Kategorie: Politik

  • Emmanuel Macron besucht China: Französische Unternehmen noch sehr vorsichtig

    Emmanuel Macron besucht China: Französische Unternehmen noch sehr vorsichtig

    Emmanuel Macron wird am Mittwoch bei seinem offiziellen Besuch in China auch mit französischen Unternehmern zusammentreffen, die China gegenüber weiterhin sehr misstrauisch sind, auch mehr als drei Monate nach der Aufhebung der Covid-19-Einschränkungen. Emmanuel Macron beginnt am Mittwoch, dem 5. April, einen Staatsbesuch in China. Es ist der erste Besuch seit 2019 und diesmal wird der Krieg in der Ukraine eines der wichtigen Themen sein, aber sicher nicht das einzige. Nach drei Jahren Covid-19 wollen Paris und Peking ihre Beziehungen wiederbeleben, insbesondere die Wirtschaftspartnerschaften. Das wird von den rund 2.000 französischen Unternehmen, die in China vertreten sind, sehnlichst erwartet. Es sind Unternehmer, die noch von drei Jahren „Null-Covid-Politik“ traumatisiert sind, die der Staatspräsident jetzt treffen wird. Bis heute hat sich die Geschäftstätigkeit in China wieder erholt, aber die französischen Unternehmen sind noch sehr vorsichtig und misstrauisch. Drei Jahre Gesundh…

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  • Arzneimittelmangel: Gesundheitsbehörden wollen Liste mit „wesentlichen“ Medikamenten erstellen

    Arzneimittelmangel: Gesundheitsbehörden wollen Liste mit „wesentlichen“ Medikamenten erstellen

    Der französische Gesundheitsminister François Braun kündigte am Montag die Erstellung eines Plans zur Bekämpfung von Medikamentenengpässen an. In einem ersten Schritt werden die Behörden eine Liste mit Medikamenten erstellen, die als „wesentlich“ eingestuft werden. „Wir haben ein echtes Problem mit Medikamenten, aber es gibt keinen Mangel“. Gesundheitsminister François Braun wollte am Montag, dem 3. April, vor den Kameras des französischen Fernsehsenders BFMTV beruhigen, was die Medikamentenvorräte in Frankreich betrifft. In einigen Apotheken des landes ist es in letzter Zeit zu Lieferverzögerungen bei bestimmten Medikamenten gekommen.

    François Braun berichtete außerdem, dass die Regierung derzeit an einem Plan zur Bekämpfung von Arzneimittelknappheit arbeitet, um Abhängigkeiten von anderen Ländern zu verringern. Im Rahmen der Ausarbeitung dieses Plans will das Gesundheitsministerium eine genaue Liste der Medikamente aufstellen, a…

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  • Emmanuel Macron kündigt bis zum Ende des Sommers Gesetzentwurf über Sterbehilfe an

    Emmanuel Macron kündigt bis zum Ende des Sommers Gesetzentwurf über Sterbehilfe an

    Der Präsident der Republik ergriff am Montag, dem 3. April, das Wort, nachdem er Mitglieder des Bürgerkonvents zum Thema „Lebensende“ empfangen hatte. Emmanuel Macron erklärte, er wolle „bis zum Ende des Sommers“ einen Gesetzentwurf vorlegen. „In Verbindung mit den Parlamentariern“, mit „allen Beteiligten und auf der Grundlage der Schlussfolgerungen“, die der Bürgerkonvent gezogen hat, will der Staatschef mit diesem neuen Gesetz ein, wie er es nannte, „französisches Modell für das Lebensende“ aufbauen. Zwei Mitglieder des Bürgerkonvents haben auf franceinfo.fr Fragen beantwortet. Nachdem sie den Elysée-Palast verlassen hatten, nahmen zwei Mitglieder des Bürgerkonvents am frühen Nachmittag an einem Chat auf franceinfo.fr teil. „Ich hoffe, dass dieser Bürgerkonvent etwas bewegen wird, sowohl in der Frage des Lebensendes, als auch in der Frage der Bürgerbeteiligung“, erklärte Jean-Noël, eines der Mitglieder. Ein „nationaler Zehnjahresplan“ zur Hospiz- und Palliativversorgung. Emmanuel Mac…

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  • Französische Staatssekretärin Marlène Schiappa auf dem nächsten Titelblatt des Playboy

    Französische Staatssekretärin Marlène Schiappa auf dem nächsten Titelblatt des Playboy

