Kategorie: Gesellschaft

  • Abaya: Staatsrat bestätigt erneut das Verbot des traditionellen Kleidungsstücks in französischen Schulen

    Abaya: Staatsrat bestätigt erneut das Verbot des traditionellen Kleidungsstücks in französischen Schulen

    Das höchste Verwaltungsgericht Frankreichs ist der Ansicht, dass „das Tragen von Abaya und Qamis innerhalb von Bildungseinrichtungen (…) Teil eines religiösen Ausdrucks“ ist. Der Staatsrat bestätigte erneut seine frühere Entscheidung. Am Montag, dem 25. September, bestätigte das höchste französische Gericht das Verbot des Tragens der Abaya in der Schule und lehnte damit einen weiteren Eilantrag ab, wie das Gericht in einer Pressemitteilung bekannt gab. Der Staatsrat war von der Gewerkschaft SUD-Education sowie den Vereinen La Voix lycéenne und Le Poing levé angerufen worden, die die Rechtmäßigkeit des Verbots anzweifelten. „Der Richter für einstweilige Verfügungen stellt angesichts der bei der Beweisaufnahme vorgelegten Elemente fest, dass das Tragen der Abaya und des Qamis innerhalb der Schulen (…) Teil einer Logik der religiösen Bestätigung ist, wie dies insbesondere aus den Äußerungen hervorgeht, die im Laufe der mit Schülern geführten Dialoge gemacht wurden“, schreibt der Staat…

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  • Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Der Pontifex hielt am Samstag, dem 23. September, eine historische Messe in Marseille (Bouches-du-Rhône) in Anwesenheit von Emmanuel Macron ab. Es war seine erste in Frankreich. 

    Im Stade Vélodrome in Marseille (Bouches-du-Rhône) feierte Papst Franziskus am Samstag, dem 23. September, mit den Gläubigen eine große Messe. Mindestens 60.000 Menschen waren gekommen, um an der riesigen Messe teilzunehmen. „Bonjour Marseille, bonjour la France“, rief Papst Franziskus auf Französisch. Einige Minuten zuvor war das Papamobil die Avenue du Prado hinuntergefahren, wo sich eine große Menschenmenge versammelt hatte, um zu versuchen, einen Blick auf den Papst werfen zu können.

    Eine Kathedrale unter freiem Himmel
    Viele riefen, als er vorbeifuhr. Überall auf den Straßen spielten sich die gleichen Szenen der Begeisterung ab. „Es war sehr bewegend, es war wunderbar“, sagte eine Gläubige gegenüber dem Sender Franceinfo. Als das Papamobil in das Stadion Vélodrome einfährt, bricht erneut lauter Jubel aus. Der Papst segnete ein Neugeborenes, bevor er sich auf den Weg zur Bühne machte. Über dem Publikum wurde eine riesige Fahne mit dem Bild des Pontifex aufgehängt.

    Während der zweistündigen feierlichen Messe verwandelte sich das Stadion in eine Kathedrale unter freiem Himmel.

  • Paris: Französischer Afro-Trap-Rapper MHD wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt

    Paris: Französischer Afro-Trap-Rapper MHD wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt

    Kurz vor der Verkündung des Urteils hatte der Rapper erneut seine Unschuld beteuert. Er hat nun zehn Tage Zeit, um Berufung einzulegen. Vom aufsteigenden Stern am Himmel des „Afro-Trap“ direkt ins Gefängnis: Der französische Rapper MHD wurde am Samstag, dem 23. September, vom Pariser Schwurgericht, …

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  • Bombendrohungen: 46 Mittelschulen und Gymnasien seit Beginn des Schuljahres in Frankreich evakuiert

    Bombendrohungen: 46 Mittelschulen und Gymnasien seit Beginn des Schuljahres in Frankreich evakuiert

    Seit Beginn des Schuljahres Anfang September mußten in Frankreich 46 Schulen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert werden.

