Kategorie: Tourismus

  • Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Seit Freitag, 8. September, verhängte Météo-France für 14 Departements die Alarmstufe Orange für große Hitzebelastung. In Paris leiden Touristen und Einwohner und machen sich Sorgen um die globale Erwärmung. Die Touristen sind am Trocadéro (Paris) sehr früh dran, und das nicht nur wegen der Fotos. Wenn einige ihre Sight-Seeing-Touren in die frühen Morgenstunden vorverlegt haben, liegt das daran, dass für diese Septembertage bis zu 35 °C angekündigt sind. „Es ist besser, den Eiffelturm am frühen Morgen zu sehen, wenn es noch kühl ist“, erklärt ein Tourist gegenüber dem Sender Franceinfo. Veränderte Urlaubsplanung für die einen, und für die anderen ein früher Jogginglauf. Die Mutigsten opfern ihr morgendliches Ritual auch der derzeitigen Hitzewelle nicht. „Ich vertrage die recht hohen Temperaturen schlecht. Nachts kann ich kaum schlafen…“, sagte ein besorgter Jogger vor der Kamera. Starke LuftverschmutzungDiese Bedenken werden von einer Yoga-Anhängerin geteilt. „Ich denke, dass wir auf…

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  • SNCF: Wird die erste Klasse in den TGVs abgeschafft?

    SNCF: Wird die erste Klasse in den TGVs abgeschafft?

    Die sogenannte „Businessklasse“ ist für die Fahrgäste der SNCF anscheinend nicht mehr attraktiv. Erlebt die erste Klasse in den TGVs also ihre letzten Stunden?

    In einem TGV in der „Ersten“ sind nicht viele Menschen unterwegs. Die Sitzreihen sind sogar zur Hauptverkehrszeit fast leer. Ist die sogenannte „Business-Klasse“ also dem Untergang geweiht? Um 17.30 Uhr am Gare Montparnasse (Paris) ist der Berufsverkehr in vollem Gange. Arbeitnehmer fahren mit dem TGV nach Hause, und zwar in der zweiten Klasse. „Das ist die Politik meines Unternehmens“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. In der zweiten Klasse ist der TGV gut gefüllt. An diesem Tag sind dort 77 % der Sitze belegt, gegenüber nur 56 % in der „Ersten“.

    An Bord des Zuges sind viele Berufstätige, aber in Zeiten der Telearbeit und Videokonferenzen reisen sie weniger. Die „erste Klasse“ wird gemieden und fehlt in manchen Zügen sogar ganz. Im Bahnhof von Château-du-Loire (Sarthe) wird die „Première“ in der Hauptverkehrszeit abgekoppelt. Durch diesen Vorgang können 10 % mehr Sitzplätze gewonnen werden. Trotzdem ist der Zug allzu oft überfüllt.

    Ist die „Business Class“ der SNCF also am Ende? Nicht wirklich, denn mit neuen Sitzen in der ersten Klasse hofft die Bahngesellschaft, Geschäftsreisende zurückzugewinnen. Außerdem wird der TGV der Zukunft modular aufgebaut sein. Es wird möglich sein, bei Bedarf weitere Wagen hinzuzufügen.

  • Kraftstoffpreise: Benzin und Diesel werden in Frankreich immer teurer

    Kraftstoffpreise: Benzin und Diesel werden in Frankreich immer teurer

    Kraftstoff ist derzeit in Frankreich sehr teuer, aber die Regierung lehnt einen erneuten Tankstellen-Rabatt strikt ab. Stattdessen fordert sie TotalEnergies auf, die Preise auch im Jahr 2024 bei 1.99 € zu deckeln. 1,99 € im Durchschnitt für einen Liter Bleifrei 98, an vielen Tankstellen wurde sogar die symbolische Grenze von zwei Euro bereits überschritten. „Ich tanke zweimal pro Woche, was mich letztendlich 20 Euro mehr kostet, das ist nicht wenig. Das wird sehr besorgniserregend für die Zukunft“, meint ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo. Mitten in einer Phase, in der Saudi-Arabien und Russland beschlossen haben, ihre Produktion zu drosseln, appelliert der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire an TotalEnergies, die Preise auch im Jahr 2024 bei 1.99 € zu deckeln. „Ich wünsche mir, dass Total, das eine Verpflichtung eingegangen ist, die Preise für alle Kraftstoffe bis zum Jahresende bei 1,99 € zu deckeln, diese Deckelung über den 31. Dezember 2023 hinaus verlängert“, erk…

