Kategorie: International

  • Mann bewirft König Charles III. von England mit Eiern

    Mann bewirft König Charles III. von England mit Eiern

    Ein Mann wurde am Mittwoch von der britischen Polizei festgenommen, nachdem er Eier in Richtung König Charles III. geworfen und den Monarchen, der sich auf einer Reise in Nordengland befand, nur knapp verfehlt hatte.

    Obwohl er es dreimal versuchte, gelang es dem Mann nicht, Charles III. zu treffen.

    Ein Mann wurde am Mittwoch, den 9. November, von der britischen Polizei festgenommen, nachdem er Eier in Richtung des englischen Königs geworfen hatte, der sich auf einer Reise im Norden des Landes befand.

    Im britischen Fernsehen ist zu sehen, wie der Monarch und seine Frau Camilla auf einer Straße in York Hände schütteln und von Briten bejubelt werden, als Eier in ihre Richtung geworfen werden und nur wenige Zentimeter von dem Paar entfernt aufschlagen.

    „Dieses Land wurde mit dem Blut von Sklaven gebaut“, soll der Mann, der die Eier geworfen hatte, gerufen haben, bevor er von mehreren Polizisten überwältigt wurde.

    „Schäm dich“, beschimpften den Mann einige der Schaulustigen, die zu Hunderten gekommen waren, um den neuen König und seine Frau zu begrüßen. „God save the King“, riefen andere.

    Charles III, der im Mai acht Monate nach seiner Thronbesteigung gekrönt werden wird, ist unter den Briten weit weniger beliebt als seine verstorbene Mutter, die von ihren Untertanen während ihrer 70-jährigen Regierungszeit verehrt wurde.

    Nach dem Tod von Elizabeth II. konnte König Charles jedoch einen Popularitätssprung verzeichnen, ist aber immer noch weniger beliebt als sein Sohn William und dessen Frau Kate.

  • Mindestens 15.000 Todesfälle in Europa laut WHO wegen der Sommerhitze 2022

    Mindestens 15.000 Todesfälle in Europa laut WHO wegen der Sommerhitze 2022

    Allein dieses Jahr würde laut WHO mehr als 10% der gesamten Todesfälle ausmachen, die in den letzten 50 Jahren in Europa durch extreme Temperaturen verursacht wurden. Der Sommer 2022 war der wärmste Sommer, der in Europa je gemessen wurde. Ein Rekord, der nicht ohne Folgen blieb. Mindestens 15.000 Todesfälle stehen in direktem Zusammenhang mit den schweren Hitzewellen in diesem Zeitraum. Dies geht aus einer noch unvollständigen Schätzung hervor, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag, dem 7. November, anlässlich der COP27-Klimakonferenz veröffentlichte. Diese Bilanz, die 4.500 Todesfälle in Deutschland, fast 4.000 in Spanien, über 3.200 im Vereinigten Königreich und 1.000 in Portugal auflistet, „wird voraussichtlich noch steigen, da noch andere Länder von hitzebedingten Übersterblichkeiten berichtet haben“, so der Direktor des europäischen Zweigs der WHO, Hans Kluge, in einer Pressemitteilung. Nach Angaben der WHO sind extreme Temperaturen in den letzten 50 Jahren für 148…

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  • Klima: 2015-2022 sind die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen

    Klima: 2015-2022 sind die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen

    Die Jahre 2015-2022 sind auf dem besten Weg, die acht wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen zu werden, warnte die Weltwetterorganisation am Sonntag in einem Bericht, der eher einer „Chronik des Klimachaos“ gleicht.

    „Während die COP27 beginnt, sendet unser Planet ein Signal der Not“, kommentierte UN-Generalsekretär Antonio Guterres in einer Botschaft aus Sharm el-Sheikh in Ägypten, wo zwei Wochen lang die internationale Klimakonferenz stattfindet.

