Kategorie: Südost

  • Was man über die neue Covid-19-Variante aus Südfrankreich weiss

    Was man über die neue Covid-19-Variante aus Südfrankreich weiss

    B.1.640.2, eine neue Variante von Covid-19, wurde angeblich Anfang Dezember von der Universitätsklinik Marseille entdeckt. Sollte man sich darüber Sorgen machen? Am 9. Dezember erklärte das von Professor Didier Raoult geleitete Institut IHU Méditerranée Infection auf Twitter, dass es eine neue Variante von Covid-19 bei einem Dutzend Patienten aus Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence) nachgewiesen habe. „Sie wurde als IHU-Variante getauft und auf der Datenbank Gisaid unter dem Namen B.1.640.2 hinterlegt“, so die Organisation. Lesen Sie auch: Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt Die Forscher aus Marseille veröffentlichten Ende Dezember eine Vorstudie, deren Hauptunterzeichner der umstrittene Didier Raoult ist. Die Vorveröffentlichung trägt den Titel „Émergence dans le sud de France d’un nouveau variant du SARS-CoV-2 d’origine probablement camerounaise, abritant à la fois les substitutions N501Y et E484K dans la protéine de pointe“ (Auftauch…

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  • Covid-19: Immer mehr Menschen lassen sich endlich impfen

    Covid-19: Immer mehr Menschen lassen sich endlich impfen

    Immer mehr Menschen kommen in die Zentren, um sich nun doch impfen zu lassen, wie France 2 berichtet. In einem Impfzentrum in Marseille im Departement Bouches-du-Rhône erhält Stella ihre allererste Impfung. Ihr Arbeitgeber hat ihr ein Ultimatum gestellt: Impfung oder Entlassung. „Ich hatte nicht wirklich Lust, meine Eltern waren sehr skeptisch. Da es bei der Arbeit verlangt wird, habe ich keine andere Wahl“, gesteht Stella. „Man ist heute gezwungen, sich impfen zu lassen, um unterwegs zu sein, um zu reisen“, sagt eine Frau gegenüber France 2. In der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, der am wenigsten geimpften Region Frankreichs, ist jetzt die Zahl der Erstimpfungen höher als anderswo. Seit der Ankündigung des Impfpasses hat sich Situation in den Impfzentren verändert. „Wir haben derzeit zwischen 8 und 10% Erstimpfungen in einem Zentrum wie dem unseren, das 2.500 Impfungen pro Tag durchführt. Wir überschreiten jetzt 200 Erstimpfungen, was mehr als doppelt so viel ist wie das, was wir v…

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  • Neue Variante in Forcalquier / Südfrankreich: B.1.640.2 hat bereits zwölf Menschen infiziert

    Neue Variante in Forcalquier / Südfrankreich: B.1.640.2 hat bereits zwölf Menschen infiziert

    Eine neue Variante von Covid-19 wurde von der Universitätsklinik Marseille entdeckt. Einige Fälle wurden in der Gegend von Forcalquier in den Alpes de Haute-Provence bekannt. Es ist allerdings noch zu früh, um näheres über die Gefährlichkeit dieser Variante zu kennen.

    Könnte bald eine neue Variante die Nachfolge von Omikron antreten? Es ist ganz natürlich, dass sich Viren weiterentwickeln und Varianten entwickeln, nun wurde eine neue Variante in Südfrankreich identifiziert.

    Eine Variante mit 46 Mutationen
    Forscher der Universitätsklinik Marseille identifizierten am 9. Dezember 2021 eine Variante, die 46 Mutationen und 37 Deletionen trägt, davon 23 allein im Spike-Protein. Zum Vergleich: Omikron umfasst rund 50 Mutationen, davon 32 im Spike-Protein, das als Schlüssel für den Eintritt des Virus in den Körper fungiert. Bisher sind nur wenige Daten über die neue Variante verfügbar.

    Lesen Sie dazu auch: Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt

    Die neue Variante wurde bei einer kleinen Gruppe von zwölf Kranken in Forcalquier in den Alpes de Haute-Provence festgestellt. Es handelt sich um eine Unterlinie der Variante B.1.640, die erstmals Ende September in der Republik Kongo nachgewiesen wurde. Einer der Patienten aus Forcalquier hatte sich in Kamerun aufgehalten, bestätigt Prof. Colson vom IUH Marseille gegenüber France 3 Méditerranée.

