Kategorie: Südost

  • Frankreich beschlagnahmt 100-Millionen-Villa von Roman Abramowitsch und andere Vermögenswerte

    Frankreich beschlagnahmt 100-Millionen-Villa von Roman Abramowitsch und andere Vermögenswerte

    Die französische Regierung hat eine Liste der beschlagnahmten Immobilien russischer Oligarchen veröffentlicht, darunter Yachten, Hubschrauber und eine 100 Millionen Euro teure Villa an der Riviera, die Roman Abramowitsch gehört. Sich in Frankreich befindendes Eigentum der auf der EU-Sanktionsliste stehenden russischen Oligarchen wurde beschlagnahmt oder eingefroren. Mobiles Eigentum wie Yachten und Hubschrauber wurden beschlagnahmt, während Immobilien eingefroren wurden, damit die Eigentümer sie nicht vermieten oder verkaufen können. Insgesamt wurden 33 Immobilien – meist an der Riviera oder in Paris – eingefroren und vier Yachten und sechs Hubschrauber wurden beschlagnahmt. Unter den Immobilien auf der Liste befindet sich auch das Château de Croë am Cap d’Antibes, das Roman Abramovich, dem Inhaber des britischen Fußballclubs Chelsea, gehört. Der geschätzter Wert der Luxusvilla beträgt satte 100 Millionen Euro. Die Liste der Immobilien klingt wie ein Leitfaden für einige der teuersten …

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  • Nizza: 5 Polizisten wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ verhaftet

    Nizza: 5 Polizisten wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ verhaftet

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza leitete am Dienstag eine Untersuchung wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ ein. Laut Christian Estrosi, dem Bürgermeister von Nizza (Alpes-Maritimes), sind die Vorfälle „äußerst schwerwiegend“ und „äußerst verstörend“. Fünf Beamte der Stadtpolizei wurden am Dienstag, dem 12. April, im Rahmen einer Untersuchung wegen „schwerer Gewalt und Freiheitsberaubung“ in Polizeigewahrsam genommen und von der Stadt vorläufig suspendiert, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte. Laut der regionalen Tageszeitung Nice-Matin, die den Fall aufgedeckt hatte, ging es darum, dass ein junger Mann, der am Montag ein Fahrzeug der Stadtpolizei mit Farbe besprüht haben soll, von diesen Beamten in einen der Parks der Stadt verbracht und verprügelt wurde. Bilder einer Videoüberwachung sollen jedoch zeigen, wie das vermeintliche Opfer von den Beamten in das Fahrzeug gezerrt wurde. „Ich habe den Generaldirektor der Polizeidienste sofort aufgefordert, sie vorsorglich zu suspendieren“, reagierte Christian Estrosi und versprach: „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden Verfahren eingeleitet, um die Entlassung derjenigen zu erreichen, die diese Taten begangen haben, und die Stadt wird als Zivilklägerin auftreten“. Der Polizeigewahrsam der fünf Beamten wurde am späten Dienstagnachmittag verlängert, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte.
  • Marseille: Säuberungsaktionen zum Schutz des Ökosystems der Calanques

    Marseille: Säuberungsaktionen zum Schutz des Ökosystems der Calanques

    Die Mitglieder eines Wandervereins aus Marseille führten in der Calanque de Cortiou Aufräumarbeiten durch. Ziel ist es, an diesem stark frequentierten Ort wieder ein funktionierendes Ökosystem herzustellen.

    Die Calanque de Cortiou, die sich im Herzen des Nationalparks der Calanques befindet, wurde im Laufe der Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen. Schuld daran sind die Abwässer der Kläranlage der Stadt Marseille und die Abfälle von wilden Partys, die dort regelmässig veranstaltet werden.

    Angesichts der Umweltgefährdung haben Mitglieder des Vereins „Les Excursionnistes Marseillais“ Säuberungsaktionen organisiert, um den Ort von Abfällen und Schadstoffen zu reinigen.

