Kategorie: Europa

  • 20-jähriger Mann bei Unfall getötet – Familie erhält Rechnung über 480 Euro für „Straßenreinigung“

    20-jähriger Mann bei Unfall getötet – Familie erhält Rechnung über 480 Euro für „Straßenreinigung“

    Es passierte in Spanien: Anfang des Jahres wurde der 20-jährige Josep von einem Autofahrer tödlich verletzt. Die Familie des jungen Mannes hat nun eine Rechnung über 480 Euro für die „Reinigung der Straße“ erhalten.

    Anfang des Jahres starb der 20-jährige Josep nach einem Unfall, als er mit seinem Motorrad auf den Straßen Galiziens in Spanien unterwegs war. Ein Autofahrer soll die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben, nachdem er mit 116 km/h statt mit 70 km/h durch eine Kurve gefahren war und rammte Josep, berichtete die französische Zeitung L’Indépendant.

    Die Familie des jungen Mannes hat dieser Tage ein erstaunliches und schockierendes Schreiben von der Stadtverwaltung von Coruña, wo sich der Unfall ereignete, erhalten. Die Stadtverwaltung fordert in diesem Schreiben die Familie auf, 485 Euro zu bezahlen, „um die Kosten für die Reinigung der Straße am Tag des Unfalls zu decken“.

    Es sei ein Fehler passiert, sagt nun die Stadtverwaltung auf Nachfrage. Wie L’Indépendant berichtet, schickt die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall die Rechnung für die jeweiligen Kosten an die Versicherungen der Unfallbeteiligten. Da die Versicherungsgesellschaft von Josep jedoch anscheinend nicht in den Akten stand, wurde das Schreiben einfach direkt an die Familie geschickt.

  • Belgische Justiz setzt Auslieferung des Attentäters Salah Abdeslam nach Frankreich aus

    Belgische Justiz setzt Auslieferung des Attentäters Salah Abdeslam nach Frankreich aus

    Die belgische Justiz hat die Überstellung von Salah Abdeslam, einem Terroristen der Terroranschläge des 13. Novembers 2015 in Paris, vorübergehend ausgesetzt. Es ist die unbefristete lebenslange Haft, zu der er in Frankreich verurteilt wurde, was der belgischen Justiz Probleme bereitet.

    Könnte Belgien Salah Abdeslam davor bewahren, seine Strafe in Frankreich verbüßen zu müssen? Der Terrorist vom 13. November 2015 wurde wegen der Anschläge in Paris, bei denen insgesamt 130 Menschen getötet worden waren, zu einer lebenslangen, unbefristeten Freiheitsstrafe verurteilt. Salah Abdeslam, der seit seiner Festnahme im März 2016 in Belgien in Frankreich inhaftiert war, war im Juli 2022 an Belgien überstellt worden, wo gegen ihn den Prozess für die Anschläge in Brüssel geführt wurde, die von derselben Dschihadistenzelle verübt worden waren und bei denen damals 35 Menschen ums Leben kamen.

    Seitdem weigert sich Salah Abdeslam, in die französische Haft zurückzukehren, und ein belgisches Gericht hat seine Überstellung nun vorübergehend ausgesetzt. Es ist das Konzept der unbefristeten lebenslangen Haft, das in Belgien Probleme bereitet. Das Land will sich Zeit nehmen, um zu prüfen, ob die in Frankreich verhängte Strafe mit dem EU-Recht vereinbar ist. Der Fall muss nun wieder vor das Gericht in Brüssel gebracht werden, um in der Sache der Auslieferung zu entscheiden.

  • Chemie-Nobelpreis: Der Franzose Moungi Bawendi für seine Arbeit zu Quantenpunkten ausgezeichnet

    Chemie-Nobelpreis: Der Franzose Moungi Bawendi für seine Arbeit zu Quantenpunkten ausgezeichnet

    Der Nobelpreis für Chemie wurde heute Mittag an Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov verliehen, einen Franzosen, einen Amerikaner und einen Russen, die alle drei in den USA an Nanopartikeln arbeiten.

    Der Nobelpreis für Chemie 2023 wurde am Mittwoch an ein Trio bestehend aus Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov verliehen, die in Frankreich, den USA und der UdSSR geboren wurden und heute alle drei in den USA an Nanopartikeln arbeiten. Das Komitee zeichnete sie für „die Entdeckung und Entwicklung von Quantenpunkten, Nanopartikeln, die so klein sind, dass ihre Größe ihre Eigenschaften bestimmt“ aus, so die Jury in Stockholm.

    Die Preisträger, deren Namen bereits einige Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe in der schwedischen Presse durchgesickert waren, wurden „für die Entdeckung und Synthese von Quantenpunkten“ ausgezeichnet. Das Durchsickern der Namen von Nobelpreisträgern ist sehr selten, da die Jury, die mit der Auswahl der Preisträger betraut ist, darauf achtet, ihre Debatten geheim zu halten.

