Kategorie: Tourismus

  • Urlaubsreise: Wenn Touristen auf der Autobahn ausgeraubt werden

    Urlaubsreise: Wenn Touristen auf der Autobahn ausgeraubt werden

    In der Ferienzeit ist besondere Vorsicht auf Autobahnrastplätzen geboten. Diebe benutzen oft Vorwände und Tricks, um das Opfer abzulenken und Wertsachen aus dem Auto zu entwenden.

    Auf einer Autobahnraststätte ist ein Fahrer gerade dabei, sein Auto zu betanken. Wie so oft bleibt das Auto unverschlossen. Ein Mann steigt aus einem daneben geparkten weißen Auto aus und entwendet in weniger als zehn Sekunden eine Tasche. Die Opfer bemerken nichts. Die Aufmerksamkeit der Autofahrer abzulenken ist eine Technik, die diese Diebe gerne anwenden. Beispielsweise lassen sie ein Opfer glauben, dass ein Reifen seines Anhängers Luft verliert. Während der Fahrer nachsieht, nutzt ein Komplize die Gelegenheit, um die Fahrertür zu öffnen und alles, was er in die Finger bekommt, mitzunehmen.

    Der Sender France 2 berichtet über Sylvie, die auf einer Reise nach Spanien Opfer eines solchen Diebstahls wurde. Sie wollte ihre Geschichte unbedingt in den sozialen Netzwerken veröffentlichen, um Autofahrer zu warnen, denn seit zwei Jahren häufen sich die Trick-Diebstähle mit vorgetäuschten Vorfällen auf den Straßen. Im vergangenen Jahr zählte die spanische Polizei mehr als 2.000 Diebstähle m it genau diesem Muster. In den sozialen Netzwerken wurde jetzt eine Präventionskampagne gestartet, um Autofahrer zu erinnern, ihr Auto immer abzuschließen.

  • Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    In diesem Sommer erlebt Korsika einen spürbaren Rückgang der Touristenzahlen. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation und die schwindende Kaufkraft der Franzosen.

    Wo bleiben in diesem Jahr die Touristen? Die Ufer des Flusses Restonica (Haute-Corse) sind fast menschenleer. Einige Familien genießen die Ruhe des Flusses – zu ihrem eigenen Erstaunen, wenn man die Jahreszeit bedenkt. Auch auf einem nahen Campingplatz herrscht keine großes Treiben. Es stehen zahlreiche Stellplätze zur Verfügung, nur wenige Wohnwagen haben sich eingefunden. Der Mangel an Touristen wird sich in der finanziellen Bilanz der Branche bemerkbar machen. „In diesem Juli sehen wir einen großen Unterschied, etwa 30 % weniger“, erklärt Jeannine Mariotti, Geschäftsführerin des Campingplatzes in Tuani dem Sender France 3.

    Die gleiche Situation herrscht in einem Restaurant im Tal. In den 25 Jahren seines Bestehens erlebt das Lokal eine seiner schlechtesten Saisons. Über die Ursachen dieses trüben Sommers herrscht Einigkeit. „Wir bekommen die finanzielle Krise zu spüren“, sagt Jean-Christophe Barrau, Manager des Hotels Arena Le Refuge. Korsika leidet auch unter der Konkurrenz anderer Mittelmeerziele, die in dieser Zeit der Inflation erschwinglicher sind. Der Tourismussektor auf Korsika muss sich also wohl eine neue Strategie überlegen, um für Touristen wieder attraktiv zu werden.

  • Mann klettert auf den Eiffelturm und springt  mit einem Fallschirm von der Spitze des Turms

    Mann klettert auf den Eiffelturm und springt mit einem Fallschirm von der Spitze des Turms

    Ein Mann kletterte am Donnerstagmorgen auf den Eiffelturm und stürzte sich dann mit einem Fallschirm in die Tiefe. Die Öffnung des Turms für die Öffentlichkeit wurde verzögert. Nach seinem Sprung wurde er von der Polizei festgenommen. Es handelte sich um die dritte Störung des Touristenbetriebs rund um das Pariser Wahrzeichen innerhalb nur weniger Tage.

    Die Eiserne Lady ist in letzter Zeit immer wieder Opfer von seltsamen Dingen geworden. Zum Beispiel kletterte am Donnerstag, 17. August, morgens ein Mann auf den Eiffelturm und sprang anschließend mit einem Fallschirm von dem Pariser Wahrzeichen ab.