    Die Natur in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen
    Neben den seinen Ausflügen und Wanderungen setzt sich der Verein, der seit nunmehr 125 Jahren besteht, auch für die Erhaltung der Umwelt ein. Die letzte Aktion der Freiwilligen fand in Cortiou statt, wo an nur einem Tag über 5 Tonnen umweltschädlicher Substanzen eingesammelt wurden. „Was wir tun ist eine Hommage an die Calanques, wir wollen, dass sie schön bleiben … sie bereiten uns so viel Freude“, sagt ein Vereinsmitglied gegenüber Franceinfo.

    Parallel zu diesen Aktionen und um die Schönheit des Nationalparks Calanques, der dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, zu bewahren, haben die lokalen Behörden beschlossen, ab diesem Frühjahr ein Online-Buchungssystem einzuführen. Ziel ist es, den Besucheransturm auf die Calanque de Sugiton, eine der meistbesuchten Buchten, zu begrenzen. Nur noch 400 bis 600 Personen pro Tag werden zugelassen. Früher sah man dort in Spitzenzeiten bis zu 2.000 Besucher.

  • EuroMillionen: Französischer 200 Millionen Euro Gewinner spendet Großteil des Jackpots, um „den Planeten zu retten“

    EuroMillionen: Französischer 200 Millionen Euro Gewinner spendet Großteil des Jackpots, um „den Planeten zu retten“

    Am Freitag, dem 11. Dezember 2020, gewann ein Spieler aus Südfrankreich 200 Millionen Euro in der EuroMillionen-Lotterie. Heute gibt er bekannt, mit diesem Geld eine Stiftung gegründet zu haben, die sich dem Umweltschutz widmet.

    Vor zwei Jahren hatte er bereits geplant, eine eigene Stiftung zu gründen, „einen zweistelligen Millionenbetrag in die Stiftung einzubringen“ und „insbesondere Krankenhäusern Geld zu spenden“. Dies ist nun beschlossene Sache. Der zweitgrößte EuroMillionen-Gewinner, der in den Mitteilungen der Française des Jeux (FDJ) den Spitznamen „Guy“ trägt, hatte am 11. Dezember 2020 die gigantische Summe von 200 Millionen Euro gewonnen. Der aus Südfrankreich stammende Rentner und ehemalige Manager war innerhalb weniger Minuten zum 400. reichsten Mann Frankreichs geworden.

    Zwei Jahre später hat dieser EuroMillions-Spieler, dessen Priorität immer darin bestand, „so vielen Menschen wie möglich zu helfen“, fast sein gesamtes Vermögen an Anyama übertragen, eine Stiftung, die sich dem Umweltschutz widmet und die am Mittwoch vor genau einem Jahr unter größter Geheimhaltung gegründet wurde, wie die Zeitung Le Parisien meldet.

    „Wir haben noch nie eine Initiative dieser Größenordnung gesehen“
    „Ich habe den größten Teil meines Gewinns abgegeben und werde nach und nach fast alles spenden“, versichert der großzügige Gewinner, der nach wie vor anonym bleiben möchte: „Ich versuche, nicht bekannt zu werden“, betont er, weil er „weiterhin friedlich und in völliger Diskretion leben möchte“.

    „Wir haben noch nie eine Initiative dieser Größenordnung gesehen“, gesteht Isabelle Cesari, die bei der Française des Jeux für die Beziehungen zu großen Gewinnern zuständig ist, gegenüber Le Parisien. „Aber wir haben bisher auch selten Gewinne in dieser Größenordnung erlebt“.

  • Eric Zemmour wird von Zidanes Fußballplatz in Aix-en-Provence geworfen

    Eric Zemmour wird von Zidanes Fußballplatz in Aix-en-Provence geworfen

    Der rechtsextreme Kandidat und einige seiner Fans hatten im Zidane Five Club in Aix-En-Provence gerade ein Fußballspiel begonnen, als Nourredine Zidane sie aufforderte, den Platz zu verlassen. Ein Missgeschick auf der Zielgeraden der Präsidentschaftskampagne für Eric Zemmour. Der Kandidat der extremen Rechten, der am Samstag, dem 2. April, in Marseille unterwegs war, wurde von Nourredine Zidane, einem der Brüder von Zinedine Zidane, dem Weltmeister von 1998, von einem Platz des Zidane Five Club, einem privaten Fußballkomplex in Aix-en-Provence, vertrieben.

