Kategorie: Südost

  • Ärztemangel: Ein Dorf im Puy-de-Dôme will Ärztin jetzt mit festem Gehalt anstellen

    Ärztemangel: Ein Dorf im Puy-de-Dôme will Ärztin jetzt mit festem Gehalt anstellen

    Die Gemeinde Olliergues im Departement Puy-de-Dôme, in der es inzwischen keine Ärzte mehr gibt, hat sich dazu entschlossen, eine Ärztin per Festanstellung davon zu überzeugen, sich niederzulassen. Eine Lösung, um der medizinischen Unterversorgung zu entkommen. In Olliergues, ein 800 Einwohner zählendes Dorf  im Departement Puy-de-Dôme, begann am Montag, dem 2. Januar, Dr. Céline Preux, als eine von der Gemeinde fest angestellte Allgemeinmedizinerin ihre Arbeit. Sie kam nicht allein, sie wird von einer Arzthelferin begleitet, die sie „bei den Sprechstunden unterstützt und einen Teil des Verwaltungsaufwands übernimmt“, so Dr. Céline Preux. Weitere Ärzte sollen folgen. Dr. Céline Preux wird an drei Tagen in der Woche für ihre Patienten in Olliergues da sein. Seit vier Jahren gibt es in dem Ort keinen Allgemeinmediziner mehr und viele Patienten aus der Gemeinde oder der Umgebung hatten keinen Hausarzt mehr. So musste zum Beispiel ein Ehepaar für einen Arzttermin 25 km weit fahren. In …

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  • Var: Restaurantmitarbeiter entdeckt beim Öffnen einer Auster eine Perle

    Var: Restaurantmitarbeiter entdeckt beim Öffnen einer Auster eine Perle

    In Lorgues, im Departement Var, entdeckte ein mitarbeiter eines Restaurants beim Öffnen einer Auster eine Perle – ein äußerst seltenes Ereignis. Es ist ein kleines Weihnachtswunder. In einem Restaurant in Lorgues (Var) machte Manuel Benavides am Morgen des 25. Dezembers bei der Zubereitung einer Aus…

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  • Iraner begeht in Lyon Selbstmord, um auf die Situation in seinem Land aufmerksam zu machen

    Iraner begeht in Lyon Selbstmord, um auf die Situation in seinem Land aufmerksam zu machen

    Bevor er sich in die Rhône stürzte, hatte der 38-jährige Mann ein Video in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Darin stellte er seine Tat als Beweis für die „Müdigkeit“ seiner Landsleute dar, die seit mehr als drei Monaten gegen die Machthaber demonstrieren. „Wenn ihr dieses Video anschaut, bin ich tot.“ Der Iraner Mohammad Moradi beging am Montag, dem 26. Dezember, Selbstmord, indem er sich in Lyon in die Rhône stürzte, um auf die Situation in seinem Land aufmerksam zu machen, das von Protesten gegen die Machthaber erschüttert wird. Er wurde am späten Montagnachmittag ertrunken aufgefunden und konnte von den Rettungsdiensten nicht mehr wiederbelebt werden. Der Mann hatte vor seiner Tat ein Video in mehreren sozialen Netzwerken veröffentlicht. Darin kündigte er mit ruhiger Stimme an: „Ich habe beschlossen, mich im Fluss Rhône umzubringen, um zu zeigen, dass wir, das iranische Volk, sehr müde wegen dieser Situation im Iran sind“, und weiter: „Die Polizei greift die Menschen an, wir …

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  • 33 Menschen wurden im Jahr 2022 in Marseille erschossen – trauriger Rekord seit 20 Jahren

    33 Menschen wurden im Jahr 2022 in Marseille erschossen – trauriger Rekord seit 20 Jahren

    Seit dem 1. Januar 2022 haben mehr als dreißig Menschen in der Stadt am Mittelmeer ihr Leben durch Schusswaffen verloren.

