Kategorie: Europa

  • Sturm Oscar: Hitze mit Gewittern und Überschwemmungen – das kommt in den nächsten Tagen auf Frankreich zu

    Sturm Oscar: Hitze mit Gewittern und Überschwemmungen – das kommt in den nächsten Tagen auf Frankreich zu

    Der europäische Kontinent wird von Sturm Oscar bedroht. Portugal und Spanien sind die ersten Länder, die betroffen sind. In Frankreich wird es bis zum Ende der Woche zunächst immer wärmer werden.

    Ein Hochdruckgebiet, das nördlich der Britischen Inseln festsitzt, und ein Tiefdruckgebiet mit dem Namen Oscar, das sich über Madeira befindet. In den nächsten Tagen wird das Wetter in Europa heiß, unruhig und stürmisch werden.

    Die portugiesische Insel Madeira, die nordwestlich von Afrika liegt, war als erstes betroffen. Madeira hat bereits mit mehreren Erdrutschen wegen starker Regenfälle und umgestürzten Bäumen zu kämpfen. 60 Menschen wurden durch einen Erdrutsch in dem Dorf Ribeira Quente isoliert, berichtet CNN Portugal. Es gab keine Verletzten. Mehrere Dutzend Flüge mussten gestrichen werden. Das Tiefdruckgebiet bewegt sich am Mittwoch auf das portugiesische Festland zu.

    Sturm Oscar bedroht ebenfalls die spanische Inselgruppe der Kanaren. Auf den westlichsten Inseln werden in dieser Woche starke Winde und große Niederschlagsmengen erwartet. Auf Teneriffa kam es bereits zu Erdrutschen und gelegentlichen Stromausfällen, berichtet die Tageszeitung Diario de Avisos. In Teneriffa wurden bisher mehr als zehn Flüge gestrichen.

    Frankreich:

    Es ist das Tief Oscar, das ab dem heutigen Mittwoch, 7. Juni 2023, zunehmend warme und unbeständige Luft nach Frankreich bringen wird. Die Höchstwerte knacken zunächst im Süden die 30°C-Marke – es wird bis zu 33°C heiß – die 30°C-Marke wird am Freitag und Samstag wahrscheinlich auch nördlich der Loire überschritten. In Bordeaux, Nantes oder La Rochelle werden die Höchsttemperaturen im Durchschnitt 4°C über dem Normalwert liegen.

    Es handelt sich nicht um eine Hitzewelle, sondern um eine erste Hitzeperiode, erklärt La Chaine Météo. Für das Wochenende sind Gewitter vorhergesagt, was zu einem Rückgang der Temperaturen führen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt hat Météo France noch keine Wetterwarnung für Frankreich herausgegeben.

  • Papst Franziskus am Mittwoch wegen eines drohenden Darmverschlusses notoperiert

    Papst Franziskus am Mittwoch wegen eines drohenden Darmverschlusses notoperiert

    Papst Franziskus muss sich am heutigen Mittwoch einer Notoperation unter Vollnarkose unterziehen, da die Gefahr eines Darmverschlusses besteht.

    Der 86-jährige Papst Franziskus wird am Mittwochnachmittag in Rom wegen eines drohenden Darmverschlusses unter Vollnarkose notoperiert, wie der Vatikan bekannt gab.

    Die Hospitalisierung des Papstes, die nach Angaben des Ärzteteams aufgrund der Verschlechterung der Symptome notwendig wurde, wird „mehrere Tage“ dauern, so Matteo Bruni, Leiter des Pressedienstes des Heiligen Stuhls, in einer Erklärung.

  • Böse Überraschung:  Hausbesitzer erhält Stromrechnung über eine Million Euro

    Böse Überraschung: Hausbesitzer erhält Stromrechnung über eine Million Euro

    Ein Belgier erhielt eine Stromrechnung über eine Million Euro. Sein Energieversorger forderte ihn auf, innerhalb einer Woche Einspruch zu erheben, da er sonst Gefahr liefe, dass die Rechnung abgebucht wird.

