Kategorie: Europa

  • Italienisches Dorf wird von Urlaubern überrannt und verbietet in den Strassen „stehen zu bleiben“

    Italienisches Dorf wird von Urlaubern überrannt und verbietet in den Strassen „stehen zu bleiben“

    Nach einer aktuellen Entscheidung des Bürgermeisters von Portofino ist es Touristen verboten, im Stadtzentrum und an der Strandpromenade „stehen zu bleiben“. Eine radikale Entscheidung, die bis zum 15. Oktober in Kraft ist, um Menschenmengen zu begrenzen.

    Es ist eine radikale Entscheidung. Als beliebtes Reiseziel während der Sommersaison hat das italienische Dorf Potofino eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen, um den Touristenansturm zu bewältigen. Seit dieser Woche ist es Urlaubern verboten, „stehen zu bleiben“, wenn sie in belebten Gebieten zu Fuß unterwegs sind. Für diejenigen, die sich nicht an diese Regel halten, ist ein Bußgeld zwischen 68 und 275 Euro vorgesehen, wie der französische Sender TF1 berichtet.

    Als Begründung nannte der Bürgermeister des Ortes „Probleme mit dem flüssigen Personen- und Fahrzeugverkehr“ und „eine potenzielle Gefahr aufgrund der übermäßigen Bevölkerungsdichte im Verhältnis zur verfügbaren Fläche“. Wegen der Touristenmengen wird es für Krankenwagen, Rettungskräfte und die Polizei unmöglich, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu erledigen.

    Eine Entscheidung, die bis zum 15. Oktober gilt.
    Die Stadtverwaltung hat zwei „rote“ Zonen zwischen der Piazzetta, der Calata Marconi und dem Umberto Pier festgelegt, in denen diese Einschränkungen täglich (in der einen von 7:30 bis 18:00 Uhr und in der anderen von 10:30 bis 18:00 Uhr) bis zum 15. Oktober gelten sollen, berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera. Das Ziel ist nicht die Bestrafung, sondern die Abschreckung von Urlaubern.

    Das Dorf Portofino ist nicht das einzige, das mit solch einem Problem konfrontiert ist. Im Nationalpark Cinque Terre forderte der Bürgermeister von Riomaggiore laut der Zeitung Courrier Intenational ebenfalls die Einführung eines Sondergesetzes, um die Touristenströme zu regulieren.

  • Diese 1-Cent-Münze ist tatsächlich 50.000 Euro wert …

    Diese 1-Cent-Münze ist tatsächlich 50.000 Euro wert …

    Nicht alle Euro-Münzen sind gleich. Unter ihnen verstecken sich extrem seltene Exemplare, um die sich Sammler reißen. 

    Die Ein-Cent-Münzen werden immer weniger benutzt und sammeln sich in den Tiefen unserer Schubladen an. Dabei haben einige von ihnen einen unschätzbaren Wert. So wie diese 1-Cent-Münze, die laut dem spanischen Fernsehsender Telecinco fünf Millionen Mal so viel wert sein soll, nämlich 50.000 Euro. Sie ist extrem selten und wird von Sammlern sehr geschätzt.

    Woran erkennt man die Münze?
    Es handelt sich um eine 2002 in Deutschland geprägte Münze, die von Rolf Lederbogen gestaltet wurde, einem Künstler, der auch die nationale Seite der 2- und 5-Cent-Münzen und mehrere deutsche Briefmarken entworfen hat. Man erkennt sie an dem Eichenblatt und den beiden Eicheln, die auf ihrer Rückseite eingraviert sind. Sie wurde aus einem speziellen Stahl hergestellt, der ihr eine andere Farbe als die anderen 1-Cent-Münzen verleiht. Die deutschen 1,2- und 5-Cent-Münzen zeigen einen Eichenzweig, der früher die Pfennige zierte.

