Kategorie: Südost

  • Weihnachtsbad: Tradition in Nizza seit 75 Jahren

    Weihnachtsbad: Tradition in Nizza seit 75 Jahren

    Das Winterbaden, das in Nizza längst zur Tradition geworden ist, fand am Sonntag, 19. Dezember, bei Sonnenschein statt. Das Meer war mit knapp über 15 Grad zwar kühl, aber erträglich.

    Auf der Promenade des Anglais in Nizza warten alle ungeduldig auf ihn. Mit Geschenken beladen, fährt der Wagen des Weihnachtsmanns vor, und bald fällt der Startschuss. Das Wetter ist ideal für ein Weihnachtsbad. Mehr als 50 tapfere Frauen und Männer tauchen in das 15 Grad warme Wasser ein. Für einiuge ist es sogar etwas zu warm. „Wir kommen aus der Bretagne und hier ist es eigentlich heiß für uns, das ist nicht sehr erfrischend“, sagt ein Badender ironisch vor der Kamera von France 2.

    Nächstes Bad am 1. Januar
    Das Weihnachtsbaden ist in Nizza seit Ende des 2. Weltkrieges eine Tradition. „Seit 75 Jahren kommen alle Nizzaer und die Menschen aus dem Hinterland zum Baden. […] Man teilt einen fröhlichen Moment“, erzählt Thierry Jeans, Präsident der Amicale Niçois. Die Mutigsten nutzen die Gelegenheit, um ein paar Bahnen zu schwimmen. Wer Lust auf diese erfrischende Erfahrung hat, kann am 1. Januar das nächste Mal auf der Promenade des Anglais baden gehen…

  • Auswirkungen der Streiks im Bahnverkehr am Freitag

    Auswirkungen der Streiks im Bahnverkehr am Freitag

    Für Reisende, die am Freitag in Frankreich mit dem Zug unterwegs sein wollen, gibt es einige schlechte Nachrichten.

    Pendler haben am Freitag in der Region Paris mit Störungen im Bahnverkehr zu rechnen. Sowohl der RER- als auch der Transilien-Verkehr ist von den Auswirkungen eines zweitägigen Streiks betroffen.

    Den Pariser Pendlern wurde bereits gestern geraten, so weit wie möglich auf Zugfahrten zu verzichten.

    Lesen Sie auch: Verkehr: Was über den Streik bei der SNCF am ersten Wochenende der Weihnachtsferien bekannt…

    Zehntausende von Reisenden, die an diesem Wochenende mit dem Zug in die Weihnachtsferien im Südosten Frankreichs starten wollten, konnten aufatmen, nachdem die Gewerkschaften ihre Streikandrohung nach erneuten Verhandlungen mit dem SNCF-Management aufgehoben hatten.

    Die französische Bahngesellschaft SNCF teilte mit, dass der TGV Sud-Est am Samstag und Sonntag fast normal verkehren wird, nachdem die Gewerkschaften CGT Cheminots und Sud-Rail ihre geplante Arbeitsniederlegung abgesagt hatten, Stunden nachdem bereits eine dritte Gewerkschaft, Unsa, ihren Streikaufruf zurückgezogen hatte.

    Laut Christophe Fanichet, dem CEO von SNCF Voyageurs, werden die Züge der TGV Atlantique-Linie zwischen Paris und Südwestfrankreich am Freitag fast normal verkehren.

    Es gibt jedoch nicht nur gute Nachrichten. Trotz der Aufhebung der Streikankündigung bleibt der Reiseverkehr auf der Sud-Ost-Achse am Freitag, dem 17. Dezember, stark beeinträchtigt, so die SNCF, denn auf den Strecken zwischen Paris, Lyon, Marseille und der Côte d’Azur verkehrt nur etwa jeder zweite Zug.

    Die SNCF erklärte dazu, dass der Streikaufruf „aus betrieblicher Sicht zu spät“ aufgehoben wurde, um den reduzierten Fahrplan wieder zu ändern.

    Die Reisepläne von 50.000 Reisenden sind am Freitag empfindlich gestört, so die SNCF gegenüber France Info. Die SNCF wird die betroffenen Reisenden vollständig entschädigen und ihnen einen zusätzlichen Gutschein im Wert von 100 Prozent des Fahrpreises anbieten.

