Kategorie: Gesellschaft

  • Terroranschlag in Arras – Ermordung von Samuel Paty: Frankreich ehrt getötete Lehrer

    Terroranschlag in Arras – Ermordung von Samuel Paty: Frankreich ehrt getötete Lehrer

    An diesem Montag wollte Frankreich an den dritten Todestag des Lehrers Samuel Paty erinnern, nun kam der Schrecken des Mordes an Dominique Bernard am vergangenen Freitag in Arras hinzu.

    Nach der Ermordung von Dominique Bernard in Arras durch einen radikalisierten Jugendlichen kehren heute rund 800.000 französische Lehrkräfte mit gemischten Gefühlen an ihre Schulen zurück. An diesem Tag, an dem ursprünglich bereits der Ermordung von Samuel Paty gedacht werden sollte, der 2020 von einem islamistisch radikalisierten jugendlichen geköpft wurde, wurde vom Bildungsministerium in allen französischen um 14 Uhr eine Schweigeminute angeordnet. Das Ganze findet in einem Kontext erhöhter Sicherheit statt: 1.000 Sicherheitsbeamte werden die Überwachung der Schulen verstärken.

    „Ich weiß, wie sehr sich jeder Lehrer in den Tiefen seiner Seele und seines Gewissens die Frage gestellt hat: ‚Was wäre, wenn ich es gewesen wäre?’“, sagte Bildungsminister Gabriel Attal am Samstag in einer Rede anlässlich der Verleihung des Samuel-Paty-Preises an der Sorbonne in Paris.

    Heute sind Schulen in ganz Frankreich geprägt von starken Emotionen, die die Bildungsgemeinschaft nach dem Drama am Freitag, das einem 57-jährigen Französischlehrer das Leben gekostet hat, erfasst haben.

    In ganz Frankreich sind zahlreiche Versammlungen geplant, um Samuel Paty und Dominique Bernard zu gedenken.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi fordert Entschuldigung von einem Spieler des OGC Nice

    Israel-Hamas-Konflikt: Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi fordert Entschuldigung von einem Spieler des OGC Nice

    Der algerische Außenverteidiger des Liga-1-Clubs an der Côte d’Azur, Youcef Atal, hat auf Instagram ein Video eines muslimischen Predigers weitergeleitet, in dem dieser einen „schwarzen Tag für die Juden“ fordert. Der Bürgermeister von Nizza fordert den Spieler nun auf, sich zu entschuldigen. Die Reaktion von Christian Estrosi ließ nicht lange auf sich warten. „Ich erwarte von Youcef Atal, wenn er sich hat instrumentalisieren lassen, dass er sich entschuldigt und die Terroristen der Hamas verurteilt“, schrieb der Bürgermeister von Nizza in einer auf X veröffentlichten Nachricht. In einer Story auf dem sozialen Netzwerk Instagram hatte der Rechtsaußen des Clubs der 1. Liga OGC Nizza, Youcef Atal, ein Video des Predigers Scheich Mahmoud al-Hasanat weitergeleitet, in dem dieser erklärt: „Möge Gott einen schwarzen Tag für die Juden schicken“, berichtet der Sender France Bleu Azur am Sonntag. Der Bürgermeister von Nizza ist nun der Meinung, dass dieser Spieler „keinen Platz mehr“ in dem pre…

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  • Landwirtschaft: Auf dem Weg zu einem Frankreich ohne Kühe?

    Landwirtschaft: Auf dem Weg zu einem Frankreich ohne Kühe?

