroller in Frankreich einer technischen Kontrolle unterliegen …

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  • Béziers: Ehemaliges Gefängnis in ein Hotel umgewandelt

    Béziers: Ehemaliges Gefängnis in ein Hotel umgewandelt

    In Béziers im Département Hérault wurde die ehemalige Haftanstalt zu einem 3-Sterne-Hotel umgebaut. Das Projekt wurde unter anderem von dem Schauspieler Christophe Lambert getragen.

    Auf den Anhöhen von Béziers im Departement Hérault befindet sich das ehemalige Gefängnis, das 1857 zu Füßen der Kathedrale erbaut wurde. Die letzten Insassen verließen das Gefängnis 2009, danach wurde es geschlossen. Heute wird hier eine ganz andere Geschichte geschrieben. Das Gebäude mit seinen 3.000 m2 wurde in ein 3-Sterne-Hotel mit Schwimmhalle, Panoramarestaurant und Konferenzräumen umgewandelt. Die 60 Zellen wurden in 50 Zimmer umgewandelt. „Wir haben uns bemüht, das Wesentliche, die Seele des Objekts, zu erhalten“, sagt Philippe Bonon, Architekt und Geschäftsführer von „ManDo“, auf dem Sender France 3.

    Premiere in Frankreich
    Acht Millionen Euro wurden investiert, um die Räumlichkeiten umzugestalten. Mit einem klaren Ziel vor Augen, nämlich die Gebäude so weit wie möglich in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten. „Es hat eine gewisse Schönheit, und wir wollten bestimmte Dinge, den ursprünglichen Geist bewahren. Wir sind immerhin in einem Gefängnis, also sind wir auch das Risiko eingegangen, das Hotel ‚Das Gefängnis‘ zu nennen, und wir haben einige kleine Anekdoten beibehalten. Andererseits ist es ein Ort, der sehr hell und freundliche geworden ist“, sagt Tatiana Halimi, Teilhaberin und Betriebsleiterin von „ManDo“. Es ist eine Premiere für Frankreich.

  • Unglaublich: Polizisten nehmen bei Kontrolle in Toulouse ein Paar mit 2,5 Millionen Euro in bar fest

    Unglaublich: Polizisten nehmen bei Kontrolle in Toulouse ein Paar mit 2,5 Millionen Euro in bar fest

    Ein Paar aus Südamerika wurde am Dienstag am Busbahnhof Toulouse-Matabiau mit 2,5 Millionen Euro in bar festgenommen. 

    Es ist ein außergewöhnlicher Fang. So etwas hat es in Toulouse noch nie gegeben. Die Teams der Brigade anticriminalité (BAC) haben am Dienstag, dem 30. Mai, 2,5 Millionen Euro Bargeld beschlagnahmt. Eine unwahrscheinlich hohe Summe.

    Die Aktion war zunächst nichts Außergewöhnliches, als sich die Beamten der „BAC“ nach einem Hinweis zum Busbahnhof Matabiau begaben, um einen Bus zu kontrollieren, der auf dem Weg von Paris nach Barcelona war.

    Gegen 18 Uhr kontrollierten die Polizisten wie so oft die Fahrgäste, darunter ein Mann und eine Frau aus Venezuela. Zwei Südamerikaner im Alter von 36 und 24 Jahren hatten in der Tat viel zu verlieren…

    Als die Polizisten die Koffer der beiden Ausländer durchsuchten, fanden sie 2,5 Millionen Euro in kleinen Scheinen. Das Geld war unter einer dünnen Schicht Zellophan verpackt. Natürlich wurden die beiden Reisenden sofort festgenommen, aber in diesem Stadium der Ermittlungen ist es noch zu früh, um zu wissen, woher diese enorme Geldsumme kam und wofür oder für wen sie bestimmt war.

    Am Dienstagabend wurden von der Staatsanwaltschaft Toulouse entsprechende Ermittlungen eingeleitet .

  • Marseille: Spektakuläre Bilder eines unter einer Brücke eingeklemmten Lastwagens

    Marseille: Spektakuläre Bilder eines unter einer Brücke eingeklemmten Lastwagens

    Der Fahrer eines Lastwagens dachte, er könne unter der Brücke des Cours Lieutaud im sechsten Arrondissement von Marseille hindurchfahren. Aber dann blieb sein Fahrzeug in einer völlig unerwarteten Position stecken.

