Kategorie: Gesellschaft

  • Papst Franziskus will am 23. September in Marseille Messe zelebrieren – Emmanuel Macron wird da sein

    Papst Franziskus will am 23. September in Marseille Messe zelebrieren – Emmanuel Macron wird da sein

    Der Elysée-Palast teilte mit, dass der Staatschef der religiösen Zeremonie „beiwohnen, aber nicht daran teilnehmen“ wird. De Präsident wird nun doch nach Marseille reisen. Emmanuel Macron wird in Begleitung seiner Frau Brigitte am 23. September der Messe von Papst Franziskus im Stade Vélodrome in Marseille beiwohnen, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, den 14. September, bestätigte.

    „Es ist nicht unbedingt der Platz des Präsidenten der Republik, einer Messe beizuwohnen“, meinte der Nationalsekretär der Kommunistischen Partei, Fabien Roussel, am Donnerstagmorgen im Gespräch mit dem Sender Franceinfo. „Ich respektiere den Glauben und die Gläubigen. Aber ich bin nicht damit einverstanden, dass ein gewählter Vertreter, insbesondere der Präsident der Republik, in dieser Eigenschaft an einer religiösen Zeremonie teilnimmt“, reagierte auch Alexis Corbière auf X (ehemals Twitter). Das U…

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  • Paris: Haus von Serge Gainsbourg in Museum umgewandelt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

    Paris: Haus von Serge Gainsbourg in Museum umgewandelt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

    Fans von Serge Gainsbourg werden ab dem 20. September sein berühmtes Haus in der Rue de Verneuil in Paris besuchen können, Damit wurde ein fast 30 Jahre altes Projekt verwirklicht. Die Rue de Verneuil 5bis in Paris war 22 Jahre lang das Zuhause von Serge Gainsbourg und seiner Familie, ein Ort des Le…

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  • Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Französische Regierung startet provozierende Kampagne

    Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Französische Regierung startet provozierende Kampagne

    Die Regierung startet eine aufrüttelnde Kampagne im Fernsehen, im Kino und in sozialen Netzwerken, um an die Verantwortung jedes Einzelnen bei sexueller Gewalt gegen Kinder zu appellieren. Eines der Ziele des schockierenden Videos ist es, das allgemeine Schweigen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt gegen Kinder zu durchbrechen. Die neue Kampagne der Regierung soll die Franzosen zum Reagieren bei sexueller Gewalt gegen Kinder sensibilisieren. Nach dem Vorbild der Kampagnen für Verkehrssicherheit soll diese Kampagne das Verantwortungsbewusstsein aller wecken und das Ausmaß des Phänomens bewusst machen. Es wurde sogar eine spezielle Notrufnummer eingerichtet: 119. „Diese Kampagne wird sicherlich einige Menschen wachrütteln“.Denn neben den betroffenen Kindern müssen sich auch die Erwachsenen zu Wort melden, so der Verein L’enfant bleu. „Diese Kampagne wird sicherlich das Bewusstsein Vieler wecken“, sagt Isabelle Debré, Vorsitzende des Vereins L’enfant bleu. Laut der Unabhängigen Kommissio…

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  • Frankreich: Jagdsaison beginnt in 43 Departements