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  • Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Ende des Jahres wird die seit fast zehn Jahre eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin wieder eingeführte. Und zieht bereits jetzt Fahrgäste an. Es ist eine Nachricht, die auf beiden Seiten des Rheins von künftigen Reisenden mit offenen Armen aufgenommen wurde: Am 6. September kündigte die österreichische Bahngesellschaft ÖBB an, ihre 2014 eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin Ende des Jahres 2023 wieder aufzunehmen. Zunächst wird es drei Hin- und Rückfahrten pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten geben, bevor die Verbindung ab Oktober 2024 täglich angeboten werden soll. Für viele ist das eine sehr gute Nachricht, denn man verliert keinen ganzen Tag mehr für die An- ode Abreise. Bisher dauert die Reise zwischen Paris und Berlin etwa zehn Stunden. Man muss drei verschiedene Züge nehmen und zum Beispiel in Frankfurt und Erfurt umsteigen. Das fällt künftig weg und der Nachtzug bietet noch ein anderes kleines Highlight: Man kann sich mit Freunden oder der Familie ein eigenes kleines Abteil reservieren und teilen. Der Nachtzug wird auf seiner Fahrt zwischen der französischen und der deutschen Hauptstadt in Straßburg, Mannheim, Erfurt und Halle halten. Abfahrt in Paris um 19:12 Uhr, Ankunft in Berlin am nächsten Morgen um 8:26 Uhr mit Preisen, die bei 34,90 Euro für Sitzplätze und 49,90 Euro für Liegeplätze starten. Viel besser als Fliegen – ein klimafreundlicher Nachtzug zwischen zwei europäischen Hauptstädten – das soll viele künftige Reisende von dem Angebot überzeugen. Der Anbieter ÖBB rechnet mit einer ganzen Reihe von neuen Kunden, die ansonsten die bisher doch recht beschwerliche Reise nicht angetreten hätten. Nächster Schritt soll dann ein Hochgeschwindigkeitszug Paris-Berlin sein, der am Tag verkehrt und für Ende 2024 angekündigt ist. Die Fahrt wird dann sieben Stunden dauern, also nur halb so lang wie mit dem Nachtzug und auch wesentlich kürzer als die heutigen Zugverbindungen.
  • Bretagne: Strände wegen Grünalgenverschmutzung geschlossen

    Bretagne: Strände wegen Grünalgenverschmutzung geschlossen

    Der Zugang zum Strand von Curnic wurde am Dienstag von der Präfektur des Departements Finistère wegen einer Gefährdung durch Schwefelwasserstoffdämpfe, die bei der Verrottung von Grünalgen entstehen, verboten. Der Strand von Curnic in der Gemeinde Guissény im Nordwesten der Bretagne wurde von der Präfektur des Departements Finistère wegen der Verschmutzung durch Grünalgen geschlossen. Dies berichtete der Sender France Bleu Breizh Izel am Dienstag, dem 5. September, und weist die Bevölkerung darauf hin, dass der Zugang zum Strand verboten ist. Proben, die am Dienstagmorgen von der Vereinigung Air Breizh entnommen wurden, zeigten eine zu hohe Schwefelwasserstoffkonzentration: das Doppelte der vom französischen Hohen Rat für öffentliche Gesundheit festgelegten Alarmschwelle. Die Konzentration von Schwefelwasserstoff, der durch die Verfaulung der Grünalgen entsteht und an seinem Geruch nach faulen Eiern zu erkennen ist, veranlasst die Präfektur, den ganzen Sektor im Rahmen der gesundheitli…

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  • Kraftstoffpreise in Frankreich: Wie weit wird der Preisanstieg noch gehen?

    Kraftstoffpreise in Frankreich: Wie weit wird der Preisanstieg noch gehen?

    Überall in Frankreich nähern sich die Preise für Benzin und Diesel der Marke von 2 Euro pro Liter oder überschreiten sie sogar schon. Aber in nächster Zeit ist nicht mit neuen Unterstützungsmaßnahmen der Regierung zu rechnen.

