Kategorie: Europa

  • Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Etwa 6.000 Migranten kamen allein am Mittwoch, dem 13. September, auf der italienischen Insel Lampedusa an. Das Rote Kreuz spricht von einer „komplexen Situation“. Französischer Innenminister Gérald Darmanin will daraufhin französisch-italienische Grenze besser sichern. Die vor der Küste Italiens gelegene Insel Lampedusa erlebte am Mittwoch eine beispiellose Migrationswelle. Allein am 13. September kamen rund 6.000 Menschen auf Booten aus Afrika kommend auf der kleinen Insel an, was ihrer üblichen Einwohnerzahl entspricht. 120 Boote landeten auf der Insel, die sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Einfallstore für Migranten aus Nordafrika nach Europa entwickelt hat. Die Behörden und das Rote Kreuz sind total überfordert.

    Einen solchen Zustrom von Migranten kann das Italienische Rote Kreuz nur schwer bewältigen. Die Auffangslager sind für weniger als 400 Personen ausgelegt. Derzeit müssen sie mehr als 6.000 Mensche…

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  • VIDEO: Ein Dorf in Portugal wird überflutet – von Rotwein

    VIDEO: Ein Dorf in Portugal wird überflutet – von Rotwein

    Ein portugiesisches Dorf wurde am Sonntag, dem 10. September, von einer großen Flutwelle heimgesucht, nachdem die Tanks eines örtlichen Weinproduzenten geborsten waren.

    Ein Strom von 2,2 Millionen Litern guten Rotweins ergoss sich am Sonntag, dem 10. September, durch die Straßen von São Lourenço do Bairro in Portugal. Die alkoholische Überschwemmung wurde durch das Bersten von zwei Fässern der Levira-Destillerie verursacht, die sich oberhalb des Dorfes befindet. Laut der Lokalzeitung Diaro de Coimbra gab es keine Verletzten, aber rote Flut verursachte erheblichen Sachschaden.

    Der Wein wurde in eine Kläranlage geleitet.
    Der ausgelaufene Wein überschwemmte die Hauptstraße, die benachbarten Straßen und viele Grundstücke in der Gemeinde. Der Weinproduzent gab an, dass der größte Teil des Weines aufgefangen werden und in eine Kläranlage geleitet werden konnte.

  • Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Bald wieder Nachtzug Paris-Berlin – zur Freude vieler Reisender

    Ende des Jahres wird die seit fast zehn Jahre eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin wieder eingeführte. Und zieht bereits jetzt Fahrgäste an.

    Es ist eine Nachricht, die auf beiden Seiten des Rheins von künftigen Reisenden mit offenen Armen aufgenommen wurde: Am 6. September kündigte die österreichische Bahngesellschaft ÖBB an, ihre 2014 eingestellte Nachtzuglinie zwischen Paris und Berlin Ende des Jahres 2023 wieder aufzunehmen. Zunächst wird es drei Hin- und Rückfahrten pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten geben, bevor die Verbindung ab Oktober 2024 täglich angeboten werden soll.

    Für viele ist das eine sehr gute Nachricht, denn man verliert keinen ganzen Tag mehr für die An- ode Abreise. Bisher dauert die Reise zwischen Paris und Berlin etwa zehn Stunden. Man muss drei verschiedene Züge nehmen und zum Beispiel in Frankfurt und Erfurt umsteigen. Das fällt künftig weg und der Nachtzug bietet noch ein anderes kleines Highlight: Man kann sich mit Freunden oder der Familie ein eigenes kleines Abteil reservieren und teilen.