    Die Mitarbeiter von Eric Zemmour hatten zwei Fußballfelder reserviert und zahlten dafür jeweils 160 Euro für zwei Stunden, wie France Télévisions erfahren hat. Sie hatten die Betreiber der Plätze jedoch nicht darüber informiert, dass dieser sportliche Moment Teil des Wahlkampfes von Eric Zemmours sein sollte. Der Kandidat und mehrere Aktivisten kamen auf dem Platz an und…

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  • Ukraine-Krieg: Riesige Fähre in Marseille zum Flüchtlingsheim umgebaut

    Ukraine-Krieg: Riesige Fähre in Marseille zum Flüchtlingsheim umgebaut

    In Marseille, Bouches-du-Rhône, wurde eine Fähre umgebaut, um 1.600 ukrainische Flüchtlinge, hauptsächlich Frauen und Kinder, unterzubringen. Die ersten Personen wurden am Dienstag, dem 29. März, aufgenommen.

    Mitten in Marseille (Bouches-du-Rhône) wurde ein grosses Fährschiff zu einer Oase des Friedens für ukrainische Flüchtlinge. Die ersten kamen am Dienstagmorgen, dem 29. März, an und ließen ein Land im Krieg hinter sich. „Es ist eine Erleichterung. Ich war noch nie auf einem großen Boot, einem so großen Schiff“, gesteht Inna auf France 3. Im Inneren wurden die Kabinen in Zimmer umgewandelt, die Bar in ein Spielzimmer für Kinder.

    1.600 Menschen werden erwartet.
    Alle Schilder wurden ins Ukrainische übersetzt, und es sind weitere Dienstleistungen geplant, um die Flüchtlinge zu begleiten. „Es ist ein schwimmendes Hotel, das ihnen zur Verfügung gestellt wird, aber es wird auch eine soziale Begleitung, eine gesundheitliche Begleitung geben, und Ausbildung, Bildung für die Kinder“, erklärte Christophe Mirmand, Präfekt der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur dem Sender France 3. Vom Krieg gezeichnete ukrainische Flüchtlinge können auf dem Schiff adäquat betreut werden. Es werden 1.600 Personen erwartet, vor allem Frauen und Kinder.

  • Dürre: Einschränkungen der Wassernutzung in den Departements Var und Ain

    Dürre: Einschränkungen der Wassernutzung in den Departements Var und Ain

    Die milden Temperaturen zu Beginn des Frühlings lassen eine große Dürre befürchten. Mehrere Departements haben bereits Beschränkungen eingeführt.

    Monatelang fast ohne einen Tropfen Wasser. Der Frühling beginnt gerade erst und Teile Frankreichs leiden bereits unter Wassermangel. Die Viehzüchter sind die ersten, die davon betroffen sind. In einem Weiler in den Alpes-Maritimes macht sich Dominique Girod Sorgen um seine Herde. „Früher passierte es nur im Sommer, dass das Wasser knapp zu werden drohte. (…) Aber jetzt wird es problematisch“, sagt die Schafzüchterin gegenüber France 2. Im Vergleich zum Vorjahr fiel 70% weniger Regen. Die Wasserreserven des kleinen Ortes sind fast ausgetrocknet, ebenso wie die meisten Brunnen im Departement Var.

    In den Departements Var und Ain herrscht erhöhte Wachsamkeit.
    So etwas hat es zu dieser Jahreszeit noch nie gegeben, soweit sich die Bewohner erinnern können. „Es ist immer besorgniserregend, Wasser ist ein Produkt, das wichtiger ist als Öl. Bisher hat niemand darauf geachtet“, sagt ein Einheimischer. Die einzige Lösung für das Dorf ist, Wasser aus dem Fluss zu pumpen, dessen Wasserstand bereits sehr niedrig ist, und Einschränkungen zu verhängen, wie das Verbot, Autos zu waschen oder den Rasen zu gießen. Bisher wurden zwei Departements in Alarmbereitschaft versetzt: Var und Ain. Aber auch weiter nördlich in der Nähe von Dijon (Côte-d’Or) steigt die Besorgnis.

