Kategorie: Tourismus

  • Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    In der Nähe von Crots im Departement Hautes-Alpes brach am Mittwoch, dem 23. August, ein Waldbrand aus.

    In Crots (Hautes-Alpes) wurden bei einem Brand am Mittwoch, dem 23. August, mehrere Häuser zerstört. „Der Himmel hat sich bedeckt und es regnet gerade vor Ort, was ein ziemlich gutes Omen ist. Das Feuer ist zu dieser Stunde noch aktiv und wird vom Wind immer wieder angefacht“, berichtet der Sender France 2 live aus der betroffenen Gemeinde. Der Vegetationsbrand brach gegen 14 Uhr in der Nähe des Dorfes Crots (Hautes-Alpes) und in der Nähe des Sees Serre-Ponçon aus.

    Rund 100 Feuerwehrleute wurden mobilisiert.
    Es soll eine landwirtschaftlichen Maschine gewesen sein, die den Brand ausgelöst hat. Seitdem fressen sich die Flammen durch das Bergmassiv. „Sie haben sich bereits auf 30 Hektar ausgebreitet. Bisher sind drei Häuser von dem Brand betroffen“, berichtet der Journalist des Senders France 2. Ein Weiler mit einigen Häusern und einige Wanderer wurden evakuiert. „Aber das Dorf Crots selbst scheint nicht mehr auf dem Weg des Feuers zu liegen, das sich eher in Richtung der Höhenzüge bewegt. Rund 100 Feuerwehrleute aus den Hautes-Alpes sind mit zahlreichen Löschfahrzeugen im Einsatz“.

  • Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Touristen und Urlauber fliehen vor der großen Hitze in die Bretagne oder die Normandie. Die Hitzekuppel über dem Süden bringt der Tourismusbranche in diesen Regionen des Nordens Glück.

    Am Strand von Pléneuf-Val-André in der Region Côtes-d’Armor gibt es keine Sonnenschirme. Der Wind weht und es ist nicht wärmer als 22 °C. Auf dem Campingplatz der Gemeinde genießen die Touristen die kühle bretonische Luft. „Wir sind sehr glücklich, hier zu sein, nur 22 oder 23 °C zu haben, das ist wirklich toll“, freut sich einer von ihnen auf dem Sender France 3. „Es ist gut, es ist luftig, nachts ist es kühl (…) Wir hatten gesagt, dass wir vielleicht morgen wieder abreisen würden, aber nein, wir bleiben noch ein bisschen“, sagt ein anderer.

    Milde Temperaturen
    Die gleiche Anziehungskraft auf die Touristen hat dieses Jahr die Küste der Normandie. Auch hier flieht man vor der großen Hitze, die im Rest des Landes herrscht. Am Strand von Luc-sur-Mer entdeckt eine Frau aus der Auvergne die Vorteile der Region: „Wir haben nicht die Folgen der Hitze. Ich weiß, dass in der Auvergne meine Nachbarin heute Morgen 35 °C hatte, mir geht es besser, ich hatte nur 21 °C, das ist top.“ Am Mittwoch, dem 23. August, war es in der Normandie nicht mehr als 21 °C warm, weit entfernt von der Hitzewelle, die zur Zeit gerade den größten Teil Frankreichs heimsucht.

  • Benzinpreise in Frankreich werden sich zwischen 1.9 Euro und 2 Euro pro Liter halten

    Benzinpreise in Frankreich werden sich zwischen 1.9 Euro und 2 Euro pro Liter halten

    Für viele Franzosen könnte die Rückkehr aus dem Urlaub teurer werden als die Hinreise. Die Kraftstoffe werden immer teurer und es ist auch keine Besserung in Sicht.

    Für viele Franzosen steht die Rückreise aus dem Urlaub an und manche fragen sich, ob sie für ihre Tankfüllung jetzt mehr bezahlen werden als auf der Hinreise. Tatsächlich sind die Benzinpreise in Frankreich in diesem Sommer gestiegen und scheinen immer unbeständiger zu werden.

    Tatsächlich muss man feststellen, dass seit dem 1. Juli und bis zum 18. August der Preis für SP-95 im Durchschnitt von 1,81 Euro pro Liter auf heute 1,93 Euro gestiegen ist. Benzin ist also seit Beginn des Sommers tatsächlich um etwas weniger als 6,5% teurer geworden.