    Der Nachtzug wird auf seiner Fahrt zwischen der französischen und der deutschen Hauptstadt in Straßburg, Mannheim, Erfurt und Halle halten. Abfahrt in Paris um 19:12 Uhr, Ankunft in Berlin am nächsten Morgen um 8:26 Uhr mit Preisen, die bei 34,90 Euro für Sitzplätze und 49,90 Euro für Liegeplätze starten. Viel besser als Fliegen – ein klimafreundlicher Nachtzug zwischen zwei europäischen Hauptstädten – das soll viele künftige Reisende von dem Angebot überzeugen. Der Anbieter ÖBB rechnet mit einer ganzen Reihe von neuen Kunden, die ansonsten die bisher doch recht beschwerliche Reise nicht angetreten hätten.

    Nächster Schritt soll dann ein Hochgeschwindigkeitszug Paris-Berlin sein, der am Tag verkehrt und für Ende 2024 angekündigt ist. Die Fahrt wird dann sieben Stunden dauern, also nur halb so lang wie mit dem Nachtzug und auch wesentlich kürzer als die heutigen Zugverbindungen.

  • Italien: Fünf Eisenbahner bei Zugunglück in der Nähe von Turin getötet

    Italien: Fünf Eisenbahner bei Zugunglück in der Nähe von Turin getötet

    Der Zug war auf der Strecke zwischen Mailand und Turin mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h unterwegs, als er auf ein Gleisarbeiter-Team auffuhr, das mit dem Austausch von Gleisteilen beschäftigt war.

    Ein Zug erfasste am frühen Donnerstag, dem 31. August, fünf Eisenbahner, die am Stadtrand von Turin in Norditalien nächtliche Wartungsarbeiten durchführten, und tötete sie, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Der Zug, der Waggons auf der Strecke zwischen Mailand und Turin transportierte, war mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h unterwegs, als er in der Nähe von Brandizzo auf ein Team auffuhr, das mit dem Austausch von Gleisteilen beschäftigt war, wie die Nachrichtenagenturen AGI und Ansa berichteten. „Fünf Arbeiter wurden von dem Zug getötet, zwei weitere wurden verletzt“, fügte die Feuerwehr in einer kurzen Erklärung hinzu.

    Die Leichen der Eisenbahner sollen laut AGI mehrere hundert Meter weit mitgeschleift worden sein. Der Bürgermeister von Brandizzo, Paolo Bodoni, erzählte der Nachrichtenagentur AGI, dass ein Rettungshelfer ihm eine „erschreckende Szene mit menschlichen Überresten über 300 Meter“ beschrieben habe. „Es ist eine Tragödie“, sagte er.

    Dem Bürgermeister zufolge kann ein Kommunikationsfehler nicht ausgeschlossen werden. Eine Untersuchung ist im Gange. Der Zugführer steht unter Schock, blieb ansonsten aber unverletzt.

    Das Unternehmen RFI, das für die Verwaltung des italienischen Eisenbahnnetzes zuständig ist, drückte seine „tiefe Trauer“ aus und sprach „den Familien der getöteten Angestellten sein Beileid aus“, wie es in einer von den Nachrichtenagenturen veröffentlichten Erklärung hieß.

  • Umwelt: Urlauber plündern im Sommer die Strände

    Umwelt: Urlauber plündern im Sommer die Strände

    Auf Sardinien ist es verboten, Kieselsteine oder Sand von den Stränden als Urlaubserinnerung mitzunehmen. Diese Materialien bieten Schutz vor dem Anstieg des Meeresspiegels.

    Sardinien bietet eine traumhafte Kulisse für jeden Urlaub. Für einen französischen Touristen könnte es jetzt jedoch zum Albtraum werden. Er wurde am Dienstag, 29. August, vom italienischen Zoll festgenommen. Der Tourist hatte versucht, die Insel mit 41 Kilogramm Kieselsteinen aller Größen im Kofferraum seines Autos zu verlassen. Ihm droht nun eine Geldstrafe zwischen 500 und 3.000 Euro. Seit 2017 ist es auf Sardinien streng verboten, Kieselsteine, Sand oder Muscheln zu sammeln. Dennoch kam es auch in diesem Sommer vermehrt zu Beschlagnahmungen durch die Behörden.

