Kategorie: Südwest

  • Jagdunfall: 40-Jähriger bei Treibjagd im Departement Landes getötet

    Jagdunfall: 40-Jähriger bei Treibjagd im Departement Landes getötet

    In Ossages (Landes) wurde ein Mann im Alter von etwa 40 Jahren bei einer Treibjagd auf Wildschweine getötet. Das Opfer wurde durch einen „versehentlichen Schuss“ in die Brust getroffen. Der Schütze wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein etwa 40-jähriger Jäger starb am Mittwoch, 29. Dezember, nachdem er bei einer Treibjagd auf Wildschweine in der Gemeinde Ossages von einem „versehentlichen Schuss“ in die Brust getroffen worden war, wie die Gendarmerie am Donnerstag mitteilte.

    Der mutmaßliche Schütze, ein 70-jähriger Mann, der auch an der Jagd teilgenommen hatte, wurde in Polizeigewahrsam genommen, wie die Zeitung Sud-Ouest meldete.

    Die Staatsanwaltschaft Dax teilte mit, dass sie eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet habe. Laut der Gendarmerie sollen die Ermittlungen unter anderem klären, „ob die Leute an ihrem Platz waren“ und „ob die Schießsektoren eingehalten wurden“. Die beiden Männer aus der Gegend gehörten zu einer Gruppe, die gewöhnlich immer gemeinsam auf die Jagd ging.

    Lesen Sie auch: Jagdunfälle: Was sagen die Zahlen?

  • Covid-19: Starker Anstieg der Inzidenzrate im Südwesten

    Covid-19: Starker Anstieg der Inzidenzrate im Südwesten

    Während Frankreich am Dienstag, dem 28. Dezember, mit fast 180.000 Fällen innerhalb von 24 Stunden einen neuen Ansteckungsrekord verzeichnete, warnt die lokale Gesundheitsbehörde (ARS) Occitanie vor einem starken Anstieg der Inzidenzrate im Südwesten innerhalb einer Woche. Sie ruft dazu auf, in den Barrieremaßnahmen nicht nachzulassen und sich unbedingt impfen zu lassen. Die Epidemie schreitet in Frankreich voran. Am Dienstag, dem 28. Dezember, wurde ein neuer Rekord an Ansteckungen erreicht: 179.807 innerhalb von 24 Stunden. Dies ist die höchste seit Beginn der Pandemie jemals registrierte Zahl von täglichen Ansteckungen. Auch auf lokaler Ebene registriert die Region Okzitanien, dass die Zahl der Neueransteckungen „zum Jahresende hin erheblich ansteigt.“ Nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde (ARS) stieg die Inzidenzrate in der region innerhalb einer Woche um fast 20% von 589,2 auf durchschnittlich 709,1.

    Die ARS erinnert d…

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  • Enthaupteter Mann in Tarn-et-Garonne entdeckt: Was man über die Ermittlungen weiß

    Enthaupteter Mann in Tarn-et-Garonne entdeckt: Was man über die Ermittlungen weiß

    Am Freitag, dem 24. Dezember, entdeckten Spaziergänger in Albias (Tarn-et-Garonne), am Rand einer Landstraße einen enthaupteten Körper.  Am Freitagabend, 24. Dezember, entdeckten Spaziergänger neben der Landstraße 65 in Albias (Tarn-et-Garonne) einen Körper ohne Kopf. Die ersten Feststellungen der Ermittler „ergaben mehrere Messerstiche im Bereich des Brustkorbs und des Rückens und legen die Hypothese einer postmortalen Verstümmelung des Körpers nahe, die noch durch eine Autopsie bestätigt werden muss“, fasste die Staatsanwältin von Montauban, Anne Gaullier, zusammen. Die beiden Unterarme der Leiche waren ebenfalls abgetrennt und wurden in der Nähe des Leichnams gefunden. Der Kopf des Opfers wurde am Samstagmorgen, dem 25. Dezember, mehrere hundert Meter entfernt in einer Plastiktüte gefunden. Das Opfer konnte schnell identifiziert werden: „Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann, der der Justiz wegen Verkehrsdelikten und Diebstählen bekannt ist“, informierte die Staatsanwältin am Samstag. Laut der Staatsanwaltschaft von Montauban „wurde eine strafrechtliche Untersuchung wegen Mordes und Verletzung der Integrität einer Leiche eingeleitet“. „In diesem Stadium der Ermittlungen wird die Hypothese eines Mordes im kriminellen Milieu bevorzugt“, erklärte die Staatsanwältin.
  • Kleines Dorf im Departement Aude erhält eine Spende von 500.000 Euro