    Das Ministerium für Bildung und Erziehung hat am Freitag entsprechende Zahlen veröffentlicht. Seit Beginn des Schuljahres am 4. September 2023 mußten bereits 46 Schulen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert werden.

    „Seit Beginn des Schuljahres stellt das Ministerium eine Zunahme von Anschlagsdrohungen fest, die gegen die Schulen per E-Mail ausgesprochen wurden“, so das Ministerium.

    Die Normandie und Bordaux sind besonders betroffen.
    Die Schulbezirke, die am stärksten von den falschen Bombendrohungen betroffen waren, waren die Normandie mit 15 Evakuierungen, gefolgt von Bordeaux, wo acht Schulen evakuiert werden mussten. Es folgten Versailles (5 Evakuierungen), Créteil (4) und Lille (3).

    Außerdem berichtet der Sender Franceinfo, dass insgesamt in Frankreich seit Beginn des Jahres 2023 140 Evakuierungen aufgrund falscher Bombendrohungen gezählt wurden und dass etwa 100 Untersuchungen eingeleitet wurden. Diese Zahl umfasst nicht die von der Pariser Polizeipräfektur erfassten Vorfälle und auch nicht die in den ländlichen Gebieten, der sogenannten Gendarmeriezone.

  • Charles III. in Frankreich: Versuchswald und Bio-Weinberg – ein Tag in Bordeaux für den umweltbewussten König

    Charles III. in Frankreich: Versuchswald und Bio-Weinberg – ein Tag in Bordeaux für den umweltbewussten König

    Nach zwei Tagen in Paris und Saint-Denis werden Charles III. und seine Frau Camilla am Freitag, dem 22. September, in Bordeaux und der Gironde erwartet. Ein Aufenthalt von wenigen Stunden aber ein Programm, das Charles, der die Umwelt zu seiner Priorität gemacht hat, begeistern wird.

    König Charles III., ein überzeugter Umweltschützer, hat die Umwelt in den Mittelpunkt seiner letzten Etappe in Frankreich gestellt. Am Freitag wird er in Bordeaux den grünen Bürgermeister der Stadt treffen, bevor er einen Versuchswald und einen Bio-Weinberg besuchen wird. Am Donnerstag hatte king Charles im französischen Senat eine neue französisch-britische „Entente“ zu den Themen Klima und Biodiversität vorgeschlagen, nachdem die britische Regierung angekündigt hatte, ihre Klimapolitik aufzuweichen.

    In Bordeaux wird sein erster Gesprächspartner der grüne Bürgermeister der Stadt Pierre Hurmic sein, der nach seiner Wahl im Jahr 2020 den Klimanotstand ausgerufen hatte. „Es gibt historische Verbindungen zwischen unserer Stadt und Großbritannien“, erinnerte der grüne Politiker am Donnerstag bei einer Pressekonferenz vor dem königlichen Besuch. Die Heirat von Eleanor, der Herzogin von Aquitanien, mit Heinrich II. Plantagenêt, der zwei Jahre später König von England wurde, im Jahr 1152 markierte in der Tat den Beginn von drei Jahrhunderten englischer Herrschaft in Bordeaux bis zum Ende des Hundertjährigen Krieges im Jahr 1453.

    Die Region Nouvelle-Aquitaine bleibt laut dem amtlichen Statistik-Institut Insee die Wahlheimat für ein Viertel aller in Frankreich lebenden Briten. „Über diese historischen Verbindungen hinaus sehen wir eine Anerkennung der Art und Weise, wie die Stadt Bordeaux seit mehreren Jahren auf die ökologischen und klimatischen Herausforderungen reagiert, die König Charles III. besonders interessieren“, erklärte Bürgemeister Pierre Hurmic, der plant, gemeinsam mit dem britischen Monarchen einen Baum zu pflanzen.

