Kategorie: Südwest

  • Pyrénées-Orientales: 44 Skifahrer mit Helikopter aus Skilift gerettet

    Pyrénées-Orientales: 44 Skifahrer mit Helikopter aus Skilift gerettet

    Die Skifahrer sassen fast zwei Stunden lang auf einem Sessellift im Skigebiet Cambre d’Aze fest. Es gab keine Verletzten.

    Vierundvierzig Skifahrer, die am Montag, dem 7. Februar, auf dem einzigen Sessellift im Skigebiet Cambre d’Aze in Saint-Pierre del Forcats in den östlichen Pyrenäen festsaßen, mussten von der Feuerwehr, dem Hochgebirgs-Gendarmeriezug und der Sécurité civile gerettet werden. Fotos der Rettung wurden auf Twitter veröffentlicht. Die Skifahrer waren fast zwei Stunden lang blockiert, berichtet France Bleu Roussillon. Es gab keine Verletzten.

    Die Sicherheitskräfte griffen ein, um per Hubschrauber Personal vor Ort zu transportieren und Skifahrern zu befreien, von denen „der Großteil direkt an Seilen bis zum Boden evakuiert wurde“. Da die Skifahrer in acht bis zwölf Metern Höhe hingen, mussten Rettungskräfte  aus dem Helikopter über ein Seil zu den Sitzen abgeseilt werden, wie Jacques Alvarez, der Direktor des Skigebiets, gegenüber France Bleu Roussillon erklärte. Dies ist „ein in unserem Beruf sehr bekanntes Verfahren“, in dem die „Voltigeurs“, Mitarbeiter der Skistationen, ausgebildet werden.

    Für solche Situationen gibt es eine Vereinbarung über gegenseitige Hilfe, die von allen katalanischen Skistationen unterzeichnet wurde. Es waren Pistenhelfer und das Personal von Cambre d’Aze, Font-Romeu-Pyrénées 2000, Les Angles und Porté-Puymorens, die in diesem Fall haben.

  • Ardèche: Feuerwehreinsatz wegen eines Brandes im Atomkraftwerk Cruas-Meysse

    Ardèche: Feuerwehreinsatz wegen eines Brandes im Atomkraftwerk Cruas-Meysse

    Das Feuer brach aufgrund einer Überhitzung in einem Belüftungskanal aus. Es habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit noch auf die Produktion, versichert der Kraftwerksbetreiber EDF.

    Die Feuerwehr war am Sonntag, 6. Februar, im EDF-Kernkraftwerk Cruas-Meysse, das in der Ardèche am Ufer der Rhône liegt, im Einsatz, um einen Brandausbruch zu löschen, berichtet France Bleu Drôme Ardèche. Der Brand wurde durch die Erhitzung eines Lüftungsschachts verursacht, der sich im Maschinenraum des Produktionsblocks Nummer 1 in einem nicht-nuklearen Teil der Anlage befindet.

    Der Alarm ertönte gegen 11.15 Uhr. Drei Löschfahrzeuge mit acht Feuerwehrleuten wurden mobilisiert. Das Feuer konnte um 12.37 Uhr gelöscht werden, also etwas mehr als eine Stunde und 20 Minuten nach Auslösen des Feueralarms. Es musste der interne Plan „Brand außerhalb kontrollierter Bereiche“ umgesetzt werden, um im Falle einer ungünstigen Entwicklung der Situation alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen zu können.

    Laut dem Betreiber EDF hat dieser Brand keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen und die Produktion des Kraftwerks. Der Kraftwerksblock Nummer 1 ist an das nationale Stromnetz angeschlossen und funktioniert normal. Die anderen Blöcke waren nicht betroffen. Der Block Nr. 4 des Kraftwerks ist planmäßig abgeschaltet, um eine Teilrevision durchzuführen.

    Lesen Sie auch: Ein EDF-Mitarbeiter wurde im Kraftwerk Cruas-Meysse in der Ardèche radioaktiv kontaminiert

  • Krebs: Ein Team aus Toulouse erzielt großen Durchbruch bei der Zerstörung von Tumoren

    Krebs: Ein Team aus Toulouse erzielt großen Durchbruch bei der Zerstörung von Tumoren