    Kleines Dorf im Departement Aude erhält eine Spende von 500.000 Euro

    Die Gemeinde Espéraza im Departement Aude wurde kurz vor Weihnachten mit einer Spende in Höhe von 500.000 Euro überrascht. Ein Glücksfall für das Dorf, das sich seit mehreren Jahren in Schweirigkeiten befindet.

    Die gute Nachricht kam nicht mit dem Nikolaus durch den Schornstein, sondern mit der Post. Mit Einschreiben vom 22. September kündigte ein 90-jähriger Mann an, Espéraza 500.000 Euro zu spenden. „Da ich weder Kinder noch Erben habe, beabsichtige ich, mein Vermögen diesem Dorf, das ich so sehr liebe, zu schenken“, schrieb er. Als der Bürgermeister Christian Soula den Brief öffnet, kann er es kaum glauben. „Ich habe zuerst an einen Scherz gedacht und dann den Absender kontaktiert. Es stellte sich heraus, dass es sich um jemanden handelt, der nie hier gelebt hat, dessen Großeltern aber in den 20er Jahren Händler auf dem Dorfplatz waren. Die Grosseltern sind übrigens auf dem Friedhof von Espéraza begraben“, erklärte der Bürgermeister. Während des Telefongesprächs stellte der Beschenkte zwei Bedingungen. Erstens, dass das Grab seiner Vorfahren mit Blumen geschmückt wird, und zweitens, dass demnächst eine Straße nach seinem Vater benannt wird. „Er ist ein sehr großzügiger Mann, der es bedauert, dass sein Gesundheitszustand es ihm nicht mehr erlaubt, zu uns zu reisen“, sagt Bürgermeister Christian Soula. Versprochen ist versprochen: Am 21. Dezember 2021, drei Tage vor Weihnachten, erhielt das Rathaus den Scheck und löste ihn sofort ein.

    „Es ist ein magisches Geschenk“
    Die Bewohner des ehemaligen Arbeiterdorfes konnten es kaum fassen. Auf dem Dorfplatz, zur Zeit des Marktes, sprechen alle von dem Geldsegen. Michèle lacht: „Man hat es mir gestern gesagt, aber ich konnte es nicht glauben. Das ist toll…“. An Adjektiven wie „großartig“ oder „fantastisch“ mangelt es nicht. An Ideen für Investitionen auch nicht. José, der mit dem Fahrrad zum Brotkauf gekommen ist, ruft aus: „Die Straßen müssen dringend verbessert werden“.

    Amüsiert erzählt der Bürgermeister, dass einer seiner Bürger ihm vorgeschlagen hat, „einen Arzt zu kaufen“. Kein so harmloser Ratschlag für eine Gemeinde mit 1.700 Einwohnern, die in wenigen Jahren fünf von sieben Ärzten verloren hat. Die Summe von 500.000 Euro macht etwa 25 % des Jahresbudgets aus. Der Gemeinderat plant, das Geld so zu investieren, dass es sich langfristig auszahlt. Es ist geplant, einen Spielplatz zu bauen und die Schulkantine zu verbessern, indem lokale Produkte angeboten werden. Ein Hauch von frischem Wind und Hoffnung für dieses Dorf, das unter der Schliessung von Geschäften, Mangel öffentlicher Dienstleistungen und der Schließung seiner SNCF-Linie im Jahr 2018 leidet. 

  • Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Im Departement Gers wurden drastische Maßnahmen rund um eine Farm in Manciet ergriffen, wo am 16. Dezember ein Fall von Vogelgrippe festgestellt wurde.

    Nachdem am 16. Dezember in einer Entenfarm im Departement Gers ein H5N1-Ausbruch festgestellt worden war, gab die Präfektur am Montag bekannt, dass sie die präventive Tötung des Geflügels auf sieben weiteren Farmen im Departement angeordnet hat.