    Die Weltgesundheitsorganisation hat die afrikanische Variante am 22. November 2021 als „überwachte Variante“ eingestuft. Am 27. Dezember waren laut Santé publique France 188 Fälle in der Region Hauts-de-France, 171 in der Region Île-de-France und 146 in der Normandie registriert.

    Die Forscher aus Marseille nannten diese neue Variante B.1.640.2 und veröffentlichten eine vorläufige Studie. Der amerikanische Virologe Tom Peacock beruhigt und erinnert auf Twitter daran, dass die neue Variante B.1.640.2 älter als Omikron ist und noch viel, viel weniger verbreitet zu sein scheint. Wahrscheinlich also ist sie weitaus weniger ansteckend.

    Es ist noch viel zu früh, um die Gefährlichkeit der Variante B.1.640.2 einschätzen zu können. Derzeit werden epidemiologische Untersuchungen und In-vitro-Studien durchgeführt. Es ist zu diesem Zeitpunkt unmöglich zu sagen, ob sich diese Variante eines Tages so stark wie Delta oder Omicron ausbreiten wird oder ob sie in Südfrankreich lokalisiert bleibt. Auch lässt sich noch nicht sagen, ob die derzeitigen Impfstoffe auch gegen diese Variante wirksam sind.

  • Nizza: Leiche einer Frau im Kofferraum eines Autos entdeckt – zwei Personen in Polizeigewahrsam

    Nizza: Leiche einer Frau im Kofferraum eines Autos entdeckt – zwei Personen in Polizeigewahrsam

    In Nizza wurde der leblose Körper einer Frau entdeckt, die durch Strangulation getötet worden war. Ihr Lebensgefährte oder Ex-Lebensgefährte hat sich der Polizei gestellt.

    Die Leiche einer Frau wurde am Abend des 1. Januar in Nizza (Alpes-Maritimes) im Kofferraum eines Autos entdeckt, wie France Bleu Azur von der Staatsanwaltschaft in Nizza erfuhr und damit eine Meldung von Nice-Matin bestätigte.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wurde das Opfer, eine 45-jährige Mutter von drei Kindern, durch Strangulation getötet. Die stellvertretende Staatsanwältin erklärt, dass ihr Lebensgefährte bzw. Ex-Lebensgefährte sich bei der Polizei gemeldet hatte, um einen Streit zu melden, doch er gab an, zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst zu haben, dass seine Frau tot sei. Daraufhin führte er die Ermittler in die Nähe der Leiche.

    Der 60-jährige Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Einer seiner Söhne im Alter von 24 Jahren, der Eigentümer des Fahrzeugs, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Die beiden anderen Kinder des Paares sind 21 und 17 Jahre alt.

    Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, äußerte sich am Samstag auf Twitter „am Boden zerstört“, nachdem die Leiche des Opfers gefunden wurde, und will „den Horror anprangern“. Er versicherte, dass er in Gedanken bei den Kindern, der Familie und den Angehörigen des Opfers sei. Die Frau war Angestellte der Stadt Nizza.

    Dies ist nach den in Meurthe-et-Moselle und Maine-et-Loire aufgedeckten Fällen bereits der dritte Feminizid, der für das Jahr 2022 verzeichnet wurde. Das feministische Kollektiv gegen sexistische und sexuelle Gewalt #NousToutes zählte im Jahr 2021 insgesamt 113 Morde an Frauen.

  • Covid-19: Die Maske im Freien ist wieder da

    Covid-19: Die Maske im Freien ist wieder da

    Um den Ausbruch der Epidemie einzudämmen, wird der Mund- Nasenschutz in mehreren französischen Städten, darunter Paris und Lyon (Rhône), wieder Pflicht. In den Strassen von Lyon (Rhône) ist deutlich zu sehen: Mit Beginn des neuen Jahres ist die Maske auch im Freien wieder Pflicht. Die Maßnahme wird von den Menschen unterschiedlich bewertet. Eine Frau sagt gegenüber France Télévisons : „Es ist schönes Wetter, da möchte man die Maske abnehmen, um normal atmen zu können“. „Ich finde es normal, wenn wir aus dieser Pandemie herauskommen wollen, müssen wir die Maske tragen“, sagt ein anderer Passant. Geldstrafe von 135 Euro Wie in Lyon beschlossen die Präfekten zahlreicher Städte, die Maskenpflicht im Freien wieder einzuführen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu bekämpfen. In Paris begannen die Polizeikontrollen bereits am Freitagnachmittag, 31. Dezember. Für diejenigen, die sich nicht an die Regel halten, wird ein Bußgeld von 135 Euro verhängt. „Ich denke, man muss anfangen, ein bisschen z…