    Seit 25 Jahren bereits hat Italien den Zugang zum berühmten rosa Sandstrand der Insel Budelli, nordöstlich von Sardinien, verboten. Die Plünderung der Strände bleibt nämlich nicht ohne Folgen für die Umwelt. „Strände, egal ob Kiesel- oder Sandstrand, sind der beste Schutz gegen den Anstieg des Meeresspiegels“, erklärt Éric Chaumillon, CNRS-Forscher für Küstengebiete, auf dem Sender France 2. Auch in Frankreich wird der Abbau von Sand und Kieselsteinen regelmäßig eingeschränkt oder verboten, wenn er die Unversehrtheit der Strände gefährden könnte.

  • Europäische Kommission: Griechenland kämpft mit dem größten jemals in der EU registrierten Feuer

    Europäische Kommission: Griechenland kämpft mit dem größten jemals in der EU registrierten Feuer

    Die griechische Feuerwehr kämpft den elften Tag in Folge gegen ein Feuer, das den Dadia-Nationalpark, ein Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerks, zerstört.

    Griechenland kämpft mit dem „größten Feuer, das jemals in der Europäischen Union registriert wurde“, sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission am Dienstag, dem 29. August, und betonte, dass die 27 EU-Länder derzeit fast die Hälfte der gemeinsamen europäischen Löschflugzeuge mobilisieren. Elf Flugzeuge und ein Hubschrauber der europäischen Flotte seien entsandt worden, um Griechenland bei der Bekämpfung der Flammen im Dadia-Nationalpark im Nordosten des Landes zu unterstützen, so EU-Sprecher Balazs Ujvari.

    Die griechische Feuerwehr kämpft den elften Tag in Folge mit über 400 Feuerwehrleuten gegen ein Feuer, das den Wald in dem Naturpark vernichtet, der als Heimat zahlreicher Greifvögel bekannt ist und Mitglied des europäischen Netzwerks Natura 2000 ist, das Naturgebiete in der EU mit einem hohen kulturellen Wert umfasst. Das Feuer, das sich auf einer Front von fast 10 km ausbreitet, ist „immer noch außer Kontrolle“, wie Sprecher der griechischen Feuerwehr gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte. „Die Brände werden immer schlimmer“, sagt auch EU-Sprecher Balazs Ujvari.

    Griechenland wurde in diesem Sommer bereits von zahlreichen Bränden heimgesucht, was die Regierung auf den Klimawandel zurückführt. Die EU verfügt über eine Flotte von 24 Löschflugzeugen und vier Hubschraubern, die von den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt werden, um die Brände in der Union und den Nachbarländern zu bekämpfen. Sie arbeitet an der Einrichtung eines eigenständigen, von der EU finanzierten Luftlöschgeschwaders mit 12 EU-eigenen Flugzeugen, das bis 2030 voll einsatzfähig sein soll.

  • Eine überraschende Begegnung: Rennender Bär mitten auf einer Straße in den Pyrenäen …

    Eine überraschende Begegnung: Rennender Bär mitten auf einer Straße in den Pyrenäen …

    Eine überraschende Szene spielte sich am Montag, dem 28. August, in den spanischen Pyrenäen nahe der Grenze zu Frankreich ab. Als Arbeiter in ihrem Fahrzeug unterwegs waren, fanden sie sich zu ihrer Überraschung hinter einem Bären wieder, der gerade einen Sprint auf der Straße hinlegte.

    Es war die wohl überraschendste Begegnung dieses Spätsommers. Arbeiter, die in der Region Alt Àneu in der katalanischen Provinz Lleida an der Grenze zum französischen Departement Ariege unterwegs waren, staunten nicht schlecht, als sie sich am Montag, dem 28. August, auf der Straße direkt hinter einem Bären wiederfanden, wie der katalanische Sender TV3 berichtete.