    Die Entenfarm in der Gemeinde Manciet wurde „entvölkert und desinfiziert“ und die präventive Schlachtung der Enten auf zwei weiteren Höfen im Gers, die epidemiologisch mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, wurde eingeleitet. Die Notschlachtung „wird ebenfalls durchgeführt werden“ auf fünf weiteren Höfen in einem Umkreis von drei Kilometern, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Die Präfektur erklärte, dass „das Ziel darin besteht, die Verbreitung des hoch pathogenen Virus“ zu begrenzen, und erinnerte daran, dass „eine Schutzzone (3 km) und eine Überwachungszone (10 km) um den ersten Ausbruch herum eingerichtet wurden“ und „der Transport von Geflügel in diesen Zonen, in denen strenge Gesundheitsmaßnahmen eingehalten werden müssen, verboten ist“. Der Ausbruch der Vogelgrippe in Manciet ist nach sieben Ausbrüchen im Departement Nord bereits der achte in Frankreich.

    In Frankreich gibt es etwa 20.000 Farmen, auf denen Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber gezüchtet wird, wobei der Südwesten Frankreichs das Hauptproduktionsgebiet ist. Die Vogelgrippeviren werden durch Zugvögel in Europa verbreitet. Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums sind derzeit 29 Länder auf dem gesamten europäischen Kontinent betroffen. Es gibt fast 400 Ausbrüche in landwirtschaftlichen Betrieben und 700 Fälle bei Wildtieren.

    Lesen Sie auch: Vogelgrippe: Ausbruch in einem Betrieb in Nordfrankreich entdeckt

  • Ende des Airbus A380: Das letzte produzierte Modell wurde an Emirates ausgeliefert

    Ende des Airbus A380: Das letzte produzierte Modell wurde an Emirates ausgeliefert

    Nun ist es soweit: Der letzte Airbus A380 wurde an den Kunden Emirates ausgeliefert. Das Ende seiner Produktion war bereits 2019 angekündigt worden.

    Der 251. und letzte Airbus A380 wurde an den Kunden Emirates ausgeliefert, wie die Fluggesellschaft aus der Golfregion am Donnerstag, dem 16. Dezember, bekannt gab. Damit endet eine Ära für den europäischen Flugzeughersteller Airbus, dessen Riesenflugzeug nie einen kommerziellen Erfolg erlebt hat. Die A380 mit der Registrierungsnummer A6-EVS ist die 123. Maschine von Emirates, dem bei weitem größten Nutzer des „Superjumbos“. Der A380 wurde im Jahr 2000 eingeführt, seine Produktion wurde jedoch aufgrund fehlender neuer Bestellungen eingestellt.

    Emirates betonte in einer Pressemitteilung, dass „der Empfang eines neuen Flugzeugs in einem von der Pandemie geprägten Umfeld den Optimismus von Emirates widerspiegelt. Man ist hier von der Erholung der Branche und der Rückkehr der Nachfrage nach Reisen überzeugt“. Emirates war auch die Fluggesellschaft, die im Jahr 2000 als erste eine Bestellung für den A380 gezeichnet hatte.

    Das größte Verkehrsflugzeug der Geschichte
    Der A380 hat zwei über seine gesamte Länge (72,7 m) laufende Decks, eine Flügelspannweite von 79,8 m und ist mit einer Kapazität von bis zu 853 Sitzplätzen das größte Verkehrsflugzeug der Geschichte.

    Das ursprüngliche Ziel von Airbus, den Markt für Flugzeuge mit mehr als 500 Sitzplätzen in den nächsten 20 Jahren auf 1.300 Flugzeuge zu erweitern und 50% dieses Marktes für sich zu beanspruchen, wurde bei weitem nicht erreicht.

    Der europäische Flugzeughersteller, der den riesigen Vierstrahler, der 545 Passagiere über 15.000 km befördern kann, als Nachfolger der legendären 747 seines amerikanischen Rivalen Boeing konzipiert hatte, beschloss im Februar 2019, den Bau des A380 einzustellen, sobald alle Bestellungen ausgeliefert wurden.

    Lesen Sie auch: Airbus: Der letzte A380 hat Toulouse verlassen

    Das war, bevor die Covid-19-Krise viele große Flugzeuge am Boden hielt. Einige Fluggesellschaften zogen bei dieser Gelegenheit einen Schlussstrich unter die A380, andere hatten dies bereits zuvor getan, wie etwa Air France.