    Dreiunddreißig Todesfälle im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Marseille (Bouches-du-Rhône) im Jahr 2022. Das ist die höchste Todesrate seit 20 Jahren. Banden liefern sich einen gnadenlosen Revierkampf und begleichen ihre Rechnungen mit blutigen Schießereien. Das letzte Opfer starb in der Weihnachtsnacht.

    Die Mehrheit der Opfer war unter 30 Jahre alt.
    Im gesamten Departement Bouches-du-Rhône wurden seit dem 1. Januar 60 Morde oder versuchte Morde durch organisierte Banden gezählt, ein Rekord. Von den 33 zu beklagenden Opfern in Marseille waren zwei Drittel jünger als 30 Jahre. Die meisten Taten konzentrierten sich auf die nördlichen Stadtteile. Die Staatsanwaltschaft von Marseille eröffnete in diesem Jahr 42 Verfahren im Zusammenhang mit Bandenkriminalität und nimmt regelmäßig Verhaftungen vor, das Problem konnte jedoch nicht eingedämmt werden. Die Polizei beschlagnahmt nicht nur Drogen, sondern immer öfter auch Waffen, 1.172 seit Beginn des Jahres.

  • Syroco: Segelboot für eine kohlenstofffreie Zukunft

    Syroco: Segelboot für eine kohlenstofffreie Zukunft

    Ein Start-up-Unternehmen aus Marseille hat den Ehrgeiz, den Schiffsverkehr umweltfreundlicher zu gestalten. Mit einem Schiff, das von einem Segel wie ein Kitesurfer gezogen wird.

    Es sieht aus wie ein kleines Flugzeug und ist doch ein Boot. Ein unglaubliches Gerät, mit dem sein Konstrukteur eine Geschwindigkeit von über 150 km/h erreichen und damit den Geschwindigkeitsrekord im Segeln brechen will. Dieses „Speed Craft“, derzeit noch ein Prototyp im Maßstab 1:3, verfügt über ein Segel, das dem eines Kitesurfers ähnelt, und einen speziellen Kiel, um es auf dem Wasser zu halten. Ohne diese technologische Innovation würde dieses Gerät, das halb Boot und halb Flugzeug ist, davonfliegen. Schlüsselelement dieses innovativen Konzepts ist der Kite (Drachensegel), der es ermöglicht, alle Kräfte des Windes an einem einzigen Punkt zu bündeln.

    Entwicklung des kohlenstofffreien Seetransports
    Dieses revolutionäre Boot verdanken wir einem der erfolgreichsten französischen Kitesurfer. Alex Caizergues aus Marseille kann auf 15 Jahre Wettkampferfahrung, 6 Weltrekorde und 4 Weltmeistertitel verweisen. „Ich habe im Laufe meiner Karriere Vieles erreicht, jetzt wollte ich noch einen Schritt weiter gehen und in meiner täglichen Arbeit einen Beitrag für die Umwelt leisten“.

    Um über seine sportlichen Leistungen noch hinauszuwachsen, hat der Rekordhalter ein Start-up-Unternehmen gegründet. Der französische Champion hat ein hochkarätiges Team von 17 Personen um sich geschart, Ingenieure und Schiffsarchitekten, die alle vom Segeln begeistert sind. Ziel des jungen Unternehmens aus Marseille: die Dekarbonisierung des Seeverkehrs voranzutreiben. Der ganzen Welt soll bewiesen werden, dass es möglich ist, mithilfe des Windes, einer sauberen und kostenlosen Energie, eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. „Ganz sicher werden wir morgen Schiffe haben, die einen niedrigen Energieverbrauch haben. Sie werden vielleicht Segel oder ‚Foils‘ haben“, erklärt Alex Caizergues gegenüber France Télévivions.

    Der nächste Schritt für den Unternehmer ist, die geplante 7-Meter-Version seines neuartigen Bootes in den kommenden Monaten zu Wasser zu lassen. Ein Prototyp, mit dem Alex Caizergues den Geschwindigkeitsrekord in Angriff nehmen wird, den er noch „vor den Olympischen Spielen 2024“ brechen möchte.