    Quantenpunkte, auch Quantenboxen genannt, sind Nanokristalle aus Halbleitern, die in der Regel einen Durchmesser von 2 bis 10 Nanometern haben. Diese sehr kleinen Komponenten der Nanotechnologie streuen heute das Licht von modernen Fernsehern und LEDs und können auch Chirurgen bei der Entfernung von Tumorgewebe helfen, so die Mitteilung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.

    „Den Gewinnern des Nobelpreises für Chemie 2023 ist es gelungen, Partikel herzustellen, die so klein sind, dass ihre Eigenschaften durch Quantenphänomene bestimmt werden“, heißt es aus Stockholm.

    „Sehr überrascht, schockiert und sehr geehrt“, reagierte der 1961 in Paris geborene Moungi Bawendi, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT), nachdem er davon erfahren hatte, dass er zu den Gewinnern des diesjährigen Chemie-Nobelpreises gehört. Moungi Bawendi hat neben der französischen auch die tunesische und amerikanische Staatsangehörigkeit.

    Unter den drei Preisträgern werden nun elf Millionen Kronen (etwa 920.000 Euro) aufgeteilt.

  • Spanien: Mindestens 13 Tote bei Brand in einem Nachtclub im Südosten des Landes

    Spanien: Mindestens 13 Tote bei Brand in einem Nachtclub im Südosten des Landes

    Der Unfall ereignete sich in einem Nachtlokal in Murcia am Sonntagmorgen. Die vorläufige Bilanz lautet 13 Tote und mehrere Verletzte. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt.

    Mindestens 13 Menschen sind am Sonntagmorgen bei einem Brand in einer Diskothek in Murcia im Südosten Spaniens ums Leben gekommen und mehrere weitere wurden verletzt, wie die Rettungskräfte. Die Rettungskräfte, die erst in das Gebäude im Stadtteil Atalayas in Murcia vordringen konnten, nachdem sie das gegen sechs Uhr morgens ausgebrochene Feuer in dem Nachtclub weitgehend gelöscht hatten.

    Erste Rettungskräfte konnten gegen 10.00 Uhr in die Diskothek vordringen und haben daraufhin zunächst vier Leichen und etwa 40 Minuten später zwei weitere Leichen entdeckt. Insgesamt wird die Zahl der Totn am Sonntagnachmittag mit 13 angegeben.

    Mindestens vier weitere Personen wurden verletzt, zwei Frauen im Alter von 22 und 25 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 41 und 45 Jahren, sie hatten Rauch eingeatmet.

    Den von den Rettungskräften verbreiteten Fotos zufolge handelte es sich um die Diskothek „Teatre“, auch bekannt als „Fonda Milagros“, deren Fassade gänzlich von den Flammen verschlungen wurde. Die Aufnahmen zeigen, wie die Wasserschläuche der Feuerwehrautos die geschwärzte Fassade in einer von Rettungsfahrzeugen überfüllten Straße bewässern und wie dichter Rauch aus dem Dach der Diskothek dringt.

    „Die Rettungskräfte sind noch immer im Einsatz, um den Brand in der Diskothek Teatre in Atalayas zu bewältigen“, veröffentlichte die Stadtverwaltung von Murcia auf X und erklärte, sie bedauere „zutiefst, was passiert ist“ und sprach „den Familien und Freunden der Opfer ihr Beileid aus“.

  • Französischer Fahrer verletzt an der deutsch-französischen Grenze zwei deutsche Polizeibeamte

    Französischer Fahrer verletzt an der deutsch-französischen Grenze zwei deutsche Polizeibeamte

    Ein französischer Fahrer wurde festgenommen, nachdem er am späten Montag im Saarland, in der Nähe der deutsch-französischen Grenze, versucht hatte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Zwei deutsche Polizisten wurden verletzt.

    Ein Autofahrer mit französischer Staatsangehörigkeit wurde festgenommen, nachdem er am späten Montagnachmittag, dem 25. September, versucht hatte, einer Kontrolle der deutschen Polizei im Saarland zu entgehen. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Das berichtete der Sender France Bleu Lorraine Nord am Dienstagnachmittag.

    Der Vorfall ereignete sich gegen 19.45 Uhr auf der Autobahn A 8 auf einem Rastplatz, der etwa 30 Kilometer vom französischen Département Moselle entfernt liegt, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

    Der Fahrer weigerte sich, den Anweisungen der deutschen Polizisten Folge zu leisten, und durchbrach eine Straßensperre. Anschließend durchquert er einen Baustellenbereich und versuchte trotz eines beschädigten Reifens zu fliehen. Auf seiner Flucht raste er entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn in Richtung Saarlouis.

