Kategorie: Südost

  • Marseille: Schon wieder ein junger Mann erschossen

    Marseille: Schon wieder ein junger Mann erschossen

    Dies war bereits die vierte tödliche Schießerei in Marseille seit Beginn des Jahres.

    Ein 23-jähriger Mann wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 14. Februar, am Fuß eines Gebäudes in der Siedlung Félix-Pyat im dritten Arrondissement von Marseille (Bouches-du-Rhône) durch einen Kopfschuss getötet, wie France Bleu Provence am Montag berichtete.

    Es waren Anwohner, die gegen Mitternacht den Notruf gewählt hatten. Der junge Mann war der Polizei einschlägig bekannt.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte es sich um die vierte tödliche Schießerei in Marseille seit Anfang des Jahres. Am Mittwoch, dem 2. Februar, war ein 18-jähriger Mann in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, in der Cité de La Visitation im 14. Arrondissement, durch eine Kalaschnikow-Salve getötet worden.

  • Franzosen verlassen die Großstädte – die kleineren Orte müssen viele Zuzügler verkraften

    Franzosen verlassen die Großstädte – die kleineren Orte müssen viele Zuzügler verkraften

    Eine aktuelle Studie von France Stratégie zeigt, dass während der Pandemie in den meisten mittelgroßen Städten im Gegensatz zu einigen Metropolen die Bevölkerungszahl und die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen sind.

    Während der Pandemie stellten viele Franzosen fest, wie eng ihre Wohnungen in den Großstädten waren, und viele von ihnen entschieden sich für einen Umzug. Laut einer aktuellen Studie von France Stratégie verzeichnete die Mehrheit der mittelgroßen Städte in den letzten Monaten einen Anstieg der Bevölkerungszahl und der Beschäftigung. Ein Wunsch nach mehr Platz, nach einem Garten, aber auch nach einer überschaulicheren Stadtgröße sind die Gründe für diese Migrationsbewegung. Dies ist eine der Lehren aus der Gesundheitskrise, die die Präsidentschaftskandidaten für ihre Vorschläge zu einer Erneuerung der grossen Städte beachten müssen.

    Lesen Sie auch: Immobilien : Immer mehr Pariser verlassen die Hauptstadt

    Die Immobilienpreise sind um 10% gestiegen.
    Schon jetzt ist klar, dass der Wunsch vieler Franzosen, ins Grüne zu ziehen, Folgen hat: Die Immobilienpreise sind mancherorts stark gestiegen: +10% in den letzten zwei Jahren, zum Beispiel in Salon de Provence.

    Außerdem müssen die kleineren Städte und ländlichen Gebiete all diese Menschen aufnehmen können. David Ytier, stellvertretender Bürgermeister von Salon de Provence, zuständig für Wohnungsbau, äussert sich gegenüber Franceinfo:

    „Ein Gebiet, das früher eine Industriebrache war konnte nun in Wohnraum umgewandelt werden. Alle Arten von Wohnraum: Wir haben hier etwa zwanzig Villen, Eigentumswohnungen und Sozialwohnungen.“

    Die Idee der Stadtverwaltung ist es, eine Mini-Stadt zu schaffen: „Was für uns sehr wichtig ist, ist eine Mischung von Bewohnern, um eine Stadt zu bilden und daneben lokale Geschäfte in der Nachbarschaft, öffentliche Dienstleistungen wie eine Kinderkrippe und einen öffentlichen Park“. Das neue Viertel ist eine Illustration dessen, was man hier umsetzen möchte: eine kontrollierte Urbanisierung, die Aufnahme neuer Einwohner und gleichzeitig die Erhaltung der Lebensqualität.

    Die Stadt Salon de Provence will etwa 200 neue Einwohner pro Jahr aufnehmen. Nicht mehr, um ihren mediterranen Charme nicht zu verlieren.

  • Marseille: Ein Toter und ein Verletzter nach Schüssen im 14. Arrondissement

    Marseille: Ein Toter und ein Verletzter nach Schüssen im 14. Arrondissement

    Ein 18-Jähriger wurde von einer Kalaschnikow-Kugel getötet, als er sich am Mittwochabend vor einem Lebensmittelgeschäft aufhielt.