    Alexandre hat sich die Details seiner Stromrechnung, die er im April dieses Jahres erhalten hat, wahrscheinlich zweimal angesehen. Die Rechnung, die der Mann aus Herseaux (Belgien) erhielt, war ziemlich überraschend. Sein Stromversorger – Engie – verlangte nicht weniger als eine Million Euro, eine Summe, die weit über dem lag, was er normalerweise erwartete: „Ich habe dreimal überprüft, ob es ein echter Brief von Engie ist. Und dann musste ich dreimal nachlesen, um zu verstehen, dass ich nicht halluziniere“, kommentierte Alexandre gegenüber RTL Info. Engie verlangt von ihm genau 1 279 611,43 Euro.

    Alexandre kontaktierte schließlich den Kundenservice von Engie, und da teilt man ihm mit, dass er genau eine Woche Zeit hat, um Widerspruch einzulegen, bevor die Rechnung automatisch abgebucht wird. Am Telefon erklärte die Beraterin außerdem, dass sie im Moment nichts für ihn tun könne und dass sie sich an ihre Vorgesetzten wenden müsse.

    „Wenn ich diese Geschichte in meinem Bekanntenkreis erzähle, lachen die Leute oft. Aber wenn sie es wären, die eine Rechnung über eine Million Euro erhalten würden, würden sie wohl weniger lachen“, kommentiert der Belgier ziemlich genervt. Der Mann wartete ab. Auch nach mehreren Tagen gab es keine Neuigkeiten: „Ich habe sie erneut kontaktiert und ihnen gesagt, dass ich die Geschichte den Medien erzählen werde, wenn sie nichts unternehmen“, so Alexandre.

    Engie fand schließlich heraus, wo der Fehler lag: Die Solarpaneele des Belgiers waren schuld. Dem Stromversorger war nicht bekannt, dass diese an das Stromnetz angeschlossen waren. Sie zeigten 998.000 kW auf dem Zähler an: Dieser Energieverbrauch war tatsächlich auf die Rechnung aufgeschlagen worden, obwohl er von ihr hätte abgezogen werden müssen. Für Alexandre hat sich die Situation geklärt, aber der Belgier sagt, er habe jetzt kein Vertrauen mehr in seinen Stromversorger.

  • Macron drängt auf „greifbare“ NATO-Sicherheitsgarantien für Kiew

    Macron drängt auf „greifbare“ NATO-Sicherheitsgarantien für Kiew

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Mittwoch den Westen aufgefordert, der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion „greifbare und glaubwürdige“ Sicherheitsgarantien zu geben. Macron betonte, dass die Ukraine „heute Europa schützt“ und sagte am Mittwoch in Bratislava (Slowakei), dass es im Interesse des Westens sei, dass Kiew Sicherheitsgarantien von der NATO erhalte. „Deshalb bin ich dafür, und das wird in den nächsten Wochen Gegenstand gemeinsamer Gespräche sein, der Ukraine greifbare und glaubwürdige Sicherheitsgarantien anzubieten“, bekräftigte Mcron. Er sagte, dass die NATO-Mitglieder solche Garantien ohne Weiteres geben könnten, da die Ukraine sowieso auf ihren Beitritt zum Bündnis warte. „Wir müssen etwas zwischen den Sicherheitsgarantien für Israel und einer vollwertigen Mitgliedschaft aufbauen“, so Macron. Der französische Staatschef hielt sich gestern in der Slowakei auf, wo er eine Rede auf einer Veranstaltung des Think Tanks für internationale Angelegenhei…

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  • Schlägerei nach Fußballpiel: Junger Berliner von Spieler aus Metz geschlagen – er stirbt

    Schlägerei nach Fußballpiel: Junger Berliner von Spieler aus Metz geschlagen – er stirbt

    Der 16-jährige französische Spieler, der verdächtigt wird, die tödlichen Schläge ausgeführt zu haben, befindet sich in Untersuchungshaft.

