Kategorie: Südost

  • Lyon: Thermoradar soll die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen kontrollieren

    Lyon: Thermoradar soll die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen kontrollieren

    Die Metropole Lyon will mit thermischen Radargeräten experimentieren, um die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen zu kontrollieren.

    Die Metropole Lyon kündigte letzte Woche die Einführung von Wärmebildkameras an, um die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen zu kontrollieren, berichtet die Webseite Siècle Digital. Das Ziel ist, Fahrer, die alleine auf den für Fahrgemeinschaften reservierten Spuren fahren, zu festzustellen und zu bestrafen.

    Seit Ende 2020 gehört Lyon zu den Gemeinden, die für Fahrgemeinschaften reservierte Fahrspuren eingerichtet haben. Eine leuchtende Raute weist auf Fahrspuren hin, die nur von Fahrzeugen befahren werden dürfen, in denen sich mindestens zwei Personen befinden. Trotz eines drohenden Bußgeldes von 135 Euro wird diese Regel jedoch nur selten von den Autofahrern beachtet.

    Die Sensoren des Wärmebildradars werden in der Lage sein, die Anwesenheit von zwei Erwachsenen auf den Vordersitzen auch hinter getönten Scheiben zu erkennen. Die Geräte werden jedoch nicht in der Lage sein, die Anwesenheit eines Säuglings oder kleinen Kindes auf der Rückbank zu erkennen. „Radargeräte sind nie zu 100 % wirksam, aber der Staat homologiert sie, wenn die Fehlerquote unter 4 % liegt, also ab 96 %“ Effizienz, erklärte Jean-Charles Kohlhaas, Vizepräsident für Verkehr im Großraum Lyon, gegenüber der Zeitung Le Figaro.

    Bisher hat die Metropole Lyon weder ein Datum für den Beginn noch die Anzahl der Radargeräte bekannt gegeben.

  • Bouches-du-Rhone: Grünalgen werden zu Biokunststoff recycelt

    Bouches-du-Rhone: Grünalgen werden zu Biokunststoff recycelt

    Im Département Bouches-du-Rhône stellt das Unternehmen Eranova Bioplastik aus Grünalgen her, die an den Ufern des Étang de Berre angespült werden. Durch dieses innovative Verfahren kann die fossile Kunststoffproduktion reduziert werden.

    Seit Jahren schon vergiften grüne Algenteppiche den Alltag von Anwohnern der französischen Küste. Zehntausende Tonnen Algen werden jedes Jahr an den Stränden der Bretagne und des Mittelmeers gesammelt. Diese ekelerregenden und giftigen Abfälle müssen mit Hilfe von Baggern vergraben werden. Dieser Prozess ist aufwendig und kostet die Gemeinden viel Geld. Das junge Unternehmen Eranova aus dem Departement Bouches-du-Rhône hat für dieses Problem jetzt eine Lösung gefunden. Nach mehrjähriger Forschung haben die Ingenieure eine Technik entwickelt, mit der die Algen in biologisch abbaubaren und recycelbaren Kunststoff umgewandelt werden können. Ein weltweit einzigartiges Verfahren, das gleichzeitig die Attraktivität der Strände verbessert. „Wir arbeiten mit gestrandeten Algen, die man in der Bretagne, aber auch im Mittelmeer findet. Aus diesen Abfällen haben wir Granulat hergestellt“, erklärt Philippe Lavoisier gegenüber France Télévisions. Er ist Chemieingenieur und war Berater bei mehreren großen Kunststoffherstellern, bevor er die Leitung von Eranova gemeinsam mit seinem Partner Philippe Michon übernahm.

    Echte Alternative zu herkömmlichem Plastik

    Die Algen aus dem Étang de Berre werden kostenlos von den Gemeinden gesammelt. Sie werden anschliessend in einem speziellen Becken gereinigt, bevor sie „ausgehungert“ werden. Dabei werden ihnen Nährstoffe entzogen, um ihre Eigenproduktion von Stärke, dem Rohstoff für das Bioplastikgranulat, zu steigern. Die Algen werden anschliessend zerkleinert, getrocknet und weiterverarbeitet. „Das Problem bei Algen ist der Geruch und die Farbe. Wenn man eine Verpackung braucht, will man diese grüne Farbe nicht mehr. Also bleichen wir sie. Wir haben ein natürliches Bleichverfahren entwickelt, das ganz ohne Chemikalien auskommt“, erklärt Philippe Lavoisier. Verpackungen, Flaschen, Plastikfolien – aus der Stärke der Grünalgen lassen sich mehrere Arten von Kunststoffen herstellen, die recycelbar, kompostierbar und natürlich biologisch abbaubar sind.