    Wie die deutsche Polizei mitteilte, stellten die Ordnungskräfte eines ihrer Fahrzeuge quer über die Straße, um den Franzosen zu stoppen. Dieser raste in das Polizeiauto und verletzte dabei zwei Beamte, von denen einer ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

    Der französische Staatsbürger wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden im Kofferraum Betäubungsmittel in nicht unerheblicher Menge gefunden.

  • Italien: Waldbrände verwüsten den Norden Siziliens und fordern Todesopfer

    Italien: Waldbrände verwüsten den Norden Siziliens und fordern Todesopfer

    Seit drei Tagen und auch am Samstag, dem 23. September, wüten Waldbrände im Norden Siziliens. Zwei Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Andere machen sich auf den Weg, um den Flammen zu entfliehen.

    Ein Haus in Palermo ist von Flammen umzingelt. Am Samstag, dem 23. September, bedecken Flammen die Hügel rund um die Stadt. Seit drei Tagen breiten sich die Brände im Norden Siziliens aus, angeheizt durch starke Winde. Bereits im Juli haben schwere Waldbrände in der Umgebung von Palermo gewütet. Diesmal ist auch das weiter östlich gelegene Cefalù betroffen.

    Bewohner ergreifen die Flucht.
    Eine 42-jährige Frau starb auf der italienischen Insel, als sie versuchte, ihre Pferde zu retten. Ein 68-jähriger Mann starb ebenfalls durch die Brände. In Cefalù wurden 700 Menschen aus der Stadt notfallmäßig evakuiert. Während einige inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, versuchen andere, auf der Straße oder mit dem Zug vor den Bränden zu fliehen. In mehreren sizilianischen Städten herrscht weiterhin Feueralarm. Erhoffter Regen könnte den Feuerwehren entscheidende Hilfe bringen.

  • Klima: 6 junge Portugiesen verklagen 32 Staaten vor EU-Gerichtshof für Menschenrechte wegen Untätigkeit

    Klima: 6 junge Portugiesen verklagen 32 Staaten vor EU-Gerichtshof für Menschenrechte wegen Untätigkeit

    Die Zahl der Klagen gegen Untätigkeit im Klimabereich nimmt zu. Eine Klage von sechs jungen Portugiesen gegen 32 Länder wird ab dem 27. September vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verhandelt.

    Es sieht immer aus wie David gegen Goliath: Ab dem 27. September wird in Straßburg die Klage von sechs jungen Portugiesen verhandelt, die 32 Staaten wegen Untätigkeit im Klimabereich verklagen.

    Es ist eine Geschichte, die 2017 beginnt, als das Haus von Claudia Duarte Agostinho mit Asche bedeckt wird. In diesem Sommer herrscht in der Region Leiria in Portugal eine starke Hitzewelle. Rund 180.000 Hektar Wald gingen in Flammen auf und 117 Menschen kamen bei den Bränden ums Leben. Eine Juristin, die in einer Klimaschutz-NGO (GLAN) aktiv ist, setzt der jungen Claudia den Floh ins Ohr, dass sie ja eine Klage einreichen könne.

    Claudia überzeugt ihren Bruder, ihre Schwester, eine Nachbarin und zwei Freunde, die ebenfalls gerade erst dem Teenageralter entwachsen sind. Damals war noch nicht die Rede von Streiks oder Jugendmärschen für das Klima. Die jungen Leute brauchen drei Jahre, um ihren Fall juristisch zu untermauern.

    Weltweit sind mehr als 2.500 Fälle anhängig.
    Die Gruppe beruft sich auf die Artikel 2, 8 und 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Sie sagen, dass ihr Recht auf Leben und geistige und körperliche Unversehrtheit durch Brände und Hitzewellen, die aus dem Klimawandel resultieren, bedroht sind. Die Brände dieses Sommers haben ihre Entschlossenheit nur noch verstärkt: „Es wird noch extremere Hitzewellen geben, die einen Monat oder länger andauern werden. Das wird unglaublich sein. Die Regierungen der Welt haben die Macht, dies zu verhindern. Die europäischen Regierungen entscheiden sich bisher dafür, ihren Teil der Verantwortung nicht zu übernehmen. Wir können nicht tatenlos zusehen, was passiert“, sagt die 23-jährige Catarina Mota.

    Die jungen Portugiesen, die heute zwischen 11 und 24 Jahre alt sind, werfen 32 Staaten vor, nicht genug zu tun, um ihre Treibhausgasemissionen zu senken und die Jugend zu schützen.

    Bei den in der Klage genannten Ländern handelt es sich um 27 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern) sowie um Norwegen, Russland, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Türkei.