    Der Benzinpreis in Frankreich setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt, der Raffinationsmarge und der Vertriebsmarge. Hinzu kommen die Mehrwertsteuer von 20% und die für Frankreich typische „Verbrauchssteuer auf Energieprodukte“ (TIPP).

    Worauf ist aber Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen?

    Erstens auf eine Steuererhöhung in Höhe von 2,1%, die direkt in die Taschen des Staates fließt. Dem gegenüber sind die Preise für den Vertrieb seit Anfang Juli nahezu konstant geblieben. Die Einzelhändler haben ihre Margen kaum verändert. Die Marge der Raffinerien allerdings ist um 27% gestiegen und der Preis pro Barrel Rohöl um 13,4%. Diese beiden Punkte machen den Großteil des Preisanstiegs aus.

    Der Preis für das Barrel Öl und die Raffineriekosten unterliegen dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Heute gibt es international eine sehr hohe Nachfrage. Die jüngsten Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IAEA) zeigen, dass im Jahr 2023 der Rekord im weltweiten Ölverbrauch erneut gebrochen werden wird. Er 2022 bei 102 Millionen Barrel pro Tag und wird 2023 auf 104 Millionen Barrel pro Tag ansteigen. Die hohe Nachfrage kommt vor allem aus Südostasien und China.

    Parallel dazu erlebt der Markt einen Rückgang des Angebots, da die Länder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) die Preise relativ hoch halten wollen. Sie lagen noch vor wenigen Wochen bei 70 US-Dollar pro Barrel und sind jetzt auf rund 85 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Wenn das Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage verringert wird, dan steigen unweigerlich die Preise.

    Auch für die kommenden Monate gibt es keinen Indikator, der darauf hindeutet, dass der Preis für Kraftstoffe sinken könnte. Im gegenteil ist es möglich, dass der Preis pro Barrel aufgrund der Nachfrage und der Produktionsbeschränkungen weiter steigen wird. Die Raffineriemargen explodieren derzeit geradezu, sie sind in den vergangenen Monaten um das 2,5-fache gestiegen, was zeigt, dass es den Märkten an Diesel und Benzin mangelt. Möglich ist allerdings, dass die Rohöl-Produzenten den Preis für ein Barrel bei 85 USD halten wollen und die Preise an den Zapfsäulen daher in naher Zukunft nicht allzu stark steigen sollten.

    Es ist also zu erwarten, dass die Benzinpreise in Frankreich weiterhin zwischen 1,9 Euro und 2 Euro pro Liter liegen werden. Experten rechnen damit, dass bis zum Jahresende der Liter Bleifrei nicht mehr als 2 Euro kosten sollte.

  • Drei Französinnen sterben bei schwerem Unfall in Spanien

    Drei Französinnen sterben bei schwerem Unfall in Spanien

    Am 15. August starben eine Mutter und ihre Tochter sowie ein weiterer Teenager auf dem Rückweg aus dem Urlaub bei einem schlimmen Unfall in Spanien.

    Am 15. August kam es auf einer spanischen Autobahn auf der Höhe von Grisaleña zu einem dramatischen Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, berichtet die Zeitung Paris-Normandie. Die Opfer befanden sich nach einem Urlaub in Portugal auf dem Weg zurück nach Frankreich.

    Cristina, 49, und ihre Tochter Essia, 25, beide wohnhaft in Caudebec-lès-Elbeuf im Departement Seine-Maritime, waren auf der Stelle tot. Die 17-jährige Lola aus La Harengère im Departement Eure wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am nächsten Tag, dem 16. August, verstarb.

    In dem Fahrzeug befand sich auch ein 16-jähriger Jugendlicher, Cristinas Sohn und Essias Bruder. Er wurde schwer verletzt am 21. August nach Frankreich zurückgebracht und in das Universitätskrankenhaus von Rouen verlegt.

    Das Fahrzeug der Französinnen soll aus bislang unbekannten Gründen von der Straße abgekommen sein.

    Auf Facebook sprach der Bürgermeister von Caudebec-lès-Elbeuf der Familie von Cristina und Essia sein Beileid aus.