    Jean-Christophe Florentin, der Herausgeber des französischen Playboy, sprach auf dem Sender Europe 1 über das Foto-Shooting der Staatssekretärin Marlène Schiappa, die auf der nächsten Titelseite des Männermagazins zu sehen sein wird. Marlène Schiappa, Staatssekretärin für Solidarische Ökonomie, wird auf dem Titelblatt der nächsten Ausgabe des französischen Playboy-Magazins zu sehen sein. Die Politikerin hat dem Männermagazin ein Interview gegeben. Und dieses Interview sorgt bereits für viel Gesprächsstoff. Jean-Christophe Florentin, der Herausgeber des Playboy, berichtete am Montag, dem 3. April, auf dem Sender Europe 1 über die Hintergründe des Fotoshootings. Das Magazin wird in zwei Wochen erscheinen, der erste Kontakt fand aber „vor etwa drei Monaten“ statt: „Es war ein bisschen Überzeugungsarbeit nötig. Für uns war Marlène Schiappa unter den Politikerinnen und Ministerinnen aufgrund ihres freien Tons und ihres Aussehens die Playboy-kompatibelste.“ Jean-Christophe Florentin weigerte…

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  • Rentenreform: Gewerkschaften von Premierministerin Borne zu Gesprächen eingeladen

    Rentenreform: Gewerkschaften von Premierministerin Borne zu Gesprächen eingeladen

    Premierministerin Elisabeth Borne lud die Gewerkschaften, aber auch die politischen Parteien, am Mittwoch, dem 5. April, zu Gesprächen ins Palais Matignon ein. Die Gewerkschaften nahmen die Einladung ein, auch wenn sie bei ihrer Ablehnung der Rentenreform hart bleiben. Die Parteien des Linksbündnisses Nupes hingegen lehnten die Einladung ab. Alle wichtigen Gewerkschaften Frankreichs werden sich am Mittwoch, dem 5. April, im Palais Matignon zu Gesprächen mit Premierministerin Elisabeth Borne treffen. Die neue Generalsekretärin der CGT, Sophie Binet, hat bereits den Ton vorgegeben: „Wir werden hingehen, die gesamte Gruppe der Gewerkschaften, vereint, um die Rücknahme dieser Reform zu fordern“, hatte sie schon am 31. März sofort nach ihrer Wahl erklärt. Das Treffen könnte schnell zu einem Dialog der Tauben werden, wenn die Frage des Renteneintrittsalters nicht angesprochen wird, wie der CFDT-Chef Laurent Berger angekündigt hat. Die Nupes-Parteien lehnen die Einladung ab.Seit dem letzten T…

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  • Rentenreform: Elisabeth Borne vervielfacht Kontaktaufnahmen – weitere Woche unter Hochspannung

    Rentenreform: Elisabeth Borne vervielfacht Kontaktaufnahmen – weitere Woche unter Hochspannung

    Um den Kontakt zu den politischen Gegnern wieder aufzunehmen und die Proteste der Gewerkschaften zu dämpfen, empfängt Elisabeth Borne in dieser Woche alle möglichen Gäste. Allerdings ohne echte Chance, die Gemüter zu beruhigen. Die neue Woche beginnt für Elisabeth Borne wie ein Kreuzweg: Die geplanten Konsultationen stehen unter keinem guten Stern, ein weiterer Aktionstag auf der Straße steht bevor und zu allem Überfluss befindet sich der Präsident der Republik ab Mittwoch im Ausland, um China einen Staatsbesuch abzustatten. Die Regierungschefin, die erneut in die erste Reihe gerückt ist, nachdem Emmanuel Macron ihr die Aufgabe übertragen hat, „die Mehrheit zu vergrößern“, bemüht sich darum, die Türen zu einem Dialog mit den Oppositionsparteien wieder zu öffnen und die Spannungen mit den Gewerkschaften zu entschärfen. Elisabeth Borne lädt von heute an bis nächste Woche alle Partei- und Fraktionsvorsitzenden ein. Wichtigste Aufgabe: Sie muss versuchen, in der Rechten Ruhe zu schaffen, n…

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  • Polizeigewalt: 38 Ermittlungen gegen Polizisten seit Beginn der Proteste gegen die Rentenreform eingeleitet

    Polizeigewalt: 38 Ermittlungen gegen Polizisten seit Beginn der Proteste gegen die Rentenreform eingeleitet