    Die gute Nachricht kommt pünktlich zum Weltkrebstag. Das Team von Jean-Philippe Girard am IPBS Toulouse hat die Rolle bestimmter Blutgefäße bei der Zerstörung von Krebstumoren während einer Immuntherapiebehandlung aufgedeckt. Indem man auf diese Weise ein direktes Tor zum Tumor findet, lässt diese Arbeit auf bessere Reaktionen bei Krebsbehandlungen hoffen. Eine Weltpremiere. In der Krebsforschung gibt es immer wieder neue Entdeckungen, die Anlass zur Hoffnung geben. Einige Behandlungen haben die Onkologie sogar revolutioniert. Dies ist zum Beispiel bei der Immuntherapie der Fall. Durch Stimulation der Aktivität des Immunsystems können „Killer-Lymphozyten“ die Krebszellen erkennen und zerstören. Dieser Therapieansatz hat die Lebenserwartung deutlich verlängert und die Heilung von Patienten ermöglicht, sogar bei Krebsarten, die bislang als unheilbar galten. Es bleibt jedoch eine wichtige Frage: Warum funktioniert die Immuntherapie nicht bei allen Patienten und nicht bei allen Krebsarten…

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  • Toulouse: Fünf gefährliche Psychopaten innerhalb von zehn Tagen aus der Psychiatrie geflohen

    Toulouse: Fünf gefährliche Psychopaten innerhalb von zehn Tagen aus der Psychiatrie geflohen

    Laut Papieren, die France Bleu Occitanie vorliegen, flohen 5 höchst gefährliche Männer aus der psychiatrischen Klinik Marchant in Toulouse, was jedoch zum Teil vertuscht wurde.

    Nicht drei, wie man zunächst annahm, sondern fünf gefährliche Psychopaten sind innerhalb von zehn Tagen aus der psychiatrischen Klinik Gérard Marchant in Toulouse (Haute-Garonne) geflohen, wie France Bleu Occitanie am Mittwoch, dem 2. Februar, berichtete.

    Am Samstag, 22. Januar, war ein potenziell gefährlicher Patient aus dem Krankenhaus geflohen, bevor er einige Stunden später drei Kilometer weiter in der Nähe der Insel Ramier entdeckt wurde. Er wurde von der Polizei zurück in die Einrichtung begleitet. Ein weiterer, weniger gefährlicher Patient entkam am selben Tag. Dieser wurde erst am nächsten Tag bei einem Freund in Rodez, 160 km von der psychiatrischen Klinik entfernt, aufgefunden.

    Drei Ausreißer wurden offiziell gemeldet
    Diese beiden Ausreißer kommen zu drei weiteren hinzu, die bereits bekannt sind. Am 19. Januar war ein 34-jähriger ehemaliger Soldat, der den Spitznamen „der Kannibale von Nouilhan“ trägt, aus der Klinik geflohen. Er konnte am selben Tag wieder festgenommen werden, nachdem er eine Frau angegriffen und sie durch Schläge verletzt hatte. Am Sonntag, dem 23. Januar, entkam ein 48-jähriger Mann, der nach dem Mord an zwei Menschen im Jahr 2010 für strafrechtlich unzurechnungsfähig erklärt worden war. Er wurde am 24. Januer wieder festgenommen. Und am Freitag, dem 28. Januar, entkam ein weiterer 43-jähriger Patient, gegen den wegen einer 2011 begangenen Vergewaltigung ermittelt wurde und der ebenfalls für strafrechtlich unzurechnungsfähig erklärt worden war. Dieser wurde am nächsten Abend in Paris aufgefunden.

    Untersuchungen sollen nun klären, wie es zu diesen Ausbrüchen aus der geschlossenen psychiatrischen Anstalt kommen konnte.

  • Wetter: Im Departement Aude wurden Windböen mit fast 140 km/h gemessen

    Wetter: Im Departement Aude wurden Windböen mit fast 140 km/h gemessen

    Meteo France registrierte im Departement Aude rekordverdächtige Windböen: Spitzenwerte von 139 km/h wurden am frühen Abend des 01. Februar in Durban-Corbières gemessen. Der Tramontane genannte Wind blies auch in der Region Narbonne sehr stark.

    Einmal mehr hat der Tramontane zugeschlagen. Am Dienstag, dem 1. Februar, hatte Meteo France für das Departement Aude die Warnstufe Orange wegen der Gefahr von starken Winden ausgerufen. Nach Angaben der Wetterbehörde war für den frühen Abend eine besonders heftige Windepisode vorhergesagt, insbesondere zwischen den Corbières und dem Narbonnais.