    Ein 18-jähriger Mann wurde am Mittwochabend in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, im 14. Arrondissement, durch eine Kalaschnikow-Salve erschossen, wie Franceinfo am Donnerstag, dem 3. Februar, aus Polizeiquellen erfuhr. Ein weiterer Mann, der sich bei ihm befand, wurde durch eine Kugel am Oberschenkel verletzt. Die Täter sind noch auf der Flucht.

    Gegen 22 Uhr unterhielten sich die beiden Opfer vor einem Lebensmittelgeschäft. Ein Auto kam ihnen entgegen, ein Mann stieg aus dem Fahrzeug aus und schoss auf die beiden Männer. Der tödlich verletzte 18-Jährige war das Ziel, der zweite, der Sohn des Geschäftsführers des Lebensmittelgeschäfts, war nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen ein „Kollateralopfer“. Es wurden dreizehn Einschüsse gezählt. Die Täter flüchteten nach der Tat mit ihrem Auto.

  • Schauspieler Dylan Robert zu 30 Monaten Haft verurteilt

    Schauspieler Dylan Robert zu 30 Monaten Haft verurteilt

    Der 21-jährige Schauspieler, der für seine Rolle in dem Film „Scheherazade“ mit dem César für den besten männlichen Nachwuchsdarsteller 2019 ausgezeichnet wurde, wurde am Montag, den 31. Januar, vom Strafgericht in Aix-en-Provence wegen gewalttätiger Diebstähle verurteilt. Am Montag, dem 31. Januar,…

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  • Nizza: Person bei Polizeieinsatz erschossen, Beamter wegen Totschlags verhaftet

    Nizza: Person bei Polizeieinsatz erschossen, Beamter wegen Totschlags verhaftet

    Bei einem Polizeieinsatz machte ein Beamter von seiner Waffe Gebrauch und verletzte eine Person schwer. Diese erlag schließlich ihren Verletzungen, der Polizist wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Mittwochmorgen wurde im Stadtzentrum von Nizza eine Person erschossen, wie der Sender BFMTV Nice berichtete. Die Person wurde während eines Polizeieinsatzes in der Rue de la Buffa 7 getötet. Der Polizeieinsatz soll im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt im Stadtteil Las Planas am 24. Dezember stehen.

    „Diese Operation hat heute Morgen stattgefunden. Mehrere Festnahmen haben stattgefunden, eine Festnahme ist schlecht verlaufen, da ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch gemacht und auf eine der Personen geschossen hat“, sagte Xavier Bonhomme, der Staatsanwalt von Nizza, dem Sender BFMTV. Die lebensgefährlich verletzte Person wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt, bevor sie ihren Verletzungen erlag. Der Polizist wurde wegen vorsätzlicher Tötung in Polizeigewahrsam genommen, der Staatsanwalt hat die IGPN (Polizei der Polizei) eingeschaltet.

    Lesen Sie auch: Nizza: 24-jähriger Mann in der Weihnachtsnacht im Stadtteil Las Planas erschossen

    Am 24. Dezember war der 24-jährige Ermelindo im Stadtteil Las Planas erschossen worden. Er war den Justizbehörden unbekannt. Es waren damals Ermittlungen wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet worden.

  • Video: Auf dem Grund des Mittelmeers will „BathyBot“ die Geheimnisse der Tiefen lüften

    Video: Auf dem Grund des Mittelmeers will „BathyBot“ die Geheimnisse der Tiefen lüften

    Im Ifremer-Institut in La Seyne-sur-Mer, Var, überprüfen Ingenieure und Wissenschaftler die Funktion der Kameras von BathyBot, das bald das erste mobile Unterwasserfahrzeug der Welt sein wird, das dauerhaft in 2.500 m Tiefe installiert wird, um die Geheimnisse der Tiefsee zu lüften.

