Kategorie: Tourismus

  • Klimawandel: 98% der Skigebiete in Europa könnten wegen Schneemangels bald verschwinden

    Klimawandel: 98% der Skigebiete in Europa könnten wegen Schneemangels bald verschwinden

    Eine am Montag veröffentlichte Studie geht davon aus, dass bald eine Mehrheit der Skigebiet in Europa verschwindet, da es bei einer Klimaerwärmung von 2°C keinen Schnee mehr geben wird. Das derzeitige Modell für den Betrieb von Skigebieten muss überarbeitet werden, so die Forscher.

    Der fortschreitende Klimawandel stellt eine große Herausforderung für die europäischen Skigebiete dar, selbst wenn sie auf Kunstschnee zurückgreifen, der allerdings Probleme mit dem Wasser- und Energieverbrauch verursacht: Das sagt eine Studie, die am Montag, dem 28. August veröffentlicht wurde.

    Die Hälfte aller Skigebiete der Welt befinden sich in Europa, wo sie einen Jahresumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro erwirtschaften und eine sehr wichtige Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft darstellen, auch wenn dies nur 3% der gesamten direkten Einnahmen aus dem Tourismus in Europa ausmacht, so die Studie, die am Montag in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht wurde.

    Die Autoren untersuchten 2.234 Urlaubsorte in 28 verschiedenen europäischen Ländern, von der Türkei über den Balkan, Skandinavien, die Karpaten und die Alpen bis hin zu Island, wobei sie zwei Szenarien zugrunde legten: eine globale Erwärmung um 2°C und eine Erwärmung um 4°C. Die Studie ergab, dass die meisten Urlaubsorte in Europa von der Schliessung bedroht sind.

    „Unsere Studie zeigt, dass der Klimawandel in allen Bergregionen Europas zu schlechteren Schneebedingungen als in den vergangenen Jahrzehnten führen wird, auch wenn das von Region zu Region und innerhalb der Regionen variieren wird“, stellt einer der Autoren, Samuel Morin, Forscher im Bereich Schneephysik, fest.

    Ohne künstliche Beschneiung würden 53% der Skigebiete bereits bei einem Temperaturanstieg von durchschnittlich 2°C einem „sehr hohen“ Schneemangelrisiko ausgesetzt sein. Bei einem Temperaturanstieg von 4°C wären fast alle Stationen (98%) gefährdet.

    Bei Einsatz von Kunstschnee könnte der Anteil der gefährdeten Stationen auf 27% (2°C Anstieg) und 71% (4°C Anstieg) sinken.

    In niedrig oder zu weit südlich gelegenen Gebieten hat die künstliche Beschneiung jedoch nur „wenig Effekt“, da die zu hohen Temperaturen keine effiziente Schneeherstellung mehr ermöglichen werden. Darüber hinaus kann die Schneeerzeugung aufgrund des hohen Energiebedarfs selbst zur Beschleunigung des Klimawandels beitragen, stellt die Studie fest. Außerdem bringt die Herstllung von Kunstschnee einen zu hohen Wasserverbrauch mit sich.

    Die wichtigste Botschaft der Studie an die Entscheidungsträger lautet: „Ja, die Schneeproduktion kann die Anpassung der Wintersportorte begleiten und sich direkt auf die Betriebskapazität der Skigebiete auswirken. Aber diese Lösung ist keine Allheilmittel, das man überall systematisch anwenden kann“, so der Hauptautor der Studie, der Forscher Hugues François aus Grenoble, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

  • Kulturerbe: Französische Denkmäler durch globale Erwärmung bedroht

    Kulturerbe: Französische Denkmäler durch globale Erwärmung bedroht

    Die globale Erwärmung gefährdet auch bestimmte französischen Denkmäler. Die Bauwerke sind durch Trockenheit oder den steigenden Meeresspiegel bedroht. Vor der Küste von Marseille (Bouches-du-Rhône) hat es Stürmen und dem Zahn der Zeit bisher standhaft getrotzt. Jetzt aber wankt das durch die legende…

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  • Brand auf einem AirFrance-Flug – Passagiere und Personal können Tragödie verhindern

    Brand auf einem AirFrance-Flug – Passagiere und Personal können Tragödie verhindern

    Passagiere eines Air-France-Fluges von Paris nach Accra, Ghana, konnten am Montag, dem 21. August, dank ihrer Besonnenheit und mit Hilfe des Bordpersonals einen Brand verhindern. Grund für die Aufregung war der Akku eines Mobiltelefons, der sich entzündet hatte.