    „Die heftigen Böen können in den Orten, die dem Phänomen ausgesetzt sind, vorübergehend stärker ausfallen“, erklärte Météo France in seiner Pressemitteilung. Tatsächlich registrierte die Wetterorganisation besonders starke Windböen: In Durban-Corbières fiel der Rekord für den Monat Februar: Der Tramontane blies mit 139,3 km/h. Der vorherige Rekord war am 05. Februar 2015 aufgestellt worden: Damals wurden Böen mit 124,9 km/h beobachtet.

    Rund um Narbonne blies der Tramontane diese Jahr auch besonders stark: Spitzenwerte von 137,5 km/h wurden gemessen. Am 24. Januar 2009 hatte Météo France in Narbonne 158,8 km/h gemessen.

  • Morddrohung gegen Olivier Véran: Einwohner von Cahors festgenommen

    Morddrohung gegen Olivier Véran: Einwohner von Cahors festgenommen

    Weil er über das soziale Netzwerk Instagram Todesdrohungen gegen den Gesundheitsminister ausgesprochen hat, muss sich ein junger Mann aus Cahors wegen Cybermobbing vor Gericht verantworten. Mehr als 300 Beschwerden von Abgeordneten oder Regierungsmitgliedern wegen Beleidigungen oder Drohungen über soziale Netzwerke: Das ist die neue Plage, mit der sich die Sicherheitskräfte in Frankreich auseinandersetzen müssen. Die Polizei in Cahors hat jetzt den mutmaßlichen Urheber von Morddrohungen gegen Gesundheitsminister Olivier Véran, die über das soziale Netzwerk Instagram ausgesprochen wurden, festgenommen. Es handelt sich um einen 27-jährigen Mann aus Lotois. Hass-posts, Beleidigungen, besonders aggressive Äußerungen und vor allem Todesdrohungen gegen einen Regierungsvertreter. Olivier Véran, Zielscheibe solcher Angriffe, reichte Klage ein. Angesichts solcher Fälle von Cybermobbing erweist sich die Arbeit der Ermittler jedoch als komplex. Die Täter verwenden oft falsche Identitäten, Pseudo…

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  • Pyrenäen: Ein Erdbeben der Stärke 3.8 erschütterte Andorra in der vergangenen Nacht

    Pyrenäen: Ein Erdbeben der Stärke 3.8 erschütterte Andorra in der vergangenen Nacht

    In Andorra wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag, 01. Februar 2022, die Einwohner durch ein Erdbeben der Stärke 3,8 aus dem Schlaf gerissen.

    In Andorra hat die Erde gebebt. Ein Erdbeben der Stärke 3,8 wurde um 3.03 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag von den Erdbebenüberwachungszebtren registriert. Ein Beben mit einer eher ungewöhnlichen Stärke. Das Epizentrum befand sich in einer Tiefe von fünf Kilometern.

    In Andorra wurde ein Erdbeben der Stärke 3,8 gemessen.
    Zwischen 3.00 und 8.00 Uhr wurden sieben weitere Erdstösse mit einer Magnitude zwischen 1,6 und 2,3 registriert. Die Nacht war unruhig im Pyrenäenmassiv, ein Beben der Stärke 1,9 war auch in der Umgebung von Tarbes zu spüren.

    In den Pyrenäen kommt es jährlich zu mehr als 500 Erdbeben, die von der Bevölkerung oft nicht gespürt werden. Ein Großteil davon überschreitet die Magnitude 3 nicht. Aber auch einige Beben der Stärke 4 finden hier jedes Jahr statt.

    In den Pyrenäen hatte sich auch das letzte tödliche Erdbeben in Frankreich ereignet. Am 13. August 1967 ist in Arette im Departement Pyrénées-Atlantiques ein Mensch bei einem Erdbeben ums Leben gekommen. Ein Beben der Stärke 5,3 auf der Richterskala hatte damals in 62 Gemeinden Schäden verursacht und 2.283 Häuser beschädigt.