  • Marseille: Polizei findet dank Snapchat gefangene und vergewaltigte Teenagerin

    Marseille: Polizei findet dank Snapchat gefangene und vergewaltigte Teenagerin

    Ein 14-jähriges Mädchen, das in einem Gebäude im 15. Bezirk von Marseille gefangen gehalten und vergewaltigt wurde, konnte dank des sozialen Netzwerks Snapchat am Freitag, 14. Januar, von der Polizei befreit werden.

    Eine 14-jährige Ausreißerin aus der Region Ardèche wurde in Marseille von zwei Männern gefangen gehalten und vergewaltigt. Am Freitag, dem 14. Januar, konnte sie schließlich befreit werden, nachdem sie die Polizei zu den mutmaßlichen Tätern geführt hatte, indem sie die Ortung ihres Telefons über soziale Netzwerke aktivierte. Das Mädchen wurde seit Montag, dem 10. Januar, vermisst.

    Am vergangenen Freitag gegen 5 Uhr morgens erreichte die Polizei, die von der Mutter des Mädchens kontaktiert worden waren, die Jugendliche per SMS, da sie nicht laut telefonieren konnte. Das Mädchen berichtete den Polizeibeamten, dass sie gefangen gehalten, vergewaltigt, geschlagen und möglicherweise unter Drogen gesetzt wurde, habe aber keine Ahnung, wo sie sich befindet.

    Glücklicherweise kamen die Polizisten auf die Idee, Snapchat zu benutzen. Durch die Aktivierung der Standortbestimmung des Telefons in dem Netzwerk konnten sie feststellen, dass sich das Mädchen in einem Gebäude im 15. Arrondissement, in einer Siedlung in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, aufhielt. Die Ermittler klopften an alle Türen der Apartements in dem Gebäude, bis die Minderjährige ihnen per Nachricht über das soziale Netzwerk bestätigte, dass sie sich vor der Wohnung befanden, in der sie gefangen gehalten wurde.

    Das unter Schock stehende Mädchen wurde sofort nach seiner Befreiung in ein Krankenhaus in Marseille eingeliefert. Die Minderjährige ist inzwischen wieder bei ihrer Familie.

    Zwei Männer wurden festgenommen
    In Marseille hatte die Jugendliche Ausreisserin auf einer Party einen 26-jährigen Mann kennengelernt, der ihr anbot, sie bei sich aufzunehmen. Sie folgte ihm daraufhin in eine Wohnung, in der sich ein weiterer 64-jähriger Mann befand. Nach Angaben des Opfers haben die beiden Männer sie dazu gebracht, Cannabis zu rauchen, bevor sie sie abwechselnd vergewaltigten.

    Die beiden Männer wurden am Freitag in der Wohnung, in der das Mädchen gefunden worden war, festgenommen und am Sonntag wegen „Gruppenvergewaltigung einer Minderjährigen und Freiheitsberaubung“ der Staatsanwaltschaft Marseille vorgeführt.

  • Emmanuel Macron will „bis 2030 die Zahl der Polizisten auf den Strassen verdoppeln“.

    Emmanuel Macron will „bis 2030 die Zahl der Polizisten auf den Strassen verdoppeln“.

    Bei einem Besuch in Nizza kündigte Emmanuel Macron an, „3.000 zusätzliche Beamte auf die öffentlichen Straßen“ bringen zu wollen. Bei seiner Reise nach Nizza kündigte Staatspräsident Emmanuel Macron am Montag, dem 10. Januar, an, dass er „die Zahl der Polizisten auf den Strassen bis 2030 verdoppeln“ wolle, insbesondere durch die Streichung von anderen Aufgaben und Umstrukturierungen, was es ermöglichen solle, „3.000 zusätzliche Beamte auf die Straße zu bringen“. Diese Maßnahme werde die Schaffung von 10.000 neuen Stellen für Ordnungskräfte seit Beginn seiner Amtszeit ergänzen, erklärte er in Nizza vor Abgeordneten und Verbänden zum Thema Sicherheit. Macron kündigte ebenfalls an, das Bußgeld für Belästigung in der Öffentlichkeit auf 300 Euro verdreifachen zu wollen. Emmanuel Macron erklärte bei seinem Besuch in Nizza ausserdem, dass er das Bußgeld für Belästigung in der Öffentlichkeit auf 300 Euro verdreifachen wolle. Belästigungen sollen jetzt als „Straftat“ eingestuft werden. Der Präs…