  • Lasse Wellander: Gitarrist der Gruppe ABBA starb mit 70 Jahren

    Lasse Wellander: Gitarrist der Gruppe ABBA starb mit 70 Jahren

    Lasse Wellander, ehemaliger Gitarrist der Gruppe ABBA, starb im Alter von 70 Jahren. Die Mitglieder der legendären Band ehrten ihn in einem Nachruf. Er hatte die größten Hits der Gruppe ABBA geprägt. Lesse Wellander, der ehemalige Gitarrist der schwedischen Band, starb jetzt im Alter von 70 Jahren. …

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  • Emmanuel Macron besucht heute die Niederlande

    Emmanuel Macron besucht heute die Niederlande

    „Dies ist der Ausdruck einer französisch-niederländischen Annäherung, die anzuerkennen es an der Zeit war“, äusserte sich der Elysée-Palast. Kaum aus China zurückgekehrt, reist Emmanuel Macron in die Niederlande. Er wird am Dienstag, dem 11. April, in Amsterdam erwartet, zum ersten Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in diesem Land seit 2000. „Dies ist der Ausdruck einer französisch-niederländischen Annäherung, die anzuerkennen es an der Zeit war“, stellt der Elysée-Palast fest. Emmanuel Macron wird von acht Regierungsmitgliedern begleitet. Treffen mit dem Königspaar Emmanuel und Brigitte Macron sollen am Dienstagmorgen in Amsterdam ankommen. Sie werden von König Willem-Alexander und seiner Frau Maxima bei einer Zeremonie mit Truppenschau empfangen. Nach einer Andacht vor dem Nationaldenkmal auf dem Damplatz werden Emmanuel und Brigitte Macron mit dem König und der Königingemahlin der Niederlande zu Mittag essen. Der französische Staatschef wird am Dienstagnachmittag im Nexus-…

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  • Silvio Berlusconi im Krankenhaus: Der Ex-Premier leidet an Leukämie und einer Lungeninfektion

    Silvio Berlusconi im Krankenhaus: Der Ex-Premier leidet an Leukämie und einer Lungeninfektion

    Der ehemalige italienische Premierminister Silvio Berlusconi, der wegen seines langen Lebens in der Politik den Spitznamen „der Unsterbliche“ trägt, befindet sich am Donnerstag, einen Tag nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus, in einem „stabilen“ Zustand, doch es herrscht große Sorge. Berlusconi leidet an chronischer Leukämie, wie seine Ärzte mitteilten. Der ehemalige italienische Premierminister Silvio Berlusconi, der wegen seines langen politischen Wirkens in Italien auch „der Unsterbliche“ genannt wird, befindet sich in einem „stabilen“ Zustand, nachdem er am 6. April ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Seine Ärzte teilten am 6. April mit, dass der Politiker und Medienmogul an chronischer Leukämie erkrankt sei. „Wir sind alle sehr besorgt. Ich hoffe, dass er die Kraft hat, diesem letzten Schlag zu widerstehen, der einen düsteren Namen hat, nämlich Leukämie“, sagte der stellvertretende Kulturminister Vittorio Sgarbi, ein Freund von Silvio Berlusconi. Der 86-jährige Medienunternehm…

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  • Spanien: Weit über hundert Brände im Norden des Landes gemeldet

    Spanien: Weit über hundert Brände im Norden des Landes gemeldet

    Nordspanien wird von Bränden heimgesucht, die wahrscheinlich durch Brandstiftung ausgelöst wurden. In den letzten Stunden wurden mehr als 100 Brände gelegt. Die Behörden machen Terroristen verantwortlich. Die Brände werde durch starke Winde angefacht, was zur Evakuierung von mehreren hundert Menschen geführt haben.

    Einer Anwohnerin ist verzweifelt, sind die Flammen doch nur noch wenige Meter von ihrem Haus in der Hauptstadt Asturiens entfernt. Seit Freitag, dem 31. März, mussten mehrere hundert Menschen evakuiert werden, weil in der Region heftige Waldbrände wüten. „Sie haben uns hier brennen lassen, wir haben die ganze Nacht gewartet, niemand ist gekommen“, schimpft eine Anwohnerin. Die Rettungskräfte sind überfordert, da die Brände derzeit besonders zahlreich sind. Die Feuerwehrleute dringen immer tiefer in das Inferno ein.