    Die Umweltproblematik ist seit langem eine Priorität des neuen britischen Königs. Charles hatte insbesondere Ende 2021 auf der Internationalen Klimakonferenz (COP) in Glasgow (Schottland) gesprochen und die Staatschefs aufgefordert, ihre Anstrengungen im Kampf gegen die globale Erwärmung zu verdoppeln. Als Befürworter eines „nachhaltigeren“ Lebensstils gründete er selbst einen Bio-Bauernhof, ersetzte auf den königlichen Anwesen schrittweise fossile durch erneuerbare Energien und fährt seinen alten Aston Martin mit Biotreibstoff aus überschüssigem englischen Weißwein und Molke aus dem Käseherstellungsprozess.

    Charles III. und Camilla werden von einem Kinderorchester im Hof des Rathauses empfangen werden, dessen Tor im März am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform in Brand gesteckt worden war. Damals auch ein Grund dafür, dass der geplante Staatsbesuch in Frankreich verschoben wurde. Die beschädigte Tür wurde Anfang Juni durch eine täuschend echte Nachbildung ersetzt. Der Platz Pey-Berland, auf dem sich das Rathaus neben der Kathedrale von Bordeaux befindet, wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein, ebenso wie der berühmte Wasserspiegel gegenüber dem Place de la Bourse, den das Königspaar nach einem Abstecher zur Fregatte HMS Iron Duke, die seit Mittwoch an den Ufern der Garonne liegt, besuchen wird. Prinz William hatte 2008 an Bord eben dieses Schiffes der Royal Navy seine Militärausbildung absolviert.

    Camilla wird anschließend eine Hilfsorganisation für Bedürftige, Le Pain de l’Amitié, besuchen, während Charles III. einen experimentellen Wald in Floirac besichtigen wird. Wissenschaftler der Universität Bordeaux und des Inrae – des nationalen Forschungsinstituts für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt – untersuchen dort seit 2020 die Reaktion von Wäldern auf Umweltveränderungen. Sie interessieren sich besonders für die Anpassung an die Trockenheit in einer Region, die noch immer von den gigantischen Waldbränden im Sommer 2022 gezeichnet ist.

    Bevor das Königspaar mit dem Flugzeug zurück nach Großbritannien fliegt, wird es das Château Smith Haut Lafitte, ein 87 Hektar großes Weingut, das auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt wurde, besuchen. Das Weingut wurde im 14. Jahrhundert gegründet und nach dem ehemaligen schottischen Besitzer George Smith benannt. Die lokalen Behörden sind stolz darauf, dass das Departement mit fast einem Viertel seiner Anbauflächen zu dem biologischen Weinbaugebiet Frankreichs geworden ist.

  • Papst Franziskus in Marseille: Katholische Influencer versuchen die französische Jugend zu interessieren

    Papst Franziskus in Marseille: Katholische Influencer versuchen die französische Jugend zu interessieren

    Katholische Influencer, die auf TikTok, Instagram oder YouTube präsent sind, haben im Zuge der verschiedenen von Papst Franziskus getroffenen Entscheidungen einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. 

    Einer dieser katholischen Influencer ist Bruder Paul-Adrien, der sich selbst als „einziger Priester, der sich der Evangelisation im Internet widmet“ bezeichnet. Paul-Adrien predigt jede Woche vor etwa 249.000 Abonnenten auf YouTube und etwa 58.000 Fans auf TikTok. Der 41-jährige Content-Ersteller wird auf den Plattformen der sozialen Medien inzwischen von Dutzenden französischer Priester und einigen Nonnen nachgeahmt, die einen Weg beschreiten wollen, der von Benedikt XVI. skizziert und dann von seinem Nachfolger Franziskus abgesteckt wurde. „Habt keine Angst, Bürger des digitalen Territoriums zu werden“, hatte sie der Papst bereits im Januar 2014 ermutigt. „Die Aufmerksamkeit für die Präsenz der Kirche sind in der Welt der Kommunikation wichtig, um mit dem Menschen von heute einen Dialog zu führen und ihn dazu zu bringen, Christus zu begegnen“, hatte der Pontifex schon vor Jahren gepredigt.