    Die Passagiere der Business-Klasse des Air-France-Fluges AF914 nach Accra, Ghana, konnten gerade noch das Schlimmste verhindern. Am Montag, dem 21. August, explodierte in dem Flugzeug, das vom Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle aus startete, ein Telefonakku und ließ das Schlimmste befürchten. Doch dank der schnellen und besonnenen Reaktion der Passagiere und des Bordpersonals konnte ein Brand verhindert werden, wie die Zeitung Le Figaro berichtet.

    Etwa drei Stunden nach dem Start nahmen Passagiere den Geruch von brennenden elektronischen Bauteilen wahr und meldeten dies einer Stewardess. Das Bordpersonal reagierte sofort. Der Kabinenchef sammelte das rauchende Mobiltelefon ein und schaffte es mit Hilfe seiner Kolleginnen, die alle silberne Anti-Rauch-Masken übergezogen hatten, den drohenden Brandausbruch unter Kontrolle zu bringen.

    Während der Rest der Passagiere nichts mitbekam, wurden innerhalb weniger Minuten mehrere Feuerlöscher auf die rauchende Batterie am Boden in der Kabine entleert und die Stewardessen liefen mit wassergefüllten Champagnerkübeln hin und her. Niemand wurde verletzt und die Gefahr eines allgemeinen Brandes wurde entschärft.

    Eine Passagierin postete anschließend ein Foto auf Instagram, auf dem das Personal in den ungewöhnlichen Anti-Rauch-Masken zu sehen ist. Sie nutzte die Gelegenheit, um den Passagieren sowie der „außergewöhnlichen Crew“ zu gratulieren.

    Lithiumbatterien, die in den meisten Telefonen und vielen anderen elektronischen Geräten enthalten sind, bergen ein hohes Entzündungsrisiko. Eine Überhitzung oder eine Fehlfunktion kann zu einem unvorhergesehenen Brandausbruch führen.

    Das hohe Risiko, das von Lithiumbatterien ausgeht, hat die Federal Aviation Administration (FAA) kürzlich dazu veranlasst, Fluggästen zu raten, ihre elektronischen Geräte nur zu 30 % oder weniger zu laden, wenn sie ein Flugzeug besteigen wollen. Dies verringere das Risiko eines Brandes erheblich.

  • Vogesen: Unfall nach Disko-Besuch fordert einen Toten und fünf Verletzte

    Vogesen: Unfall nach Disko-Besuch fordert einen Toten und fünf Verletzte

    Am Sonntag, dem 27. August, wurden sechs Personen von einem Auto erfasst, das mit hoher Geschwindigkeit von einem Nachtclub in Charmes (Vogesen) gestertet war. Ein 18-jähriger junger Mann starb und fünf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer in akuter Lebensgefahr.

    Am Sonntag, dem 27. August, suchten die Ermittler in Charmes (Vogesen) den ganzen Tag über Hinweise im Inneren und in der Umgebung des Unfallwagens, die Aufschluss über die Umstände des Unglücks geben könnten. Die Insassen des Fahrzeugs flüchteten, nachdem sie sechs Personen überfahren hatten. Alle kamen aus einem Nachtclub. Zeugen sagten aus, dass das Auto mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr.

    Ein 18-jähriger Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Fünf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer davon als absoluter Notfall. Der Unfall ereignete sich in Charmes, am Ausgang einer bei Jugendlichen beliebten Diskothek. Zur Sperrstunde machten sich viele Gäste zu Fuß auf den Heimweg. Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrendes Auto kam ins Schleudern und fuhr zuerst in eine erste Gruppe junger Leute und einige Meter weiter in eine zweite Gruppe.

    Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer wurden auf ihrer Flucht vom Unfallort verhaftet und in der Gendarmerie von Épinal (Vogesen) in Polizeigewahrsam genommen.

  • Kraftstoffpreise: TotalEnergies wird Preise bis Ende des Jahres auf maximal 1.99 Euro begrenzen

    Kraftstoffpreise: TotalEnergies wird Preise bis Ende des Jahres auf maximal 1.99 Euro begrenzen

    Am Montag kündigte der Konzern TotalEnergies an, die seit Februar 2023 geltende Preisbegrenzung für Kraftstoffe auf weniger als 2 Euro pro Liter bis zum Ende des Jahres fortzusetzen.