    Ein 15-jähriger Berliner Teenager, der bei einer Schlägerei nach einem Spiel eines internationalen Fußballturniers in Frankfurt von einem Spieler des französischen Vereins Metz sehr schwer verletzt wurde, ist tot, wie die deutsche Polizei am Mittwoch, dem 31. Mai, bekannt gab. „Nach der Schlägerei am Sonntag (…) starb der 15-jährige Jugendliche im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Gehirnverletzungen“, erklärte die deutsche Polizei in einer Pressemitteilung.

    Der 16-jährige französische Spieler, der verdächtigt wird, die tödlichen Schläge ausgeführt zu haben, befindet sich in Untersuchungshaft, so die Frankfurter Polizei, die ihre Ermittlungen zum Tathergang fortsetzt. Der Verdächtige war Mitglied in einem der Ausbildungsprogramme des französischen Zweitligisten FC Metz. „Um die Umstände des Todes des jungen Deutschen zu klären, wird in den nächsten Tagen eine Autopsie durchgeführt“, meldet die Polizei.

    Der französische Verein zeigt sich „zutiefst schockiert über diese Tragödie“.
    Der verstorbene Jugendliche, der dem deutschen Team JFC Berlin angehörte, war zunächst künstlich am Leben gehalten worden, damit er seine Organe spenden konnte, wie eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte.

    Bisher hat der französische Verein, der sich „zutiefst schockiert über diese Tragödie“ zeigte, weder das genaue Alter noch die Nationalität des beschuldigten Spielers angegeben, der im FC Metz Performance Program spielt, einer in den Verein integrierten Struktur, die es „jungen Fußballspielern oder Erziehern aus der ganzen Welt ermöglicht, Zugang zu einer Ausbildungsstruktur auf hohem Niveau zu erhalten“.

  • Emmanuel Macron: Wladimir Putin hat die NATO „mit dem schlimmsten aller Elektroschocks“ aufgeweckt

    Emmanuel Macron: Wladimir Putin hat die NATO „mit dem schlimmsten aller Elektroschocks“ aufgeweckt

    Auf dem Globsec-Forum in Bratislava erklärte Emmanuel Macron, Wladimir Putin habe geholfen, die NATO „aufzuwecken“, indem er in die Ukraine einmarschiert sei. Emmanuel Macron, der noch 2019 urteilte, dass die NATO „hirntot“ sei, sagte am Mittwoch, dem 31. Mai, dass der russische Präsident Wladimir Putin sie „mit dem schlimmsten Elektroschocker geweckt“ habe, indem er in die Ukraine einmarschiert sei. „Wir müssen der Ukraine heute mit allen Mitteln helfen, um eine wirksame Gegenoffensive zu führen“, sagte das französische Staatsoberhaupt auf dem Globsec-Forum in Bratislava. „Das ist unerlässlich. Das ist das, was wir gerade tun. Wir müssen es intensivieren, denn was in den nächsten Monaten auf dem Spiel steht, ist die Möglichkeit eines dauerhaften Friedens“. Ein geeintes „Europa der Verteidigung“ ist „unverzichtbar“. Der Staatschef bekräftigte, dass ein „Europa der Verteidigung“, ein „europäischer Pfeiler innerhalb der NATO“, „unverzichtbar“ sei, um „auf Dauer glaubwürdig“ zu sein, und …

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  • Eine Gruppe Killerwale greift Boot eines ehemaligen Skippers der Vendée Globe an

    Eine Gruppe Killerwale greift Boot eines ehemaligen Skippers der Vendée Globe an

    Der Angriff der Orcas ereignete sich in Südspanien und dauerte fast eine Stunde.

