Kategorie: Südost

  • Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Zwei Personen wurden von Spanien aus kommend festgenommen. Im Kofferraum ihrer Fahrzeuge befanden sich 13 Koffer mit Cannabis.

    Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei Männer in Avignon, Departement Vaucluse, mit 485 kg Cannabis in ihren Kofferräumen festgenommen, nachdem sie aus Spanien kommend mit hoher Geschwindigkeit Richtung Norden unterwegs waren. Das meldete Franceinfo am Samstag, dem 12. August, unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Die beiden Personen wurden von einer Einsatzbrigade der Polizei (BRI) festgenommen, als sie in zwei Autos auf einer sogenannten „go fast“-Tour aus Spanien unterwegs waren. Dank der Überwachung durch die Polizei konnte eines der beiden Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Hotels in Avignon lokalisiert werden.

    In den Fahrzeugen entdeckten die Polizeikräfte dreizehn Koffer mit insgesamt 485 kg Cannabis. Die beiden Männer wurden am Ende der Woche angeklagt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Ermittler insgesamt etwa 55.000 Euro.

  • Hitzewelle in Frankreich: 3 Departements unter Warnstufe Orange für diesen Sonntag

    Hitzewelle in Frankreich: 3 Departements unter Warnstufe Orange für diesen Sonntag

    Die Temperaturen steigen weiter an. Météo France hat drei Departements der Region Rhône-Alpes für Sonntag, den 13. August, auf die Warnstufe Orange für Hitze gesetzt.

    Die Region Rhône-Alpes leidet bereits seit mehreren Tagen unter großer Hitze. Laut Météo-France werden am Sonntag neben der Rhône auch die Departements Ain und Isère zu den Regionen gehören, die von der Hitzewarnung betroffen sind.

    Mit Tagestemperaturen von bis zu 36 Grad im Lyonnais am Nachmittag und einem Minimum von 21 Grad, die in der Nacht erwartet werden, wurde das Departement Rhône bereits seit 12 Uhr am Samstag auf die Warnstufe Orange für Hitze gesetzt. Am Sonntag sollen die Temperaturen ähnlich hoch bleiben, mit Spitzenwerten von 35 Grad, die laut Météo-France in den Departements Ain, Isère und Drôme erwartet werden. Der Grund dafür ist eine Winddrehung auf Südwest, die weiterhin warme Luftmassen spanischen Ursprungs in die Region Rhône-Alpes bringen soll. Eine solche Hitzewelle ist für die Jahreszeit nicht außergewöhnlich, aber sie erfordert besondere Wachsamkeit, insbesondere für empfindliche oder exponierte Personen.

    Darüber hinaus gilt in sechs Departements der Auvergne-Rhône-Alpes die gelbe Hitzewarnung und in 30 weiteren Departements, die auf einer breiten Diagonale vom Bas-Rhin bis zu den Pyrénées-Atlantiques liegen, eine gelbe Gewitterwarnung. Ansonsten entwickeln sich gegen Mittag Schauer, vor allem in der Auvergne, die sich am Nachmittag auf Burgund, Franche-Comté, Lothringen und das Elsass ausbreiten und manchmal gewittrigen Charakter annehmen. Am Abend verlagern sich die Gewitter in Richtung der Vogesen, während eine neue kleine Gewitterfront Aquitanien und insbesondere das Baskenland betrifft.

    In der Nordwesthälfte des Landes bleibt es in einer weniger warmen Luftmasse ruhig und trocken.

  • Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    In Marseille schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet.

    Das Opfer wurde am Donnerstag gegen 21 Uhr schwer verletzt aufgefunden. Am Tatort wurden etwa zwanzig Hülsen aus einem oder mehreren Sturmgewehren entdeckt.