    Dieselkraftstoff kostet in Frankreich jetzt durchschnittlich 1,85 Euro pro Liter und Bleifrei 95-E10 1,92 Euro pro Liter, wie aus den am Montag veröffentlichten Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang hervorgeht. Die Preise an den französischen Zapfsäulen steigen also erneut an. Und das umso mehr, als die veröffentlichte Zahl ein Durchschnittswert ist, sie bezieht die Preise der kleinen Tankstellen, die weniger als 500 Kubikmeter verkaufen, nicht mit ein. Und gerade die liegen oft über 2 Euro pro Liter. Laut dem Vergleichsrechner der Regierung wurden die 2 Euro pro Liter tatsächlich schon an vielen Orten überschritten. Dieser erneute Preisaufschwung ist auf den Anstieg der Ölpreise zurückzuführen, die innerhalb einer Woche um weitere 10 Dollar auf 88 Dollar pro Barrel gestiegen sind.

    Derzeit kommt für die Regierung ein neue Tankrabatt, dessen Kosten auf 12 Milliarden Euro geschätzt wird, nicht in Frage. Ein solcher Rabatt wäre nicht „mit den Haushaltsverpflichtungen“ vereinbar, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag. Und das, obwohl die Steuern auf Erdölprodukte derzeit rund 40 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen.

    Die französischen Autofahrer können jedoch auf den Rabatt der TotalEnergies-Gruppe zählen, die die Preise an ihren Zapfsäulen bis Ende des Jahres auf 1,99 Euro pro Liter deckelt. Die Casino-Sopermärkte bieten den Kraftstoff bis zum 22. Oktober jeden Freitag, Samstag und Sonntag zum Selbstkostenpreis an (ausgenommen LPG und Superethanol E85).

  • Emmanuel Macron befürwortet Bahnticket nach deutschem Vorbild für Regionalzüge

    Emmanuel Macron befürwortet Bahnticket nach deutschem Vorbild für Regionalzüge

    Auf Fragen des Youtube-Kanals HugoDécrypte antwortete Emmanuel Macron am Montag, er habe seinen Verkehrsminister Clément Beaune gebeten, sich mit diesem Thema zu befassen. Emmanuel Macron hat sich am Montag, dem 4. September, in einem Interview mit dem Online-Medium HugoDecrypte dafür ausgesprochen, in den französischen Regionen einen „Pass Rail“ zu einem Einheitstarif nach dem Vorbild des in Deutschland eingeführten „Deutschlandtickets“ einzuführen. „Ich bin dafür, einen Bahnpass nach dem in Deutschland bestehenden Modell einzuführen. In allen Regionen, die bereit sind, dies mit dem Staat zu tun!“, erklärte Emmanuel Macron am Montag, dem 4. September. Als Antwort auf die Inflation und als teil des Kampfes gegen die globale Erwärmung hat die deutsche Regierung im Mai ein Deutschlandticket eingeführt, das für 49 Euro pro Monat unbegrenzten Zugang zu Bussen, U-Bahnen, lokalen und regionalen Zügen bietet. „Für die Ökologie und die Kaufkraft, lasst uns diesen Zugpass auch in Frankreich sch…

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  • Marokko: Franco-Marokkaner auf Jet-Ski von der algerischen Küstenwache erschossen

    Marokko: Franco-Marokkaner auf Jet-Ski von der algerischen Küstenwache erschossen

    Ein 29-jähriger Franko-Marokkaner und sein 40-jähriger Cousin starben bereits am 29. August an der Küste zwischen Marokko und Algerien durch Schüsse der algerischen Küstenwache.

    Die Familie von zwei Urlaubern, darunter ein Franko-Marokkaner, die Ende August im marokkanisch-algerischen Grenzgebiet auf See durch Schüsse getötet wurden, die der algerischen Küstenwache zugeschrieben werden, will in Frankreich eine Klage einreichen, wie die Anwälte am Sonntag, dem 3. September, ankündigten. Die Klage werde „am Montag oder Dienstag“ wegen „vorsätzlichen Mordes, Mordversuchs, Entführung eines Schiffes und unterlassener Hilfeleistung für eine Person in Gefahr“ eingereicht, erklärte Hakim Chergui, einer der Anwälte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Königreich Marokko und der Republik Algerien kann nicht die Begehung eines Verbrechens rechtfertigen und noch weniger die Straflosigkeit der Täter“, schreiben die Anwälte in einer Erklärung. „Aus diesem Grund haben sie (die Familie) aufgrund des Schweigens der algerischen Behörden, auf deren Gebiet die Morde stattfanden, keine andere Wahl, als sich an die französische Justiz zu wenden, damit dieses Drama von namenloser Grausamkeit vollständig aufgeklärt wird“, heisst es in der Erklärung weiter.