  • Covid-19: Das Departement Haute-Garonne hat die höchste Inzidenzrate in Frankreich

    Covid-19: Das Departement Haute-Garonne hat die höchste Inzidenzrate in Frankreich

    Frankreich sieht sich mit durch die Omikron-Variante mit einem enormen Anstieg der Ansteckungen konfrontiert. Die Inzidenzrate in der Haute-Garonne betrug in der vergangenen Woche 5.005,4! Die Agence Régionale de Santé d’Occitanie (ARS) hat am Dienstag, 25. Januar, gewarnt: „Die Viruszirkulation schreitet überall noch sehr stark voran“. Unter dem Einfluss der ansteckenderen Omikron-Variante steigen die Ansteckungen mit Covid-19 immer weiter an. Okzitanien weist nun eine durchschnittliche Inzidenzrate von 3.726,4 Fällen pro 100.000 Einwohner auf: so viel wie noch nie seit Beginn der Epidemie. „Einer von drei Tests ist derzeit in Okzitanien positiv“, so die Agence Régionale de Santé. Hinter dieser Zahl verbergen sich jedoch erhebliche territoriale Unterschiede: Die Zirkulation des Virus „erreicht in einigen Gebieten ein außergewöhnliches Niveau, wie in der Haute-Garonne“, erklärt die ARS in einer Pressemitteilung. Das Departement weist in der Tat eine Inzidenzrate von 5.005,4 neuen Covid…

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  • Eine Entwicklung aus Südwestfrankreich könnte die Automobilindustrie verändern

    Eine Entwicklung aus Südwestfrankreich könnte die Automobilindustrie verändern

    ARM Engineering, einem Unternehmen aus dem Tarn, ist es gelungen, einen neuen grünen Kraftstoff zu entwickeln, der auf Methanolbasis hergestellt wird. Er funktioniert sowohl bei Verbrennungsmotoren als auch bei Elektromotoren mit Brennstoffzellen. In Kürze könnte auf der Rennstrecke von Albi ein Rekord von weltweiter Bedeutung aufgestellt werden. Ein Rekord, der die Automobilindustrie verändern könnte. Das Unternehmen ARM Engineering aus dem Departement Tarn wird versuchen, mit einem umgebauten Elektro-Zoé 1.500 km zurückzulegen. Auf diese Weise soll der von einem Toyota gehaltene Streckenrekord für ein Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb von 1.360 km gebrochen werden. Um dies zu erreichen, verfügt das Unternehmen aus dem Tarn über eine revolutionäre Waffe: G-H3, ein grüner Kraftstoff der zweiten Generation auf Methanolbasis. Er wird aus 100% erneuerbaren Materialien wie Dung und Pflanzenresten hergestellt. ARM Engineering mit Sitz in Montans ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, das innovative Lösungen für den Transportmarkt anbieten soll. ARM ist insbesondere auf die Umrüstung von Autos auf Superethanol spezialisiert. Die Firmenchefs Marc Lambec und Fabien Julian wollten aber noch einen Schritt weiter gehen. Hier kommt G-H3 ins Spiel. Früher wurde Methanol auf Benzinbasis hergestellt, heute ist es 100% grün, warum sollte es nicht auch für normale Fahrzeuge geeignet sein? Und es funktioniert! Sowohl für Verbrennungsmotoren als auch für Elektromotoren mit Brennstoffzellen, wobei G-H3 den Wasserstoff ersetzt. Und die CO2-Bilanz ist wesentlich günstiger: halb so hoch wie bei Ethanol und 80% niedriger als bei einem normalen Benzinfahrzeug. Die Kraftstoffkosten sind wesentlich geringer. Da G-H3 flüssig ist, kann es an der Zapfsäule wie herkömmliches Benzin abgegeben werden. Und mit G-H3 kommen viel weniger Feinstaub und Stickstoffdioxin aus dem Auspuff. Bei Autos mit Verbrennungsmotor kann das Unternehmen bereits jetzt eine Umstellung auf G-H3 durchführen. Die Kosten dafür schätzt ARM auf 1.800 bis 2.500 Euro. Für den Elektroantrieb funktioniert das Verfahren auch, aber einige Teile müssen noch miniaturisiert und die Brennstoffzelle verkleinert werden. Die Umstellung wird also wesentlich teurer. „Wir sind kein Industrieunternehmen. Ideal wäre es, unser Patent zu verkaufen oder zu lizenzieren“, meint Firmenchef Marc Lambec. Der große für Besitzer von Elektro-Fahrzeugen wäre, dass das Auto deutlich an Reichweite gewinnt. Die ARM-Tüftler haben bereits einen ersten Test mit mit einer Reichweite von 800 km durchgeführt. Aber all das ist nur mit dem G-H3-Treibstoff möglich. Und bislang wird der nur von einem dänischen Unternehmen hergestellt. Damit das Unternehmen den G-H3-Kraftstoff in größerem Umfang vertreiben kann, muss er vom Staat freigegeben und es auf die Liste der erlaubten Kraftstoffe schaffen. Danach müssen noch die Händler und Tankstellen mitspielen. Der Weg zum Endkunden könnte also noch lang sein. „Auf dem Papier sieht es gut aus, aber es wird wahrscheinlich viele Widerstände geben“, befürchtet Marc Lambec. „In der Tat, wenn man will, kann man die Umweltverschmutzung leicht reduzieren, ohne durch die Gesetzgebung zu gehen. Ich bin sehr stolz darauf, das zu zeigen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals in meinem Leben machen würde“, gesteht der leidenschaftliche Autofahrer und Tüftler, der nach eigenen Aussagen ürsprünglich eigentlich überhaupt nicht umweltbewusst war, dem aber bewusst geworden ist, dass es lebenswichtig für uns alle geworden ist, den CO2-Ausstoss so schnell wie möglich zu verringern. Mit ihrer Erfindung wollen Lambec und sein Partner das Made in France bei grüner Technologie in den Vordergrund stellen. Seiner Meinung nach könnte man die Herstellung des G-H3-Treibstoffs mit Hilfe von Landwirten weitgehend lokalisieren. Derzeit kommt G-H3 aus Dänemark, aber wenn es lokal hergestellt würde, wäre die CO2-Bilanz noch besser.
  • SNCF: Verkehr im Südwesten am Montag aufgrund eines Streiks der Weichensteller lahmgelegt