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  • ***EILMELDUNG***Bewohnerin von Tourves im Var will ihr Haus in die Luft sprengen

    ***EILMELDUNG***Bewohnerin von Tourves im Var will ihr Haus in die Luft sprengen

    Feuerwehrleute und Gendarmen befinden sich derzeit vor einem Haus im Dorf Tourves (Var), in dem eine Bewohnerin droht, alles in die Luft zu sprengen. Ihr Kind befindet sich bei ihr. Verhandlungsspezialisten werden vor Ort erwartet. In dem Dorf Tourves im Departement Var wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften mobilisiert. Eine Frau, die mit ihrem Kind dort wohnt, droht damit, ihr Haus in die Luft zu sprengen. Laut dem Sender BFMTV Toulon Var eilte die Gendarmerie gegen 10.20 Uhr in die Gemeinde mit fast 5.000 Einwohnern, um den Ort des Geschehens zu sichern. Auch die Feuerwehr wurde vorsorglich entsandt. Nach Angaben der Polizei befindet sich das Kind bei der Mutter im Haus. Derzeit werden Verhandlungsführer vor Ort erwartet. Ein Löschfahrzeug und ein Krankenwagen befinden sich vor dem Wohnhaus.
  • Lyon: Obdachloser rettet Mann und findet dank der Hilfe der Anwohner wieder Arbeit und Wohnung

    Lyon: Obdachloser rettet Mann und findet dank der Hilfe der Anwohner wieder Arbeit und Wohnung

    Fabrice Dusset, seit fünf Jahren obdachlos in Lyon (Rhône), wurde zum Helden seines Viertels, als er einen Antiquitäten-Händler rettete, der in einem Brand gefangen war. Die Bewohner des Viertels mobilisierten sich, um ihn zu belohnen.

    Seine Heldentat ist nun schon fast einen Monat her, doch Fabrice Dussets Popularität ist ungebrochen. In seinem Viertel kennt ihn jeder, seit er einen Antiquitäten-Händler, dessen Laden in Brand geraten war, vor den Flammen gerettet hat. „Ich habe nicht nachgedacht, ich bin einfach losgelaufen und habe ihn an den Füßen gepackt, weil um ihn herum Flammen waren“, erzählt Fabrice Dusset gegenüber France 3. Als Dankeschön wurde in der Nachbarschaft eine Spendenaktion gestartet, die innerhalb eines Monats die Summe von 2.500 Euro einbrachte.

    Sozialwohnung
    „Es war wichtig, eine Geste zu machen: Er sagt, er habe eine bürgerliche Geste gemacht, und wir hatten Lust, ihm gegenüber eine ebenso bürgerliche Geste zu machen“, erzählt Sandra, die die Spendenaktion initiiert hat. Es wurde auch eine Online-Petition ins Leben gerufen, in der gefordert wurde, dass der 30-Jährige im Warmen schlafen kann. Dank dieser Aktion wurde Fabrice Dusset jetzt eine Sozialwohnung angeboten, nachdem er fünf Jahre lang auf der Straße gelebt hatte. „Ich möchte mich bei den Leuten im Internet bedanken, denn ihnen ist es zu verdanken“, freut sich Fabrice.

  • Tricastin: Atomar verseuchtes Wasser tritt aus dem Atomkraftwerk aus

    Tricastin: Atomar verseuchtes Wasser tritt aus dem Atomkraftwerk aus

    Unter dem Kernkraftwerk Tricastin im Departement Drôme wurde im Grundwasser ein anormales Vorkommen von Tritium festgestellt. Die Leitung des Kraftwerks versichert, dass das Wasser im Fundament des Werks eingeschlossen ist und auf keinen Fall nach außen gelangen kann.

    Es handelt sich um das zweite gemeldete Tritiumleck innerhalb von zwei Jahren. Die Leitung des Kernkraftwerks Tricastin in der Drôme erklärte am Dienstag, dass sie am 15. Dezember ein „signifikantes Umweltereignis“ bei der Atomaufsichtsbehörde gemeldet habe.