  • Emmanuel Macron ging am Nachmittag vor Weihnachten mit Freunden bowlen

    Emmanuel Macron ging am Nachmittag vor Weihnachten mit Freunden bowlen

    Emmanuel Macron verbrachte einen Teil des Nachmittags des 24. Dezembers damit, auf einer Bowlingbahn in den Yvelines die Kugel rollen zu lassen. Was hat Emmanuel Macron am 24. Dezember gemacht? Weder Last-Minute-Einkäufe, noch Geschenkpakete geschleppt, geschweige denn ein Treffen im Elysée-Palast. Nach einem Dezember, in dem er die Welt bereiste (USA, Katar, Ägypten…), wollte sich der Staatschef wie Millionen Franzosen einfach nur entspannen. Und dafür besuchte der Präsident eine Bowlingbahn. Er ging zum AK Bowling in Maurepas im Departement Yvelines, um „einen geselligen Moment mit Freunden und der Familie zu genießen“, berichtete Le Parisien. Emmanuel Macron spielte „ein oder zwei Runden“ und verbrachte etwas mehr als eine Stunde vor Ort. Die Bowlingbahn bestätigte den besuch des Staatschefs am späten Abend, indem sie ein Foto auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte. Darauf ist zu sehen, wie Emmanuel Macron in Jeans neben drei anderen Personen posiert. Die von Emmanuel Macron erz…

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  • Marseille: Ein Mann und eine Frau im 14. Arrondissement angeschossen

    Marseille: Ein Mann und eine Frau im 14. Arrondissement angeschossen

    Der Mann befindet sich in Lebensgefahr. Drei Personen flüchteten nach den Schüssen. Ein Mann und eine Frau wurden am Samstag, dem 24. Dezember, in Marseille durch Schüsse verletzt. Das meldet Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise. Die Tat ereignete sich gegen 19.30 Uhr in der Siedlung Campagne Larousse im 14. Arrondissement der Stadt. Der Mann befindet sich in Lebensgefahr. Drei Personen flüchteten nach den Schüssen, bestätigte die Polizeiquelle gegenüber Franceinfo hinzu. Die Kriminalpolizei in Marseille wurde eingeschaltet. Am Freitagabend wurde ein 22-Jähriger ebenfalls im 14. Arrondissement von Marseille mit einer Schusswaffe getötet. Das Opfer erlag seinen Verletzungen, nachdem es von zwei Kugeln getroffen worden war, wie Franceinfo am Samstag erfuhr. Bisher kann jedoch keine Verbindung zwischen den beiden Fällen hergestellt werden.
  • Alpes-Maritimes: Auf Entdeckungstour in Menton

    Alpes-Maritimes: Auf Entdeckungstour in Menton

    France 3 nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise nach Menton, einer besonderen Stadt nahe der italienischen Grenze. Menton ist insbesondere für den Zitronenanbau und die farbenfrohen Häuser bekannt.

    Die vom Mittelmeer umgebene Stadt Menton (Alpes-Maritimes) ist so schön, dass sie auch als „Perle Frankreichs“ bezeichnet wird. Das Herz der Stadt schlägt am Fuße der Basilika Saint-Michel aus dem 17. Jahrhundert. Die Fremdenführerin Muriel Farina beginnt ihre Führungen immer an diesem Ort. Die Stadt wurde mit besonders vielen Treppen gebaut. „Es ist selten, so viele Häuser und so viele Farben an einer Stelle zu sehen, es ist wie ein Gemälde“, kommentiert ein Mann.

    Die Zitrone, eine Spezialität der Region
    Im Garten von Val Rahmeh, dem Tal der Ruhe, lässt der Gärtner Stéphane Ananian die Blumen blühen. Besucher lassen sich von der Ruhe der „Oase des Friedens“ anstecken. Viele Touristen kommen nach Menton, um die spezielle und herkunftsgeschützte Zitrone von Menton zu entdecken. Die Keramikerin Lucie Mazière-Gannac führt die alte Tradition der Teller aus Menton fort, traditionelle Keramiken, die im 19. Jahrhundert entstanden sind. Die Besucher nehmen Farben, viele Bilder und Geschmackserlebnisse mit nach Hause.