    Der 24-jährige Kletterer betrat das Gelände kurz nach 5 Uhr morgens und wurde „in weniger als einer Minute vom Sicherheitsdienst“ der Betreibergesellschaft des Eiffelturms (Sete) entdeckt, wie diese in einer Pressemitteilung veröffentlichte. Er war mit einem Rucksack auf dem Rücken über den Ostpfeiler auf den Turm geklettert, so eine Polizeiquelle.

    Trotz der Versuche der Einsatzbrigade, ihn in dem 330 Meter hohen Bauwerk abzufangen, sprang der Mann mit einem Base-Jump-Fallschirm von der Spitze des Turms ab. Er landete in der Nähe auf dem Stadion Emile Anthoine und wurde laut einer Polizeiquelle wegen Gefährdung des Lebens anderer Personen festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.

    Die Betreibergesellschaft Sete erklärte, sie bedauere „diese Art von unverantwortlichem Handeln, das die Personen, die sich an oder unter dem Bauwerk aufhalten, in Gefahr bringt“. Der Eiffelturm wurde 2022 von 5,9 Millionen Besuchern frequentiert. Die Öffnung des Turms für die Öffentlichkeit wurde durch den Vorfall „leicht“ verzögert, so die Sete. Die Betreibergesellschaft kündigte ausserdem an, dass sie Anzeige wegen Gefährdung des Lebens anderer und Eindringens in eine denkmalgeschützte Anlage erstattet habe.

    Der Eiffelturm wurde für die die Weltausstellung von 1889 gebaut.

    Es handelte sich durch den heutigen Vorfall um eine weitere Störung des Betriebs nach zwei Evakuierungen am 12. August, die durch zwei Bombendrohungen ausgelöst worden waren. Am Montag dann wurden zwei alkoholisierte amerikanische Touristen schlafend in dem Gestänge des Turms aufgefunden, nachdem sie eine Nacht unter freiem Himmel in halber Höhe des Turms verbracht hatten.

  • Der bekannte französische Journalist Gérard Leclerc stürzt mit seinem Sportflugzeug ab

    Der bekannte französische Journalist Gérard Leclerc stürzt mit seinem Sportflugzeug ab

    Der französische Fernsehjournalist Gérard Leclerc kam am Dienstag beim Absturz seines kleinen Sportflugzeugs, das er selber steuerte, ums Leben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befanden sich bis zu zwei weitere Passagiere an Bord des Flugzeugs, das in Lavau-sur-Loire im Département Loire-Atlantique abstürzte.

    Ein kleines Sportflugzeug, in dem sich zwei oder drei Personen befanden, darunter der Fernsehjournalist Gérard Leclerc, stürzte am Dienstag, dem 15. August, in Lavau-sur-Loire (Loire-Atlantique) ab.

    Die Gruppe Canal+ veröffentlichte auf X (früher Twitter) die Nachricht über den Tod des Journalisten von CNews.

    Laut einer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von der Staatsanwaltschaft Saint-Nazaire verbreiteten Erklärung war das Flugzeug, eine Robin DR 400, am Dienstag um 11.07 Uhr vom Flugplatz Loudun (Vienne) mit dem Ziel La Baule (Loire-Atlantique) gestartet. „An Bord befanden sich ein Pilot und ein oder zwei Passagiere, wobei diese Information noch bestätigt werden muss“, heißt es in der Erklärung.

    Insidern zufolge flog Gérard Leclerc das Flugzeug, was auch der Präsident des Aeroclubs von Loudun gegenüber den lokalen Medien bestätigte. Die Tochter des ehemaligen Ministers und Senatspräsidenten René Monory sowie eine Freundin befanden sich wohl ebenfalls an Bord, wie die Nachrichtenagentur AFP von einer Quelle aus dem Umfeld erfuhr.

    Um 11.37 Uhr hatte der Pilot des Flugzeugs dem Kontrollturm des Flughafens Nantes mitgeteilt, dass er in den Luftraum von Saint-Nazaire einfliegt, sich aber nie bei den dortigen Behörden gemeldet, berichtet die Staatsanwaltschaft. „Er hat keinen Notruf abgesetzt. Anhand der verfügbaren Flugdaten lässt sich die Flugbahn bis 11:42 Uhr verfolgen, als das Flugzeug vom Radar verschwand. Zu diesem Zeitpunkt war er in der Nähe von Lavau-sur-Loire“, heißt es in der Pressemitteilung.

    Die ersten Flugzeugtrümmer wurden, darunter ein Rad und ein Teil des Nummernschildes, wurden sehr rasch gefunden. Laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle wurden kurz darauf zwei Leichen im Wrack lokalisiert, die jedoch nicht sofort geborgen werden konnten.