    Frankreich: Jagdsaison beginnt in 43 Departements

    In Frankreich gibt es knapp eine Million Jäger*innen, für die heute in weiten teilen des Landes die Saison beginnt. Die Jagd beginnt am Sonntag, dem 10. September, in zunächst 43 Departements, die hauptsächlich in Südfrankreich und der Franche-Comté liegen. Die anderen Regionen müssen sich noch eine Woche gedulden, bevor sie die Gewehre aus dem Schrank holen können. Das Ende der Jagdsaison wird für alle der 29. Februar sein. In Frankreich gibt es derzeit knapp eine Million Jäger und Jägerinnen. Die Frauen sind allerdings mit 3 % deutlich in der Minderheit. Die Jäger in Frankreich sind also meist Männer, fast 97 %, die überwiegend in ländlichen Gebieten leben. Sie sind eher älter: 58 % sind über 55 Jahre alt, und leben meist abseits der großen Städte, 77 % von ihnen leben in ländlichen Gemeinden. Und mehr als zwei Drittel jagen aus Familientradition an durchschnittlich 44 Tagen im Jahr. Das meistgejagte Wild ist das Wildschwein, das sich auf dem Land in Frankreich stark vermehrt. In geringerem Maße werden Rehe erlegt. Hasen werden dagegen immer seltener, ebenso wie Rebhühner, die aus den französischen Landschaften fast ganz verschwinden. Das gejagte Wild wird vor allem für den Verzehr genutzt: 97% der erlegten Tiere werden nicht gehandelt, sondern vom Jäger selbst, seiner Familie und seinen Verwandten verzehrt. Die Jagd ist in Frankreich zunehmend umstritten, da sie nicht nur für die Jäger selbst, sondern vor allem auch für Spaziergänger, die zufällig Opfer von Schüssen werden, ein deutliches Risiko darstellt. Die Zahl der Unfälle ist allerdings stark rückläufig. Seit Beginn des Jahrhunderts hat sich ihre Zahl halbiert. Im Jahr 2000 wurden noch 39 Todesfälle gezählt, im Jahr 2022 waren es „nur“ 6. Die Omnipräsenz der Jäger in bestimmten Gebieten wird von Bürgerverbänden immer öfter kritisiert. Verbände wie France nature environnement (FNE) haben einen jagdfreien Sonntag gefordert, ohne diesen jedoch bisher erhalten zu haben. Der Vorschlag der Jagdverbände, ab diesem Herbst eine App einzurichten, die Wanderer und Spaziergänger in Echtzeit vor Jagdaktivitäten warnt, hat die Liebhaber von Waldspaziergängen bisher nicht überzeugen können. Eine Bestimmung, für Jäger einen zulässigen Blutalkoholgehalt von maximal 5 Promille einzuführen, wird vom Staatsrat noch geprüft.
  • „Mir geht es gut“: Schauspieler Mathieu Kassovitz grüßt nach seinem Motorradunfall die Fans

    „Mir geht es gut“: Schauspieler Mathieu Kassovitz grüßt nach seinem Motorradunfall die Fans

    Der Schauspieler, der am Sonntag, dem 3. September, bei einem Motorradunfall schwer verletzt wurde, erklärt seinen Fans, dass er sich nach einer Operation in der Rehabilitation befindet. Drei Tage nach seinem Motorradunfall meldete sich Mathieu Kassovitz am Mittwoch, dem 6. September, über eine Inst…

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  • Armut: Ein Drittel der Franzosen lebt in Schwierigkeiten

    Armut: Ein Drittel der Franzosen lebt in Schwierigkeiten

    Die prekäre Lage vieler Franzosen nimmt zu. Fast ein Drittel der Bevölkerung Frankreichs hat insbesondere Schwierigkeiten, sich gesund zu ernähren.

    58 % der Franzosen geben an, schon einmal in prekären Verhältnissen gelebt zu haben, oder zu befürchten, in die Armut abzurutschen. Weitere alarmierende Zahlen steigen an: 18 % der Franzosen leben mit einem überzogenen Konto, das sind drei Prozentpunkte mehr als im Jahr 2022. Eine Situation, die es so in Frankreich noch nie gegeben hat. „Das betrifft nicht nur Menschen, die bereits in Schwierigkeiten waren“, warnt Henriette Steinberg, Generalsekretärin des Secours populaire.

    32 % der Franzosen haben auch Schwierigkeiten, sich gesund zu ernähren und drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Eine Zahl, die ebenfalls deutlich steigt, denn 2017 waren es „nur“ 23 %. Die zunehmende Armut in der Bevölkerung ist auch ein Grund, warum Lebensmittelhilfsorganisationen wie die Restos du Coeur und das französische Rote Kreuz Alarm schlagen, da ihre eigenen Ressourcen drastisch zurückgehen.

    Eine Reportage des Senders France 2:

  • Paris: Freispruch für Rechtspolitiker Eric Zemmour aufgehoben – er wird nun erneut vor Gericht gestellt

    Paris: Freispruch für Rechtspolitiker Eric Zemmour aufgehoben – er wird nun erneut vor Gericht gestellt

    Der rechtsextreme Politiker war wegen seiner Äußerungen auf dem Sender CNews in den Jahren 2021und 2022 freigesprochen worden. Zemmour hatte die Judenverfolgung in Frankreich unter Pétain geleugnet. Eric Zemmour muss sich erneut für seine Äußerungen über Marschall Pétain vor Gericht verantworten. Das Kassationsgericht hob am Dienstag, dem 5. September, die Entscheidung des Berufungsgerichts in Paris auf, das ihn 2022 in zweiter Instanz freigesprochen hatte. Der Vorsitzende der rechtsextremen Partei Reconquête und früherer Präsidentschaftskandidat war wegen Leugnung eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit angeklagt worden, weil er drei Jahre zuvor auf dem Fernsehsender CNews behauptet hatte, Marschall Pétain habe die französischen Juden „gerettet“. „Das ist nun einmal die Realität“, hatte Eric Zemmour sogar bekräftigt. Diese Äußerungen veranlassten mehrere Assoziationen zur Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus, vor Gericht zu ziehen. Nach dem Freispruch durch das Berufungsgeri…