    Früher am Donnerstag, also gestern gegen 1 Uhr morgens, war bereits ein 28-jähriger Mann im 14. Arrondissement erschossen worden. Die Kriminalpolizei von Marseille ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Fast 400 Schafe sterben bei Brand in einem Schafstall im Gard

    Fast 400 Schafe sterben bei Brand in einem Schafstall im Gard

    Fast 400 Schafe verendeten am Donnerstag, dem 10. August, in einem Feuer im Departement Gard. Nur etwa 40 Schafe überlebten.

    Mindestens 360 Schafe wurden am Donnerstag, dem 10. August, bei einem Brand in einem Schafstall in der Gemeinde Blandas du Gard nördlich von Montpellier getötet. Rund 100 Feuerwehrleute und ein Löschhubschrauber wurden eingesetzt, um die Flammen zu löschen, die sich auf die Vegetation ausgebreitet hatten. Das Feuer war gegen 16 Uhr ausgebrochen und hat das landwirtschaftliche Gebäude sehr schnell vollständig zerstört.

    „Der Besitzer des Grundstücks, ein Mann in den Vierzigern, wurde mit leichten Beinverletzungen in ein Krankenhaus evakuiert“, erklärte die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Leider konnten nur etwa 40 Schafe noch rechtzeitig aus dem landwirtschaftlichen Gebäude geholt werden, so die Feuerwehr, die ausserdem mitteilt, dass der Schafstall „etwa 400 Schafe“ beherbergt habe.

    In diesem Hochsommer herrscht in der Mittelmeerregion Frankreichs sehr hohe Brandgefahr, nur durch den massiven und schnellen Einsatz von etwa 100 Feuerwehrleuten, 25 Löschfahrzeugen und einem Löschhubschrauber ein Brand der Vegetation um den Stall schnell eingedämmt werden. Trotz der starken Trockenheit blieb das Feuer auf etwa 5 Hektar begrenzt, so die Feuerwehr.

  • Ukraine-Krieg: Putin-Vertraute Mireille Mathieu kritisiert Emmanuel Macron

    Ukraine-Krieg: Putin-Vertraute Mireille Mathieu kritisiert Emmanuel Macron

    Die französische Sängerin Mireille Mathieu äußerte sich bei einem Besuch im Departement Var zum Ukraine-Konflikt. Die Sängerin rief nicht nur zum Frieden auf, sondern stellte auch die Vermittlungsfähigkeiten von Emmanuel Macron in Frage. Die französische Sängerin Mireille Mathieu war am Donnerstag, dem 10. August, in Saint-Tropez (Var) und sprach mit der Zeitung Var-Matin über den Krieg in der Ukraine. Die Sängerin, die in Russland ein wahrer Superstar ist, kritisierte Emmanuel Macron. Auf die Frage, ob sie vorhabe, auch für die Menschen in Kiew zu singen, antwortete die Sängerin: „Das wäre politisch, und das will ich nicht. Auch nicht in Russland, obwohl ich dieses großartige Volk liebe, wie ich Ihnen schon letztes Jahr gesagt habe“. Dann sagte Mathieu: „Im Moment höre ich nur „Raketen“, „Drohnen“ – und nicht „Frieden“ . Wo geht das hin?“, fragt sie sich. „Ich warte auf einen Vermittler von der Statur eines Mandela, der einen Lichtblick herbeiführt. Leider bezweifle ich, dass das Emma…

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  • An Strand neben Macrons Urlaubsdomizil soll wegen der Präsenz von Stachelrochen nicht gebadet werden

    An Strand neben Macrons Urlaubsdomizil soll wegen der Präsenz von Stachelrochen nicht gebadet werden

    Am Dienstag, dem 8. August, sah sich die Gemeinde Bormes-les-Mimosas gezwungen, ihren Strand zu schließen und empfahl den Badegästen, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Der Grund dafür war die Anwesenheit von Stachelrochen, einem Tier, das für den Menschen gefährlich werden kann. Die Gemeinde Bormes-les-Mimosas im Departement Var hat zu äußerster Vorsicht beim Baden aufgerufen. Der Grund: die Anwesenheit von Stachelrochen, einem auch für den Menschen gefährlichen Meerestier. Mehrere dieser Rochen wurden am Dienstagmorgen, dem 8. August, vor allem am Strand von Cabasson gesichtet. 