    Dies gab der französische Innenminister Darmanin am Sonntag bekannt. Gérald Darmanin wies außerdem darauf hin, dass seit Mitte März mehr als 1.000 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute verletzt worden seien. Während sich die Vorwürfe gegen Polizeigewalt bei Demonstrationen gegen die Rentenreform oder die Wasserbecken in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) häufen, versichert der Innenminister in einem Interview mit der Zeitung Journal Du Dimanche am Sonntag, dem 2. April, dass er „nie Verständnis für diejenigen gehabt habe, die ihre eigene Uniform entehren“. Gérald Darmanin erklärt in dem Interview, dass „es 36 gerichtliche Untersuchungen der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) und zwei der nationalen Gendarmerie (IGGN) gibt“, die seit Beginn der Mobilisierung gegen die Rentenreform eingeleitet wurden. Er erinnert daran, dass im Jahr 2021 111 und im Jahr 2020 101 Polizisten und Gendarmen wegen „unverhältnismäßiger Gewaltanwendung“ bestraft wurden. Der Innenminister unterstützt je…

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  • Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Um Wasser zu sparen, will die Stadtverwaltung in einer Gemeinde im Departement Hérault die Einwohner unterstützen, indem sie Wasserspargeräte verteilt. In dem Dorf Bédarieux (Hérault) fließt seit zwei Jahren kein Wasser mehr aus einem Wasserfall. Die Quellen, die ihn speisten, sind ausgetrocknet. Der Grund dafür ist, dass die letzten großen Regenfälle in dieser Gegend vor über einem Jahr stattgefunden haben. Im März war die Wassermenge des Baches in der Gemeinde so niedrig wie nie zuvor. Um die Ressource Wasser zu schonen, können für den Bürgermeister Wassersparer den entscheidenden Unterschied ausmachen. „Damit sparen Sie grob gesagt 50 % Ihres normalen Verbrauchs, das ist enorm. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das eine Einsparung von etwa 40 m3 pro Jahr (…)“, erklärt Francis Barsse, Bürgermeister von Bédarieux, auf dem Sender France 3. „Wasser wird zu einem knappen Gut“.220 Bausätze wurden bereits an die Bewohner verteilt. Eine Mutter installierte sie auf ihren Waschbecken. S…

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron und Wolodymyr Selenskyj erörtern Möglichkeit eines „Friedensgipfels“

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron und Wolodymyr Selenskyj erörtern Möglichkeit eines „Friedensgipfels“

    Die beiden Staatschefs machten am Samstag, dem 1. April, „eine Bestandsaufnahme der militärischen Lage in der Ukraine“ und Emmanuel Macron „bekräftigte seine Unterstützung für die Ukraine, um der russischen Aggression ein Ende zu setzen“, wie es in einer Erklärung der französischen Präsidentschaft hieß. Emmanuel Macron sprach mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in einem Telefongespräch am Samstag, dem 1. April, über „die diplomatischen Bemühungen, einen Friedensgipfel zu organisieren“. Die beiden Staatschefs verschafften sich „einen Überblick über die militärische Lage in der Ukraine“ und Emmanuel Macron „bekräftigte seine Unterstützung für die Ukraine, um der russischen Aggression ein Ende zu setzen“, so die französische Präsidentschaft in einer Erklärung. Der ukrainische Präsident prangert „Bankrott“ der Vereinten Nationen an. Russland übernahm am Samstag für den Monat April den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Als Reaktion darauf kritisierte das…

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  • Klima: Zahl der Flüge mit Privatjets nimmt stark zu – Frankreich schneidet besonders schlecht ab

    Klima: Zahl der Flüge mit Privatjets nimmt stark zu – Frankreich schneidet besonders schlecht ab

    Im Jahr 2022 ist die Zahl der Flüge mit Privatjets in Frankreich und Europa stark angestiegen. Laut einem neuen Bericht von Greenpeace Central and Eastern Europe ist die Zahl der Flüge mit Privatjets im letzten Jahr um ganze 64% gestiegen. Eine weitere beunruhigende Tatsache ist, dass sich die Emissionen von Privatjets zwischen 2021 und 2022 mehr als verdoppelt haben und damit die durchschnittlichen jährlichen CO2-Emissionen von 550.000 Einwohnern der Europäischen Union übersteigen. Laut Greenpeace waren von den 572.806 Flügen, die im Jahr 2022 stattfanden, 55% kurze oder sehr kurze Reisen von weniger als 750 km, die leicht mit dem Zug hätten durchgeführt werden können. Frankreich schneidet besonders schlecht ab. Wie die Greenpeace berichtet, befinden sich vier französische Strecken unter den Top 4 der 10 europäischen Strecken, die von Privatjets am häufigsten beflogen werden: Paris-London, Nizza-London, Paris-Genf und Paris-Nizza. Im Jahr 2022 war Frankreich das Land mit den meisten P…

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