    Gérard Leclerc, geboren am 2. September 1951 in Neuilly-sur-Seine war ein bekannter französischer Radio- und Fernsehjournalist.

    Nachdem er unter anderem rund 20 Jahre lang bei dem Sender France 2 gearbeitet hatte, war er von Mai 2009 bis Mai 2015 Präsident des Parlamentskanals der Nationalversammlung LCP – AN. Von 2017 bis zu seinem Tod war er politischer Leitartikler auf CNews und trat insbesondere in der Morgensendung von Romain Desarbres sowie in der Sendung L’Heure des pros von Pascal Praud auf.

  • Mariä Himmelfahrt: 20.000 Gläubige besuchen die Messe im Wallfahrtsort Lourdes

    Mariä Himmelfahrt: 20.000 Gläubige besuchen die Messe im Wallfahrtsort Lourdes

    Die „nationale Pilgerfahrt“ nach Lourdes feiert 2023 ihr 150-jähriges Bestehen. Am Dienstag, den 15. August, wurde die Messe zum Fest Mariä Himmelfahrt von Erzbischof Celestino Migliore, dem Apostolischen Nuntius in Frankreich, geleitet. Zum diesjährigen Fest der Himmelfahrt Marias strömten am Dien…

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  • Paris: Zwei amerikanische Touristen verbringen betrunken die Nacht im Eiffelturm

    Paris: Zwei amerikanische Touristen verbringen betrunken die Nacht im Eiffelturm

    Laut Franceinfo hielten sich die beiden Personen die Nacht von Sonntag auf Montag in einem für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich zwischen dem zweiten und dritten Stock des Eiffelturms auf. Sie wurden am frühen Montagmorgen schlafend von Sicherheitsbeamten entdeckt. Zwei amerikanische Touristen, die über Eintrittskarten verfügten, verbrachten die Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Eiffelturm. Dies meldete Franceinfo am Dienstag, dem 15. August, unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft. Die beiden Personen hielten sich die ganze Nacht über in einem normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich des Turms auf, zwischen der zweiten und dritten Etage. Sie wurden am Montagmorgen gegen 8.30 Uhr schlafend gefunden und von der Feuerwehr aus dem Turm geholt. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft sollen die amerikanischen Touristen „aufgrund ihrer Alkoholisierung an dieser Stelle steckengeblieben sein“. Die Staatsanwaltschaft erklärt weiter, dass keine Schäden am Turm festgestellt wurden und dass ein Strafverfahren wegen Eindringens in einen historischen oder kulturellen Ort somit ohne weitere Maßnahmen eingestellt wurde. Der Vorfall ereignete sich in einem ganz besonderen Kontext. Am Samstag zuvor erst hatten zwei falsche Bombendrohungen zu zwei Evakuierungen des Eiffelturms geführt. Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Auch am Montagmorgen erhielten drei verschiedene Polizeistationen in Paris per E-Mail eine Bombendrohung, die sich gegen den Eiffelturm richteten, wie Franceinfo berichtet.
  • Warum der 15. August in Frankreich ein Feiertag ist

    Warum der 15. August in Frankreich ein Feiertag ist

    Der größte Teil Frankreichs befindet sich bereits in den Ferien. Der 15. August ist ein zusätzlicher Feiertag – hier der Grund dafür.

    Im August ist in Frankreich Ferienzeit, der Monat, in dem die Büros geschlossen sind, viele kleine Bars, Cafés und Geschäfte schließen und die Menschen aus den Städten an die Küsten fahren.

    Aber es gibt einige Menschen, die noch arbeiten, und für diese Menschen ist Dienstag, der 15. August, ein gesetzlicher Feiertag.

    Der 15. August ist ein sehr wichtiges Datum für die katholische Kirche – Mariä Himmelfahrt, der Tag, an dem die Jungfrau Maria in den Himmel aufgenommen wurde.

    Der 15. August ist in Frankreich, einem laizistischem Staat, einer von mehreren christlichen Feiertagen in der Liste der gesetzlichen Feiertage. Abgesehen von einem arbeitsfreien Tag und einigen Gottesdiensten findet allerdings nicht viel statt – keine Paraden oder Feuerwerke, wie man sie von der Fête nationale am 14. Juli kennt.

