Kategorie: Europa

  • Silvio Berlusconi im Krankenhaus: Der Ex-Premier leidet an Leukämie und einer Lungeninfektion

    Silvio Berlusconi im Krankenhaus: Der Ex-Premier leidet an Leukämie und einer Lungeninfektion

    Der ehemalige italienische Premierminister Silvio Berlusconi, der wegen seines langen Lebens in der Politik den Spitznamen „der Unsterbliche“ trägt, befindet sich am Donnerstag, einen Tag nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus, in einem „stabilen“ Zustand, doch es herrscht große Sorge. Berlusconi leidet an chronischer Leukämie, wie seine Ärzte mitteilten. Der ehemalige italienische Premierminister Silvio Berlusconi, der wegen seines langen politischen Wirkens in Italien auch „der Unsterbliche“ genannt wird, befindet sich in einem „stabilen“ Zustand, nachdem er am 6. April ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Seine Ärzte teilten am 6. April mit, dass der Politiker und Medienmogul an chronischer Leukämie erkrankt sei. „Wir sind alle sehr besorgt. Ich hoffe, dass er die Kraft hat, diesem letzten Schlag zu widerstehen, der einen düsteren Namen hat, nämlich Leukämie“, sagte der stellvertretende Kulturminister Vittorio Sgarbi, ein Freund von Silvio Berlusconi. Der 86-jährige Medienunternehm…

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  • Spanien: Weit über hundert Brände im Norden des Landes gemeldet

    Spanien: Weit über hundert Brände im Norden des Landes gemeldet

    Nordspanien wird von Bränden heimgesucht, die wahrscheinlich durch Brandstiftung ausgelöst wurden. In den letzten Stunden wurden mehr als 100 Brände gelegt. Die Behörden machen Terroristen verantwortlich. Die Brände werde durch starke Winde angefacht, was zur Evakuierung von mehreren hundert Menschen geführt haben.

    Einer Anwohnerin ist verzweifelt, sind die Flammen doch nur noch wenige Meter von ihrem Haus in der Hauptstadt Asturiens entfernt. Seit Freitag, dem 31. März, mussten mehrere hundert Menschen evakuiert werden, weil in der Region heftige Waldbrände wüten. „Sie haben uns hier brennen lassen, wir haben die ganze Nacht gewartet, niemand ist gekommen“, schimpft eine Anwohnerin. Die Rettungskräfte sind überfordert, da die Brände derzeit besonders zahlreich sind. Die Feuerwehrleute dringen immer tiefer in das Inferno ein.

    160 gleichzeitige Brände
    Zu beiden Seiten der Straße werden die Bäume von den Flammen zerfressen. Der tobende Wind treibt die Glut weiter. Eine zusätzliche Schwierigkeit vor dem Hintergrund einer großen Trockenheit, die die Ausbreitung der Flammen begünstigt. Es wurden zeitweilig sogar 160 gleichzeitige Bränden verzeichnet. Der Präsident der Region spricht von einer kriminellen Aktion und sogar von einem „terroristischen Akt“. Spanien ist seit der 2. Hälfte des Monats März von Bränden betroffen. In der Region Valencia brannten bereits fast 5.000 Hektar Wald ab.

  • VIDEO: Unglaublicher 200 km/h-Flug des Autos des Fußballers Sofiane Kiyine

    VIDEO: Unglaublicher 200 km/h-Flug des Autos des Fußballers Sofiane Kiyine

    Das Auto des jungen marokkanischen Spielers, der mit über 200 km/h unterwegs war, hob am Donnerstag, dem 30. März, in Flémalle (Belgien) spektakulär ab. Der Spieler erlitt mehrere Brüche, doch die Bilanz hätte weitaus schwerer ausfallen können.

    Der Unfall hätte zu einer schrecklichen Tragödie werden können. Am Donnerstagabend, dem 30. März, war der Fußballer Sofian Kiyine in der Gemeinde Flémalle (Belgien, Provinz Lüttich) Protagonist eines schweren Verkehrsunfalls.

    Der Spieler des belgischen Erstligisten Leuven war mit seinem Mercedes sehr schnell unterwegs: 200 km/h auf einer Straße, die auf 90 km/h begrenzt ist. Der 25-jährige marokkanische Olympiateilnehmer fuhr in einen Kreisverkehr, woraufhin sein Fahrzeug buchstäblich abhob.