    Umweltbedenken und gesellschaftliche Entwicklungen führen dazu, dass die Franzosen weniger Fleisch konsumieren, was wiederum dazu führt, dass es immer weniger Viehzuchtbetriebe gibt. Jeder zweite wegen Ruhestands des Betreibers geschlossene Betrieb wird nicht ersetzt. In Frankreich gibt es heute etwa 400.000 landwirtschaftliche Betriebe, 100.000 weniger als vor zehn Jahren, und nur noch 80.000 Rinderzuchtbetriebe, 30.000 weniger als vor zehn Jahren. Bei Rennes in der Bretagne, der wichtigsten Region für Viehzucht in Frankreich haben sind viele Viehzuchtbetriebe seit Generationen in Familienbesitz. Einige trennen sich jetzt jedoch von ihren Fleischkühen, bekannt als „Blondes d’Aquitaine“, um sich nur noch den Milchkühen zu widmen. Der grund ist einfach: Sie können mit der Fleischtierzucht kein Geld mehr verdienen, das die Nachfrage immer geringer wird. Tatsächlich ist der Rindfleischkonsum stark zurückgegangen: 33 Kilo pro Kopf im Jahr 1980 versus 22 Kilo im Jahr 2021. Und es gibt tatsächlich weniger Tiere. In Frankreich gibt es derzeit 17 Millionen Rinder. Obwohl Frankreich nach wie vor den größten Viehbestand in der Europäischen Union hat, nimmt diese Zahl seit fünf Jahren stetig ab, jedes Jahr um 2 bis 3 %. Dieser Rückgang der Bestände lässt sich dadurch erklären, dass die Einkommen über Jahre bereits nicht ausreichend sind. Es reichte für viele Viehzuchtbetriebe gerade so oder oft auch nicht, um die Produktionskosten zu decken. Heute kommt die Umweltproblematik hinzu. Es gibt auch in Frankreich eine große Debatte um die Treibhausgasemissionen von Rindern. Und außerdem gibt es eine große Debatte über den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und der öffentlichen Gesundheit. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass auch die Frage des Tierschutzes immer lauter diskutiert wird. Eine der Folgen dieser Entwicklung: Die Fleischimporte nach Frankreich steigen. „Wir importieren mehr aus Nachbarländern wie Deutschland und Irland“, sagt Emmanuel Bernard, Vorsitzender von Interbev, dem Branchenverband der französischen Fleischindustrie, „aber das hat seine Grenzen. Wir können nicht immer mehr aus diesen Ländern importieren, weil sie nicht genug verkaufen können. Wir wollen den französischen Verbrauchern vor allem französisches Fleisch liefern, und das nicht nur aus patriotischer Gesinnung. “ Ein französisches Gesetz schreibt zum Beispiel vor, dass eine Kantine zur Hälfte lokal erzeugtes Fleisch beziehen muss. Das Problem ist, dass es niemanden gibt, der überprüft, ob es auch wirklich umgesetzt wird.
  • Gleichstellung von Frauen und Männern: Gewerkschaften rufen in ganz Frankreich zu Demonstrationen auf

    Gleichstellung von Frauen und Männern: Gewerkschaften rufen in ganz Frankreich zu Demonstrationen auf

    Die wichtigsten Gewerkschaften haben für diesen Freitag in ganz Frankreich zu Demonstrationen aufgerufen, um „(die) Gleichstellung von Frauen und Männern, die Erhöhung der Löhne, des Mindestlohns, der Renten, der sozialen Mindestsicherung und der Studienbeihilfen“ zu fordern. „Für die Gleichstellung von Frauen und Männern“: Die französischen Gewerkschaften, die sich mehr als sechs Monate nach dem Kampf gegen die Rentenreform immer noch sehr einig sind, demonstrieren am Freitag, dem 13. Oktober, überall in Frankreich, in der Hoffnung, die Menschen drei Tage vor der großen Sozialkonferenz neu zu mobilisieren. Die Gewerkschaften legen den Schwerpunkt auf die von der Inflation gebeutelte Kaufkraft und fordern „die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Erhöhung der Löhne, des Mindestlohns, der Renten, der sozialen Mindestleistungen und der Studienbeihilfen“. Es sind etwa 230 Demonstrationen in den französischen Städten angekündigt, aber die ersten Prognosen lassen nicht auf eine große …

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  • Vermisster Schauspieler Marwan Berreni: Leiche in einem Haus im Departement Rhône gefunden

    Vermisster Schauspieler Marwan Berreni: Leiche in einem Haus im Departement Rhône gefunden

    Bisher ist die Identität des gefundenen Körpers aber noch nicht zweifelsfrei geklärt. Mehr als zwei Monate nach dem Verschwinden von Marwan Berreni wurde in einem Haus im Beaujolais (Rhône) eine Leiche gefunden. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwalts…

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  • Hamas-Angriff auf Israel: Französische jüdische Gemeinschaft besorgt über Auswirkungen in Frankreich

    Hamas-Angriff auf Israel: Französische jüdische Gemeinschaft besorgt über Auswirkungen in Frankreich

    Seit Samstag wurden in Frankreich über 50 antisemitische Vorfälle gezählt. Am Mittwochmorgen, dem 11. Oktober, besuchte Innenminister Gérald Darmanin die jüdische Gemeinde in Sarcelles bei Paris. 2013 wurden der Rabbiner einer Synagoge im IX. Arrondissement von Paris und sein Sohn brutal mit einem Messer angegriffen. Seitdem ist das Gebäude anonymisiert. „Wir haben alle Zeichen, die auf die Synagoge hinweisen, entfernt (…) Das ist verrückt“, sagt Alain Azria, der Leiter der Synagoge, auf dem Sender Franceinfo. Im Inneren der Synagoge werden die Vorsichtsmaßnahmen verdoppelt. Ein Gläubiger erzählt dem Sender, dass er es sogar vermeidet, in öffentlichen Verkehrsmitteln hebräische Bücher zu lesen. „Ich nehme meine Kippa nicht ab, aber trage eine Mütze darüber“, erklärt er. Die jüdischen Geschäftsleute wollen sich keiner Psychose hingeben, sind aber besorgt. In Straßburg ist man geteilter Meinung: „Wir haben uns völlig neu organisiert, die Sicherheitsmaßnahmen sind gut aufgestellt“, erlä…

