Kategorie: Südwest

  • Pfizer wird im französischen Mourenx ein Medikament gegen Covid-19 herstellen

    Pfizer wird im französischen Mourenx ein Medikament gegen Covid-19 herstellen

    In Mourenx im Departement Pyrénées-Atlantiques werden bald Anti-Covid-Medikamente hergestellt. Der amerikanische Pharamkonzern Pfizer wird dort sechs Millionen Euro investieren, was Dutzende von Neueinstellungen zur Folge haben wird. In Mourenx (Pyrénées-Atlantiques) werden im Gebäude von Novasep neue Medikamente gegen Covid-19 hergestellt. Das Unternehmen Novasep ist bisher auf die Herstellung von Wirkstoffen für Medikamente spezialisiert und wurde jetzt als Partner von dem amerikanischen Pharma-riesen Pfizer ausgewählt. Eine Entscheidung, auf die die Einwohner von Mourenx ziemlich stolz sind. „Das ist eine super Nachricht, für den Ort und das Lacq-Becken, das einst ein Flaggschiff der Industrie war“, sagt ein Einwohner vor der Kamera des Senders France 3. Zunächst sollen 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, weitere sollen folgen. Der Bürgermeister der Gemeinde, Patrice Laurent (PS), ist besonders erfreut, da das Industriegebiet von Mourenx in der Vergangenheit viele Arbeitsplätze…

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  • Montpellier: Ein Toter und ein Verletzter durch Schüsse am Sonntag entdeckt

    Montpellier: Ein Toter und ein Verletzter durch Schüsse am Sonntag entdeckt

    Am Sonntagmorgen, 16. Januar, wurde in Montpellier unter noch unbekannten Umständen ein Mann getötet und ein weiterer durch Schüsse verletzt. Zwei Männer in den Vierzigern, beide mit Schusswunden an den unteren Gliedmaßen, wurden am Sonntag, dem 16. Januar, gegen 5 Uhr im Viertel Près d’Arènes im Süden von Montpellier von Rettungskräften versorgt. Einer von ihnen starb noch vor Ort an seinen Verletzungen, während der andere in ein Krankenhaus in Montpellier eingeliefert wurde, wie die Direktion für öffentliche Sicherheit des Departements Hérault (DDSP) gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte. Die Opfer seien aus einem Lieferwagen geworfen worden. „Laut einem vorbeifahrenden Autofahrer, der die Szene gesehen hatte, wurden die beiden Opfer von einer unbekannten Anzahl von Personen aus einem Lieferwagen geworfen und auf dem Boden liegen gelassen“, erklärte die Polizei. Der Autofahrer hat darufhin die Rettungskräfte alarmiert. Die Strasse wurde am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem die Rettungskräfte eingegriffen und die Ermittler erste Feststellungen getroffen sowie der Körper des toten Mannes geborgen worden war.
  • Hérault: Ein Doppelmord erschüttert das Dorf Roujan

    Hérault: Ein Doppelmord erschüttert das Dorf Roujan

    In Roujan (Hérault), dem Schauplatz eines Feminizids mit anschließendem Mord, herrscht Fassungslosigkeit. Ein Mann tötete seine Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen. Eine Nachbarin im Alter von etwa 20 Jahren, die dazwischen gehen wollte, wurde ebenfalls getötet.

    Der Doppelmord ereignete sich in einem Gebäude im Ortszentrum von Roujan, im Departement Hérault, nördlich von Béziers. Am Freitag, dem 14. Januar, gegen 19 Uhr wurde eine erste Frau von einem etwa 20-jährigen Mann erstochen, bei dem es sich um ihren Lebensgefährten handeln soll. Eine Nachbarin aus dem oberen Stockwerk, die durch die Schreie alarmiert wurde, eilte zum Tatort und wurde ebenfalls erstochen. Der Mann flüchtete in das Restaurant seiner Eltern, das sich im Haus direkt gegenüber befindet, bevor er festgenommen wurde.

    Lesen Sie auch: Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Klärung der genauen Umstände
    Laut dem Staatsanwalt von Béziers, Raphaël Balland, „gab es nie einen Verdacht auf Gewalt in der Ehe“. Das Opfer war in der Gemeinde gut bekannt, die Bewohner sind schockiert. „Das ist ein super freundlicher Ort und direkt nebenan werden zwei junge Frauen ermordet“, beklagt ein Einwohner. In Polizeigewahrsam gab der Mann gegenüber den Ermittlern an, unter psychologischen Problemen zu leiden. Die Gendarmen versuchen nun, die genauen Umstände des Doppelmords zu klären.

  • Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Am Freitag wurden zwei Frauen am frühen Abend in Roujan (Hérault) mit einem Messer getötet. Der Täter könnte der Freund eines der beiden Opfer gewesen sein. Ein Mann wurde von der Gendarmerie festgenommen.

    Am Freitag wurden in Roujan (Hérault) zwei Frauen, von denen die jüngere etwa 20 Jahre alt war, von einem Mann mit einem Messer getötet. Der Mann soll geflohen sein, bevor er von der Gendarmerie festgenommen wurde, berichtet die Zeitung Midi Libre.

    Laut Midi Libre handelt es sich bei dem festgenommenen Verdächtigen um den Ex-Freund eines der Opfers.

    Möglicherweise fünfter Frauenmord in diesem Jahr
    Der junge Mann wurde gegen 19.00 Uhr in Polizeigewahrsam genommen und soll zuvor seinen Angehörigen erklärt haben, „dass er Mist gebaut hat“. Laut Staatsanwaltschaft muss die Tatwaffe – es handelt sich zweifellos um ein Messer – noch gefunden werden. Das zweite Opfer, dessen Identität die Ermittler am Freitagabend noch nicht ermittelt hatten, könnte eine Nachbarin der jungen Frau sein, so der Staatsanwalt.

    Weder der mutmaßliche Mörder noch seine Lebensgefährtin waren der Polizei oder der Gendarmerie bisher bekannt, „weder als Täter noch als Opfer“, betonte der Staatsanwalt von Béziers.

    Laut der jüngsten Bilanz des Innenministeriums starben im Jahr 2020 mindestens 102 Frauen durch ihre Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2019 waren es 146.

    Sollte sich die Tat in Roujan bestätigen, wäre es mindestens der fünfte Frauenmord in diesem Jahr, nachdem seit dem 1. Januar bereits vier Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet wurden, und zwar in Maine-et-Loire, Meurthe-et-Moselle, Seine-Saint-Denis und Nizza in den Alpes-Maritimes.

  • Vogelgrippe: Über 150 Betriebe in Frankreich betroffen

    Vogelgrippe: Über 150 Betriebe in Frankreich betroffen

    Im Einzelnen sind 94 Betriebe im Departement Landes, 28 in den Pyrénées-Atlantiques, 16 im Gers, 8 im Departement Nord, je 2 in der Vendée undden  Hautes-Pyrénées und einer in Lot-et-Garonne betroffen.

    Es ist die andere Epidemie. In Frankreich sind nun 151 Betriebe von der Vogelgrippe betroffen, zwei Drittel davon im Departement Landes, wie das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag, 13. Januar bekannt gab. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde in 21 Zuchtbetrieben die hoch pathogene Vogelgrippe festgestellt. „Das Virus ist aktiv und zirkuliert. Das Departement Landes ist aufgrund der Konzentration der Tierhaltungen besonders betroffen“, erklärte das Landwirtschaftsministerium.

    Neben den Ansteckungen in landwirtschaftlichen Betrieben wurden 21 Fälle bei Wildtieren festgestellt. In Frankreich gibt es rund 20.000 Geflügelfarmen, die Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber züchten.

    Das Virus war bereits am 26. November in einem Betrieb in der Gemeinde Warhem (Nordfrankreich) festgestellt worden, in dem 160.000 Legehennen in Ställen gehalten wurden. Im Dezember hatte die Vogelgrippe bereits zur Tötung von rund 650.000 Tieren geführt. Wie im letzten Jahr konzentrieren sich die meisten Fälle auf den Südwesten. Im Jahr 2021 konnte die Ansteckungswelle – die dritte seit 2015 – durch die präventive Schlachtung von mehr als 3,5 Millionen Stück Geflügel eingedämmt werden.

  • Etwa 3.000 Tonnen Müll: Wie Toulouse nach dem Streik der Müllabfuhr gesäubert wird

    Etwa 3.000 Tonnen Müll: Wie Toulouse nach dem Streik der Müllabfuhr gesäubert wird

    In den 52 Tagen des Müllabfuhr-Streiks haben die Straßen von Toulouse ihr Gesicht verändert. Der Müll, der sich während des Streiks angesammelt hat, wird nach Angaben der Metropol-Verwaltung auf fast 3.000 Tonnen geschätzt.