    „Von einem Wunder zu sprechen, wird der Sache nicht gerecht“.
    Belgischen Medienberichten zufolge trauten die gegen 19.30 Uhr herbeigerufenen Rettungskräfte ihren Augen kaum: Das Fahrzeug landete an einer der Wände einer großen Turnhalle, vorher war der Wagen in fast 5 m Höhe durch die Aussenwand gekracht.

    Die Szene wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet:

    https://twitter.com/ATLAS_FOOT/status/1641663754545897472

    Sofian Kiyine erlitt mehrere Knochenbrüche und wurde in ein Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die Zahl der Todesopfer hätte weitaus höher sein können. Laut einer Zeugenaussage in den lokalen Medien krachte das Auto in einen Teil der Zuschauerränge. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Menschen mehr anwesend. Nur eine Stunde zuvor hatten etwa 20 Kinder auf der Tribüne Platz genommen. Ein Augenzeuge sagte: „Von einem Wunder zu sprechen, ist zu schwach…“.

  • Tuberkulose: WHO warnt vor steigender Zahl krankheitsbedingter Todesfälle in Europa

    Tuberkulose: WHO warnt vor steigender Zahl krankheitsbedingter Todesfälle in Europa

    Im Jahr 2021 starben 27.300 Europäer an der Lungenkrankheit, gegenüber 27.000 im Vorjahr, so die neuesten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

    Nach 20 Jahren des Rückgangs steigt die Zahl der Tuberkulosetoten in Europa wieder an, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Im Jahr 2021 starben 27.300 Europäer an der Lungenkrankheit, gegenüber 27.000 im Jahr zuvor, wie aus den neuesten verfügbaren Daten hervorgeht. Russland und die Ukraine sind mit rund 4.900 bzw. 3.600 geschätzten Todesfällen die am stärksten betroffenen Länder,

    Eine Tuberkulose, die gegen ein wichtiges Antibiotikum resistent ist.
    Die Zahl der Todesfälle ist laut WHO vor allem wegen der nachlässigen Diagnosen während der Covid-19-Krise und der Verbreitung von einer Tuberkulose-Variante, die gegen ein Antibiotikum, das als Mittel gegen die Krankheit eingesetzt wird, resistent ist, angestiegen. In einem von drei Fällen im Jahr 2021 zeigte sich die Tuberkulose gegen das Arzneimittel Rifampicin resistent.

    In den 53 Ländern des WHO-Regionalbüros Europa (einschließlich Zentralasien) erkrankten rund 230.000 Menschen an Tuberkulose, die durch ein Bakterium verursacht wird, das hauptsächlich die Lunge angreift. Diese Zahl ist im Vergleich zu den Vorjahren aber zurückgegangen.

    Im Oktober hatte die WHO bereits die Sorge geäußert, dass die Zahl der neuen Tuberkulosefälle im Jahr 2021 zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wieder ansteigen würde und weltweit 10,6 Millionen Menschen betroffen sein würden.

  • Spanien: Notstand angesichts von Dürre und Bränden

    Spanien: Notstand angesichts von Dürre und Bränden

    Im März 2023 wird Spanien bereits von einer gewaltigen Dürreperiode und heftigen Bränden heimgesucht. Für den Premierminister ist dies ein weiterer Beweis für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. 

    Ein gigantisches, noch immer außer Kontrolle befindliches Feuer-Inferno verschlingt Teile Südspaniens in der Provinz Castellón. Es handelt sich um ein typisches Sommer-Feuer. Aber wir befinden uns mitten im März. 3.000 Hektar sind bereits von den Flammen zerstört worden. Knapp 500 Feuerwehrleute und etwa 20 Wasserbomber versuchen den riesigen Brand zu kämpfen, aber das sind nur Tropfen auf den heißen Stein angesichts der immensen Größe des Feuers. Das Feuer brach vorgestern, am 23. März, in der Nähe der Region Valencia aus.

    Anhaltende Trockenheit
    Angefacht durch starke Winde und eine Temperatur von fast 35 °C, überquerte das Feuer die Straßen und bedroht die Städte. 1.500 Einwohner mussten bereits evakuiert werden. Dies ist der erste große Brand des Jahres und eine Folge der dramatischen Dürre in Südspanien, die seit mehreren Monaten andauert. Es zeichnen sich wüstenartige Landschaften ab. In Katalonien hat ein ausgetrockneter See die eine Kirche und mehrere Häuser wieder vollständig zum Vorschein gebracht, von denen früher in trockenen Jahren nur der Glockenturm zu sehen war.