    Lesen Sie auch: SNCF: Streikankündigung für das erste Wochenende der Weihnachtsferien

  • SNCF: Streik für TGV Sud-Est aufrechterhalten – Zugverkehr dieses Wochenende „sehr gestört“

    SNCF: Streik für TGV Sud-Est aufrechterhalten – Zugverkehr dieses Wochenende „sehr gestört“

    Für verschiedene SNCF-Strecken, darunter die TGVs im Südosten und Südwesten, wurde für das erste Wochenende der Weihnachtsferien zum Streik aufgerufen. Die Verhandlungen sind gescheitert.

    Die Direktion der SNCF gab am Mittwoch bekannt, dass die Gewerkschaften SUD-Rail, CGT und Unsa ihren Streikaufruf auf der TGV-Achse Süd-Ost vom Freitag, dem 17. Dezember, bis zum Sonntag, dem 19. Dezember, aufrechterhalten. Es werden starke Störungen des Zugverkehrs erwartet.

    Lesen Sie auch: Verkehr: Was über den Streik bei der SNCF am ersten Wochenende der Weihnachtsferien bekannt…

    Die Direktion „bedauert, dass die seit mehreren Tagen geführten Verhandlungen (…) den Streik in dieser Zeit nicht verhindern konnten“. Die Geschäftsleitung habe „positiv auf die Forderungen der Gewerkschaften reagiert“, aber diese haben „sich für die Beibehaltung“ ihrer Streikankündigung entschieden. Die voraussichtlichen Änderungen des Fahrplans werden am Mittwoch gegen 17 Uhr veröffentlicht.

    Die Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen, Neueinstellungen, um den Personalmangel zu beheben, höhere Löhne und Gehälter sowie eine „Covid-Prämie“.

  • Coronavirus: Ärzte in Nizza fordern die Impfpflicht für Erwachsene

    Coronavirus: Ärzte in Nizza fordern die Impfpflicht für Erwachsene

    Achtzehn Vorsitzende der medizinischen Betriebskommissionen in öffentlichen Krankenhäusern und Privatkliniken im Departement Alpes Maritimes und in Monaco unterzeichnen einen öffentlichen Aufruf. Während sich die Gesundheitslage weiter verschlechtert, veröffentlichte Nice-Matin einen öffentlichen Aufruf, der von achtzehn leitenden Mitarbeitern von Krankenhäusern und Kliniken im Departement Alpes-Maritimes und Monaco unterzeichnet wurde.“Sollte nicht sehr bald eine Beschleunigung bei Erstimpfungen zu beobachten sein, fordern wir den Staat auf, seine Verantwortung zu wahrzunehmen und die Bedingungen für eine allgemeine Impfpflicht für Erwachsene zu schaffen“, schreiben sie.Während Ende Oktober 34 Patienten mit dem neuen Coronavirus im Departement Alpes-Maritimes stationär behandelt wurden, waren es an diesem Sonntag 197, was einem Anstieg um 600% entspricht. 37 von ihnen befinden sich auf einer Intensivstation.Der Aufruf der Ärzte ist eine Premiere in Frankreich. Die achtzehn leitenden A…

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  • Cannes: Jugendliche schießen „zum Spaß“ mit Gewehren auf Passanten

    Cannes: Jugendliche schießen „zum Spaß“ mit Gewehren auf Passanten

    Drei Jugendliche im Alter von 17 bis 18 Jahren wurden in Cannes festgenommen, nachdem sie am Freitag, 10. Dezember, „aus Spaß“ mit einem Gewehr auf Passanten geschossen hatten. Drei Jugendliche wurden am Freitag, 10. Dezember, von der Brigade Anti-Criminalité (BAC) festgenommen, weil sie verdächtigt werden, in Cannes wahllos auf Passanten geschossen zu haben, berichtetet France Bleu. Die Tat ereignete sich am frühen Abend auf der Höhe des Boulevard Carnot. Mindestens zwei Passanten sollen verletzt worden sein. Die Behörden suchen nach etwa 30 weiteren potenziellen Opfern, die die jungen Männer durch Schüsse verletzt haben sollen. Die angegriffenen Passanten sollen nach Angaben der mutmasslichen Täter in Schulterhöhe oder im Gesicht verletzt worden sein. „Um Spaß zu haben“ Die drei Jugendlichen, die sich am Samstagmorgen noch in Polizeigewahrsam befanden, rechtfertigten ihre Tat damit, dass sie „aus Spaß“ auf die Passanten geschossen hätten. Die Polizei beschlagnahmte bei einem der Verdächtigen ein Gewehr. Einer der drei jungen Männer gab die Tat bereits zu.
  • Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt

    Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt

    In einem Tweet am Donnerstag, 9. Dezember, gab das IHU Méditerranée infection mit Professor Didier Raoult an der Spitze bekannt, dass man eine neue Variante von Covid-19 entdeckt hat. Bisher wurden keine weiteren Informationen bekannt gegeben. Am Donnerstag, dem 9. Dezember, gab das Universitäts-Krankenhaus Méditerranée infection in Marseille auf Twitter das Auftreten einer neuen Corona-Variante bekannt. Das Institut wird von dem umstrittenen Professor Didier Raoult geleitet. Die neue Variante sei bei Patienten in der Stadt Forcalquier in der Nähe von Marseille entdeckt worden.

    „Sie wurde als IHU-Variante bezeichnet und unter dem Namen B.1.640.2 beim GISAID (Netzwerk für den wissenschaftlichen Austausch) hinterlegt“, so das IHU in seinem Tweet. Die Mutation ist ein natürliches PhänomenWie Le Figaro berichtet, ist die Mutation eines Virus ein natürlicher Vorgang. Covid-19 hat auf diese Weise bereits viele Formen angenomme…

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  • Ein eingestürztes Gebäude in Sanary-sur-Mer: Ein zweites Opfer unter den Trümmern gefunden

    Ein eingestürztes Gebäude in Sanary-sur-Mer: Ein zweites Opfer unter den Trümmern gefunden

    Eine 82-jährige Frau wurde leblos in den Trümmern des eingestürzten Gebäudes in Sanary-sur-Mer (Var) aufgefunden. Es handelt sich um das zweite Opfer dieser Tragödie.

    Die Zahl der Toten in Sanary-sur-Mer steigt weiter an. Ein zweites Opfer, eine 82-jährige Frau, wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch leblos unter den Trümmern des Gebäudes gefunden, das am Dienstag im Morgengrauen eingestürzt war, wie die Feuerwehr des Departements Var mitteilte.

    „Ein Opfer wurde lokalisiert und dann herausgezogen, es handelt sich um eine 82-jährige Frau, die leider verstorben ist“, so die Feuerwehr Var in einer WhatsApp-Mitteilung. Eine weitere Person, vermutlich der Sohn der 80-Jährigen, wird noch vermisst.

    Lesen Sie dazu auch: Mutter und Baby nach Gebäudeeinsturz an der Côte d’Azur gerettet

    UPDATE: Am Nachmittag des 8. Dezember teilte die Feuerwehr mit, dass noch ein drittes Todesopfer aus den Trümmern geborgen wurde. Die Behörden beenden die Rettungsaktion.

    Insgesamt starben drei Menschen bei dem Einsturz des Gebäudes. Am Dienstagabend suchten die Behörden noch nach zwei Personen, einer 82-jährigen Frau und ihrem 40-jährigen Sohn.

    Die Frau wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch leblos unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes gefunden, wie die Feuerwehr des Departements Var mitteilte.

    Am Mittwoch wurde die letzte Person, die nach dem Einsturz des Wohnhauses in Sanary-sur-Mer vermisst wurde, tot aufgefunden und von der Feuerwehr des SDIS 83 aus den Trümmern geborgen, so die Präfektur des Departements Var in einer Pressemitteilung.

    Die Rettungsmaßnahmen sind inzwischen abgeschlossen, berichtet die Präfektur. Die 45 Feuerwehrleute, die noch vor Ort sind, machen sich nun daran, „den Ort bis zu den von der Gemeinde geplanten Säuberungsarbeiten zu sichern“.

  • Mutter und Baby nach Gebäudeeinsturz an der Côte d’Azur gerettet

    Mutter und Baby nach Gebäudeeinsturz an der Côte d’Azur gerettet

    Die französische Feuerwehr hat eine Mutter und ihr Baby nach einem Gebäudeeinsturz in der Mittelmeerstadt Sanary-sur-Mer gerettet. Die Suche nach weiteren Überlebenden dauert an.