    In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung erneuerte der Energiekonzern sein Engagement, den Preis für Benzin und Diesel bei 1,99 Euro pro Liter zu deckeln. Die Maßnahme, die im Zusammenhang mit der allgemeinen Erhöhung der Kraftstoffkosten steht, wurde bereits seit Februar in 2.200 der 3.400 Tankstellen in Frankreich umgesetzt.

    Das Unternehmen plant außerdem, seine Präsenz auf dem Land zu stärken, indem es die Wiedereröffnung von etwa zwanzig Tankstellen in ländlichen Gebieten durchführt, „um das Netzwerk der Tankstellen aufrechtzuerhalten, die den Franzosen einen Nahversorgungsdienst bieten“, wie in der Pressemitteilung erklärt wird.

    Die geplante Einrichtung neuer Tankstellen betreffen insbesondere folgende Departements: Aisne (02), Alpes de Haute-Provence (04), Ardèche (07), Bouches-du-Rhône (13), Calvados (14), Eure (27), Indre-et-Loire (37), Loiret (45), Lot (46), Lot-et-Garonne (47), Marne (51), Saône-et-Loire (71), Sarthe (72), Savoie (73), Seine-Maritime (76) und Yonne (89).

  • Savoyen: Weitere beeindruckende Bilder des gewaltigen Erdrutsches in Maurienne

    Savoyen: Weitere beeindruckende Bilder des gewaltigen Erdrutsches in Maurienne

    Der Auto- und Zugverkehr zwischen Frankreich und Italien ist für eine unbekannte Dauer unterbrochen. In der Gemeinde Saint-André, zwischen Saint-Michel-de-Maurienne und Modane in Savoyen, ereignete sich am Sonntag, dem 27. August, gegen 17.15 Uhr ein beeindruckender Felssturz, wie die Präfektur des Departements bestätigte. Etwa 700 m3 Felsblöcke lösten sich vom Berg. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

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    Landstraßen und die Autobahn A43 sind an der Stelle des Erdrutsches „auf unbestimmte Zeit“ in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

    Der Frejus-Straßentunnel wurde am Sonntag ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beide Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. LKWs und Reisebusse werden durch den Mont-Blanc-Tunnel oder über die Autobahn A8 umgeleitet. Laut der amtli…

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  • Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    In Savoyen nur knapp vor einer großen Tragödie bewahrt worden. Am Sonntag, dem 27. August, kam es in der Gemeinde Saint-André zu einem sehr enormen Erdrutsch. Augenzeugen haben alles gefilmt.

    Die Bilder des Erdrutsches, der sich am Sonntagnachmittag, dem 27. August, in Savoyen ereignet hat, sind erschreckend. Sie zeigen, wie ein Teil des Berges auf die Bahngleise und eine darunter liegende Straße stürzt, auf der gerade einige Autos und Lastwagen fahren. Dieser Erdrutsch hätte für viele Menschen tödlich enden können, doch wie durch ein Wunder gab es keine Opfer.

    Der Felssturz ereignete sich auf der RD1006 in Höhe des Ortes Saint-André, berichtet die Wochenzeitung La Maurienne auf ihrer Fabebook-Seite. Nach Angaben der Präfektur von Savoyen sind „mehrere Felsblöcke mit einem Volumen von etwa 700 m³ auf die Schutzwand gestürzt, die von den Straßenbauämtern des Departementsrats in diesem besonders überwachten Bereich präventiv aufgestellt worden war“.

    https://twitter.com/actus_meteo/status/1695882126065852735

    Mehrere Straßen wurden auf unbestimmte Zeit gesperrt, darunter ein Teil der Autobahn A43 zwischen den Anschlüssen Nr. 29 und Nr. 30 in beiden Fahrtrichtungen (Saint-Michel-de-Maurienne und Le Freney). Der Fréjus-Straßentunnel ist ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beiden Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. Auch der Zugverkehr bleibt zwischen Frankreich und Italien auf auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

    Das Bahnunternehmen Trenitalia kündigte auf X (ehemals Twitter) an, dass alle Züge zwischen Paris und Mailand für Montag, 28. August, ausfallen.