    Das Unternehmen sammelt jedes Jahr 500 Tonnen Grünalgen, um 300 Tonnen Kunststoff und Verbundstoffe herzustellen. Zu den Kunden von Eranova gehören Le Slip Français, Handelsketten wie Carrefour sowie mehrere große Bauunternehmen. Doch das Start-up will es nicht dabei belassen und strebt nun den internationalen Markt an. Eranova hat eine erste Lizenz für den Bau einer Fabrik in Indonesien vergeben. Das junge Unternehmen plant natürlich auch, in Frankreich zu expandieren. „Wir arbeiten gerade an einem Standort mit einer Fläche von 100 Hektar, der uns die 100-fache Produktion ermöglichen wird. Wir werden 30.000 Tonnen Algen verarbeiten können. 120 bis 130 Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen werden an diesem Standort beschäftigt sein“, kündigt Philippe Michon, Elektronikingenieur und Mitgeschäftsführer von Eranova, an.

  • Puy-de-Dôme: 20-jährige Frau wird von ihrem Lebensgefährten getötet

    Puy-de-Dôme: 20-jährige Frau wird von ihrem Lebensgefährten getötet

    Der Verdächtige, ein ebenfalls 20-jähriger Mann, wurde am Dienstag gegen 21.20 Uhr auf offener Straße festgenommen. Er wird verdächtigt, mit einer Schrotflinte auf seine Lebensgefährtin geschossen zu haben.

    Eine 20-jährige Frau wurde von ihrem gleichaltrigen Lebensgefährten am Dienstagabend in ihrer Wohnung in Lempdes, in der Nähe von Clermont-Ferrand im Departement Puy-de-Dôme, getötet, berichtet am Mittwoch, dem 25. Januar der Sender France Bleu Pays d’Auvergne. Der Verdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen war das junge Paar nicht wegen häuslicher Gewalt bekannt.

    Der junge Mann wird verdächtigt, mit einem Jagdgewehr auf seine Lebensgefährtin geschossen zu haben. Nachbarn des Paares alarmierten die Rettungskräfte, nachdem sie gesehen hatten, wie er mit dem Gewehr in der Hand aus der gemeinsamen Wohnung kam. Der Verdächtige versuchte daraufhin, den Polizisten zu entkommen und entledigte sich seiner Waffe. Er wurde schließlich gegen 21.20 Uhr auf offener Straße festgenommen.

    Eine Autopsie des Körpers des Opfers wurde angeordnet.

  • Frankreich: 34 Millionen Immobilieneigentümer müssen bis 30. Juni neue Online-Steuererklärung abgeben

    Frankreich: 34 Millionen Immobilieneigentümer müssen bis 30. Juni neue Online-Steuererklärung abgeben

    Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen hat einen Aufruf gestartet und fordert die Besitzer von Zweitwohnsitzen oder vermieteten Immobilien auf, bis zum 30. Juni eine neue Steuererklärung abzugeben. 34 Millionen Eigentümer sind davon betroffen.

    Hausbesitzer aufgepasst: Die Wohnsteuer ist noch nicht ganz verschwunden. Zwar werden Hauptwohnsitze bald nicht mehr besteuert, aber Mietobjekte und Zweitwohnsitze sind nach wie vor von der Wohnsteuer betroffen. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen fordert die Eigentümer dieser Art von Immobilien auf, bis zum 30. Juni eine neue Steuererklärung auszufüllen und so den Steuerbehörden alle Gebäude zu melden, die möglicherweise besteuert werden könnten.

    Nach Angaben der Steuerbehörde sind etwa 34 Millionen Eigentümer und 73 Millionen Immobilien betroffen. Keller und Parkplätze sind von dieser Steuer ausgenommen.