    Airbus geht davon aus, dass „viele A380 noch mehr als zwanzig Jahre lang von den Fluggesellschaften betrieben werden“, auch wenn sie keinen Nachfolger haben werden.

  • Auswirkungen der Streiks im Bahnverkehr am Freitag

    Auswirkungen der Streiks im Bahnverkehr am Freitag

    Für Reisende, die am Freitag in Frankreich mit dem Zug unterwegs sein wollen, gibt es einige schlechte Nachrichten.

    Pendler haben am Freitag in der Region Paris mit Störungen im Bahnverkehr zu rechnen. Sowohl der RER- als auch der Transilien-Verkehr ist von den Auswirkungen eines zweitägigen Streiks betroffen.

    Den Pariser Pendlern wurde bereits gestern geraten, so weit wie möglich auf Zugfahrten zu verzichten.

    Lesen Sie auch: Verkehr: Was über den Streik bei der SNCF am ersten Wochenende der Weihnachtsferien bekannt…

    Zehntausende von Reisenden, die an diesem Wochenende mit dem Zug in die Weihnachtsferien im Südosten Frankreichs starten wollten, konnten aufatmen, nachdem die Gewerkschaften ihre Streikandrohung nach erneuten Verhandlungen mit dem SNCF-Management aufgehoben hatten.

    Die französische Bahngesellschaft SNCF teilte mit, dass der TGV Sud-Est am Samstag und Sonntag fast normal verkehren wird, nachdem die Gewerkschaften CGT Cheminots und Sud-Rail ihre geplante Arbeitsniederlegung abgesagt hatten, Stunden nachdem bereits eine dritte Gewerkschaft, Unsa, ihren Streikaufruf zurückgezogen hatte.

    Laut Christophe Fanichet, dem CEO von SNCF Voyageurs, werden die Züge der TGV Atlantique-Linie zwischen Paris und Südwestfrankreich am Freitag fast normal verkehren.

    Es gibt jedoch nicht nur gute Nachrichten. Trotz der Aufhebung der Streikankündigung bleibt der Reiseverkehr auf der Sud-Ost-Achse am Freitag, dem 17. Dezember, stark beeinträchtigt, so die SNCF, denn auf den Strecken zwischen Paris, Lyon, Marseille und der Côte d’Azur verkehrt nur etwa jeder zweite Zug.

    Die SNCF erklärte dazu, dass der Streikaufruf „aus betrieblicher Sicht zu spät“ aufgehoben wurde, um den reduzierten Fahrplan wieder zu ändern.

    Die Reisepläne von 50.000 Reisenden sind am Freitag empfindlich gestört, so die SNCF gegenüber France Info. Die SNCF wird die betroffenen Reisenden vollständig entschädigen und ihnen einen zusätzlichen Gutschein im Wert von 100 Prozent des Fahrpreises anbieten.

    Lesen Sie auch: SNCF: Streikankündigung für das erste Wochenende der Weihnachtsferien

  • SNCF: Streik für TGV Sud-Est aufrechterhalten – Zugverkehr dieses Wochenende „sehr gestört“

    SNCF: Streik für TGV Sud-Est aufrechterhalten – Zugverkehr dieses Wochenende „sehr gestört“

    Für verschiedene SNCF-Strecken, darunter die TGVs im Südosten und Südwesten, wurde für das erste Wochenende der Weihnachtsferien zum Streik aufgerufen. Die Verhandlungen sind gescheitert.

    Die Direktion der SNCF gab am Mittwoch bekannt, dass die Gewerkschaften SUD-Rail, CGT und Unsa ihren Streikaufruf auf der TGV-Achse Süd-Ost vom Freitag, dem 17. Dezember, bis zum Sonntag, dem 19. Dezember, aufrechterhalten. Es werden starke Störungen des Zugverkehrs erwartet.

    Lesen Sie auch: Verkehr: Was über den Streik bei der SNCF am ersten Wochenende der Weihnachtsferien bekannt…

    Die Direktion „bedauert, dass die seit mehreren Tagen geführten Verhandlungen (…) den Streik in dieser Zeit nicht verhindern konnten“. Die Geschäftsleitung habe „positiv auf die Forderungen der Gewerkschaften reagiert“, aber diese haben „sich für die Beibehaltung“ ihrer Streikankündigung entschieden. Die voraussichtlichen Änderungen des Fahrplans werden am Mittwoch gegen 17 Uhr veröffentlicht.