    In der Nacht von Montag, dem 6. Dezember, auf Dienstag, 7. Dezember, um 3:50 Uhr stürzte ein Gebäude in Sanary-sur-Mer (Var) ein. Der Einsturz wurde durch eine Explosion ausgelöst, deren Ursache noch unbekannt ist. Es wird jedoch die Spur eines Gaslecks untersucht, da „die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte einen starken Gasgeruch feststellten“, wie die Präfektur des Departements Var berichtete. „Die benachbarten Gebäude wurden evakuiert“, erklärte ein Verantwortlicher der Feuerwehr.

    Mindestens eine Person ist gestorben, den Rettungskräften gelang es jedoch, eine Mutter und ihr Baby lebend aus den Trümmern des Gebäudes zu bergen. „Es hat mehr als zwei Stunden gedauert, das Baby herauszuholen. Es wurde von Rettungskräften in Obhut genommen und es geht ihm gut“, sagte Oberst Eric Grohin von der regionalen Feuerwehr später gegenüber Journalisten.

    Rund 70 Feuerwehrleute vor Ort
    Drei weitere Personen wurden leicht verletzt und bereits ins Krankenhaus gebracht, teilte die Feuerwehr mit. „Wir glauben nicht, dass sich noch mehr Menschen in dem Gebäude befanden“, sagte der Bürgermeister der Stadt, Daniel Alsters, der Nachrichtenagentur AFP.

    Das dreistöckige Gebäude befindet sich in der Rue Jean Jaurès am Hafen von Sanary-sur-Mer, einer Stadt mit rund 15.000 Einwohnern. Rund 70 Feuerwehrleute wurden für diese Einsatz mobilisiert und erhielten Verstärkung von spezialisierten Rettungs- und Räumungsteams mit Suchhunden.

  • 100 tote Katzen im Haus eines französischen Rentners gefunden

    100 tote Katzen im Haus eines französischen Rentners gefunden

    Tierschutzverbände wollen Strafanzeige gegen einen 81-jährigen Mann wegen Misshandlung und Fahrlässigkeit erstatten.

    Rund 100 tote Katzen wurden im Haus eines Rentners in Südfrankreich gefunden, wie Tierschutzverbände am Montag mitteilten.

    Die Freiwilligen wurden von der Nichte des 81-Jährigen alarmiert, die in seinem Haus am Sonntag die leblosen Tiere entdeckte. Der Rentner war zuvor in ein Krankenhaus in Nizza an der Côte d’Azur eingeliefert worden. Die meisten der toten Katzen befanden sich in versiegelten Plastik- oder Holzbehältern, berichtet die regionale Tageszeitung Nice-Matin.

    Neben den Katzen, die in und um das Haus gefunden wurden, fanden sich auch Überreste von Eichhörnchen und Ratten sowie Skelettteile eines Hundes.

    Mehr als 20 stark unterernährte Katzen wurden lebend aus dem Haus gerettet und an Tierärzte übergeben oder in Pflegestellen untergebracht.

  • Didier Raoult: Rüge von der Ärztekammer wegen seines Einsatzes für Hydroxychloroquin

    Didier Raoult: Rüge von der Ärztekammer wegen seines Einsatzes für Hydroxychloroquin

    Die Disziplinarkammer der Ärztekammer gab am Freitag in Bordeaux (Gironde) ihr Urteil bekannt. Didier Raoul wurde beschuldigt, gegen die ärztliche Berufsordnung verstoßen zu haben, indem er Hydroxychloroquin gegen Covid-19 propagierte. Er erhält einen Verweis. Seit Ende 2020 ist der 69-jährige Infektiologe aus Marseille Gegenstand von zwei Klagen, die von der Ärztekammer des Departements Bouches-du-Rhône und dem nationalen Rat der Ärztekammer (Cnom) eingereicht wurden. Ihm wird vorgeworfen, „ohne gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ für Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19 geworben zu haben, was auf „Quacksalberei“ hinauslaufe, hatte die Berichterstatterin der Disziplinarkammer bei einer Anhörung am 5. November in Bordeaux argumentiert. Raoult wurde auch vorgeworfen, „unbedachte Risiken“ eingegangen zu sein, als er Patienten mit dieser „wissenschaftlich nicht erprobten“ Behandlung behandelt habe. Die Disziplinarkammer der Ärztekammer gab am Freitag, den 3. Dezember, ihre…

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