  • Italien: Regierung zahlt nach feuchtfröhlichem Abend im Nachtclub Kunden das Taxi

    Italien: Regierung zahlt nach feuchtfröhlichem Abend im Nachtclub Kunden das Taxi

    Die italienische Regierung testet seit diesem Sommer eine Maßnahme zur Vermeidung von Verkehrsunfällen: eine kostenlose Taxifahrt für alle diejenigen, die in einem Nachtclub zu viel getrunken haben. Was wäre, wenn man, um das Unfallrisiko zu verringern, Ihnen beim Verlassen eines Clubs ein Taxi anbieten würde, wenn Sie zu viel getrunken haben? Die Maßnahme wird diesen Sommer in Italien getestet, wo die Zahl der Verkehrstoten seit der Pandemie besonders bei den 18- bis 30-Jährigen wieder deutlich gestiegen ist. Beim Verlassen eines Clubs machen die Gäste einen Alkoholtest. Wenn das Ergebnis positiv ist (in Italien liegt die Grenze bei 0,5 Promille und für unter 21-Jährige sogar bei null), bekommen die Gäste einen Gutschein für eine Taxifahrt und die alkoholisierten Kunden werden kostenlos nach Hause gebracht. Um die Kosten zu begrenzen, fährt der Taxi-Shuttle jedoch nicht weiter als 30 Kilometer. Die neue Maßnahme wird derzeit in sechs Orten getestet. Handelt es sich hierbei aber etwa u…

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  • Monster von Loch Ness: Schottland startet die größte Suche seit 50 Jahren

    Monster von Loch Ness: Schottland startet die größte Suche seit 50 Jahren

    Forscher und Enthusiasten begaben sich am Samstag auf eine groß angelegte Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness, die größte seit 50 Jahren. Schottland will endlich sein größtes Geheimnis lüften.

    Wird die jahrzehntelange Suche nun endlich doch erfolgreich sein? Die trüben Gewässer von Loch Ness sind in diesen Tagen Schauplatz der größten Jagd nach dem schottischen Monster seit 50 Jahren. Forscher und Enthusiasten hatten sich für Samstag, den 26. August, verabredet, um „Nessie“ zu finden.

    Drohnen mit Wärmescannern, Boote mit Infrarotkameras, Hydrophone – an technischen Hilfsmitteln wurde nicht gespart, um zu versuchen, das Geheimnis endlich zu lüften, das weltweit schon Generationen in seinen Bann zog. „Unser Ziel war es schon immer, alle möglichen Verhaltensweisen und Naturphänomene, die schwer zu erklären sind, aufzuzeichnen, zu untersuchen und zu analysieren“, erklärt Alan McKenna von der freiwilligen Forschungsgruppe Loch Ness Exploration, die die „Jagd“ am Samstag zusammen mit dem Loch Ness Centre in Drumnadrochit, einem kleinen Dorf im Norden Schottlands, das am Ufer des Sees liegt, eröffnete.

    Die Forscher glauben, dass die Wärmescanner jegliche Anomalien identifizieren können sollten und das Unterwassermikrofon soll ungewöhnliche Geräusche unter dem Wasser des 56 km2 großen Sees, der bis zu 240 Meter tief ist, aufspüren.

    Die Legende von einem Monster in Loch Ness reicht bis in die Antike zurück: Steinzeichnungen des Volkes der Pikten, das damals in der Region lebte, zeigen eine mysteriöse Bestie mit Flossen. Die erste schriftliche Erwähnung der Kreatur stammt aus dem Jahr 565 n. Chr., und zwar in einer Biografie des irischen Mönchs St. Columba, der im 6. Jahrhundert Schottland evangelisierte und erklärte, er habe dem Monster befohlen, sich zurückzuziehen.

    Die erste moderne Sichtung von „Nessie“ wurde im Mai 1933 von einer Lokalzeitung gemeldet. Ein ortsansässiger Geschäftsmann und seine Frau fuhren am See entlang, als sie von „einer riesigen Welle“ überrascht wurden. Im Dezember 1933 heuerte die britische Zeitung The Daily Mail den südafrikanischen Großwildjäger Marmaduke Wetherell an, um die geheimnisvolle Kreatur aufzuspüren. Er fand große Fußabdrücke, die seiner Meinung nach zu einem etwa sechs Meter langen Tier gehörten. Wissenschaftler des Naturkundemuseums erklärten später, dass die Spuren mit einem Schirmständer oder einer Nilpferdbeinattrappe erzeugt worden seien.