    Die Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen, Neueinstellungen, um den Personalmangel zu beheben, höhere Löhne und Gehälter sowie eine „Covid-Prämie“.

  • Perpignan: Junger Mann auf offener Straße mit einem Messer getötet

    Perpignan: Junger Mann auf offener Straße mit einem Messer getötet

    Ein junger Mann in den Zwanzigern wurde am Dienstag, dem 14. Dezember, mit einem Messer verletzt. Er wurde ins Krankenhaus transportiert, wo er jedoch verstarb.

    Ein Mann in den Zwanzigern wurde am Dienstagnachmittag, 14. Dezember, im Viertel Moyen-Vernet in Perpignan mit einer Stichwaffe tödlich verletzt, wie aus Polizeikreisen verlautete. Der junge Mann, der eine Brustverletzung aufwies, wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb.

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll er aus noch unbekannten Gründen von einer Gruppe von Personen angegriffen worden sein. Ein den Ermittlern bekannter Mann, dem es jedoch gelungen war, zu fliehen, soll das Opfer mit einem Messer verletzt haben. Der 53-jährige Vater des Opfers und sein 18-jähriger Bruder sollen vergeblich versucht haben, sich den Angreifern in den Weg zu stellen.

    Der junge Mann war der Justiz wegen schweren Diebstahls bekannt, hatte aber wohl keine Verbindung zum Drogenmilieu.

  • Fall Jubillar: Ein Jahr nach dem Verschwinden von Delphine wird ein Gedenkmarsch organisiert

    Fall Jubillar: Ein Jahr nach dem Verschwinden von Delphine wird ein Gedenkmarsch organisiert

    Die Angehörigen von Delphine Jubillar organisieren am Sonntag, dem 19. Dezember in Cagnac-les-Mines einen Marsch, um der seit einem Jahr vermissten Krankenschwester zu gedenken. Die Kundgebung soll unter dem Titel „Gerechtigkeit und Wahrheit“ stattfinden.

    „Damit niemand Delphine vergisst, ist es wichtig, sich zu versammeln“, meinen die Angehörigen und Freunde der vermissten Krankenschwester in Cagnac-les-Mines. Am kommenden Sonntag, dem 19. Dezember, wird ab 14 Uhr am Lac des Homps eine Versammlung ihrer treuesten Freunde organisiert. Ein Jahr nach dem mysteriösen Verschwinden von Delphine Jubillar, einer 33-jährigen Mutter, die seit der Nacht vom 15. Dezember 2020 nie mehr ein Lebenszeichen von sich gegeben hat.

    Lesen Sie auch : Tarn: Tausende Menschen suchen nach Delphine Jubillar

    Der Kundgebung mit dem Motto „Gerechtigkeit und Wahrheit“ wird ein Marsch zum Haus der Jubillars in der Rue Yves-Montand folgen. „Wir hoffen, viele Menschen zu mobilisieren und zahlreiche Bewohner der Gemeinde und der Umgebung zu sensibilisieren“, hoffen die Organisatoren der Kundgebung.

    „Wir haben immer noch Hoffnung“
    Mehrere Dutzend Plakate wurden gedruckt, um möglichst vielen Menschen die Kundgebung an diesem Sonntagnachmittag bekannt zu machen. Der Lac des Homps ist ein Ort, den Delphine Jubillar oft mit ihren Kindern aufsuchte, wenn sie nicht arbeitete. Ein Ort, an dem bereits am 16. Mai eine Kundgebung für Delphine stattgefunden hat.

    An der Versammlung im Mai nahm auch Delphines Ehemann Cedric Jubillar teil, der einen Monat später von der Gendarmerie festgenommen und wegen Mordes an seiner Frau angeklagt wurde. Freundinnen von Delphine suchen seit ihrem Verschwinden selbständig in der Umgebung von Cagnac-les-Mines, um die Arbeit der Polizei zu unterstützen.

    Lesen Sie auch: Fall Jubillar: Antrag auf Freilassung von Cedric Jubillar erneut vom Gericht abgelehnt

    Freunde und Familie von Delphine wollen zeigen, dass man sie nicht vergessen hat und dass man immer noch Hoffnung hat, sie zu finden.