    Papst Franziskus war „der erste, der diese digitale Präsenz erkannt und gefördert hat“, betont Pater Matthieu, der auf TikTok zum Star geworden ist, wo mehr als 1,2 Millionen Menschen seine Aktivitäten verfolgen. Wie bei den anderen katholischen Influencern, die jetzt von dem Sender Franceinfo befragt wurden, war der Weg des Pfarrers aus Joigny (Yonne) in die sozialen Netzwerke mit guten Absichten gepflastert. Er erklärt, dass er zunächst während der Lockdowns, als er „die Leute nicht mehr finden konnte“, die Notwendigkeit verspürt habe, in der digitalen Welt tätig zu werden. Als er sich auf YouTube und TikTok etablierte, sah der ehemalige Vermögensverwalter, dessen hellblaue Augen immer wieder hitzige Kommentare hervorrufen, eine „geniale Plattform“, um auf die Sinnfragen zu antworten, „die uns heute alle bewegen“.

    @perematthieu « Conversation avec Dieu » ✨❤️‍🔥 YT : père matthieu 😊🙏🏼 ##joie##prière##apprendreàprier##contemplation##Dieu##Jésus##JMJ ♬ Beautiful Paradise – Aga Alamsyah

    „Eine neue Form der Evangelisation“, die selbstbewusst auftritt.
    Diese neue Berufung als Influencer wird manchmal auch von den Gläubigen selbst beeinflusst. „Die Jugendlichen haben mir gesagt, dass, um meine Bergfotos zu posten, Facebook ein unumgänglich ist, dass man auf Instagram sein muss“, kommentiert etwa Pater Gaspard. Der Bergsteiger, Ex-Soldat und Diplom-Ingenieur organisiert Camps für Jugendliche in Savoyen und hat sich eine Online-Präsenz geschaffen, als er feststellte, wie viel Zeit seine Schützlinge in den Netzwerken verbrachten. „Sie wollten dann, dass ich die kleinen Predigten, die ich für sie hielt, auch als Videos veröffentliche.“ Der Diözesanpriester passte sich zunächst an das Format – weniger als eine Minute – an und fand dann seinen eigenen Stil. Beim Wandern stellt ihm ein Jugendlicher eine Frage, die von der Garderobe des Priesters bis zum Thema Selbstmord reichen kann, und er antwortet ihm spontan.

    @peregaspardcraplet Montrons notre affection aux personnes tentées par le #suicide #soul #depression #amour #ciel ♬ son original – Gaspard Craplet, prêtre SJMV

    Die Jugendlichen, mit denen Vater Gaspard zu tun hat, geben ihm immer wieder Ratschläge, wie er seinen Bekanntheitsgrad steigern kann. Sie haben ihm beigebracht, dass „Regelmäßigkeit für den Algorithmus wichtig ist“, und ihn dazu gebracht, alle zwei Tage einen Beitrag zu veröffentlichen. Das Ziel ist, dass „jeder sich darin wiederfindet, ohne dass es langweilig wird“.

    Alle von Franceinfo befragten Influencer geben zu: Ja, sie betreiben „eine neue Form der Evangelisation“, die ihrer Meinung nach funktioniert, ohne dass man dies jedoch quantitativ messen kann.

  • Demonstrationen gegen Polizeigewalt – am Samstag mindestens 21.000 Teilnehmer erwartet

    Demonstrationen gegen Polizeigewalt – am Samstag mindestens 21.000 Teilnehmer erwartet

    Für Samstag sind Dutzende von Protestversammlungen in Paris und anderen französischen Großstädten geplant. 

    Am Samstag, dem 23. September, werden zwischen 21.000 und 26.000 Teilnehmer an Protestmärschen erwartet, die „gegen systemischen Rassismus und Polizeigewalt, für öffentliche und gewerkschaftliche Freiheiten und soziale Gerechtigkeit“ organisiert werden. Eine solche Zahl wäre für diese Art von Demonstration recht hoch und kann noch nicht endgültig so bestätigt werden.