    Vor dem EGMR ist eine solche Klage ein Novum. Außerdem gab es noch nie so viele Länder, die gleichzeitig vor Gericht geladen waren. Gearóid Ó Cuinn, Sprecherin des Global Legal Action Network, sagte: „Die Tatsache, dass der Gerichtshof die Prüfung des Falls durch die Große Kammer zugelassen hat, ist eine äußerst bedeutsame Entwicklung, die zeigt, wie ernst er den Klimawandel als Menschenrechtsfrage betrachtet.“

    Die Zahl der Klagen gegen die klimapolitische Untätigkeit von Regierungen oder großen Unternehmen nimmt drastisch zu. Das Sabin Center der Columbia University in den USA, ein Forschungszentrum, das sich mit diesen Fragen beschäftigt, hat bis September 2023 über 2.500 laufende Fälle aufgelistet, davon 1.600 allein in den USA.

    Und manchmal funktioniert es: 2019 wies der Oberste Gerichtshof der Niederlande die Regierung an, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, was Den Haag tatsächlich dazu veranlasste, das Tempo der Maßnahmen zu beschleunigen.

    Wenn Claudia und ihre Freunde vor Gericht Erfolg haben, sind die 32 Länder (darunter auch Portugal und Frankreich) gesetzlich verpflichtet, zu handeln und ihren multinationalen Unternehmen neue Vorschriften aufzuerlegen. Dieses Urteil kann im Endeffekt sogar noch verbindlicher sein als das Pariser Klimaabkommen.

  • Französischer Innenminister Gérald Darmanin spricht in Rom mit Amtskollegen über Migrantenkrise

    Französischer Innenminister Gérald Darmanin spricht in Rom mit Amtskollegen über Migrantenkrise

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Montagabend, den 18. September, in Rom mit seinem italienischen Amtskollegen über die Migrationskrise sprechen, mit der die italienische Insel Lampedusa derzeit konfrontiert ist. Die italienische Insel Lampedusa sieht sich derzeit mit einem massiven Zustrom von Migranten konfrontiert. In der vergangenen Woche landeten innerhalb von nur 3 Tagen fast 8.500 Menschen auf der Insel. Der Sender France 2 berichtet, dass Innenminister Gérald Darmanin bereits heute Abend in Rom sein wird, um mit seinem italienischen Amtskollegen über dieses Problem zu sprechen. Emmanuel Macron hat sich mit Giorgia Meloni ausgetauscht.Rechte und extreme Rechte haben in Frankreich das Problem aufgegriffen. So hat zum Beispiel Marion Maréchal von der rechtsextremen Partei Reconquête am vergangenen Wochenende Lampedusa besucht. Am Sonntag sah man dann auch Marine Le Pen (Rassemblement National) an der Seite von Matteo Salvini, wie sie von einer ‚migrantischen Ü…

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  • Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und die italienische Premierministerin Giorgia Meloni sind am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Unzufriedene Einwohner versuchten, die Fahrzeugkolonne am Flughafen zu blockieren. Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni trafen am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa ein, wo sich die Anlandungen von Migranten von der nordafrikanischen Küste fortsetzen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission und die italienische Regierungschefin trafen sich auf der kleinen Mittelmeerinsel, auf der diese Woche Tausende von Migranten ankamen und die heikle Debatte über die Aufteilung der Verantwortung innerhalb der Europäischen Union neu entfachten. Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi sowie die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, sind ebenfalls angereist.

    Verärgerte Einwohner empfingen den hohen Besuch am Flughafen m…

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  • Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin beruft nach Lampedusa-Krise Dringlichkeitssitzung ein

    Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin beruft nach Lampedusa-Krise Dringlichkeitssitzung ein

    Die Migrantenkrise in Lampedusa (Italien) zeigt, dass es den Europäern nach wie vor schwerfällt, mit einer Stimme zu sprechen. der französische Innenminister Gérald Darmanin hat eine Dringlichkeitssitzung zu diesem Thema einberaumt. Das französische Innenministerium hat erneut eine Krisensitzung abgehalten. Die Chefs der Polizei, der Gendarmerie, der Einwanderungsbehörden und die Präfekten der am stärksten betroffenen Departements haben sich erneut um Innenminister Gérald Darmanin versammelt, meldet der Sender Franceinfo am Samstag, dem 16. September. Auswirkungen auf Frankreich? Zunächst wurde die Situation auf Lampedusa bewertet. Dann sollen die Auswirkungen der Migranten-Krise auf das französische Staatsgebiet untersucht und schließlich Vorkehrungen an den französischen Grenzen bewertet werden. Die Überwachungen an den Grenzen nach Italien wurden bereits verstärkt. Schon am Dienstag kündigte Innenminister Gérald Darmanin die Verdoppelung der Einheiten der Grenzüberwachung und des Zo…

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