    Nachdem der Strand, der fast in unmittelbarer Nähe des Urlaubsortes von Emmanuel und Brigitte Macron liegt, mehrere Stunden lang vollständig gesperrt war, wurde er schließlich gegen 15.30 Uhr wieder geöffnet. Vom Baden wird aber bis auf weiteres abgeraten. „Eine Beschilderung wird vom kommunalen Zivilschutzdienst aufgestellt, um die Sommergäste zu warnen und alle Personen aufzufordern, Vorsicht walten zu la…

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  • Emmanuel und Brigitte Macron: So verbringen sie ihren Urlaub im Departement Var

    Emmanuel und Brigitte Macron: So verbringen sie ihren Urlaub im Departement Var

    Emmanuel und Brigitte Macron setzen ihren Urlaub im Fort de Brégançon in der Region Var fort. Der Staatschef und seine Frau werden ab und zu auch in der Umgebung ihres Urlaubsdomizils gesichtet… Wie Millionen andere Franzosen sind auch Emmanuel und Brigitte Macron zur Zeit im Urlaub. Sie sind im Fort de Brégançon in der Gemeinde Bormes-les-Mimosas im Departement Var. Dort werden sie voraussichtlich bis Mitte August bleiben, bevor sie nach Paris zurückkehren. Für ihren Familienurlaub genießen Emmanuel und Brigitt Macron gemeinsam mit Kindern und Enkeln die Sonne des Var und den Pool des Forts Brégançon, aber nicht nur das. Sie gehen regelmäßig mit der Familie aus und verbringen Stunden in der Umgebung ihres Urlaubsdomizils. Nachdem sie am Donnerstagabend in Le Lavandou ein Eis genossen haben – Schokoladengeschmack für den Präsidenten und Joghurtgeschmack für seine Frau – gingen sie am Samstagabend mit der Familie in ein Restaurant. Ihre Wahl fiel auf das Strandrestaurant Le Cabasse in…

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  • Isère: Verletzter Mann erstattet nach Schuss eines Polizisten Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt“

    Isère: Verletzter Mann erstattet nach Schuss eines Polizisten Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt“

    In diesem Fall sind zwei Verfahren anhängig, eines wegen vorsätzlicher Gewalt gegen den Kläger Toufik B., ein weiteres wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Stadtpolizisten, der den Schuss abgegeben hat.

    Eineinhalb Monate, nachdem er in Fontaine, in der Nähe von Grenoble im Département Isère, von einem Schuss eines Stadtpolizisten getroffen wurde, hat der 38-jährige Toufik B. jetzt Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt mit dauerhafter Behinderung“ erstattet, wie France Bleu Isère gemeldet hat. Toufik B. wurde am 15. Juni von einer Kugel ins Bein getroffen, nachdem er sich auf einem Motorroller geweigert hatte, für eine Polizeikontrolle anzuhalten.

    In dem Fall sind zwei Verfahren anhängig, eines wegen Befehlsverweigerung und vorsätzlicher Gewalt gegen Toufik B., ein weiteres wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Stadtpolizisten, der den Schuss abgegeben hat.

    Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr der 38-jährige Mann Toufik B. mit seinem Roller auf der Uferstraße in Fontaine, die für Radfahrer und Fußgänger reserviert ist. Der Anwalt des Klägers, Emmanuel Decombard, räumt gegenüber dem Sender France Bleu Isère ein, dass sein Mandant einen Fehler beging, „der aber lediglich eine Ordnungswidrigkeit ist“. Er versichert, dass Toufik B. mit mäßiger Geschwindigkeit fuhr, als zwei Polizisten ihn mit Tränengas besprühten und dass sein Mandant daraufhin „in Panik geraten“ sei, er losgefahren sei und in diesem Moment von einem der Polizisten angeschossen worden sei.