    Algerien spricht zunächst von „Warnschüssen“ und dann von „Schüssen“
    Laut der Aussage des 33-jährigen Franco-Marokkaners Mohamed Kissi verloren die vier Urlauber, zu denen auch er selbst gehörte, am 29. August bei einem Ausflug mit dem Jet-Ski auf dem Meer die Orientierung. Sie wurden von einem Boot der algerischen Küstenwache angegriffen und es wurden Schüsse abgegeben. Sein Bruder Bilal Kissi, ein 29-jähriger französisch-marokkanischer Kaufmann, und ihr Cousin Abdelali Mechouar, ein 40-jähriger, in Frankreich lebender Marokkaner, wurden bei dem Vorfall getötet.

    Das algerische Verteidigungsministerium reagierte am Sonntag und sprach von einer „Verweigerung des Gehorsams“ seitens der Urlauber. „Nach einer akustischen Warnung und der mehrmaligen Aufforderung, anzuhalten, weigerten sich die Betroffenen, der Aufforderung nachzukommen und flüchteten mit gefährlichen Manövern“, so das Ministerium. Nach mehreren Warnschüssen „wurden Schüsse abgefeuert, die einen der Jetskis zum Anhalten zwangen, während die beiden anderen flüchteten“.

  • Lille: Neuer Weltrekord für die längste „menschliche Raupe“ mit 4.623 Teilnehmern

    Lille: Neuer Weltrekord für die längste „menschliche Raupe“ mit 4.623 Teilnehmern

    Anlässlich des größten europäischen Flohmarkts in Lille fiel nun auch der Weltrekord für die längste menschliche Raupe mit 4.623 teilnehmenden Personen.

    Lille ist jetzt neue Welthauptstadt der menschlichen Raupe. Anlässlich der berühmten Braderie der Stadt, die an diesem Wochenende stattfindet, hat die Metropole in der Region Hauts-de-France jetzt auch den Rekord für die längste Polonaise der Welt gebrochen.

    Laut Zählung des Senders France Bleu Nord, dem Initiator dieser sympathischen Initiative, nahmen 4.623 Personen an der riesigen Polonaise in den Straßen von Lille teil. Diese Leistung wurde von den vor Ort anwesenden Gerichtsvollziehern offiziell bestätigt. Der bisherige Rekord wurde von der Stadt Rouen (Seine-Maritime) gehalten, wo im Juni diese Jahres 3.940 Personen gezählt wurden.

    Die Braderie de Lille ist der größte Flohmarkt in Europa, mit fast 100 km Ständen, die dem Trödeln und Verhandeln in den Straßen der Stadt gewidmet sind. In diesem Jahr werden mindestens 2,5 Millionen Menschen während des gesamten Wochenendes erwartet.

  • In Lille feiert der größte Flohmarkt Europas sein 500-jähriges Bestehen

    In Lille feiert der größte Flohmarkt Europas sein 500-jähriges Bestehen

    Die Braderie von Lille, der größte Flohmarkt Europas, feiert dieses Jahr sein 500-jähriges Bestehen. Schnäppchenjäger stürzen sich auf die Angebote.

    In Lille (Nordfrankreich) bevölkerten Schnäppchenjäger und Verkäufer bereits am Freitag, dem 1. September, die große Esplanade. Wie jedes Jahr sind einige von weit her angereist. Ein Käufer aus Nizza sucht nach Spielsachen seiner Kindheit, und das möglichst preiswert. Für andere ist es ein Wiedersehen mit diesem besonderen Flohmarkt. „Ich war seit 15 Jahren nicht mehr hier. Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. Trotz Regenschauern startete das Jahr 2023 recht gut. „Ich habe viel altes Spielzeug verkauft. Einige Videospiele und die Vinylplatten“, freut sich ein Verkäufer.

    Fast 5.000 Plätze wurden verteilt.
    Vor dem Rathaus beginnt das Auspacken. Für Christophe, der aus Caen (Calvados) angereist ist, beginnt das Wochenende gut. „Dem Trödelmarkt geht es sehr gut, er entspricht dem Zeitgeist“, sagt er. Auch für die Stadt Lille sieht die Bilanz gut aus: Fast 5.000 Plätze wurden an Verkäufer vergeben.

    Aber wie jedes Jahr wäre die größte Braderie Europas nichts ohne die lebhaften Verhandlungen zwischen Interessenten und Verkäufern, denn alle hoffen darauf, ein gutes Geschäft zu machen.