    „Wir sahen etwa zwanzig Orcas auf uns zu schwimmen. Acht bis zehn von ihnen begannen, systematisch unser Ruder anzugreifen“, berichtet der Skipper Sébastien Destremau gegenüber dem Sender France Bleu Breizh Izel. Der Vorfall fand am Montag statt und dauerte 55 am Kap von Trafalgar in Südspanien. Die Schläge der Orcas haben das 15 Tonnen schwere Schiff stark erschüttert. Die Besatzung ist unversehrt, Sébastien Destremau hat sich bei einem Manöver jedoch einen Finger verletzt.

    Der ehemalige Vendée-Globe-Segler (2016-2017 und 2020-2021) brachte sein Boot „Le Lancelot“ zum Stillstand, indem er die Segel einholte, wie es dem empfohlenen Verfahren bei einem solchen Angriff entspricht.

    „Nach 20 Minuten habe ich den Motor wieder angeworfen. Ich bewegte mich mit den Orcas vor und zurück, um sie daran zu hindern, sich dem Ruder zu nähern. Diese Strategie warf bei der Crew Fragen auf, weil wir Angst hatten, sie noch mehr zu verärgern“, berichtet der Segler.

    „Als die Orcas nicht locker ließen, fing ich an, sehr enge Runden mit vollem Ruder zu fahren.“ (Sébastien Destremau, Navigator gegenüber Franceinfo)

    „Nach ein paar Minuten waren sie dann weg. Aber ich weiß nicht, ob es dieses Manöver war, das geholfen hat. Sicher ist, dass wir uns auf ihrem Territorium befanden“, sagt Sébastien Destremau. Das Segelboot wird nun in Cádiz in Südspanien einen Zwischenstopp einlegen, um eventuelle Reparaturen vorzunehmen, bevor es nach Pornic in der Region Loire-Atlantique weitersegelt.

  • Organisiertes Verbrechen: Wenn die kalabrische Mafia ‚Ndrangheta Europa angreift

    Organisiertes Verbrechen: Wenn die kalabrische Mafia ‚Ndrangheta Europa angreift

    Anfang Mai wurden in den französischen Seealpen zwei Männer festgenommen, die der Zugehörigkeit zur kalabrischen Mafia verdächtigt wurden. Der Einfluss der äußerst mächtigen ‚Ndrangheta reicht weit über die Grenzen Italiens hinaus.

    Es war eine der größten Antimafia-Aktionen, die je durchgeführt wurden: 100 Hausdurchsuchungen und 132 gleichzeitige Festnahmen. Ein schwerer Schlag gegen die ‚Ndrangheta, die kriminelle Organisation aus Kalabrien. Am 3. Mai waren im Rahmen der Operation Eureka 2.700 Polizisten in Kalabrien und auf dem gesamten europäischen Kontinent im Einsatz. Neben den Verhaftungen in Italien kam es auch zu Verhaftungen in Deutschland, Belgien und Frankreich.

    Bei der Operation wurden 25 Millionen Euro sichergestellt: Bargeld, Waffen, Drogen, Luxusuhren und zahlreiche Geschäfte, über die das Geld gewaschen werden sollte. In Frankreich erfolgten die Festnahmen in dem französisch-italienischen Grenzort Menton. Zwei Männer wurden den italienischen Behörden übergeben. Einer der beiden verhafteten wurde durch abgehörte Telefongespräche überführt. In seinen Gesprächen mit einem der Chefs der ‚Ndrangheta scheint er als Verbindungsmann zu fungieren, um ein ideales Lokal für die Geldwäsche zu finden.

    Wenig sichtbar, aber sehr mächtig
    Der Umsatz der ‚Ndrangheta, einer der mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt, wird auf 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Die in Kalabrien entstandene Organisation operiert im Geheimen. Da sie auf eng zusammengeschweißten Familienclans beruht, gibt es nur wenige aussagewillige Menschen. Die ‚Ndrangheta ist auf allen fünf Kontinenten präsent, wird mit dem südamerikanischen Drogenkartell in Verbindung gebracht und kontrolliert einen Großteil des Kokainhandels in Europa. „Die Mafia schießt heute nicht mehr, tötet nicht mehr, zündet keine Autos mehr an, so dass man denkt, es sei vorbei. Aber in Wirklichkeit sind sie in Europa sehr präsent: Sie verkaufen Drogen und sie waschen Geld“, kommentiert Nicola Gratteri, Staatsanwalt in Catanzaro (Italien) auf dem Sender France 2.

