Kategorie: Südwest

  • Hérault: 14-Jährige soll Vater getötet und die Mutter und 8-jährige Schwester schwer verletzt haben

    Hérault: 14-Jährige soll Vater getötet und die Mutter und 8-jährige Schwester schwer verletzt haben

    In Polizeigewahrsam war die Jugendliche nicht in der Lage, die Gründe für ihre Tat zu erklären.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde am Sonntag, 13. März, in Fabrègues (Hérault) in Polizeigewahrsam genommen. Sie wird verdächtigt, ihren 40-jährigen Vater mit einem Messerstich getötet sowie ihre Mutter und ihre achtjährige Schwester verletzt zu haben, berichtet France Bleu Hérault. Sie gab die Taten zu.

    Die Jugendliche war nach der Tat in Begleitung einer Freundin geflüchtet, bevor sie am Abend festgenommen wurde. In Polizeigewahrsam konnte sie die Gründe für ihre Tat nicht genau erklären, sprach aber davon, dass sie die Vorwürfe ihrer Eltern nicht mehr ertragen konnte.

    Ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.
    Das Mädchen erklärte, dass sie ihren Vater mit einem Messer in die Brust gestochen habe, bevor sie ihre Mutter und ihre Schwester angriff, die schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Nur ihre sechs Jahre alte jüngere Schwester, die das Drama beobachtet hatte, blieb unverletzt. Die 14-Jährige befand sich am Montagnachmittag noch immer in Polizeigewahrsam. Ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

  • Anti-Kriegs-Aktivisten besetzen Villa von Putins Tochter in Biarritz

    Anti-Kriegs-Aktivisten besetzen Villa von Putins Tochter in Biarritz

    Zwei Aktivisten sind in eine Luxusvilla in Biarritz eingebrochen, die der Tochter des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehört, haben sie in „Villa Ukraine“ umbenannt und bieten sie Flüchtlingen an.

    Zwei russische Kriegsgegner besetzten am Sonntag die französische Villa der Tochter des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hissten eine ukrainische Flagge und tauschten die Schlösser aus.

    Ein von Pierre Lapurdi, einem selbsternannten „russischen Blogger im Exil“, der unter dem Pseudonym Pierre Haffner schreibt, gepostetes Video gibt einen Einblick in das Innere des luxuriösen Gebäudes in Biarritz, das er als „das Schloss von Putin“ bezeichnet.

    Laut einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wurde er inzwischen verhaftet. Sein Komplize, ein Whistleblower namens Sergej Saweljew, soll ebenfalls verhaftet worden sein.

    Ein russischer Exil-Dissident namens Wladimir Osechkin forderte in einem Facebook-Post die Freilassung der beiden Aktivisten aus der Haft.

    „Diese netten Leute haben nichts Falsches getan. Sie und wir alle haben vorgeschlagen, die Villen russischer Oligarchen zur Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge zu nutzen“, schrieb er.

    „Die Polizei muss die Menschen schützen, nicht die Oligarchen.“

    Ein unabhängiges russisches Nachrichtenmedium namens „The Insider“ berichtete, dass die Aktivisten die Kopie eines Reisepasses von Kirill Schamalow, dem Ex-Ehemann von Katerina Tichonowa (Putins Tochter), auf dem Anwesen gefunden hätten.

    Nach Angaben des französischen Radiosenders Europe 1 besitzt die Familie Putin mindestens drei Immobilien in Biarritz. Enge Freunde und Bekannte der Familie sowie ein ehemaliger russischer Geheimdienstmitarbeiter sollen in den letzten Jahren in der Stadt in Südwestfrankreich gesichtet worden sein.

    Es heißt, der französische Geheimdienst führe in der Stadt Biarritz routinemäßig Spionageabwehrmaßnahmen durch.

  • Bayonne: Mann schießt auf offener Straße mehrmals auf eine junge Frau

    Bayonne: Mann schießt auf offener Straße mehrmals auf eine junge Frau

    Ein 49-jähriger Mann schoss in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. März, auf offener Straße in Bayonne mehrmals auf eine junge Frau. Die Frau wurde von einer Kugel in die Brust getroffen.