  • WM 2022: Ausschreitungen in Lyon und Nizza nach dem Finale zwischen Argentinien und Frankreich

    WM 2022: Ausschreitungen in Lyon und Nizza nach dem Finale zwischen Argentinien und Frankreich

    In Lyon und Nizza wurden Polizisten angegriffen. Der Präfekt des Departements Rhône berichtet von etwa 15 Festnahmen in Lyon. Aus dem Departement Alpes-Maritimes gab es keine Zahlen.

    Am Sonntag, dem 18. Dezember, kam es am Rande des WM-Finales zwischen Argentinien und Frankreich zu Zwischenfällen auf der Avenue Jean Médecin, der Hauptstraße im Zentrum von Nizza, berichtet France Bleu Azur. Vermummte Personen zielten mit Feuerwerkskörpern auf Polizisten. Die Polizisten antworteten mit Tränengas. Mehrere Mülltonnen gingen in Flammen auf. Christian Estrosi, der Bürgermeister von Nizza, verurteilte „mit äußerster Schärfe das Vorgehen der Schläger, die die Ordnungskräfte angegriffen haben“. Er wünscht sich harte Strafen.

    Ausschreitungen auch in Lyon
    In Lyon wurden etwa 15 Personen festgenommen, wie der Präfekt der Region Auvergne-Rhône-Alpes und des Departements Rhône auf Twitter mitteilte. Präfekt Pascal Mailhos „verurteilt die Gewalt gegen die Ordnungskräfte und unterstützt die betroffenen Beamten in vollem Umfang“.

    Die Vorfälle ereigneten sich in der Innenstadt von Lyon nach dem Finale der Fußballweltmeisterschaft. In der Nähe des Place Bellecour wurden die Ordnungskräfte mit Wurfgeschossen beworfen. „Die Ordnungskräfte erwiderten die Angriffe auf verhältnismäßige Weise, um die feindlich gesinnten Personen zu zerstreuen“, erklärte die Präfektur des Departements.

  • WM-Endspiel: In Marseille ist die Stimmung nach der Niederlage von Les Bleus im Keller

    WM-Endspiel: In Marseille ist die Stimmung nach der Niederlage von Les Bleus im Keller

    Die Marseiller, die in den Bars der Stadt das Finale der Fußballweltmeisterschaft verfolgten, konnten ihre Enttäuschung über die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien nicht verbergen. Eine Reportage von France 3.

    Enttäuschung machte sich am Vieux-Port und in ganz Marseille am Sonntagabend breit. Die Niederlage von Les Bleus im Elfmeterschießen gegen Argentinien vertrieb die schöne Stimmung, die zu Beginn des Tages in den Bars der Stadt geherrscht hatte. Nachdem die Aufregung etwas nachgelassen hat, ziehen es die französischen Fans vor, das Positive in dem Spiel zu sehen. „Wir haben nichts aufgegeben, wir sind bis ans Ende unserer Kräfte gegangen“, sagt einer von ihnen gegenüber dem Sender France 3, während sein Freund „all denen dankte, die es den Fans ermöglicht haben, dieses historische Finale in vollen Zügen zu genießen“.

    Und auch wenn die fröhlichen Gesichter verschwunden waren, wollte niemand auf die Schuldigen im Elfmeterschießen einprügeln. „Uns fehlte der Erfolg, die anderen hatten ihn. Wir geben Tchouaméni und Coman nicht die Schuld für die verpatzten Schüsse“. Auch Mbappés Leistung blieb natürlich nicht unbemerkt, hier und da war in den Straßen von Marseille zu hören, dass für seine Leistung ein „Ballon d’Or“ angemessen sei. Obwohl die Niederlage die Stimmung der Franzosen spürbar trübte, beschlossen einige, trotzdem bis in die Nacht hinein zu feiern. Wahrscheinlich, um ihre Enttäuschung über das knappe Verpassen eines historischen Erfolgs in Wein, Bier und Gelächter zu ertränken.