    Privatpersonen, die einen Zweitwohnsitz oder ein Mietobjekt in Frankreich besitzen, müssen auf die Website „impots.gouv.fr“ gehen und sich in ihre „espace particulier“ einloggen. Dort gibt es den Menüpunkt „Immobilien“, unter dem man die Erklärung ausfüllen kann.

    Auf der Website der Generaldirektion für öffentliche Finanzen werden Antworten auf häufig gestellte Fragen bereitgestellt, um Eigentümer bei ihren Angaben zu unterstützen. Eigentümer müssen für jede der betroffenen Immobilien angeben, wie sie genutzt werden, die Namen der Bewohner, wenn die Immobilie vermietet ist, und die betreffenden Zeiträume eintragen.

  • Rentenreform: Gewerkschaften kündigen unbefristeten Streik an Bergbahnen und Skiliften an

    Rentenreform: Gewerkschaften kündigen unbefristeten Streik an Bergbahnen und Skiliften an

    Die Gewerkschaften CGT und FO gaben bekannt, dass sie für Februar einen unbefristeten Streik an Bergbahnen und Skiliften in den französischen Skigebieten geplant haben. Im Februar könnte es zu Störungen in den französischen Skigebieten kommen. Laut einem Bericht des Senders RMC haben die Mehrheitsgewerkschaften CGT und FO der Skiliftbetreiber am Montag, dem 23. Januar, einen unbefristeten Streik für den Monat Februar angekündigt. „Wir haben beschlossen, während der Februarferien zum Streik aufzurufen, da unsere Forderungen in dieser Zeit besser gehört werden“, erklärte Eric Becker, Generalsekretär der Force Ouvrière (FO) bei den Bergbahnen. Die Gewerkschaften CGT und Force Ouvrière vertreten eine grosse Mehrheit der Angestellten in den Skigebieten Frankreichs. Es erscheint jedoch unwahrscheinlich, dass alle Beschäftigten im gesamten Februar in den Ausstand treten werden. Das gestehen die Vertreter der beiden Gewerkschaften offen ein. Der geplante Streik könnte jedoch die Aktivitäten in…

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  • Juwelenraub: Schmuck der Prinzessin Mathilde Bonaparte aus Museum gestohlen

    Juwelenraub: Schmuck der Prinzessin Mathilde Bonaparte aus Museum gestohlen

    Die Diebe benutzten eine Leiter und brachen einfach den Fensterladen des Raumes auf, in dem sich der Schmuck befand.

    Der Schmuck der Prinzessin Bonaparte ist verschwunden. Im Hébert-Museum in La Tronche, Isère, wurden die Juwelen gestohlen. Dies gab der Staatsanwalt von Grenoble, Eric Vaillant, am Sonntag, dem 22. Januar, gegenüber France Télévisions bekannt und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Dauphiné Libéré. Die Schmuckstücke der Prinzessin Mathilde Bonaparte sind Eigentum der Fondation de France und wurden vom Musée d’Orsay an das Hébert-Museum in La Tronche ausgeliehen.

    Die Diebe benutzten eine Leiter und brachen ganz einfach den Fensterladen des Raumes auf, in dem sich die Schmuckstücke befanden. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, mit der die Kriminalpolizei beauftragt wurde. „Ernest Hébert war Prinzessin Mathilde, der Cousine Napoleons III., sehr verbunden und hatte einen Teil ihrer Möbel und zahlreiche Gegenstände in einem Salon des ’napoleonischen Andenkens‘ zusammengestellt, der in einem Zimmer seines Landhauses in La Tronche präsentiert wurde“, erklärte das Museum auf seiner Facebook-Seite.

    Der Wert des geraubten Schmucks wurde nicht bekannt gegegben.

    Hébert-Museum in La Tronche, Isère
  • Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    In vielen Regionen ist jetzt endlich der Schnee gekommen. Nun können auch die kleinen Skigebiete endlich in die Saison starten.

    Ein Lehrer und seine Schüler fuhren nur 10 Minuten mit dem Bus, um einen Tag auf den Skipisten von Gap-Bayard (Hautes-Alpes) zu verbringen. Nachdem das Skigebiet seit Beginn des Winters geschlossen war, konnte jetzt endlich die Schulkinder aus der Stadt zum Skifahren kommen. In zwei Tagen fielen 20 cm Pulverschnee. Das reichte aus, um 5 km Piste zu öffnen. Das ist sehr wenig, aber das macht nichts, denn für seine Stammgäste ist Bayard wie ein Naherholungsgebiet, sie kommen fast jeden Tag.