    In der Nacht von Samstag, 12. März, auf Sonntag, 13. März, wurde eine junge Frau in Bayonne / Baskenland beinahe getötet. Die 18-Jährige wurde von mehreren Schüssen getroffen, die auf sie abgefeuert wurden. Der Schütze, ein 49-jähriger Mann, zielte aus noch unbekannten Gründen auf die Frau, wie France bleu berichtet.

    Die junge Frau wurde von einer Kugel in die Brust getroffen, die eine Lunge durchbohrte.

    Keine Verbindung zwischen dem Opfer und dem Schützen
    Der Angriff ereignete sich in der Rue Gosse in Bayonne. Das Opfer wurde umgehend von Feuerwehrsanitätern versorgt. Anschließend wurde sie in das Centre Hospitalier de la Côte Basque transportiert.

    Nach Informationen von France bleu soll die Frau nicht mehr in Lebensgefahr schweben. Der vermutliche Angreifer wurde nicht weit vom Ort des Angriffs entfernt festgenommen.

    Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll keine persönliche Verbindung zu seinem Opfer haben. Die Kriminalpolizei in Bayonne leitet die Ermittlungen und die Staatsanwaltschaft ordnete ein psychiatrisches Gutachten über den mutmasslichen Täter an, der in Kürze wegen versuchten Mordes angeklagt werden soll.

  • Ukraine-Krieg: Hersteller in Frankreich werden von Bestellungen für ukrainische Flaggen überschwemmt

    Ukraine-Krieg: Hersteller in Frankreich werden von Bestellungen für ukrainische Flaggen überschwemmt

    Mehr als 2.000 km von der Ukraine entfernt, in der Normandie, hätte Eric Borney nie gedacht, dass seine Firma eines Tages 1.000 ukrainische Flaggen in zwei Wochen herstellen würde. Um dies zu erreichen, musste er seine Fabrik umorganisieren. In Bordeaux stellt das Unternehmen Dejean Marine den gleichen Ansturm fest. Die Nachfrage ist so groß, dass sie fünf Leiharbeiter einstellen mussten.

  • In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    Im Stadtzentrum von Bayonne stürzte ein Kran, der auf einer Baustelle aufgestellt war, auf ein benachbartes Gebäude. Der Kranführer kam bei dem Unfall ums Leben.

    Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 9. März: Im Stadtzentrum von Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) stürzte ein Baukran, der seit Dienstag vor einem im Bau befindlichen Gebäude aufgestellt worden war, auf ein angrenzendes Gebäude. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard Alsace-Lorraine im Stadtteil Saint-Esprit. Nach Informationen von France Bleu kam der Kranführer dabei ums Leben.

    Die Bewohner der benachbarten wurden Häuser evakuiert und der Verkehr wurde unterbrochen. Die Stadtverwaltung forderte die Verkehrsteilnehmer auf, das Gebiet zu meiden. Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort.

  • Pollenallergie: In einem Teil Südwestfrankreichs herrscht Alarmstufe Rot

    Pollenallergie: In einem Teil Südwestfrankreichs herrscht Alarmstufe Rot

    Ein Teil der Region Okzitanien wurde vom nationalen aerobiologischen Überwachungsnetz wegen der Cupressaceae (Zypressen, Wacholder, Thujen) auf die rote Alarmstufe für Pollenallergien gesetzt. Mit der Rückkehr der warmen Tage kammen auch die Pollen wieder. Diesmal sind die Cupressaceae (Zypressen, Wacholder, Thujen) schuld, warnt das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (Réseau national de surveillance aérobiologique). Am Dienstag, dem 8. März 2022, verhängte das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung für einen Teil der Region Okzitanien die Alarmstufe Rot für Pollenallergien. „Das Allergierisiko wird im Mittelmeerraum und in einigen Departements des Südwestens für die Pollen von Cupressaceae (Zypressen, Wacholder, Thujen…) hoch sein“, schreibt das RNSA in seinem neuesten Bulletin. https://twitter.com/rnsa_pollen/status/1500886515404136459 In Okzitanien sind die Departements Haute-Garonne, Ariège, Aude, Hérault, Pyrénées-Orientales und Gard besonders betrof…