  • Ein Franzose unter den drei Toten des Absturzes eines Privatflugzeugs in der Schweiz

    Ein Franzose unter den drei Toten des Absturzes eines Privatflugzeugs in der Schweiz

    Ein französischer Staatsbürger ist unter den drei Opfern, die bei einem Flugzeugabsturz am Samstag, dem 20. Mai, in der Schweiz oberhalb des lac du Neuchâtel ums Leben gekommen sind.

    Ein Franzose ist unter den drei Todesopfern, die am Samstag, den 20. Mai, bei einem Absturz eines Sportflugzeugs in einem steilen Gebiet im Kanton Neuchâtel in der Westschweiz ums Leben kamen. Der erfahrene Pilot war ein Schweizer im Alter von fast 70 Jahren. Die anderen Insassen waren zwei Männer in den Dreißigern: ein in Frankreich wohnhafter Franzose und eine Frau aus der Region Neuchâtel, wie die Kantonspolizei am Montag gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone erklärte.

    Unfallursache noch unbekannt
    Die Polizei machte keine weiteren Angaben zur Unfallursache. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um diese festzustellen. Das kleine, in der Schweiz registrierte Sportflugzeug war vom Flughafen La Chaux-de-Fonds aus zu einem Rundflug gestartet. Es stürzte am Samstag gegen 10.20 Uhr in der Nähe von Les Ponts-de-Martel in einem Waldstück ab. Der Pilot und seine beiden Passagiere starben noch an der Unfallstelle. Da sich das Flugzeugwrack an einer besonders steilen Stelle befand, erwiesen sich die Rettungsarbeiten als heikel.

  • Spanien: Regen entlastet die Feuerwehren bei der Bekämpfung der Brände

    Spanien: Regen entlastet die Feuerwehren bei der Bekämpfung der Brände

    Im Westen Spaniens wütet ein riesiges Feuer in einem Waldgebiet in Extremadura, über 12.000 Hektar wurden bisher schon verbrannt. Das Feuer, das wahrscheinlich auf Brandstiftung zurückzuführen ist, ist mittlerweile stabilisiert.

    Endlich können sie in ihre Häuser zurückkehren. In einem Bus sitzen die Bewohner von Moraleja (Spanien), einer der vier evakuierten Gemeinden, mit ernsten Gesichtszügen, aber erleichtert. „Wir sind zufrieden und wir leben, das ist die Hauptsache“, sagte eine von ihnen auf dem Sender France 2. Am Samstagabend, 20. Mai, wurden mehr als 700 Menschen eilig evakuiert. Seit Donnerstag, 18. Mai, waren die Feuerwehren mit einem unbändigen und außer Kontrolle geratenen Feuer konfrontiert.

    Eine historische Dürre vor dem Sommer.
    Die Lage hat sich inzwischen stabilisiert, es fällt leichter Regen, aber unter der Erde schwelt das Feuer noch weiter. Die Bewohner des letzten evakuierten Weilers müssen noch warten, bis sie zurückkehren können. Seit dem Brand kann eine Spanierin nicht mehr schlafen, weil sie traumatisiert ist. „Ich habe die ganze Zeit geweint (…) Es sah aus wie in der Hölle“, erzählt sie. Das Feuer wird von den spanischen Behörden mittlerweile als eines der verheerendsten Feuer in der Region bezeichnet. Obwohl der Sommer noch nicht begonnen hat, kämpft das Land bereits mit einer historischen Dürre und Rekordtemperaturen.