  • Max Verstappen wird beim Rasen auf einer französischen Autobahn gefilmt

    Max Verstappen wird beim Rasen auf einer französischen Autobahn gefilmt

    Ein Video des niederländischen Formel-1-Fahrers Max Verstappen, das auf einer Autobahn in Frankreich gefilmt wurde, löst viel Kritik aus.

    Ein Instagram-Video von etwa zehn Sekunden Länge geht viral. Eine Videosequenz des zweifachen niederländischen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen ist Gegenstand einer Flut von heftiger Kritik.

    Darin der 25-jährige Rennfahrer am Steuer eines Aston Martin Valkyrie zu sehen. Leistung: über 1.000 PS, 355 km/h Höchstgeschwindigkeit. Wert: fast 3 Millionen Euro. Laut der Zeitung Nice-Matin ist Max Verstappen auf der Autobahn A8 auf Höhe des Stadtteils Nice Nord im Canta-Galet-Tunnel zu sehen. Er scheint in Richtung des Fürstentums Monaco zu fahren, in dem er ansässig ist.

    Die Szene wurde von Mark Cox, dem persönlichen Trainer und Freund des F-1-Fahrers, gefilmt und ins Internet gestellt. Man kann sehen, dass er auf diesem auf 90 km/h begrenzten Straßenabschnitt mit über 120 km/h fährt. Außerdem lässt er sich offensichtlich ablenken, tippt auf dem Touchscreen des Fahrzeugs herum und hat nur eine Hand am Lenkrad.

    Verstappen trägt außerdem einen Kopfhörer. Es handelt sich dabei um einen Anti-Lärm-Kopfhörer, der mit dem Fahrzeug geliefert wurde, dessen Motor sehr laut ist. In Frankreich ist es jedoch seit 2015 gesetzlich verboten, „Kopfhörer, Ohrstöpsel oder Audio-Kopfhörer beim Fahren“ zu tragen.

    Viele Internetnutzer empörten sich über das Video.

    Max Verstappen könnte wegen Gefährdung im Straßenverkehr jetzt in Frankreich offiziell strafrechtlich verfolgt werden. Nach 13 Grand Prix, die er in dieser Saison bestritten hat, führt er die Fahrerwertung mit 10 Siegen in seinem Red Bull an. Die Formel 1 feiert dieses Wochenende mit dem Großen Preis der Niederlande ihr Comeback nach den Sommerferien.

  • Vierjähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss in den Pyrénées-Orientales

    Vierjähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss in den Pyrénées-Orientales

    Am Sonntag, dem 20. August, kam es in den östlichen Pyrenäen zu zwei tödlichen Badeunfällen. Ein 35-jähriger Mann und ein vierjähriges Mädchen kamen ums Leben.

    Am Sonntag, dem 20. August, ereigneten sich in den Pyrénées-Orientales zwei Tragödien. Zunächst wurde gegen 18 Uhr die Feuerwehr nach Canet-en-Roussillon, in der Nähe des Strandes von Sardinal, gerufen. Der Grund: ein 35-jähriger Mann war ertrunken. Der Mann wurde von Zeugen bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Trotz der von den Rettungskräften vor Ort durchgeführten Herzmassagen konnte das Opfer nicht mehr wiederbelebt werden. Der Tod des 35-jährigen Mannes wurde noch vor Ort festgestellt.

    Nach Angaben der Feuerwehr war der Mann kurz vor seinem Ertrinken mit einem Minderjährigen im Wasser gesehen worden. Daher wurde im Laufe des Abends nach einer zweiten Leiche gesucht. An der Operation waren ein Hubschrauber und etwa 20 Feuerwehrleute, darunter Taucher und Rettungsschwimmer beteiligt. Nach neuesten Informationen wurde in dem Gebiet jedoch keine weitere Leiche gefunden.

    Ein weiteres Drama in der Gouleyrous-Schlucht
    Für die Feuerwehrleute war der Abend noch nicht zu Ende, denn nur 45 Minuten nach dem vorherigen Alarm ereignete sich ein weiteres Drama. In Tautavel, in der Gouleyrous-Schlucht, wurde ein vierjähriges Mädchen leblos aus dem Wasser gezogen. Personen vor Ort versuchten, das Kind zu reanimieren, bevor die Rettungskräfte eintrafen und die Betreuung übernahmen.

    Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte wurde das Mädchen in einem als „ernst“ eingestuften Zustand mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus von Perpignan gebracht. Nur wenige Stunden später wurde sie dort für tot erklärt.

  • Twingo: Der berühmte kleine Franzose wird 30 Jahre alt

    Twingo: Der berühmte kleine Franzose wird 30 Jahre alt

    Der Twingo wird 30 Jahre alt. Diesen Geburtstag feierten seine Fans am Samstag, dem 19. August, in Meurthe-et-Moselle. Elf verschiedene Twingo-Modelle waren aus ganz Frankreich angereist.

    Der Twingo hat Epochen überdauert. Das 1993 auf den Markt gebrachte Fahrzeug der Marke Renault ist auch 30 Jahre später noch präsent. Um den Twingo zu würdigen, trafen sich Autofans in Hagéville (Meurthe-et-Moselle). Als der Twingo 1993 auf den Markt kam, waren viele Autofahrer begeistert und fasziniert. „Es ist ein Auto, das sehr hip und gleichzeitig wie ein Frosch aussieht. Es hat Scheinwerfer, die lustig sind“, sagt eine Passantin gegenüber Franceinfo.

    Ein Auto, das Generationen geprägt hat

    Der Twingo wurde 2,5 Millionen Mal gebaut. „Der Twingo war das Symbol für ein lustiges, praktisches, minimalistisches Auto“, erzählt Yves Dubreil, ehemaliger Twingo-Projektleiter, der das Modell entworfen hat. „Es war ein einzigartiges Produkt in zwei Versionen“. Der neue Twingo wurde auf Elektroantrieb umgestellt, ist aber weitaus weniger erfolgreich als sein älterer Bruder, bevor dessen Vermarktung 2021 eingestellt wurde.

  • SNCF: Fast 7 Stunden Verspätung bei einigen TGVs wegen Stromausfalls

    SNCF: Fast 7 Stunden Verspätung bei einigen TGVs wegen Stromausfalls

    Ein Stromausfall führte zu erheblichen Verspätungen auf dem Schienennetz  der SNCF im Südwesten Frankreichs. An einem Tag, an dem viele Urlauber aus den Ferien zurückfahren wollten.

    Ein Stromausfall auf der Strecke Hendaye-Bordeaux hat den Zugverkehr am Samstag mitten in einem Wochenende, an dem viele Urlauber nach Hause fahren wollten, „stark beeinträchtigt“, wie die SNCF mitteilte. Es kam zu Zugausfällen und bis zu 6 Stunden 50 Minuten Verspätung bei den TGVs.

    Ein „Stromversorgungsfehler“ zwischen Labouheyre und Ychoux, etwa 70 Kilometer südlich von Bordeaux, trat gegen 8 Uhr am Samstagmorgen auf und konnte erst am Nachmittag behoben werden, wodurch der Verkehr auf einer der beiden Fahrspuren vollständig unterbrochen wurde. Die andere Fahrspur blieb in Betrieb, sodass der Verkehr abwechselnd abgearbeitet werden konnte. Die SNCF, berichtete von Verspätungen zwischen 1:00 und 6:50 Stunden je nach TGV. Die Reparaturen waren am Samstag gegen 16.00 Uhr abgeschlossen, eine Rückkehr zur Normalität wurde am späten Nachmittag bekannt gegeben.

    Durch diese Panne wurde ein TER-Regionalzug Hendaye-Bordeaux auf offener Strecke blockiert und die 400 Reisenden an Bord konnten erst gegen Mittag aus ihrer Lage befreit werden, sagte eine Sprecherin der SNCF und bestätigte einen Bericht der Regionalzeitung Sud Ouest. Im Departement Landes galt aufgrund der großen Hitze die Warnstufe Gelb. Laut Météo France wurden am Samstagnachmittag in Dax 35°C gemessen. Die Panne in der Stromversorgung sei jedoch von der Hitze ausgelöst worden, erklärte die SNCF. Es handele sich um Komponente des Kabels, die versagt habe.

    Das dritte Augustwochenende ist von vielen Urlaubsrückreisen geprägt. Auch der Verkehrsinformationsdienst Bison Futé hatte den Samstag in der Rückreiserichtung als sehr belasteten „roten“ Tag auf Frankreichs Strassen eingestuft.