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  • Vercors: Bartgeierpaar gelang zum ersten Mal seit 100 Jahren wieder eine erfolgreiche Eiablage

    Vercors: Bartgeierpaar gelang zum ersten Mal seit 100 Jahren wieder eine erfolgreiche Eiablage

    Seit mehreren Jahren versucht der Naturpark Vercors die Wiederansiedlung dieser Art, indem er Vögel, die in Zoos oder Pflegezentren geboren wurden, ansiedelt, berichtet France Bleu Drôme. Für das Naturschutzgebiet Hauts Plateaux du Vercors ist dies ein grosses Ereignis, sagt Bruno Cuerva gegenüber France Bleu Drôme. Ein Bartgeierpaar hat ein Nest gebaut, in dem das Weibchen ein oder mehrere Eier gelegt hat. Es ist das erste Mal seit über einem Jahrhundert, dass diese Geierart sich in freier Natur wieder fortpflanzt. Spezialisten und Naturschützer beobachteten das Verhalten des Geierpaares genau. Ihrer Meinung nach besteht kein Zweifel an der erfolgreichen Eiablage. Wie France Bleu Drôme berichtet, wurde das Nest von den Geiern mit viel Geduld ausgearbeitet, und seit der Eiablage wechseln sich die beiden Bartgeier beim Ausbrüten der Eier ab. Laut Bruno Cuerva wird dadurch „eine Art wieder über den Vercors zurückkehren, die seit mindestens mehr als einem Jahrhundert von unserem Himmel verschwunden ist“.
  • Yachten, Häuser und Bankkonten: Frankreich beschlagnahmt Vermögen russischer Oligarchen

    Yachten, Häuser und Bankkonten: Frankreich beschlagnahmt Vermögen russischer Oligarchen

    Frankreich erstellt eine Liste von Vermögenswerten russischer Oligarchen, darunter auch Luxusautos und -jachten, die im Rahmen der nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine verhängten EU-Sanktionen beschlagnahmt werden können. Die Côte d’Azur ist seit langem ein Tummelplatz für sehr wohlhabende Russen, von denen viele den Sommer auf Yachten oder in ihren Luxusvillen an der Mittelmeerküste verbringen. „Auf Ersuchen des Präsidenten setzen wir eine vollständige Überprüfung der Finanzanlagen, Immobilien, Jachten und Luxusfahrzeuge um, die russischen Persönlichkeiten gehören, die von den europäischen Sanktionen betroffen sind“, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag. Er fügte hinzu, dass Frankreich auch daran arbeite, den Besitz anderer Russen zu identifizieren, die „wegen ihrer Nähe zur russischen Regierung“ von weiteren Sanktionsrunden betroffen sein könnten. Außenminister Jean-Yves Le Drian, der sich nach einer Sitzung des französischen Verteidigungsrates am Montagmorgen äu…

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  • Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Der Überfall Russlands auf die Ukraine wirkt sich auf die Ölpreise aus, die auf über 100 USD pro Barrel gestiegen sind. Unausweichliche Folge: An Tankstellen wird der Treibstoff bereits immer teurer und in manchen Regionen Frankreichs inzwischen für über 2 € pro Liter verkauft.

    Die Kraftstoffpreise sind bereits sehr hoch, doch der Krieg Russlands in der Ukraine wird schwerwiegende Auswirkungen auf die Preise an den Tankstellen in Frankreich und Europa haben. Russland ist Mitglied des Opec+-Abkommens und der drittgrößte Ölproduzent der Welt. Der Preis für ein Barrel Öl hat seit Beginn der russischen Invasion am Donnerstag die 100-Dollar-Marke überschritten. So viel wie seit 2014 nicht mehr.