  • Eine „Geisterkirche“, die seit 1960 unter Wasser begraben war, taucht wegen der Trockenheit wieder auf

    Eine „Geisterkirche“, die seit 1960 unter Wasser begraben war, taucht wegen der Trockenheit wieder auf

    Eine Kirche, die seit 1960 unter dem Wasser des Sau-Stausees in Katalonien verborgen war, ist aufgrund der der derzeitigen Wasserknappheit nun wieder aufgetaucht.

    Sie war 63 Jahre lang unter dem Wasser verborgen. Die Kirche Sant Roma de Sau in der Nähe von Vilanova de Sau in Katalonien ist jetzt wie von Geisterhand wieder aus der Tiefe aufgetaucht. Der Grund dafür ist die derzeitige heftige Dürre in Spanien, die das Reservoir, in dem sich das Gebäude befand, ausgetrocknet hat.

    Der vollständig ausgetrocknete Stausee hat auch eine Handvoll weiterer Geisterhäuser wieder zum Vorschein gebracht, die im Jahr 1960, als sie vom Wasser bedeckt wurden, von ihren Bewohnern verlassen worden waren.

    Spitze der Kirche Sant Roma de Sau, als sie 2017 aus dem Wasser ragte. (Wikicommons)

    Die Spitze des Kirchturms war in den letzten Jahren schon einige Male wieder aufgetaucht, aber es ist bisher nie geschehen, dass alle umliegenden Häuser und die gesamte Kirche wieder auftauchten.

  • TotalEnergies will 1.600 Tankstellen in der EU abbauen und sich so auf Ende der Verbrenner in 2035 vorbereiten

    TotalEnergies will 1.600 Tankstellen in der EU abbauen und sich so auf Ende der Verbrenner in 2035 vorbereiten

    Der Beschluß des Europäischen Parlaments, der ein Verkaufsverbot für neue Verbrennungsfahrzeuge in Europa im Jahr 2035 zugunsten der Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorsieht, veranlasst TotalEnergies dazu, Entscheidungen über die Zukunft seiner Tankstellennetze in Europa zu treffen, teilte der Konzern mit.

    TotalEnergies gab am Donnerstag, dem 16. März, bekannt, dass es fast 1.600 Tankstellen in Deutschland und den Niederlanden an den kanadischen Lebensmittel- und Kraftstoffkonzern Couche-Tard veräußert hat, um sich besser auf das Ende des Verkaufs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Europa im Jahr 2035 vorzubereiten.

    Die Abstimmung des Europäischen Parlaments Mitte Februar, die ein Verkaufsverbot für neue Verbrennungsfahrzeuge in Europa im Jahr 2035 zugunsten der Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorsieht, „veranlasst TotalEnergies, Entscheidungen über die Zukunft seiner Netze in Europa zu treffen, die mit einem Verlust ihrer Kraftstoffeinnahmen konfrontiert sein werden, während Elektrofahrzeuge vor allem zu Hause oder am Arbeitsplatz und weniger an Tankstellen aufgeladen werden“, erklärt der französische Ölriese in einer Pressemitteilung.

    In Deutschland und den Niederlanden kündigt TotalEnergies an, dass es „seine gesamten Tankstellennetze an Couche-Tard verkaufen wird, d.h. 1.198 Stationen in Deutschland und 392 in den Niederlanden“, Länder, in denen der Konzern nach eigenen Angaben nicht Marktführer ist und in denen „die Expertise eines Akteurs des lokalen Handels von entscheidender Bedeutung ist“.

    TotalEnergies „wird sich daher auf die Entwicklung der neuen Mobilität (elektrisch und Wasserstoff) in diesen Ländern konzentrieren“, erklärt der Konzern. Man werde sich insbesondere auf das elektrische Aufladen von Fahrzeugen außerhalb von Tankstellen und den Vertrieb von Wasserstoff konzentrieren. In Belgien und Luxemburg, wo der französische Ölkonzern nach eigenen Angaben Marktführer ist, wird ein Joint Venture zwischen TotalEnergies (40%) und Couche-Tard (60%) gegründet, um 619 Tankstellen zu betreiben und „die Transformation dieser beiden Netze durch die Maximierung ihrer Verkäufe außerhalb der Erdölkraftstoffe“ zu beschleunigen.