    Vor Wohnhäusern und Restaurants liegen seit Wochen Haufen von Müll herum. Laut Toulouse Métropole werden drei Wochen benötigt, um die fast 3.000 Tonnen Müll zu beseitigen, die sich seit Beginn des Streiks am 16. Dezember angesammelt haben. „Unsere Abteilungen arbeiten daran, objektive Notfälle zu identifizieren. Wir müssen sehen, ob es Orte gibt, die ein schnelleres Eingreifen erfordern. Die Einwohner müssen verstehen, dass ab morgen nicht sofort alle Mülltonnen abgeholt werden können“, erklärt der Präsident von Toulouse Métropole, Jean-Luc Moudenc und fordert die Bewohner auf, „Geduld zu zeigen“.

    Die Müllmänner werden in den nächsten Wochen viel zu tun haben….

    Private Unternehmen als Verstärkung
    Vincent Terrail-Novès, der für Abfall zuständige Vizepräsident von Toulouse Métropole, schließt nicht aus, „dass die Privatwirtschaft hilft, den Rückstand aufzuholen“. „Die Hilfe der Privatunternehmen wird begrenzt sein. Die punktuellen und gezielten Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden“. Nach und nach sollen die Straßen von Toulouse endlichen ihren gewohnten Charme zurückgewinnen, der nun schon fast einen Monat lang von den Müllbergen verdeckt wurde.

  • Unwetter: Manche Orte im Südwesten noch immer unter Wasser

    Unwetter: Manche Orte im Südwesten noch immer unter Wasser

    In Peyrehorade in den Landes steht das Wasser nach den Überschwemmungen immer noch hoch. Der Rückgang des Hochwassers setzte erst in der Nacht vom 11. auf den 12. Januar ein.

    Die Sonne ist zwar wieder da, aber das Wasser steht immer noch hoch. Bis zu fünf Meter Wasser sind in das Dorf Peyrehorade in den Landes eingedrungen. Ein Bewohner ist vom Wasser eingeschlossen und völlig vom Dorf abgeschnitten, doch er sieht das Ganze relativ entspannt. „Das Haus ist dafür gebaut, es ist wie ein U-Boot (…) es dringt praktisch kein Wasser ein“, erklärt er gegenüber France 2. Andere sind jedoch entnervt. Wie zum Beispiel Gilbert. Bei jedem Hochwasser wird seine Garage überflutet. Dies ist das zweite Mal in dreißig Tagen.

    Manche Straßen wurden zu unpassierbaren Flüssen. Die Feuerwehrleute müssen daher in Booten unterwegs sein, um auf Notrufe zu reagieren. Einige Bewohner haben mehr Glück als andere, da ihre Häuser erhöht liegen und sie der Überschwemmung knapp entgangen sind. Ein Rückgang der Flut wird voraussichtlich nicht vor der Nacht des 11. auf 12. Januar erwartet.

  • Alarmstufe Rot wegen Hochwassergefahr in den Landes und den Pyrénées-Atlantiques ausgerufen

    Alarmstufe Rot wegen Hochwassergefahr in den Landes und den Pyrénées-Atlantiques ausgerufen

    Meteo France hat am Sonntagnachmittag aufgrund der starken Unwetter in den Departements Pyrénées-Atlantiques und Landes die Alarmstufe Rot für Hochwassergefahr ausgerufen.

    Laut der offiziellen Website von vigicrues bedeutet dies ein „grosses Hochwasserrisiko“ und eine „direkte und allgemeine Bedrohung der Sicherheit von Personen und Gütern“.

    Meteo France erklärt, dass die beiden Departements mit einer „Episode starker Niederschläge und Hochwasser in den Pyrenäen konfrontiert sind, die am Sonntagnachmittag beginnt und bis Montag anhält, insbesondere am Gave d’Oloron“, was zu einer „hohen Lawinengefahr in den Pyrenäen“, aber vor allem zu „Hochwasser an der Helpe Mineure und der Serre“ führt.

  • Seefracht: AirSeas testet revolutionäres Riesensegel auf einem Airbus-Frachter

    Seefracht: AirSeas testet revolutionäres Riesensegel auf einem Airbus-Frachter

    Wie kann man die CO2-Emissionen des weltweiten Seeverkehrs reduzieren, die laut Angaben der Europäischen Kommission 940 Millionen Tonnen bzw. 2,5 % der Gesamtemissionen ausmachen, obwohl die Fracht über Cargoschiffe für die Weltwirtschaft unverzichtbar ist?