    Es war kurz nach 10.30 Uhr am Dienstag, dem 30. Mai, als ein LKW-Fahrer in Marseille mit sich selbst eine Wette abschloss, die er nun bereuen wird. Er war davon überzeugt, dass sein LKW unter der Fußgängerbrücke Cours Lieutaud im sechsten Arrondissement der Stadt Marseille hindurchfahren könne. Doch als er unter die nur 3,20 m hohe Brücke fahren wollte, krachte die linke Vorderseite seines Aufbaus in die Brücke. Die rechten Räder hoben ab und berührten den Boden nicht mehr, sodass das Fahrzeug nur noch mit zwei seiner Räder auf dem Boden stand, wie die Zeitung La Provence berichtete.

    Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein solcher Unfall unter dieser 1867 errichteten Fußgängerbrücke des Cours Lieutaud ereignet.

    Regelmäßig bleiben Lastwagen auf mehr oder weniger spektakuläre Weise unter dieser Brücke des Cours Lieutaud stecken. Jedes Mal wird der Verkehr auf der stark befahrenen Straße blockiert, was zu erheblichen Staus in einer Stadt führt, die schon zu normalen Zeiten kurz vor Verkehrsinfarkt steht.

  • Frankreich weiht die erste seiner vier „Gigafactories“ für Elektrobatterien ein

    Frankreich weiht die erste seiner vier „Gigafactories“ für Elektrobatterien ein

    Die allererste große Fabrik für Batterien für Elektrofahrzeuge wird am heutigen Dienstag in Frankreich eröffnet. Drei weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Damit bereitet sich Frankreich auf die Einführung des reinen Elektroantriebs in der Automobilbranche vor, da ab 2035 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen.

    Frankreich strebt an, die Region Hauts-de-France zum europäischen Zentrum für elektrische Batterien zu machen. Eine erste große Fabrik wurde am Dienstag, den 30. Mai, in Billy-Berclau-Douvrin im Departement Pas-de-Calais eröffnet.

    Die Automotive Cells Company (ACC) eröffnete die „Gigafactory“, den ersten von vier Standorten in der Region, mit dem Ziel, dieser ehemaligen Bergbauregion in Nordfrankreich neuen industriellen Schwung zu verleihen.

    Der Standort wird bis Ende des Jahres die ersten Lithium-Ionen-Batteriezellen mit einer Anfangskapazität von 13 GWh für eine Investition von rund 800 Millionen Euro produzieren. Die Investition wird zu mehr als der Hälfte von den drei Anteilseignern Stellantis, TotalEnergies und Mercedes, getragen, der Rest kommt vom Staat und den lokalen Gebietskörperschaften.

    Die Gigafactory könnte im Laufe der Zeit eine Gesamtkapazität von etwa 40 GWh erreichen – genug, um etwa 500.000 Fahrzeuge pro Jahr auszustatten – bei einer Gesamtinvestition von mehr als zwei Milliarden Euro. Sie soll bis 2030 zwischen 1.400 und 2.000 direkte Arbeitsplätze schaffen, Unterauftragnehmer und Zulieferer nicht mitgerechnet.

    Sie ist die erste von vier „Gigafactories“ im Norden Frankreichs, die zusammen eine Kapazität von über 100 GWh im Jahr 2030 haben sollen. ACC Billy-Berclau-Douvrin wird nach dem Pionier Northvolt in Schweden die zweite „Gigafactory“ in Westeuropa sein.

    Vorbereitung auf das Ende der Verbrennungsmotoren
    Auf diese Weise versucht Frankreich, ein umfassendes Produktionssystem zu schaffen, um diese überaus wichtige Komponente für Elektrofahrzeuge bereitzustellen, da der Verkauf von Verbrennungsmotoren in Europa 2035 auslaufen soll.

    Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 zwei Millionen Elektrofahrzeuge pro Jahr in Frankreich zu produzieren.

    Auf dem europäischen Kontinent gibt es immer mehr Pläne für „Gigafactories“, die strategisch darauf ausgerichtet sind, die Nachfolge der Fabriken für Benzin- und Dieselmotoren und der Standorte für Schaltgetriebe anzutreten. Es sind nicht weniger als 40 davon geplant, um die Abhängigkeit Europas von Asien zu verringern, das immer noch mit großem Abstand der wichtigste Batterielieferant der weltweiten Automobilindustrie ist.