    160 gleichzeitige Brände
    Zu beiden Seiten der Straße werden die Bäume von den Flammen zerfressen. Der tobende Wind treibt die Glut weiter. Eine zusätzliche Schwierigkeit vor dem Hintergrund einer großen Trockenheit, die die Ausbreitung der Flammen begünstigt. Es wurden zeitweilig sogar 160 gleichzeitige Bränden verzeichnet. Der Präsident der Region spricht von einer kriminellen Aktion und sogar von einem „terroristischen Akt“. Spanien ist seit der 2. Hälfte des Monats März von Bränden betroffen. In der Region Valencia brannten bereits fast 5.000 Hektar Wald ab.

  • VIDEO: Unglaublicher 200 km/h-Flug des Autos des Fußballers Sofiane Kiyine

    VIDEO: Unglaublicher 200 km/h-Flug des Autos des Fußballers Sofiane Kiyine

    Das Auto des jungen marokkanischen Spielers, der mit über 200 km/h unterwegs war, hob am Donnerstag, dem 30. März, in Flémalle (Belgien) spektakulär ab. Der Spieler erlitt mehrere Brüche, doch die Bilanz hätte weitaus schwerer ausfallen können.

    Der Unfall hätte zu einer schrecklichen Tragödie werden können. Am Donnerstagabend, dem 30. März, war der Fußballer Sofian Kiyine in der Gemeinde Flémalle (Belgien, Provinz Lüttich) Protagonist eines schweren Verkehrsunfalls.

    Der Spieler des belgischen Erstligisten Leuven war mit seinem Mercedes sehr schnell unterwegs: 200 km/h auf einer Straße, die auf 90 km/h begrenzt ist. Der 25-jährige marokkanische Olympiateilnehmer fuhr in einen Kreisverkehr, woraufhin sein Fahrzeug buchstäblich abhob.

    „Von einem Wunder zu sprechen, wird der Sache nicht gerecht“.
    Belgischen Medienberichten zufolge trauten die gegen 19.30 Uhr herbeigerufenen Rettungskräfte ihren Augen kaum: Das Fahrzeug landete an einer der Wände einer großen Turnhalle, vorher war der Wagen in fast 5 m Höhe durch die Aussenwand gekracht.

    Die Szene wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet:

    https://twitter.com/ATLAS_FOOT/status/1641663754545897472

    Sofian Kiyine erlitt mehrere Knochenbrüche und wurde in ein Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die Zahl der Todesopfer hätte weitaus höher sein können. Laut einer Zeugenaussage in den lokalen Medien krachte das Auto in einen Teil der Zuschauerränge. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Menschen mehr anwesend. Nur eine Stunde zuvor hatten etwa 20 Kinder auf der Tribüne Platz genommen. Ein Augenzeuge sagte: „Von einem Wunder zu sprechen, ist zu schwach…“.

  • Tuberkulose: WHO warnt vor steigender Zahl krankheitsbedingter Todesfälle in Europa

    Tuberkulose: WHO warnt vor steigender Zahl krankheitsbedingter Todesfälle in Europa

    Im Jahr 2021 starben 27.300 Europäer an der Lungenkrankheit, gegenüber 27.000 im Vorjahr, so die neuesten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

    Nach 20 Jahren des Rückgangs steigt die Zahl der Tuberkulosetoten in Europa wieder an, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Im Jahr 2021 starben 27.300 Europäer an der Lungenkrankheit, gegenüber 27.000 im Jahr zuvor, wie aus den neuesten verfügbaren Daten hervorgeht. Russland und die Ukraine sind mit rund 4.900 bzw. 3.600 geschätzten Todesfällen die am stärksten betroffenen Länder,

    Eine Tuberkulose, die gegen ein wichtiges Antibiotikum resistent ist.
    Die Zahl der Todesfälle ist laut WHO vor allem wegen der nachlässigen Diagnosen während der Covid-19-Krise und der Verbreitung von einer Tuberkulose-Variante, die gegen ein Antibiotikum, das als Mittel gegen die Krankheit eingesetzt wird, resistent ist, angestiegen. In einem von drei Fällen im Jahr 2021 zeigte sich die Tuberkulose gegen das Arzneimittel Rifampicin resistent.