    Zumindest in den Städten bleiben auch die meisten Geschäfte und Cafés am 15. August geöffnet. Lediglich hunderttausende gläubige Katholiken begeben sich rund um diesen Feiertag auf Pilgerfahrt nach Lourdes. Vom 11. bis 18. August versammeln sich in dem heiligen Ort in den Pyrenäen etwa eine halbe Million Menschen zum Beten.

    Dieses Jahr fällt Mariä Himmelfahrt auf einen Dienstag, was ein schönes langes Wochenende ergibt – und von vielen Urlaubern allen Verkehrswarnungen zum Trotz für eine spätere Heimreise oder einen früheren Urlaubsbeginn genutzt wird. Auch diese Wochenende gab und gibt es wieder auf hunderte Kilometer Stau auf französischen Autobahnen.

    Übrigens, der nächste nationale Feiertag kommt erst wieder am 1. November zu Allerheiligen (Toussaints).

  • Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Die Aufräumarbeiten rund um Saint-André haben begonnen und ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.

    Das Feuer, das am späten Montagnachmittag zwischen den Gemeinden Saint-André und Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war, gilt seit 3 Uhr morgens als gestoppt, wie der Sender France Bleu Roussillon am Dienstagmorgen, dem 15. August, von der Feuerwehr erfuhr. 500 Hektar wurden von den Flammen vernichtet. Am Dienstagmorgen hat sich der Wind in der Region beruhigt, was die Arbeit der Feuerwehr deutlich erleichtert.

    Es gab keine Todesfälle zu beklagen. Die Rettungskräfte betreuten 31 Einwohner oder Touristen, die kleinere Verletzungen erlitten oder Rauch eingeatmet hatten. Zwanzig Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen Rückenschmerzen nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert. Die Stadtverwaltung von Argelès-sur-Mer richtete eine psychologische Zelle zur Betreuung der Menschen ein. Der französische Umweltminister Christophe Béchu kündigte auf Twitter an, dass er in die betroffene Region in den Pyrénées-Orientales reisen werde.

    Mehrere Häuser wurden zerstört, die Erfassung der Schäden wird erst am Dienstag, dem 15. August, richtig beginnen können, so der Sender France Bleu Roussillon. In ihrer letzten Bilanz um 8 Uhr gab die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales an, dass acht Häuser stark von dem Brand betroffen seien, weitere 30 Häuser und ein Unternehmen betroffen seien und ein Campingplatz stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

    „Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um die Schäden genauer zu bestimmen“, so die Präfektur. Sie gibt außerdem an, dass heute Morgen eine „Begleit- und Informationszelle eingerichtet wird, um die Geschädigten zu betreuen“, insbesondere „350 bis 400 Urlauber“. „Wir sind mit einem Bild der Verwüstung konfrontiert“, klagt Samuel Moli, der Bürgermeister von Saint-André, gegenüber France Bleu Roussillon.

    Der Bürgermeister von Saint-André beschreibt insbesondere, dass Fauna und Flora verschwunden sind, nachdem die Flammen über den Ort hinweggezogen sind. Zwar sei „die Gefahr gebannt“, aber man müsse noch „die materiellen und menschlichen Schäden bewerten“. Samuel Moli spricht insbesondere von „etwa zehn Häusern“, die von dem Brand betroffen seien, weist aber darauf hin, dass es sich dabei um eine „vorsichtige Schätzung“ handele. Der Bürgermeister sagt außerdem, dass „ein Teil des ehemaligen Gewerbegebiets von den Flammen verwüstet wurde“.

    Die Feuerwehr erklärte gegenüber France Bleu Roussillon, dass die Aufräumarbeiten vor Ort bereits begonnen hätten, diese würden hauptsächlich von den Verstärkungen durchgeführt, die am Abend aus den Regionen Bouches-du-Rhône, Hérault, Aude und dem Rest der Region Okzitanien eingetroffen seien. In der Nacht von Montag auf Dienstag waren 650 Feuerwehrleute rund um Saint-André im Einsatz. In ihrer neuesten Bilanz würdigte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales am Dienstagmorgen „die Arbeit der Feuerwehrleute“, deren Einsatz „es ermöglicht hat, mehr als 400 Häuser zu schützen und mehrere Tausend Urlauber in Sicherheit zu bringen“.

    Ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Der Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès-sur-Mer, der teilweise von den Flammen zerstört wurde, blieb geschlossen. Seine Bewohner wurden in Notuntrkünften und anderen Campingplätzen in Argelès-sur-Mer, Saint-André und Sorède untergebracht. Insgesamt verbrachten über 2.000 Menschen, sowohl Touristen als auch Einheimische, die aus zwei Wohnsiedlungen evakuiert wurden, den Abend und Teile der Nacht in Notunterkünften.