    Im Grundwasser, das sich in dem unterirdischen Fundament des Kraftwerks befindet, wurden ungewöhnlich hohe Mengen des radioaktiven Stoffes Tritium festgestellt. Ein Wert von 1.000 Bq/l ist bereits meldepflichtig, am 12. Dezember wurde ein Spitzenwert von 28.900 Bq/l Tritium gemessen.

    Das Kraftwerk erklärt, dass das verseuchte Wasser in der Struktur des Fundaments eingeschlossen ist, „wie in einer Schachtel“, und keine Gefahr für die äußere Umgebung darstellen kann. Die Tritiumwerte sind derzeit wieder auf 11.000 Bq/Liter gesunken. Das radioaktive Material wird jedoch voraussichtlich „einige Monate“ nachzuweisen sein.

    Die Kraftwerksleitung meldete, sie wisse, woher das Leck komme: Drei Wochen zuvor habe ein Betriebsmanöver zu einer Überfüllung eines Tanks geführt, aus dem 900 Liter Abwasser ausgetreten seien. Diese Abwässer flossen in eine Flusswasserrinne und sickerten dann in den Grundwasserspiegel unter dem Kraftwerk.

    In Frankreich gibt es derzeit eine Debatte über Sicherheit und Nachhaltigkeit der Atomenergie, die durch Ankündigungen Emmanuel Macrons hinsichtlich des weiteren Ausbaus der Kernenergie in Frankreich angekurbelt wurde.

    Lesen Sie auch: Kernenergie: Emmanuel Macron kündigt den Bau neuer Reaktoren an

  • Nizza: 24-jähriger Mann in der Weihnachtsnacht im Stadtteil Las Planas erschossen

    Nizza: 24-jähriger Mann in der Weihnachtsnacht im Stadtteil Las Planas erschossen

    Die Staatsanwaltschaft der Stadt leitete eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande ein, die der Kriminalpolizei in Nizza übertragen wurde.

    Ein 24-jähriger Mann wurde in der Weihnachtsnacht in einem Problemviertel von Nizza erschossen, wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte. Die Tat ereignete sich kurz nach Mitternacht im Stadtteil Las Planas im Norden der Stadt. Das Opfer war den Justizbehörden bisher nicht bekannt, so die Staatsanwaltschaft, die eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet hat, mit der die Kriminalpolizei von Nizza betraut wurde.

    Ein verdächtiger Mann flüchtete mit Komplizen in einem Fahrzeug, das später einige Kilometer außerhalb der Stadt, in Cagnes-sur-Mer, gefunden wurde. Nach den mutmasslichen Tätern wird derzeit gefahndet. Eine Frau, Familienmitglied des Opfers, die kurz nach den Schüssen am Tatort eintraf, wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht.

  • Ehemaliger Ferrari-Formel-1-Pilot Jean Alesi in Avignon in Polizeigewahrsam genommen

    Ehemaliger Ferrari-Formel-1-Pilot Jean Alesi in Avignon in Polizeigewahrsam genommen

    Der ehemalige Formel-1-Fahrer Jean Alesi begab sich nach der Festnahme seines Bruders José spontan in die Polizeistation des Departements Vaucluse (SD) in Avignon. José Alesi wurde in einem Fall von Sachbeschädigung vernommen.

    Am Montag, dem 20. Dezember, wurde der ehemalige Ferrari-Pilot Jean Alesi in Polizeigewahrsam genommen, wie die französische Tageszeitung L’Equipe berichtet. Alesi, der 13 Jahre lang an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilgenommen hatte, soll sich nach der Festnahme seines Bruders José spontan auf einer Polizeiwache in Avignon gemeldet haben.

    Sein Bruder sei festgenommen worden, um im Rahmen einer Untersuchung von Sachbeschädigungen, die in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember in einer Gemeinde in der Nähe von Avignon begangen worden waren, vernommen zu werden. Die beiden Männer wurden anschließend in Polizeigewahrsam genommen, wie die Sportzeitung berichtet. Unbekannte sollen einen Sprengsatz auf dem Fenstersims eines Architekturbüros platziert haben, der nicht unerhebliche Schäden verursachte. Es wurden keine Personen verletzt.

    Die Ermittler sollen über ein Autokennzeichen auf die Spur von José Alesi gekommen sein. Die Rolle des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers in dem Fall ist noch nicht geklärt.