    SNCF: Verkehr im Südwesten am Montag aufgrund eines Streiks der Weichensteller lahmgelegt

    85% aller TGV-Züge zwischen Paris und Bordeaux werden am Montag ausfallen, warnt die SNCF, die darüber hinaus einen „sehr gestörten“ Regionalverkehr erwartet. Lediglich 30% der TER-Züge in der Region Nouvelle-Aquitaine sollen zirkulieren.

    Ein Streik der Weichenwärter in Nouvelle-Aquitaine wird den Zugverkehr in Südwestfrankreich am Montag sehr stark beeinträchtigen. 85% der TGV-Züge zwischen Paris und Bordeaux werden ausfallen und der Regionalverkehr wird „sehr gestört“ sein, wie die SNCF am Freitag ankündigte.

    Die SNCF wird fünf direkte TGV-Fahrten zwischen Paris und Bordeaux, d. h. etwa 15% des normalen Angebots, „für die Kunden, die an diesem Tag unbedingt reisen müssen“, gewährleisten. „Alle Reisenden, für die dies möglich ist, werden gebeten, ihre Reise auf ein anderes Datum zu verschieben“, betonte ein Sprecher von SNCF Voyageurs. Südlich von Bordeaux, nach Hendaye und Toulouse werden gar keine TGV-Züge verkehren.

    Der Streik der Weichenwärter ist von Sonntag 19:00 Uhr bis Dienstag 08:00 Uhr geplant, aber der Verkehr sollte am Sonntagabend laut SNCF „fast normal“ sein.

    30% des TER-Verkehrs in der Region Nouvelle-Aquitaine werden gesichert sein.

    Was die Intercités betrifft, wird der Betrieb ebenfalls „sehr gestört“ sein, mit nur zwei Hin- und Rückfahrten zwischen Toulouse und Marseille auf der Strecke Bordeaux-Marseille, zwei Hin- und Rückfahrten Toulouse-Bayonne und keinem Zug auf der Strecke Nantes-Bordeaux. Die betroffenen Kunden von TGV Inoui, Ouigo und Intercités werden benachrichtigt und können ihre Fahrkarten umtauschen oder sich den Preis erstatten lassen.

    SFür die TER in Nouvelle-Aquitaine sieht der Not-Verkehrsplan vor, dass 30% des üblichen Verkehrsaufkommens gewährleistet werden, so die SNCF. Zehn der rund 30 Strecken in der Region werden jedoch  überhaupt nicht bedient (Poitiers/Angoulême, Angoulême/Bordeaux, Angoulême/Saintes/Royan, Poitiers/La Rochelle, La Rochelle/Saintes, Bordeaux/Arcachon, Bordeaux/Agen, Niort/Saintes, Bordeaux/Morcenx/Dax und Agen/Périgueux).

    Der Streikaufruf wurde von der CGT-Cheminots und der Eisenbahngewerkschaft Unsa lanciert. Die Weichenwärter, die bei der Gesellschaft SNCF Réseau angestellt sind, fordern eine Erhöhung ihrer Arbeitsprämie, zumal die Beschäftigten der Gesellschaft SNCF Voyageurs am Jahresende eine Prämie von 600 Euro erhalten haben.