    Die Tankstellen in den vier Ländern werden die Marke TotalEnergies behalten, solange sie von dem Ölkonzern – „mindestens fünf Jahre lang“ – mit Kraftstoffen beliefert werden.

  • Trockenheit: Canal du Midi wegen Wassermangels für Schifffahrt immer noch geschlossen

    Trockenheit: Canal du Midi wegen Wassermangels für Schifffahrt immer noch geschlossen

    Der Canal du Midi, der auf dem Wasserweg auf einer Länge von 250 km Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet, ist immer noch nicht wieder für die Schifffahrt geöffnet. Vor drei Wochen hätte die Schifffahrt auf einem Abschnitt des Canal du Midi in Toulouse (Haute-Garonne) eigentlich wieder aufgenommen werden sollen, doch es sind keine Schiffe in Sicht. Der Wasserstand ist für die Jahreszeit viel zu niedrig. Jeden Morgen stellt das ein Beamter bei seinen Ablesungen fest. Am Ufer liegt der Pegel 30 cm unter dem normalen Wasserstand. „Es fehlt viel Wasser und das ist problematisch, denn zwangsläufig gibt es weniger Tiefe im Kanal und damit eine größere Chance, dass die Kähne aufsetzen und stecken bleiben“, erklärt Joël Tant, Teamleiter bei den französischen Wasserstraßen auf dem Sender France 3. Um einen Monat verzögert Noch vor wenigen Tagen wurden Teile des Kanals vollständig abgelassen, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Aufgrund der Trockenheit verzögerte sich die Wiederflutung jedoch um …

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  • Einzelheiten über den Besuch von King Charles III. Ende März in Frankreich und Deutschland

    Einzelheiten über den Besuch von King Charles III. Ende März in Frankreich und Deutschland

    König Charles III. wird Ende März Staatsbesuche in Frankreich und Deutschland absolvieren, seine ersten Auslandsreisen als britischer Herrscher. Dies werden seine ersten Auslandsreisen als britischer König sein: Charles III. wird Ende März Staatsbesuche in Frankreich und Deutschland absolvieren. Der König wird seine Reise in Frankreich beginnen, und zwar vom 26. bis 29. März, wie der Elysée-Palast mitteilte. „Dieser Staatsbesuch, der erste des Herrschers vor seiner Krönung am 6. Mai, stellt eine Ehre für Frankreich dar und veranschaulicht die Tiefe der historischen Bande, die unsere beiden Länder verbinden“, schreibt die französische Präsidentschaft in einer Pressemitteilung. Der Besuch „symbolisiert auch die freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Präsidenten der Republik und Seiner Majestät dem König, die in der Vergangenheit beim Schutz der biologischen Vielfalt und bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung eng zusammengearbeitet haben“, so die französische Präs…

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  • Soziale Netzwerke: Ist TikTok wirklich gefährlich?

    Soziale Netzwerke: Ist TikTok wirklich gefährlich?

    Auf die chinesische Social-Media-App TikTok wird in verschiedenen Ländern mit dem Finger gezeigt. Sie könnte ein Spionagewerkzeug für das Regime in Peking sein. TikTok wurde gerade für die Geräte der Mitarbeiter der Europäischen Kommission und des EU-Parlaments verboten. TikTok kam vor vier Jahren nach Europa. Das soziale Netzwerk wurde von der chinesischen Firma ByteDance gegründet. Die Anwendung ist bei jungen Leuten äusserst beliebt, von einer Milliarde Nutzern sind 60 % zwischen 16 und 24 Jahren alt. Heute weckt TikTok jedoch verbreitet Misstrauen, insbesondere aufgrund von Spionagerisiken. In Brüssel wird TikTok in der Europäischen Kommission und im Parlament nicht mehr erlaubt sein, die Mitarbeiter müssen es bis zum 15. März von ihren Diensthandys löschen. Parlamentarische Untersuchung zu TikTok in Frankreich. TikTok wurde bereits für Beamte in Dänemark, Kanada und den USA verboten. Das soziale Netzwerk hat Zugriff auf Mikrofone, Kameras und den Standort seiner Nutzer – und alle …

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