    Der Aufruf zu den Protestmärschen, der nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der am 27. Juni von einem Polizisten erschossen wurde, veröffentlicht wurde, stammt von politischen Parteien wie La France insoumise (LFI) und Europe Ecologie-Les Verts (EELV), aber auch von rund 100 Vereinen, Gewerkschaften wie der CGT und verschiedenen Kollektiven oder Bewegungen wie Extinction Rebellion. Im Gegensatz dazu ruft die Kommunistische Partei nicht zur Teilnahme auf und auch die Sozialistische Partei hat angekündigt, dass sie nicht teilnehmen wird.

    Zwischen 70 und 100 lokale Märsche werden neben der Demonstration in Paris von den Sicherheitsbehörden erwartet, die „Risiken von Störungen der öffentlichen Ordnung“ in Angers (Maine-et-Loire), Caen (Calvados), Toulouse (Haute-Garonne), Grenoble (Isère), Bordeaux (Gironde), Saint-Étienne (Loire), Le Puy-en-Velay (Haute-Loire), Vandœuvre-lès-Nancy (Meurthe-et-Moselle) und Pau (Pyrénées-Atlantiques) ankündigen. Auch vor gewalttätigen Ausschreitungen wird gewarnt.

  • Camilla und Brigitte Macron: Königin und First Lady spielen Ping Pong

    Camilla und Brigitte Macron: Königin und First Lady spielen Ping Pong

    Als Königin Camilla und Brigitte Macron in Saint-Denis, nördlich von Paris, unterwegs waren, um sich mit jungen Sportlern zu treffen, überkam sie die Lust auf ein kurzes Ping-Pong-Match. Die Königin und die First Lady hatten sichtlich Spass.

    Am zweiten Tag ihres Staatsbesuchs in Frankreich haben König Charles III. und Königin Camilla einen anstrengenden Tag. Am Mittag fuhren sie in Begleitung von Brigitte Macron nach Saint-Denis nördlich von Paris. Sie trafen sich mit jungen Sportlern, die sich in einer Halle versammelt hatten, in der anlässlich der Rugby-Weltmeisterschaft Veranstaltungen stattfanden.

    Königin Camilla tauschte ein paar Bälle mit der 19-jährigen Tischtennisspielerin Prithika Pavade aus, die Mitglied der französischen Tischtennisnationalmannschaft ist. Offensichtlich konnte die Königin keinen einzigen Punkt erzielen. Camilla tauschte anschließend ein paar Bälle mit Brigitte Macron aus, König Charles, die Leute im Saal und natürlich auch die beiden Frauen selbst hatten offensichtlich viel Spass. Brigitte Macron spielte etwas besser!

    Am Vormittag hatte König Charles im Senat vor 300 französischen Parlamentariern eine Rede gehalten. Er plädierte auf Französisch und Englisch für eine neue „Entente“ mit Paris in der Klimapolitik und versicherte die „unerschütterliche Entschlossenheit“ von London und Paris, die Ukraine zu unterstützen. Die „Entente cordiale“ ist ein Text, der 1904 von den beiden Ländern unterzeichnet wurde, um ihre damaligen starken Differenzen zu beenden.

    Am Donnerstagnachmittag besteht das Programm des Königspaares aus einem Besuch des Blumenmarkts und einer Fahrt nach Notre-Dame-de-Paris, um die mit der Restaurierung der Kathedrale beschäftigten Arbeiter zu treffen. Anschließend wird Charles III. im Muséum d’histoire naturelle einem Kolloquium zum Thema „Klimafinanzierung“ beiwohnen, bei dem es um Maßnahmen der Finanzwelt zur Bekämpfung des Klimawandels geht.