    Éric Brocardi, Sprecher des französischen Feuerwehrverbands, sprach am Dienstag auf franceinfo von einem „extrem virulenten Feuer“, vor allem wegen der „wirbelnden Winde, die zwischen 50 und 80 Kilometern pro Stunde erreichten“. Auch das schwierige Gelände erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute.

    Im Laufe des heutigen Dienstags sollen Löschflugzeuge die restlichen Brandherde ablöschen.

    Touristen, die vor den Flammen fliehen mussten, erzähltem, wie sie mit ihren Familien von einem Campingplatz evakuiert wurden: Sie waren auf dem Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès und irgendwann sah man eine Rauchfahne, und dann kamen die Löschhubschrauber. Und dann wurden sie aufgefordert, innerhalb von 30 Minuten den Campingplatz zu verlassen.

  • Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Am Sonntag starben zwei Menschen im Südwesten Frankreichs. Am Morgen ertrank ein 54-jähriger Mann in Soulac-sur-Mer im Departement Gironde. Am Abend wurde in Lacanau eine Mutter von der Strömung mitgerissen, als sie versuchte, ihren beiden Kinder zu Hilfe zu kommen.

    Sie sind es gewohnt, den Ozean zu zähmen und kennen seine Gefahren genau. Am Sonntag, dem 13. August, ist es fast 21 Uhr, als zwei Surfer einer Mutter zu Hilfe eilen. Die Station der Rettungsschwimmer ist bereits seit zwei Stunden geschlossen. „Wir sahen den Familienvater, der wie verrückt versuchte, seine Frau zu finden, die in den Wellen herumirrte. Wir sind instinktiv direkt ins Wasser gesprungen“, erzählt einer der beiden Surfer auf dem Sender France 2.

    „Wir hätten auch sterben können“
    Nachdem sie versucht hatte, ihre beiden Kinder zu retten, geriet die 50-Jährige in eine gefährliche Strömung, was sie das Leben kostete. „Zum Glück kam uns ein Bademeister zu Hilfe (…) Wir hätten auch sterben können“, sagen die beiden Surfer.

    Am Wochenende hatte die Präfektur der Region Nouvelle-Aquitaine die Atlantikküste wegen der Gefahr von gefährlichen Strömungen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Sie rief zu extremer Wachsamkeit auf.

    Am Morgen des Sonntags konnte ein 54-jähriger Mann nicht mehr gerettet werden nachdem er zum Baden ins Meer gegangen war, obwohl der Strand nicht bewacht war. Auch er wurde Opfer einer gefährlichen Strömung, gegen die er machtlos war.

  • Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Unaufmerksame Eltern vergaßen ihr elfjähriges Kind am Sonntag, dem 13. August, auf einer Autobahnraststätte im Departement Mayenne. Sie bemerkten erst nach 45 Minuten Fahrt, dass ihr Kind fehlte.

    Ein eher ungewöhnliches Versehen ereignete sich am Sonntag, dem 13. August, in der Region Mayenne. Die Gendarmen des Departements wurden am späten Nachmittag zu einer Autobahnraststätte an der A81 gerufen. Ein 11-jähriges Kind war dort von seinen Eltern vergessen worden, berichtet der Sender France Bleu Mayenne.

    Es dauerte ganze 45 Minuten, bis die Eltern schließlich bemerkten, dass sie etwas vergessen hatten und schließlich umkehrten.

    Bis zur Rückkehr seiner Eltern wurde das Kind von beamten der lokalen Gendarmerie betreut, wo die unaufmerksamen Eltern es wohlbehalten abholen konnten.

    Ein ähnliches Missgeschick passierte im Februar 2022 im Departement Vaucluse, als die Gendarmen des Autobahnabschnitts Orange am Ende des Tages einen 14-jährigen Jungen allein auf der Raststätte Roquemaure in der Nähe der Autobahn A9 entdeckten. Auch hier hatten die Eltern nicht bemerkt, dass der Jugendliche nach einer Pause auf dem Rastplatz nicht wieder in das Fahrzeug gestiegen war. Die Eltern hatten ihre Fahrt in Richtung Montpellier fortgesetzt, wobei das Handy des Teenagers im Auto geblieben war.

    Die Gendarmen hatten über soziale Netzwerke Kontakt zu Freunden des Paares aufgenommen, die daraufhin den Vater und die Mutter des jungen Mannes benachrichtigten.