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  • Fall Grégory: Eine der Beteiligten nach 40 Jahren anhand ihrer DNA identifiziert

    Fall Grégory: Eine der Beteiligten nach 40 Jahren anhand ihrer DNA identifiziert

    Fast vierzig Jahre nach der Ermordung des kleinen Grégory konnte durch neue wissenschaftliche Gutachten die Verfasserin eines anonymen Briefes identifiziert werden, der damals an die Großeltern des Kindes geschickt wurde. Der vierjährige Grégory Villemin wurde 1984 an Händen und Füßen gefesselt im Fluss Vologne gefunden. Dieser bisher ungelöste Fall ist eines der größten Mysterien der französischen Kriminalgeschichte. Fast vierzig Jahre später wurde endlich eines der Geheimnisse im Fall des kleinen Grégory gelüftet. Einer der damals sogenannten „Raben“, der einen anonymen Brief an die Großeltern des Kindes geschrieben hat, wurde jetzt identifiziert, berichtet die Generalstaatsanwaltschaft von Dijon am Mittwoch, dem 11. Oktober. In dem Brief, der neun Monate nach dem Tod des Jungen in den Vogesen verfasst wurde, wurde gedroht: „Je vous ferez (sic) à nouveau votre peau“ (Ich werde Sie wieder fertig machen!). Durch DNA-Untersuchungen konnte die Verfasserin jetzt identifiziert werden: Es handelt sich um eine Frau, die zu dieser Zeit in Paris lebte. Bei ihrer Anhörung bestätigte sie, den Brief geschrieben zu haben, bestritt jedoch jegliche Beteiligung an der Ermordung von Grégory Villemin, dessen Mord nach wie vor ungeklärt ist. Der Generalstaatsanwalt in Dijon kam zu dem Schluss, dass es sich um eine „falsche Spur“ handelte. Anders ausgedrückt: „Es ist nicht das Bekennerschreiben des Verbrechens“, so erklärte es François Saint-Pierre, einer der Anwälte der Eltern von Grégory, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Vielmehr handelt es sich um das Schreiben einer Person, die mit dem Fall direkt nichts zu tun hat. Der Fall, der nach wie vor am Berufungsgericht in Dijon untersucht wird, konzentrierte sich im Laufe der Jahre auf einen der sogenannten „Raben“, der zahlreiche anonyme Briefe mit Drohungen gegen die Villemins verfasst hatte. Im Jahr 2017 hatten graphologische Gutachten einen Brief aus dem Jahr 1983 Jacqueline Jacob, der Großtante von Grégory, zugeordnet. Gegen sie und ihren Ehemann Marcel war Anklage erhoben worden, doch dieses Verfahren wurde im Mai 2018 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt. Die Eheleute hatten stets bestritten, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Das Geheimnis der Ermordung des kleinen Grégory am 16. Oktober 1984 bleibt also bestehen. Die Affäre Gregory ist einer der berühmtesten Mordfälle in Frankreich und gilt als einer der mysteriösesten Morde der französischen Kriminalgeschichte.
  • Laut WHO wird es 2024 in Europa mehr Menschen in einem Alter über 65 als unter 15 Jahren geben

    Laut WHO wird es 2024 in Europa mehr Menschen in einem Alter über 65 als unter 15 Jahren geben

    Um die Auswirkungen der Bevölkerungsüberalterung abzumildern, ruft die WHO die Behörden dazu auf, Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit älterer Menschen einzuleiten. Schon im Jahr 2024 wird es in Europa mehr Menschen über 65 Jahre als unter 15 Jahre geben, warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch, dem 11. Oktober. Weltweit dürfte dieser Umbruch erst um das Jahr 2064 herum stattfinden, so die Prognosen des Instituts Our World in Data. „Dieser Trend bringt neue soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Herausforderungen mit sich“, stellte die europäische Zweigstelle der WHO fest, der 53 Länder angehören. In der gesamten Europäischen Region ist eine höhere Lebenserwartung oft gleichbedeutend mit einer schlechteren Gesundheit im Alter. Um die Auswirkungen der Bevölkerungsalterung abzumildern, fordert die WHO daher die Behörden und Regierungen auf, Maßnahmen zu ergreifen, die „ältere Menschen in die Lage versetzen, ihre körperliche und geistige Gesundheit, ihre Unabhä…