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  • Emmanuel Macron besucht Nizza

    Emmanuel Macron besucht Nizza

    Emmanuel Macron reist am Montag, 10. Januar, nach Nizza (Alpes-Maritimes). Er wird voraussichtlich den Baubeginn für das neue Hôtel des Polices einleiten. Er will wohl auch Ankündigungen zum Thema Sicherheit machen. Während die Präsidentschaftskandidatin Valérie Pécresse ihre Kritik an Emmanuel Macrons Bilanz im Bereich der Sicherheit verstärkt, will der Staatschef dieses Thema nicht der Rechten überlassen. Es wird erwartet, dass Emmanuel Macrons, wenn er am Montag, dem 10. Januar, in Nizza (Alpes-Maritimes) sprechen wird, seine Bilanz verteidigt, insbesondere die Schaffung von 10.000 Stellen für Sicherheitskräfte während seiner fünfjährigen Amtszeit. Zukünftiges Orientierungsgesetz für die Sicherheit.Andererseits wird der Quasi-Kandidat Macron Ankündigungen zu einem kommenden Orientierungsgesetzes für die Sicherheit machen. Allerdings hat ein neues Sicherheitsgesetz keine Chance, vor den Präsidentschaftswahlen verabschiedet zu werden. Auch am Montag wird Eric Ciotti, ein konservativer…

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  • Fréjus: Mann kommt mit einem abgetrennten menschlichen Kopf zur Gendarmerie

    Fréjus: Mann kommt mit einem abgetrennten menschlichen Kopf zur Gendarmerie

    In einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Draguignan hieß es, ein 38-jähriger Mann habe sich bei der Gendarmerie gemeldet, „um einen vorsätzlichen Mord anzuzeigen, den er am Vortag in der Gemeinde Fréjus begangen hatte“. Ein 38-jähriger Mann, der behauptete, einen anderen Mann getötet zu haben, meldete sich am Freitag, dem 7. Januar, bei der Gendarmerie in Fréjus, Var, mit einer Tasche, in der sich der Kopf seines am Vortag getöteten Opfers und dessen Genitalien befanden, wie die Gendarmerie und die Staatsanwaltschaft in Draguignan mitteilten. „Eine Person hat sich der Gendarmeriebrigade in Fréjus gestellt, nachdem sie einem Mann den Kopf und den Penis abgetrennt hatte“, meldete die Gendarmerie der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur in einer Pressemitteilung und bestätigte damit eine Meldung der regionalen Tageszeitung Var-Matin. In einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Draguignan hieß es, ein 38-jähriger Mann habe sich gemeldet, „um einen vorsätzlichen Mord anzuzeigen, den er am Vortag in der Gemeinde Fréjus begangen hatte“. Der Mann „trug einen abgetrennten Kopf und die männlichen Genitalien des Opfers mit sich, dessen Identität er angab“, so die Staatsanwaltschaft. Die mit den Ermittlungen beauftragte Kriminalpolizei von Toulon teilte ihrerseits mit, dass sich der Beschuldigte am Freitagmorgen bei der Gendarmerie in Fréjus gemeldet hatte. „Er stellte einen menschlichen Kopf zur Schau, daher wurde er sofort in die Polizeistation gebracht und in Gewahrsam genommen“. Der Mann war der Polizei bislang wegen kleinerer Straftaten bekannt. Der mutmassliche Täter soll einem psychiatrischen Gutachten unterzogen werden, teilte die Staatsanwaltschaft Draguignan weiter mit und erklärte, dass in diesem Stadium der Ermittlungen das Motiv für das Verbrechen noch unklar sei. Am Freitagabend untersuchten die Ermittler die Wohnung des Angeklagten und mutmasslichen Tatort.