  • Frankreich beschlagnahmt Yachten eines russischen Oligarchen

    Frankreich beschlagnahmt Yachten eines russischen Oligarchen

    Die französischen Behörden haben zwei Yachten im Gesamtwert von 90 Millionen Euro beschlagnahmt, die Alexey Kuzmichev gehören, einem engen Vertrauten des russischen Präsidenten Vladimir Putin. Die französischen Behörden haben zwei Luxusjachten beschlagnahmt, die einem der einflussreichsten Geschäftsleute Russlands gehören. Die „Little Bear“, ein 17 Meter langes Schiff im Wert von 20 Millionen Euro, das Alexey Kuzmichev, einem Hauptaktionär des Alfa-Konglomerats, gehört, wurde am 16. März in Cannes an der Côte d’Azur beschlagnahmt, wie eine Regierungsquelle am Mittwoch gegenüber der Agentur AFP bestätigte. Die zweite Yacht von Kuzmichev, die „Big Bear“, ein 26 Meter langes Boot, das im nahe gelegenen Antibes gewartet wurde und angeblich 70 Millionen Euro wert ist, wurde bereits am Montag beschlagnahmt. Als Milliardär und einer der größten Steuerzahler Russlands ist Kuzmichev „eine wesentliche Einnahmequelle für die Regierung der Russischen Föderation, die für die Annexion der Krim und d…

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  • Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 zu lebenslanger Haft verurteilte korsische Unabhängigkeitskämpfer befand sich seit 19 Tagen im Koma in einem Krankenhaus in Marseille, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und schwer verletzt worden war. Der korsische Nationlist und Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist am Montagabend, 21. März, gestorben, fast drei Wochen nach einem Angriff im Gefängnis von Arles, wie Franceinfo unter Verufung auf einen Anwalt seiner Familie meldet. „Die Familie von Yvan Colonna bestätigt, dass er heute Abend im Krankenhaus von Marseille verstorben ist. Sie bittet darum, dass ihre Trauer respektiert wird und wird keinen Kommentar abgeben“, gab Rechtsanwalt Patrice Spinosi an. Yvan Colonna, der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 verurteilt wurde, befand sich seit 19 Tagen im Krankenhaus in Marseille. Er lag im Koma, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling a…

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  • Ukraine-Krieg: 20.000 ukrainische Flüchtlinge bisher offiziell in Frankreich angekommen

    Ukraine-Krieg: 20.000 ukrainische Flüchtlinge bisher offiziell in Frankreich angekommen

    Die russischen Bombardements in der Ukraine gehen weiter und der Exodus der Flüchtlinge hält an. Jeden Tag fliehen Tausende aus der Ukraine, um Sicherheit in Europa zu finden. Sie fliehen um jeden Preis vor dem Krieg und den russischen Bombardements. In einer polnischen Grenzstadt warten Ukrainer auf ihren Zug, der sie an einen anderen Ort in Europa bringen soll. Wie Sveta, die ihr Studentenleben aufgeben musste, um in die Sicherheit zu fliehen: „Dieses Jahr wollte ich an die Universität gehen, aber ich weiß nicht, ob ich es wegen der Situation schaffen werde. Ich weiß nicht, wo ich morgen sein werde. Alle meine Freunde mussten die Ukraine auch verlassen, sie sind 16 oder 17 Jahre alt“, sagt sie vor der Kamera von Franceinfo. Ein herzlicher EmpfangSeit Beginn des Krieges haben mehr als drei Millionen Flüchtlinge die Ukraine verlassen und etwa 20.000 sind inzwischen offiziell in Frankreich angekommen. So auch am Freitag, dem 18. März, in einem Flugzeug Richtung Nizza mit 148 Passagiere…

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