    Aber hinter der winterlichen Kulisse herrscht die Sorge ums Überleben. Trotz der Schneekanonen, die hier auf 1.200 Metern Höhe ununterbrochen laufen, bleibt die Schneelage sehr prekär. Die Entwicklung anderer Angebote stehen im Mittelpunkt von Überlegungen, die an diesem Standort, der 21 Mitarbeiter beschäftigt, für eine nachhaltige Zukunftsplanung angestellt werden. Auch in diesem Jahr wird es schwierig sein, ein finanzielles Gleichgewicht zu halten. Zunächst hofft man jedoch, dass die Kälte es ermöglicht, die Skifahrer bis zum Ende des Winters auf den Pisten empfangen zu können.

  • Schiesserei in Marseille: Ein Mann tot und zwei weitere verletzt

    Schiesserei in Marseille: Ein Mann tot und zwei weitere verletzt

    Bei einer Schießerei in einer Wohnsiedlung im Norden von Marseille ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ein 45-jähriger Mann wurde getötet. Zwei weitere Personen wurden verletzt.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde in einer Wohnsiedlung im Norden von Marseille ein 45-jähriger Mann nach einer Schießerei, bei der zwei weitere Personen verletzt wurden, tot aufgefunden, wie Polizei und Feuerwehr berichteten. Es handelt sich um den ersten Toten durch Schusswaffen in Marseille in diesem Jahr, nachdem das Jahr 2022 mit 32 Opfern durch bandenmäßige Tötungsdelikte nach Angaben der Staatsanwaltschaft besonders tödlich verlaufen war. Die beiden Verletzten im Alter von etwa 20 Jahren befanden sich nicht in Lebensgefahr, mussten aber nach Angaben der Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Die Tat ereignete sich in einer Sackgasse der Cité Consolat in den Arbeitervierteln im Norden der zweitgrößten Stadt Frankreichs.

    Seit Beginn des Jahres 2023 kam es in Marseille zu mehreren Schießereien, bei denen Menschen verletzt wurden. Am 11. Januar war ein Mann in der Cité des Aygalades, ebenfalls in den nördlichen Stadtteilen, verletzt worden, und eine Frau war von einem Kugelsplitter getroffen worden, als sie sich auf ihrem Balkon befand, wie eine Polizeiquelle berichtete. Die erste Schießerei des Jahres ereignete sich bereits am 1. Januar in der Cité la Paternelle, ebenfalls in den vom Drogenhandel geprägten nördlichen Stadtvierteln, in der Nähe des Dealers Vieux Moulin, um den sich rivalisierende Banden einen Revierkampf liefern. Ein 26-jähriger Mann war schwer verletzt worden, als er von Kugeln getroffen wurde.

    32 Tote im Jahr 2022
    Im Jahr 2022 hatte die Staatsanwaltschaft Marseille 32 Opfer von bandenmäßig organisierten Tötungsdelikten im Departement Bouches-du-Rhône gezählt, davon 28 in Marseille. Diese Zahl übertrifft den Rekord von 2016, als die Staatsanwaltschaft 31 Opfer dieser Art von Straftaten gezählt hatte.

    Die Polizeipräfektur berichtete ihrerseits von 31 „Todesfällen durch Schusswaffen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“ im Jahr 2022.

  • Menschliche Überreste im Abflussrohr: Opfer war 17 Jahre alt – Verdächtiger festgenommen

    Menschliche Überreste im Abflussrohr: Opfer war 17 Jahre alt – Verdächtiger festgenommen

    Nach dem grausigen Fund (Nachrichten.fr berichtete)wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Eine Person wurde am Mittwoch, dem 18. Januar, im Rahmen einer Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung“ festgenommen, nachdem in einem Rohr in einem Gebäude in Saint-Priest (Rhône) menschliche Überreste gefunden worden waren.