  • Universitätsprofessor getötet: Ehefrau von Patrice Charlemagne gesteht den Mord

    Universitätsprofessor getötet: Ehefrau von Patrice Charlemagne gesteht den Mord

    Die Ehefrau des Universitätsprofessors Patrice Charlemagne, der am Montag, dem 18. September 2023, in seinem Haus in der Nähe von Dünkirchen erstochen aufgefunden wurde, hat in am Mittwoch in der Untersuchungshaft gestanden, ihn getötet zu haben.

    Die Ehefrau von Patrice Charlemagne, der in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem 18. September 2023 in seinem Haus in der Nähe von Dünkirchen erstochen aufgefunden wurde, hat im Polizeigewahrsams jetzt gestanden, den Professor getötet zu haben.

    Die 30-jährige Dozentin für Literaturwissenschaft, die wie der Verstorbene an der Université du Littoral Côte d’Opale lehrte, hatte zunächst die Polizei alarmiert und behauptete, ihr Mann sei Opfer von Einbrechern geworden. Am Montag wurde von der Kriminalpolizei eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Die Täterin und Ehefrau ist neben ihrer Lehrtätigkeit auch Stadträtin von Dünkirchen. Sie wurde 2020 auf der Liste des Bürgermeisters Patrice Vergriete gewählt, der inzwischen Minister für Wohnungsbau der Regierung von Elisabeth Borne ist. Sie wurde am Mittwoch in Polizeigewahrsam genommen, um „ihre Version der Ereignisse mit den in der Untersuchung gesammelten Elementen zu vergleichen“, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

    Es wurden mehrere verdächtige Beweisstücke gefunden, dazu gehörten „eine Spur an ihrer linken Hand, die mit einem am Tatort gefundenen Handschuh übereinstimmte“ und „die Analyse der Smartphones, die auf Spannungen in der Ehe schließen ließ“, sowie „Ungereimtheiten in der Schilderung der Ereignisse“.

    Der 50-jährige Patrice Charlemagne war in einem Zimmer im ersten Stock der ehelichen Wohnung am Quai aux Fleurs im Stadtteil Rosendaël am Stadtrand von Dünkirchen mit mehreren Messerstichen im Körper tot aufgefunden worden.

    Zwei blutige Messer, ein Paar Handschuhe, eine Taschenlampe und ein Laptop wurden in der Nähe des Hauses gefunden, wie eine Polizeiquelle berichtete.

    „Unsere Stadt wurde heute Nacht von einer schrecklichen Tragödie getroffen, die einem Mann aus Dünkirchen das Leben gekostet hat. Ich möchte meine tiefe Betroffenheit und meinen Schock zum Ausdruck bringen“, reagierte Wohnungsbauminister Patrice Vergriete am Montag auf Facebook und sprach den Angehörigen des Opfers sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.

  • Ein König im Schloss von Versailles

    Ein König im Schloss von Versailles

    Am Mittwochabend, dem 20. September, fand im Schloss von Versailles (Yvelines) ein Staatsdinner zu Ehren von König Charles III. statt. Der Sender Franceinfo berichtet über diesen besonderen Termin und die geladenen Gäste. Nach Hugh Grant und Carole Bouquet traf am Mittwochabend, dem 20. September, auch Charlotte Gainsbourg im Schloss Versailles (Yvelines) ein, um am Abendessen zu Ehren von König Charles III. teilzunehmen: „Wir haben sogar Mick Jagger, den französischsten der Rolling Stones, gesehen, der gleich nach Charlotte Gainsbourg eintraf und mit seinem britischen Akzent sogar ein kleines ‚bonsoir‘ in die Menge rief.“ Mick Jagger ging über den langen roten Teppich und wurde von den anwesenden Fotografen bejubelt. Insgesamt waren an diesem Abend zwischen 150 und 170 Gäste zu dem, wie man sich vorstellen kann, sehr prunkvollen Dinner mit einem sehr umfangreichen Sicherheitsprotokoll geladen. „Allein hier in Versailles sind rund 800 Polizisten und Gendarmen mobilisiert“, so der Journ…

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