    Den Arbeitern aus der Nachbargemeinde Vaquèira gelang es, das Tier zu filmen, das mit hoher Geschwindigkeit die Straße zum Port de Bonaigua entlang galoppierte, bevor es im Gebüsch verschwand und seinen Kopf nochmal für einen letzten Blick herausstreckte, wie man in diesem Video sehen kann:

    Es war nicht das erste Mal, dass ein Bär in diesem Gebiet gesichtet wurde. Ein anderer Bär wurde seit Anfang Juni mehrmals in der Nähe derselben Straße gesichtet. Seitdem wurden Maßnahmen durchgeführt, um das Tier zu verscheuchen und ihm beizubringen, fernab von Menschen zu leben.

    Die katalanischen Wildhüter haben eine Warnung an Touristen herausgegeben. Es wird dringend empfohlen, für Wanderungen dieses Gebiet zu meiden und nicht zu versuchen, sich dem Bären zu nähern.

  • Italien: Kind stürzt aus dem 5. Stock und wird von einem Passanten aufgefangen

    Italien: Kind stürzt aus dem 5. Stock und wird von einem Passanten aufgefangen

    Am vergangenen Samstag fiel eine Dreijährige aus dem fünften Stock ihres Wohnhauses in Turin, Italien. Das Kind wurde von einem Passanten aufgefangen und blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

    Diese Geschichte hätte am Samstag in Turin tragisch enden können. Ein dreijähriges Mädchen, das von einem Balkon im fünften Stock eines Gebäudes gefallen war, konnte wie durch ein Wunder von einem Passanten aufgefangen werden, der den richtigen Reflex hatte.

    Am Samstag gegen 11 Uhr ging Mattia Aguzzi, ein 37-jähriger Bankangestellter aus Turin, mit seiner Freundin spazieren, wie der Sender CNN berichtet. „Ich ging mit meiner Freundin nach draußen, um Brot zu kaufen, und wir hörten Schreie aus einem Gebäude, die unsere Aufmerksamkeit erregten“, berichtet der Mann, der seitdem als Held gefeiert wird. Der Hilferuf kam aus den oberen Stockwerken eines Wohnhauses, wo ein Mann ein dreijähriges Mädchen davon abzuhalten versuchte, sich gefährlich über die Brüstung des Balkons zu lehnen. „Das kleine Mädchen beugte sich immer weiter vor und kletterte auf den Sims, sie hielt sich nur mit den Armen fest und ihre Beine waren in der Luft“, erzählt Mattia Aguzzi. Er versuchte zunächst, das Kind davon zu überzeugen, wieder zurück in die Wohnung zu gehen. Ohne Erfolg.

    Mattia Aguzzi merkt, dass das kleine Mädchen ihn nicht hören kann. Als er merkt, dass sie wahrscheinlich fallen wird, versucht er, sich in der Fallachse zu positionieren, um die Kleine aufzufangen: „Als ich sie fallen sah, stellte ich mich unter sie, schloss die Augen und hoffte, dass alles gut gehen würde, ich federte den Fall ab, und wir fielen beide zu Boden.“ Dann folgte ein Moment der Sorge: „Zuerst spürte ich kein Lebenszeichen, dann begann das Kind zu weinen und ich seufzte erleichtert auf“, schloss der junge Mann seine dramatische Erzählung.

    Die Eltern, die laut dem sender Italy24 zum Zeitpunkt des Unfalls Arbeiten in ihrer Wohnung durchführten, dachten, ihre kleine Tochter würde spielen, und bemerkten erst nach dem Vorfall, was passiert war.

    Das Mädchen und Mattia Aguzzi wurden in ein Krankenhaus gebracht. Dem Kind geht es gut, nur sein Retter leidet an einigen Prellungen.

    Der Bürgermeister von Turin, Stefano Lo Russo, lobte auf Facebook die „außergewöhnliche und heldenhafte Geste“ von Mattia Aguzzi, der gibt bescheiden an, dass er nicht anders habe handeln können.