  • Emmanuel Macron über die Besteuerung von Superprofiten aus dem Ölgeschäft

    Emmanuel Macron über die Besteuerung von Superprofiten aus dem Ölgeschäft

    Auf der COP27 am 7. November wurde Staatspräsident Emmanuel Macron von Nathan Méténier, einem jungen Klimaberater der UNO, interviewt. Sie sprachen über die Superprofite der Ölkonzerne und die Verteilung des Reichtums. „Total erwirtschaftet in Frankreich nicht einen Cent an Mehrgewinn. Der gesamte Mehrprofit des Konzerns ist international.“ Das sagte Emmanuel Macron in seinem Interview am Rande der COP27 am Montag, dem 7. November. Die UNO-Konferenz, die dieses Jahr in Sharm el-Sheikh in Ägypten stattfindet, soll die Erreichung der Beschlüsse des Pariser Abkommens beschleunigen und die Staaten dazu bringen, dass sie ihre in der Vergangenheit gemachten Versprechen einhalten. Der französische Präsident wurde von Nathan Metenier, einem jungen Klimaberater der Vereinten Nationen, interviewt. „Sie wissen, wie sehr wir uns alle mit der Inflation abmühen. Es ist egal, wo man steht. (…) Warum tun wir uns nicht alle zusammen und fordern, dass die fossilen Energieunternehmen nicht so viel Prof…

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  • 2.04 Milliarden Dollar! Kalifornier/in gewinnt den größten Jackpot aller Zeiten

    2.04 Milliarden Dollar! Kalifornier/in gewinnt den größten Jackpot aller Zeiten

    Der Rekord-Jackpot von 2,04 Milliarden Dollar beim amerikanischen Powerball wurde geknackt! Das Gewinnerticket wurde in Altedena, Kalifornien, verkauft.

    Ein Spieler aus Kalifornien hat 2,04 Milliarden Dollar in der Lotterie gewonnen, wie die offizielle Powerball-Website am Dienstag bekannt gab, ein Weltrekord. Es gab in den gesamten USA nur einen einzelnen Gewinnschein mit den Zahlen 10, 33, 41, 47, 56 und der Zusatzzahl 10, so die Powerball-Lotterie.

    „Die kalifornische Lotterie produziert den ERSTEN Milliardär in ihrer Geschichte!“, twitterte die California Lottery am Dienstag und teilte mit, dass das „Glückslos bei Joe’s Service Center in Altadena verkauft wurde“.

    Der oder die Gewinner/in muss sich nun entscheiden, ob er/sie gesamten Betrag in Zahlungen über drei Jahrzehnte hinweg erhalten möchte, oder ob er mit einer einmaligen Zahlung in Höhe von 997,6 Millionen US-Dollar zufrieden ist.

    Bis zur Nacht von Montag auf Dienstag hatten 40 aufeinanderfolgende Ziehungen keinen Gewinner des Jackpots hervorgebracht, was den Gewinnbetrag auf die gigantische Summe von über zwei Milliarden Dollar ansteigen ließ. Die Ziehung, die ursprünglich für Montagabend geplant war, musste um einige Stunden verschoben werden, da die Lotterie in einem der teilnehmenden Staaten mehr Zeit für die Verarbeitung ihrer Daten benötigte, so ein Tweet der kalifornischen Lotterie am Dienstag.

    Die Chance, den Jackpot mit einem Ticket für zwei Dollar zu gewinnen, lag bei nur 1 zu 292,2 Millionen. Zum Vergleich: Die Wahrscheinlichkeit, von einem Blitz getroffen zu werden, liegt nach Angaben der US-Gesundheitsbehörden bei eins zu einer Million.