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  • Frankreich / TV: Gegen M6-Moderator Stéphane Plaza wird wegen häuslicher Gewalt ermittelt

    Frankreich / TV: Gegen M6-Moderator Stéphane Plaza wird wegen häuslicher Gewalt ermittelt

    Nach Anschuldigungen zweier Frauen wurde gegen den Vorzeigemoderator von M6 eine Untersuchung wegen häuslicher Gewalt eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte. Damit wurde eine Meldung von Mediapart bestätigt.

    Stéphane Plaza hat Probleme: Nachdem Mediapart vor einigen Wochen eine Reportage veröffentlicht hatte, in der über Vorwürfe häuslicher Gewalt berichtet wurde und in der mehrere ehemalige Partnerinnen Plazas aussagten, wurde am Dienstag, den 10. Oktober bekannt, dass gegen den Moderator von M6 nun eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet wurde.

    „Bei der Pariser Staatsanwaltschaft sind zwei Briefe von Frauen eingegangen, die Stéphane Plaza häusliche Gewalt während ihrer jeweiligen Beziehungen vorwerfen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Drei seiner ehemaligen Partnerinnen hatten Mediapart im September berichtet, dass sie „Demütigungen, Drohungen, verbaler und, in zwei Fällen, auch körperlicher Gewalt“ ausgesetzt gewesen seien.

    Seine Anwälte hatten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Mediapart-Reportage von „verleumderischen und beleidigenden Anschuldigungen“ gesprochen. Sie waren der Ansicht, dass „Mediapart drei Frauen vertritt, die die Würde von Stéphane Plaza verletzen“ und gegen die er inzwischen eine Strafanzeige wegen Belästigung und Cyberbelästigung eingereicht habe.

    Nach der Veröffentlichung des Artikels hatte die französische TV-Gruppe M6 angekündigt, eine interne Untersuchung eingeleitet zu haben, „um bestimmte Punkte aufzudecken, die bisher nicht aufgedeckt wurden“. Auf die Einleitung der gerichtlichen Untersuchung wollte M6 nicht reagieren und ließ verlautbaren, man warte die Ergebnisse der internen Untersuchung ab.

    Stéphane Plaza war ursprünglich Immobilienmakler und wurde zu einem Fernsehstar, als M6 ihn 2006 zum Moderator der Sendung „Recherche appartement ou maison“ (Suche Wohnung oder Haus) machte, gefolgt von „Maison à vendre“ (2007) und „Chasseurs d’appart“ (2015). Mehreren Jahre hintereinander zum beliebtesten TV-Moderator der Franzosen gewählt, ist er Plaze der festen Größen bei M6 und erreicht mit seinen verschiedenen Programmen regelmäßig mehrere Millionen Zuschauer.

    Die Gruppe M6 wurde übrigens im Januar 2022 Mehrheitsaktionär eines von Plaza gegründeten Immobilienmaklernetzes, das in ganz Frankreich etwa 660 Franchisebetriebe umfasst.

  • Hamas-Angriff auf Israel: Elysée-Palast und Innenministerium befürchten Konflikte auch in Frankreich

    Hamas-Angriff auf Israel: Elysée-Palast und Innenministerium befürchten Konflikte auch in Frankreich

    Das französische Innenministerium sowie die Ministerien für Bildung und Hochschulbildung sind besonders wachsam. Sie befürchten, dass der andauernde Konflikt im Nahen Osten zu gewalttätigen Reaktionen auch in Frankreich führen könnte. „Extreme Wachsamkeit“, heißt es im Élysée-Palast, ebenso wie im Umfeld von Innenminister Gérald Darmanin. Nach dem Überfall der Hamas auf Israel in einem bisher ungekanntem Ausmaß, bei dem nach offiziellen Angaben auf beiden Seiten etwa 1.400 Menschen getötet wurden, befürchtet Frankreich ein hohes „Risiko des Imports“ des Konflikts. Am vergangenen Wochenende war es Emmanuel Macron selbst, der live den Innenminister Frankreichs anwies, den Schutz aller von der jüdischen Gemeinschaft besuchten Orte zu verstärken. Am Montag, dem 9. Oktober, wurden in Frankreich rund 20 antisemitische Handlungen gezählt, die zu zehn Festnahmen führten. Darüber hinaus wurden Hunderte von Hassbotschaften in sozialen Netzwerken gemeldet, von denen etwa 40 zu einer Anzeige führt…

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