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  • Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

    Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

    Der Vorstandsvorsitzende der Luxus-Handelskette LVMH, Bernard Arnault, kündigte an, dass er und seine Familie fast 10 Millionen Euro zur Unterstützung der Restos du Coeur spenden werden. Der Staat hatte zuvor ebenfalls 15 Millionen Euro zugesagt. Die Hilfsorganisation Restos du Coeur schreibt rote Zahlen. Die Einrichtung, die 35% der Lebensmittelhilfe in Frankreich an Bedürftige leistet, erklärte kürzlich, dass sie sich in einer äußerst komplizierten Situation befinde, insbesondere aufgrund der starken Inflation. Die Organisation erklärte auch, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten in diesem Winter die Zahl der Empfänger, denen sie Lebensmittelhilfe zukommen lassen könne, deutlich reduzieren müsse. Angesichts dieser angespannten Lage greift nun Bernard Arnault tief in die Tasche. Der französische Milliardär, zeitweilig reichste Mann der Welt und Chef der LVMH-Gruppe kündigte an, dass er den Restos du Coeur 10 Millionen Euro spenden werde, um der Hilfsorganisation über de…

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  • Frankreich: Rund 12 Millionen Schüler kehren heute in die Schule oder das Gymnasium zurück

    Frankreich: Rund 12 Millionen Schüler kehren heute in die Schule oder das Gymnasium zurück

    Auch für Gabriel Attal, der erst im Juli ernannt wurde, ist heute ein wichtiges Datum als neuer französischer Bildungsminister. Die Schulklingeln ertönen wieder. Rund 12 Millionen Schülerinnen und Schüler in Frankreich kehren am 4. September in die Schule zurück. Gabriel Attal, der erst im Juli in sein neues Amt berufen wurde, begleitet zum ersten Mal als Bildungsminister einen Schuljahresbeginn. Er kündigte an, dass er „recht schnell Experimente“ mit dem Tragen von Schuluniformen starten wolle. „Ich bin mir nicht sicher, ob das eine Wunderlösung ist, aber sie verdient es, getestet zu werden“, sagte der Minister auf dem Sender RTL. Mangel an Lehrern. Der Schulanfang 2023 findet aufgrund einer andauernden Krise bei der Einstellung von Lehrern erneut unter Spannung statt. Das ist zwar nicht neu, hat sich aber seit dem letzten Jahr verschärft. In diesem Jahr konnten landesweit mehr als 3.100 Lehrerstellen nicht besetzt werden. Umstrittenes Verbot der Abaya. Die Debatte über dieses lange, …

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  • Schauspieler Mathieu Kassovitz Opfer eines schweren Motorradunfalls

    Schauspieler Mathieu Kassovitz Opfer eines schweren Motorradunfalls

    Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz befand sich am Sonntag, dem 3. September, auf der Rennstrecke von Monthléry (Essonne), als er einen schweren Motorradunfall erlitt.

    Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz (56), dessen nächster Film Visions mit Diane Kruger am Mittwoch, dem 6. September, in die Kinos kommen soll, hatte am Sonntag einen schweren Motorradunfall auf der Rennstrecke von Monthléry (Essonne), wie der Sender BFMTV berichtet.

    Mathieu Kassovitz wurde in das Krankenhaus von Kremlin-Bicêtre (Val-de-Marne) transportiert. Nach Angaben aus dem Umfeld des Filmemachers und Schauspielers sind seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich, er sei jedoch „schwer verletzt“.

    Laut der Zeitung Le Parisien verlor der Schauspieler, der für seine Rolle als Malotru in der Serie „Le bureau des légendes“ bekannt ist, kurz vor 18 Uhr beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Motorrad. Er soll ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Beckenfraktur erlitten haben.

    Der Regisseur von „La Haine“ hatte am Sonntag an einem Motorradtraining auf der Rennstrecke von Monthléry teilgenommen. Das Motorrad und die Ausrüstung wurden von Kassovitz der Rennstrecke ausgeliehen. Eine der Töchter von Mathieu Kassovitz war ebenfalls anwesend und beobachtete den Unfall.