    Die menschlichen Überreste wurden entdeckt, nachdem eine Bewohnerin des betroffenen Gebäudes seit Montag ihre Toilette nicht mehr benutzen konnte. Am Dienstagabend gegen 23:40 Uhr „wurde der Alarm von der Firma ausgelöst, die auf Wunsch des Eigentümers des Gebäudes für die Beseitigung der Verstopfung der Abflüsse zuständig war“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    „In den Rohren wurden Hände, ein Fuß und Fleischstücke gefunden. Eine elektrische Säge soll ebenfalls gefunden worden sein“, nicht weit vom Gebäude entfernt, präzisierte die Website Lyon Mag, die den Fall gemeldet hatte. Die Zeitung „Le Progrès“ berichtete, dass sich die Mieter seit mehreren Tagen über üble Gerüche in den Gemeinschaftsbereichen des Gebäudes beschwert hatten.

    Die Vermutung, dass es sich bei dem Opfer um einen 17-jährigen Ausreißer handelt, der seit mehreren Tagen vermisst wird, wurde von der Zeitung „Le Parisien“ bestätigt. „Wir können Ihnen mitteilen, dass die forensischen Untersuchungen es ermöglicht haben, das Opfer als einen vermissten 17-jährigen jungen Mann zu identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lyon wurde ein Psychologen abgestellt, um der Familie des Jungen beizustehen“, erklärte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.

    Das seit Samstag, dem 14. Januar, vermisste Opfer lebte in einer zerrütteten Familie und war wohl bereits mehrfach von zu Hause weggelaufen. Ein Nachbar gab an, am Sonntag, dem 15. Januar, also zwei Tage vor der schrecklichen Entdeckung, Schreie gehört zu haben. Bisher ist aber noch Unklar, ob es einen Zusammenhang mit dem grausigen Fund gibt.

    „Eine Person wurde im Rahmen dieser Untersuchung verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen“, teilte die Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP ohne weitere Angaben mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „Le Parisien“. Die von der Nachbarschaft als instabil bezeichnete Person hatte wohl die Angewohnheit, im Treppenhaus des Gebäudes „herumzuhängen“.

    Der 28-jährige Verdächtige sei wegen einer psychiatrischen Vorgeschichte bekannt und gehöre zum „freundschaftlichen Umfeld des Opfers“, so „Le Parisien“. Ein psychiatrisches Gutachten soll erstellt werden. Die Ermittler gehen derzeit von einem grundlosen Mord aus.

  • George Clooney unterstützte das kleine Dorf Le Val (Var) mit einer Spende über 20.000 Euro

    George Clooney unterstützte das kleine Dorf Le Val (Var) mit einer Spende über 20.000 Euro

    Das Dorf Le Val im Departement Var, das im Oktober 2021 Opfer einer Überschwemmung wurde, erhielt, was erst jetzt bekannt wurde, damals eine Spende über 20.000 Euro von dem amerikanischen Schauspieler George Clooney. 

    Das kleine Dorf Le Val (Var) mit 4.400 Einwohnern erfuhr jetzt erst, dass George Clooney im Oktober 2021 die Summe von 20.000 Euro für die Flutopfer gespendet hatte. „Er hat ein gutes Herz“, versichert ein Mann dem Sender France 2. Am 4. Oktober 2021 waren sintflutartige Regenfälle über der Gemeinde niedergegangen, was die Evakuierung von rund 100 Menschen zur Folge hatte. „Drei Viertel aller Sachen aus dem Haus musste ich wegwerfen“, sagt Pierre Berthélémy, ein geschädigter Bewohner von Le Val (Var).

    Die Betroffenen wurden für sechs Monate umquartiert.
    George Clooney, der nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt ein Anwesen besitzt, war von den Schicksalen der betroffen Bewohner sehr gerührt und beschloss, der Gemeinde 20.000 Euro zu spenden. Mit dieser Spende konnten etwa zehn betroffene Familien sechs Monate lang umgesiedelt werden. „Damals wussten wir nicht, wer diese Person war, die diese tolle Spende gemacht hat“, berichtet Pierre Berthélémy, ein Geschädigter, der von der Maßnahme profitierte. Der Bürgermeister hatte den Spender geheim gehalten. „Durch die Spende konnten wir schneller helfen“, sagt Jérémy Giuliano, Bürgermeister von Le Val, der die Gesamtkosten der Überschwemmungen auf 200.000 Euro schätzt.