    In den 53 Ländern des WHO-Regionalbüros Europa (einschließlich Zentralasien) erkrankten rund 230.000 Menschen an Tuberkulose, die durch ein Bakterium verursacht wird, das hauptsächlich die Lunge angreift. Diese Zahl ist im Vergleich zu den Vorjahren aber zurückgegangen.

    Im Oktober hatte die WHO bereits die Sorge geäußert, dass die Zahl der neuen Tuberkulosefälle im Jahr 2021 zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wieder ansteigen würde und weltweit 10,6 Millionen Menschen betroffen sein würden.

  • Spanien: Notstand angesichts von Dürre und Bränden

    Spanien: Notstand angesichts von Dürre und Bränden

    Im März 2023 wird Spanien bereits von einer gewaltigen Dürreperiode und heftigen Bränden heimgesucht. Für den Premierminister ist dies ein weiterer Beweis für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. 

    Ein gigantisches, noch immer außer Kontrolle befindliches Feuer-Inferno verschlingt Teile Südspaniens in der Provinz Castellón. Es handelt sich um ein typisches Sommer-Feuer. Aber wir befinden uns mitten im März. 3.000 Hektar sind bereits von den Flammen zerstört worden. Knapp 500 Feuerwehrleute und etwa 20 Wasserbomber versuchen den riesigen Brand zu kämpfen, aber das sind nur Tropfen auf den heißen Stein angesichts der immensen Größe des Feuers. Das Feuer brach vorgestern, am 23. März, in der Nähe der Region Valencia aus.

    Anhaltende Trockenheit
    Angefacht durch starke Winde und eine Temperatur von fast 35 °C, überquerte das Feuer die Straßen und bedroht die Städte. 1.500 Einwohner mussten bereits evakuiert werden. Dies ist der erste große Brand des Jahres und eine Folge der dramatischen Dürre in Südspanien, die seit mehreren Monaten andauert. Es zeichnen sich wüstenartige Landschaften ab. In Katalonien hat ein ausgetrockneter See die eine Kirche und mehrere Häuser wieder vollständig zum Vorschein gebracht, von denen früher in trockenen Jahren nur der Glockenturm zu sehen war.

  • Eine „Geisterkirche“, die seit 1960 unter Wasser begraben war, taucht wegen der Trockenheit wieder auf

    Eine „Geisterkirche“, die seit 1960 unter Wasser begraben war, taucht wegen der Trockenheit wieder auf

    Eine Kirche, die seit 1960 unter dem Wasser des Sau-Stausees in Katalonien verborgen war, ist aufgrund der der derzeitigen Wasserknappheit nun wieder aufgetaucht.

    Sie war 63 Jahre lang unter dem Wasser verborgen. Die Kirche Sant Roma de Sau in der Nähe von Vilanova de Sau in Katalonien ist jetzt wie von Geisterhand wieder aus der Tiefe aufgetaucht. Der Grund dafür ist die derzeitige heftige Dürre in Spanien, die das Reservoir, in dem sich das Gebäude befand, ausgetrocknet hat.

    Der vollständig ausgetrocknete Stausee hat auch eine Handvoll weiterer Geisterhäuser wieder zum Vorschein gebracht, die im Jahr 1960, als sie vom Wasser bedeckt wurden, von ihren Bewohnern verlassen worden waren.

    Spitze der Kirche Sant Roma de Sau, als sie 2017 aus dem Wasser ragte. (Wikicommons)

    Die Spitze des Kirchturms war in den letzten Jahren schon einige Male wieder aufgetaucht, aber es ist bisher nie geschehen, dass alle umliegenden Häuser und die gesamte Kirche wieder auftauchten.