  • Mittelmeer: Mehrere hundert Migranten sitzen noch immer auf Rettungsschiffen fest

    Mittelmeer: Mehrere hundert Migranten sitzen noch immer auf Rettungsschiffen fest

    Mehr als 230 Migranten befinden sich allein an Bord des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ von SOS Méditerranée. Hunderte von Migranten saßen am Dienstag, dem 8. November, vor der Küste Italiens auf Hilfsschiffen fest, darunter auch das Schiff der NGO SOS Méditerranée, die Ocean Viking, deren Schicksal am Dienstagabend einen diplomatischen Streit zwischen Frankreich und Italien auslöste. Nach Tagen oder sogar Wochen auf See erhielten drei Ambulanzschiffe, die Migranten beim Versuch von der nordafrikanischen Küste nach Europa zu übersetzen, gerettet hatten, die Erlaubnis, in italienischen Häfen anzulegen. Rom erlaubte jedoch nur einem Teil der Geretteten, an Land zu gehen, sehr zum Missfallen der Hilfsorganisationen. 590 Personen konnten an Land gehen. Die Rise Above, ein Schiff der deutschen NGO Lifeline, konnte am Dienstagmorgen in Reggio Calabria, an der Südspitze des italienischen Stiefels, alle 89 Migranten an Bord von Bord gehen lassen. Sechs Migranten waren bereits am Sonntag aus med…

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  • Gastronomie: Britische Schaumweine wollen qualitativ mit französischen Champagnern konkurrieren

    Gastronomie: Britische Schaumweine wollen qualitativ mit französischen Champagnern konkurrieren

    Mit dem Klimawandel erlebt der englische Weinbau einen Aufschwung. Und man setzt alles daran, auf das Niveau des „So Famous French Champagne“ aufzusteigen.  Die Engländer lieben die Bläschen im Wein so sehr, dass das Vereinigte Königreich weltweit der zweitgrößte Konsument von französischem Cha…

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  • Italien: Einer Patientin wird erfolgreich ein 70 kg schwerer Tumor entfernt

    Italien: Einer Patientin wird erfolgreich ein 70 kg schwerer Tumor entfernt

    Der Tumor, der mehr als die Patientin wog, blockierte ihren Bauchraum und hinderte sie daran, normal zu atmen, da er ihre Lungen komprimierte. Die Operation war ein Erfolg und ein Novum in der medizinischen Literatur. Es ist eine Premiere in der Welt der Medizin. Eine junge italienische Frau wurde erfolgreich an einem 70 Kilogramm schweren Tumor in ihrem Bauch operiert. Dies gab das Molinette-Krankenhaus in Turin (Norditalien) am Dienstag, dem 1. November, in einer von der Nachrichtenagentur AFP veröffentlichten Erklärung bekannt. Der Tumor, der auf einen Eierstockkrebs zurückzuführen war, verstopfte den Bauch der Patientin und drohte, sie zu ersticken, indem er ihre Lungen zusammendrückte und sie daran hinderte, normal zu atmen. „Es gibt in der medizinischen Literatur keinen Präzedenzfall für eine Tumormasse mit einem solchen Gewicht. Sie wog mehr als die Patientin selbst“, erklärte das Krankenhaus in der Pressemitteilung. Die junge Frau war vor einigen Wochen in ernstem Zustand in die Notaufnahme des Molinette-Krankenhauses gekommen und künstlich beatmet worden, wie die italienische Zeitung La Repubblica berichtete. Die Chirurgen ließen zunächst 52 Liter Flüssigkeit abfließen, bevor sie den 25 kg schweren festen Teil des Tumors entfernten. Die Patientin erholte sich schnell und wurde bereits nach vier Tagen auf eine Diät- und Ernährungsstation verlegt. Inzwischen konnte sie wieder nach Hause entlassen werden.
  • Amazonas: In den ersten 6 Monaten in 2022 wurde 600.000 Fußballfeldern entsprechende Fläche entwaldet

    Amazonas: In den ersten 6 Monaten in 2022 wurde 600.000 Fußballfeldern entsprechende Fläche entwaldet

    Agrobusiness-Unternehmen, die vom brasilianischen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro unterstützt werden, holzen das Amazonasgebiet im Eiltempo ab. Die NGO Greenpeace Frankreich hat sich vor Ort ein Bild von dem Ausmaß der Schäden gemacht…

    Eric Moranval ist Kampagnenleiter für Wälder bei Greenpeace Frankreich. Er setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Europäische Union den Import von Produkten stoppt, die mit der Abholzung von Wäldern in Verbindung stehen. Zum ersten Mal wird sich der Umweltaktivist vor Ort begeben, um mit eigenen Augen zu sehen, wie der Amazonas verbrannt wird. Agrobusiness-Firmen, die ihr Vermögen mit Palmöl, Soja, Vieh, Kakao, Kaffee und Holz machen, tun ihr Bestes, um möglichst viel Land zu gewinnen, indem sie es verbrennen und die Ur-Bevölkerung vertreiben.