    Um dieses Problem zu lösen, hat sich das Start-up-Unternehmen AirSeas aus Toulouse vorgestellt, die riesigen Frachtschiffe mit einem Segel auszustatten. Aber nicht irgendein Segel: Ein Segel, das dem von Kitesurfern ähnelt, wird am Bug der Ozeanriesen festgezurrt.

    20% weniger CO2, 20% weniger Treibstoff.
    Diese riesigen, halbautomatischen Kites werden „SeaWing“ („Seeflügel“) genannt und sollen 20% Treibstoff einsparen und die CO2-Emissionen eines Frachtschiffs ebenfalls um 20% senken. SeaWing funktioniert wie ein Hilfsaggregat für die Schiffsmotoren. Ein einfacher Ein/Aus-Schalter startet oder holt den Drachen ein. SeaWing entfaltet sich, zieht das Schiff und faltet sich selbstständig wieder ein. Das System sammelt und analysiert automatisch die Wetter- und Ozeandaten seiner Umgebung. Es passt sich diesen Informationen an, um seine Leistung zu optimieren und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus berät die Schnittstelle der AirSeas-Software den Kapitän, wann er das System einsetzen soll, und schlägt die kostengünstigste Route vor, um das Ziel rechtzeitig mithilfe des SeaWing-Drachens zu erreichenDas Unternehmen AirSeas arbeitet seit über fünf Jahren an seiner Idee und ist gerade in eine Testphase mit Airbus eingetreten ist. Vincent Bernatets, CEO und Mitbegründer von AirSeas, ist ein ehemaliger Ingenieur von Airbus.

    Der europäische Flugzeughersteller, der über mehrere RoRo-Schiffe verfügt, um seine Flugzeugteile zu transportieren, hat im September 2018 einen Vertrag mit AirSeas geschlossen. Im vergangenen Monat installierte das Unternehmen sein Segel auf der „Ville de Bordeaux“, die u. a. monatlich zwischen Saint-Nazaire und dem A320-Montagewerk in Mobile, USA, rotiert.

    Ein Segel mit einer Fläche von 1.000 m2
    Ein 30 m hoher Teleskopmast und die Wanne, in der sich der 500 m2 große, zusammengefaltete Drachen befindet, sowie 700 m Kabel wurden Mitte Dezember auf dem 154 m langen Schiff installiert. In den nächsten sechs Monaten soll ein Test durchgeführt werden. AirSeas plant, langfristig etwa 50 Frachtschiffe mit dem SeaWing auszustatten, der in der Endversion bis zu 1.000 m2 groß sein könnte. Außerdem sind Tests mit der japanischen Reederei K-Line geplant.

    Die Idee, Frachtschiffe mit Segeln auszustatten, damit sie den neuen Regeln entsprechen, nach denen der CO2-Ausstoß der Schifffahrt bis 2030 um 40% gesenkt werden soll, wird auch von anderen Unternehmen wie dem deutschen Unternehmen Skysails verfolgt.

  • Immobilien: Immer mehr Menschen ziehen in die Berge

    Immobilien: Immer mehr Menschen ziehen in die Berge

    Seit Beginn der Gesundheitskrise werden Immobilien, die weit weg von den Städten an der frischen Luft liegen, für viele Menschen immer attraktiver. In den Bergen ist sogar ein regelrechter Boom zu beobachten. France 3 berichtet aus Font-Romeu in den Pyrenäen.

    Franck Lavedan hat seiner Familie gerade eine Oase der Ruhe geschenkt: ein Chalet in den Bergen. „Vor 15 Jahren sind wir zum ersten Mal hierher gekommen und haben ein Chalet gemietet, das eine vergleichbare Aussicht hat. Als wir das Chalet nicht kaufen konnten, haben wir beschlossen, ein Chalet bauen zu lassen“.

    Die einen träumen von Urlaub, die anderen vom Ruhestand an der frischen Luft. Immer mehr Käufer lassen sich heute von Häusern in den Bergen verführen. „Hier wird nicht dekoriert, sondern das Holz ist die Dekoration“, erklärt der Immobilienmakler Patrice Souaillat. Der Charme wirkt offensichtlich, denn von den 60 Parzellen, die vor zwei Jahren zur Bebauung freigegeben wurden, sind alle verkauft worden. In Font-Romeu (Pyrénées-Orientales) geht es dem Immobilienmarkt sehr gut. Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist hoch, aber auch Wohnungen und Studios sind bei Käufern beliebt.