  • Italien: Regierung zahlt nach feuchtfröhlichem Abend im Nachtclub Kunden das Taxi

    Italien: Regierung zahlt nach feuchtfröhlichem Abend im Nachtclub Kunden das Taxi

    Die italienische Regierung testet seit diesem Sommer eine Maßnahme zur Vermeidung von Verkehrsunfällen: eine kostenlose Taxifahrt für alle diejenigen, die in einem Nachtclub zu viel getrunken haben. Was wäre, wenn man, um das Unfallrisiko zu verringern, Ihnen beim Verlassen eines Clubs ein Taxi anbieten würde, wenn Sie zu viel getrunken haben? Die Maßnahme wird diesen Sommer in Italien getestet, wo die Zahl der Verkehrstoten seit der Pandemie besonders bei den 18- bis 30-Jährigen wieder deutlich gestiegen ist. Beim Verlassen eines Clubs machen die Gäste einen Alkoholtest. Wenn das Ergebnis positiv ist (in Italien liegt die Grenze bei 0,5 Promille und für unter 21-Jährige sogar bei null), bekommen die Gäste einen Gutschein für eine Taxifahrt und die alkoholisierten Kunden werden kostenlos nach Hause gebracht. Um die Kosten zu begrenzen, fährt der Taxi-Shuttle jedoch nicht weiter als 30 Kilometer. Die neue Maßnahme wird derzeit in sechs Orten getestet. Handelt es sich hierbei aber etwa u…

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  • Spanien: Feuer auf Teneriffa laut der Behörden unter Kontrolle – 15.000 Hektar Vegetation zerstört

    Spanien: Feuer auf Teneriffa laut der Behörden unter Kontrolle – 15.000 Hektar Vegetation zerstört

    Etwa 7% der gesamten Fläche der spanischen Kanareninsel wurde seit dem 15. August vom Feuer verwüstet.

    Das Feuer, das seit dem 15. August auf der spanischen Insel Teneriffa im touristischen Kanarischen Archipel wütete, ist „stabilisiert“, nachdem es rund 15.000 Hektar Vegetation zerstört hat. Dies gab der Chef der Regionalregierung der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, am Donnerstagabend, 24. August, auf einer Pressekonferenz bekannt.

    „Das ist eine großartige Nachricht“, nachdem die Flammen seit neun Tagen eine Fläche von etwa 90 Kilometern verschlungen haben. das entspricht etwa 15.000 Hektar. Teneriffa hat eine Gesamtfläche von 203.400 Hektar, also sind etwa 7% der Inselfläche in Schutt und Asche gelegt worden.

    Zehntausende Menschen mussten vorübergehend fliehen.
    Wenn die Feuerwehren eine Phase der „Kontrolle und etwa 48 Stunden, ohne dass der Umfang vorangeschritten ist“ beobachten können, dann gilt ein Feuer als „stabilisiert“, wie Fernando Clavijo ausführte. Der Waldbrand, der größte in Spanien seit Jahresbeginn, forderte keine Todesopfer, zwang jedoch Tausende von Menschen zur Flucht. Bis vergangenen Sonntag waren insgesamt mindestens 25.000 Menschen gezwungen, vor dem riesigen Feuer zu fliehen. Die meisten von ihnen durften inzwischen in ihre Häuser zurückkehren.

    „Das bedeutet nicht, dass es nicht zu einer Reaktivierung kommen kann“, warnte Fernando Clavijo. Ihm zufolge wurden „alle Mittel in einem weiten Umkreis von mehr als 90 Kilometern bereit gestellt, um sofort handeln und jede Art von Reaktivierung des Feuers, die auftreten könnte, im Keim ersticken zu können“. Insgesamt sind noch immer 115 Feuerwehrleute und Soldaten im Einsatz, um das Feuer zu kontrollieren, unterstützt von 16 Löschflugzeugen und Hubschraubern.