    All diese Hektar Wald sind eigentlich Eigentum der indigenen Bevölkerung, uraltes Land, das die lokalen Gemeinschaften mit Hilfe von NGOs wie Greenpeace Brasilien zurückerobern wollen.

    „Gewalt ist leider allgegenwärtig“
    Die von einem Kamerateam des Senders France 2 begleitete Expedition beginnt in Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, im Herzen des Primärwaldes. Eric Moranval von Greenpeace trifft sich mit Rômulo, dem NGO-Korrespondenten in Brasilien. Brasilien gehört zu den Top 3 der gefährlichsten Länder für Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten. Die Aktivisten benutzen gepanzerten Geländewagen, denn sie fahren in das Grenzgebiet der Entwaldung, wo Gewalt allgegenwärtig ist.

    „Hier ist die Karte von Amazonien, auf der wir alle Gebiete sehen können, die in den letzten sechzig Tagen abgebrannt sind“, erklärt ein brasilianischer Aktivist Eric Moranval. Das System kombiniert Bilder von gefährdeten Orten mit künstlicher Intelligenz, um das Ausmaß der verbrannten Gebiete zu lokalisieren und zu messen.“ Rômulo erläutert: „Die Karte, die wir hier haben, zeigt das, was wir den Abholzungsbogen nennen. Und die ersten sechs Monate dieses Jahres 2022 waren die schlimmsten, die wir je erlebt haben. Wir schätzen sie auf etwa 4.000 Quadratkilometer. Diese Zahl ist schwer vorstellbar … aber wir reden hier von 600.000 Fußballfeldern in nur sechs Monaten!

  • China: Angestellte und Touristen nach Covid-19-Fall in Vergnügungspark eingesperrt

    China: Angestellte und Touristen nach Covid-19-Fall in Vergnügungspark eingesperrt

    China setzt seine Null-Covid-Politik fort. Als am Montag, dem 31. Oktober, in einem Vergnügungspark in Shanghai ein positiver Fall entdeckt wurde, blieben Tausende von Menschen unter strenger Aufsicht vor Ort eingesperrt.

    Nachdem am Montag, dem 31. Oktober, in einem Vergnügungspark in Shanghai ein Fall von Covid-19 entdeckt worden war, saßen Tausende Touristen fest. Am Dienstagmorgen machten die Attraktionen den Teststationen Platz. Mehr als 30.000 Besucher saßen fest und wurden von Sicherheitsleuten bewacht. „Sie können erst nach draußen gehen, wenn Sie ein negatives Ergebnis des PCR-Tests vorliegen haben“, verkündete eine Stimme aus einem Lautsprecher.

    Einige Familien warteten fast bis Mitternacht auf ihre Ergebnisse. Andere, die bereits nach Hause zurückgekehrt waren, wurden in den nächsten drei Tagen dreimal getestet. Die Null-Covid-Politik setzt sich in China fort, so auch in Zhengzhou, der größten Fabrik von Foxconn. Der iPhone-Hersteller hat dort seit über zwei Wochen die Arbeiter in den Produktionshallen eingesperrt. Aufgrund der Angst vor dem Virus und dem Mangel an Nahrung haben sich einige zur Flucht entschlossen. Schätzungen zufolge sind immer noch 230 Millionen Menschen in China im Lockdown.

    Lesen Sie auch: Covid-19 in China: Eingeschlossene Arbeiter fliehen über Zäune aus der größten iPhone-Fabrik der Welt