    Der Anwalt kritisiert eine „unverhältnismäßige“ Reaktion der Polizei.
    Die Polizisten ihrerseits versichern, dass der Mann auf dem Roller sehr schnell gefahren sei, auf sie zugefahren sei und sogar einen der Beamten gerammt und ihn leicht am Knie und am Schienbein verletzt habe. In ihrem Bericht, den France Bleu Isère einsehen konnte, sprechen sie von Flucht und Befehlsverweigerung.

    Für den Anwalt von Toufik B. war die Reaktion der Polizei „völlig unverhältnismäßig“. Aufgrund der Schussverletzung musste er laut seinem Anwalt Emmanuel Decombard etwa 20 Tage im Krankenhaus bleiben und mit über 100 Stichen genäht werden. Er geht nun an Krücken, „macht dreimal pro Woche Krankengymnastik“ und „steht mit nichts da und hat vor allem keine Arbeit mehr“.

  • Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Andere Polizisten wurden ebenfalls vorgeladen, um als Zeugen vernommen zu werden, so die Staatsanwaltschaft von Marseille am Dienstag, dem 08 August, in einer Erklärung.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille teilte heute in einer Pressemitteilung mit, dass fünf Polizisten der Spezialeinheit Raid am Dienstagmorgen, dem 8. August, in Polizeigewahrsam genommen wurden. Gegen sie wurde zusammen mit etwa zwanzig ihrer Kollegen von der IGPN (die „Polizei der Polizei“), die mit der Untersuchung des Todes eines 27-jährigen Mannes am Rande der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel in Marseille in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli betraut war, ermittelt.

    Mohamed Bendriss wurde vor dem Haus seiner Mutter leblos aufgefunden, nachdem er auf dem Lenker seines Motorrollers einen Schwächeanfall erlitten hatte. Nach seinem Tod im Krankenhaus stellte ein Arzt Spuren eines heftigen Aufpralls auf Höhe des Brustkorbs fest. Dieser Aufprall, der zum Tod des jungen Mannes führte, könnte die Folge eines Schusses mit einem Gummigeschoss gewesen sein.

    Mohamed Bendriss war nur etwa zwei Minuten nach dem angenommen Schuss einige hundert Meter weiter zusammengebrochen. In der Zeit zwischen dem Schuss und seinem Zusammenbruch sind keine weiteren polizeilichen Maßnahmen festgestellt worden.

    Ermittler der Kriminalpolizei und der IGPN versuchten daher, das Szenario der Tragödie zu rekonstruieren, insbesondere anhand der Videos, die in der Nacht aufgenommen wurden. Sie stützten sich dabei auf drei verschiedene Quellen: ein Amateurvideo, das eine Anwohnerin aus einer Wohnung heraus gedreht hatte, Überwachungsbilder aus einem Geschäft und schließlich das Video aus einem Polizeifahrzeug.

    Die Polizisten der Spezialeinheit müssen nun im Rahmen eines am 4. Juli eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen „tödlichen Gebrauchs einer Waffe“ ihre Version von den Vorfällen in der Nacht der Tragödie liefern. Die Ermittlungen müssen jetzt klären, ob der tödliche Schuss mit dem Gummigeschoss vorschriftsmäßig war oder nicht.

  • In Cannes zeichnet eine Ausstellung den Lebensweg von Romy Schneider nach

    In Cannes zeichnet eine Ausstellung den Lebensweg von Romy Schneider nach

    Im südfranzösischen Cannes ist der berühmten Schauspielerin Romy Schneider eine Ausstellung gewidmet. Der Star hat eine der reichsten Filmographien der Kinogeschichte.  Ein einzigartiger Blick auf ein Gesicht, das Generationen geprägt hat. Romy Schneider ist Gegenstand einer großen Ausstellung …

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