    1934 machte der englische Arzt Robert Wilson ein Bild, was später als „Chirurgenfoto“ bezeichnet wurde. Das Bild soll den Kopf und den verlängerten Hals von Nessie an der Wasseroberfläche zeigen. Das Foto, das in der Daily Mail veröffentlicht wurde, war zwar eine Fälschung, katapultierte das Monster von Loch Ness jedoch in den Rang einer internationalen Berühmtheit.

    Laut dem Loch Ness Centre wurden bis heute über 1.100 offizielle Sichtungen von Nessie verzeichnet und das Monster bringt der schottischen Wirtschaft durch den Tourismus jedes Jahr Millionen Pfund Sterling ein.

    Im Laufe der Jahre haben Wissenschaftler und Amateure versucht, Beweise für die Anwesenheit eines großen Fisches in den Tiefen des Sees zu finden, einige behaupteten sogar, dass das Monster ein prähistorisches Meeresreptil wie etwa ein Plesiosaurier sein könnte.

    Im Jahr 1972 unternahm das Loch Ness Investigation Bureau die bis dahin größte Suche, die jedoch erfolglos blieb. Im Jahr 1987 wurde im Rahmen der Operation Deepscan ein Sonargerät über die gesamte Breite des Sees eingesetzt. Die Organisatoren behaupteten damals, sie hätten in der Tiefe ein „nicht identifiziertes Objekt von ungewöhnlicher Größe und Umfang“ gefunden.

    Im Jahr 2018 führten Forscher eine DNA-Studie im Loch Ness durch, um festzustellen, welche Organismen in seinen Gewässern leben. Außer zahlreichen Aalarten wurde nichts gefunden.

    „Dieses Wochenende bringt nun eine Gelegenheit, die Gewässer auf eine ganz neue Art und Weise zu durchsuchen, und wir sind gespannt, was wir finden werden“, sagt Paul Nixon, Geschäftsführer des Loch Ness Centre.

    Die Organisatoren haben Freiwillige aufgerufen, während des gesamten Wochenendes nach Bewegungen im Wasser oder anderen unerklärlichen Vorkommnissen Ausschau zu halten. Tausende haben sich daraufhin gemeldet, um das Loch Ness unter genauster Beobachtung zu halten…

  • Frankreich: 11-jähriges Mädchen stirbt und 9 Personen bei schwerem Unfall auf der A7 verletzt

    Frankreich: 11-jähriges Mädchen stirbt und 9 Personen bei schwerem Unfall auf der A7 verletzt

    Bei einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen wurde am Samstag auf der A7 ein 11-jähriges Mädchen getötet und neun weitere Personen verletzt. Zwei von ihnen erlitten lebensbedrohliche Verletzungen.

    Am Samstag, dem 26. August, gegen 5 Uhr morgens, wurde bei einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen auf der A7 im Departement Drôme ein 11-jähriges portugiesisches Mädchen getötet und neun weitere Personen verletzt, zwei davon schwer, wie die Nachrichtenagentur AFP von der Feuerwehr erfuhr. Der Unfall, dessen Umstände nicht näher erläutert wurden, ereignete sich bei „normalem Wetter“ am Morgen in Nord-Süd-Richtung in der Gemeinde Saint-Paul-Trois-Châteaux (Drôme).

    „Unter den Opfern ist ein 11-jähriges Mädchen aus Portugal gestorben, zwei sind absolute Notfälle und die anderen sieben relative Notfälle“, erklärte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Departements, die für die Rettungsarbeiten 43 Feuerwehrleute entsandt hatte. Für die Dauer des Rettungseinsatzes war die Autobahn in Nord-Süd-Richtung vollständig gesperrt worden.

    Ein Hubschrauber und zwei Rettungswagen evakuierten die Opfer. Es handelt sich mehrheitlich um portugiesische Staatsangehörige und einen Luxemburger, so die Feuerwehr.

    Um 12 Uhr teilte der Autobahnbetreiber Vinci Autoroutes mit, dass der Verkehr auf der Autobahn A7 im Bereich der Unfallstelle noch immer stark beeinträchtigt sei. Der Samstag war vom amtlichen Verkehrswarndienst Bison Futé für die Rückreise aus dem Urlaub als rot eingestuft wurde.