    Lesen Sie auch: Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas…

    Ein Anstieg, der sich in den kommenden Tagen spürbar auf die Preise an den Tankstellen auswirken wird. Bei den bereits sehr hohen Preisen – auch wegen der hohe Steuern – wird sich der von den Russen geführte Krieg in Kürze auch die an den Zapfsäulen angezeigten Preise nach oben treiben. Das Ergebnis: An einigen Tankstellen wurden bereits am heutigen Sonntag in Okzitanien mehr als 2 € pro Liter Bleifrei 98 verlangt. Dieser Preis ist inzwischen nicht mehr nur in Paris oder der Ile-de-France zu finden. Zwei Tankstellen in Toulouse zeigen sogar den Liter Diesel schon mit über 2 € an.

    Die Preise, die von den Tankstellen gemeldet werden, können auf der offiziellen Website der Regierung eingesehen werden: prix-carburant.gouv.fr. Aber Achtung: Preise können sich seit ihrer Online-Veröffentlichung schon wieder geändert haben. Einige Tankstellen können auch einen Preis von mehr als 2 € an der Zapfsäule anzeigen und dies noch nicht gemeldet haben.

    Am Sonntagmorgen um 10 Uhr, so die Zeitung La Depeche du Midi, lag keine Tankstelle der großen Handelsketten über 2 Euro, auch wenn einige nur knapp an diesem Preis vorbeischrammten. Es ist zweifellos nur noch eine Frage von Tagen…

  • Sonderauktion in Toulouse: Holen Sie sich ein Stück Airbus A380!

    Sonderauktion in Toulouse: Holen Sie sich ein Stück Airbus A380!

    Bevor Airbus einen ausgemusterten A380 von Emirates komplett zerlegt, wurde beschlossen, einige Teile zu retten und zu versteigern. Eine außergewöhnliche Auktion, die vom Auktionator Marc Labarbe aus Toulouse organisiert wird, findet vom 23. bis 25. Juni 2022 statt. Der Erlös geht an die Airbus-Stiftung.

    Sich ein Stück eines A380 leisten, das ist jetzt möglich! Diese Chance bietet sich Flugbegeisterten vom 23. bis 25. Juni dieses Jahres. Airbus hat nämlich beschlossen, einige Teile eines abgewrackten A380 vor der Verschrottung zu retten, um sie zum Verkauf anzubieten. Die Erlöse aus der Versteigerung gehen an die Airbus-Stiftung, die humanitäre Maßnahmen insbesondere in ärmeren Ländern finanziert.

    500 Gegenstände werden zum Verkauf angeboten.
    Der Riesenflieger, der derzeit von dem am Flughafen von Tarbes ansässigen Unternehmen Tarmac Aerosave verschrottet wird, war ein Flugzeug, das von Emirates, Dubai, betrieben wurde. Das Flugzeug wurde im Oktober 2008 in Betrieb genommen und war in drei Reiseklassen mit 489 Sitzen ausgestattet. Der A380 wurde 2021 ausgemustert.

    Die meisten Teile stammen aus der Kabine des A380.
    Die Käufer sehen im Katalog Lampen, Flugbegleitersitze, Servicewagen, Triebwerksteile und sogar die Rettungsleine aus dem Cockpit. Die meisten der zur Versteigerung stehenden Teile stammen aus der Kabine. Die Teile wurden aufgrund ihres entweder technischen oder ästhetischen Interesses ausgewählt. Airbus gab aber bekannt, dass einige Sitze der Business-Klasse aus anderen A380 stammen.

    „Ein Stück der Legende“
    Die Auktion wird von Marc Labarbe durchgeführt, einem Auktionator in Toulouse, der bereits 2007 und 2019 in Toulouse zwei außergewöhnliche Auktionen von Concorde-Teilen durchgeführt hat. Die Auktion wird physisch, aber auch digital stattfinden, ein Format, das immer häufiger genutzt wird, um eine weltweite Kundschaft zu erreichen. „Die Idee ist, ein Stück der A380-Legende zu erhalten. Wir werden die schönsten Teile im Auftrag der Airbus-Stiftung anbieten“, erklärt Lionel Roques, Verkaufsleiter von Tarmac Aerosave, dem mit der Zerlegung beauftragten Unternehmen. Ein Teil des Verkaufserlöses soll auch an die AIRitage Association gespendet werden, die das Erbe der Luftfahrt bewahren will.