  • Frankreich: Werden schwere Autos bald stärker Besteuert?

    Frankreich: Werden schwere Autos bald stärker Besteuert?

    Je schwerer das Auto ist, desto höher wird der Malus. Die Regierung denkt darüber nach, die Fahrzeuge mit dem höchsten Schadstoffausstoß noch stärker zu besteuern. Eine Maßnahme, die in den nächsten Haushalt, der für den Herbst geplant ist, aufgenommen werden könnte. Den Kauf von schweren und umweltschädlichen Fahrzeugen durch höhere Steuern zu bestrafen, ist ein Ziel der Regierung, um einen umweltfreundlicheren Verkehr in Frankreich zu fördern. Seit 2022 gilt für Neuwagen über 1,8 Tonnen ein Gewichtsmalus, der nun auf 1,6 Tonnen festgelegt werden soll. Die Höhe des Malus könnte ausserdem nach oben korrigiert werden. „Ein bisschen Malus hier, eine Prise Bonus dort und wir ermutigen die Bevölkerung zaghaft, auf Elektroautos umzusteigen. Heute ist es nicht mehr möglich, eine Politik der kleinen Schritte zu machen“, meint Geneviève Laferrère, Verkehrsexpertin von France Nature Environnement auf dem Sender Franceinfo. Bis zu 500 Millionen Euro Gewinn für den Staat. Die Kumulierung des Malu…

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  • Beauftragter für den Wiederaufbau von Notre-Dame: General Jean-Louis Georgelin tödlich gestürzt

    Beauftragter für den Wiederaufbau von Notre-Dame: General Jean-Louis Georgelin tödlich gestürzt

    General Jean-Louis Georgelin, der für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame in Paris verantwortlich war, starb bei einer Wanderung in den Pyrenäen. Die ersten Ermittlungen deuten auf einen Unfall während einer Wanderung hin. „Mit dem Tod von General Jean-Louis Georgelin verliert die Nation einen ihrer großen Soldaten. Frankreich einen seiner großen Diener. Und Notre-Dame, den Baumeister seiner Wiedergeburt“. Emmanuel Macron würdigte am Samstag, dem 19. August, General Jean-Louis Georgelin, der am Freitag, 18. August, während einer Wanderung in den Pyrenäen ums Leben gekommen war. Nach ersten Erkenntnissen, die die Staatsanwaltschaft von Foix am späten Samstagnachmittag mitteilte, starb der ehemalige Armeechef und Leiter der Baustelle zur Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame de Paris nach einem heftigen Sturz. Der Alarm wurde am Freitag um 20.15 Uhr vom Hüttenwart der Estagnous-Hütte ausgelöst, wo der General eigentlich hätte übernachten sollen. Der Mann informierte das Peloton de gendarmerie de haute montagne (PGHM) darüber, dass ein Wanderer, der den Mont Valier besteigen wollte, nicht zurückgekehrt war. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Suche und gegen 21.40 Uhr wurde der leblose Körper des 74-jährigen Generals Jean-Louis Georgelin in einem Geröllfeld unterhalb des Col de Faustin gefunden. Er wurde mit dem Hubschrauber zum Flugplatz von Pujols transportiert, wo ein Arzt um 22.57 Uhr den Tod feststellte, so die Staatsanwaltschaft von Foix am Samstagabend in einer Pressemitteilung. Eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache wurde eingeleitet. Die ersten Ermittlungsergebnisse liessen auf einen Unfall während der Wanderung schließen, so die Staatsanwaltschaft . Laut der Ermittler hatte General Georgelin am Freitagnachmittag kurz nach 14 Uhr allein den Aufstieg auf den Mont Valier begonnen. „Die Ermittlungen lassen darauf schließen, dass sein Tod die Folge eines schweren Sturzes beim Abstieg gegen 20 Uhr an einer besonders steilen Felspassage war“, heißt es in der Pressemitteilung. Um die Unfallthese zu bestätigen, wurde am Samstag eine Untersuchung des Körpers von General Jean-Louis Georgelin durch das gerichtsmedizinische Institut in Toulouse durchgeführt: „Die gerichtsmedizinischen Befunde untermauern die ersten Ermittlungsergebnisse und bestätigen die Hypothese eines versehentlichen Sturzes.“